Frage von Evoluzzer213, 380

Warum wird Kindertaufe nicht verboten?

Ich frage mich, wieso die Säuglingstaufe in unserem Land nicht verboten wird. Immerhin stellt es für mich einen grob fahrlässigen Eingriff in die individuelle Freiheit dar und eine Behinderung der Religionsfreiheit, da eine Taufe meines Wissens nicht rückgängig gemacht werden kann und damit einem Zwang zu einer Religion gleichkommt. In Deutschland ist ja immer von der großen Demokratie die Rede, wie kann es dann sein, dass einem unselbstständigen Individuum (Säugling) eine Religion aufgezwungen werden kann nur weil es sich nicht wehren kann? Heißt es nicht "In dubio pro reo"? Dann sollte im Falle der Unsicherheit gewartet werden, bis das Kind selbst entscheiden kann.

Antwort
von FlyingCarpet, 202

Das kannst Du jederzeit rückgängig machen, im Gegensatz zu einer Beschneidung. Problem ist in der christlichen Religion, dass das Kind mit der Erbsünde geboren wird und vor der Hölle frühzeitig geschützt werden muss. Erst bei Kommunion oder Firmung wird man richtig in die Gemeinde aufgenommen.

Demokratie hat damit nichts zu tun auch mit Deutschland nichts. Ist halt Glückssache in welche Familie man hineingeboren wird. Oder Karma - wie man das sehen will :D

Kommentar von KaeteK ,

Meine Familie war nicht gläubig und mein Vater ein bekennender Atheist, dennoch bin ich heute ein Kind Gottes. Gott bestimmt und nicht der Mensch.

Kommentar von user8787 ,

Also bei uns ist das anders....ich habe mich entschieden das keiner außer ich bestimmt was ich möchte. Das händeln wir bei unseren Kids auch so. 

( sry, viele ich in einem Satz....das war in dem Fall Absicht ) 😎

Antwort
von michi57319, 173

Gute Frage!

Ich durfte es mir auch aussuchen :-) Meine Schwester hat man dann aber dann gleich mitgetauft, obwohl man einer Vierjährigen wohl eher keinen freien Willen attestieren kann.

Meine Gründe waren damals auch sehr kindlich, ich fand das ständige Aufstehen, Knien und setzen bei den Katholen albern. Aber die Firmung im Prinzessinenkleid natürlich obertoll. Trotzdem hab ich mich für die Evangelen entschieden.

Zu Jesu Zeiten war die Erwachsenentaufe üblich. Die Kindstaufe hat sich erst spät durchgesetzt, ursächlich war sicherlich auch die hohe Kindersterblichkeit. Man wollte nicht, daß die Kinder beerdigt werden, ohne von Gott "abgeholt" zu werden.

Die Menschen haben sich also durchaus Gedanken darüber gemacht und sicherlich nicht über einen Zwang, sondern eher aus Sorge, das Baby, oder Kleinkind, würde in der Hölle landen, wäre es nicht getauft.

Die längst vergangenen Verhältnisse kann man wirklich nicht mit den heutigen vergleichen.

Was man jedoch immer versuchen kann ist, Dinge zu hinterfragen, damit man sie versteht.

In diesem Sinne: Gott schütze dich :-)


Antwort
von Artus01, 115

Du siehst das irgendwie verzerrt.

Ein, ob nun evangelisch oder katholisch, getaufter Säugling ist noch nicht richtiges Mitglied der Kirche. Diese Taufe ist nur eine vorläufige Maßnahme, weil ja Nichtchristen in die Hölle kommen wenn sie sterben. Somit stehen die Säuglinge vorerst unter dem Schutz der Kirche.

Richtiges Kirchemitglied wird das Kind erst mit der Kommunion, bzw. Konfirmation. Dies ist der Zeitpunkt zu dem man volles Kirchenmitglied wird.

In Deutschland herscht Religionsmündigkeit ab einem Alter von 12 Jahren. Spätestens dann kann man sich von der Religion befreien.

Kommentar von AalFred2 ,

Die Befreiung geht erst mit 14.

http://www.gesetze-im-internet.de/kerzg/__5.html

Kommentar von Artus01 ,

Stimmt, das passiert wenn man vorher nicht selbst nachliest. Asche auf mein Haupt.

Antwort
von Dommie1306, 63

Hab ich mich auch schon öfter gefragt;)

Liegt vermutlich daran, dass es keine Auswirkungen auf dich hat, ob du jetzt getauft bist oder nicht... ich wurde auch getauft und bis aus der Kirche ausgetreten und habe keine bleibenden Schäden davongetragen (zumindest merk ich von keinen^^)

Die (gläubigen) Eltern, wollen dem Kind halt die Möglichkeit mitgeben, nach dem richtigen Glauben und unter Gottes Schutz aufzuwachsen, daher wollen sie die Kinder möglichst bald taufen lassen... meine Theorie.

Antwort
von ev0let, 57

Es ist so das Eltern ihre Kinder erziehen und bei manchen ist die Religion auch eine grosse Sache.

Also ich bin nie getauft worden aber meine Eltern haben mich in die Sonntagsschule gebracht damit ich auch einen einblick bekomme, für mich war das eher eine Märchenstunde.

Eltern können so ziemlich alles was du als Kind machst oder nicht darfst bestimmen was meiner Meinung in der meisten fällen gut ist. zb. mein Vater hat uns immer nach dem Schwimmen die Ohren geputzt, wir hassten es, jetzt bin ich froh darüber. Oder wir bekamen nie Hausarrest oder sonst Strafen, andere schon das kann man auch nicht rückgängig machen und es ist sicher viel Zeit die diese Kinder verloren haben.

Oder einmal haben meine Geschwister und ich mein Vater währen einem Gespräch mit unserer Grossmutter genervt, nachdem er zum 100 mal gesagt hat wir sollen aufhören hatten wir ein klaps bekommen, ich bin wirklich überhaupt nicht dafür das man Kinder schlagen soll aber jetzt bin ich der Meinung das es das gebraucht hat sonst währen wir noch ungezogener geworden.

Die Eltern wollen in den meisten Fällen nur das beste für uns, ob es uns dann später gefällt oder nicht können sie in diesem Moment nicht wissen.

Ich bin auch überhaupt kein fän von Religionen aber sobald ich mich darüber aufrege denke ich einfach daran das es mich nichts angeht. Ich muss ja nicht mit ihnen zu tun haben.

Antwort
von Menuett, 77

Natürlich kann man es nicht rückgängig machen, dass man Wasser über den Kopf geschüttet bekam.

Das gehört ganz schnöde zum gesetzlich festgelegten Elternrecht.

Ab dem 14 Geburtstag kann das Kind dann selbst austreten.

Antwort
von TSanswer, 60

Zweck einer Taufe ist unter anderem die religiöse Zuwendung zu Gott. Diese wird, je nach Kirche und Konfession, aber erst durch eine spätere Bestätigung des Getauften voll umfänglich gültig (z.B. durch eine Konfirmation), wenn dieser selbstbestimmt entscheiden kann und will. 

Um diese Regelung nachvollziehen zu können, empfehle ich Ihnen die Lektüre zur rechtlichen Geschäftsfähigkeit in Deutschland, vorwiegend im BGB erörtert. Es ist gut und richtig, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter bei wichtigen Fragen nicht selbstbestimmt handeln dürfen. 

Kommentar von Evoluzzer213 ,

Ich kenne die beschränkte Geschäftsfähigkeit in Deutschland sehr gut, natürlich ist es richtig, dass wichtige Entscheidungen von Erwachsenen getroffen werden und nicht von Kindern. Jedoch bin ich der Meinung, dass diese Entscheidung nicht von Erwachsenen über ihre Kinder getroffen werden darf **meine Meinung**, da auch die hohe Kindersterblichkeit wegfällt, gibt es keinen Grund mehr, einem Säugling eine religiöse Handlung aufzuzwingen.

Für mich käme eine Säuglingstaufe einer Körperverletzung gleich, da man die Taufe an sich nicht rückgängig machen kann. Es wäre zwar ohne Konfirmation ungültig, aber dennoch ist es passiert und dies stellt für mich einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit dar.

Kommentar von hydrahydra ,

"da auch die hohe Kindersterblichkeit wegfällt, gibt es keinen Grund mehr, einem Säugling eine religiöse Handlung aufzuzwingen." - Den gibt es auch bei hoher Kindersterblichkeit nur, wenn man dem Märchenbuch mit der sprechenden Schlange glaubt. Und wenn man daran glaubt, ist auch eine Taufe im Säuglingsalter sinnvoll.

"Für mich käme eine Säuglingstaufe einer Körperverletzung gleich, da man die Taufe an sich nicht rückgängig machen kann." - Und wo wid bei einer Taufe der Körper verletzt oder vesehrt? Man wird mit Wasser begossen, das ist wohl kaum Körperverletzung. Das macht jede Mutter mit ihrem Kind am Badetag.



Kommentar von TSanswer ,

Sie sollten den Straftatbestand der Körperverletzung noch einmal nachlesen. Einem Kind Wasser über den Kopf laufen zu lassen ist weder als Misshandlung, noch als gesundheitsschädigend einzustufen. Oder ist es für Sie auch eine Körperverletzung, wenn man sein Kind badet? 

Eine persönliche Bemerkung: Mir scheint es, als ob Sie einen Grund suchen gegen christliche Traditionen zu wettern - wie unsinnig dieser Grund auch sein mag. 

Antwort
von Nadelwald75, 30

Hallo Evoluzzer213,

jetzt stell dir mal vor, du wärst getauft, mit der Zeit bist du Atheist geworden und bevor du steuerpflichtig wurdest, bist du aus der Kirche ausgetreten. Du glaubst sowieso nicht, dass die Taufe irgendeine Wirkung hat.

Wo ist da für dich der Zwang?

"In dubio pro reo" heißt:" Im Zweifel für den Angeklagten". - Wer hat da Zweifel, wer ist angeklagt? Das passt überhaupt nicht.

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die Nationalität eines Kindes erst dann festgelegt wird, wenn es selbst entscheiden kann. Außerdem sollte jede Sprachentwicklung unterbleiben, bis das Kind selbst entscheiden kann, welche Sprache es nimmt. Kein Sportverein! Jedes Kind soll als Volljähriger selbst entscheiden, ob und wie es Sport betreiben will.

Antwort
von troppixi, 148

Warum werden Namen im Säuglingsalter nicht verboten? Immerhin stellt dies einen grob fahrlässigen Eingriff in die individuelle Freiheit dar.

Ungefähr so hörst du dich für mich an. Btw. ein Kirchenmitglied bist du erst nach der Konfirmation bzw. nach der Kommunion und auch danach, meinetwegen mit 20, 30 oder wann immer du willst kannst du aus der Kirche austreten.

Kommentar von Evoluzzer213 ,

Namen kann man ändern lassen, eine Taufe ist nicht rückgängig zu machen, oder? 

Kommentar von troppixi ,

Google, dein Freund und Helfer. Rund um die Uhr da um deine sinnlosen Fragen zu beantworten.

Wenn du keine Lust mehr auf Kirche hast, trittst du aus. Oder glaubst du ernsthaft, dass es irgendjemand so fertig macht, dass er mit 20 heulend in der Ecke liegt und eine Therapie braucht, weil er gegen seinen Willen getauft wurde? Ich denke jeder hat größere Probleme als sowas.

Kommentar von KaeteK ,

Ich kann deine Gedanken nicht nachvollziehen

Kommentar von Menuett ,

Nein, man kann Namen nur sehr schwer ändern lassen.

Nein, man kann es nicht rückgängig machen, dass man Wasser über den Kopf geschüttet bekam. Was für eine Frage!

Man kann mit 14 aus der Kirche austreten.

Antwort
von JTKirk2000, 76

Dann sollte im Falle der Unsicherheit gewartet werden, bis das Kind selbst entscheiden kann.

Sehe ich ebenso. Nicht weil ich es so sehe, aber aus dem von Dir genannten Grund, warten Mormonen mit der Taufe bis ein Kind, normalerweise mit 8 Jahren (aber abhängig von der geistigen Entwicklung), für sich selbst entscheiden kann, ob es getauft werden möchte, aber auch das finde ich eigentlich zu früh.

Antwort
von Nickname1991, 140

Weil du in Deutschland aus der Kirche austreten kannst. Macht das Standesamt und kostet um die 25€. Damit ist die Taufe dann rückgängig gemacht. Es wird ja kein Körperteil abgeschnitten.

Antwort
von oelbart, 52

Eine Taufe ist nur aus Sicht der Kirchen nicht rückgängig zu machen. Rechtlich gesehen hat Dir ein Typ im Röckchen Salzwasser über den Kopf gekippt.
Wo wird da Deine Freiheit beschnitten? Wenn Du nicht dran glaubst, ist es egal.

Antwort
von Undsonstso, 33

Ernsthaft...? Ich finde deine Sichtweise i-wie verbissen / überzogen, gewissermaßen sogar ein wenig feindlich dieser Religion gegenüberstehend.

Wenn ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluss, das eine Taufe auch keinem Säugling geschadet hat in Deutschland...

Ausserdem ist es ja auch nicht so, dass ein getauftes Kind als Erwachsener auf Gedeih und Verderb der Kirche ausgeliefert ist.

Antwort
von PascalLoy, 140

Eltern haben einfach das Recht dazu meine Eltern haben es nicht gemacht ich durfte frei wählen. Aber wenn man Kirchlich heiraten will muss man sich eh taufen lassen also von daher....

Antwort
von Giustolisi, 63

Die Taufe ist kein Problem. Wenn du nicht an Gott glaubst, ist dieses Ritual für dich eh ohne Bedeutung. Du trittst einfach aus der Kirche aus und fertig. Da die Christen ihren Kindern nicht am Dödel rum schneiden, befindest du dich dann immer noch im Originalzustand, wenn auch nicht neuwertig.

Deutlich problematischer finde ich die Indoktrinierung von Kindern. Sie sind noch unkritisch und glauben den Mist, der ihnen als Wahrheit verkauft wird. Ist die Indoktrinierung erfolgreich, können sie diesen Glauben auch als Erwachsene nicht hinterfragen. Sie hätten zwar das Recht aus der Kirche auszutreten und sich eine andere Religion zu suchen, oder Atheisten zu sein, aber eine erfolgreiche Indoktrinierung verhindert das. Sie haben zwar das recht, können es aber nicht nutzen.

Antwort
von Wernerbirkwald, 102

Aus der Kirche austreten ,ist leicht.

Das Argument ,wenn sie eine Taufe wollen ,können sie das später selbst entscheiden,ist lächerlich. Nur die wenigsten machen das später.

Es sind wohl einige Menschen da,die sich in der kirchlichen Gemeinde wohl fühlen,und man sollte ihnen den Weg, nicht durch eine vorenthaltene Taufe

verbauen.

Kommentar von AalFred2 ,

Das Argument ,wenn sie eine Taufe wollen ,können sie das später selbst entscheiden,ist lächerlich. Nur die wenigsten machen das später.

Es sind wohl einige Menschen da,die sich in der kirchlichen Gemeinde wohl fühlen,und man sollte ihnen den Weg, nicht durch eine vorenthaltene Taufe

verbauen.

Das Argument ist noch viel lächerlicher. Wenn ihnen die Gemeinde so wichtig ist, können si sich problemlos taufen lassen. Machen sie das nicht, war es wohl doch nicht so wichtig.

Antwort
von omikron, 29

Also, es ist auch ein grob fahrlässiger Eingriff in die individuelle Freiheit, wenn die Eltern einfach bestimmen, dass Deutsch die Muttersprache des Kindes sein soll. Was ist, wenn sich später heraus stellt, dass es viel lieber englisch gesprochen hätte?

Was ist wenn, die Eltern sich gegen die Taufe entscheiden und das Kind stirbt? Dann haben sie auch eine Entscheidung getroffen - und zwar zu Lasten des Kindes.

Warum wird die Säuglingstaufe in Deutschland nicht verboten? Weil das Grundgesetz der Kirche Selbständigkeit in dieser Materie einräumt.

Antwort
von IIZI9I5II, 128

na und.

Ich meine, wenn man erwachsen ist, kann man ehe selber entscheiden. Die Taufe allein sagt nichts aus, sondern der Glaube. Man bekommt durch die Taufe in der Kindheit ja keine großartigen Pflichten, die man im erwachsenen Alter erfüllen muss. Das hört sich bei dir so an. Ich bin getauft, nun muss ich mein ganzes Leben lang diese Religion ausführen. / Dessen Meinung bin ich nicht.

Außerdem leben wir nicht in einer reinen Demokratie. Uns werden im ganzen Leben viele Dinge aufgezwungen, die wir erfüllen müssen.

Antwort
von hummel3, 43

Obwohl ich auch nicht für die Kindertaufe bin, muss ich dir doch sagen, dass du mit deiner Kritik die Eltern der Säuglinge ansprechen solltest, denn sie sind es im allgemeinen, welche die Taufe ihrer Sprösslinge "begehren" und manche können nicht einmal genau sagen, warum.

Ansonsten aber übertreibst du maßlos mit den angeblichen Folgen der Taufe. - Ich kenne niemanden, welcher aufgrund seiner unfreiwilligen Taufe, gegen seinen Willen gläubig geworden wäre. Man kann also niemand zum Glauben zwingen, weil die Gedanken der Menschen bekanntlich frei sind. Und niemand wird in christlichen Ländern durch die Taufe in seiner Freiheit tatsächlich eingeschränkt.  

Und das bisschen Wasser auf die Stirn ist bis zur Pubertät längst vertrocknet. Warum also sollte man eine Taufe rückgängig machen können Sie hat für den Getauften keine Folgen, wenn sie ohne Glauben des Betroffenen bleibt.     

Kommentar von Evoluzzer213 ,

Ich behaupte nicht, dass ein getaufter Mensch sofort zum gläubigen Christen wird, allerdings möchte ich als Atheist absolut nichts mit religiösen Praktiken zu tun haben. Natürlich hat das bisschen Wasser keine Auswirkungen auf einen Menschen, aber mir geht es um die religiöse Bedeutung die diesem Ritual beiwohnt und die einem Menschen in diesem Moment aufgezwungen wird.

Ich als Atheist möchte bis an mein Lebensende nicht mit religiösen Ritualen belästigt werden. Ich habe nichts gegen diesen Glauben, aber ich lehne es für mich komplett ab, selbst aktiv an sowas beizuwohnen. Dementsprechend wäre eine Säuglingstaufe durch meine Eltern eine absolute Körperverletzung für mich, da sie meinen obersten Grundsatz bricht.

Das ist für mich so als würde man einen Vegetarier anketten und zum Fleischessen zwingen.

Kommentar von hydrahydra ,

"allerdings möchte ich als Atheist absolut nichts mit religiösen Praktiken zu tun haben." - Es geht hier aber nicht um dich als Atheisten, sondern um die entsprecheden Eltern als Christen. Das Baby hat dazu noch keine Meinung...

"aber mir geht es um die religiöse Bedeutung die diesem Ritual beiwohnt" - Was bist du denn für ein Atheist, dass du religiöse Zeremonien ernst nimmst?

"Das ist für mich so als würde man einen Vegetarier anketten und zum Fleischessen zwingen." - Babys werden aber nicht als Atheisten geboren und dann zum Christentum gezwungen, genausowenig wie man als Vegetarier geboren wird. Babys sind erstmal gar nix... Du verwechselst hier deine (angebliche) atheistische Überzeugung mit einem 'Urzustand' des Menschen. Das ist Quatsch.

Atheisten messen religiösen Zeremonien keinerlei Bedeutung bei... du tust das aber.

Antwort
von hydrahydra, 93

"da eine Taufe meines Wissens nicht rückgängig gemacht werden kann" - Klar geht das, beim Standesamt aus der Kirche austreten, fertig.

"Heißt es nicht "In dubio pro reo"?" - Im Zweifel für den Angeklagten, also die Religion? Sonst macht der Spruch hier keinen Sinn...

Kommentar von Evoluzzer213 ,

Mit dem Spruch meinte ich eigentlich, dass man warten soll, bis das betreffende Individuum seinen Willen bzw Unwillen zu diesem Vorgang äußert und es solange bei ungetauft belassen sollte

Kommentar von hydrahydra ,

Das ist aber nicht, was diese Aussage bedeutet...

Antwort
von Garfield0001, 43

was hat die Taufe mit Körperverletzung zu tun?

entweder ist die Taufe eine reale Sache. warum soll es dann nicht getan werden?
oder es ist "Blödsinn" dann brauche ich auch nicht mehr daraus machen, als es ist.

ich bin getauft und konfirmiert. habe später einer erwachsenen Taufe gemacht und jetzt bin ich zz in gar keiner Gemeinde.
aber ich bin Christ - egal ob ich getauft bin oder nicht.

Antwort
von Eselspur, 76

Weil es Elternrecht ist, über die Erziehung ihrer Kinder zu entscheiden: genauso wie sie entscheiden, wo das Kind wohnt und welche Sprasche es lernt.

Antwort
von cherami, 12

Mich wundert es, dass du nicht ebenso vehement gegen die Beschneidung und körperliche Verstümmelung muslimischer und jüdischer Kinder opponierst. Oder solltest du davon noch gar nie gehört haben.

Das jedenfalls sind wirklich bleibende Schäden. Nicht so jedoch die symbolische Handlung der Taufe an einem Säugling, egal wie viel Wasser sie dabei auch nehmen.   

Antwort
von motorradkatze, 13

Körperverletzung? Ein paar Spritzer Wasser! Das ist so als ob du Kinder die sich mit Wasserspritzpistolen im Sommer vergnügen wegen unerlaubtem Waffenbesitz anklagen willst. Ich sehe bei der Taufe nirgendwo eine auch nur annähernd begründete Körperverletzung. Lediglich ein symbolischer Akt. Ich wurde auch getauft und habe keinerlei Traumata davon getragen. Kann mit Wasser eigentlich ganz gut. Benutze es heutzutage eher zur körperlichen Reinigung. Was übrigens trotz Taufe angstfei klappt. Hatte da wohl noch mal Glück, das die mich nicht Minutenlang unter Wasser gehalten haben bis ich meine Sünden gestehe. Hab dann sogar noch die Konfirmation mitgemacht. Die zu erwartenden Geschenke waren ja nicht zu verachten. Mit 18 bin ich aus der Kirche ausgetreten, da ich bis dahin ja alle Vorteile dieses Vereins mitgenommen habe. Egoistisch. Ist klar. Komme damit aber gut zurecht. Und an das dicke Märchenbuch hab ich eh nie geglaubt. Wer auch nur halbwegs gerade aus denken kann sollte das ähnlich sehen. Gilt übrigens m.E. für alle Religionen. Nur eine Taufe mit Körperverletzung gleichzusetzen ist eine der unsinnigsten Thesen die ich seit längerem gehört habe. Und davon gibt es in letzter Zeit ja genug.

Antwort
von josef050153, 9

Damit werden ja Kirchensteuerzahler gezüchtet. Glaubst du wirklich, ein Politiker traut sich der Kirche den Geldhahn zuzudrehen?

Antwort
von GegenRauschgift, 48

Das ist eine gute Frage.

In der Bibel steht sogar das sich der mensch selbst entscheidne muss sonst hat es keine wirkung!
Deswegen praktizieren immer mehr evangelische gemeinden die taufen erst nach dem 16 Lebensjahr. 

LG der Rauschgift hassende GegenRauschgift

Antwort
von Wurzelstock, 85

Informiere dich mal über alle Sätze, in denen Du einen Konjunktiv verwendest, eine Vermutung ("meines Wissens"), eine Subjektivierung ("für mich") und am Ende ein Fragezeichen.

Fasse das, was rauskommt zusammen, und formuliere es in einer einzigen Frage; falls noch was übrig bleibt.

Antwort
von Sabsi69, 91

Du kannst aus der Kirche austreten. Fertig

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ohne Einverständnis der Eltern in Deutschland aber erst im Alter von 14 Jahren.

Kommentar von Sabsi69 ,

Richtig und was ist schlimm daran das es nicht vorher geht? Religion und Glaube kann einem eine gute Richtung im Leben geben. Wird es nicht missbräuchlich fanatisch umgesetzt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn es entgegen dem Wunsch des Kindes ist, ist es schon Missbrauch, egal ob fanatisch oder nicht.

Kommentar von Sabsi69 ,

Das weisst du doch zu dem Zeitpunkt nicht, was ist dann mit Kindern die nicht getauft wurden und es unbedingt sein wollten? Wie weit willst du den Faden stricken? Alles was gegen den Willen des Kindes ist, ist missbrauz? Überspitzt gesagt: ok du willst mit 10 schon Auto fahren, hier hast du den Schlüssel! Diese Disskussion ist müßig!!! Dann klag auch alle an, die ihre Kinder beschneiden, in die Schule oder Kindergarten schicken ( bei denen die da nicht hinwollen) ja, echt müßig die Diskussion 

Kommentar von JTKirk2000 ,

was ist dann mit Kindern die nicht getauft wurden und es unbedingt sein wollten?

Das können sie auch noch im Erwachsenenalter. Wenn es darum geht, dass Kinder, weil sie vielleicht nicht alt genug wurden, um sich selbst für die Taufe zu entscheiden, gilt der Satz aus der Bibel dass Menschen wie ihnen (den Kindern) das Himmelreich gehört. Die Lehre von der Erbsünde kam erst später und ist damit unvereinbar.

Alles was gegen den Willen des Kindes ist, ist missbrauz?

Alles was gegen das Wohl und die Entscheidungsfreiheit des Kindes ist, auf jeden Fall. Ich meine, warum soll es als Erwachsener unbedingt Kirchensteuern zahlen, wenn es gar nicht von sich aus entschieden hat, sich taufen zu lassen? Meine Eltern haben abgewartet, bis  ich mich selbst dazu entschieden hatte und auch ob ich die Bibel und (in meinem Fall die evangelische Kirche) kennen lernen wollte, war ganz meine Entscheidung und sie hatten mich weder daran gehindert noch gefördert. Ich sehe nichts, worin meine Eltern falsch gehandelt hätten, denn sie haben es zugelassen, dass ich aus eigener freier Entscheidung und auch aus eigenem freien Glauben selbst wählen kann.

Überspitzt gesagt: ok du willst mit 10 schon Auto fahren, hier hast du den Schlüssel! Diese Disskussion ist müßig!!! 

Weniger überspitzt ist eine reale Entwicklung, denn der Verlobte meiner Schwester kam als Kind in ein katholisches Internat und hat für sein Leben genug von Kirche. Das ist definitiv reine Folge von Kindesmissbrauch - nicht in sexueller Hinsicht, aber sehr wohl in spiritueller. Müßig ist sie nur, wenn man sie nicht mit gebotener Klarheit sehen will.

Dann klag auch alle an, die ihre Kinder beschneiden,

Ich bin beschnitten, aber nur aus medizinischen Gründen. Und wo genau ist da das Problem, wenn dies aus medizinischen Gründen geschieht?

in die Schule oder Kindergarten schicken

Das ist tatsächlich eine Übertreibung.

ja, echt müßig die Diskussion 

Bei Deiner Argumentationsweise sicherlich.

Kommentar von Sabsi69 ,

Wenn du einer sachlichen Diskussion folgst, dann weißt du genau, dass das mit der Beschneidung im religiösen Sinne gemeinr war, du scheinst dir die Argumente andereuzurecht zu basteln wie du es brauchst.  Ist ein Kind nicht getauft und stirbt, wird es nicht in heiligem Boden beerdigt, was ist dann mit denen die christlich sein wollten und nicht getauft wurden, dann wäre es im Erwachsenenalter wohl zu spät gewesen. Ich habe noch niemanden erlebt der mit 14 Kirchensteuer zahlt, ab da kann das Kind austreten und hat noch nichts finanziell dazu beigetragen. Ich bin von Geburt an getauft und habe unter der Taufe weniger gelitten als in dem Kindergarten in dem ich war. Soviel zu meiner Überzreibung. Hätte ich sls ich etwas größer war nicht die Gemeinde gehabt wäre ich wahrscheinlich auf die schiefe Bahn geraten. Nur weil du oderjemand bekanntes schlechte Erfahrungen gemacht hast , heißt es nicht das es für alle schlecht ist, das sollte man einfach akzeptieren eh ich hier so ein Fass auf mache. Ich mag es auch nicht wenn man meine Texte aus dem Zusammenhang reisst, siehe Beschneidung, deshalb werde ich nicht mehr antworten 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn du einer sachlichen Diskussion folgst, dann weißt du genau, dass das mit der Beschneidung im religiösen Sinne gemeinr war,

Von einer religiös oder kulturell bedingten Beschneidung halte ich ebenso wenig, wie von einer Kleinkindtaufe. Angeblich soll es sogar zu einer Beschneidung aus hygienischen oder medizinischen Gründen entsprechende Alternativen geben, doch als ich vor über 36 Jahren operiert wurde, gab es in der DDR diese Alternativen offenbar noch nicht.

du scheinst dir die Argumente andereuzurecht zu basteln wie du es brauchst.

Ach ist dem so? Seltsam. Wenn ich die Zitate zsammenfüge komme ich auf dieselbe Reihenfolge wie bei Deinem Kommentar und das mit immer ganzen Sinnabschnitten, soweit erkennbar.

Ist ein Kind nicht getauft und stirbt, wird es nicht in heiligem Boden beerdigt,

Inwiefern ist das für ein Leben nach dem Tod relevant?

was ist dann mit denen die christlich sein wollten und nicht getauft wurden,

Glaubst Du dass ein Mensch allein für seine eigenen Taten verantwortlich ist, oder auch für die seiner Vorfahren? Laut der Bibel ist ein Kind unschuldig und bedarf daher nicht der Taufe, um in den Himmel zu kommen. Wer es anders sieht, sollte besser mal die Bibel lesen, sofern er oder sie sich für einen Christen hält.

Ich habe noch niemanden erlebt der mit 14 Kirchensteuer zahlt, ab da kann das Kind austreten und hat noch nichts finanziell dazu beigetragen. 

Sofern man es denn weiß, dass man getauft ist. Als es noch Lohnsteuerkarten gab, konnte man es darüber erfahren. Heutzutage sieht es da noch ganz anders aus und nur wenige erfahren, dass sie eine Kirchensteuer bezahlen, obwohl sie ihres Wissens nach nie in einer Kirche gewesen sind.

Ich bin von Geburt an getauft und habe unter der Taufe weniger gelitten als in dem Kindergarten in dem ich war.

Die Kindergartenzeit muss schon echt übel gewesen sein, wenn Du meinst, diese mit der Internatszeit des Verlobten meiner Schwester zu vergleichen - es sei denn ich habe da gerade etwas falsch verstanden.

Hätte ich sls ich etwas größer war nicht die Gemeinde gehabt wäre ich wahrscheinlich auf die schiefe Bahn geraten.

Wegen des Kindergartens? Das ist aber schon etwas unglaubwürdig.

Nur weil du oderjemand bekanntes schlechte Erfahrungen gemacht hast

Was ist mit denen die über Jahrhunderte in Furcht indoktriniert wurden, womit ich weniger die Furcht vor Gott meine, sondern die Furcht vor der damals einzigen Kirche in Mitteleuropa.

Ich mag es auch nicht wenn man meine Texte aus dem Zusammenhang reisst, siehe Beschneidung, deshalb werde ich nicht mehr antworten 

Damit kann ich leben, denn den erkennbaren Sinnzusammenhang habe ich nicht auseinander gerissen. Du hättest gleich schreiben können, dass Du religiös oder kulturell bedingte Beschneidungen meinst, denn es gibt eben nicht nur jene.

Kommentar von hydrahydra ,

"Sofern man es denn weiß, dass man getauft ist."
--- Dafür, dass diese Taufe ein so unglaublich traumatischer, den Kindeswillen beugender Eingriff sein soll, der weitreichende Folgen hat, ist das aber mal eine interessante Aussage... Wie sollte man das denn vergessen?

"Du hättest gleich schreiben können, dass Du religiös oder kulturell bedingte Beschneidungen meinst" --- Oder man könnte einfach mal aus dem Kontext dieser Unterhaltung schließen, dass es nur darum gehen kann. Echt mal...

Kommentar von JTKirk2000 ,

"Sofern man es denn weiß, dass man getauft ist."
--- Dafür, dass diese Taufe ein so unglaublich traumatischer, den Kindeswillen beugender Eingriff sein soll, der weitreichende Folgen hat, ist das aber mal eine interessante Aussage... Wie sollte man das denn vergessen?

Wo habe ich geschrieben, dass die Taufe selbst traumatisch sei? Für manch einen mag das vielleicht so sein, aber ich habe das jedenfalls so nicht geschrieben.

"Du hättest gleich schreiben können, dass Du religiös oder kulturell bedingte Beschneidungen meinst" --- Oder man könnte einfach mal aus dem Kontext dieser Unterhaltung schließen, dass es nur darum gehen kann. Echt mal..

Oder man könnte sich informieren, aus welchen Gründen es Beschneidungen geben kann, denn zumindest gab es mit medizinischen oder hygienischen durchaus auch legitime Gründe.

Kommentar von hydrahydra ,

"Oder man könnte sich informieren, aus welchen Gründen es Beschneidungen geben kann, denn zumindest gab es mit medizinischen oder hygienischen durchaus auch legitime Gründe." --- Ja, bezweifelt auch keiner. Aber in einer Diskussion über Religion und das Aufzwängen derselben auf Kinder damit zu kommen, dass man die Erwähnung von Beschenidungen eben nicht im religiösen Sinne aufgefasst haben will, ist einfach nur dumm und rabulistisch.

Kommentar von hydrahydra ,

"was ist dann mit Kindern die nicht getauft wurden und es unbedingt sein wollten? - Das können sie auch noch im Erwachsenenalter."

--- Austreten können sie auch noch im Erwachsenenalter... Das ist also kein Argument, ihnen etwas vorzuenthalten oder aufzuzwingen.

"warum soll es als Erwachsener unbedingt Kirchensteuern zahlen wenn es gar nicht von sich aus entschieden hat, sich taufen zu lassen?
" - ---Als Erwachsener kann man aus der Kirche austreten und zahlt dann natürlich auch keine Kirchensteuer, wer aber als Erwachsener entscheidet, in der Kirche zu bleiben, zahlt eben. Als Kind getauft zu werden bedeutet nicht, dass man unbedingt und unabänderlich Kirchensteuer zahlen muss. Man muss halt nur austreten. DU kannst doch nicht auf der einen Seite auf EIngenverantwortung pochen, aber auf der anderen Seite dann so tun, als könne man sich nicht wieder von der Kirche befreien... das ist doch Quatsch.

"der Verlobte meiner Schwester kam als Kind in ein katholisches Internat und hat für sein Leben genug von Kirche. Das ist definitiv reine Folge von Kindesmissbrauch"
--- Absolut... darum geht es hier aber nicht, es geht um die Taufe.

"Und wo genau ist da das Problem, wenn dies aus medizinischen Gründen geschieht?"
--- Nirgends... aber auch hier geht es wieder einmal nicht darum, sondern um Eltern, die ihre Kinder beschneiden lassen, aus religiösen Gründen. Steht da auch, kann man auch erkennen, wenn man denn will.








Kommentar von JTKirk2000 ,

"was ist dann mit Kindern die nicht getauft wurden und es unbedingt sein wollten? - Das können sie auch noch im Erwachsenenalter."
--- Austreten können sie auch noch im Erwachsenenalter... Das ist also kein Argument, ihnen etwas vorzuenthalten oder aufzuzwingen.

Sicher, wenn sie denn wissen, dass sie Mitglied in einer Kirche sind. Warum sollten sie aus etwas austreten, von dem sie nicht einmal wissen, dass jemand dafür gesorgt hat, dass sie eingetreten sind?

"warum soll es als Erwachsener unbedingt Kirchensteuern zahlen wenn es gar nicht von sich aus entschieden hat, sich taufen zu lassen?
" - ---Als Erwachsener kann man aus der Kirche austreten und zahlt dann natürlich auch keine Kirchensteuer, wer aber als Erwachsener entscheidet, in der Kirche zu bleiben, zahlt eben. Als Kind getauft zu werden bedeutet nicht, dass man unbedingt und unabänderlich Kirchensteuer zahlen muss. Man muss halt nur austreten. DU kannst doch nicht auf der einen Seite auf EIngenverantwortung pochen, aber auf der anderen Seite dann so tun, als könne man sich nicht wieder von der Kirche befreien... das ist doch Quatsch.

Sofern man nicht austritt, weil man gar nicht weiß, dass man jemals getauft worden ist, zahlt man als Erwachsener trotzdem Kirchensteuern. In diesem Punkt gilt also auch, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt.

"der Verlobte meiner Schwester kam als Kind in ein katholisches Internat und hat für sein Leben genug von Kirche. Das ist definitiv reine Folge von Kindesmissbrauch"
--- Absolut... darum geht es hier aber nicht, es geht um die Taufe.

An diesem Punkt ging es um traumatische Erlebnisse, genau genommen Kindesmissbrauch.

Steht da auch,

Wo steht da etwas von Beschneidung aus religiösen Gründen im direktem Satzbau?

Kommentar von hydrahydra ,

"Warum sollten sie aus etwas austreten, von dem sie nicht einmal wissen, dass jemand dafür gesorgt hat, dass sie eingetreten sind?" --- Warum sollte jemand dafür sorgen, dass sie in eine Kirche eingetreten werden, ihnen das dann aber nicht sagen? Was für ein hanebüchener Unsinn?

"Wo steht da etwas von Beschneidung aus religiösen Gründen im direktem Satzbau?" ---- Diese ganze Diskussion dreht sich um religiöse Bräuche und wie sie Kindern aufgezwängt werden. Nun tu mal bitte nicht so, als müsse man da extra erwähnen, dass man Beschneidungen im religiösen Sinne meint. Und selbst wenn, um mal auf dein Niveau zu sinken: Es steht auch nirgends explizit 'im direkten Satzbau', dass es eben nicht um religiöse Beschneidungen geht. So dumm kann man nicht sein! Und wenn doch, dann disqualifiziert man sich für jede weitere Diskussion...



Kommentar von Sabsi69 ,

Lass es einfach, bringt nix mit  JTKirk2000 zu debattieren.Liest die Texte nicht richtig, zitiert schneidet jeden Zusammenhang kaputt....bringt nix.

Antwort
von fricktorel, 28

Das ist eine interessante Frage.

Der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) hat seine Hand auf allen Nationen dieser Welt (Offb.12,9) und hat sich das "Recht" vorgenommen, die Gedanken seiner "Weltkirche" (2.Kor. 11,14) schon auf kleine Kinder auszustrahlen (Eph.2,2).

Keine Angst, wenn Christus zurück kehrt, wird dieser "Spuk" vorbei sein,denn dieser satanische Einfluss wird von der Erde entfernt (Offb.20,2).

Antwort
von KaeteK, 42

Meine Kinder wurden als Kinder auch nicht getauft, dennoch sind sie Christen.

Eltern haben das Recht ihre Kinder so zu erziehen, wie sie es für richtig halten. Oder willst du jetzt auch noch Eltern vorschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben? Keine Sorge, du kommst nicht zum Herrn Jesus, nur weil du getauft bist  - da gehört schon echter Glaube (Bekehrung) dazu.

Wir leben in einer Zeit, wo immer mehr Menschen von Verboten reden - Die Demokratie scheint ihnen zu viel Freiheit zu geben, mit der sie nicht umgehen können.

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