Frage von Wahchintonka, 87

warum wird in den schulen nicht Asiat. Kampfsport gelehrt anstatt normaler Sport, den jeder in seiner Freizeit machen?

umgekehrt ist wenig produktiv und somit schlechter, weil Asiat. Kampfsport privat lernen teurer ist. Der Staat kann Lehrer einstellen, die diesen Kampfsport beherrschen - gute Investition.

Antwort
von Shiranam, 41

Zunächst müßte man den Lehrplan für Sport umschreiben und dann müßten die Lehrer teuer (weil Kampfsport teuer zu lernen ist) und umfassend ausgebildet werden. 

Schulsportlehrer müssen wesentlich mehr, als nur die Sportarten selbst lernen, die sie unterrichten.

Persönlich bin ich ja der Meinung, dass es ab den weiterführenden Schulen Sport AG - Klassenübergreifend geben sollte und dazu mit den ortsansässigen Vereinen/ Schulen kooperiert werden sollte. Dann würden die Kinder die Vielfalt des Sportes erfahren und köbbten wählen, was sie interressiert.

Aber das ist wohl Wunschdenken, da diese Trainer keine solche umfangreiche, pädagogische Ausbildung haben, wie Schullehrer. 

Kommentar von Wahchintonka ,

Die Vielfalt des Sports kann keine Schule der Welt aufzeigen. Wieviele Sportarten gibt es von Wasserball bis Tischtennis, von Boxen bis Weitsprung? Und asiat. Kampfsport hat seine eigene pädagogik

Kommentar von Shiranam ,

Tja, leider nicht. Aber die ganze Schulzeit lang immer nur Handball, Volleyball und einwenig Geräteturnen fand ich schon dürftig.

Schwimmen lernen sollte nach wie vor Pflicht bleiben und anschließend sollten den Schülern Wahlmöglichkeiten geboten werden.

Kampfsport mag ja nicht jeder. Ich zwar schon, aber wäre ja doof, Leute, die das absolut nicht mögen, jahrelang dazu zu zwingen.

Kommentar von Wahchintonka ,

Manche Schulfächer mag auch nicht jeder, und der Zwang zum Lernen  steht jahrelang dahinter. Asiat. Kampfsport ist nicht nur Sport, sondern auch Kampfkunst, die  positiv auf den Geist wirkt. Gibt mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Und das macht auch Spass. Ferner lernen die Schüler sich gegen Angriffe zu wehren, die in der heutigen Zeit immer wahrscheinlicher werden.

Kommentar von Shiranam ,

Vergiss nicht, dass Du dann jeden schulst. Auch die Leute, die Spaß daran haben, anderen weh zu tun oder sie abzuzocken.

Ausschließen darfst Du diese Schüler ja nicht vom Schulsport. Auch nicht, wenn sie im Sport sich nicht partnerschaftlich verhalten.

Kommentar von Shiranam ,

Ich betreibe eine chinesische Kampfkunst und weiß daher um diese Unterrichtsform. Das ist nicht für jeden etwas. Das muss man mögen.

Kommentar von Wahchintonka ,

keine Sportart ist für jeden etwas, wir Musik nicht jedermann mag. Notwendiges zu lernen ist immer sinnvoll - und der Spaß daran kann sich entwickeln. Mochte jemand jahrelang kein Tischtennis z.b. und plötzlich entwickelt sich die Liebe zu diesem Sport....Asiat. Kampfkunst habe auch ich 8 jahre betrieben

Kommentar von Shiranam ,

Eben. Keine Sportart ist für jeden etwas. 

Darum halte ich es für besser, den Leuten viele Möglichkeiten aufzuzeigen, damit sie auch später, neben dem Beruf auf die Idee kommen, einen Sport auszuüben.

Ich halte es nicht für richtig, alle Schüler nur eine Einzige Sportart vorzustellen, auch wenn ich selbst noch so sehr von ihr überzeugt bin. Schule soll m.E.n. in jedem Bereich ein Basiswissen schaffen. Spezialisierungen kann sich später jeder individuell aussuchen.

Wing Tsun betreibe ich aktiv mittlerweile seit 12 Jahren voller Leidenschaft. Dennoch halte ich es für falsch, dies Schülern jahrelang aufzudrücken. 

Das Wichtigste, was Schüler aus dem Schulsport mitnehmen können, ist die Lust am Sport generell, damit sie sich auch als Erwachsene noch sportlich betätigen, für ein gesundes Leben.

******

Du kannst Kampfsport nicht mit Musik vergleichen. Das eine ist spezialisierter Sport, das andere etwas Generelles. Stell Dir vor im Fach Musik würde man sich nur mit einem speziellen Genre, wie z.B. bayrische Volksmusik beschäftigen; dann stimmt der Vergleich.

Kommentar von Shiranam ,

Sport für die Schüler nur mit asiatischem Kampfsport gleichzusetzen, fände ich sehr einseitig. Dann würden sie ja nie die Eindrücke eines Mannschaftssportes bekommen.

Antwort
von illwill, 23

Man kann gleich fragen, wieso man nicht gleich Kampfsport in der Schule unterrichtet. Schließlich hilft es bei der Charakterentwicklung, als Beispiel. 
Ich mache seit der Grundschule (aber halt neben der Schule) Wing Tsun und boxe auch. Und im Training sieht man dann gleich, was für Leute das gerne machen.

In meiner Jahrgangsstufe (10.) kenne ich nur drei weitere Leute, die Kampfsport machen und wir haben uns mal im Sportunterricht überlegt, wieso wir nicht mal kurz ne Stunde über's Boxen oder so machen. 

Aber sind dann zu dem Schluss gekommen, dass nicht jeder gerne kämpft. So sind die Leute heutzutage, nicht jeder mag es zu schlagen und geschlagen zu werden, obwohl es im Kampfsport um mehr geht, als nur Gewalt :'D Wieder eine andere Sache, die man kapieren muss.

Gibt total viele random Leute, die zum WT Training kommen (damit ich dein Beispiel für chinesische Kampfkunst aufgreife) und irgendwie nur Spaß haben wollen und am Besten dabei abnehmen wollen. So funzt es nicht xD 
Und auch wenn man nicht davon ausgehen muss, dass hinter jeder Ecke ein bewaffneter steht, der dir dein Geld abnehmen will, sollte man auch nicht annehmen, dass die Welt komplett sicher ist. Dieses Mindset hat dann auch nicht jeder, dann sind ein paar Leute auch zu zart besaitet, etc. 

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Und im Training sieht man dann gleich, was für Leute das gerne machen.

Also willst du damit sagen , dass ich kein gescheites Mindset habe , nur weil ich kein Kampfsport mache/mag?

Kommentar von illwill ,

Nicht jeder Kampfsportler hat so ein Mindset und ich behaupte nicht, dass ich ebenfalls so ausgeprägt eins habe. Trotzdem wird oft erwähnt, dass Kämpfer, wie z.B. im UFC, einen "Combat Mindset" haben. Es gibt einmal Athleten, die gut im Kampfsport sind, aber dann gibt es auch Kämpfer, die eben mental bereit sind, in einem Ring/Octagon mal jemanden zu verprügeln. 
Trotzdem will ich es nicht verallgemeinern, schließlich hat Kampfsport eine eigene Philosophie an sich und ich will das jetzt nicht jedem individuellem Kampfsportler nehmen mit dieser Antwort. Dazu habe ich kein Recht. 

Ein Beispiel wäre aber, dass jemand sich im Eifer des Gefechts nur auf den Gegenüber konzentriert und wie er ihn ausschaltet. Alles andere spielt keine Rolle mehr und wenn er/oder sie am gewaltvollsten äußerlich ist, ist er/sie komplett ruhig im Kopf. 

Oder er/sie sieht eher Gefahren in irgendwelchen Szenarien und geht davon aus, dass man niemals 100%ig sicher sein kann. Ohne das gleich als Paranoia an dieser Stelle abzustempeln. 

Ich sage nicht, dass dieses Mindset irgendwie besser wäre, als die von jemandem, der keinen Kampfsport mag/macht. Dann könnte ich gleich sagen, Soldaten haben einen besseren Mindset, mit PTSD und was alles dazu gehört. Nein, das gehört zu manchen Menschen dazu, mehr nicht. 

Und ich fände es auch absolut normal, dass nicht jeder gerne auf die Fresse gehauen wird oder sich mit jemandem mal kurz verprügelt. 

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 13

Sport sollte ab der 1. klasse "abwählbar" sein.
Was bringt dir den der Kampfsport?!
Vorallem wenn jeder Depp komplexe Kampfsportarten beherrschen würde , wäre das auch nicht das gelbe vom Ei.

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