Frage von Martinmoeckner, 427

Warum wird jeder der Hunde züchten möchte und aus gutem Grund einen Züchterverein ablehnt sofort als blindwütiger Vermehrer beschimpft?

Ich hatte auf diese Internetseite eine Frage zu den rechtlichen Vorgaben für eine Hundezucht gestellt weil ich mit meiner Schwester zusammen eine eröffnen werde und wurde sofort für meinen Einstellung gegen Züchtervereine von einer Horde selbsternannter Tierfreunde angemacht ich wäre doch nur ein blindwütiger Vermehrer. Aber ob ich Mitglied in einem Züchterverein bin spielt doch objektiv keine Rolle, der Verein ist doch nicht mehr als eine Mitgliedschaft und ein paar Vereinstreffen ich kann die gleiche Leistung auch ohne Verein bringen und an meiner Qualifikation als Biologe ändert ein Verein auch nichts. Ich möchte einfach nicht dass sich irgendwelche Vorstände von meinen überteuerten Beiträgen ihren Porsche finanzieren können und sich alles nur um Konkurenz wer der beste Züchter ist dreht.

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Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 205

der Verein ist doch nicht mehr als eine Mitgliedschaft und ein paar Vereinstreffen

Oh - so ein Verein ist sehr viel mehr als das.

Da laufen alle Schnüre zusammen.

Da werden die Auflagen gemacht, die rechtliche Seite beleuchtet, die Genetik ausführlich angeschaut, die Rasseverbesserung erläutert, die Zucht begleitet und beraten, die Schulungen durchgeführt, die Zuchtschauen terminiert und durchgeführt, die Zuchtbücher geführt und überwacht.

So ein Zuchtverband hat schon einige Vorteile für den Züchter. Ich würde niemals ohne meinen Zuchtverband im Rücken Pferde ziehen und beim Hund sollte es schon gar nicht sein, da viele Rassen mittlerweile sehr schmale Linien führen.

Man muß sich nur mal die Zuchtarbeit in den verschiedenen Hundeclubs ansehen - dann weis man wie viel die tun.

Ich würde auch niemals einen Hund von einem nicht eingetragenen Züchter kaufen.

Warum sollte ich für einen Rasse x Rasse Mix gezogenen Hund 800 Euro auf den Tisch legen, wenn ich mir von einem anerkannten Züchter einen rassereinen gesunden Hund mit nachvollziehbarem Stammbaum für 1000 Euro kaufen kann, wo ich 100 % weis was ich da kaufe?

Die meisten Leute in einem Hundeclub machen diese Arbeit ohne Gehalt und in ihrer Freizeit, von wegen hohem Gehalt mit Porsche - lol.

Man bedenke auch wie hoch ein Mitgliedsbeitrag ist und was davon alles berappt werden soll - unser Zuchtverein gibt jährlich einen Kostenplan raus und ich frage mich sehr oft, wie die mit dem bisschen Geld so viel leisten können.

Wer heute eine rechtschaffende Zucht eröffnen will, der kommt nicht um den Zuchtverband herum, weil alles andere ist vermehren und somit kannst du gleich Nachbars Wauzi auf deine Mixhündin lassen - kommt das selbe bei raus. Noch mehr Hunde, die niemand will.

Mach dir nur mal den spaß und gucke bei Tieranzeigen durch was da alles angeboten wird. Manchmal bin ich vollkommen entsetzt, was da die Leute mit ihren Tieren machen.

Kommentar von Martinmoeckner ,

Ich werde mir in dem Thema über das ich meine Masterarbeit geschrieben habe garantiert nichts von Leuten erzählen lassen die nicht mindestens in Biologie promoviert haben. Meine Hunde mit denen ich züchten werde sind per Gentest untersucht und Träger keiner bekannten Erbkrankheit ich habe viele Gentests durchführen müssen bis ich passende Tiere fand die ich mir auch leisten konnte. Wenn ich mit diesen Hunden züchte kann jeder der einen Welpen bei mir kaufen möchte die Ergebnisse dieser Gentests einsehen, es ist alles nach wissenschaftlichen Standarts dokumentiert.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Und welche tests garantieren dir ohne Papiere der Tiere das die beiden nicht nah oder fern mit einander verwandt sind? 

Kommentar von Martinmoeckner ,

Hast du auch nur ein bisschen Ahnung von Biologie, ein Verwandtschaftstest anhand von STR Sequenzen ist eine der leichtesten Übungen, habe ich bei meinem Sohn auch gemacht um sicher zu gehen.

Kommentar von Dackodil ,

Was hat denn die Mutter des Sohnes dazu gesagt?

Kommentar von Martinmoeckner ,

Wer sich mit einem Biologen verlobt und ihn dann schamlos betrügt muss mit sowas rechnen !

Kommentar von friesennarr ,

Was bist du den für einer? Ich glaube du willst hier nur aufstacheln.

Kommentar von Dackodil ,

Du gibst hier also öffentlich zu, daß du unter Ausnutzung deiner Möglichkeiten eine strafbare Handlung begangen hast!?

http://www.vaterschaftstest.de/?page_id=25

Ich kann die Mutter deines Sohnes nur beglückwünschen, daß sie den Absprung gefunden hat.

Pfui, mir wird grad schlecht.

Kommentar von dsupper ,

Herzlichen Glückwunsch zu dieser vertrauensvollen wunderbaren Beziehung!

Kommentar von Achwasweissich ,

Krankheiten sind aber halt nicht alles, es geht da um ein wenig mehr, dem Erhalt des Standarts z.B.

Meine Hündin ist auch quietschgesund absolut reinrassig (mit Ahnentafel usw.) und trotzdem würde sie eher nicht zur Zucht zugelassen: Sie ist 2cm zu groß, zu kräftig gebaut, hat zu viel Fell und einige Wellen die nicht gewünscht sind. Sie trägt die Rute verkehrt (deutlich zu hoch und die Spitze bis über den Rücken gebogen statt eine gesenkte, nur leicht gebogene Säbelrute) und es fehlt ein kleiner Zahn. Fehler die nichts daran änders das sie ein super Hund ist und ich neimals tauschen wollte aber halt nicht ganz korrekt für die Rasse.

Kommentar von friesennarr ,

Und was bringen dir deine Gentests?

Ich habe zwar keine Masterarbeit geschrieben, habe auch nicht Biologie studiert, aber ich züchte schon sehr lange Pferde. Ich weis durchaus was es braucht um ein gesundes Fohlen zu ziehen, das auch noch gesund alt wird.

Nimm hier bitte nicht an, das nur du irgendetwas weist (zumal hier Leute schreiben, die schon seit Jahren in der Hundezucht oder allgemein in der Zucht von Tieren beheimatet sind). Du hast noch nicht einen Welpen nachgezogen, oder? Weist also nicht wirklich wie alles geht.

Zur Zucht braucht man viel Geld im Rücken - ob du das glaubst oder nicht. Ich lege regelmäßig mehrere 1000 Euro auf meine Pferde oben drauf, weil das Geld für das ich die Pferde aufgezogen habe zahlt mir keiner mehr.

Bei Hunden ist das nicht viel anders.

Eine Trächtigkeit einer Hündin kann dich 1000 bis 2000 Euro kosten, bevor überhaupt je ein Welpe das Licht der Welt erblickt hat. Dann kommt noch die Gefahr des Kaiserschnittes (1000 Euro wie schon erwähnt) macht 2000 bis 3000 Euro und das ganze für 2 Welpen - oder auch wenn es 8 sind, dann mußt du ja die erst mal noch bis zur 8 Woche aufziehen. Imfungen, Gesundheitsuntersuchungen, mehr Futter, Wurmkuren, Waschmaschine, Arbeitszeit (24/7 für mind.5 Wochen).

Alles in allem bist du also schon bei mind. 3000 bis 4000 Euro. Pro Welpe bekommst du (ohne Verband) 400 bis 800 Euro wenn sich Käufer finden. Das macht bei zwei Welpen 800 bis 1600 Euro und bei 8 Welpen 3,200 bis 6400 Euro.

Bei zwei Welpen sind noch nicht mal deine Unkosten gedeckt, bei 8 Welpen kann es sein, das deine Unkosten gedeckt sind und du vielleicht noch 2000 Über hast - verlass dich aber nicht drauf.

Was wenn ein oder zwei Welpen übrig bleiben, die sich nicht vermitteln lassen? Die kosten und kosten und kosten.

Meinst du irgend jemand glaubt dir deine Gentests? Zum Zuchtverband gehört mehr dazu als nur die Gentests, da gehören auch noch sonstige Gesundheitsuntersuchungen, Showdaten und Leistungsprämierungen dazu.

Ich glaube du stellst dir das ganze ein bisschen zu einfach vor.

Kommentar von Martinmoeckner ,

Noch sind meine Zuchthunde selbst noch Welpen aber wenn alles gut läuft hat meine Schwester ihr Tiermedizinstudium fertig wenn wir mit der Zucht beginnen. Alles an nötigen Behandlungen kann sie dann durchführen, die Impfmittel bekäme sie zum Einkaufspreis. Jeder Biologe glaubt mir meine Gentests und jeder andere kann diese von einem Biologen der Wahl verifizieren lassen.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Dann mach doch was du willst und lass uns in Ruhe.

Zudem kann man jetzt noch garnicht feststellen ob die Welpen sich echt eignen. 

Kommentar von friesennarr ,

Der Ottonormalkäufer ist kein Biologe.

Du hast meinen Text nicht richtig gelesen, oder? Sonst würdest du wissen das es noch etliche Kosten gibt die nicht auf TA Behandlung beruhen. Alleine das Wort Waschmaschine - bedeutet für jeden Züchter der Horror.

5 bis 6 Ladungen jeden Tag!! während die Welpen alles vollsudeln ist da keine Seltenheit. Und wehe dem der Welpenhaufen hat Durchfall - na dann läuft die Maschine ununterbrochen.

Kommentar von Berni74 ,

Na dann wirst Du für die Hundewelt eine Bereicherung sein. Schade, daß es nicht mehr solcher Profis wie Dich gibt... *Ironie*

Kommentar von Dackodil ,

Deine Schwester ist also im 5. Semester Tiermedizin. Sie braucht also noch 6 Semester, bis zum Staatsexamen. Das sind nach Adam Riese und Eva Zwerg 3 Jahre.
Und du meinst, dann kann sie Tiermedikamente bestellen? zum Einkaufspreis???

Beliefert werden nur niedergelassene Tierärzte, die eine Hausapotheke führen, bestätigt durch die entsprechenden staatlichen Stellen.

Deine Schwester müßte sich also direkt nach dem Staatsexamen in eigener Praxis niederlassen.
Und so intelligent wie die Mitglieder dieser Familie offensichtlich sind, kann sie natürlich auch routiniert einen Kaiserschnitt durchführen und kann auch einschätzen, wann der erforderlich ist.

Deine Schwester müßte sich, wenn sie einigermaßen verantwortungsvoll ist, eine mindestens 2 jährige Assistentenzeit in einer guten Klinik leisten.

Summa summarum wären die Welpen, die du jetzt so mühevoll getestet hast, bis dahin mindestens 5 Jahre alt. Für eine erste Trächtigkeit nicht das ideale Alter.

Weißt du was? Ich glaube nicht, daß deine Schwester Tiermedizin studiert. Das sollte sie im 5. Semester wissen.
Ich glaube auch nicht, daß du studierter Biologe bist. Weiß die Hölle, was du bist.

Auf jeden Fall bist du ein unverantwortlicher Möchtegern-Hundezüchter.

Kommentar von Berni74 ,

Beliefert werden nur niedergelassene Tierärzte, die eine Hausapotheke
führen, bestätigt durch die entsprechenden staatlichen Stellen.

Und permanent überwacht durch dieselben.... Da ist nix mit mal eben so eine Medikament über den Ladentisch schieben....

Kommentar von dsupper ,

lol - und bis dahin sind die jetzigen Welpen auch bereits viel zu alt für einen ersten Wurf - außerdem kann auch ein "studierter Biologe" nicht wirklich feststellen, ob sie den Rassestandards entsprechen, denn dazu gibt es keinerlei biologischen Tests (lol)

Kommentar von Martinmoeckner ,

Meine Schwester braucht wenn alles gut läuft noch 4 Semester keine 6 bis zum Staatsexamen, sie studiert schneller als Regelstudienzeit und würde dann in der Tierarztpraxis von unserer Tante anfangen, in der Familie hilft man sich. Die Hunde sind dann 2 bis 3 und nicht 5 aber schön dass es Menschen wie dich gibt die immer alles besser wissen müssen.

Kommentar von dsupper ,

Ja, natürlich studiert sie schneller als andere - das ist doch selbstverständlich.

Leider aber sind in Deutschland mind. 11 Fachsemester vorgeschrieben - schneller geht nicht. Aber wahrscheinlich studiert sie ja sicher im Ausland ...

Kommentar von SusanneV ,

Eine Wahnsinnsfamilie. Der Biologe, der auf Grund seines Biologiestudiums eine Profi in Sachen Hundezucht ist und die Tiermedizinstudentin, die ihr Studium in Rekordzeit absolviert. Da kann man richtig neidisch werden......

Antwort
von LukaUndShiba, 136

Dann sag mir doch mal bitte:

Warum wollt ihr züchten? Was sind eure Zucht Ziele und was wollt ihr erreichen?

Einfach nur Hunde in die Welt zu setzten ist nämlich nicht Sinn der Sache eines guten Züchters.

Würde es z.B. um möpse gehen könnte ich verstehen das ihr euch dem VDH nicht anschließen wollt. Dafür gäbe aber es dann einen anderen Verein der wieder auf die Gesundheit der Tiere aus ist. usw 

Was für eine Rasse wollt ihr überhaupt züchten? 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Und noch was:

Wie wollt ihr die Aufzucht bezahlen wenn ihr ja schon Angst habt nicht mehr vom Geld leben zu können wenn ihr Geld an einen Verein bezahlt?

Seriöse Züchter die ca. 1.500€ pro Welpe nehmen verdienen da dran kaum bis überhaupt nichts. Wenn sie Glück haben werden grade mal die Kosten gedeckt damit die vorher verursacht wurden. (Untersuchungen, Aufzucht usw)

Eure Welpen werdet ihr nur für 200-500€ verkaufen können wenn es gut kommt. 

Wenn ihr auf dem selben Standart aufziehen wollt wie ein Züchter müsst ihr aber sehr reich sein bei dem was ihr da noch drauf legen müsst.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 129

Hi,

Ich sehe es so:

Die Erde ist ja eine Kugel und alles hängt zusammen. 

Es gibt für mich nicht einen vernünftigen Grund Hunde zu vermehren, während hunderttausende (!!!) jedes Jahr getötet werden, weil auf dieser Kugel nur begrenzt Platz für alle ist. Jeden sollte bewusst sein das für jeden neu produzierten Welpen ein anderer Hund getötet wird, als halbwegs gläubiger Mensch kommt das nicht in Frage so über die Wertigkeit von Leben zu entscheiden. 

Die einzige Motivation die mir noch begrenzt einleuchtet ist der Erhalt von Hunderassen, das geht aber nur wenn man wirklich mit reinerbigen Rassehunden geplant züchtet,.das machen die im Zuchtverein wofür die Tiere ja auch ein Stammbaum haben, wo man die Linie zurückverfolgen kann, ansonsten passiert es leicht das man Rassen verfälscht, was ja mit ein Erhalt nix zu tun hat. Ohne Verein fehlen dir ja die Ahnentafeln, so kann man nie sicher sein ob es ein reinerbiges Tier ist. Erschwerend kommt dazu das man so leicht Gendefekte bekommt, wenn man zb zwei Hunde mit Merlegen verpaart.

Kommentar von jww28 ,

was mir dazu noch eingefallen ist, sagt dir genetischer Flaschenhals was?? Sowas passiert wenn man mit wenigen Tieren isoliert zuechtet, deswegen gibt es Vereine damit es mehr Tiere sind die zur Zucht genommen werden koennen. Sonst muesstet ihr ja zig Hunde halten. 

und ich denke das dir evtl nicht bewusst ist wieviele Zuchtvereine es gibt....fuer ein grad fertiggelernten wissbegierigen Biologen gibt es auch Vereine, zb gibt es mittlerweile Markenhunde, wie den Elo, das ist eine Zucht und Forschungsgemeinschaft. vielleicht passt das ja besser? http://www.ezfg.de/index.php/de/der-elo/geschichte

Antwort
von sukueh, 162

Ich kann mir nicht vorstellen, dass derlei Vereine so hohe Vereinsgebühren haben, dass die Vereinsvorstände sich so hohe Gehälter zahlen können, dass sie davon in Saus und Braus leben können.

Die Mitgliedschaft in so einem Verein/Verband dreht sich wohl bei den Zuchtverbänden auch nicht zwingend darum, wer denn tollsten besten Hund hat, sondern dass die Zucht der Tiere unter "geordneten Umständen" stattfindet.

Jemand, dem das Wohl der von ihm "produzierten Tiere" am Herzen liegt, sollte sich an ein bißchen "Vereinsmeierei" nicht stören.

Die "Ablehnung" die dir hier entgegenschlägt, ist meiner Meinung nach das Resultat auf deine etwas unbedarfte erste Frage - weil du diese nicht hättest stellen müssen, wenn du Mitglied in einem derartigen Verein wärst, weil man dort sicherlich derlei Informationen als Dienstleistung des Vereins erhält (dafür ist der nämlich auch da - nicht nur, um nach deiner Ansicht den Mitgliedsbeitrag einzusacken und Schönheitswettbewerbe abzuhalten, sondern seine Züchter auch zu unterstützen).

Kommentar von Martinmoeckner ,

Ich bin Tiergenetiker mit Master Abschluss in Biologie, das Wohl der gezüchteten kann ich selber sicherstellen

Kommentar von friesennarr ,

Du lebst in einer Traumwelt.

Kommentar von Berni74 ,

Herzlichen Glückwunsch. Darauf wartet die Welt :-)

Kommentar von dsupper ,

Die Mitgliedschaft im VDH ist grundsätzlich sogar kostenfrei und ergibt sich automatisch durch die Mitgliedschaft in einem angebundenen Rasseverein. Bei uns im DWZRV kostet die Jahresmitgliedschaft grad mal 75 Euro - massiv viel Geld!!

Antwort
von Weisefrau, 131

Hallo, irgendetwas stimmt da nicht. Ich habe mir alles duchgelesen jede Antwort besondern die von Dir.

Du hast ja gar keine Ahnung von der Zucht und dann auch noch Bordercollies. Der Markt ist mit Züchtern dieser Mode Rasse gedeckt. Auf tauglichkeit brauchst du in Deutschland nicht züchten. Schafzüchter ect. kaufen ihre Hunde in England da in der Deutschen Zucht zuviel Aggressivität steckt.

Schau mal nach wie viele von dieser Rasse alleine in Deutschland im Tierheim sitzen oder durch den Tierschutz vermittelt werden. Viele Rassehunde im Tierheim haben übrigens die kostbaren Papiere! 

Nur merkwürdig das die Hunde trotzdem im Zwinger sitzen.

Manchmal werden sie von uns Tierschützer Persönlich angeschrieben.

Die ach so tollen Züchter holen die von ihnen gezüchteten Hunde übrigens nicht wieder da raus! 

Kommentar von Martinmoeckner ,

Ich lasse meine Hündin nur decken wenn ich vorher mindestens 6 potentielle Abnehmer habe. Meine Hunde habe ich auch nicht aus Deutschland, ich musste lange suchen bis ich sie gefunden habe.

Kommentar von Berni74 ,

Is klar, in Deutschland wären sie ja auch zu teuer gewesen. Leute, werdet erstmal erwachsen ;-)

Kommentar von Weisefrau ,

Das abnehmen der Welpen bzw deren Verkauf wird auch kein Problem darstellen. Die Leute kaufen sich immer Welpen ganz egal welche Rasse, denn die meisten habe keine Ahnung von Hunden. 

Das gilt leider besonders für den Bordercollie! Wer kann diese Rasse schon auslasten??? Oft wird dann versucht der Trieb des Hundes umzulenken zB im Hundesport. Das werden dann die Ball Junkies.

Tatsache ist nach ca 12 Monaten, dann wenn viele Hunde in die sogenannte Pubertät kommen, werden die Tiere abgegeben. Viele werden dann Aufgrund ihrer guten Abstammung weiterverkauft. Die meisten werden zum Wanderpokal bevor sie im Tierheim landen.

Und komm mir jetzt nicht damit das du es den Käufern verbieten willst...das ist Rechtlich gar nicht möglich.

Kommentar von Berni74 ,

Und komm mir jetzt nicht damit das du es den Käufern verbieten willst...das ist Rechtlich gar nicht möglich.

Das könnte sich der Fragesteller auch nicht leisten ;-)

Kommentar von Weisefrau ,

@ Berni 74 da hast du wohl Recht. Leider stellen sich die meisten Leute das mit der Hundezucht so einfach vor. Ich würde mir wünschen das Käufer und Züchten von Rassehunden ihr Leben lang für die Tiere sorgen müssten incl aller Kosten!

Dann würde der Wahnsinn aufhören.

Antwort
von BrightSunrise, 175

Weil ohne Zuchtverein niemand da ist, der eure Machenschaften kontrolliert. Ihr könntet den potentiellen Besitzern sonst was vom Pferd erzählen, aber das nicht nachweisen, weil ihr keine Papiere habt. Mag ja sein, dass bei euch alles mit rechten Dingen zugeht und ihr die Wahrheit sagt, aber ihr könnt es eben nicht nachweisen.

Außerdem steht euch der Zuchtverein mit Rat und Tat zur Seite, auch Biologen und Tierärzte wissen nicht immer alles über Zucht.

Grüße

Kommentar von Martinmoeckner ,

Das ist kein Grund mich so unverschämt anzugehen wie es in meiner erster Frage passiert ist, ich lade gerne das Veterinäramt zur Kontrolle ein ich habe nichts zu verbergen aber auch kein Geld an Vorstände zu verschenken

Kommentar von friesennarr ,

Die 85 - 110 Euro im Jahr sind dir schon zu viel?

Kommentar von Martinmoeckner ,

Der Verein in meiner Umgebung wollte 250 Euro im Monat haben. 115 im Jahr wäre machbar.

Kommentar von Berni74 ,

Vielleicht wollten die Dir ne Festanstellung geben :-)

Hier sind die Gebühren und Beiträge des cfbrh.de:

http://www.cfbrh.de/gebuehren.html

Kommentar von Berni74 ,

Und falls Du aus Österreich kommst....

http://www.huetehunde.at/der-club/gebuehren

Kommentar von Dackodil ,

Wenn du aus Deutschland kommst:

http://www.cfbrh.de/mitglied-werden.html

Die dort aufgelisteten Beträge sind Jahresbeiträge und keiner kommt auch nur an 100,- € ran.

Wie sagte mein Opa immer: Jung halt den Mund und red dich nicht raus, du redst dich nur rein.

Kommentar von dogmama ,

auch kein Geld an Vorstände zu verschenken

sparen am falschen Ende nennt man sowas!

leben kannst Du von einer "sauber" geführten Zucht nicht, auch nicht, wenn Du keinem Verein angehörst. 

Dann müßtetst Du schon in die Massenproduktion einsteigen. Im seriösen Stil ist eine solche aber auch nicht zu betreiben!

Kommentar von dsupper ,

wenn das Geld schon zu viel ist, wie er da wohl einen Wurf aufziehen will??

Kommentar von dsupper ,

lol - die Arbeit in den dem VDH untergeordneten Vereinen (bei denen man Mitglied wird und damit automatisch und kostenfrei dem VDH angehört) wird von EHRENAMTLICHEN gemacht. Die bekommen eine geringe Aufwandsentschädigung - kein Gehalt.

Antwort
von Achwasweissich, 143

Ein Zuchtverein bringt auch gewisse Vorteile, Zugang zu Zuchtrüden und entsprechende Auswahl zum Beispiel. Jeder findet das sein Hund der allerschönste ist, da können Austellungen und Bewertungen helfen ein klareres Bild zu bekommen. Vielen Käufern sind Papiere wichtig, die stellt in der Regel der Verein aus und darin sind unter anderem die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern mit Showzeugnissen und relevanten Gesundheitsinfos aufgelistet.

Nicht jeder Zuchtverein tagt was, der Labradorverein wo meine Mutter vor Jahren mal  Mitglied war war praktisch nur ein organisierter Haufen Vermehrer. Da hatte keiner ein Problem mit charakterschwache, aggressive oder auch sehr eng verwandte Hunde (Halbgeschwister!) zu verpaaren. Hunde die eigentlich ganz schön weit weg waren vom Standart (Fettklumpen, träge, komische Proportionen) wurden ausgezeichnet bewertet wenn die Halter nur beliebt genug waren, wirklich gute Hunde bekamen schlechtere Zeugnisse.

Ich würde mich einfach in Ruhe umschauen und nicht einfach irgendwo Mitglied werden, nicht das es so ein Affentheather ist wie bei meiner Ma^^

Antwort
von FrauFanta, 90

Ich sehe gerade, dass du Bordercollies züchten willst. Schon mal überlegt, wer deine Bordercollies ohne Papiere kaufen will? Das ist doch echt krass! Gerade bei solcher Rasse sind genauste Kenntnisse über die Linien sehr wichtig, weil es da echt schön Probleme gab. Und wenn deine bereits erworbenen Elterntiere schon keine Papiere haben, dann weißt du ja noch weniger. Dazu kommt, das der Bedarf an Bordercollies sehr gering ist und der ist locker durch VDH Züchter gedeckt.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Und wenn man auf eBay Kleinanzeigen geht ist der Bedarf an border Collie Welpen ohne Papiere auch schon längst gedeckt. Denn jeder der nix ausgeben will findet da Massen weise vermehrer Welpen.

Antwort
von Bitterkraut, 130

Was verstehst du denn unter "züchten"? Welches Zuchtziel hast du? Wer kontrolliert, ob du die Standards einhältst und überhaupt ein Zuchtziel verfolgst? Wie willst du die "Qualität" garantieren?

Kommentar von Martinmoeckner ,

Wir möchten Border Collies züchten unsere Tiere haben zwar keine Ahnentafel sind aber dafür per Gentest auf sämtliche bekannten Erbkrankheiten wie CEA, CL, TNS und den Merle Faktor untersucht und keine Träger der beschädigten Gene, außerdem habe ich die Reinrassigkeit per Gentest bestätigt.

Kommentar von Bitterkraut ,

Hört das denn nie auf mit dieser Modehundzüchterei? Kennst du etwa Herdenbesitzer, die dringend einen Border brauchen?

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 55

Vermutlich, weil die Leute, die einen als solchen "beschimpfen", schon genug Elend gesehen haben, was der artige Vermehrer produziert haben.

Es gibt nicht viele Gründe, sich einer seriösen Hundezucht und einer Qualitätskontrolle durch übergeordnete Vereine zu entziehen.... Der Hauptgrund allerdings ist Geldgier.

Antwort
von gretaundjulchen, 165

Wenn dir selbst der Beitrag zum Verein zu hoch ist, dann ist eine Hundezucht ganz sicher nicht das richtige für dich. Allein gute Elterntiere, mit denen du startest, kosten dich ein paar tausend Euros - nicht zu reden von den teuren Decksprüngen, mehreren Blutlinien, usw. Eine Zucht bringt meistens, wenn sie gut läuft, etwa so viel ein wie dafür ausgegeben wird. Wer züchtet tut dies also aus Leidenschaft und nicht wegen des Geldes. Dass du Biologie studiert hast und deine Schwester Tierärztin wird, ändert daran auch nichts.

Kommentar von Martinmoeckner ,

Um das Problem mit den Elterntieren um umgehen habe ich mir Hunde ohne spezielle Ahnentafel gekauft und stattdessen per Gentest die Zuchttauglichkeit und Reinrassigkeit untersucht.

Kommentar von friesennarr ,

Echt jetzt? Du hast Hunde ohne Ahnentafeln gekauft und die Zuchttauglichkeit festgestellt anhand eines Gentests?

Wow - das kann nicht mal der beste Zuchtverband - weil die brauchen da auch noch einen Phänotyp.

Was bringt mir ein Genotyp wenn der Phänotyp lausig aussieht?

Kommentar von Berni74 ,

Also Biologe solltest Du eigentlich wissen, wie ungenau die Gentests auf Reinrassigkeit sind.

Mit Deinem biologischen Background versuchst Du doch nur, irgendwie Deine "Geiz-ist-geil-Mentalität" zu rechtfertigen. Wie willst Du Deinen zukünftigen Welpenbesitzern klar machen, daß Hundehaltung mit hohen Kosten verbunden ist, wenn Du selbst nichtmal bereit bist, etwas für einen gesunden, reinrassigen Zuchthund zu bezahlen?

Kommentar von dsupper ,

Mit welchen biologischen Gentests stellt man denn die Zuchttauglichkeit fest? Es würde mich mal sehr interessieren, wie man einen Rassestandard per Gentest überprüfen kann? Komisch, dass mir meine Schwester, die einen Doktor in der Genbiologie besitzt und in der Forschung tätig ist, noch nie davon erzählt hat.

Außerdem: komisch, die Mitgliedschaft im VDH kostet doch überhaupt nichts? Und im DWZRV kostet grad mal 75 Euro im Jahr! Viel Geld?? Eher keine Ahnung, sondern nur populistisches Gequatsche.

Kommentar von Martinmoeckner ,

Ich habe auf Erbkrankheiten getestet auf die Rasse und auf Verwandtschaft, den Rassestandard kann man nicht komplett testen aber das ein oder andere Merkmal wozu die Gene bekannt sind habe ich auch getestet. Der Züchterverein in meiner Nähe wollte 250 Euro im Monat.

Kommentar von Berni74 ,

Die haben vielleicht nen fähigen, vereinseigenen Biologen gesucht und wollten Dir ne Festanstellung bieten... LOL

Kommentar von dsupper ,

lol - wenn ich schon deine überaus differenzierte und kluge Aussage eines "Genetikers" lese

aber das ein oder andere Merkmal wozu die Gene bekannt sind habe ich auch getestet

dann kann ich nur sagen: you made my day!!

Kommentar von gretaundjulchen ,

ach, du müsstest eigentlich selber merken, dass du dich nicht zum Züchten eignest. Was diskutieren wir hier noch?

Antwort
von dogmama, 108

ich kann die gleiche Leistung auch ohne Verein bringen 

Du hast null Ahnung von der Materie Hundezucht und willst Hunde züchten ohne jegliche kompetente Beratungen, Unterstützungen und wichtige Kontrollen. 

und wie stellst Du Dir vor Dein Wissen im Bereich Genetik, Zucht, Aufzucht der Welpen, usw. usw. zu erweitern?

wer sich die Ahnentafeln (den Personalausweis) für seine Welpen selbst "strickt", oder Hunde gar ohne Papiere "produziert", muß sich nicht wundern als höchst unseriös eingestuft zu werden.

hier kannst Du Dich informieren wozu es u. a. dient einem Verein anzugehören und welchen Zweck Papiere erfüllen:

http://www.zuechter.info/tiere-stammbaum-1.html

http://www.vom-drachental.de/k%C3%A4uferinfos/die-ahnentafel-warum/

http://www.zuechter.info/tiere-stammbaum.html

Kommentar von Martinmoeckner ,

Meine Tiere brauchen keine Ahnentafel ich habe die Reinrassigkeit und die bekannten Erbkrankheiten per Gentest untersucht die Testergebnisse sind nach wissenschaftlichen Standards dokumentiert, jeder der einen Welpen bei mir kauft bekommt Kopien davon mit das ist allemal besser als jede phänotypische Ahnentafel

Kommentar von Bitterkraut ,

abr du weißt nicht, ob deine Zuchthunde Geschwister sind...

Kommentar von Martinmoeckner ,

Auch das habe ich überprüft. Ein Test auf Verwandtschaft ist eine der leichtesten Übungen.

Kommentar von Bitterkraut ,

und bei all dem Geld, das du schon ins Labor getragen hast, hast du ein Problem, 100 euro für eine Vereinsmitgliedschaft zu berappen? Das kann ja nur eine Ausrede sein.

Kommentar von Berni74 ,

und bei all dem Geld, das du schon ins Labor getragen hast, hast du ein
Problem, 100 euro für eine Vereinsmitgliedschaft zu berappen?

Das macht der Genetiker doch alles daheim in der Küche :-D

Antwort
von FrauFanta, 180

Jeder der ohne Verein Züchter entzieht sich bewusst einer Qualitätskontrolle. Der Verein hält ja ein Auge auf den Rassestandard hinsichtlich Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ich bin zum
Beispiel im DRC. Die Leute die jedoch in der Dissidenz Retriever züchten, haben gar nicht die Möglichkeit an Prüfungen und Schauen und Wettbewerbe teilzunehmen, welche den Rassestandard beurteilen. Das hat zu Folge, dass die Dissidenz Retriever oft Charakterlich und auch optisch gar nichts mehr mit echten Retrievern zu tun haben. Dazu kommt das gesundheitliche. Da gibt es keine offiziellen Röntgen- und Aufenuntersuchungen und insbesondere keine Veröffentlichung von gesundheitsergebnisse .

Kommentar von Martinmoeckner ,

Ich habe jedoch die Möglichkeit diese Standards mit Gentests zu kontrollieren, das ist besser als jede phänotypische Schau und jeder Wettbewerb

Kommentar von LukaUndShiba ,

Egal was du sagst:

Du bleibst ein vermehrer.

Und Leute die seriös nach Hunden suchen werden nie bei dir kaufen.

Kommentar von dsupper ,

Nein, DAS ist überhaupt nicht möglich, denn kein Gentest sagt dir etwas zur richtigen Ohrstellung, zur richtigen Winkelung der Hinterhand, zur richtigen Ober- und Unterlinie, zum korrekten Zahnstand, zur richtigen Augenfarbe, zum gepflegten Erscheinungsbild, zum richtigen Gangwerk im Schritt und Lauf, zum richtigen Stand ...... damit outest du dich selbst als absolut Unwissenden.

Manchmal verrät man sich durch seine Kommentare leider selbst .... lol

Kommentar von Martinmoeckner ,

Augenfarbe kann man testen außerdem will ich Individuen züchten und keine Musterhunde, die Hunde sollen gesund sein und reinrassig mehr will ich nicht. Ich habe auch geschrieben dass es mir nicht um Konkurenz geht wer den besten Hund hat ich möchte einfach nur Menschen die ein Haustier wollen glücklich machen und ich gebe mir Mühe so gut ich kann.

Kommentar von dsupper ,

Warum widersprichst du dir jetzt selbst?

Oben hast du noch geschrieben:

Ich habe jedoch die Möglichkeit diese Standards mit Gentests zu kontrollieren

Und ich habe dir dargelegt, dass das NICHT der Wahrheit entspricht.

Und nun schreibst du auf einmal, diese Standards interessieren dich gar nicht - das nennt man auf gut deutsch: "wir drehen es, dass es passt!"

Und Menschen, die einen Hund wollen, werden glücklich mit einem gesunden, gut gezüchteten und aufgezogenen Hund - und ebenso mit einem Hund aus dem Tierschutz.

DAS Argument zählt also nicht im Hinblick auf "Züchter" und "Vermehrer".

Kommentar von FrauFanta ,

Du kannst keine Standards mit Genttest überprüfen! Welcher Gentest sagt dir, ob deine Nachzucht eine Steile Schulter oder eine abfallende Kruppe oder D Hüften haben werden???? Das weißt du nur, wenn du dich jahrelang mit Daten und Informationen beschäftigt hast. Wenn du genau weißt, welche Linie du nicht mit der und der Linie verpaaren darfst, weil es sonst Krebs oder Epilepsie ergeben kann und wenn du weißt, in welcher Linie es Wesensprobleme oder Augenfehler gegeben hat! Das weiß man nicht aus Gentest! Dafür gibt es noch gar keine Gentest! Und wenn du etwas genetisch auswerten willst, dann brauchst genetische Informationen von vielen, vielen Generationen! Diese genetischen Datenbanken liegen dir Ausschließlich in FCI anerkannten Rassehundeclubs vor. Ich kann das gar nicht glauben, das jemand so unwissend ist wie du! Das ist jetzt nicht beleidigend, sondern Fakt!

Kommentar von Martinmoeckner ,

Auf Krebsgene, erbliche Epilepsie und Augenfehler habe ich getestet den Rest kann man nicht so einfach testen aber das ist mir egal ich züchte Individuen und keine Musterhunde.

Kommentar von dsupper ,

nein, zu züchtest eben nicht - du vermehrst.

Aber als Biologe solltest du doch über die Definition der Zucht informiert sein!

"Als Zucht wird in der Biologie die kontrollierte Fortpflanzung mit dem Ziel der genetischen Umformung bezeichnet. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften verstärkt  und unerwünschte Eigenschaften durch entsprechende Zuchtauslese zum
Verschwinden gebracht werden. Um die Ziele zu erreichen, wird durch den  Züchter zum Beispiel nach einer Leistungsprüfung eine Zuchtwertschätzung durchgeführt, um dann gezielt Individuen mit gewünschten Eigenschaften auszuwählen (künstliche Selektion) und anhand eines Kreuzungsplans[1] miteinander zu kreuzen oder zu verpaaren. Wesentliche Voraussetzung ist die Kenntnis der Mendelschen Vererbungslehre. " Quelle: Wikipedia

DAS alles willst du gar nicht beachten - also, darfst du dich auch nicht als Züchter bezeichnen.

Dieser Definition kannst du übrigens auch entnehmen, dass dabei keine "Musterhunde" entstehen, sondern Individuen. Übrigens: jedes Lebewesen ist ein Individuum - denn jedes ist etwas ganz Besonderes - auch das solltest du als Biologe eigentlich wissen!

Kommentar von FrauFanta ,

Gentest für Krebs und Epilepsie in den Erbanlagen???? 😳😳😳😳Wenn du das herausgefunden hast, bist du das neue Wunderkind der Biogenetik!!!! Wow!!!!! Respekt!!! Es wird nie wieder Krebs und Epilepsie bei Hunden geben, wir haben bei GF denjenigen gefunden, der das entschlüsselt hat, was tausenden von Wissenschaftlern seid Jahrzehnten nicht gelungen ist!

Kommentar von dsupper ,

JAAAAA - nun hat sich diese Plattform doch endlich mal bewährt!!

Und da es ja nun diese Erfolge bei den Hunden gibt, kann es nur noch ein kleiner Schritt sein, diesen wunderbaren Erfolg auch auf die Menschheit zu übertragen! Endlich, endlich ....

(schon immer wieder erheitend, wie leicht sich so mancher FS selbst entlarvt)

Kommentar von FrauFanta ,

Ja 😂

Antwort
von DinoSauriA1984, 151

Ich gebe mal eine Antwort, obwohl ich weder Hundezüchter noch Halter bin. Dennoch scheint mir die Antwort auf Deine Frage offensichtlich:

Verbände kontrollieren Qualitätsstandarts und Einhaltung von Rechtsvorschriften ihrer Mitglieder. Wer sich einer Mitgliedschaft verweigert, setzt sich somit zumindest dem Verdacht aus, dass er diese Normen nicht einhalten möchte. Ob Du an irgendwelchen Leistungsvergleichen teilnehmen willst, bleibt Dir auch als Verbandsmitglied selbst überlassen.

In der Regel erbringt ein Verband auch Leistungen für seine Mitglieder. Dies rechtfertigt die Erhebung von Beiträgen. Ob die - wie Du pauschal sagst - überteuert sind, kann ich nicht beurteilen, der Vorwurf, so wie Du ihn hier bringst, klingt aber sehr polemisch.

Kommentar von Martinmoeckner ,

Genauso polemisch waren die Unverschämtheiten die mir angebliche Tierfreunde in meiner ersten Frage an den Kopf warfen, ich habe Biologie studiert und meine Masterarbeit über die Genetik des Hundes geschrieben, meine jüngere Schwester studiert Tiermedizin im 5. Semester diese Leute sollen erstmal lernen was Wissenschaft ist bevor sie mich beleidigen. Einen Züchterverein könnten wir uns nicht leisten dann bliebe zu wenig Geld zum leben.

Kommentar von sukueh ,

"... dann bliebe zu wenig Geld zum leben..."

Wie machen dass dann bitte schön alle anderen Züchter, die Mitglied in einem entsprechenden Verband sind ?

Ich glaube persönlich auch nicht, dass man mit einer ordentlich geführten Zucht (hat man das als Biologe und Vet tatsächlich nötig, durch die Zucht/Vermehrung von Tieren seinen Lebensunterhalt bestreiten zu wollen - du schreibst ja auch ausdrücklich "zu wenig Geld zum Leben".) nicht so viel Geld verdient, dass man davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

In der Tat glaube ich, dass das nur für Vermehrer zutrifft. Man muss doch ganz schön viel tierischen Nachwuchs verkaufen, um sich seinen Lebensunterhalt davon bestreiten zu können. Dann artet das ganze aber schon wieder in eine Art "kleiner Massenproduktion" aus.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Ein seriöser Züchter verdient absolut nichts bis kaum was an seinen Welpen.

Die Einnahmen decken meist höchstens alle kosten die vorher verursacht wurden wenn man Glück hat.

Davon leben können nur vermehrer.

Kommentar von Dahika ,

och, als Diplombiologe solltest du dir das aber leisten können. Was meinst du , was Hundezucht kostet? Oder willst du von den Hunden leben?

Kommentar von friesennarr ,

Leben kann gar keiner von Zucht. Der VDH lässt auch keine große organisierte Zucht zu, bei der man viel verdienen könnte.

Eine Mitgliedschaft in einem Zuchtverein ist gerade mal um die 100 Euro im Jahr.

Ein Kaiserschnitt bei einer Hündin kommt schnell auf die 1000 Euro - wie willst du das bezahlen, wenn du von der Zucht leben willst? Auch wenn Schwesterlein TA wird.

Mein Sohn studiert Biologie und hat jetzt schon einen lukrativeren Job, als die Hundezucht je einbringen könnte, in Aussicht.

Auch ein TA verdient garantiert mehr als jemand der nur eine Hundezucht hat.

Die Züchterin meiner Hündin hat ein mal im Jahr einen Wurf, wie man davon Leben will, muß mir erst mal jemand erklären.

Kommentar von Martinmoeckner ,

Ich habe auch nicht vor damit Geld zu verdienen. Meine Schwester und ich haben das genau durchgerechnet und kamen bei Plusminus 0 raus.

Kommentar von Achwasweissich ,

Und du glaubst mit einer Hundezucht Geld zu verdienen? Das wird ein ganz tiefer Griff ins Klo. Selbst wenn deine Schwester alle Untersuchungen, Impfungen, Chips, Geburten und OP's die so anfallen können selber macht kostet es noch einiges. Hunde wollen fressen, nicht irgendwas sondern gutes Futter. Welpen werden nicht immer vermittelt, dann hast du ruckzuck 2, 4, X Hunde die alle fressen müssen, Auslauf und Pflege brauchen. Kannst du das wirklich bewältigen?

Es sammeln sich in einer Zucht ja auch immer weitere Hunde an: Die Rentner behältst du ja, dann die aktive(n) Hündinnen, der Nachwuchs....allein die Hundesteuer dürfte da ziemlich hoch sein denn in etlichen Gemeinden verdoppelt sie sich pro Hund.

Kommentar von friesennarr ,

Da hätte sie dann einen Vorteil, wenn sie im Verein wäre, da wird die Hundesteuer dann nämlich billiger (Zuchttiere).

Zu deinem Letzten Absatz:

Auch kann es sein, das Hunde wieder zurück kommen - ein ordentlicher Züchter nimmt seine Hunde zurück wenn es doch nicht passt.

Die Gewährleistung kommt ja auch noch dazu, diese sollte man nicht unterschätzen (wenn ein Welpe beim neuen Besitzer erst mal krank wird, dann haftet der Züchter für dessen Arztrechnung).

Kommentar von Berni74 ,

Die Gewährleistung kommt ja auch noch dazu, diese sollte man nicht
unterschätzen (wenn ein Welpe beim neuen Besitzer erst mal krank wird,
dann haftet der Züchter für dessen Arztrechnung).

Die Hunde des Fragestellers werden doch nicht krank - er hat schließlich Biologie studiert ;-)

Kommentar von Dackodil ,

Wenn ihr euch den Zuchtverband nicht leisten könnt, könnt ihr euch die Hunde"zucht" erst recht nicht leisten.

Aber endlich redest du Klartext. Es geht nicht um sachliche Argumente gegen einen Zuchtverband, es geht um Geld.

Kommentar von Berni74 ,

Einen Züchterverein könnten wir uns nicht leisten dann bliebe zu wenig Geld zum leben.

Dann könnt Ihr es Euch auch nicht leisten, eine seriöse Hundezucht zu betreiben. Vermutlich werdet Ihr bereits bei der Haltung Eurer beiden Hunde an Eure Grenzen stoßen.

Antwort
von Dackodil, 49

Bin grade über deinen tag: Vorurteile gestolpert.

Nach deinen Enthüllungen haben wir Urteile.

Und jetzt bin ich hier raus. Hier stinkt´s

Antwort
von MalinoisDogBlog, 99

Wenn du in einem Verein bist bestädigtes sich das du keine Kranken Hunde züchtest. Wird auch Kontrolliert.

Antwort
von aimee2010, 13

Ich hab mir eigentlich geschworen mich über dieses Thema nicht mehr auf zu regen.... aber
1. Nicht alle vdh züchter haben 1a hunde auch da gibt es genug schwarze schafe. Und ich kenne genug kranke rassehunde.

2. Vermehrer ist für mich jemand der Geld verdienen will, der nicht auf das wohl des Hundes schaut.
Ich hab meine zwei aus gutem Grund von hobbyzüchtern, ich habe gut sozialisierte, 100% gesunde hunde.

3. Ich hoffe doch das diejenigen die hier ausschließlich pro vdh rassehund sind sich schon mal gefragt haben: solltet ihr euch selbst auch fortpflanzen? brillenträger, plattfuss, Arthrose, segelohren usw.
Wir sind alle nicht perfekt warum sollten es dann unsere Hunde um jeden Preis sein.

Kommentar von Berni74 ,

Es geht nicht um Perfektion, es geht darum, daß viele "Hobbyzüchter" nicht mal um die Erbkrankheiten ihrer Rasse wissen, geschweige denn in der Zucht darauf Einfluß nehmen würden.

Kommentar von aimee2010 ,

doch es geht um perfektion! ein Zahnfehler oder ein Knorpelschaden am Ohr führt zu einem zuchtausschluss beim vdh. dafür werden nicht freiatmende möpse, englische bulldoggen , boxer tolleriert, die abknickende hüfte beim schäferhundvom gewollt. ich glaube ich muss nicht alle vom vdh geduldeten qualzuchten nennen. sie sind alle wohl bekannt.

Kommentar von dsupper ,

Vielleicht solltest du das nicht alles über einen Kamm scheren?

Von den zigtausenden Möpsen, die im Jahr 2014 in die Welt gesetzt und verkauft wurden, stammen nur etwas über 400 aus einer VDH-Zucht. Nachweisbar!

Wer trägt also mehr Schuld an den armen Hunden? Die VDH-Züchter oder die Vermehrer oder sogeannten "Hobbyzüchter"?

Nichts und nirgendwo auf der Welt ist nur "gut" und überall gibt es auch die berühmten Schwarzen Schafe. Aber nur, weil es die natürlich auch im VDH gibt, darf man deshalb nicht von diesen auf alle schließen. Und die größtmögliche Sicherheit, einen gut gezüchteten, mit Sorgfalt und Wissen und Erfahrung aufgezogenen und sozialisierten gesunden Welpen zu erhalten, die hat man nun einmal bei einem solchen Züchter.

Kommentar von aimee2010 ,

Es ist so weil sie dumme Menschheit so etwas kauft und züchter so züchten. Und ich schere niemanden über einen Kamm ich sag nur das es nicht zwingend ein hund aus einer eingetragener zucht sein muss weil diese auch nicht zu 100% gesund sind.

Kommentar von aimee2010 ,

Ich habe super sozialisierte und gesunde welpen von vermehrern

Antwort
von Dahika, 95

Ach, du bist der Biologe mit der Tierärztin als Schwester.

Schmunzel.

Kommentar von Berni74 ,

:-)

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