wieso ist das so?
Kaum steigen die Temperaturen und zeigt sich die Sonne, tummeln sich wieder Menschenmassen am Meer, in den Freibädern und an den Badeseen. Braun werden um jeden Preis heißt oft die Devise. Wird es dann doch zu heiß, hilft nur noch die Flucht unter den Sonnenschirm oder einen schützenden Baum. Und trotzdem: Auch hier gedeiht die Sommerbräune.
"Allerdings langsamer", sagt Anja Schröder vom Bundesamt für Strahlenschutz. "Dafür ist die Bräune aber gleichmäßiger, denn im Schatten kommt das Licht gestreut an." Durch diesen Effekt sei der Anteil an ultravioletter (UV) Strahlung deutlich reduziert. "Deshalb ist es sogar absolut empfehlenswert, sich immer im Schatten zu bräunen", betont die Expertin.
Das abgeschwächte UV-Licht im Schatten hat auch einen weiteren Effekt. "Die Gefahr von Sonnenbränden sinkt deutlich", sagt Schröder. "Auch sollte man immer die Mittagshitze meiden. Deshalb gilt: 'Zwischen 11 und 3 ist sonnenfrei'". Allerdings heißt das nicht, dass beim Sonnenbad im Schatten ansonsten auf den üblichen Schutz verzichtet werden sollte. Sonnenschutzmittel oder leichte, weite Kleidung bieten generell gute Sicherheit vor Sonnenbrand.
Genau wie im Schatten ist übrigens auch bei bewölktem Himmel eine Bräunung der Haut möglich. "Durch Bewölkung darf man sich nicht in Sicherheit wiegen lassen. Insbesondere wenn sie dünn und schleierig ist, kommt die UV-Strahlung gut bis zur Erde", warnt Schröder. "Auch bei bewölktem Himmel kann man Sonnenbrand bekommen."
http://www.rp-online.de/public/article/wissen/gesundheit/96407/Warum-man-auch-im...
Weil die so genannte indirekte Strahlung (Streuung an Luftmolekülen und Reflektion z B an Häuserwänden) das Licht auch in den Schatten bringt. Und somit wird man auch im Schatten braun.
vivaldi1969 am 3. Juli 2008 10:51 dauert aber länger.