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Warum wird der Kosnsum von Marihuana verteufelt?

gefragt von SpelsbergSpelsberg am 09.08.2007 um 20:32 Uhr

Dies ist keine Propaganda für Haschisch oder dergl..Mich interessiert der genaue Grund. Alkohol, Tabak, Glücksspiel, alles harmlos und ohne Risiko im Vergleich?

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Drogen x 1.244 Illegal x 398 THC x 55 Legalität x 27 Rauschmittel x 13

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holodeck
beantwortet von holodeck am 9. August 2007 21:01
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Hilfreichste Antwort

Die in Deutschland geführte Marihuana Debatte ist durch und durch bigott sowie an den tatsächlichen Realitäten vorbeigehend.

Ich habe erst kürzlich einen Bericht gesehen, verwundert darüber, mit welchem Aufwand der Zoll die niederländische Grenze kontrolliert, nur um mittels Einsatzes von 5 Beamten, einem Spürhund und zwei Einsatz-Fahrzeugen stolz ein 10g Tütchen aus dem Verdeck eines Cabrios zu ziehen. Und das in drei Schichten. Hallo? Geht's noch?

Warum Marihuana so verteufelt wird, ist mir ein absolutes Rätsel - in Maßen genossen ist es auf dem gleichen Genuss-Level anzusiedeln, wie das Feierabendbierchen, das Glas Rotwein, die Genußzigarette, eine Runde Online-Pokern oder von mir aus auch abendliches Surfen auf dieser Plattform hier.

Kommentar von C207f83a93f2d439f0033fdc7bbdbdb7smalljaguar4 am 9. August 2007 21:04

drogen schönreden machen sie auch nicht besser

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. August 2007 21:13

Ich rede sie nicht schön, ich genieße sie - in Maßen und zur rechten Zeit. Ach ja, Kaffee und Tee fehlten noch auf meiner Liste.

Kommentar von C207f83a93f2d439f0033fdc7bbdbdb7smalljaguar4 am 9. August 2007 21:20

jetzt wird hier tee mit mariuhana verglichen. was kommt noch????? kopfschüttel


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anonym
beantwortet von Regenmacher am 9. August 2007 20:46
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Nein, das bestimmt nicht, aber Marihuana gilt als Einstiegsdroge für härtere Sachen.

Und dann könnte man noch anführen, dass die anderen von dir genannten Drogen jede Menge Steuern und Abgaben in die Staatskasse spülen.

Kommentar von Simple_avatar3smallkidoh am 23. August 2008 15:35

meiner meinung nach ist cannabis eher eine ausstiegsdroge.

Kommentar von lustiger09 am 4. Februar 2009 18:44

zu kidoh Cannabis kann auch austiegsdroge sein zumindest wird sie von vielen konsumenten anderer drogen zu wieder runterkommen missbraucht.

Cannabis zählt meiner meinung nach als einstiegsdroge weil sie Illegal ist und die beschaffung bei dealern meist eine quelle für andere drogen man bekommt den tip he probiermal das das ist besser ( und gibt mehr gewinn )der schwarzmarkt wird ja nicht konntroliert und geprüft wär das so würde der Titel einstiegsdroge weg fallen

Kommentar von 738f130ab5260b488d26ee0a11a14171smalltribble am 10. August 2009 05:29

Und deswegen:

Auf zur Hanfparade: Die Demonstration für eine Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Jedes Jahr im Herbst in Berlin!

Weitere Infos auf http://www.hanfparade.de/

Die Prohibition hat nichts gebracht. Sie verursacht mehr Schäden, als sie vorgibt zu vermeiden. Nur auf einem regulierten und kontrollierten Markt ist Jugendschutz und Verbraucherschutz möglich. Auf einem Schwarzmarkt schon per Defition nicht!

Auf der Webseite findest Du Informationen über das politische Anliegen der Hanfparade, zum Beispiel zu den Fragen: Warum demonstrieren? Was soll die Legalisierung von Cannabis bringen? Welche Probleme verursacht die gegenwärtige Drogenpolitik? Gibt es Alternativen? Wir beschränken uns nicht darauf, zu meckern und Probleme aufzuwerfen. Unser Anliegen ist es vielmehr Lösungen und Visionen anzubieten. Wir wollen praktikable Alternativen zur Cannabisprohibition aufzeigen. Deshalb erklären wir, welche konkreten Schritte zu einer humanen, risikominimierenden Drogenpolitik führen könnten, wenn die Politiker den Mut hätten, sie zu gehen. Nicht alle Texte, die wir hier anbieten, beschäftigen sich direkt mit der Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Vielfach geht es um politische, gesellschaftliche oder philosophische Fragen, die erst auf den zweiten Blick etwas mit der Drogenpolitik zu tun haben. So diskutieren wir den Unterschied zwischen Recht und Ethik oder fragen uns, ob die Idee der Menschenrechte ihren Ursprung im Konsum von Drogen hatte.


Spelsberg
beantwortet von Spelsberg am 9. August 2007 21:15
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Ergänzung zur Frage: worauf ich eigentlich hinauswill ist: ist es nicht eine scheinheilige Doppelmoral des Staates (vieler Staaten), dass eine Grenze gezogen wird zwischen den erlaubten Drogen nur weil sie Tradition und Akzeptanz haben und Steuergeld au masse in die Kasse spülen? Hätte Mariuhana eine tausende Jahre alte Tradition wie Alkohol, würde Ende September in München im Zelt "gedreht isser" (der Joint) gerufen statt "O´zapft is", wäre der Unterschied zum Bier so viel anders? Die Auswirkungen/Folgen sind doch vergleichbar! Kiffen ist schädlich, keine Frage, aber ALKOHOL, TABACK AUCH. Da man bei diesen Drogen auf den gesunden Menschenverstand bei dem Konsum / der Handhabung setzt sollte man es bei denn bei sogenannten "weichen" Drogen nicht auch tun? Entkriminalisieren? Besteuern?

Kommentar von C207f83a93f2d439f0033fdc7bbdbdb7smalljaguar4 am 9. August 2007 21:18

niemals

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. August 2007 21:39

sofort!

Kommentar von Simple_avatar7smallmasi1501 am 17. Dezember 2007 16:32

Hallo, Marihuana hat eine 1000 jährige Tradition, es ist mit die älteste "Kulturpflanze" die es gibt. Auch in Deutschland wurde früher in Mengen Hanf angebaut und nicht nur wegen der Fasern. Klar ist, dass Alkohol wesentlich schlimmer ist als THC. Der Verbot hat ganz andere Gründe!!! Es gibt sehr gute Bücher zu dem Thema.


anonym
beantwortet von aaaha am 9. August 2007 20:49
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Ganz einfach. Wir benötigen nicht noch eine Folksdroge, die dem Alkohol auf Platz eins den Rang streitig machen möchte. Genügend labile Leute scheint es ja zu geben, die die Legalisierung fordern.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. August 2007 21:10

Jeder katholische Kirchgänger bekommt völlig legal seine THC schwangere Weihrauchration. Sollen wir das jetzt auch gleich mal verbieten lassen?

Kommentar von aaaha am 10. August 2007 11:30

Eine Volksdroge mit der Sonntäglichen Ration von 0,001% THC zu vergleichen finde ich ein wenig übertrieben.
Bist du auch gegen Feinstaub, aber für mehr Rechte der Raucher?


jaguar4
beantwortet von jaguar4 am 9. August 2007 20:51
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weils verteufelt gehört. und den dämilichen quatsch, von wegen kiffen ist nicht so schädlich wie rauchen, können nur zugedröhnte kiffer erfunden haben!

Kommentar von Simple_avatar3smallkidoh am 23. August 2008 15:38

wie kann man nur so engstirnig sein, du solltest mal kiffen, dann wirst du vieleicht etwas lockerer. aber ich nehme an du trinkst täglich dein bier und alkohol ist ja soo überhaupt nicht schädlich, denn er ist ja legal

Kommentar von 8400efeeca7ab352752785e89d43dd4csmallRealito am 17. Dezember 2008 16:24

Ich nehme an, du hast keine Ahnung was zudröhnen ist...


Realito
beantwortet von Realito am 17. Dezember 2008 16:22
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Unsere Gesellschaft vermeidet absichtlich und Peinlichst eine Ehrliche Discusion über Drogen zu führen. Alkohol/Zigaretten und Tabletten/Pharma Produkte werden nicht als Droge empfunden. Warum eigentlich?


marrow
beantwortet von marrow am 9. August 2007 20:47
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ich denke mal weil diese drogen die speziellen nebenwirkungen haben die den mensch nich mehr normal sein lassen. und dadurch keine sicherheit für die anderen menschen gegeben ist

Kommentar von 832b6987c1ca2c900cd1fc22e94bcf84smallSpelsberg am 9. August 2007 20:56

O.K. ein Argument, aber Alkohol im Vergleich-wie normal ist man denn im Rausch? Da gibt es auch sehr spezielle Nebenwirkungen. Die von der Gesellschaft mehr oder weniger verharmlost/toleriert werden.


tribble
beantwortet von tribble am 10. August 2009 05:22
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Ich kann dir zwar nicht sagen, warum es illegal wurde, aber ich kann dir sagen, wie du was dagegen machen kannst:

Auf zur Hanfparade: Die Demonstration für eine Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Jedes Jahr im Herbst in Berlin!

Weitere Infos auf http://www.hanfparade.de/

Auf der Webseite findest Du Informationen über das politische Anliegen der Hanfparade, zum Beispiel zu den Fragen: Warum demonstrieren? Was soll die Legalisierung von Cannabis bringen? Welche Probleme verursacht die gegenwärtige Drogenpolitik? Gibt es Alternativen?

Wir beschränken uns nicht darauf, zu meckern und Probleme aufzuwerfen. Unser Anliegen ist es vielmehr Lösungen und Visionen anzubieten. Wir wollen praktikable Alternativen zur Cannabisprohibition aufzeigen. Deshalb erklären wir, welche konkreten Schritte zu einer humanen, risikominimierenden Drogenpolitik führen könnten, wenn die Politiker den Mut hätten, sie zu gehen.

Nicht alle Texte, die wir hier anbieten, beschäftigen sich direkt mit der Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel.

Vielfach geht es um politische, gesellschaftliche oder philosophische Fragen, die erst auf den zweiten Blick etwas mit der Drogenpolitik zu tun haben. So diskutieren wir den Unterschied zwischen Recht und Ethik oder fragen uns, ob die Idee der Menschenrechte ihren Ursprung im Konsum von Drogen hatte.

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