Frage von Windspender, 43

Warum wird man als häuslicher Mensch manchmal als Stubenhocker bezeichnet?

Ist ständig außer haus zu sein und party-machen die norm und jeder, der sich nicht dran hält, ein gestörter / verkümmerter Stubenhocker ?

Antwort
von Aushilfsbuddha, 43

Das erscheint einem manchmal so, ja. Aber man sollte nicht immer alles bewerten. Wenn jemand immer zu Hause ist und selten rausgeht, kann es ja auch sein, dass er dafür gute Gründe hat. Vielleicht hat er ein tolles Hobby, das man von zu Hause aus pflegen kann oder er hat eine kranke Mutter, die zu pflegen ist. Vielleicht ist er menschenscheu, vielleicht mag er auch einfach die Ruhe. 

Gestört und verkümmert sind wertende Adjektive, und eine Wertung steht niemandem zu. Wer sich zu Hause wohler fühlt als unter Leuten, der sollte zu Hause bleiben. Wer lieber raus geht, der kann das ja tun. 

Lass dich von derlei Be- und Abwertungen nicht einschüchtern oder zu was bringen, das du nicht sein oder tun willst.

Kommentar von Windspender ,

mich hat noch keiner so bezeichnet, aber man macht sich ja selbst so seine gedanken :)

Antwort
von Rodarte, 37

Die Gesellschaft "will" es so, sage ich mal, aber ich bin nicht deren Meinung. Ich bin auch manchmal einfach lieber Zuhause, aber das hat rein gar nichts damit zu tun, dass ich ein Stubenhocker, eine Spaßbremse, ein Spielverderber oder verklemmt bin. Ich hab's einfach gern, mich Zuhause auszuruhen oder Zuhause irgendwas zu machen. Warum muss man auch ständig feiern oder mit Freunden rausgehen? Man muss es halt nicht immer machen, aber solange man nicht alles sofort und permanent ablehnt, ist alles in Ordnung.

Antwort
von Bianca1349, 30

solange du wenigstens mittags mal das haus verlässt und ne runde spazieren gehst oder mal mit ein paar kollegen nen kaffee trinken gehst, würde man dich nicht sofort als stubenhocker abstempeln.

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