Warum wird man heutzutage als "verrückt dargestellt", nur weil man sich an Gottes Wort, "die Bibel" hält?

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87 Antworten

Hallo,

Ironie an

wieder einmal eine reine Missionierungsfrage beim Thema Evolution. Das freut den Naturwissenschaftler...

Ironie wieder aus

Niemand hält Dich für verrückt. Für fundamentalistisch religiös indoktriniert allerdings schon. Religiöse Fundamentalisten werden auch nicht belächelt. Sie sind mittlerweile ein ernstes Problem der Gesellschaft.

Im Zuge der Aufklärung haben wir uns als Gesellschaft darauf geeinigt, Sachfragen auch auf der Sachebene zu diskutieren. Wir haben uns als Gesellschaft auf die Menschenrechte und die Werte des Humanismus geeinigt. Wir wollen keinen Menschen mehr diskriminieren auf der Basis seiner angeborenen Eigenschaften. Wir wollen keine nachweisbaren Fakten leugnen, sondern die Dinge rational beurteilen.

Diese grundsätzliche Einigung ist die Basis unserer demokratischen Gesellschaft.

Religiöse Aussagen müssen immer aus ihrem soziokulturellen Zusammenhang verstanden werden. Ein lebendiger Glauben entwickelt sich mit dem Wissensfortschritt der Gesellschaft um ihn herum mit. Wer die Bibel dagegen nur wortwörtlich als Bericht und Gesetz verstehen will, der verkennt ihre religiöse Bedeutung als Glaubenszeugnis. Der missbraucht sie zu autoritären Zwecken. Und der wird auch in seinem auf diese Weise eingefrorenen Wertekanon von der Zeit überholt.

Die Werte des Neuen Testamentes mögen zu biblischer Zeit ethisch besser gewesen sein als manch andere Ethik dieser Zeit. Menschen das Leben aufgrund einer angeborenen Eigenschaft zur Hölle zu machen, ist aber mit unserer heutigen - erheblich weiter entwickelten Ethik - nicht mehr vereinbar. Wir wissen heute: Die Verurteilung eines Menschen aufgrund angeborener Eigenschaften ist einfach intolerant und unmoralisch. Nicht verrückt - und  auch nicht belächelnswert. Ganz, ganz bestimmt nicht.

Auch Bildungsverweigerung kann in einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft nicht als harmlos empfunden werden. Naturwissenschaftliche Aussagen sagen über den Glauben nichts aus. Sie können nur aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Natur beurteilt werden. Ein Konflikt mit der Religion entsteht nur dort, wo Religion vorher ihre Kompetenz überschritten hat und Aussagen über die Natur - statt über den Glauben - gemacht hatte. Ein Ablehnen einer der bestens bestätigten Erkenntnisse der Naturwissenschaften allein auf der Basis ideologischer Faktenverweigerung wird in einer rational aufgeklärten Gesellschaft nun folgerichtig als realitätsfernes "Nicht wahr haben wollen" erkannt. Und auch solches wird sicher nicht belächelt.

Nein. Du irrst Dich. Sehr viele Menschen empfinden religiöse Fundamentalisten als großes Problem und als Gefahr für die Gesellschaft. Belächelt wird da nichts.



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Kommentar von YDerKellerY
27.11.2015, 18:13

Die Gesellschaft belächelt ständig ernste Probleme und sie hat sich auch überhaupt nicht darauf geeinigt Sachfragen auf der Sachebene zu diskutieren. Oder von welcher Gesellschaft sprichst du hier genau?

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Kommentar von sarahj
27.11.2015, 19:12

Gut gesagt! Respekt.

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zu Homophobie:

ich möchte an dieser Stelle auch mal eine Lanze explizit für Schwule und Lesben brechen, und sie mal richtig loben. Und das indem ich mal einen ganz anderen Aspekt als die Bettgeschichten bringe:

Es ist nämlich sehr selbstlos, in Anbetracht der Überbevölkerung, selbst auf eigene Kinder zu verzichten.

Es ist selbstlos und toll, wenn ihr bereit seid Kinder zu adoptieren, sie zu versorgen und sie groß zu ziehen.

Es ist andererseits eine Sauerei, wenn der Gesetzgeber, beeinflusst von Kirchen, euch daran auch noch hindern will

Meine Kinder haben übrigens selbst schwule und lesbische Paten(paare), und diese waren und sind die Allerbesten, Fürsorglichsten die ich mir nur wünschen könnte. Viel besser übrigens als so manche Christen aus unserer Bekanntschaft, die zum Teil miserable und enttäuschende Paten waren.

Meine Kinder konnten und können sie immer um Rat fragen und haben noch heute, als Erwachsene ein super Verhältnis zu ihnen.

Und, wäre uns Eltern was zugestoßen, hätte ich nicht eine Sekunde Angst um das Wohl unserer Kinder gehabt. Sie wären hervorragend aufgezogen worden.

Zuletzt:

Schwul-Sein ist auch nicht ansteckend, falls das einer der unaufgeklärten hier befürchtet.


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Kommentar von Patchouli
28.11.2015, 22:37

Danke, toller Beitrag!

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Kommentar von blumenkanne
15.12.2015, 15:50

die meisten dieser paare, haben eigene kinder. es geht dabei darum, dass der andere partner, dass kind adoptieren darf. weniger darum kinder aus heime zu holen.

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Kommentar von MyFishhAurely
27.12.2015, 20:02

Da bin ich deiner Meinung aber 1. war das ja nicht die Frage und 2. finde ich, dass jeder seine eigene Meinung haben kann und dass es immer Menschen geben wird, die das nicht gut finden. Du wirst es nicht ändern können. Ich finde, dass sich aussuchen kann, ob er das gut findet oder nicht.

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Nun, das sind gleich mehrere Themen auf einmal. Bei der Evolution verhält es (meiner unmaßgeblichen Meinung nach) so: bei Betrachtung aller uns heute (!) zur Verfügung stehenden Informationen ist die Evolutionstheorie durchaus als sinnvoll anzusehen (auch wenn - wie fast überall in der Wissenschaft - noch Fragen offen bleiben). Die Menschen, die damals die biblischen Texte (Plural ist Absicht) geschrieben hatten, hatten noch nicht alle diese Informationen zur Verfügung, daher ist es auch fehl am Platze, diesen Menschen etwas Negatives zu unterstellen. Sie beschrieben das, was sie für sich als plausibel erachteten.

Natürlich kann man die Evolution "ablehnen", aber das ist eher ein bewusstes Wegschauen als eine Meinung in einer offenen Frage.

Bei Homosexualität und Selbstmord handelt es sich in der Bewertung (!) um Fragen, die eher der Ethik, und weniger der Naturwissenschaft zugeordnet sind. Natürlich kann man diese negativ "beurteilen", aber ebenso kann man sie auch positiv beurteilen, das steht jedem frei.

Die Abwendung vom Gotteswort, wie du es ausdrückst, ist die logische Folge einer steigenden Information der Gesellschaft. Dennoch möchte ich hinzufügen, dass ich keineswegs die "Abwendung" befürworte, vielmehr ist es an der Zeit, die biblischen Texte sowohl positiv als auch weitgehend im übertragenen Sinne zu interpretieren. Ich lehne nicht die Texte ab (das steht mir auch nicht zu), nur die wörtliche Interpretation. Diese Texte sollten nicht wissenschaftlich gelesen werden, sie können aber im geschichtlichen und im übertragenen Sinne positiv gelesen werden (daher muss sich auch niemand "abwenden".

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Hallo GottesWahrheit,

das könnte z.B. dadurch kommen, dass du anscheinend deine drei Punkte in einen Topf wirfst. Damit wirst du dann in eine bestimmte fundamentalistische Ecke geschoben. Jeder der drei Punkte ist für sich ein eigener Bereich (So wird z.B. die Evolutionstheorie noch nicht einmal von der katholischen Kirche abgelehnt!).

Es kann auch an der Art der Argumentation liegen. Da du neu hier bist, weiß ich auch nicht, wie du sonst mit anderen diskutierst.

Paul Claudel gibt  Rat: „Rede nur, wenn du gefragt wirst; aber lebe so, dass man dich fragt!“ - Dem steht gegenüber die Vision des Paulus: „Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! ........!“ (Apg 18,9-10). Paulus soll reden! Er soll eben nicht warten, bis er gefragt wird.

Und die beiden Pole müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Wann ist was sinnvoll und was gebietet die Klugheit, wie das zu machen ist.

Dann wird dich keiner als verrückt darstellen.

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Dalai Lama sagte mal in etwa, dass man sich Werte und Religion wie Wasser und Tee vorstellen soll. Werte sind wie Wasser - ohne sie kann man nicht leben. Aber Religion, die die Werte in einem Konzept für die Menschheit vereinfacht, ist wie Tee: Einfach angenehmer zu trinken - solange man den Tee nicht zu heiß konsumiert. 

Was ich dir mit diesem wirren Worten sagen wollte: Religion ist menschengemacht. Aber ohne Werte, die ja durchaus in einer Religion transportiert werden, können wir nicht friedlich zusammenleben. Daher sind Religionen an sich nicht schlecht. 

Doch - wie man Tee nicht zu heiß trinken sollte - sollte man auch kein religiöser Fundamentalist sein. Manche Dinge im Christentum sind einfach überholt: Homosexualität hatte man früher als Sünde bezeichnet, weil man Nachwuchs brauchte. Heute ist die Erde überbevölkert. Selbstmord ist eine sehr aggressive Haltung gegenüber sich selbst und etwas, dass im nächsten Leben für sehr viel Unruhe sorgen wird (meiner Auffassung nach, ich bin Buddhist). Aber es ist kein Mord an jemand anderem und fügt zwar Leid zu, aber dieses Leid ist nicht gewollt. 

Soweit konnte man damals noch nicht denken, als Religion noch wichtiger war. Das Christentum, Judentum und der Islam sind in Afrika und Vorderasien entstanden. Dort ist weder fruchtbarer Boden noch Frieden, weder damals noch heute. Natürlich haben die Leute nach einer höheren Instanz gesucht - es ging ihnen ja schlecht. Jesus Christus hat in Israel, einem besetzten afrikanischen Land gelebt - klar, dass man da lieber Gott für sich entscheiden lässt als selbst Verantwortung zu übernehmen.

Heute hingegen, leben zumindest wir Deutschen in einem Land voller Fortschritt und Wohlstand. Wir sind unsere eigene Instanz, wir können für uns selbst sorgen. Wir brauchen keinen Gott mehr. Aber Werte. Wenn es dir hilft, dann glaube ruhig weiter an den Gedanken des Christentums. Aber überdenke deinen Glauben und passe ihn der Moderne an. 

Liebe Grüße.

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Kommentar von sarahj
28.11.2015, 21:21

Tee und Wasser. Ein kluger Spruch. Laßt uns in der kalten Jahreszeit noch einen Schuß Rum dazu tun.

Das wäre(n) dann wohl die Freude(n) am Leben.

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Wahrscheinlich aus dem selben Grund, aus dem erwachsene Menschen, die daran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, belächelt werden.

Wer sich an ein tausend Jahre altes Buch, das in einer völlig anderen Zeit, in einer völlig anderen Kultur, in einer völlig anderen Gesellschaft als der heutigen, von duzenden von Menschen verfasst und in zahlreichen Sprachen hin und her übersetzt worden ist, wortwörtlich hält, und auch noch felsenfest davon überzeugt ist, dass das das "Wort Gottes" ist, der muss sich nicht wundern, dass man ihn nicht ernst nimmt.

Solche Menschen sind dann meistens auch jene Menschen, die mental noch im tiefsten Mittelalter leben und denen man im Ernstfall auch alle möglichen Aktionen zutrauen muss.

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Weil die Bibel nicht das Wort Gottes ist. Die Bibel ist ein Werk der Menschen. Die Tafeln mit Gottes geboten sind von ihm Persönlich erschaffen worden, nicht die Bibel. Zudem steht in der Bibel alles andere als nur die Wahrheit, dazu wurde sie schon zu sehr verändert.

Ein weiterer Grund dürfte sein, weil Christen sich selbst nicht mal an die einfachsten Gebote halten. Zudem Missbraucht der Vatikan und die Kirche immer wieder die Religion für eigene Zwecke. Es werden Dogmen und regeln aufgestellt die nichts mit Jesu Lehren zu tun haben und alle Christen sind Blind genug ihnen zu folgen, sofern sie es tun.

Außerdem maßen sich Christen an Gott auf ein Menschliches Maß zu Reduzieren und ihn so zu beleidigen. Als ob dieser sich an die Menschliche Zeitrechnung orientieren würde. Du kannst nicht einerseits an Gott glauben und Gleichzeitig sein Universum und dessen Gesetze die von Gott geschaffen wurden verleugnen weil eine Kirche das verlangt.

Was ist mit dieser Gesellschaft los, warum haben sich so viele von Gotteswort abgewandt.

Weil die Kirche sie betrogen hat. Auf vielerlei Art. Missbrauch von Kindern, Geld verschwendung, Lügen, ....

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Um Dir eine Antwort zu geben, ob es gerechtfertigt ist, Dich für verrückt zu erklären, bräuchte ich erstmal ein bisschen Hintergrundwissen.

Ich möchte das mal mit Hilfe einer Gegenfrage versuchen zu verstehen.

Wenn sich ein alter Bekannter (sagen wir mal ein früherer Klassenkamerad),
der bekanntermaßen schwul ist (*), sich auf einem Fest neben Dich setzt, wie würdest Du reagieren?

1) Du gibst ihm eine auf die Nase
2) sagst ihm er solle sich woanders hinsetzen
3) setzt Dich selbst woanders hin
4) sagst, daß Du nichts mit ihm zu tun haben willst
5) sagst, daß Du Schwule eklig findest
6) sagst, daß Du Schwule unnatürlich findest
7) sagst, daß es eine Sünde ist
8) sagst, daß Gott ihn dafür strafen könnte
9) sagst, daß es eine Sünde ist, und er dafür in die Hölle kommt
10) sagst, daß Du für ihn betest
11) sagst, daß Du für seine Seele betest
12) fühlst Dich unwohl (denkst sie sind eklig/unnatürlich)
13) fühlst Dich unwohl, sprichst aber mit ihm
14) denkst nicht daran, sprichst normal mit ihm
12) sagst: "hallo x was gibt es Neues"
13) freust Dich und sagst: "hallo x was gibt es Neues"
13) sagst "hallo x" und herzt ihn
14) sagst "hallo x, wie geht es deinem y" und herzt ihn
15) anders - bitte beschreiben

---
(*) geht theoretisch auch mit Mädels, die werden aber - soweit ich mich erinnere - in der Bibel nicht erwähnt.

Andere dürfen sich natürlich auch dazu äußern.
Bisher war die Diskussion ja ein bisschen abstrakt und theoretisch. Außerdem ging es viel um Evolution, von der nicht alle wirklich viel verstehen. Hier hätten wir mal eine praktische Situation aus dem Alltag, zu der jeder was sagen kann, egal wie alt und ausgebildet.

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Kommentar von WotansAuge
28.11.2015, 02:09

Als ich Wotanismus studiert habe, musste ich auch zwei Religionen in Nebenfächern studieren. Ich habe Christentum und Islam gewählt. Deshalb kann ich dir sagen, dass laut NT auch die Mädels nicht untereinander dürfen. 

http://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.5.roemerbrief.135.html

> 24 Deshalb gab (der) Gott sie in den Begierden ihrer Herzen [der] Unreinheit des Schändens ihrer Leiber durch sie [selbst] preis. 25 Sie, die die Wahrheit (des) Gottes mit der Lüge vertauschten und der Schöpfung anstatt des Schöpfers Verehrung und Dienst erwiesen. - Er sei gepriesen in Ewigkeit. Amen. 26 Deshalb gab (der) Gott sie schändlichen Leidenschaften preis. Ihre Frauen vertauschten nämlich den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen; 27 ebenso verließen auch die Männer den natürlichen Geschlechtsverkehr [mit] der Frau und entbrannten in ihrer gegenseitigen Begierde; Männer mit Männern treiben sie (die) Schamlosigkeit und empfangen den Lohn, der ihrer Verirrung gebührt, an sich selbst.  

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Kommentar von Bayerin2
28.11.2015, 21:22

Hallo,  IST JETZT AN DER FALSCHEN STELLE GELANDET

habe ich das richtig verstanden, du gibst jmd. ein paar Fragen und willst dann beurteilen ob er verrückt ist? Ich würde mir das nicht zutrauen und finde es auch etwas anmaßend von dir.

Ich lese in deinem Kommentar Sarkasmus und eine Härte die ich echt krass finde.

Du sagst also jeder ist für sich selbst verantwortlich, ging es dir schonmal richtig schlecht, so dass du Hilfe gebraucht hast um da rauszukommen? Ich glaube nicht (ich weiss es nicht) - was ist wenn du krank wirst und kannst nichts dafür- dann hast du halt Pech gehabt, oder? Was ist mit den Menschen die in Slums geboren werden oder nicht wie wir in der 1.Welt (!)? Selber Schuld? Gut dass du in der privilegierten Welt lebst !

In Deutschland wird die Chancengleichheit sehr schlecht beurteilt!

"DIE CHRISTEN verurteilen Homosexualität ", das ist eine Verallgemeinerung die vor Vorurteilen strotzt. Und gleichzeitig VERURTEILST du Christen du legst also die Verhaltensweise an den Tag die du selbst kritisierst.(Kennst du den Film "die Welle" ?)

Sicherlich gibt es Christen die Fundamentalistisch sind und mit denen stimme ich NICHT überein. Aber darf man überhaupt noch etwas Kritisches über Homosexualität äußern, daß man z.B. Bedenken hat? Ist meiner Meinung nach nicht mehr möglich. Ich akzeptiere das und behandle diese Menschen genauso wie andere, aber ich darf doch eine eigene Meinung haben!

Ich weiß nicht warum Christen sofort angegriffen werden wenn sie sich äußern -vorallem in Foren - und soweit ich das mitbekommen habe, hat sich auch noch niemand hier wirklich für die Inhalte interessiert - immer nur drauf ! Für die Dinge die die Institution Kirche in den Jahrhunderten verbrochen hat,können die Christen von 2015 nichts.

Der Fragesteller ist radikal -Selbstmord und Evolution und Homosexualität sind meiner Meinung nach keine Sünde! Fundamentalisten sind nur ein kleiner Teil der Christen!

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Weil es ganz einfach nicht zeitgemäß ist & vieles, was in der Bibel steht, so nicht glaubwürdig ist (Krankenheilung aus dem Nichts, Blinde können wieder sehen u.a.). Das ist im Grunde eine Art Sagensammlung wie das Nibelungenlied & insofern mMn Trivialliteratur.

Ich bin zwar auch niemand, der einen Suizid unterstützen oder Homosexualität zu 100 Prozent begrüßt --------> aber man sollte als bekennender Christ tolerant sein & ich maße mir an zu sagen dass ich das bin.

Die Kirche schreibt Toleranz & Nächstenliebe vor, was ich vorhin bei einer Veranstaltung die ich beruflich besuchen musste (bin bei einer Zeitung & muss darüber einen Bericht schreiben) mal wieder omnipräsent & mit erhobenem Zeigefinger eingetrichtert bekam. Wenn sie diese aber im geforderten Umfang ausleben würde, hätte sie auch nichts gegen Menschen mit "homophilen Neigungen" und würde niemanden verdammen, der sein Leben selbst beendete, weil er keinen Ausweg mehr sah. Einem Suizid gehen immer mehr oder weniger tragische Geschichten voraus, denen man sich dem seelsorgerlichen Auftrag der Kirche gemäß eigentlich seitens des Klerus annehmen müsste anstelle sie zu verurteilen!

Ich glaube außerdem NICHT, dass die Bibel in Originalschrift konkret auf Schwule/Lesben abzielt oder auf Selbstmörder. Das sind m.E. viel mehr individuelle Auslegungen von beinahe fundamental gesonnenen Christen der "Neuzeit", die das nicht akzeptieren & sich dennoch für tolerant halten.

Zur Orientierung: Ich bin bein Antichrist sondern katholisch, getauft, gefirmt, gehe auch dann und wann in die Kirche, spreche Gebete wenn ich das Verlangen danach entwickle, engagiere mich in einem der Kirche relativ nahestehenden Heimatverein, habe ein sehr gutes Verhältnis zu unserem Ortspfarrer & in meinem Freundeskreis befinden sich ein hauptamtlicher Diakon und zwei Religionslehrerinnen. Nur muss ich deswegen nicht mein Leben vollständig nach der Bibel ausrichten, alles blind glauben usw.!

Meine Meinung!

Wünsche allen 'nen schönes Adventswochenende!

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Kommentar von GreenWorldPeace
25.12.2015, 20:03

Das Blinda wieder sehwn konnten gab es auch schon

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Kommentar von AssassinD
26.12.2015, 23:22

Nun ja, ich will dir hier ja nicht deinen Glauben streitig machen, aber ich möchte dir eine Stelle des Apostels Paulus nahelegen. Er erklärt es für eine der wichtigsten Aufgaben der Kirche, dass man bewahren muss, dass Ehebruch, Homosexualität und Mord Sünden sind.

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 Wer seine Kraft verschwendet, um sich über Evolution und Kreationismus zu streiten und das für den wahren Kern des Christentums hält, hat keine Kraft mehr hat für Mitmenschlichkeit und das, was Jesus an Nächstenliebe gepredigt hat. Gottes Wort beschränkt sich doch nicht auf die von dir genannten Punkte. Wird das im neuen Testament überhaupt erwähnt? 

Schließlich werden wissenschaftlicher Fortschritt und Technik nicht völlig ausgeblendet. Oder nutzt du oder  deine Kinder keine medizinische Behandlung, kein TV, kein Auto, kein Handy, kein GPS ....

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Kommentar von stine2412
27.11.2015, 16:00

agrabin, so ganz Unrecht hast du nicht. Obwohl... wer an die Schöpfung glaubt, gibt Gott die Ehre für alles Wunderbare hier auf der Erde. Auch unser menschliches Empfinden, wie Nächstenliebe, ist von diesem Gott in unser Wesen gelegt worden. Wie kann man aber diese Dinge genießen, wenn man einem unpersönlichen Zufall "danke" sagen soll? Das ist ja auch unlogisch, denn wissenschaftlicher Fortschritt und Technik geht von menschlicher Intelligenz aus. Von wem haben wir das? Von diesem Gott "Zufall"?

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Der Hauptgrund ist eigentlich ganz einfach: Viele Sachen sind überholt und passen nicht mehr in unsere Gesellschaft.

Nehmen wir mal die Zehn Gebote. Früher waren sie Ersatz für mangelnde Gesetze, heute sind diese einfach durch unsere Gesetze abgedeckt.

Oder Homosexualität. Damals war Fortpflanzung für das Überleben der Familie lebenswichtig, da man ja auch oft mehr als fünf Kinder bekommen hat, von denen möglich viele später arbeiten sollen und die Alten/Kranken versorgen sollten. Jemand der - eben durch Homosexualität - keine Kinder gezeugt hat, war so natürlich schädlich für die Gemeinschaft. Heute haben wir dieses Problem nicht mehr und die meisten die Homosexualität als Sünde betrachten sind einfach offen gesagt einfach nur voreingenommene Schwulenhasser, die die Bibel/Koran/Heilige Spaghetti als Legitimation dafür sehen.

Viele Sachen aus den religiösen Schriften damals sind einfach überholt und passen nicht mehr oder nur eingeschränkt in unsere Gesellschaft. Viele religiöse Werte die dadurch vermittelt werden kann man auch übernehmen, blind und wortwörtlich dem zu Folgen was darin steht ist aber leider doch Geisteskrank. Wenn man wirklich das tut wozu Bibel usw aufruft, dann wäre man ein Fall für die Irrenanstalt, weil es einfach nicht in unsere Gesellschaft passt.

Wenn wir das ganze mal ganz objektiv betrachte und davon ausgehen das es von Menschen geschrieben wurden, stellen wir schnell fest das dass "Wort Gottes" immer nur für die Zeit passt, in der es "offenbart" wurde. Die Menschen ändern sich, die Gesellschaft und irgendwann passt das einfach nicht mehr zu 100%.

Einen religiösen Menschen stelle ich keinesfalls als Verrückt hin, nur jemand der blind dem folgt was er ließt und keine andere Meinung erlaubt. Genau solche Menschen sind nämlich auch anfällig für irgendwelche Sekten, weil sie das Glauben was sie glauben wollen und sich nicht davon abbringen lassen, egal wie erdrückend die Gegenbeweise dafür sind. (Z.B Evolution, Erde ist eine Kugel usw)




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Naja vorallem liegt das an dem heutigem Verhältnis um Christentum. Viele Menschen, die christlich sind, gehen nur noch selten in dir Kirche oder beten selten.

Früher wäre so etwas nicht geduldet worden, weil man die Kirche strenger gesehen hat und es auch Verbote für so ein Verhalten gab. Heute machen es viele Menschen so und es ist normal. Man sieht einfach nicht mehr ein, warum man es tun soll. Für viele ist es Zeitverschwendung.

Wenn man sich heute nach der Bibel richtet, dann wird es meist als komisch angessehen, weil es heute nicht mehr so viele machen.

Ob es jetzt gut ist, was in der Bibel steht, darüber lässt sich streiten.

Außerdem sind viele Menschen christlich, auch wenn sie nicht beten und sich nicht nach der Bibel richten, weil sie mit diesem Verhältnis zum Christentum aufgewachsen sind. Wie viele Christlichen Familien beten heutzutage noch zusammen?

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Kommentar von AssassinD
26.12.2015, 23:27

Von diesen sich von Jesus abwendenden Leuten warnen schon die Apostel. So ist es eben, wenn es keine anständigen Katechesen mehr gibt, keine Apologeten und keine Lehre, die es überhaupt zu erzählen gibt.

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Weisst du eigentlich, was mit einem Menschen los ist der Suizid begeht? Jemand der bereit ist, sein eigenes Leben zu beenden ist zutiefst verzweifelt, sodass er keinen anderen Ausweg mehr sieht. Anstatt diesen Menschen etwas Mitleid und Nächstenliebe entgegenzubringen, werden sie als Sünder abgestempelt.

Homosexualität ist etwas ganz natürliches uns existiert auch in der Tierwelt.

Es erwarten immer die am meisten Toleranz für sich, die selber keinerlei Toleranz entgegenbringen.

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Kommentar von warehouse14
28.11.2015, 07:38

"Homosexualität ist etwas ganz natürliches uns existiert auch in der Tierwelt."

Gewalt, Kannibalismus und Kinderraub ist etwas ganz natürliches. Da es in der Tierwelt zweifelsfrei häufig existiert darf ich als Mensch nun keinem anderen Menschen mehr sagen, daß ich sowas für falsch halte. Ganz im Gegenteil! Ich muss es selber machen!

Merken manche Leute echt nicht, wie dumm diese "Argumente" eigentlich sind? o.O

warehouse14

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Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an.

Dort wird die Schöpfungsgeschichte gelehrt jedoch auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse miteinander verbunden.(Zum Beispiel Artenvielfalt, Weiterentwicklung..)

Also keinen Kreatonismus-diesen finde ich nicht okay-das ist ein mittelalterliches Weltbild. Wenn die 6 Tage Schöpfung als lediglich Erdentage gesehen werden

In der Neuapostolischen Kirche wird Homosexualität nicht in einen Topf mit Promiskuität  geworfen, sondern  unterschieden zwischen einer Treuen Partnerschaft und zwischen wahllosem Partnerwechsel.

Es erhalten in der Neuapostolischen Kirche homosexuelle Paare ein Partnerschaftsgebet.

Bei Selbstmord besser als Suizid formuliert sollte man auch vorsichtig sein mit Verurteilungen: Viele Menschen die diesen traurigen Weg gingen waren schwer depressiv oder wurden depressiv durch seelisch belastende Krankheiten.(Man denke nur mal an die Hannelore Kohl)

Ich bin auch gegen Suizid ;jedoch  in der Neuapostolischen Kirche beten wir für die Seelen dieser armen Menschen.

Du schreibst vom Gotteswort abgewendet:

Laut Bibel darf man auch kein Schweinefleisch essen.

Vieles wurde als Gottes Wort benannt und war in Wahrheit Menschenwerk.

In der neuapostolischen Kirche war es früher auch so in einigen Punkten:

Es war verboten das sich die Kinder an Fasching verkleiden.

Da man damals glaubte ,das  Jesus NUR neuapostolische Christen bei seiner Wiederkunft mitnimmt.

Heute sagt das keiner mehr in der Neuapostolischen Kirche.

Oder denke mal an die Menschen die als Zwitter(intersexuell) geboren wurden: Früher sagte man im Namen Gottes, das diese vom Teufel seien..

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Eine Religion auf deren Einigkeit man sich per Mehrheitsbeschluss (mehr oder weniger) geeinigt hat, auf Befehl eines Kaisers der dieser nichtmal anhing ist doch nur bedingt vertrauendwürdig oder? Dazu kommt das sich selbst diese verknöcherten Gebilde Namens Kirchen weiterentwickelt haben, die Evolution wird doch höchstens noch in Amiland angezweifelt und auch dort (gefühlt?) nur von in der X. Generation verdummten Fundamentalsten. 

Genauso daneben ist es jemanden abzulehnen oder ihm gar mit der Hölle zu drohen weil er ist wie er ist. Wäre es besser wenn ein schwuler Mann sein Leben lang jeden belügt und niemals Liebe erfahen darf? da ist es mir doch lieber wenn jeder ehrlich zu dem stehen kann was er ist und glücklich wird damit.

Ob Selbsttötung eine Sünde ist weiß ich nicht, da ich selbst aber jahrelang zum Teil intensiv darüber nachgedacht habe meine Existenz zu beenden kann ich mir kaum vorstellen das ein gnädiger und allwissender Gott es nicht nachvollziehen kann wenn eins seiner Geschöpfe die Last nichtmehr tragen kann, einfach zusammenbricht und aufgibt. Wenn jemand eine tödliche Krankheit hat und das Sterben beschleunigen will ist das meiner Meinung nach sogar sein gutes Recht, warum sollte ein Mensch lange leiden wo wir selbst einem Haustier den letzten Weg erleichtern?

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Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich halte es in der Tat für eine Form der Geisteskrankheit der abstrusen Vorstellung anzuhängen ein antikes Märchenbuch enthalte Wahrheiten und eine lächerliche Märchengestalt hätte das Universum erschaffen und würde das eigene Leben bestimmen.

Zur Evolution: Diese ist ein Fakt. Wer Fakten nicht akzeptiert wird zu Recht belächelt. Wer verucht diese Nichtakzeptanz durch abstruse Märchen zu rechtfertigen, hat es umso mehr verdient lächerlich gemacht und für verrückt erklärt zu werden. 

Zur Homosexualität: Auch wer denkt, dass es eine Sünde ist wenn zwei erwachsene Menschen sich lieben wird zu Recht belächelt. Die Bibel ist ein Märchenbuch, geschrieben von einigen ungebildeten Ziegenhirten und Fischern, welche versuchten sich eine sehr komplexe Welt einfach zu erklären. Dies ist, wenn man den damaligen Wissensstand betrachtet nur verständlich. Wer allerdings heute noch, trotz all unserem Wissen, auf dieses abstruse und lächerliche Märchenbuch zurückgreift, hat es wahrlich nicht besser verdient als ausgelacht zu werden.

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Kommentar von sarahj
04.12.2015, 18:23

das NT wurde noch nicht mal von denen geschrieben; die Hirten und Fischer waren absolut ungebildet und konnten weder lesen noch schreiben.

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ich selbst bin nicht religioes aber ich habe eine sehr glaeubige freundin. diese frau nimmt ihren glauben sehr ernst und steht trotzdem gleichzeitig mit beiden fuessen fest im hier und jetzt. sie ist in der lage zwischen biblischer suende und vergehen gegen die menschheit zu unterscheiden und hat (da du homosexualitaet erwaehnst) nicht das geringste problem damit, dass ich eine schwule beziehung fuehre. fuer sie gibt es da keine suende.

problematisch sind glaeubige menschen fuer mich dann, wenn sie nicht in der lage sind, die bibel im historischen kontext zu sehen und entsprechend nicht bereit sind, veraenderungen zu akzeptieren und mit ihrem glauben zu vereinbaren. wenn du die bibel woertlich nimmst und daran festhaeltst, wirst du immer wieder an den punkt kommen, wo du dich gegen menschen entscheiden musst, weil sie nicht 1:1 nach gottes geboten leben, obwohl diese menschen gute menschen sein koennen.

das mag eigentlich niemand gern.

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Jeder solle an das glauben was er möchte und leben wie er möchte! Aber Selbstmord ensteht nicht durch den Teufel sondern durch das Gehirn. Wissenschaftlich bewiesen! Homosexualität ist etwas vollkommen natürliches und gab es schon bei den Neandertalern. 

Evolution ist wichtig! Der Fortschritt ist ein natürlicher Prozess den wir Menschen aber auf einem unnatürlich schnellen Weg gehen! Wenn du also noch im Mittelalter lebst und gerne eine rothaarige Frau auf dem Scheiterhaufen verbrennen möchtest, dann bist du wahrscheinlich verrückt. Man muss ja nicht alles mitmachen aber man muss mit der Zeit gehen oder du wirst in der Gesellschaft keinen Platz finden und untergehen.

Ob es einen Gott gibt oder nicht kann ich dir nicht sagen, aber Menschen sind primitiv. Sie sind nicht intelligent genug um alles zu erklären und zu erforschen und da sie an vielen Dingen verzweifeln erfanden sie einen Gott! (Außer es gibt ihn wirklich, ich erzähle aus meiner Sicht) Etwas woran sie sich klammern können, eine Wunschvorstellung die sie seelig macht. Doch mit der Zeit merkten sie, dass ihn diese Vorstellung nicht helfen und nirgendwo hinbringen wird und sie nahmen ihr Leben selbst in die Hand. Wenn du zB bei einer Probe nichts geschrieben hast weil du nicht gelernt hast, kannst du so viel beten wie du willst es wird dir nichts nützen und du wirst keine gute Note bekommen. Das Leben ist immer abhängig davon was du tust und nicht durch die Taten Gottes.

Weil Evolution ein Teil des Lebens ist müssen wir uns oft von alten Dingen verabschieden und uns neuen zuwenden! 

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Kommentar von Naajed
28.11.2015, 01:03

Ja , absolut eine super und tolle Antwort . Ich bin größtenteils deiner Meinung , aber bei einen muss ich Dir wieder sprechen . 

Es gibt keine absolute Wahrheit , also es gibt Gott aber auch gleichzeitig nicht . Das Elektron geht durch einen Spalt , aber gleichzeitig durch unendlich ( Quantenmechanik ) .  Wenn man lange nachdenkt , kommt man darauf das alles relativ ist . Wir sind weder zu dumm noch zu schlau , es ist Wissen .. damit wir forschen können . Gottesglaube entsteht nicht durchs nicht Wissen , sondern entweder durch Erziehung oder an Menschlichkeit . Wenn man erkennt , dass das Leben keinen Sinn hat ... dann verzweifeln manche Menschen , sie blicken über die Norm . Wir haben gelernt einen Vater zu haben , eine Mutter die die allerbeste ist . Der Vater der uns vieles beigebracht hat , die unseren Lebensraum geschaffen haben . Menschen haben das unterbewusste Bedürfnis eine Autorität zu gehorchen oder in einer Gruppe zu sein . Dadurch kann Glaube ganz leicht entstehen , es lebt sich einfacher und man fühlt sich sicherer und besser . Man denkt man spricht mit jemanden , tut es aber nur mit seinen Geist . Jeder muss eben sich wo im Leben finden und ob nun in der Gesellschaftlichen Traumwelt , im alleinigen Zimmer und viel Erkenntnisse zu erlangen oder mit Gott zu leben , dass muss jeder für sich selber Wissen . Natürlich gehen auch Dinge dazwischen , waren nur Beispiele . 

Das ist richtig , die Menschen entwickeln sich und alles im unseren Gehirn ist nur reine Physik . Es gibt keinen freien Willen , alles ist Physik ... aber es ist nicht vorherbestimmbar . Wie bei einen Würfel , der auch reine Physik ist aber wo wir nicht bestimmen können mit welcher Seite er unten liegt . Viele wollen es nicht wahrhaben , weil es eben das Geistliche in Frage stellt . 

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An das Wort Gottes halten sich doch islamistische Terroristen nach eigenem Verständnis doch auch. Wo ist der Unterschied? 

Und hat nicht die Kirche bzw. deren Vertreter selbst mit der Bibel in der Hand "Tod allen Ungläubigen" geschworen? OK, ist schon ein paar Tage her aber der Islam ist ja auch rund 600 Jahre jünger - und macht den gleichen Fehler. Hat die römisch-katholische Kirche als Vertretrin des "wahren" Glaubens nicht nach dem Zweiten Weltkrieg hohen Nazi-Funktionären die Flucht aus Deutschland bzw. aus Europa nach Südamerika ermöglicht? 

War das eine Form von "Hilfe für die Bedürftigen"? Und ist das Alte Testament nicht voll von Mord, Todesdrohungen, Vergewaltigungen, Schlachten im Namen der Götter? Soll man das als Wahrheit und richtiges erfülltes Leben ansehen? Nein, Finger weg! 

Ist man erst einmal von der Religion oder von einer Idee indoktriniert, gibt es kein Halten mehr, egal ob Nationalsozialismus, Kommunismus, Religion, Scientology; es läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Ein Anführer, eine Idee, ein Buch, viele kritiklose, schwachköpfige Mitläufer. 

So Leute sind immer gefährlich. Man sollte sie also nicht belächeln, sondern  lächerlich machen. 

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Einmal ist es meiner Meinung jedem sein Ding ob er gläubig ist oder nicht.
Man glaubt heute nur eher an die Evolution weil man diese Nachweisen. Das Gott existiert kann keiner beweisen. Zudem haben sich viele der Religion abgewandt (zumindestens viele die ich kenne) da es schon Recht auffällig ist das im "heiligen Buch", was als Grundstein der Religion dient, die 10 Gebote stehen. Darunter eins der wichtigsten Gebote " Du sollst nicht töten!".
Allerdings sieht man in der Geschichte, die sich auch nachweisen lässt, das sich die Kirche selbst nicht in Ihre eigenen Regeln hält, die sie angeblich Folgen.
Die ganzen Kreuzzüge, die sie angezettelt haben; sie haben versucht anderen Menschen Ihre Religion mit ""Gewalt""  aufzuzwingen, sie haben die Leute mit den Ablassbriefen abgezockt; sie haben den 30 Jährigen Krieg angezettelt. Und die Religion wird heute noch ausgenutzt um Krieg zu führen. Siehe ISIS.

Religion ist meiner Meinung nach nichts weiter als eine Institution die versucht die Menschen unter kontrolle zu halten und durch Ihre "fans" so viele einnahmen zu machen wie möglich.

Dann habe ich noch eine Frage an dich. Was ist für dich ein Satanist bzw. der Satanismus an sich?

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