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warum wird man als tierhalter von professionellen in dem bereich so schlecht behandelt?

gefragt von gartenfeegartenfee am 13.08.2009 um 15:17 Uhr

lieber support: bitte nicht löschen! ich suche einen rat!

hintergrund: ich habe seit über 10 jahren kleintiere im haushalt und kenne mich mittlerweile so ziemlich rundum damit aus (man lernt zwar trotzdem immer wieder dazu, aber na ja) alles, was ich in dem zusammenhang entscheide , ist gut durchdacht. meinen tieren geht es super. glaube ich wenigstens. seit jahren aber, immer wenn ich mit tierheimen oder wie auch immer in dem zusammenhang tätigen (tierschützer sowieso) zu tun habe, mal eine frage stellen möchte, ein tier aus dem tierheim holen möchte oder wie gestern, meine tiere zur urlaubsbetreuung auf einen kinderbauernhof gebe, dann werde ich dort behandelt wie ein tierquäler oder anfänger. mir werden inquisitorische fragen gestellt, meine tiere werden mißtrauisch beäugt, es wird bemängelt, wenn nicht das eine, dann eben das andere. aber man wird nicht gleichwertig behandelt.

ich habe mich darüber schon so oft geärgert, in der folge auch sämtliche tierforen gemieden, gehe inzwischen nicht mehr ratsuchend zu tierheimen oder sonstwas in die richtung, weil ich mich von deren inquisitorischem mißtrauen abgestoßen fühle. ich frage mich seit jahren, ob sie mit diesem verhalten nicht eigentlich tierquälerei noch fördern, denn nicht nur ich werde mich sicher abgewandt haben.

wie soll man damit umgehen? was tun, um von denen nicht so behandelt zu werden?


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RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 13. August 2009 15:20
5x
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Das ist typisch deutsch - wenn Du etwas "nicht gelernt" hast und keine "Papiere" darüber nachweisen kannst, wirst Du von den "Fachleuten" IMMER misstrauisch angeschaut. Erfahrung und Lebenserfahrung zählt da leider nicht...

Wobei man den Leuten vom Tierheim zugute halten muss, das die so viel Schlimmes schon gesehen haben, das sie aus grosser Vorsicht einfach so sind, wie sie sind und daher manchmal übers Ziel hinausschiessen.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:27

in der sozualarbeit sagt man dazu, wenn die betreffenden sozualarbeiter sich zu sehr mit dem leid der menschen identifizieren, daß sie sich eine auszeit geben sollen, um wieder professionelle distanz aufbauen zu können. manche sagen auch burn out dazu, ist ja unscharf, der begriff. ärzte und kollegen empfehlen dann auch gerne, den beruf zu wechseln. das habe ich auch bereits mehrfach den kollegen tierpflegern im berliner tierheim empfohlen. denn die sind besonders scharf drauf. dort gehe ich deswegen überhaupt nicht mehr hin.

im übrigen, erst mal danke für deine antwort, die dame "fachfrau" hat mir gestern mit einer derartigen kaltblütigkeit meine tiere aus der hand genommen und mich derartig verständnislos angeschaut, weil ich ein bißchen tränen in den augen hatte, als ich mich von ihnen verabschiedet habe. da frage ich mich, wer hier eigentlich ahnung hat. theoretisches wissen allein reicht bei tieren nicht aus. ein bißchen liebe zum tier gehört schon mit dazu.


Masoud53
beantwortet von Masoud53 am 13. August 2009 15:24
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wenn du sachkundig und selbstbewust auftrittst,dann ist doch nichts zu befürchten,aber du hast recht,Tierschützr sind ein eigens Völkchen,in ihrer Liebe und Verantwortung gehen sie oft zu weit und meinen immer jeden und alle belehren zu müssen,ich neige auch ein bisschen dazu,hinter allem Tierquäler zu vermuten.Letztlich soll es aber den Tieren gut gehen und davon gehe ich auch bei dir aus!

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:39

danke für deine antwort. war ja mutig von dir, dich hier zu outen! lach aber um so mehr dank dafür.

schau dir doch mal in zukunft die leute an, bevor du sie belehrst. denn ein tierhalter liebt seine tiere ja, ein guter tierhalter wenisgtens, und wenn er so heruntergemacht wird, dann tut ihm das weh, nicht nur wegen sich selbst, sondern auch wegen der tiere, die bemängelt werden. das ist im ganzen aber kontraproduktiv und führt zum gegenteil. die menschen wenden sich ab, kommen bei berechtigten fragen vermutlich nicht mehr wieder und so geht es möglicherweise WEGEN dieses dogmatischen verhaltens von tierschützern etc. um so schlechter. ein toleranteres eingehen auf den tierhalter wäre da vllt. angebrachter. also ich mache es jedenfalls immer so.

Kommentar von 07266a80c634d754e034a147040081a4smallMasoud53 am 13. August 2009 15:50

du hast zweifellos recht,ich bin auch kein radikaler Tierschützer,doch als ich mit ansehen musste,was Affen in UNI Labors widerfährt,wo sich sogar PETA eingschaltet hat,bin ich empfindlich geworden.Doch ich beleehre keine Tierhalter,suche selbst viel Rat,gerade hier.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:56

ja sicher, in dem falle gebe ich dir absolut recht. da würde ich auch auf die palme steigen. nur kann man das eben nicht auf jeden und jede so holter di polter übertragen.

vielleicht kannst du ja, im falle du hast kontakt zu tierschützern o.ä. dies einmal weitergeben. das wäre so toll!

jedenfalls trete ich immer für GENENSEITIGEN respekt ein, wenn ich irgendkann. obwohl mich das wortteil GEGEN in dem wort stört. ein feeund von mir sagt daher immer EINANDER respektieren und verstehen.

Kommentar von Catfan am 13. August 2009 15:52

Masoud...DH


Birgit1954
beantwortet von Birgit1954 am 13. August 2009 15:21
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Ja, du sprichst mir aus der Seele. Ich gehe auch nicht mehr dahin. Wenn etwas ist, spreche ich mit meinem Tierart. Meine Tiere kommen auch im Urlaub nirgendwo mehr hin, sondern ich frage Freunde, damit sie zu Hause betreut werden können. Ich kam mir auch immer so vor, als wäre ich der letzte Depp und ich habe seit 20 Jahren Hunde und Katzen und allen ging und geht es immer super. Ich weiss auch nicht, warum das so ist, warte aber gespannt auf weitere Antworten.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:30

ja ich auch. danke für deine antwort. endlich mal jemanden, dem es auch so geht. und ich mache es genauso wie du. wenn ich wirklich fragen habe, gehe ich auch zu meinem tierarzt. der kennt mich und meine tiere wenigstens schon seit über 20 jahren. nur leider hat er nicht so irre viel ahnung von kleintieren, von katzen und hunden schon. aber nager ist wohl nicht sein fachgebiet. trotzdem ist er ein guter tierarzt und hat mir schon viel geholfen, entscheidungen zu treffen. im sinne der tiere. udn er nimmt mich wenigstens ernst. das ist für mich ganz entscheidend dabei.


Proxx
beantwortet von Proxx am 13. August 2009 15:22
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das ist vllt der neid weil deine tiere gut und gepflegt aussehen. Oder sie denken so weil du soviele tiere hast. Aber lass dich nicht unterkriegen

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:33

ja, gestern wurde mir z.b. gesagt, daß meine tiere "dick" seien. nsie sind groß gewachsen, mein tierarzt sagt, weil sie gut gepflegt sind und viel auslauf haben etc., haben sie sich so gut entwickelt. aber dick sind sie nicht. das würde ich verhindern. aber na ja, ich sagte ja, wenn nicht das eine, dann eben das andere.

viele tiere habe ich nicht. momentan nur 3. und das ist auch ganz gut so.

danke für deine aufmunterung. mich ärgert das trotzdem immer wieder, daß man ohne mit der wimper zu zucken so neidergemacht wird, obwohl man überhaupt nichts kennt.


anonym
beantwortet von tucan am 13. August 2009 15:23
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Du solltest Dir ein dickeres Fell zulegen und über die Besserwisserei dieser angeblichen Profis einfach nur lächeln. Deinen Tieren geht es gut und damit hat sich der Fall. Basta! :-)

Zum Trost, nicht alle Tierheim Mitarbeiter sind so. Wir haben in Deutschland auch schon sehr nette kennengelernt. Tierschützer, kann man generell, so jedenfalls unsere Erfahrung, in die Tonne treten.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:35

danke für deine antwort. ich frage mich schon lange,w arum tierschützer so verbohrt sind und allen anderen außer ihnen selbst natürlich, nachweisen wollen, daß sie falsch mit tieren umgehen.

(mal abgesehen davon: es wäre so schön, wenn sich genauso intensiv einmal für menschen eingesetzt würde!)

Kommentar von tucan am 13. August 2009 15:43

Ich habe die sog. Tierschützer gefressen wie zehn Pfund Schmierseife. Wir haben früher in Norddeutschland am Deich gewohnt. Jedes Jahr kam bei uns ein Seeadlerpärchen zum Brüten. Bis diese Idioten von Tierschützer das nach 5 Jahren mitbekamen. Von da an hatten die Tiere keine Ruhe mehr vor denen und zwei Jahre später kamen die Tiere nicht mehr.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 16:01

tja, tucan, was soll man dazu sagen? ich habe schon ziemlich lange den verdacht, daß bei vielen dieser tierschützer weniger die tiere im vordergrund stehen, sondern ein irgendwie vertrackter egoismus, also mehr das interesse, im zentrum zu stehen oder wichtig zu sein oder etwas zu kompensieren etc. daß es also eigentlich gar nicht wesentlich um die tiere geht, sondern mehr um sie selbst. aber das ist lediglich ein verdacht. aber warum sollten sie sonst so schematisch abwertend anderen gegenüber sein? doch nur, um sich selbst aufzuwerten (?) oder ist das zu einfach gedacht?

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 18. August 2009 16:03

Ich denke, solche sind Wichtigmache und nicht Tierschützer; man müßte die Tiere vor ihnen schützen.


anonym
beantwortet von ProfessorX am 13. August 2009 15:46
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Hallo liebe gartenfee, also vorweg schon mal gesagt, dass es eigentlich unmöglich ist diese Frage so ad hoc zu beantworten. Dazu müßte man zumindest deine Tiere mal sehen um den Zustand und das Verhalten, Tieranzahl, Räumlichkeiten,Nahrung,...etc. zu beurteilen. Generell ist gegen eine kritische Haltung zu allen Tierliebhabern, welche sich Tiere halten wohl angebracht! Dieses "Mißtrauen" sollte allerdingst sehr sachlich sein. Leider ist es jährlich mind. 100.000 Tieren nicht vergönnt artgerecht (soweit dieses überhaupt möglich ist) ihr Leben zu "genießen", weil sie unsachgerecht behandelt,gepflegt,versorgt,untergebracht...,etc. werden - bis hin zur Aussetzung in die Wildnis, welche sie nie kennengelernt haben! Von den ganzen tierquälerischen Taten mag ich gar nicht erst reden. Nun muß man fairer Weise sagen,dass nicht nur "Private" sehr viel Leid den Tieren durch falsche Unterbringung,Futter,etc.antun, auch professionell (Geschäfte,Zoos,etc.) sind oft "überfordert" (um es mal ganz gelinde auszudrücken)! Allein wenn ein relativer großer Hund in einer normalen Mietwohnung eingekerkert ist, wohl möglich noch ganzen Tag alleine weil alle auf Arbeit/Schule,etc. sind ist es Quälerei für das Tier - es braucht Menschennähe (schließlich ist er vom Mensch als Wolf zum Hund gezüchtet seit über Jahrtausende), es braucht auch Auslauf, es braucht Aufmerksamkeit+Zuneigung wie jeder Mensch auch! Das bezieht sich nicht nur auf Hunde, auch auf all die anderen Tiere die der Mensch sich zu Haustieren angeeignet hat. Wie Du lesen kannst ist es äußerst schwerig Deine, überaus komplexe Frage mal eben so zubeantworten.Zumal - muß der Mensch nun wirklich beinahe jede Tierart die naturgegebene Freiheit nehmen um sie einzusperren und den eigenen Willen aufzuzwingen?? Ich gehe davon aus, dass Du deine Tiere lieb hast und sie gut behüttest. Dir und deinen Tieren alles Gute...

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:59

wenn sich die menschen doch nur so viel gedanken um die menschen machen würden wie du hier um die tiere. gegenseitiges mißtrauen fördert nicht das miteiander. und deine meinung kann ich zwar irgendwie verstehen. aber das verhalten ist nicht förderlich, sondern gar im gegenteil.

Kommentar von F211eda660dac727b3a992e440f65ef8smallfischerhundefan am 13. August 2009 16:45

DH @ ProfX, da hast Du es Kurz mal auf den Punkt gebracht!! leider können sich die Tiere im Gegensatz zu den Menschen, liebe garten fee ;-)) nicht alleine wehren! Sie brauchen Fürsprecher... und wenn es diese nicht gäbe, hätten z.B. eierlegende Hühner noch weniger zu "lachen" ganz zu schweigen von den Schlachtviehtransporten, wo einige Engagierte es geschafft haben, wenigstens die Transportzeit der Tiere zu begrenzen, oder die Hundefreunde die sich dafür stark gemacht haben, dass es in vielen (großen) Städten endlich Hundeauslaufgebiete gibt, damit ihre Vierbeiner auch mal >artgerecht< rennen können oder oder oder es gibt so viele Beispiele für Positiven Tierschutz auch in den osteuropäischen Ländern setzt langsam ein umdenken ein, die Ware Hund ist dort ein sehr brisantes Thema. Tierschutz fängt nunmal zuhause beim Frühstücksei an und hört bei der Käfighaltung vieler Tiere noch lange nicht auf: wieviele Meerschweinchen und Kaninchen vegetieren in engen Drahtkäfigen in Kinderzimmern dahin??? Wenn Du wüßtest in was für Zuständen verwahrloste Tiere da so ständig zu siebenachtel-tot in Tierarztpraxen und Tierheimen landen, würde Dir schlecht werden...... Was ist Dir eigentlich GENAU geschehen??? LG

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:11

liebe fischerhundefan, was mich stört, daß ist, daß ich PAUSCHAL und SOFORT mit diesen leuten gleichgesetzt werde. mir wird SOFORT und ohne überhaupt ein paar nette worte mit mir zu wechseln dieses absolute inquisitorisch mißtrauen entgegen gebracht. dabei bin ich die falsche adresse. absolut. und es oist ein absoluter bumerang, auch für den tierschutz, leute wie mich auch noch zu verprellen. es macht immer der ton die musik. nichts dagegen, wenn man gegen solche tierhalter angeht und sie versucht aufzuklären, die absolut keine ahnung von tieren halten und dies nur aus eigennutz tun, kleine kinder tier zum kuschlen bekommen, die eltern aber auch keine ahnung haben, die tiere in zu kleinen käfigen dahinvegetieren etc. aber warum muß JEDER und ohne überhaupt mal genauer hinzuschauen mit diesem inquisitorischen mißtrauen belegt werden.

nur ein paar fragen: würde ich mir die mühe amchen, den am besten geeigneten kinderbauernhof zur urlaubspflege auszusuchen, den ich in berlin finden kann, wenn ich so ein schlechter tierhalter wäre? würde ich mir die mühe machen, fragen zu stellen, zu recherchieren, mich kundig zu machen, beim tierheim-tierarzt anzurufen etc., wenn ich doch mal ne frage habe, wenn es mir nicht um meine tiere gehen würde.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:13

(mußte antwort teilen, weil der lange text nicht angenommen wurde hier)

leider trifft es eher die engagierten tierhalter, die von diesem inquisitorischen mißtrauen getroffen werden, der von tierschützern kommt. und dann wende auch ich mich ab, obwohl ich mich wirklich um meine tiere kümmere und mir auch um die nachbarstiere gedanken mache (du erinnerst dich: der nachbarshund?).

und tierschützer sollten sich wirklich einmal gedanken machen, ob sie wirklich dem tierschutz dienen, wenn sie derart die leute mit ihrem verabsolutierten mißtrauen verprellen. denn so wenden sich die leute nur genervt ab. ich auch. und DANN kommen vermutlich viele derjenigen, die wirklich unterstützung bräuchten, weil sie tatsächlich keine ahnung haben von tierhaltung. und ich möchte mir nicht vorstellen, wie es DANN den tieren geht. vermutlich krepieren sie jämmerlich in dieser schlechten haltung.

würde man den leuten, gerade denjenigen, die wirklich unterstützung bräuchten, aber in einer toleranteren haltung entgegen treten und sie WIRKLICH unterstützen, nicht nur ausschimpfen, dann ginge es den tieren vermutlich irgendwann besser. und wenn es nur sei, daß man die leute überzeugen kann, daß sie die tiere besser abgeben und sie in bessere hände vermittelt werden.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:18

mir geht es darum, daß man die leute nicht so vor den kopf stoßen soll, auch wenn sie ihre tiere sträflich vernachlässigen, vermutlich aus unwissenheit. das schreckt gerade diese leute eher nur ab. Man darf nicht vergessen, daß bei einigen von diesen ja auch noch andere, teils massive probleme bestehen, auch soziale, und die tiere oft die funktion haben, eine unerträgliche situation etwas erträglicher zu machen, durch kuscheltiere etc. dadurch tragen aber gerade die tiere eine schwere hypothek. Das wissen aber diese leute nicht. Ich könnte noch ewig viel dazu schreiben. Aber das führt hier zu weit, viel zu weit.

und was mir GENAU passiert ist? na ja, ganz einfach, ich bin von den tierpflegern mal wieder inquisitorischen fragen ausgesetzt gewesen, was ich meinen tieren füttere, wann, wie etc., wie sie gehalten werden usw. absolut widerlich, diese inquisitorischen fragen. vor allem der unterstellende tonfall dabei. ich hasse das mittlerweile. und DARUM sind mir tierschützer mittlerweile ziemlich unangenehm, obwohl ich selbst ihr anliegen unterstütze. Und auch selbst praktiziere, wenn ich kann. Nur eben nicht auf diese konfrontative art und weise.

Verstehst du, was ich meine, liebe fischerhundefan?

Kommentar von F211eda660dac727b3a992e440f65ef8smallfischerhundefan am 16. August 2009 23:00

Guten Abend Gartenfee, ja jetzt verstehe ich besser was Du meinst. Sicher gibt es viele selbsternannte Tierschützer, die diese Profilneurose haben, kenne auch welche. Es wäre sicher auch vermeidbar gewesen, Dir DEM KUNDEN (!) so mißtrauisch gegenüber zu treten und wegen dem zu dicken (das ist eh Ansichtssache... wahrscheinlich war die Person klein, schmächtig und voller Komplexe, die das gesagt hat...) Meerschweinchen so eine Szene zu machen! Nächstesmal gehst da eben nicht wieder hin! Vielleicht war die Person aber auch nur genervt, weil DU in die "Sommmerfrische" fährst und die Schweinchen nicht mitnimmst.... vorrausgesetzt die wußten von Deinem Urlaub. Egal warum und wieso, Du brauchst ein "dickeres Fell" lass die Doofen doch nicht so dicht an Dich ran! im übertragenen Sinne, weißt? Ich wünsche Dir noch eine gute Erholung! LG ♥


anonym
beantwortet von parisien am 13. August 2009 17:08
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bei einigen selbst ernannten tier- und naturschützer bekomme ich graue haare. man ist ja dadurch etwas bedeutendes. fach- und sachkunde fehlen oft. hauptsache man hat in diesem ungelernten job etwas zu sagen. in manchen tierheime ist eine artgerechte unterbringung auch nicht gewährleistet.


anonym
beantwortet von Katrin270182 am 13. August 2009 17:19
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Wenn DU weißt dass es Deinen Tieren gut geht dann reicht das aus. Lass Dich nicht ärgern. Ich finde es toll dass Du so gut zu Tieren bist und Dir darüber Gedanken machst:-)

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:03

danke, katrin. ich denke das ja auch von mir. lerne auch immer noch was dazu, aber nur von menschen, die mir nicht so konfrontativ gegenüber treten.


Silvie1407
beantwortet von Silvie1407 am 13. August 2009 18:52
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In vielen Punkten gebe ich euch durchaus Recht. Da ich aber selbst im Tierheim mitarbeite und sehr oft mitbekomme, dass viele Leute aus Unwissenheit Fehler machen, versuche ich aber trotzdem nicht diese Leute anzugreifen. Am Anfang habe ich ja auch nicht immer alles richtig gemacht (ob es heute so ist kann ich auch nicht 100 %-ig sagen), aber ich habe versucht mir Rat zu holen. Dabei bin ich auch auf viele Leute gestoßen, die mir gegenüber aufgetreten sind, als wüssten sie alles und ich kam mir wie der letzte Depp vor. Ich mache z.B. viele Vor- und Nachkontrollen und erlebe immer wieder, dass viele Leute froh sind, wenn sie einen Ansprechpartner für konkrete Fragen haben oder Tipps bekommen. Ob die Leute es letztendlich umsetzen oder beherzigen, kann ich dann auch nicht mehr kontrollieren. Da ich aber auch immer nur absolut unvermittelbare Notfälle bei mir aufgenommen habe, die alle aufs schlimmste misshandelt wurden, bin ich wenn ich höre, dass Kinder ein neues Spielzeug (Kaninchen, Katze, Hund...) bekommen sollen auch sehr misstrauisch und frage nach. Ich hoffe dabei aber immer nicht so zu wirken, wie die Leute früher auf mich. Denke halt, wenn ich so wirke, drehen die Leute sich rum, glauben mir nichts und ändern tut sich dann erst recht nichts mehr.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:05

danke silvie1407,

ich bin froh, daß es tierheim-mitarbeiterInnen wie dich gibt. erst wenn du die leute "da abholst, wo sie stehen", fühlen sie sich ernst genommen. und erst dann kann man auch mit ihnen "arbeiten", d.h. sie bei der tierhaltung unterstützen.

ich wünschte, es gäbe schulungen für tierheim-mitarbeiter, damit sie lernen, wie man mit tierhaltern umgeht, damit es unterstützend wirkt, nicht konfrontativ.

ich kann dir nur alles gute wünschen, daß du dabei bleibst, egal wie viel schlimme tiere dir unter die augen kommen. und wenn du es mal irgendwann nicht mehr aushalten kannst, dann rate ich dir, wechsle das metier. oder mache eine auszeit, damit due wieder inneren abstand dazu bekommst. tipp einer ex-sozialarbeiterin, die das auch so gemacht hat, als sie die zustände zu schlimm fand und sich darüber nur noch aufgeregt hat.

Kommentar von 41658e6a1ae8b1755a5e7034a987cf96smallSilvie1407 am 14. August 2009 11:15

Mir platzt eigentlich selten der Gedultsfaden und ich kann auch alles 20 mal erklären. Bin auch eigentlich nur einmal wirklich sprachlos gewesen und sauer, als eine Frau kam und ihre Katze, die sie schon 3 Jahre hatte umtauschen wollte, weil sie nicht mehr zur neuen Wohnungseinrichtung gepasst hat.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:28

tja, so etwas kommt vor. in dem falle sollte man vielleicht doch eher die strategie fahren, die frau zu überreden, gar keine tier mehr zu halten.

ach ja, ich habe ja auch schon soi viele solcher geschichten gehört.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:18

sorry, doppelpost. bitte zweiten löschen!


Fenchelblatt
beantwortet von Fenchelblatt am 13. August 2009 22:09
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Nun - ich kritisiere selbst auch viel - und zwar darum:

Sicher wissen viele Leute einfach nicht, wie man zB Kaninchen "richtig" hält. Das mag zunächst mal nicht vorwerfbar sein, allerdings frage ich mich, warum man nicht als Kaninchenhalter im Laufe seines Internet-Lebens mal einfach dieses Wort Kaninchen google zu füttern gegeben hat. Nun ja, muss man vielleicht nicht verstehen.

Hier im Forum versuche ich, die Leute aufzuklären. Wenn ich einen Rat gebe und dann merke, dass keiner der genannten Links gelesen und sämtliche Tipps nicht beachtet werden und sich die Leute dann über das Verhalten ihrer Tiere wundern, dann, ja dann kann ich echt sauer werden. Viele Leute wollen nur die Antworten bekommen, die auch bequem für sie sind. Da es aber um Lebewesen geht, ist das meiner Meinung nach nicht so richtig akzeptabel.

Trotzdem - ich frage in meinem Umfeld immer erst nach, bevor ich losmecker oder einen Vortrag halte. ;-)

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. August 2009 11:24

ja, liebe fencehlblatt. ich bitte dich darum. denn das ist sehr unangenhem. es trifft oft und oft wirklich die falschen. denn die richtigen, die fragen oft erst gar nicht. fragen sie aber doch, wenn auch manchmal sehr unbeholfen, wie ich es hier auf der plattform mitunter erlebe, zu simpelsten fragen der meerschweinchenhaltung etc., wenn man ihnen dann besserwisserisch über den mund fährt, dann war es das erste und letzte mal, daß sie gefragt haben. sie werden dann nicht wieder fragen - weil man sie verprellt hat. und ob DAS dem tierschutz dient, das wage ich zu bezweifeln.

ich bitte dich darum, liebe fenchelblatt, selbst wenn du aus der haut fahren möchtest ob der frage, die da gestellt wird, bedenke bitte, daß da ein mensch dahinter steckt, der vermutlich nicht böswillig gehandelt hat, sondern nur aus (grober) unwissenheit heraus. leider gibts das, viel zu oft. aber man hilft mehr, wenn man die menschen "da abholt, wo sie stehen". das ist meine erfahrung als ex-sozialarbeiterin. und es gilt ganz sicher auch für die haltung von tieren, d.h. den umgang mit den tierhaltern.

mein credo ist immer und überall: geht achtungsvoller miteinander um! dann wird vieles leichter und wir alle werden etwas davon haben, nämlich mehr lebensqualität. (hoher anspruch, ich weiß. kann ihn auch nicht immer und überall einhalten, weil ich mich auch manchmal zu sehr aufrege, über mißstände jedweder art, bei denen ich mir an den kopf fasse, ob das sein muß, aber tendenziell arbeite ich zumidnest daran)


Terrier74
beantwortet von Terrier74 am 14. August 2009 16:04
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Das liegt in erster Linie daran, dass unsere "Tierschützer" sich schlicht und ergreifend für gottgleiche Wesen halten. Sie wissen alles, haben die Ethik mit Löffeln gefressen und die Weisheit sowieso. Und jeder, der auch nur ein bisschen anders denkt und lebt als sie, muss daher automatisch entweder ein verantwortungsloser Tierquäler, ein Mörder oder zumindest ein kompletter Vollidiot sein.

Mein Tip: Setz dich mit dem Hintern drauf, mehr ist das Gequatsche ohnehin nicht wert, und zieh dein eigenes Ding durch. Da du dich schon viele Jahre aufmerksam und fachlich kompetent um deine Tiere kümmerst, kannst du mit Sicherheit am besten beurteilen, wie es deinen Tieren geht. Lass dir da net reinreden, dass ist nur unqualifizierte Wichtigtuerei von Leuten, die nichts anderes können.


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 13. August 2009 15:20
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Da muss man durch. Auch ich halte den Ball flach, wenn jemand auf meinem Expertengebiet etwas besser weiß oder zu wissen glaubt. Manchmal werden Kompetenzen eben angeweifelt. Allerdings würde ich als Kleintierhalter Kritiken von professionellen Tierbetreuern ernst nehmen. Du schreibst ja, dass man nie auslernt. Eigentlich kannst Du ja nur davon profitieren.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:23

das ist aber keine kritik, was von denen kommt, sondern die kennen mich nicht und wenden einfach schema f auf mich an. alle, die mit tieren zu tun haben, sind potentielle tierquäler. punkt (und dahinter steht auch: nur ich nicht. ich weiß ganz genau, wie man mit tieren umgeht) das widert mich einfach an, diese abwertung.


anonym
beantwortet von joker200910 am 13. August 2009 15:23
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Das kann dir glaub ich keiner so recht beantworten der deine Tiere nicht kennt. Vielleicht ist wirklich was mit denen und du merkst es nicht (ist nicht böse gemeint).

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 13. August 2009 15:34

siehe oben. wenn du meine tiere kennen würdest, würdest du das nicht sagen. es sind einfach stadardanfeindungen, die von denen kommen.


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