Runnaway am 19.02.2009 um 11:39 Uhr
Also bei mir war es früher so aber jetzt nicht mehr. Ich hab mit einigen leuten gesprochen denen es in Ihrer Kindheit genauso ging, warum ist das so?

Die Ursache dafür, dass vielen Kindern beim Autofahren leicht schlecht wird, liegt Experten zufolge an der Orientierung des Menschen im Raum. Sie hängt von zwei Informationsquellen ab: von der optischen Wahrnehmung, aus der das Gehirn Senk- und Waagerechte ableitet, sowie vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr, das die tatsächliche "Lage" beurteilt. Das optische Bezugssystem im Auto ist der gleich bleibende Wagenkasten, das Gleichgewichtsorgan registriert hingegen durch Kurvenfahrten mitunter starke Lageveränderungen. Wenn beide Informationsquellen unterschiedliche Informationen liefern, weiß sich das Gehirn nur mit einem Übelkeitsreflex zu helfen: Raus damit! Warum vor allem Kinder zwischen dem zweiten und zwölften Lebensjahr unter Reiseübelkeit leiden, ist nicht genau geklärt. Ein Erklärungsversuch ist, dass Erwachsene durch den Lerneffekt mit der Zeit weniger empfindlich reagieren.

Wenn ich mal stillsitzen muss und dazu noch "angebunden bin", fällt es mir auch schwer meinen Brechreiz zu unterdrücken.
Kinder fühlen sich unwohl, wenn sie dazu gezwungen sind ruhig zu sitzen und sich nicht großartig bewegen können.
Aus dem Grund gehe ich selten zum Frisör. ;-))

ist nervosität und "seekrankheit", Kinder habe meist noch nicht raus, das man am besten in die ferne schaut gegen übelkeit, ging mir so ... nach 30 min Baum Baum Baum baum ... ulf
YvonneS1 am 19. Februar 2009 11:43 daher auch die tüte übern kopf??? ;-)
Denise180685 am 19. Februar 2009 11:47 nee, die Tüte hab ich nur, weil ich meine Oberchecker-Sonnebrille verloren habe ;)
YvonneS1 am 19. Februar 2009 11:50 na dann...schnell neue Sonennbrille kaufen ;-)
Denise180685 am 19. Februar 2009 11:44 wenn es nur ein Kind ist, lass es auf den Beifahrersitz, das hat mir auch geholfen, weil man da mehr Punkte zum anschauen hat und die sich nicht so schnell bewegen.
wenn du jemals gesehen hast wie mein Mann fährt dann würde dir auch schlecht werden :-)
Nein, scherz bei Seite, also mir ist nie schlecht geworden beim fahren und ich kenne auch niemanden bei dem das so ist.
Nicht nur Kindern - mir manchmal auch, vor allem wenn ich hinten sitze.
Der Grund ist meistens, wer hinten sitzt sieht aus dem seitlichen Fenster und dann stimmen die optische Bewegung und die tatsächliche Bewegung nicht überein, das verwirrt den Gleichgewichtssinn und dadurch wird einem schlecht.
Meiner Tochter geht es beim Autofahren besser, wenn sie in der Mitte sitzt und nach vorne schaut.
Säuglinge leiden selten unter der Reisekrankheit, ihre Wahrnehmung ist noch nicht so stark ausgeprägt.
„Dafür sind Kinder im Wachstum besonders empfindlich“, erklärt Andrew Clarke. „Ihr sensorisches und motorisches Repertoire ist noch nicht entwickelt, es muss sich noch aufbauen.“

Ich bin kein Kind mehr und mir wird es auch oft schlecht :-)
YvonneS1 am 19. Februar 2009 11:42 und das liegt am autofahren??? oder an ner langen durchzechten nacht ;-)
Sandra2804 am 19. Februar 2009 12:39 Ne, schon am Autofahren ;-)

mit nicht .. evtl sind sie es nicht gewöhnt .. die bewegungen und vibrationen .. was anderen könnte ich mir nicht vorstellen

Meinem Sohn geht es auch so. Aber mir wird auch manchmal schlecht, wenn mein Mann sehr schnell fährt, und dann oft bremst.

weil sie oft ja hinten im auto sitzen und dann das geschehen nur seitlich mitkriegen, das bringt das Gehirn durcheinander..die schnell vorbeiziehende landschaft....

Ging mir, als ich klein war, genauso. Meinen Schwestern nie. Warum, weiss ich auch nicht. Das hat sich mit den Jahren gelegt. Ich musste immer vorne sitzen.
unserm wird auch nicht schlecht. Manchmal hat es auch was mit der Aufregung zu tun wenn man in den Urlaub ect. fährt.

als wenn ich zum Fenster raussehen kann wird mir nicht schlecht, aber wenn ich irgendwie ein Buch lesen würde oder so, dann wirds mir auch heute noch schlecht, wenn ich nicht selbst fahre! =)

wenn sie gameboy oder sowas spielen wird ihnen schlecht

Während der Wachstumsphase vertragen Kinder oft die Erschütterungen und den Kurvenwechsel im Auto, Bus, Bahn .. schlecht. Das Innenohr ist dafür verantwortlich und auch die Eingeschlossenheit. Das wird sich aber mit der Zeit geben.

Weil sie hinten sitzen müssen. Sie sollten trotzden versuchen, nach vorne in die Ferne zu sehen. Und sie sollten nicht während der Fahrt lesen.

nicht nur bei Kindern, es liegt hauptsächlich daran das sie sich ablenken mit Lesen, Spielen ect... oder einfach aus dem Fenster sehen, da spielen die Augen verrückt weil das kleine Gehirn ncoch nicht weiß wo es sichbefindet und wie es mit der neuen Situation umzugehen hat und dann rebbeliert es. Es gibt dagegen Tropfen oder vorher einen langen Spaiergang machen und wenig essen
kommt auch auf die Strecke an. Kinder sehen auch nicht so viel vorne Raus weil sie eben kleiner sind und lenken sich eher mit "InCar" Aktivitäten ab. So können sie sich nicht auf Kurveneinflüsse einstellen. Beim lesen im Auto wird mir auch schlecht.

Also ich kenne auch kein Kind das beim Autofahren schlecht wird..meine und auch die anderen Kinder werden eher immer müde :-)

...Nennt sich Reiseübelkeit: vielleicht liegt es tatsächlich am Wachstum, der Entwicklung des Gleichgewichtssinns...
Das gleiche Problem hatte meine Tochter (heute 13) bis vor zwei Jahren auch. Längere Autofahrten waren der reine Horror. Dann haben wir uns in der Apotheke das homöopathische Mittel Cocculus C6 als Globuli (Streukügelchen) besorgt. Anfänglich hat sie bereits die ersten 5 Kügelchen ca. 1 Stunde vor Fahrtantritt genommen und dann je nach Bedarf weitere... Vorne sitzen half auch immer...
Aber müsste das nicht dann bei allen auftreten?
nö, manche können eben besser damit umgehen
Naja, auch bei Erwachsenen gibt es welche, die praktisch nie seekrank werden, andere möchten am liebsten schon auf einem Rheindampfer reihern (ich, leider!). Mancher hat wohl ein "stabileres" Gleichgewichtsorgan. Übrigens werden auch viele Matrosen zu Anfang ihrer "Karriere" noch seekrank, später nicht mehr.