Frage von nederal, 40

warum wird man in kleineren geschäften immer von verkäufern angesprochen?

bei h und m habe ich das zum beispiel noch nie erlebt, aber wenn man bei irgendeinen no name geschäft ist, dann kommt direkt ein verkäufer auf einen zu und ist der meinung man müsste am besten alles kaufen, woran liegt das????? das sind doch eigentlich gerade die geschäfte die sich kein personal leisten kann

Antwort
von BarbaraHo, 16

Nö, das sind Läden, die zu keiner Kette gehören und wo der Kunde noch bedient wird und nicht nur an der Kasse abgefertigt wird. Nur weil es für dich "No Name" ist, heißt es noch lange nicht, dass die kein Geld verdienen. Und deine Namen kannst du da in der Regel auch kaufen. Das sind oft Läden, die dich wirklich beraten können! Ja, oft auch Inhaber-geführt. Die Ketten sind zumeist Angestellten-geführt. Aber auch das gibt es bei den "No Name" Geschäften: Angestellten-geführt.

Antwort
von metodrino, 7

Du musst Unterscheiden um welche Art von Ladengeschäft es sich überhaupt handelt.

Der schnöde Supermarkt ist auf selbstbedienung, nicht auf Beratung ausgelegt. Das merkst du schon am Personal. Warenkunde ist (leider) kein Thema in den Beruffschulen mehr und damit findet man Fachberatung doch am ehsten in einem Fachgeschäft. Diese haben dann nicht die Fläche von einem Mediamarkt oder 500 Kameramodelle für den "Plebs" im Lager bieten dir aber eine Sinnvolle Beratung und auch Produkte etwas abseits der Norm die für die Allgemeinheit zu speziell sind.

Auch ist der Verkäufer im "kleinen Laden" nicht der Meinung das du alles kaufen müsstest. Auf die Frage wie die Person behilfleich sein kann kannst du jederzeit ruhigen Gewissens antworten das du dich erst umschauen möchtest. Du kannst aber idR davon ausgehen das dir diese Person nichtnur die Verpackung vorliest sondern wirklich etwas über das Produkt weiß. Sei es ein Testbericht, eine Rezeptidee oder Geschenkidee..wie auch immer.

Die Beratung in solchen Geschäften ist persönlicher, nichtso Kalt wie im Discounter - dort endet die Beratung mit dem Hinweis wo das Produkt steht ;)

Der "Verkäufer" im Supermarkt ist in aller erste Linie ein Regalauffüller/Kassierer. Die wenigsten die diese Berufsbezeichnung haben haben wirklich eine Ahnung vom verkaufen ;)
In einem kleinen Fachgeschäft ist dies durchaus etwas anderes.

(Ich bin im übrigen mit meinem Job von einer großen Kette in ein Fachgeschäft gewechselt und kann es auch nur jedem Nahelegen.)

Antwort
von littleangel3000, 11

Bin selber Verkäuferin und kenne das nur zu gut. Es gibt einige Unternehmen die sowas vorschreiben. Diese Leute sind der Meinung wenn man sofort auf den Kunden zugeht und ihm irgendwas andrehen möchte, fühlt sich der Kunde gut beraten und wichtig. Meistens ist das aber eher negativ, der Kunde möchte vl nur mal kurz vorbei schauen und wenn er gleich beim betreten überrumpelt wird mit "Wie kann ich Ihnen helfen? Wir haben heute das und das in Angebot und wenn sie von dem 2 nehmen ist das 3. gratis" ist das einfach nur nervig und er wird vermutlich auch nichts kaufen und einfach nur wieder gehen.

Antwort
von KleinesWolfi, 13

Solche Geschäfte haben es einfach härter, im Konkurrenzkampf mit größeren Geschäftsketten zu bestehen. Deshalb möchten sie einen ausgezeichneten Service anbieten, damit möglichst viele Kunden zufrieden sind und wiederkommen. :)

Antwort
von JackIsBack, 13

Weil derjenige, der den Leuten wäre verkauft, auch normalerweise auch an der wahre mitverdienen. Sie bekommen ein Teil davon.

Antwort
von AlexR4, 18

Ich würde es damit begründen, dass sie den ganzen Tag in diesem Laden stehen und wen dann mal ein Kunde kommt sind sie froh über Gesellschaft.

Kommentar von BarbaraHo ,

Wenn die so wenig Kunden hätten wie du meinst - meinst du, die Geschäfte würden dann noch existieren?

Kommentar von metodrino ,

Oftmals haben solche Geschäfte auch einen Onlineversand (wir auch) - während also kein Kunde da ist kümmert man sich um den Versand. Ist einer da bedient man ihn. Auch sind solche Geschäfte oft Inhabergeführt, teils mit Familienangehörigen. Da wird eh ein wenig anders gerechnet ;)

In kleineren Städten gehört das Gebäude mitunter auch dem Firmeneigentümer. Ob er nun also 6h vorm TV im Wohnzimmer übern Laden sitzt oder unten im Laden bleibt sich also relativ gleich - rein Kostentechnisch gesehen.

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