Warum wird für den Bundesfreiwilligendienst von Trägern ein Mindestalter vorausgesetzt?

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1 Antwort

Ein FSJ möchte ich aus finanziellen Gründen nicht machen, das fällt komplett raus.

Die Logik verstehe ich jetzt nicht. Du bekommst bei beiden nur ein Taschengeld., das in der Höhe vergleichbar ist.

Aber zu deiner Frage: Offiziell wird dir das kein Träger so sagen, aber die Refinanzierung durch das Bundesamt ist bei U27 um 100 € geringer. Träger, die auf eine volle Refinanzierung angewiesen sind, werden daher keine U27-Bufdis nehmen. Außerdem sind bei jüngeren 25 Seminartage vorgeschrieben, bei älteren nur 12 Tage (bei 12 Monaten Dienst), an denen sie dann natürlich nicht arbeiten können. Und genau wie wir haben vermutlich auch viele Einsatzstellen die Erfahrung gemacht, dass im Durchschnitt ältere deutlich zuverlässiger sind als jüngere.

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Kommentar von imago
17.12.2015, 22:50

Die Logik ist simpel. ;)
Ich bin derzeit im ALG-II-Bezug. Ein FSJ-Taschengeld wird komplett angerechnet, unterm Strich habe ich nichts dazu. Beim BFD aber wird gar nichts angerechnet, ich bekomme in meiner Stadt dann 200€ dazu und das würde mir sehr helfen, dringend notwendige Sachen zu kaufen, für die ich mich nicht mit meiner Leistungsdame streiten müsste (ist leider so, sie lehnt grundsätzlich erstmal jeden Antrag ab und versucht alles zu tun, dass sie nix anweisen muss). Ich könnte beim BFD also meine Fertigkeiten und Kenntnisse sinnvoll einsetzen um zu helfen (hab eh ein Helfersyndrom) und gleichzeitig hätte ich auch was davon, um mein eigenes Leben wieder besser in den Griff zu kriegen. Ich arbeite ja ohnehin ehrenamtlich schon lange, aber es geht sehr in die Substanz immer nur anderen zu helfen und nie was zurück zu kriegen.

Ich dachte eigentlich, eine soziale Einrichtung wäre um jeden Helfer dankbar, der sich freiwillig engagiert und auch wichtige Kenntnisse bereits mitbringt. Aber okay, scheinbar will sowas niemand. Dann haben Sie halt Pech. ^^ 

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