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warum wird in der Moschee getrennt gebetet?

gefragt von dingsvomdachdingsvomdach am 16.09.2009 um 15:30 Uhr

Ich bin mir nicht sicher aber: in der Moschee wird doch getrennt gebetet oder? Männer vorne und Frauen oben auf dem Balkon. Und warum? Es würde mich sehr interessieren, kann mir das jemand der Anwesenden (vielleicht sogar ein Moslem/Muslima) erklären? Vielen Dank im voraus!


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anonym
beantwortet von Muhaha11Elf am 16. September 2009 15:32
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Ja, es geht darum das die Männer sich beim beten nicht ablenken lassen sollen durch die Anwesenheit von Frauen .

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 16. September 2009 15:35

Aber die sind doch deshalb tief verschleiert, wegen der Ablenkung.

Kommentar von Muhaha11Elf am 16. September 2009 15:38

Ao hab ichs in ner Moschee erklärt bekommen ....


Taqwa
beantwortet von Taqwa am 16. September 2009 15:33
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Hallo Freundin!

Es geht um die Ablenkung! Stell dir vor eine Frau betet vor einem Mann, und sie Verbeugt/wirft sich nieder vor Allah/Gott! meinst du das der Mann sich auf sein Gebet konzentrieren kann? ;-)

Kommentar von Memo361 am 16. September 2009 15:35

Wenn das so wäre, dürften Männer und Frauen nicht am selben Tisch essen, weil der Mann beim Essen an andere Dinge denken würde...

Kommentar von Bb9ccb57cdb24de0d512f26718798433smallThekenSchlampe am 16. September 2009 15:35

Warum nicht? Immerhin tragen Frauen in Moscheen keine Mini-Röcke, sondern eher das Gegenteil davon.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 16. September 2009 15:37

Also? Habt ihr schon mal gesehen wie muslime beten?

Kommentar von Bb9ccb57cdb24de0d512f26718798433smallThekenSchlampe am 16. September 2009 15:42

Ja klar, aber die Frauen haben dabei lange Gewänder an, genau wie die Männer in arabischen Ländern.

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 16. September 2009 15:36

Weshalb nicht? Sind diese Männer denn alle g.eile Lüstlinge? - oder fromme Gläubige?

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 16. September 2009 15:39

Vielen dank auf solche Gespräche lasse ich mich nicht ein!

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 16. September 2009 15:46

Hallo Tagwa!Danke für die Erklärung.Ich dachte mir schon,daß du auf diese Frage antworten würdest.Aber die Frauen tragen doch diese langen Gewänder und evtl.Schleier/Kopftuch.Wo ist da die Ablenkung?

Kommentar von Simple_avatar4smallHibba am 16. September 2009 16:25

Beim Gebet müssen sie sowieso alle ein langes Gewand und ein Kopftuch tragen, auch wenn sie es sonst nicht tun. Aber trotzdem ist doch einiges zu erkennen, gerade wenn man sich auf den Boden niederwirft, also z.B. ob die Frau dünn oder dick ist. Und wenn Männer und Frauen nebeneinander stünden, würden sie sich zwangsläufig berühren, was ja auch vermieden werden soll. Man soll sich ganz auf das Gebet konzentriern können, und das geht eben besser, wenn Männer und Frauen getrennt voneinander beten. Außerdem praktizieren viele Muslime auch sonst die Geschlechtertrennung, wenn man sich z.B. besucht, sitzen Männer und Frauen in getrennten Räumen. Und ob du es nun glaubst oder nicht - wir fühlen uns sehr wohl dabei! Denn in einer reinen Frauenrunde kann man sich viel entspannter unterhalten, finde ich.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 17. September 2009 11:41

Ich muss dir recht geben, dass wenn ich in einer Männerrunde bin, ich dann oft mich anders verhalten kann und anders über die themen reden kann. Der Unterschied ist jedoch, dass ich nicht gezwungen werde unter Männern zu sein. Ich habe die wahl ob ich einen Abend in gemischten Gruppen oder unter Männern verbringe, ist das nicht wunderschön? Und ich glaube dir gerne, dass es überdurchaus Frauen gibt, die diese Geschlechtertrennung gut finden, aber es gibt mit sicherheit auch viele die das nicht tun, nur werden sie eben nicht gefragt und das ist in meinen Augen nicht in Ordnung.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. September 2009 12:12

@Unchrist es geht um Fremde Männer, bei Familientreffen wird das auch anders gehandhabt! Ausserdem gibt es kein Gebot dies zu tun! Es ist lediglich einem Mann verboten mit einer Frau allein zu sein die ihm erlaubt wäre zu heiraten. Denn der Prophet saws sagte, das bei den beiden dann immer der Teufel der dritte anwesende ist! Und das sehen wir ja in dieser Gesellschaft!

Die Geliebte Frau des Propheten saws, Aisha r.a. Unterrichte viele Männer nachdem Er saws gestorben ist, in der Religion.

Und wir dürfen auch mit Männern sprechen, wir sollen nur Kontrollieren wie, also nicht aufreizend und anmachend!

@evangelista auch da gibt es Gott sei Dank Geschlechtertrennug genauso wie es hier eben auch Saunatage nur für Frauen gibt! Oder Fitnessstudios(die Übrigens sehr erfolgreich sind :-))

Wir machen uns eben Gedanken bevor etwas passiert, nicht wie hier erst danach!

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 17. September 2009 12:47

Es ist doch egal was für Männer es sind. Frauen sind nun mal genauso Menschen wie es die Männer auch sind und Menschen sollen in meinen Augen mit anderen Menschen uneingeschränkt kommunizieren dürfen. Warum stechen sich die lustgeile Männer nicht einfach die Augen aus, statt die Frauen zu verhüllen?

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. September 2009 12:50

Friede!

Ok, danke für das Gespräch! Dein Kommentar spricht für sich....

Friede!

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. September 2009 11:57

Liebes Dings, Hibba hat ja schon gut geantwortet. Oder findest du nicht?

Seien wir doch mal ehrlich, es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Mann und Frau, und Männer sind sehr Visuell Fixiert, ist ja auch nicht schlimm. bzw. gut für die Ehefrau um Dinge zu erreichen ;-) Wenn jedoch eine Frau einen Atraktiven Mann sieht, wird sie nicht gleich an Sachen denken....die beim Gebet nix zu suchen haben. Wir beten zum Herrn der Weltenbewohner, es wäre nicht gut wenn 10cm vor einem Mann eine Frau so(http://www.n24.de/media/import/dpainfoline/dpainfoline2008093014/jpeg-2flp2301-20080919-img_19083128originallarge-4-3-800-173-0-2827-1994.jpg) betet, oder? Welcher Mann oder Frau könnte sich auf das Gespräch mit dem Schöpfer aller Dinge Konzentrieren? Die Frau wäre die ganze Zeit damit beschäftigt ihre Bedeckung zu Überprüfen und der Mann naja ;-)

Ausserdem ist es für Frauen absolut keine Pflicht in die Moshee zu gehen, für Männer hingegen schon, und Gott weiß am besten wieviel belohnung die Frauen erhalten die in der Moshee beten! Möge der Allmächtige ihnen die höchste Stufe im Paradies gewähren.

Aber mit Unterdrückung hat das Recht wenig zu tun, ich möchte nicht mit Fremden Männern so wie oben auf dem Bild beten! Du? =)

Werde mich an deine Fragen ran machen kann noch etwas dauern, ist ja gerade Ramadan.:-))

Einen wunderschönen Tag noch Taqwa! Friede sei mit Dir!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. September 2009 12:15
  1. Es stehen und sitzen viele Christen und auch ich im Gottesdienst neben Frauen und bete, singen und hören der Predigt zu, aber dieses Problem besteht nicht. Die tragen aber keine langen Gewänder und sind auch nicht verschleiert.

Weshalb habt Ihr dann dieses Problem, wenn die Christen damit umgehen können?

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. September 2009 12:48

Friede!

Weil wir eben so wie Jesus a.s. beten:

Mt 26,39 "Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!"

So: http://www.wdr.de/themen/politik/nrw02/integration/moscheebau/img/gebetkoeln_400q.jpg

Und nicht so. http://media.kunst-fuer-alle.de/img/41/g/4100250370~roberto-ferruzzi_betendes-maedchen.jpg

Nochmal es tut mir leid wenn du nicht weißt wie Männer denken! Gott hat uns zu Mann und Frau gemacht(das glaubst du doch auch?) und wir sind nun mal verschieden!

Friede!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. September 2009 18:27

Nur hat das nichts mit getrennten Gebeten und mit einem getrennten Gottesdienst zu tun!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. September 2009 11:50
  1. Was machen dann Moslems, wenn sie in ein Schwimmbad gehen?

Einerseits prüde und andererseits wird sofort an Sex gedacht.

Das Problem liegt beim Mann, wenn er sofort an Sex denkt.

Wie wenig Einfluss hat dann in Wirklichkeit euer Glaube auf euer Denken?

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. September 2009 13:31

Wir baden und amüsieren uns mit unseren Kindern, und müssen nicht schau-laufen...

Kommentar von UmmuHureyre am 18. September 2009 18:03

Wär mir neu, dass mein Mann oder ich ins Schwimmbad gehen.

Wenn mein Mann schon keine leicht bekleideten Frauen anschaut und seine Blicke nierderschlägt, dann geht er auch in kein Schwimmbad. Und wenn ich mich schon bedecke, dann bleibe ich auch konsequent und trage auch kein Burkini oder Ähnliches in einem Schwimmbad zur Schau und gehe somit auch nicht hin. (was auch genau genommen nicht islam-konform ist, aber die Burkini-Macher verdienen sich nen Geier dabei)

Natürlich ist Schwimmen-Können wichtig und sollte aber im Kindesalter erlernt werden.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 19. September 2009 00:27

Ich sprach auch von nichtdeutschen getrennten Schwimmbädern z.B. in Amman ;-)

Kommentar von UmmuHureyre am 19. September 2009 00:40

Ich hatte es eigentlich allgemein geschrieben und nicht an dich gerichtet. Ich weiß zwar nicht was oder wo Amman ist, aber ich denke du redest von Hammam. Aber auch dazu gibt es einen Hadith in der eine Unterhaltung zwischen Aisha und den Damaskus-Volk-Frauen statt fand! Den such ich dir raus, so Gott will.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 19. September 2009 12:53

Amman die Hauptstadt von Jordanien ;-) da gibt es Schwimmbäder nur für Frauen und Kleinkinder =)

Kommentar von UmmuHureyre am 19. September 2009 22:37

ah ok und asche auf mein Haupt :) würde aber trotzdem nichts ändern bez. des Hadiths.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 20. September 2009 01:53

@Evang

Und wie kommst du so mit der Frauenunterdrückung in deiner Religion zurecht?

Bibel: "Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertänigkeit. Einem Weibe aber gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, sondern stille sei. Denn Adam ist am ersten gemacht, darnach Eva. Und Adam ward nicht verführt; das Weib aber ward verführt und hat die Übertretung eingeführt." (1. Timotheus, Kapt. 2: Vers 11-14)

Die Bibel sagt: "Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern übel an, in der Gemeinde zu reden." (1. Korinther 14:34)

Die Bibel sagt: "Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem HERRN. Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland. Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen" (Epheser 5:22-24)

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 20. September 2009 02:00

"Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei,so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen." (1 Korinther 11:3-10)

Und was nun?


anonym
beantwortet von Davenger am 16. September 2009 15:33
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War mal bei einer Besichtigung in der Moschee Duisburg-Marxloh dabei und mir kam genau die Selbe Frage in den Sinn.

Dort wurde mir erklärt das es zum einen davon abhängig ist zu ''welchen'' Muslimen man gehört (Suniten, Shiiten oder noch irgendwas). Aber eigentlich den gleichen Sinn wie das Christliche Gebot ''Du sollst nicht die Frau Deines Nächsten begehren'' hat. (Man soll halt nicht zum ''schauen'' verleitet werden.)

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 16. September 2009 15:52

aber die Christen dürfen doch sogar nebeneinander sitzen in der Kirche! Spielt da Ablenkung keine Rolle?

Kommentar von Davenger am 16. September 2009 18:14

Ist ja auch nicht genau das Gleiche, wollte es nur anschaulicher machen. Ausserdem nehmen Christen (zumindest die Meisten) ihre Religion sowieso nciht so genau.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. September 2009 12:22
  1. WOHER WILLST DU DAS BEURTEILEN?

  2. Wie viele Moslems nehmen ihren Glauben wirklich ernst, nur weil sie bestimmte Rituale befolgen, heißt dass noch lange nicht, dass sie wirklich gläubige Menschen sind.

  3. Der wahre Glaube eines Menschen zeigt sich in seinem Verhalten im täglichen Leben.

Man kann sehr leicht einmal in der Woche im Gottesdienst eine fromme Miene aufsetzen, aber dass macht mich noch nicht zu einem wahren gläubigen Menschen.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 16. September 2009 15:33
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Das kannte man früher in der katholischen Kirche ähnlich - Frauen links und Männer im rechten Kirchenschiff. Die katholen sind aber heute froh, wenn überhaupt noch jemand in die Kirche kommt! - Meist gähnende Leere.

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 16. September 2009 15:51

wusste ich nicht,daß es früher in der kath.Kirche auch getrennt war-danke für den Hinweis.

Kommentar von 8219d9318b6f179ce32bb491503805c2smallmineleo am 16. September 2009 21:06

in kleinen kirchen auf dem land - in bayern auf jeden fall - ist das heute noch so....frauen auf der einen seite - männer auf der anderen


Ibrahimlee
beantwortet von Ibrahimlee am 17. September 2009 07:58
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Friede!

In der Anfangszeit des Islam haben Männer und Frauen zusammen in Häusern oder kleinen Räumen oder in bestimmten Tälern gebetet. Seit der Auswanderung nach Medina in derselben Moschee. Das war eine ganz einfache Moschee, aus vier Lehmwänden auf dem einfachem Boden. Die Muslime hatten so gut wie nichts an materiellen Gütern, da sie in Mekka lange Zeit der Unterdrückung und Ausbeutung ausgeliefert waren. D.h. auch die Kleidung um die Schamzonen zu bedecken war spärlich. Muhammad (saws) hat Männer und Frauen im Islam unterwiesen, seine erste Anhängerin war seine Frau. Die Mehrheit der ersten Muslime waren Frauen - neben Sklaven und sozial schwachen Randgruppen.

Die Entstehung und Entwicklung des Islam ist eine dynamische und daher an die Lebenswirklichkeit der einzelnen Phasen der individuellen und kollektiven Entwicklung angepasst.

Zum Thema:

Die Männer beten vereint vorne die Frauen beten vereint dahinter bzw. auf einer anderen Ebene über den Männern oder in einem separaten Raum.

Das hat mehrere Gründe:

  1. Wollen Muslimische Frauen nicht das Männer während ihres Gebetes hinter ihnen stehen. Das liegt an der Niederwerfung auf die Stirn. Das müsste ziemlich leicht nachvollziehbar sein.

  2. Männer werden durch weibliche Auren leicht vom Gebet abgelenkt, das Berühren einer Frau die nicht zur Familie gehört bzw. nicht Ehefrau ist, ist verboten im Islam. Männer sind das Haupt sowohl in der Familie als auch in der Gemeinschaft. Es ist nicht erlaubt für eine Frau ein Gebet vor Männern zu leiten.

  3. Für Kinder und säugende Mütter ist es besser in den hinteren Reihen zu verweilen, da sie sich nach den Pflichtgebeten wieder um die lebensnotwendigen Dinge wie ihre Säuglinge kümmern können. Wohingegen Männer meistens die Freiwilligen Gebete mit einschließen.

es gibt sicherlich noch mehr und tiefere Gründe dafür. Meine Vorposter haben ja schon einige genannt.

Der Tonus geht eher wieder unterdrückung und die anderen 08/15 Missverständnisse

Wer sagt, die Frauen wären ja schon verhüllt und es wär überhaupt kein Reiz daran, der versteht die islamische Mentalität nicht und ist meiner Meinung nach im Umgang mit Freizügigkeit durch die Gesellschaft schon abgestumpft.

Was will ich mit einer Frau, die nicht weiß was es heißt eine richtige Frau zu sein? Sex haben kann jeder, daran ist nichts ausergewöhnliches. Es ist natürlich, notwendig, ein Recht des Menschen. Es ist nicht besonders schwierig, Kinder in diese Welt zu setzen.

Was nicht jeder kann ist, die Kinder richtig zu erziehen. Eine starke Familie, mit Werten und Normen, einer starken Gemeinschaft und einem tiefen Urvertrauen zu schaffen und zu ernähren. Das ist u.a. die Aufgabe der Eltern, um ihre Kinder auf das Leben vorzubereiten.

Was will ich mit einer Frau eine Familie gründen die mit 25 schon verbraucht ist weil sie jeden nächstbesten über sich drüberrutschen hat lassen? ist doch total traurig! sie hat ihr licht verloren, ihre aura ist dunkel geworden. sie kann meinen Kindern erstmal, außer als mahnendes Beispiel, nicht viel beibringen.

Ich kenne Mädels die sind mit 12,13,15 schwanger geworden und haben Kinder auf die Welt gebracht um die sich ihre Eltern dann kümmern mussten. Die erzeuger sind allesamt feiglinge gewesen und haben das mädel zwar entjungfern und schwängern können, aber ihren Mann stehen und verantwortung übernehmen war für diese opfer nicht drin.

Auf der anderen seite kenne ich mädels die bewusst mit 15-16 geheiratet haben und dann schwanger geworden sind. und ihre Männer sind nicht auf und davon sondern sind immernoch für sie da und versorgen ihre jungen familien.

Wir beschützen das Recht, die Würde und Ehre der Frau. Unsere Frauen sollen nicht halbnackt durch die Straßen ziehen. Wir beschützen unsere Frauen vor den reißenden Wölfen. Wenn Frauen ihre Reize bedecken, ist das für uns Muslime ein Zeichen der mentalen Reife und nicht der Unterdrückung. Ich persönlich finde das höchst attraktiv und äußerst anziehend. Außerdem ist es Geheimnisvoll.

Probierts doch mal aus! Geht zur nächstbesten Muslima mit Kopftuch die ihr kennt oder die ihr seht und fragt sie enfach ob sie dazu gezwungen wird ihr Kopftuch zu tragen!

Es stimmt das es Zwang in vielen Formen in der Realität gibt. Der prozentuale Anteil ist äußerst gering, und rührt vom Fehlen von Bildung, sowohl Humanistischer Art als auch religöser Art. Dagegen muss jeder einzelne im positiven arbeiten. Wer seine Religion wirklich kennt, der kann niemals Gewalt in der Familie durch sie legitimieren.

Der Prophet (saws) hat niemals seine Frauen, seine Kinder, andere Menschen, Tiere oder pflanzen geschlagen (bzw. äste gebrochen), er war von seinem Charakter und Verhalten so friedvoll wie ein Lamm.

Nur in Kriegszeiten hat er auf dem Schlachtfeld gekämpft, und dass wie 70 Männer, wie ein Löwe.

Er sagte zu seinen Gefährten: "Derjenige von euch ist der gläubigste, der seine Frau am liebevollsten behandelt (und seine Familie)"

desweiteren sagte er auch:

"Diejenigen von euch, die ihre Frauen schlagen können niemals unter den besten von euch sein. Was habt ihr für eine krankheit im Herzen, das ihre eure Frauen schlagt wie Vieh und am selben Tag am Abend mit ihnen schlafen wollt? Wollt ihr denn nicht bedenken was ihr da tut?"

mit freundlichen grüßen frieden!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. September 2009 18:44
  1. Ich gebe Dir in einigen Punkten recht, aber Du vermischt hier einige Dinge miteinander.

Du erwähnst hier Frauen, die halbnackt auf der Straße herumlaufen, Frauen, die ihre Kinder stillen, Männer, die Frauen schlecht behandeln usw.

  1. Das Thema ist hier: Warum bei den Moslems Männer und Frauen getrennt im Gottesdienst sich befinden.

Es werden Frauen, die ihren Glauben ernst nehmen, nicht halbnackt, weder in der Moschee noch in einer Kirche, sitzen.

Genauso wird es auch nicht die Regel sein, dass eine Frau zwischen den Leuten ihr Kind stillen wird. Außer die Umstände oder Gegebenheiten lassen keine andere Möglichkeit zu.

Es ist verständlich, dass Frauen mit kleinen Kindern oder Babys sich in einem Nebenraum befinden, um nicht unnötigerweise den Gottesdienst zu stören. Wie gesagt, es kommt immer auf die Gegebenheiten an.

Gläubige Frauen werden sich auch nicht leichtfertig mit einem Mann einlassen usw.(Folgen!)

  1. Es geht als um gläubige Menschen, die zusammen kommen, um zu beten, die Lesung zu hören usw. und auch eine gewisse geistliche Einstellung besitzen.

Um diese Menschen geht es also und nicht um alle jene, die Du als Begründung für eine Trennung im Gottesdienst anführst.

Kommentar von UmmuHureyre am 18. September 2009 17:51

@evangelista natürlich sollten und müssen sich muslimische Männer beherrschen können. Sie müssen ebenfalls ihre Blicke niederschlafen, wenn ihnen eine (leich bekleidete) Frau entgegen kommt.

Nur unter 100 Muslimen in der Moschee wird nicht jeder Mann ein frommer Muslim sein, der seine Blicke bei sich behalten kann. Man kann auch das Innere eines Muslims nicht wissen, Wotrbekenntnisse sind das eine und was man aber daraus macht ist das andere...

Auch wenn nur 1 Mann unter 100 ist, dessen Seele nicht mit der Glaubenslehre ganz vereint ist und er seine Gedanken nicht unter Kontrolle hat. Es geht hierbei um Prävention - auch auf gedanklicher Ebene.

Natürlich wird kein mann in einer Moschee über eine Frau herfallen. Aber die Gedanken?

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte; Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten; Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten; Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter; Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal."

Zwar sollten Frauen, keine starken Düfte auftragen wenn sie in eine Moschee gehen und natürliche auf reichliche Bedeckung achten. Aber wenn gerade eine Frau sich nicht daran halt und auch noch neben einem sitzt/hockt der sich von seinen Gedanken leiten lässt... dann ist der Sinn der Versammlung und des Betens in der Moschee von dannen...

Jede Frau, die in die Moschee wegen des Gottesdienstes geht, findet es angenehmer in einer Frauenreihe zu beten und sich nicht ständig Gedanken darüber machen zu müssen, ob der Rock nun hochfliegt oder das Tuch kurz aufgeht oder ob die Figur beim beten stark zum Vorschein kommt.

Kommentar von 626d531fa5ac9bb58ab3ec8109b69518smallIbrahimlee am 19. September 2009 03:12

Frieden!

du hast recht evangelista, darum geht es hier.

ich versuche nur den metapsychischen/spirituellen hintergrund hinter diesem Befehl Gottes an seine Diener zu erläutern, und dass wir momentan in einer Zeit leben in der wir von lebendigen Beispielen umgeben sind, welche die Gründe für diese Regeln (wie eben die Geschlechtertrennung) verkörpern.

Ein Muslim/Muslima ist nicht erlaubt eine uneheliche Beziehung zu führen. Aus diesem einfachen Grund heiratet jeder Muslim im Durchschnitt ziemlich früh und gründet eine Familie.

Innerhalb jeder Familie ist es erlaubt das Männer Frauen und Kinder zusammen beten. In der Moschee war es zur Anfangszeit des Islams so, dass die Frauen hinter den Männern gebetet haben. Heute haben wir die Möglichkeit verschiedene Räume für die Geschlechter zum Beten bereitzustellen, oder Schleier die den Raum aufteilen anzubringen (was auch damals eine übliche Praxis war).

Wichtig um diesen Verhaltenkodex zu verstehen ist, das dieser Kodex vom Schöpfergott, sozusagen vom Chef, an uns ergeht. Wir ergeben uns seinem Willen. Denn sicherlich ist Allah es, der am besten weiß, was gut für seine Geschöpfe ist und was ihnen schadet. Und was Allah uns erlaubt hat ist 100% gut und gesund für unser Seelisches, Geistiges und körperliches Dasein, und was er uns verboten hat ist 100% schädlich für uns bzw. die Nachteile überwiegen den Vorteilen.

Kommentar von 626d531fa5ac9bb58ab3ec8109b69518smallIbrahimlee am 19. September 2009 03:14

Die Geschlechtertrennung findet sich nicht nur im Gebet. Die freie Vermischung der Geschlechter ist grundsätzlich untersagt. Du findest das auch in anderen Kulturen auf dem Globus wieder - sei es bei den Hindus, bei den Rastas oder anderen. Ob sich jemand dafür entscheidet sein Leben nach den göttlichen Anordnungen auszurichten oder nicht, muss er selber für sich entscheiden. Um diese Praxis zu verstehen braucht man streng genommen nicht mehr als Offenheit und das Annehmen der Lebensrealität von über 1,8 milliarden Menschen auf dieser Erde. Sollte machbar sein, wa? :]

Zum Gebet noch folgendes: Das Gebet im Islam ist nicht nur das Rituelle Pflichtgebet, das 5x am Tag verrichtet werden MUSS. Wie das Wort schon sagt ist es unsere PFlicht und eine der Säulen des Haus des Islam.

Kommentar von 626d531fa5ac9bb58ab3ec8109b69518smallIbrahimlee am 19. September 2009 03:17

waaaah.... x_X

Des ist scho echt verstrahlt mit diesem Kommentarsystem...

der gesamte Beitrag ohne wiederholungen unten als komplette Antwort.

Kommentar von 626d531fa5ac9bb58ab3ec8109b69518smallIbrahimlee am 19. September 2009 03:26

kann man beiträge irgendwie löschen?

Kommentar von 626d531fa5ac9bb58ab3ec8109b69518smallIbrahimlee am 19. September 2009 03:15

Frieden!

du hast recht evangelista, darum geht es hier.

ich versuche nur den metapsychischen/spirituellen hintergrund hinter diesem Befehl Gottes an seine Diener zu erläutern, und dass wir momentan in einer Zeit leben in der wir von lebendigen Beispielen umgeben sind, welche die Gründe für diese Regeln (wie eben die Geschlechtertrennung) verkörpern.

Ein Muslim/Muslima ist nicht erlaubt eine uneheliche Beziehung zu führen. Aus diesem einfachen Grund heiratet jeder Muslim im Durchschnitt ziemlich früh und gründet eine Familie.

Innerhalb jeder Familie ist es erlaubt das Männer Frauen und Kinder zusammen beten. In der Moschee war es zur Anfangszeit des Islams so, dass die Frauen hinter den Männern gebetet haben. Heute haben wir die Möglichkeit verschiedene Räume für die Geschlechter zum Beten bereitzustellen, oder Schleier die den Raum aufteilen anzubringen (was auch damals eine übliche Praxis war).

Wichtig um diesen Verhaltenkodex zu verstehen ist, das dieser Kodex vom Schöpfergott, sozusagen vom Chef, an uns ergeht. Wir ergeben uns seinem Willen. Denn sicherlich ist Allah es, der am besten weiß, was gut für seine Geschöpfe ist und was ihnen schadet. Und was Allah uns erlaubt hat ist 100% gut und gesund für unser Seelisches, Geistiges und körperliches Dasein, und was er uns verboten hat ist 100% schädlich für uns bzw. die Nachteile überwiegen den Vorteilen.


voyage
beantwortet von voyage am 17. September 2009 14:20
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Ich wundere mich immer wieder, wie nicht-Muslime sich über den Islam aufregen und die Regeln, angebliche Frauenunterdrückung etc., jedoch die muslimischen Frauen anscheinend damit zufrieden sind, wie man hier eindeutig lesen kann. Wollen die nicht-Muslimen die Muslimen von ihrem Glauben abbringen? Und wenn ja, warum??? Wenn das Christentum von den Christen ernst genommen würde, dann wären die Unterschiede gar nicht mal so groß. Steht nicht in der Bibel: wer ohne Süden ist, der werfe den ersten Stein? Was haben die Christen alles angerichtet? Von Missionaren bis Kinderschändung. Es gibt gute und schlechte Gläubige in jeder Religion. Warum können wir nicht friedlich miteinander hier diskutieren? Salamalaikoum

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 17. September 2009 15:22

Ich danke dir für deine Antwort,Friede sei mit dir!Ich weiß nicht,warum Themen wie Religion,Politik,Krieg usw.immer wieder in heissen Diskussionen enden.Es ist vielleicht auch sehr schwer,manche Antworten so niederzuschreiben,damit es keine Missverständnisse gibt.Ich entdecke gerade auch das Bedürfnis meine Religion zu verteidigen:auch in anderen Religionen existiert Kinderschändung,Diskriminierung-nicht nur im Christentum! Der Nicht-Moslem hat immer das Gefühl,Frauen im Islam seien bei weitem nicht gleichberechtigt.Immer müssen Frauen den Männern es Recht machen.Schon wieder das Gefühl:Männer können sich beim Gebet nicht beherrschen (ist schon etwas albern,als ob ihr geifert und sabbert beim Anblick einer Frau),also kein gemeinsames Gebet.Sehr schwierig auch jetzt,meine Gedanken niederzuschreiben ohne falsch verstanden zu werden.

Kommentar von 66f7dd3d00b67af352d37af04c1ec2f7smallvoyage am 18. September 2009 06:28

Ich denke, dass die muslimischen Männer durch die Enthaltsamkeit anders denken und fühlen als jemand der mit großer Freizügigkeit aufgewachsen ist, bzw. sich nicht an die Enthaltsamkeit hält. Stell Dir vor, Du bist nicht verheiratet und betest hinter einer Frau, dann bist Du total vom Gebet abgelenkt. Ich spreche hier von muslimischen Männern, die der Religion folgen. Es folgen bei Weitem nicht alle muslimischen Männer und Frauen der Enthaltsamkeit. Aber so sollte es ja sein. Deshalb gehen muslimische Frauen auch mit langer Kleidung ins Schwimmbad, was hier schon wieder das Gegenteil auslöst. Eigentlich tragen die Frauen die Kleidung, um nicht angeguckt zu werden. Da aber hier die Menschen mit einer großen Freizügigkeit aufgewachsen sind, finden sie das komisch und kommen mit der Unterdrückungs-Theorie. Diese ganzen Regeln sind nicht gemacht, um die Frauen einzuschränken, sondern um sie zu schützen und um das Besondere zu bewahren, das nur für den Ehemann bestimmt ist. Hier in Deutschland kämpfen doch immer alle für die Freiheit und dafür, dass jeder individuell leben kann. Leben und leben lassen. Jeder sollte sich doch wohlfühlen und für jeden ist Freiheit etwas anderes. Wenn jemand halb nackt oder nackt rumläuft, z.B. Nudisten, dann sind alle damit einverstanden. Es gibt extra Strände für sie und niemanden stört das. Auf der anderen Seite regen sich alle darüber auf, wenn es andersrum ist und jemand weniger von sich zeigen möchte. Ich kann darin, ehrlich gesagt, den Unterschied nicht sehen… Jeder kann doch frei entscheiden, wie er leben möchte. Wir beten nun mal so, mehrere Leute haben das hier erklärt, warum das so ist. Niemand hat einen Schaden dadurch. Niemand hat etwas zu befürchten dadurch. Der Mann betet vorne und die Frau hinten. So hat der Prophet Mohamed gebetet und so beten wir auch. Salam

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 18. September 2009 09:19

"muslimische Männer durch die Enthaltsamkeit..." wie darf ich das verstehen? Betreten auch Männer die Ehe als "Jungfrau"?

Kommentar von UmmuHureyre am 18. September 2009 18:10

DH Voyage! @dingsvomdach Natürlich ist auch dem Mann die Enthaltsamkeit vor der Ehe bzw. Treue in der Ehe im Koran vorgeschrieben! :-)

Kommentar von 626d531fa5ac9bb58ab3ec8109b69518smallIbrahimlee am 19. September 2009 03:25

aber hallo!

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 20. September 2009 08:50

@dings.

Natürlich, ist es Männern Vorgeschrieben Keusch zu sein Jungfräulich in die Ehe zu gehen.

Männer sind verplichtet zu Heiraten sobald sie die natürliche Veranlagung(Lust) empfinden Frauen gegenüber damit es nicht zu Übertretungen kommt.

Ich hab vor kurzem einen Hadith gelesen wo gesagt wurde das es für einen Mann das schlimmste ist nach der Beigesellung(zu Gott, die größte Sünde im Islam die nicht vergeben wird), das er sein Geschlechtsteil Unrechtmäßig benutzt. Also ohne mit dieser Frau verheiratet zu sein(und ihr Ihre Rechte zuzugestehen).

Vielleicht kann ihn ja jemand von meinen Geschwistern finden???

Im Quran ."Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden senken und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie. Wahrlich, Allah ist dessen, was sie tun, recht wohl kundig. Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden senken und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen.." (24:30-31)


ThekenSchlampe
beantwortet von ThekenSchlampe am 16. September 2009 15:31
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Du hast recht, ich habe mal eine Moschee besichtigt. Es wird getrennt gebetet und dann gemeinsam in einem 'Familienraum' gegessen.

Warum das so ist, dazu wage ich hier lieber keine Thesen.

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 16. September 2009 15:48

ist glaube ich in einer Synagoge auch so-bin aber nicht sicher.Gegenfrage:warum wird es in einem christlichen Gotteshaus nicht so geregelt?Da betet man doch auch gemeinsam...grübelgrübel


anonym
beantwortet von Nenek am 16. September 2009 15:34
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Ist bei orthodoxen Juden auch nicht anders. Da kann sogar der "Gottesdienst" erst gefeiert werden, wenn mindestens 10 Männer anwesend sind. 91 Frauen und nur 9 Männer = kein Gottesdienst.

Kommentar von Bb9ccb57cdb24de0d512f26718798433smallThekenSchlampe am 16. September 2009 15:36

lol....und da sag mal einer, Religionen sind noch zeitgemäß!

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 16. September 2009 15:36

Hast du Quellen für deine Aussage? ;-)

Kommentar von Nenek am 16. September 2009 16:05

@Tagwa: Lies mal den 5. Abschnitt "Die täglichen Gebete"

http://www.payer.de/judentum/jud507.htm

In den Religionsbüchern für 7./8. Klassen steht es normalerweise auch.

Kommentar von C669cc3062bd8232cd9a40e81ca45db5smallNichtFragen am 16. September 2009 15:37

...........

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 16. September 2009 15:38

Man weiß halt für wen man was macht umd wem Respekt geschuldet wird. Ich mag solche Riten!


evangelista
beantwortet von evangelista am 16. September 2009 19:17
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  1. Damit sie beim Gebet und bei der Koranlesung nicht irritiert werden.

Obwohl die Frauen sowieso schon verschleiert sind reicht das immer noch nicht aus, deshalb müssen sie oben sitzen.

  1. So wie es aussieht scheinen die Moslems leicht irritierbar zu sein und Problem im Umgang mit Frauen zu haben, sonst hätten sie nicht vor ihnen diese Angst.

  2. Im Gegensatz dazu saß Jesus sowohl mit Männer als auch mit Frauen zusammen. Sie mussten weder verschleiert sein noch woanders sitzen. Er hat nirgends davon gesprochen, dass Männer und Frauen im Gottesdienst getrennt sitzen müssen.

  3. Was dabei noch anzumerken ist, dass die leicht irritierbaren Moslem auf der anderen Seite kein Problem damit haben, wenn es die Umstände ermöglichen und erlauben mehrere Frauen zu haben. Da haben sie dann plötzlich kein Problem mehr.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. September 2009 12:27

Mohammed saws Unterrichtete auch Frauen und lehrte sie!

Verbot gilt für das allein sein Nichtverheirateter, Männer wie Frauen!

Es geht nur um die Vorbeugung, und wieviele scheinbar auch schlechte Gedanken sogar in der Kirche haben sieht man ja bei vielen Pristern!

http://www.youtube.com/watch?v=s_tO-KOjR5o

Muss denn erst etwas passieren bevor man etwas Unternimmt?

Stimmt zu Jesus a.s. Zeiten waren die Frauen ja verschleiert! Maria a.s. die Mutter von Jesus a.s. wie wird sie immer dargestellt? http://www.karma51.it/images/imagemmariak51.gif

Und wer sieht ehr aus wie sie? Du als Christin? Oder ich als Muslima? Wir ehren Maria r.a. und eifern ihr sogar nach denn wir lieben sie da sie Auserwählt wurde um durch ein Wunder Jesus a.s. den Propheten zu empfangen!

In deiner Bibel ist die Mehrehe nicht verboten! Und es gibt keine begrenzung auf lediglich vier oder die empfehlung doch nur eine zu Heiraten!!!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. September 2009 19:03

Deine Argumente haben nichts mit der Trennung von Mann und Frau im Gottesdienst zu tun.

Ein schlechter Priester - es wird auch schlechte Imanne geben - nur zur Klärung.

Die Abbildungen Marias sind so unterschiedlich und vielfältig, dass wir sie nicht als Beweis verwenden können.

  1. Jesus hat in keinerlei weise auf die Kopfbedeckung der Frauen Bezug genommen.

Ob die Frauen generell ihren Kopf bedeckt haben ist kein Thema der Bibel.

Es hat kulturelle Unterschiede gegeben, auf die dann später Bezug genommen worden ist. Hier gibt es Empfehlungen wie man sich kleiden soll.

  1. Was die Polygamie zur Zeit des AT anbelangt, gebe ich Dir recht, dass sie praktiziert worden ist.

  2. Nur hat Jesus dazu klar Stellung bezogen und diese kategorisch den Menschen verboten. In Matthäus 19, 1 - 9 geht Er dabei auf die Schöpfung zurück, vor dem Sündenfall, wo Gott die EINEHE für die Menschen vorgesehen hatte.

Zu diesem Ursprung führt Jesu die Menschen wieder zurück.

Deshalb kann nicht einige hundert Jahre später jemand diese Ordnung Gottes wieder aufheben und gestatten, dass ein Man 4 Frauen haben darf.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 19. September 2009 00:22

Da du dich anscheinend der Evangelischen Kirche zurechnest(verbessere mich, wenn ich mich täusche), hat dein Reformator Martin Luther gesagt das er nichts in der Bibel finden kann was die Mehrehe verbietet! Ich denke er kannte sich schon sehr gut aus mit der Bibel meinst du nicht?

http://de.wikipedia.org/wiki/Polygamie#PolygamieimChristentum

Dein angegebener Vers enthält keine Klare Aussage! Es ist einfach zu schwammig was da steht, um ein Gebot der Einehe da herrauszulesen!


mineleo
beantwortet von mineleo am 16. September 2009 21:15
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eine frau ist einfach sehr reizvoll und stellt immer eine ablenkung dar für einen mann - darum besser ein bisschen abstand, wenn sich frau oder mann aufs gebet und die meditation konzentrieren wollen !

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 17. September 2009 15:14

entschuldige bitte wenn ich das jetzt sage aber:Mann wird sich doch beim Gebet beherrschen können!Man könnte gerade meinen,Männer sind lüsterne Tiere,die sich nicht selbst unter Kontrolle haben oder die bei jedem Blick in das Gesicht einer Frau....Ist doch nicht so,daß er keinen Kontakt zu weibl.Wesen im Alltag/Arbeit hätte.Ausserdem sind die Frauen doch sowieso verschleiert/mit langem Rock/Kopftuch-so viel gibt es doch nicht zu sehen.

Kommentar von 8219d9318b6f179ce32bb491503805c2smallmineleo am 18. September 2009 10:29

bitte entschuldige dich nicht, du hast ja recht mit der beherrschung beim Gebet...frau würde meinen, mann müsse sich doch beherrschen können....so sollte es sein....es mag auch nach außen hin der fall sein in der moschee oder in der kirche, dass mann sich beherrscht- und nicht herfällt über die frau wie ein tier... - aber die gedanken lassen sich nicht so leicht im zaum halten und schweifen eben schnell mal ab, beim anblick einer frau - egal ob verschleiert und im langem rock - konzetration - die gedanken nur auf eins zu richten, nämlich im gebet auf die Höchste Person - Gott - ist sowohl für mann als auch für frau wohl nicht die einfachste übung. darum wird halt vorgebeugt und setzt sich beim meditieren oder beten das objekt der ablenkung nr 1 nicht direkt ins blickfeld...lg :)


anonym
beantwortet von Dane1 am 17. September 2009 08:33
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MashaAllah @ Ibrahimlee !!!1

Besser kann man es kaum erklären! Ich (als Frau) unterstreiche alles voll und ganz!


anonym
beantwortet von Memo361 am 16. September 2009 15:32
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aus Tradition und Ordnung. Im Koran steht nicht geschrieben, dass die Geschlechter getrennt sitzen sollen

Kommentar von Dane1 am 17. September 2009 08:29

Es ist keine Tradition! Es wird keine Tradition mit dem ISlam vereinbart!


dqb210
beantwortet von dqb210 am 16. September 2009 15:32
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Hierarchie, manche sind gleicher, als gleich.


alpagan
beantwortet von alpagan am 16. September 2009 15:33
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also die Männer betten anders als die Frauen und daher dürfen sie nicht zusammen betten,weil zb. Die frauen ziehen mesitens ein langes rock an, aber trotzdem kan beim betten also wenn mann runter geht der rock von hinten auf gehen und du weist was passiert

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 16. September 2009 15:39

Dann siehste de Fott!

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 16. September 2009 15:49

der Rock geht doch bis auf die Erde,wie soll das gehen?Ausserdem sind die Damen darunter nicht nackt!!

Kommentar von Simple_avatar4smallHibba am 16. September 2009 16:21

Die Männer beten nicht anders als die Frauen!


coeleste
beantwortet von coeleste am 16. September 2009 20:51
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der mann ist schwach.er fällt auf das schwache geschlecht herein. dem will man-n vorbeugen. man-n hat viel angst vor sich selbst und seinen konkurrenten.

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 17. September 2009 15:16

also Mann=lüsternes Tier,das noch nie was von Selbstbeherrschung gehört hat??


anonym
beantwortet von UmmuHureyre am 18. September 2009 17:54
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Natürlich sollten und müssen sich muslimische Männer beherrschen können. Sie müssen ebenfalls ihre Blicke niederschlafen, wenn ihnen eine (leich bekleidete) Frau entgegen kommt.

Nur unter 100 Muslimen in der Moschee wird nicht jeder Mann ein frommer Muslim sein, der seine Blicke bei sich behalten kann. Man kann auch das Innere eines Muslims nicht wissen, Wotrbekenntnisse sind das eine und was man aber daraus macht ist das andere...

Auch wenn nur 1 Mann unter 100 ist, dessen Seele nicht mit der Glaubenslehre ganz vereint ist und er seine Gedanken nicht unter Kontrolle hat. Es geht hierbei um Prävention - auch auf gedanklicher Ebene.

Natürlich wird kein mann in einer Moschee über eine Frau herfallen. Aber die Gedanken?

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte; Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten; Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten; Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter; Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal."

Zwar sollten Frauen, keine starken Düfte auftragen wenn sie in eine Moschee gehen und natürliche auf reichliche Bedeckung achten. Aber wenn gerade eine Frau sich nicht daran halt und auch noch neben einem sitzt/hockt der sich von seinen Gedanken leiten lässt... dann ist der Sinn der Versammlung und des Betens in der Moschee von dannen...

Jede Frau, die in die Moschee wegen des Gottesdienstes geht, findet es angenehmer in einer Frauenreihe zu beten und sich nicht ständig Gedanken darüber machen zu müssen, ob der Rock nun hochfliegt oder das Tuch kurz aufgeht oder ob die Figur beim beten stark zum Vorschein kommt.


Ibrahimlee
beantwortet von Ibrahimlee am 19. September 2009 03:17
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Frieden!

du hast recht evangelista, darum geht es hier.

ich versuche nur den metapsychischen/spirituellen hintergrund hinter diesem Befehl Gottes an seine Diener zu erläutern, und dass wir momentan in einer Zeit leben in der wir von lebendigen Beispielen umgeben sind, welche die Gründe für diese Regeln (wie eben die Geschlechtertrennung) verkörpern.

Ein Muslim/Muslima ist nicht erlaubt eine uneheliche Beziehung zu führen. Aus diesem einfachen Grund heiratet jeder Muslim im Durchschnitt ziemlich früh und gründet eine Familie.

Innerhalb jeder Familie ist es erlaubt das Männer Frauen und Kinder zusammen beten. In der Moschee war es zur Anfangszeit des Islams so, dass die Frauen hinter den Männern gebetet haben. Heute haben wir die Möglichkeit verschiedene Räume für die Geschlechter zum Beten bereitzustellen, oder Schleier die den Raum aufteilen anzubringen (was auch damals eine übliche Praxis war).

Wichtig um diesen Verhaltenkodex zu verstehen ist, das dieser Kodex vom Schöpfergott, sozusagen vom Chef, an uns ergeht. Wir ergeben uns seinem Willen. Denn sicherlich ist Allah es, der am besten weiß, was gut für seine Geschöpfe ist und was ihnen schadet. Und was Allah uns erlaubt hat ist 100% gut und gesund für unser Seelisches, Geistiges und körperliches Dasein, und was er uns verboten hat ist 100% schädlich für uns bzw. die Nachteile überwiegen den Vorteilen.

Die Geschlechtertrennung findet sich nicht nur im Gebet. Die freie Vermischung der Geschlechter ist grundsätzlich untersagt. Du findest das auch in anderen Kulturen auf dem Globus wieder - sei es bei den Hindus, bei den Rastas oder anderen. Ob sich jemand dafür entscheidet sein Leben nach den göttlichen Anordnungen auszurichten oder nicht, muss er selber für sich entscheiden. Um diese Praxis zu verstehen braucht man streng genommen nicht mehr als Offenheit und das Annehmen der Lebensrealität von über 1,8 milliarden Menschen auf dieser Erde. Sollte machbar sein, wa? :]

Zum Gebet noch folgendes: Das Gebet im Islam ist nicht nur das Rituelle Pflichtgebet, das 5x am Tag verrichtet werden MUSS. Wie das Wort schon sagt ist es unsere PFlicht und eine der Säulen des Haus des Islam.

Dieses "Salah" ist ein starker Ast des Baumes der Gebete. Der Stamm ist die "Dua", welche alle anderen Gebete in sich vereinigt. Die Fürbitte, in der jeder Mensch den Schöpfer um das bittet was in seinem Herzen und in seiner Seele vorgeht. Dieses Gebet kann in allen Sprachen gesprochen werden. Allah weiß was in den Herzen seiner Diener ist, egal welche Sprache sie sprechen. An diesem Stamm, der eine persönliche und dynamisch-lebendige Beziehung zu Allah darstellt wachsen Äste, wie z.B. Salah(das Pflichtgebet). Auch das Zikhr ist ein Ast des Gebetsbaumes - die Meditation, das Gottgedenken, die stetige (selbst-)reflektion der eigenen Lebensrealität in Verbindung mit dem göttlichen und der Lehren die Allah uns tagtäglich mit auf unseren Weg gibt. Ibadet (Anbetung, Gottesdienst) lässt sich nicht auf einige wenige Elemente reduzieren. Das ganze Leben, ob am Tag oder bei Nacht, ob in der Gemeisnchaft oder im privaten, ob in Freizeit oder auf Arbeit, jede einzelne kostbare Sekunde deines Lebens, jeder Augenblick soll dein Gebet sein. Dein gesamtes Leben soll ein ganzheitliches Gebet werden - wie auch die Wortbedeutung von Islam (Gottergebenheit, Hingabe zu Allah, Unterwerfung in seinen Willen) und Muslim (Jemand der sich Allah vollkommen ergeben hat) in der Essenz bedeudet.

Ob du isst, ob du schläfst, ob du Liebe machst - egal was du machst, alles soll zum Gebet werden - und natürlich wirst du Männer bzw. Frauen in deinem Leben haben mit denen du all das teilen wirst. Allah hat uns einen klaren Rahmen dafür gegeben.

Auf den Weg für die Gläubigen welcher Religion sie auch immer in diesem Zeitpunkt ihres Lebens angehören und welche Phase sie in ihrem Hier und Jetzt auch immer durchmachen, werden wir nicht darum herum kommen das Männer und Frauen zusammenhalten, zusammenarbeiten, für mehr Verständniss und eine bessere Gesellschaft und Moral arbeiten. Wichtig, (vor allem für uns) dabei ist, das wir unsere Egos dazu erziehen dabei nicht die Grenzen Allahs zu überschreiten.

Ich meine, 'Isa (Jesus, Friede sei mit ihm) hat auch schon gesagt, dass Sina (Ehebruch und unehelicher Geschlechtsverkehr) schon bei den Augen und den Gedanken anfängt.

Blicke sind erlaubt, wenn es funkt ist auch kontakt erlaubt um sich kennenzulernen, in sich gehen zu können ob sie/er der Richtige Partner für einen ist. Die Familie und Gemeinschaft wird in diesen Prozess mit einbezogen - das ist sehr wichtig zu verstehen, da wir alle miteinander leben. Mit Herzen zu spielen, Menschen falsche Versprechungen zu machen, Fallen zu lassen und zu benutzen ist verboten. Sexualität ist das Recht des Menschen und es ist wichtig für seine ganzheitliche Gesundheit. Im Gottgegebenen Rahmen ist Liebe mit seinen Partner zu machen eine der intensivsten Erfahrungen, um Hingabe, Vertrauen und Selbstauflösung (Rollen,Masken,etc.) zu lernen - was wichtig ist in der Beziehung zu Allah.

Wir sind gegen Sodom und Gomorra. Es wurde zerstört weil es seine sexuellen Praktiken pervertiert hat, sei es die Gruppenvergewaltigung von Fremden, Homosexuelle Ehen, das Verbot(!) von verschiedengeschlechtlichen Ehen, der Missbrauch von Kindern oder der Verkehr mit Tieren. Alle diese Sachen sind wiederwärtig und verabscheuungswürdig, in unseren Augen und in den Augen eines jeden Vernüftigen Menschen. (wobei man dazusagen muss das homosexualität in unserer heutigen Zeit vor allem psychosomatische Gründe in der Kindheit hat und somit in entsprechenden Fällen auf das fehlen von natürlicher Sexualität, unnatürlichen Geschlechterrollen und Unwissenheit vom Gesetz Gottes zurückzuführen ist.)

'Isa (as) sagt klar und deutlich: Bevor ich gekommen bin wusstet ihr nicht was Richtig und was Falsch ist. Jetzt bin ich gekommen und ich habe euch (mit der Autorität Allahs/siehe Synagogen-Predigten) die Wahrheit gesagt. Wer von euch nun weiterhin sündigt, der macht sich schuldig. Auf gut deutsch: Unwissenheit schützt vor Strafe. (allerdings nicht vor den natürlichen Konsequenzen) Wissen verpflichtet.

Die Gesetze Gottes sind klar und deutlich. Es sind nicht Tausende und es sind nicht nur eine Handvoll. Die Gesetze Gottes sind vorbeugend, sie verhindern dass das kollektiv der gläubigen Gemeinschaft nicht in sich brüchig wird und in sich selbst durch das fehlen von Moral, Aufrichtigkeit, Tugendhaftigkeit und natürlichem Schamgefühls zerstört wird. (insofern die Gemeinschaft die Gebote aufrichtig praktizert). Sie fordern von den gläubigen einen reinen Lebensstil, individuell und kollektiv, in der Ausrichtung zu dem einen Gott. jeder der an Gott glaubt sollte sich für ein reines und aufrichtiges Leben entscheiden.

Die seelische, geistige, spirituelle Erziehung des Herzens geht Hand in Hand mit den Geboten Gottes. sie ist Heilmittel um Menschen die ihr Licht und ihre Aura durch selbstzerstörung oder äußerliche Einflüsse verloren haben, wieder in ihr kindliches, reines Da-Sein zurückzubringen. Dies ist was jeder Prophet als Auftrag hatte, und die Aufgabe der Heiligen. Ohne diese Reinheit wird es sehr schwer ins Paradies zu gelangen. Natürlich werden die Menschen erwachsen und müssen Verantwortung übernehmen und prägen diese Welt nachhaltig dennoch ist der innere Zustand der Reinheit eines neugeborenen Kindes dabei das anzustrebende Ziel eines jeden Muslims und eines jeden gläubigen Menschen. Diese innere, spirituelle Dimension des Islam, den viele Menschen im Westen durch Heilige wie Maulana Jalalledin Rumi, ibn Arabi, Abdul Qadir Geylani und andere islamische Heilige (Wissende und lebendige Beispiele der natürlichen, spirituellen als auch der weltlichen Gesetze) kennenlernen ist zur Heilung der Menschen von der Dunkelheit zum Licht bestimmt. Um den Menschen in seine Sein auf das Königreich Gottes vorzubereiten, seine seelischen Wunden zu heilen, den kostbaren Trank Gottes zu Empfangen und die Gesetze Allahs anzuerkennen, zu verinnerlichen, zu verstehen und danach zu leben. Rumi (was übrigends "der Westliche" bedeutet) ist übrigends zurzeit der meistgelesenste Poet in Amerika.

Männer die in der Moschee lüstern die Frauen betrachten (was streng genommen nicht vorkommt in meinen Kreisen) haben grundsätzlich nicht kapiert welche Verantwortung sie tragen. Unsere archaischen Triebe sind uns eine große Kraft und gleichzeitig eine große Gefahr. Natürlich ist es die Aufgabe der Männer sich selbst zu kontrollieren und ihre Triebe, Gelüste und Blicke zu zügeln - ein Mann der das nicht tut ist nicht Herr seiner selbst sondern vielmehr ist sein Ego ein Helfer Shaitans. Die Verantwortung nur auf die Frauen abzugeben ist also um Gottes willen nicht drin. Wenn eine Frau sich aus Taqwa (Gottesfurcht) in Freiheit dazu entscheidet, ihre Reize zu bedecken und dem Gebot Gottes folge zu leisten, so ist das in unseren Augen das Zeugniss von innerer Reife und starker Reflektionsgabe, wie sie die Welt und die Energetischen Wechselwirkungen zwischen Männern und Frauen wahrnimmt und sich ihre Verantwortung darin bewusst wird.

Wer sich dessen Bewusst wird soll sich an Maria (as) erinnern, welche sich voll und ganz Allah alleine hingegeben hat. Welche von Allah wegen ihrer Reinheit dazu auserwählt wurde unter allen Frauen der Welt, den Messias, den Geist und das Wort Gottes, den Propheten 'Isa (as) zu empfangen. Auch sie schützte ihre Scham und bedeckte ihre Reize.

Und Allah weiß es am besten, von ihm kommen wir und zu ihm kehren wir zurück, sein ist die Herrschaft der Himmel und der Erde, die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit.

Frieden!


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