Frage von KevinLook97, 60

Warum wird man in Politik so schnell beschimpft?

Ich werde bei Diskussionen in Politik auf persönliche Ebene immer Beleidigt, sobald ich meine Meinung vertrete. Ich sympathisiere sehr mit den Gedankengütern des Anarcho-Kommunismus, aber sobald ich in ,,vorbereiteten'' Diskussionen zum Wort komme und meine Meinung (auf Argumenten und Stichpunkten basierend) äußere, kommt sofort das Wort ,,Linksfaschist'', etc. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, gerade da der Anarcho-Kommunismus doch das komplette Gegenteil zu dem Faschismus ist. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von OhneRelevanz, 51

Viele Menschen haben Angst vor den sozialistischen Ideologien (Kommunismus, Sozialdemokratie (die echte, nicht SPD) oder Anarchismus), weil sie i.d.R. Stalin, Mao oder die DDR damit in den Zusammenhang bringen. Viele Menschen hören aber dieser Assoziierung auf über das Thema weiter nachzudenken, weswegen es sehr schwierig ist, eine konstruktive vorurteilsfreie Diskussion darüber zu führen. Da kann man noch so gute Argumente haben.

Ich selbst werde auch gerne als Kommunist oder Linksradikaler bezeichnet (allerdings eher scherzhaft), obwohl ich meiner Meinung nach zwar mit der Idee des Kommunismus sympathisiere, aber trotzdem mit einer gewissen Distanz an das Thema herangehe. Ich glaube aber das Begriffe wie "Linksfaschist", inzwischen salonfähige, Totschlagargumente sind, die meistens von sehr Konservativen oder (Neu-)Rechten verwendet werden.(Allein der Begriff "Linksfaschist" impliziert die latente Widersprüchlichkeit, die die Erfinder des Wortes offenbar in der Kombination von "Links" und "Faschismus" gesehen haben. Sonst würde man nämlich nur Faschist sagen und nicht noch das Links davor setzen, aber das nur als Anmerkung.)

Ich glaube nicht, dass du mit solchen Leuten überhaupt vernünftig diskutieren kannst.

Antwort
von goali356, 60

Normalerweise sollte sowas auf der sachlichen ebene bleiben und niemand sollte bei so einer Diskusion persönlich angegrifen werden, aber es passiert bei solchen Diskusionen schonmal dass jemanden nen "härteres" Wort rausrutscht. Wenn du dich bei solchen Diskusionen durch Aussagen persönlcih angegriffen fühlst, solltest du mit den betreffenden Personen darüber reden, dass sie mehr auf der sachlichen eben bleiben sollen, auch wenn sie ne andere Meinung haben als du. Evtl. kannst du auch deiner/deinem Politiklehrer/in sagen, dass sie/er darauf achten soll.

Antwort
von MrHilfestellung, 44

Mit Leuten, die das Wort "Linksfaschist" benutzten lohnt es sich nicht zu diskutieren. Ich weiß ja nicht in welchen Kreise du so über Politik diskutierst, aber ich würde mal mit anderen Leuten darüber diskutieren.

Antwort
von voayager, 29

Es könnte noch schlimmer kommen. Da gibt es zahlreiche Menschen, die so haßerfüllt gegenüber Linken sind, dass sie diese kurz und klein schlagen. Der bornierte bürgerliche Geist fühlt sich zutiefst herausgefordert und sinnt dann auf Haß, Niedertracht, Verunglimpfung usw.

Antwort
von Jonnymur, 22

Es ist schlimm, wenn es zum Streit kommt, schlimmer, wenn man nichts aus der Geschichte lernt und am schlimmsten, wenn man seinen Sinn für Moral und Anstand verliert.

Antwort
von robbenkk, 17

Grade durch die Politik sind doch die Kriege entstanden . 1.WK sarajevo  und halt der überfall auf polen . Krieg entstehen nur durch die Politik !

Antwort
von ArtYT, 34

Weil sie denken, dass sie recht haben und andere Meinungen nicht nachvollziehen. Am besten nicht mit sowelchen Personen diskutieren.

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