nissaja am 23.04.2009 um 22:12 Uhr
Jedes Jahr im Frühling bilden sich neue Blätter, Gräser etc. Die Vegetation nimmt zu. Im Herbst verblüht alles oder verrottet. Bäume sterben, neue wachsen. Theoretisch müsste doch die Erde immer dicker werden, oder?

In tieferen Erdschichten befindet sich das, was die Natur vor einigen Jahren (Jahrhunderttausenden) ausgeschieden hat, nur in komprimierter Form. Vielleicht wird die Erde genauer gesagt immer "dichter".
Ich glaube, der Staub, der aus dem All auf die Erde fällt, wird seinerseits kompensiert durch das, was inzwischen von der Erde ins All gejagt wird. Es wird also auch um die Erde herum immer dichter.

Die Erde wird auch immer "dicker", aber nicht aus diesem Grund, sondern durch Meteoriten und Sternschnuppen die von der Erde angezogen werden.
Die Erde wird tatsächlich dicker..allerdings nicht durch organische Sachen wie Laub. Jeden Tag fallen tausende Tonnen Staub aus dem All auf die Erde,wodurch diese immer dicker wird. Geht aber sehr langsam vonstatten.

Die Erde wird von Bakterien zersetzt und die Ausscheidungen ernährt die Bäume!
Der Erdumfang nimmt u.a. deshalb wirklich langsam aber beständig zu. Warum, meinst du wohl, werden antike Stätten oder versteinerte Fossilien unter mehreren Metern Erdreich ausgegraben?
nissaja am 23. April 2009 22:19 Etwas zum nachdenken! Danke!
Wegen dem Masse-Erhaltungssatz...
Was glaubst Du denn, was mit den Blättern passiert? Die gelangen wieder in den Kreislauf der Natur - und werden auf Umwegen wieder zu Blättern...

Vorallem weil das seit paar Millionen Jahren passiert.. gute frage .

man nennt das nen biologischen kreislauf, es wird annähernd alles wiederverwertet.
nissaja am 23. April 2009 22:18 Eben, "anähernd". Was passiert mit dem Rest, der nicht mehr verwertet wird?

der wind weht den staub weg
wohin denn????
TwentySeven am 29. Mai 2009 10:59 ins all!