Frage von OjahLink, 66

Warum wird die Regierungsbildung nicht vom Volk entschieden?

Hallo :D

Warum entscheiden eigtl die Bürger nicht nach einer Wahl, wie die Regierung gebildet werden soll? Das wär wesentlich fairer, weil momentan ist es ja so, dass in den 3 Ländern, in denen gewählt wurde, die AfD nicht in die Regierung kommt, obwohl sie stark abgeschnitten hat, aber die andren Parteien sie natürlich ausschließen als Bündnispartner. Und in Sachsen-Anhalt wäre das ja ziemlich gegen die Volksmeinung, oder nicht?

Antwort
von Ahzmandius, 13

Wenn die Volksmeinung so wäre wie du sagst, müssten dann nicht ein Paar mehr Leute die AFD gewählt haben???

Antwort
von Krautner, 35

Weil du keine Koalition bilden kannst mit 2 sich entgegenwirkende Parteien - da würde nichts durchkommen und sie würden nur Streitgespräche führen, das wäre äußerst unproduktiv, da einigen sich eher die Parteien darunter die dann auch in der Lage sind zu regieren und sich nicht gegenseitig an die Gurgel gehen - die AfD möchte zb. die Homosexuellen ausgrenzen, die Frauen im beruflichen Sinne schwächen und sich stärker für das Wachstum des "Deutschen Volks" stark machen - welches sie versuchen mit Gesetzesänderungen und Änderungen in der Schulbildung zu bewirken, die CDU hat da ganz andere Vorstellungen... Wie soll das dann ablaufen? "Wir fordern xyz" die anderen dann "Wir wollen das nicht!" - 3 Monate später, nichts passiert. ^^

Kommentar von MartiniHarper ,

Den Murks den du da schreibst glaubst du doch selbst nicht.

Kommentar von Ahzmandius ,

Ich würde mich jetzt gar nicht aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass DU keine Ahnung hast^^

Kommentar von Krautner ,

Was daran soll ich net glauben? Die AfD wird die Opposition begleiten und das wars - was die Themen zur AfD angeht - das glaube ich weil es so im Wahlprogramm steht.

Antwort
von dsshb, 35

Nur mal so als Info an alle AfD-Wähler: Lest euch auch mal die anderen Punkte des Wahlprogramms durch bevor ihr so ne Kackpartei wählt. Wenn ihr über deren wirtschaftlichen sowie bildungspolitischen und anderen Ziele bescheid wüsstet und mal so sehen würdet was die sonst noch so vor haben werdet ihr ganz, ganz schnell bereut haben, diese partei zu wählen.

Zu deiner eigentlichen Frage xD:

In Deutschland haben wir eine sogenannte "indirekte Demokratie", das bedeutet, dass wir Vertreter wählen, die unsere Interessen vertreten. Die Sitze entscheiden sich ja aus den Stimmen, aber bei anderen, eher unwichtigen Sachen, lässt man dasdann durch unsere "Vertreter" regeln. Oder hättest du Lust, Jeden Tag für irgendetwas unnötiges Wählen zu gehen?


Antwort
von Bestie10, 48

eine merkwürdige Frage

der Bürger legt doch fest wer an die Regierung kommt

bei der letzten Wahl in BW war die CDU auch nicht in der Regierung

obgleich stärkste Partei

die GRÜNEN/SPD hatte in der Summe mehr

Antwort
von voayager, 9

"die Volkasmeinung" - ja welche ist denn diese? Bis jetzt war es stets üblich, diese als heterogen anzusehen und nun kommst du daher und behauptest naßforsch, es läge da eine monolithe Volksmeinung vor.

Antwort
von MartiniHarper, 52

Weil die Parteien miteinander arbeiten müssen.

Sie müssen sich in Dingen einig sein & nicht sturr gegen alles Stimmen was der Regierungspartner will.

Wie man die Altparteien kennt ist eine Zusammenarbeit mit ihnen nicht möglich.

Kommentar von OjahLink ,

Sowas nennt sich aber Demokratie

Kommentar von Ahzmandius ,

Nein

Antwort
von Ahzmandius, 14

Das liegt an der Gewaltenteilung:

Das Volk wählt die Parteien in den Bundestag, die sog. Legislative.

Die Regierung setzt sich aus der Legislative durch Bildung einer einfachen Mehrheit zusammen und bildet die Exekutive.

Dann bildet sich noch die Judikative.

Antwort
von tachyonbaby, 40

Da stellst Du eine sehr interessante Frage.

Aber Du siehst doch, was diese "Demokratie" wert ist - gar nichts!

Wir haben einen Parteienklüngel, der gern unter sich bleiben möchte und weiterhin die Bürger als Feinde betrachtet, die bis auf den letzten Blutstropfen ausgeplündert werden und dann auch noch ihre eigene Vernichtung hinzunehmen haben.

Wer wagt sich dagegen auszusprechen, wird als Nazi und Rechter verunglimpft.

Antwort
von Neutralis, 49

Da nur 6,3 Prozent der Bürger für die gewählt haben nicht. Und davon nochmal 3/4 Protestwähler waren.

Kommentar von Bestie10 ,

interessant ... Protestwähler

gewählt ist doch gewählt

aus welchen Gründen auch immer

dann 6,3 % was soll das sein ??

Kommentar von MartiniHarper ,

Witzig ist nur eines.

Erst heißt es, dass die Nichtwähler schuld seien, dass die AFD soviele Stimmen hat & nachdem man gemerkt hat, dass mehr Wähler als in den Jahren zuvor gewählt haben (und das für die AFD) sind alles Protestwähler.

Man kann sich alles irgendwie gut reden.

Kommentar von Ahzmandius ,

Das stimmt so einfach nicht. Schau dir mal die Wahlergebniskarte der Kommunalwahl von Hessen z.B. an, da wirst

a)sehen, dass die AFD z.B. nur in ganz wenigen Kommunen überhaupt angetreten ist

und b) die AFD da die meisten Stimmen geholt hat, wo die Wahlbeteiligung, verglichen mit den restlichen Kommunen, gering war.

Siehe hier: http://wahlergebnisse.hessenschau.de/wahlen/kommunalwahl2016/index.html

Antwort
von blechkuebel, 48

Wie würdest Du denn die Regierung bilden wollen, wenn nicht über das derzeitige 50%-Koalitionssystem?

Also mal ganz konkret in Sachsen-Anhalt: 29.8 % CDU, 24.2 % AFD, 16.3 % Linke, 10.6 % SPD, 5.2 % Grüne.

Sollte man die CDU und die AFD dazu verdonnern eine Koalition zu bilden, oder wie?

Kommentar von MartiniHarper ,

Für die Demokratie wäre es nur fair. Als Regierungsarbeit aber völlig unangebracht.

Kommentar von Ahzmandius ,

Das ist Käse und hat mit Fairnes nix zu tun. Schaue dir mal den Begriff der Gewaltenteilung an.

Kommentar von OjahLink ,

Nein, nein! Eine zweite Wahl mit den Parteien, die eine Koalition eingehen können

Antwort
von Bretanovic, 18

-> eine Linke-AFD-Grüne-Koalition wäre witzig wa? 

Na dann lieber SPD-CDU... 

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