Frage von ackerland004, 112

Warum wird in der Schule häufig nur Spanisch/Französisch als zweite Fremdsprache gelehrt?

Ich würde viel lieber Norwegisch, Schwedisch oder Dänisch lernen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AstridDerPu, Community-Experte für Sprache, 20

... weil Französisch und Spanisch neben Englisch zu den Weltsprachen gehören, die skandinavischen Sprachen dagegen nicht.




Ich kann Schwedisch nur empfehlen,



1. ist es eigentlich noch einfacher als Englisch (Die Verben sind in allen Personen, in allen Zeiten (kein he/she/it das s muss mit) gleich. Die Satzstellung ist dieselbe wie im Deutschen.)



2. kommt man damit doch auch in Dänemark und in Norwegen zurecht.





Schau doch mal auf der Webseite des Hueber Verlages nach:







- Javisst! (shop.hueber.de/de/javisst-kb.html)







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sowie bei pons nach:







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Interessant könnte auch folgendes für dich sein:







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Ich gebe aber zu bedenken, dass sich eine Sprache nur begrenzt online und im Selbststudium lernen lässt, da die Aussprache, das Feedback, der Dialog und die Korrektur auf der Strecke bleiben. Außerdem erfordert das viel
Eigendisziplin.



Am besten lernt man eine Sprache im jeweiligen Land, Auslandsreisen
stellen aber meist ein zeitliches und finanzielles Problem dar.



Weitere Möglichkeiten:



•ein Sprachkurs an der VHS oder einer Sprachschule (Berlitz, Inlingua usw.)



•ein Privatlehrer - vorzugsweise Muttersprachler - z.B. im Freundes-, Bekannten- und Familienkreis oder in der Nachbarschaft



- per Kleinanzeige in der Zeitung



- per Aushängen an schwarzen Brettern



•bei selbstständigen Übersetzern und Dolmetschern. Manchmal geben
diese auch Sprachunterricht. Übersetzer und Dolmetscher findest du über
die Gelben Seiten und beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (bdue.de).



•bei einer Deutsch-Schwedischen Gesellschaft, einem Deutsch-Schwedischen Freundeskreis



•mit einer/m schwedischen Brief/Email/Chatfreund/in oder Tandempartner/in



•mit einer/m schwedischen Muttersprachler/in per Skype


Hejdå

AstridDerPu (Astrid-Nalle-Puh)

Kommentar von luvU2 ,

Wieso so viele Absätze?

Kommentar von AstridDerPu ,

Das liegt am gf.net Editor.

Kommentar von ackerland004 ,

Bleiben die Verben im Norwegischen auch gleich, oder müssen diese aufwendig konjugiert werden, wie bspw im Spanischen?

ackerland004 

Kommentar von ackerland004 ,

Wie wäre es damit, wenn Sie mir schwedisch (besser norwegisch!) beibringen würden? :-)

Kommentar von AstridDerPu ,

Schön, dass dir meine Antwort gefallen hat und danke für das Sternchen!

AstridDerPu

Antwort
von Clarissant, 33

Weil beide Sprachen, vor allem Französisch, eine lange "Tradition" im Klassenraum haben und zudem Weltsprachen sind. Spanisch und Französisch sind viel nachgefragter als skandinavische Sprachen und es gibt auch viele Lehrkräfte. 

Schwedisch-, Norwegisch- und Dänischlehrer gibt es hingegen nur wenige. 

Es gibt tatsächlich Schulen, wo man diese Sprachen lernen kann, aber die sind eher selten. Wenn du Norwegisch, Schwedisch oder Dänisch lernen möchtest, dann frag mal bei der Volkshochschule nach. Vielleicht bieten die ja Kurse an. :) 

Antwort
von Malavatica, 49

Diese skandinavischen Sprachen sind nur schwach nachgefragt. Wenn es danach ginge, müsste man generell mehr Sprachen anbieten. 

Aber Spanisch, Englisch und Französisch sind nun mal Weltsprachen und daher auch im Berufsleben wichtiger. 

Das ist zwar schade, aber mach es wie ich. Finde eine Möglichkeit, deine Wunschsprache zu lernen. 

Antwort
von Dahika, 10

Die Schule ist aber kein WendyWunderland. Wenn die Schulen die Sprachen anbieten würden, die die Schüler am liebsten lernen würden, wäre das viel  zu teuer. Lehrer müssten eingestellt und bezahlt werden.

So wird halt meistens die Sprache angeboten, die am meisten nachgefragt werden oder die am wichtigsten sind.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 11

Spanisch oder Französisch sind "Weltsprachen", die auch im beruflichen Leben vielerorts von Vorteil sind ---------> Norwegisch, Schwedisch oder Dänisch hingegen sind international kaum von Bedeutung & werden daher auch kaum nachgefragt.

Die Schule hat einen Bildungsauftrag -------> und dem werden verbreitete Sprachen wie eben Spanisch oder Französisch deutlich mehr gerecht als skandinavische Sprachen, die außerhalb Skandinaviens nur wenige Leute sprechen.

Kleiner Tipp ------> informiere dich vllt. mal über die regionalen Angebote eurer Volkshochschule. Da gibt es sicher auch Kurse für Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch :)

Expertenantwort
von adabei, Community-Experte für Schule & Sprache, 28

Wie sollte das funktionieren? Eine Schule kann nicht zehn verschiedene Sprachen anbieten, je nach dem Gusto und den Launen der Schüler.
Die Sprachen, die du erwähnt hast, kannst du bei Interesse ja privat lernen.

Nach Englisch sind Französisch und Spanisch nun einmal die Sprachen, die in der Welt am weitesten verbreitet sind, sei es nun als Erst- oder Zweitsprache.

Antwort
von AriZona04, 55

In der Schule kommt es nicht darauf an, was man lernen Möchte oder was für einem im Leben gut zu wissen wäre (!), sondern, was man für das Berufsleben oder die Akademie braucht. Und neben Englisch sind nun mal Französisch und Spanisch Geschäftssprachen, die im Business gesprochen bzw. geschrieben werden. Ich finde, man müsste mal eine 2. Schule erfinden, in der Sachen gelehrt werden, die einen wirklich interessieren oder die man praktischerweise im Leben braucht - aber solcherlei scheint nicht erforderlich zu sein ... :(

Kommentar von ackerland004 ,

Deutsch ist die am meist gesprochene Sprache in Europa ;) Zudem ist es eine geistliche/geistige, wissenschaftliche und wirtschaftliche Sprache^^

Kommentar von AriZona04 ,

und eine komplizierte dazu ;-)

Expertenantwort
von Bswss, Community-Experte für Schule, 21

Dann solltest Du nach Schleswig-Holstein umziehen, denn dort wird an einigen Schulen Dänisch gelehrt.

Tatsache ist natürlich, dass Spanisch und Französisch WELTsprachen sind. Die von Dir genannten skandinavischen Sprachen sind "kleine" Sprachen mit geringer Verbreitung. 

Antwort
von RudolfFischer, 12

Die Auswahl der angebotenen Fremdsprachen wird rein von der Wirtschaft nach "Nützlichkeit" festgelegt. Die Entscheidungsträger sind selbst schon auf diese Sprachen, meist nur Englisch, fixiert und möchten, dass sie weiterhin zu den Privilegierten zählen.

Entgegen dem Trend gibt es in deutschen Grenzgebieten die Möglichkeit, die Sprache jenseits der nahen Grenze als zweite Fremdsprache wählen zu können. (Natürlich sprechen auch dafür wirtschaftliche Gründe.)

So gibt's ganz oben im Norden auch Dänisch ...

Antwort
von rosepetals, 25

Ich habe französischen Unterricht an meiner Schule, wollte jedoch viel lieber Latein lernen -> also habe ich angefangen selbstständig Latein zu lernen. Wieso es sich verkomplizieren und von der Schule alles erwarten? Das, was du in der Schule nicht lernst, sind nicht Tatsachen, die du als Grenzen sehen solltest.

Der Verlag Hueber ist echt empfehlenswert! Der ist extra dafür ausgelegt, sich eine Sprache selbst beizubringen.

https://shop.hueber.de/de/sprache-unterrichten/danisch.html

Wie schon erwähnt, skandinavische Sprachen bringen einen nicht weit. Spanisch und Französisch wird nicht nur in Spanien/Frankreich gesprochen. Also die Zahl der Menschen die diese Sprachen sprechen ist viel höher.!

Kommentar von Deponentiavogel ,

Ich höre das immer wieder. So lange es nicht wirklich beinahe jeder kann (--> Englisch), ist es unerheblich, wie viele Sprecher eine Sprache hat.

Wenn es danach ginge, müssten wir nämlich alle Mandarin lernen.

Kommentar von rosepetals ,

Ich denke die Regionalität spielt auch noch eine Rolle. Thailänder lernen bestimmt eher Mandarin, als Französisch.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Ja, ist sowieso klar.

Antwort
von Kuhlmann26, 14

Weil es in der Schule nicht um individuelle Bildung geht. Weil das Schulsystem und seine Lehrpläne Teil eines schwerfälligen bürokratischen Monsters sind. Wenn etwas schwerfällig ist, dann fällt es schwer, an den Zuständen etwas zu ändern.

Spanisch ist auch heute noch eine weit verbreitete Sprache und Französisch, wurde mal für wichtig empfunden. Deshalb, vor gefühlten Jahrhunderten in den Leerplänen verankert, lässt sich an dieser Entscheidung nur nach und nach etwas ändern. Der Anstoß zu diesen Veränderungen kommt allerdings nicht "von oben", sondern wird an der Basis, sprich an der einen oder anderen innovativen Schule, eingeführt. Manchmal sind dazu Genehmigungen und jede Menge Stempel auf wichtig aussehenden Papieren erforderlich, die aber nicht so leicht zu bekommen sind.

Wenn Du also eine dieser Sprachen lernen möchtest, wäre es das Einfachste - jedenfalls unter dem Gesichtspunkt des Sprachenlernens - eines dieser Länder für längere Zeit zu besuchen. Das zu bewerkstelligen ist jedenfalls leichter, als Sprachkenntnisse in einer der drei Sprachen in einer x-beliebigen deutschen Schule zu erwerben.

Eine Alternative dazu wäre die Einreichung eines Antrags - der nichts anderes ist als ein wichtig aussehendes Papier - bei der Schulbehörde, man möge Norwegisch, Schwedisch oder Dänisch in den offiziellen Lehrplan aufnehmen. Vielleicht können dann Deine Urenkel unter diesen Sprachen frei wählen, wenn sie ihre wertvolle Lebenszeit in einer unserer Beleerungs- und Erziehungsanstalten verplempern (müssen).

Gruß Matti

Antwort
von frodobeutlin100, 17

Angebot und Nachfrage ... das eine sind Weltsprachen, die man später auch in vielen Berufen einsetzen kann, das andere sind eher "Hobbysprachen" ...

Antwort
von jana297, 37

Weil wegen der Häufigkeit, weil es Weltsprachen sind.

Kommentar von ackerland004 ,

Englisch ist Weltsprache, Deutsch die meist gesprochene Sprache in Europa. Zudem sind viele Wissenschaftliche Arbeiten nur in Deutsch verfügbar > dann kann ich mir doch wohl aussuchen, welche Sprache ich dazu lernen möchte

Kommentar von jana297 ,

was hat das jetzt mit deutsch zu tun? Du kannst doch deutsch?

Antwort
von luvU2, 20

Französisch ist meiner Meinung nach wirklich unnötig, da diese Sprache gar nicht so oft als Muttersprache gesprochen wird, sondern die meisten Leute diese Dprache später lernen.
Spanisch jedoch wird sehr oft gesprochen (auch von Mittersprachlern) und ist auch recht einfach zu lernen.
Französisch hat finde ich einfach zuviele Regeln und um wirklich fehlerfrei sprechen zu können, muss man ein paar jahre intensiv Französich gelernt haben.

Kommentar von adabei ,

Von der Grammatik her ist Französisch nicht schwieriger als Spanisch. Zugegebenermaßen fällt manchen Schülern anfangs die Aussprache und Orthographie etwas schwerer.
Französisch hat auf der Welt außerdem mindestens die gleiche Bedeutung wie Spanisch. Du darfst dir nicht nur anschauen, in welchen Ländern Französisch als Muttersprache gesprochen wird, sondern auch in wie vielen Ländern auf der Welt Französisch Amts- oder Zweitsprache ist.
Da Frankreich immer noch unser wichtigster Handelspartner ist, liegt diese Sprache von ihrer Bedeutung her in Europa meines Erachtens noch vor Spanisch.

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