Nur wegen dem Gebiss? Ich versteh die Kampfhund-Problematik nicht, wer kann mir da was sagen?

Sogenannten Kampfhunden wurde die Beißhemmung (gegen Artgenossen in der Regel) abgezüchtet. Das führt leider dazu, daß ein solcher Hund einen unterlegenen Hund nicht mehr losläßt, oder immer weiter zubeißt, auch wenn sich der andere Hund schon längst unterworfen hat.Bei den überdimensionierten Kaumuskeln dieser Tiere bedeutet das schwerste Verletzungen, oder gar den Tod.
Ansonsten hängt die "Kampfhundproblematik" meist am oberen Ende der Leine...!

Schau dir einfach die Backen an^^... wie bei anderen Kampfhunden sind die Kaumuskeln stark ausgeprägt. Wie ich so gerne aber sage: Der Mensch (Besitzer) gibt dem Hund den Kampf...
Liegt tatsächlich größtenteils am Gebiss und an der Besonderen Eignung des Tieres für eine Ausbildung zum Kampfhund

Nicht wegen dem Gebiß, sondern wegen der hohen Beißkraft, die er damit aufbringen kann.

MYTHOS: Der Kampfhund kann, bedingt durch seine spezielle Kieferform, nicht mehr loslassen, man muss ihm dann den Kiefer brechen. Der Kampfhund verfügt über eine Kiefersperre. WAHRHEIT: Der Kampfhund besitzt wie jeder Hund einen völlig normalen Kiefer. Er kann jederzeit (auch beim sog. Verbeißen) wieder loslassen.
Bitte sehr .. kann ja wohl nicht wahr sein, was ich hier lesen muss ... informiert euch erst richtig, bevor ihr sowas von euch gebt!

Also ich würde sagen die bisherigen Antworten sind nicht so ganz richtig. Die Gefahr geht nicht von der Beißhemmung oder der Tatsache das die Tiere nicht mehr loslassen wollen aus, vielmehr ist es so das die Tiere nicht mehr loslassen KÖNNEN, weil Ihr Gebiss so geformt ist das sie, einmal zugebissen nicht mehr loslassen können. Wie ein Widerhaken im Prinzip.
Meiner Meinung nach hängt das Problem am anderen Ende der Leine. Ich kann, wenn ich will, Selbst einen sogenannten schoßhund zum Kampfhund machen. Die Sache hat nur den Haken, das es Rassen gibt, denen früher gewisse Eigenschaften angezüchtet wurden. Meist waren es Hunde, die für die Großtierjagd oder den damals sehr beliebten und noch nicht verbotenen Hundekampf eingesetzt wurden. Da waren Beißkraft, eine gewisse Grundaggressivität und Dominanz erwünscht. Um das, bei gleichem Aussehen, wieder weg zu züchten bedarf es einer langen Zuchtauswahl. Und es gibt Züchter, die da nicht mitgehen, weil sie dann angeblich ihre Hunde nicht mehr verkauft bekommen. Und da sind wir wieder am anderen Ende der Leine.
Zum Kampfhund haben wohl die Menschen die heute aus der Gesellschaft ausgeschlossenen Rassen gemacht. Entsetzlich was der Mensch am Tier verbricht. Das Aggressiv machen von Hunden ist gesetzlich im Tierschutz verboten und trotzdem gibt es Züchter, die schon die Welpen bestimmter heute als Kampfhunde bezeichneten Rassen aufeinander hetzen, damit diese möglichst aggressiv werden. Sicher mag bei manchen Rassen ein starke Dominanz gepaart mit Aggression in den Genen veranlagt sein, aber das was da heute auf den Strassen kleine Kinder anfällt wurde zu dem gmeacht was es ist, eine Beiss- und Tötungsmaschine. Und wenn ich mir dann noch anschaue, wer solche aggressiven Hunde stolz ander Leine führt, wundert mich nichts mehr. Aber: der Leidtragende ist wie immer der Hund, der nicht sagen kann: "Ich will das nicht". Nicht die diese Hunderassen sollten weggesperrt werden sondern die, die diesen armen Tieren das duch bewusst falsche Erziehung eingebrockt haben.

Es ist ziemlich unfair, so viele Hunde zu den Sokas zu zählen. Theoretisch gesehen müsste auch der Mips einer sein!! Ist er das? Nein! Das mit den Sokas ist alos alles ungerecht und man sollte KEINEN Hund zu ihnen gelten lassen!
Die Beißkraft ist beim staff auch nicht höher als bei anderen breitkiefrigen HUnden wie dem Boxer z.B. Dass er zu den sogenannten (!) Kampfhunden gezählt wird, liegt wohl eher daran, dass diese Rasse eben besonders gerne von den schwachsinnigen tierquälerischen Leuten missbraucht wird um im Hundekampf den schnellen Euro zu verdienen. In Großbritannien sind gerade diese HUnde berühmt für ihre Babysitterqualitäten! Nur in Deutschland sind mal wieder alle hysterisch geworden . Dabei kann jeder Hund gefährlich gemacht werden!

Tja, warum wurde unsere Frenchie als Kampfhund bezeichnet. lol
Weil das von Behörden, bzw. Amtstierärzten festgelegt wurde und wir dafür höhere Steuern bezahlen müssen!
Ich bin zum Teil über so manche Antworten und Meinungen hier echt Entsetzt. Der Staff wurde und wird heute auch noch für die Perversität - HUNDEKAMPF - missbraucht. Kampfhund ist damit eine - Berufsbezeichnung -. Der Staff besitzt wie die meissten anderen Hunde auch, ein Scherengebiss. Desweitern besitzt der Staff nicht mehr Beisskraft als andere Hunde auch. Auch besitzt er keine Kiefersperre oder ähnliches. Gehen wir mal von einem echten - Kampfhund - aus, der wirklich in der Pit tätig war/ist. Der wird mit Sicherheit keinen Menschen beissen. Weil, so ein Hund kostet mehrere zehntausend Euro. Wenn die Hunde beim Kampf getrennt werden und sie würden die Menschen beissen, würden sie sofort disqualifiziert werden und ein haufen Kohle wäre den Bach runter. Ich habe auf meiner HP mal einiges zusammengetragen. Bin leider noch lange nicht fertig. Ich kann nur sagen, Ich habe keinen Kampfhund, sondern einen AmStaff und da bin ich stolz drauf. Bei Interesse kann man meine HP über mein Profil erreichen. LG Universum1
Bei den Kämpfen in der Pit waren ja auch immer 2 Menschen mit anwesend. Und sie hätten da nie einen anfallen dürfen. Ich glaube auch nicht, daß sich das gegen Menschen richten würde. Aber die Beisskraft ist wirklich stärker als bei anderen. Guck dir den Hund an, das ist purer Muskel. Allerdings haben sie auch eine höhere Reizschwelle. Während andere Hunde schon nervös oder ängstlich oder wütend werden, bleiben die Staffs noch ganz geruhsam. Aber man sollte das nicht heraus fordern.
Wenn es nicht so traurig wäre, dass diese angeblichen Kampfhunderassen und besonders ihre Halter wegen Unwissenheit und Sensationsgeilheit (Medien) täglich diskriminiert werden würden, könnte ich mich über manche Antworten hier halb totlachen. Besondere Beißkraft, Beißkrampf bzw. Kiefersperre, geringe Beißhemmung, mehr Zähne im Gebiß ...etc. ist alles erstunken und erlogen, damit man in den Medien mehr und spektakulärer zu berichten hat. Natürlich sind die sogenannten "Kampfhunderassen" bulliger und kräftiger im Körperbau, als verhältnismäßig gleich große ander Hunderassen. Andere kräftige oder große Hunderassen haben diese Eigenschaften allerdings genauso. Vom Wesen her sind die sogenannten Kampfhunde in der Regel besonders menschen- und kinderfreundlich und haben eine besonders hohe Hemmschwelle.
Insbesondere für den letzten Satz ein großes DH!
Sorry ... aber ein Stafford hat keine überdimensionale Kaumuskeln ... das ist ein Mythos, der von vielen leider immer noch geglaubt wird ... das ist eine Hunderasse, wie jede andere auch o.O
Nö, ich widerspreche, BlackCloud. Denn ich habe genügend Schädel von Wirbeltieren auseinandergenommen, um stark entwickelte Kaumuskulatur auch in der Fellpackung erkennen zu können. Und einen Stafford kannte ich persönlich. Ich weiß, wovon ich rede.
Hallo? Ich hab selber nen Stafforshire ... ich kenn die Rasse auch -.- natürlich hat die Kleine kräftige Kaumuskeln, aber die sind nicht überdimensional .. immer diese Übertreibungen!