Frage von haloo123, 37

Warum wird in der Schule nach mündlicher und schriftlicher Note bewertet?

Hallo Leute,

wir hatten vor einigen Tagen den Elternsprechtag an unserer Schule. Und nun bin ich ein klein wenig angepisst, um es direkt zu sagen. Die Situation ist folgende: Ich bin nun in der zwölften Klasse und hatte bisher Noten, über die man sich eigentlich nicht beschweren sollte: Mit einigen Ausnahmen viel im zweier Bereich, teilweise auch darüber. Allerdings melde ich mich ziemlich selten. Sprich, der mündliche Bereich ist beinahe überall doch eher schlecht. Das war bisher kein Problem, weil ich die Klausuren doch recht gut geschrieben habe. Doch nun zurück zum eigentlichen Thema: Vor einigen Tagen war Elternsprechtag und ich habe neuerdings einen Unterkurs.

Es geht um Physik: Im Vorjahr 12 Punkte, nun (gleicher Lehrer, bisher noch keine Klausur) ganze 4 Punkte. Ich habe ihn mal drauf angesprochen, wie so ein großer Unterschied zu Stande kommen kann. Darauf die stumpfe Antwort: Du musst dich mehr melden. ... Nun bin ich ein wenig genervt. Aber nicht (nur) wegen dem Unterkurs. Das, was mich aufregt, ist das Schulsystem mit der mündlichen und schriftlichen Note im Allgemeinen.

Das Ziel der Lehrer ist es doch, dass wir das Thema verstehen und dabei etwas lernen. Wenn man in einer Klausur beispielsweise 12-15 Punkte schreibt, zeigt man dem Lehrer doch, dass man das Thema verstanden hat; sprich, dass man Ahnung von dem hat, was die Schule von einem verlangt. Warum sollte das durch weniges Melden zerstört werden? Klar, es gibt Personen, die Klausuren wegen Zeitmangel, schlechter Ausdrucksweise, Nervosität oder warum auch immer verhauen. Bei diesen Personen sollte dann eben der mündliche Bereich gewichtiger sein.

Der springende Punkt ist, dass ich einfach nicht verstehe, wieso es das Schulsystem vorsieht, mündlich UND schriftlich bewertet zu werden. Es gibt Leute, die können ihr Wissen schriftlich besser zeigen, andere mündlich. Das Wichtige ist doch nur, dass der Schüler/ die Schülerin das Thema verstanden hat. Auf welche Weise das gezeigt wird, ist doch vollkommen egal.

Ich halte das für veraltet. Warum sollte ich mir mein Zeugnis versauen, obwohl ich alles verstehe (und die Lehrer das sogar sehen)?

Wisst ihr, wieso man an diesem System festhält?

Antwort
von Cooki3monster, 37

Ganz einfach, die wollen halt nicht nur sehn das du den Stoff kapiert hast (durch die schriftliche abfrage) sondern die wollen halt sehn das du initiative zeigst und dich aktiv am unterricht beteiligst. Die wollen einfach sehn das ihr selbstständig seid. Und wenn du es doch checks dann kannst du dich auch melden. Meist reicht schon 1-2x pro Stunde und der Lehrer ist happy.

Antwort
von fremdgebinde, 18

Schriftlich ist eine Sache des Auswendiglernens. Lernen, aufschreiben. Mündlich zeigt, ob du es richtig anwenden kannst

Antwort
von Paulinchen4, 26

Ich kann verstehen was du meinst, bei mir sind die schriftlichen Noten auch immer besser als die mündlichen Noten. Allerdings finde ich dass es schon wichtig ist, dass schriftliche und mündliche Noten gemacht werden. Im Studium muss man ja auch Vorträge und so weiter halten. Ich finde beides ist gleich wichtig.

Antwort
von CaptenChaos, 27

Mündlich= Ob du aufpasst
Schriftlich= ob du das auch kannst

Antwort
von Panazee, 29

Weil es später im Job nicht immer nur darum geht, dass du etwas verstehst und kannst. Ganz oft muss man in einem Team arbeiten und da muss man kommunizieren. Der beste Experte bringt in einem Team nichts, wenn er seinen Mund nicht aufbekommt,


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