Frage von Loeffelqualle, 1.196

Warum wird der Burkini an einigen Schwimm - und Hallenbädern verboten?

Ich hörte heute im Radio, dass in einem Hallenbad es verboten wurde, einen Burkini zu tragen. Da stellt sich mir die Frage - Warum? Ist es nicht schlimm genug, dass diese Frauen so vermummt rumlaufen müssen (wenn ihnen diese Verschleierung gefällt, ist es was anderes, aber ich hab auch schon anderes erlebt)....jetzt können sie nicht mal mehr Badeanstalten besuchen. Was hat das für einen Grund? Im Radio nannten sie "weil sich einige deutsche Besucher daran gestört haben". ... Was soll denn daran störend sein? Ein Burkin ist enganliegend und berührt niemanden. Es sieht ein wenig ungewöhnlich aus, aber das ist doch wirklich nicht störend. o.Ó Denkt denn niemand an die Frauen die den tragen? Fragt die auch jemand?

Ich glaube nicht, dass, bloß weil sich da ein paar intolerante Menschen dran aufgeregt haben, es verboten wurde einen Burkini zu tragen. Weiß jemand, weshalb es so ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beangato, 723

http://www.welt.de/regionales/bayern/article156090048/Streit-um-Burkini-Verbot-i...

Die Hausordung ist da gültig.

Kommentar von Loeffelqualle ,

Das ist der Artikel, den ich gesucht habe

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 533

Hallo!

Das ist ganz legitim: Wir befinden uns immer noch in Deutschland & eben nicht im arabischen/muslimischen Kulturraum. Das heißt, auch die Muslime müssen sich an deutsche bzw. abendländische Sitten anpassen und dürfen nicht knallhart ihr Ding durchziehen --------> zumindest nicht in der Öffentlichkeit.

Alle Toleranz hört irgendwann auf & somit begrüße ich auch diese Entscheidung. Eben weil wir uns - ohne kleinkarierte Deutschtümelei zu betreiben - in Westeuropa befinden.

Kommentar von pflanzengott ,

Richtig so!

Kommentar von AnnnaNymous ,

Die Toleranz sollte da aufhören, wo Frauen misshandelt werden, weil Männer sich stärker fühlen - egal aus welchem Kulturkreis - sich mehr anzuziehen als "normal und üblich" ist dahingehend eher harmlos.

Kommentar von Rngnrn ,

Ist diese meist gezwungene Entindividualisierung der Frauen nicht schon Misshandlung genug? Eine Duldung von solchen mittelalterlichen Praktiken, welche einzig Unterdrückung zum Ziele haben, ist eine Folgerung aus dem Kulturrelativismus, den uns der Multikulturalismus verschreibt!

Kommentar von Giovani93 ,

Oh man und so ein Schwachsinn wird als Expertenantwort deklariert. So weit von einer Handlung keine Gefahr, Bedrohung oder Schaden ausgeht, können und vor allem Muslime und auch alle anderen "knallhart ihr Ding durchziehen"

Kommentar von Rngnrn ,

Diese liberalen Ideen haben sich ohne Wertung überlebt. 

Antwort
von Schokolinda, 456

ich finde zwar auch, dass es in schwimmbädern hygienisch zu gehen sollte. aber ich finde es bescheuert, dass lange badehosen oder auch burkini grundsätzlich verboten werden.

ein burkini ist ja keine strassenkleidung, sondern einfach am material als badekleidung erkennbar.

wenn tauchkurs im hallenbad ist, gehen die ja auch im neopren-ganzkörperanzug rein, obwohls eigentlich nicht nötig wäre.

es wird auch argumentiert, dass zu viel wasser aufgesaugt würde durch diese art von badekleidung. aber ich finde, dann sollen sie halt etwas mehr eintritt nehmen, um das auszugleichen - nur weil es gerade mode ist, dass bei frauen 95% des hinterns aus der badekleidung hängt, muss das nicht jeder mitmachen. grundsätzlich sollte man akzeptieren, dass die menschen ein unterschiedliches schamgefühl haben.

eine frau müsse sich nicht verhüllen, blabla - stimmt natürlich. ich finde auch, dass frauen nichts schlechteres als männer sind oder dass sie sich verstecken sollten.

aber es ist unfair, dass man einen teil der frauen, die sich auf eine bestimmte art und weise kleiden möchten, als grundsätzlich fremdbestimmt und gedemütigt abstempelt, während man es bei anderen nicht tut.

wenn man sich bei uns so toll entscheiden kann, was man anzieht, ja warum haben dann so viele das gleiche an. uns schreibt die gesellschaft auch vor, wie wir uns zu kleiden haben.

z.b. dass es am strand ok ist, den hintern in einem tanga zu zeigen, aber anderswo nicht, und auch nur, wenn man eine frau ist.

Kommentar von DonkeyDerby ,

DH für diese Antwort!

Kommentar von carglassXD ,

Naja dieser ,,Burkini" ist ja auch in den wenigsten Schwimmbädern verboten. Und wenn er verboten ist, dann wird ja keiner gezwungen in das Schwimmbad zu gehen.

Kommentar von Schokolinda ,

es können sehr wohl menschen gezwungen sein, ins schwimmbad zu gehen - wenn sie pflichtunterricht haben.

außerdem hat man nicht groß alternativen, schwimmbäder gibts nicht so häufig. ich finds unfair, menschen vom schwimmen auszuschliessen, nur weil einem nicht passt, wie sie sich kleiden.

Kommentar von carglassXD ,

Ähm doch, bei uns haben sich viele vor dem Unterricht gedrückt. Die mussten dann halt Referate machen.
Es gibt ja Badeseen zum Beispiel, außerdem ist es die Entscheidung der Hallenbesitzer und wenn die damit leben können, dann geht es wohl nicht anders. Die werden sich das gut überlegen, ist ja schließlich auch zahlende Kundschaft.

Kommentar von Schokolinda ,

wenn sie zum ausgleich ein referat halten dürfen, haben sie sich nicht gedrückt.

und wer schwimmt schon im winter im see.

Antwort
von kami1a, 427

Hallo! Es geht in der Regel nicht speziell um Burkinis. In dem Hallenbad dass ich meistens besuche sind sogar Badehosen verboten die bis an die Knie gehen. 

Diese Bestimmunngen haben nichts mit Religion zu tun - machen aber Sinn.

    1 Es gibt keine Religion die man nur so interpretieren kann dass man als Frau den gesamten Körper verschleiern muss.
    2 Ich kenne Schwimmbäder die nicht einmal eine zu lange Badehose akzeptieren. Wie sollte das dann mit Burkini gehen?
    3 Man würde Im Schwimmbad nicht einmal nackend so angestarrt wie im Burkini.
    4 Wir können Menschen aus aller Welt aufnehmen aber nicht dafür alle Gesetze und Bestimmungen ändern.

    Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.
Kommentar von keineideekeinei ,

hä!? punkt 4 ergibt ja überhaupt keinen sinn

es wurde doch eben eine bestimmung geändert nur weil jemand was anderes an hat als die anderen

Kommentar von Alp200 ,

Doch nur wegen dem Islamismus musste doch überhaupt erst diese Regel aufgestellt werden. Wir müssen plötzlich Sachen  regeln, welche vorher jedem, außer dir vielleicht, völlig klar waren.

Kommentar von kami1a ,

das ist falsch. Diese Regelung gab es schon lange bevor Burkinis ein Thema waren

Kommentar von Alp200 ,

Das Verbot, das man nur mit "richtiger" Badekleidung baden darf, schon, aber nicht das Verbot explizit für Burkinis.

Kommentar von kami1a ,

eben und Burkinis sind keine echte Badebekleidung in dem Sinne. Es werden auch keine langen Badehosen akzeptiert.

Antwort
von Nussbecher, 379

Das kann nur jeder für sich persönlich beantworten. Mich würde das durchaus stören mit ansehen zu müssen, wie Frauen klein gehalten und gedemütigt werden. Und jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Glauben, mit dem hat das nichts zu tun. Deutschland ist ein freies Land und auch die Frauen hier sind frei. Man darf nicht zulassen, dass solch ein widerwärtiges Frauenbild hier um sich greift.

Meiner Meinung nach zurecht verboten. Zudem gibt es ja auch in Schwimmbädern ein Hausrecht, sprich der Inhaber entscheidet nunmal wer rein darf und wer nicht.

Kommentar von Akainuu ,
 Mich würde das durchaus stören mit ansehen zu müssen, wie Frauen klein gehalten und gedemütigt werden. 

Jetzt mal ganz ehrlich und wirklich objektiv: Wieso verbindest du damit gleich irgendeine Form der Unterdrückung der Frau? Ich habe bisher keine mit so einer Burkini gesehen, aber ist es nicht viel mehr Unterdrückung eben dieser Frau, wenn man gleich von einer solchen ausgeht und die Hintergründe nicht kennt?

Wenn sie sich freiwillig dazu entscheidet, dann hat das nichts mit irgendeiner Form der Unterdrückung zu tun, sondern ist ihr Recht auf die freie Persönlichkeitsentfaltung.

Du machst diese Menschen mundtot, indem du ihnen sowas unterstellst und das ist das eigentliche Verbrechen.

Und jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Glauben, mit dem hat das nichts zu tun. 

Doch. Das hat du doch nicht zu bestimmen.

Deutschland ist ein freies Land und auch die Frauen hier sind frei. Man darf nicht zulassen, dass solch ein widerwärtiges Frauenbild hier um sich greift.

Merkst du deinen eigenen Widerspruch? In Deutschland herrscht Kleidungsfreiheit und Religionsfreiheit. Du nimmst diesen Menschen diese Freiheit, in dem Sinne bist du doch der eigentliche Feind der Freiheit.

Freiheit gilt für dich nur solange, bis deine subjektiven Grenzen deiner eigenen Toleranz überschritten werden, ab da wirkt die Freiheit scheinbar nicht und andere Lebensstile sind ein "widerwärtiges Frauenbild". Was denn, sind Nonnentrachten nun auch ein "widerwärtiges Feindbild"?

De facto ist es lediglich ein anderer Lebensstil, der dir nicht passt.

Du hast die Sache mit der Freiheit nicht ganz verstanden, diese bestimmt sich nach objektiven Maßstäben und nicht nach deiner persönlichen Meinung.

Kommentar von Nussbecher ,

Wer imme rnoch glaubt, dass diese Frauen sich freiwillig so verhüllen, der ist naiv. Und ja der Lebensstil passt mir nicht. Ich werde ja auch als "deutsche H ure" und als "unrein" angesehen, da ich mich nicht verhülle. Ich sehe da kein anderes Verhalten. Können sie auch gerne so denken, ist mir wurscht. Ich denke eben, was ich meine. Und nochmal: Es hat mit der Religion nichts zu tun, sondern mit der Angst der Männer vor Frauen.

Kommentar von Akainuu ,
Wer imme rnoch glaubt, dass diese Frauen sich freiwillig so verhüllen, der ist naiv.

Genau, direkt unter die Gürtellinie gehen und mit haltlosen Anschuldigungen kontern. Nein, ist er oder sie eben nicht, in dieser Welt gibt es milliarden Menschen, die nicht wie du oder ich sind. 

Das ein Mensch das freiwillig tut, ist nicht abwegig. Das du das aber denkst, weil alle ja nach deiner Laune ticken müssen, zeigt deinen begrenzten Horizont. Tut mir leid, aber nichts anderes ist das. Es gibt nun einmal nicht nur Menschen, die deinen Lebensstil leben.

Und ja der Lebensstil passt mir nicht.

Irrelevant. Du stehst nicht über anderen Menschen.

 Ich werde ja auch als "deutsche H ure" und als "unrein" angesehen, da ich mich nicht verhülle. 

Echt? Hast du mit all diesen Leuten geredet und sie haben dich als solche bezeichnet? 

. Ich denke eben, was ich meine.

Das ist auch vollkommen legitim, du darfst deine Meinung gerne haben. Die Grenzen finden sich dort, wo du andere aufgrund deiner Meinung einschränkst.

 Und nochmal: Es hat mit der Religion nichts zu tun, sondern mit der Angst der Männer vor Frauen.

Doch, es könnte etwas mit der Religion zu tun haben. Wenn diese Vorschrift sich irgendwelchen religiösen Dogmen entnehmen lässt, dann hat es etwas mit der Religion zu tun. Wenn einige wichtige Rechtsgelehrten diese Ansicht vertreten, dann hat es etwas mit der Religion zu tun. Wenn es in großen Teilen der islamischen Welt so gelebt wird, dann hat es etwas mit der Religion zu tun.

Das sind objektive Kriterien, um eben das zu bestimmen und eben dies wird in der Rechtswissenschaft angewandt, um solche Eingriffe auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen.  Es mag dir schwer fallen, aber diese Dinge sind hochgradig wichtig und müssen erstmal ermittelt werden, so einfach ist das nicht.

Kommentar von Etter ,

2*Unrecht != Recht ;)

Im Endeffekt willst du es also nur verboten haben, da du dich persönlich beleidigt siehst von Ausländern.

Gz dazu.

Kommentar von Loeffelqualle ,

Nich streiten

Kommentar von Nussbecher ,

Ich stehe nicht über anderen Menschen (das impliziert ja, dass Du mich höher sähest als die verhüllten - interessant, aber kommt eben von Dir und nicht von mir). Ich habe nur einfach eine eigene Meinung, wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dann ist das Dein Problem. Missionieren lasse ich mich jedenfalls nicht.


Eine Meinung (persönlich!) ist übrigens immer subjektiv und nie objektiv. Wenn jemand das ganze objektiven Kriterein unterwirft und dabei zu dem Schluss käme, dass das Verbot nicht zulässig sei, dann würde ich das selbstverständlich akzeptieren. Dennoch darf ich weiterhin der Meinung sein, das schlichtweg für mich (!) nicht ok zu finden.


Ich frage mich, ob Du das ähnlich sähest, wenn ich als Frau in einem muslimischen Land mich nicht an die Kleiderordnung halte. ;-)

Kommentar von Akainuu ,
ch stehe nicht über anderen Menschen (das impliziert ja, dass Du mich höher sähest als die verhüllten - interessant, aber kommt eben von Dir und nicht von mir).

Nö, eben das impliziert es nicht. Die Bezugnahme richtet sich auf die Annahme, diese Frauen würden zu irgendetwas gezwungen werden. Du kannst Menschen nicht ihr Mitspracherecht nehmen und ihnen diverse Unterstellungen machen, a la "Sie sind Sklaven ihrer Männer", nur weil sie eben einen bestimmten Kleidungsstil haben. DADURCH Stellst du dich über sie.

Da du aber nach meiner persönlichen Ansicht strebst: Ich unterscheide das nicht. Einen Menschen wertet man nicht nach der Kleidung, die er oder sie trägt.

Ich habe nur einfach eine eigene Meinung, wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dann ist das Dein Problem.

Ich habe dir zuvor schon gesagt, dass ich deine Meinungsfreiheit respektiere und legitim finde. Du suchst nur irgendeine Angriffsfläche, die gibt es nicht. Mithin gibt es nichts, was ich akzeptieren müsste, denn das tue ich bereits. Folglich ist auch kein Problem ersichtlich, denn es gibt kein Problem. Ich kritisiere Teile deiner Äußerungen, Kritik wiederum bedeutet nicht, dass ich dein Streben, die eigene Meinung kundzutun, nicht akzeptieren würde.

Wenn jemand das ganze objektiven Kriterein unterwirft und dabei zu dem Schluss käme, dass das Verbot nicht zulässig sei, dann würde ich das selbstverständlich akzeptieren. 

Vorliegend habe ich meine eigene Meinung nirgendwo kundgetan, sondern dir die Kriterien aufgezählt, die in der Wertung berücksichtigt werden können. Selbstverständlich samt Meinungsstreitigkeiten, die ich nicht genannt habe.  Eine ausführliche Darstellung meinerseits liegt nirgendwo vor. Das du das akzeptieren würdest, ist schön: Denn das sind wirklich Kriterien, die vom Bundesverfassungsgericht berücksichtigt werden, vor allem bei Art. 4 GG

 Dennoch darf ich weiterhin der Meinung sein, das schlichtweg für mich (!) nicht ok zu finden.

Natürlich. Deine eigene Meinung grenzt de Facto niemanden aus.

Ich frage mich, ob Du das ähnlich sähest, wenn ich als Frau in einem muslimischen Land mich nicht an die Kleiderordnung halte. ;-)

Ich weiß es auch nicht. Ich bin vom deutschen Rechtssystem aber sehr überzeugt, sodass meine eigenen Auffassungen dann mit anderen Ansichten kollidieren würden.

Ich würde mir aber wünschen, dass du dich möglichst frei entfalten kannst. 

Antwort
von Lavendelhoney, 525

Ich meine mich zu erinnern, dass behauptet wurde es wäre nicht direkt erkennbar, ob es ein Burkini oder normale Straßenklammotten wäre und aus hygienischen Bedenken oder so könnten Burkini daher nicht erlaubt werden

Kommentar von CaptainCakes ,

Im Gegensatz zu dem ganzen Urin und Kot in Schwimmbädern ist das bisschen Straßenschmutz wohl vernachlässigbar

Kommentar von Loeffelqualle ,

Allerdings, vorallem ist da ja Chlor ohne Ende drinn. Und ich glaube nicht, dass es Leute gibt, die tatsächlich einen Burkini im normalen Alltag tragen. Also außerhalb des wassers

Kommentar von Lavendelhoney ,

Stimmt aber irgendwelche Begründungen finden die ja immer, ich finde es ist ein Eingriff in die Privatsphäre wenn man den Leuten bei eigentlich so banalen Dingen vorschreibt, was sie anzuziehen haben, wobei es natürlich schon Badeklammotten sein sollten 

Kommentar von martinzuhause ,

dann könnte man auch mit einem neoprenanzug oder einem affenkostüm schwimmen gehen

Kommentar von Loeffelqualle ,

ich bin tatsächlich als ich jünger war jahrelang im neoprenanzug im schwimmbad geschwommen. das war okay. und ein affenkostüm besteht nicht aus dem geeigneten material, ein burkini schon

Kommentar von CaptainCakes ,

Ich wollte das nur an sich klar stellen... das heißt nicht, dass ich pro Burkinis bin. Denn der Islam versucht ja auch uns westlichen Leuten seine Ansichten aufzudrängen. Ungefragt.

Kommentar von FancyDiamond ,

@CaptainCakes: Ach, und ein Burkini schliesst selbstverständlich aus, das selbige Person nicht in das Becken pullert?!

Nur diejenige mit Bikini, hat kein Hygieneverständnis, oder wie soll ich das nun verstehen?


Antwort
von sacredrain, 339

Um mal noch einen ganz anderen Aspekt mit einzuwerfen, wie sicher ist man in einem Burkini? Hier schreiben ja einige, dass dieser sich sehr mit Wasser vollsaugt, folglich scheint es ja deutlich mehr Stoff zu sein als bei einem normalen Neoprenanzug. Wie schwer wird der im Wasser und garantiert er genügend Bewegungsfreiraum? Angenommen, man hat unter Wasser einen Krampf, kommt man dann trotzdem wieder gut an die Wasseroberfläche? Im Schwimmbad ist das ja ein geringeres Problem, das Becken ist nicht so groß und man wird vom Bademeister schnell gesehen, aber im Meer, in Seen und Flüssen kann es manchmal länger dauern, bis Hilfe kommt. Ist die Gefahr zu ertrinken größer, wenn man einen Burkini trägt?

Ich habe so etwas noch nie getragen und kann es daher möglicherweise nicht richtig einschätzen, aber das waren so meine Gedanken, als ich den Burkini das erste Mal auf Bildern gesehen habe. Daher würde ich mich freuen, wenn mir das jemand beantworten könnte.

Antwort
von howelljenkins, 216

ein generelles burkini verbot ist fuer mich nicht sinnvoll begruendbar. allerdings bin ich der meinung, dass es (wie auch bei anderer badebekleidung) richtlinien geben sollte, was in ordnung ist und was nicht.

burkini ist nicht gleich burkini. ich bin der ansicht, dass ein tatsaechlich zum schwimmen geeigneter burkini, der auch entsprechend getragen wird, erlaubt sein sollte.

dagegen wuerde ich ein zusammengestoppeltes badekostuem unabhaengig davon, ob es aus t-shirt und stoff-shorts oder hijab und leggings besteht, in einem schwimmbad grundsaetzlich nicht erlauben. 

von hygienischen und "augenbeleidigenden" gruenden mal ganz abgesehen, ist ja zu viel und vor allem vom material ungeeignete kleidung auch ein schwimmtechnisches risiko.

an seen und straenden sollte meiner ansicht nach trotzdem beliebige schwimmbekleidung erlaubt sein. von mir aus auch gar keine. 

Antwort
von herakles3000, 298

Es ist nicht hygenenisch Vor allem Wen man nicht weis was Darunter an ist wen jemand schwimmen gehen würde.zb Bei den Türken war es in den 80er so das sie unter der badeshort unterwäsche getragen haben und so schwimmen gegenagen sind
 ob wohl es so Vewrboten ist..

Auch ist Clor kein heilmittel gegen alles und kann sogar dafür sorgen das man krank wird wen es zuviel im wasser gibt,

Außerdem kann so eine Kleidung auch zum ertrinken führen da sich das Wasser in ihr Festsetz.alleine Schon eine JEans kan einem runterziehen ins wasser.

Antwort
von Bargh, 253

Also die einzige sinnvolle Begründung wäre die Sicherheit. Wenn so ein Burkini zu schlabberig ist oder der Stoff zu schwer, dann könnte die Bewegungsfreiheit im Wasser eingeschränkt sein.

Ein Verbot aus "hygienischen Gründen" halte ich für völlig unsinning. Wie viele Leute hüpfen denn nur für 10 Sekunden unter die Dusche bevor sie ins Becken gehen...? Und für so manchen Schwimmer ist sicher auch der Weg zur Toilette zu weit...

Ganzkörperbadebekleidung sollte jedenfalls nicht generell verboten sein. Es gibt ja z.B. auch Menschen mit großen Operationsnarben, die sie lieber nicht in der Öffentlichkeit zeigen möchten.

Letztlich legt das aber der Schwimmbadbetreiber in seiner Hausordnung fest und danach muss man sich dann eben richten oder auf den Besuch des Bades verzichten.

Antwort
von KaterKarlo2016, 239

Guten Abend,

auch wenn dies jetzt seit 2-3 Tagen durch die Presse geht, ist das Thema doch schon älter. So hat das Landgericht 2014 in einer Klage einer Marrokanischen Dame gegen ein Hallenbad entschieden, dass das Hallenbad dies in seiner Badeordnung verbieten darf, da nicht erkenntlich ist, ob es sich hier um Badekleidung handelt. Auch wurde ein Eingriff in die Privatsphäre richterlich verneint. Bei Interesse möge man mich anschreiben, dann schaue ich noch mal nach dem Aktenzeichen.

Ich hoffe ich konnte helfen.

KaterKarlo2016

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Ist auch irgendwie Logik .

Haben die im Marokko keine Schwimmbäder ?  ( Nein ich möchte es gar nicht Wissen wie es da zugeht :-))

Antwort
von suziesext07, 119

die Hauptbegründung ist, dass es eine erkennbare Nicht-Strassenkleidung sein muss. Viele Schwimmanlagen, auch in der Schweiz und Österreich, verbitten es sich, dass man in Strassenkleidung ins Wasser geht. Wem die Badeordnung des Betreibers nicht gefällt, muss eben dann nicht ins Schwimmbad gehn, sondern kann auch im Baggersee baden.

Übrigens sind es überall in Westeuropa ausschliesslich die sunnitischen Einwanderer, die ständig Stress machen und ständig und überall Sonderregelungen für sich immer dreister einfordern.

mein Geheimtipp wäre:

wer, unter dem Tarnanzug der Religionsfreiheit, sein Türkentum oder Arabertum bis zum letzten I-Tüpfelchen ausleben möchte, der muss eben dann seinen Lebensschwerpunkt wieder zurückverlagern in seine ursprünglichen Herkunftsländer.

Aber hier alle wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Vorzüge geniessen wollen und zusätzlich noch für sich ein sunnitisches Biotop einzufordern: das ist wohl des Impertinenten etwas zu viel, find ich.

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Da gibt es auch noch  so einige Hirnverbrannten Moslems die wollen in Freiheit und Demokratie hier in Ruhe  Ihre Bomben bauen .

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Sorry ...meinte in Schutz der Freiheit und Demokratie

Antwort
von schleudermaxe, 370

Da kann aber etwas nicht stimmen, denn keiner verbietet so etwas.

Es geht in der Presse um das Schwimmen und da ist so ein Ding eben keine Schwimm- bzw. Badekleidung und somit eben kein Schwimmen möglich. Alles doch ganz einfach.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Blödsinn, natürlich kann man auch im Burkini schwimmen. Man kann ja auch im Badeanzug schwimmen und nicht nur im Bikini.

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Man kann auch mit einer Ritterrüstung schwimmen gehen.

Kommentar von Bargh ,

Aber nur ein einziges Mal ^^

Kommentar von schleudermaxe ,

Zum Glück bestimmt nicht der Schwimmgast, was so als Bekleidung möglich ist.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Gott sei dank - ja. Schließlich sollen nicht unsere ach so Besorgten Bürger darüber entscheiden, wer was trägt. Und aus diesem Grund sind Burkinis auch in 95% der Fälle erlaubt.

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Jo der Schwimmgast zahlt , aber auch nur einmal und kommt nie wieder wenn er solche verunstalte Gäste sieht.

( mal sehen wie lange sich so ein Schwimmbad hält :-))

Antwort
von NiveauIsNoCreme, 249

Hygiene Gründe, weil manche Damen dann möglicherweise ihre normale Unterwäsche unter dem Burkina anlassen würden... also aus einem ähnlichen Grund, weshalb auch manchmal Bermuda-Shorts verboten sind...

Antwort
von TitusPullo, 119

Warum müssen wir uns, in dem Fall das Schwimmbad, anpassen?

Im Schwimmbad, im Beruf, ständig braucht man eine Ausnahmeregelung statt sich einfach anzupassen.

Ich würde das Schwimmbad einfach meiden wo solche Leute mit mir im Wasser sind und so werden einige denken. Aus wirtschaftlicher Sicht ist es also besser das Tragen zu verbieten. Für mich heisst das, 5 Musliminen als Kunden zu verlieren statt 20 deutsche. ;)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Im Schwimmbad, im Beruf, ständig braucht man eine Ausnahmeregelung statt sich einfach anzupassen. 

Es braucht doch gar keine Ausnahmeregelung. Männer gehen mit knielangen Shorts ins Bad, ältere Frauen ziehen sich einen vollflächigen Badeanzug an und manche Musliminnen einen Burkini. No problem.

5 Musliminen als Kunden zu verlieren statt 20 deutsche.

Religionszugehörigkeit hat nichts mit der Nationalität zu tun kopfschüttel

Antwort
von Muke82, 256

MMN ist der Hygenischegrund vorgeschoben. Vielmehr ist es die Weltanschauung die viele stört und die sie hier in Deutschland nicht haben wollen.  

Ich finde so ein Verbot falsch. Wir reden immer gerne von Integration, nur was erreicht man mit so ein Verbot? So enstehen eben Parallelgesellschaften. Zukünftig muss die Frau zuhause bleiben und sie wird auch nicht mit ihren Kindern schwimmen gehen können, so das auch diese ausgeschlossen werden. 

Für einige junge Muslima ist das höchstwahrscheinlich die einzige Möglichkeit die Erlaubnis zu bekommen schwimmen gehen zu dürfen. Auch diesen jungen Menschen nimmt man eine Möglichkeit der Integration.

Kommentar von carglassXD ,

Ich glaube das ist den Schwimmbadbesitzern egal :D
Außerdem ist der Burkini in den wenigsten Schwimmbädern verboten. Genauso wie damals ein Schwimmbad Flüchtlingen den Eintritt verboten hat und dass dann so oft in der Presse stand, dass man  das Gefühl hatte alle Schwimmbäder hätten ein Verbot ausgesprochen.

Kommentar von Schokolinda ,

ich finde gut, wenn  so was oft in der presse steht- dann sieht jeder, dass das ein aufreger und ein no-go ist. sonst kommen andere noch auf die idee, das nachzumachen, obwohl es nicht rechtens ist.

Kommentar von carglassXD ,

Ja die Flüchtlinge wurden aber nicht verbannt, weil sie Flüchtlinge sind, sondern Frauen angrapschen. Naja hätten die Frauen einen Burkini angehabt, dann wäre das nicht passiert :D

Kommentar von Schokolinda ,

wir sprechen hier aber nicht davon, dass eine person, die andere belästigt, hausverbot bekommt, sondern davon, dass grundsätzlich allen flüchtlingen zutritt verboten wird.

und bei übergriffen geht es nicht darum, was das opfer anhat, sondern darum, macht auszuüben und den anderen zu demütigen. das kann man auch bei einer nonne machen.

Kommentar von martinzuhause ,

"dass grundsätzlich allen flüchtlingen zutritt verboten wird."

warum "allen"?? davon war garkeine rede. es wurde nur das tragen von vollverschleierung untersagt. das sollte doch kein problem sein. das ist weder rassistisch noch frauenfreindlich oder sonstwas.

keinem flüchtling wird verboten in einen schwimmbad zu gehen wenn er sich an die geltenden vorschriften und die hausordnung hält. wenn da steht keine vollverschleierung und kein FKK dann ist das so.

das gleiche gilt auch für motorradfahrer die den helm z.b. an der kasse oder beim geld abheben abzunehmen haben damit sie zu erkennen sind.

auch das wollten vollverschleierte nicht machen. diese wollte ohne überhaupt die möglichkeit einer kontrolle bargeld am schalter abheben.

Kommentar von Schokolinda ,

warum "allen"?? davon war garkeine rede

doch, war es schon:

Genauso wie damals ein Schwimmbad Flüchtlingen den Eintritt verboten hat

es wurde nur das tragen von vollverschleierung untersagt. das sollte doch kein problem sein.

für dich vielleicht. aber du bist nicht der Maßstab aller dinge.

Antwort
von woflx, 134

Es wurde kein Verbot erlassen, sondern lediglich darauf hingewiesen, daß die seit langem bestehende Hausordnung eine solche Badekleidung nicht zuläßt. Aber natürlich wäre auch eine Änderung der Hausordnung zum Wohle der Gesamtheit der Besucher gerechtfertigt gewesen.

Antwort
von CaptainCakes, 343

Natürlich können sie Badeanstalten besuchen. Sie müssen sich halt ordentlich anziehen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Warum wurde der Burkini dort dann verboten?

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Da steht was von Ordentlich  ( und nicht von bescheuert ) anziehen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

und nicht von bescheuert

Achso jetzt verstehe ich das! Gut wenn das das Recht ist, weiß ich ja jetzt, was ich einfordern darf. Ich fang schon mal eine Verbotsliste zu schreiben 😂 http://www.trachtenverein-frasdorf.de/mobile/smartphone/images/p1030275.jpg

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Ach so sehen die neuen Badekostüme aus :--))

Schreib du mal schön Deine Verbotslisten !!

Antwort
von kiniro, 149

Geht es wirklich um die Bedeutung des Burkini oder darum, dass im blödesten Fall - Trägerin fällt ins Wasser oder wird rein geschubst?

Wer von den Anwesenden (Bademeister mal ausgenommen) kann diese Frau dann aus dem Wasser helfen?
Ich gehe nämlich nicht zwingend davon aus, dass sie schwimmen kann.
Selbst wenn, macht es einen großen Unterschied mit Badesachen oder Straßenkleidung zu schwimmen.

Antwort
von Maarduck, 271

Es ist unhygienisch, da erstens nicht sichergestellt ist, dass sich der Mensch darunter vorher gewaschen hat, dass darunter kein Unterzeug getragen wird und weil so viel Stoffmaterial natürlich auch viel Schmutz ins Wasser bringt.

Außerdem ist es nicht mit unserer Landessitte vereinbar. Es darf ja auch nur in Ausnahmefällen nackt gebadet werden, obwohl dies hygienisch betrachtet das beste  wäre. 

Kommentar von DonkeyDerby ,

Woher weißt Du denn, ob sich ein Badehosenträger vorher gewaschen hat?

Kommentar von Maarduck ,

Weil es Kameras gibt, die die vorgestellten Duschräume überwachen. Bevor man ins Becken geht, soll man sich dort in den Duschräumen waschen. So steht es in den Badevorschriften. Und wer das nicht tut, wird von den Bade- und Schwimmmeistern gestoppt und zurück geschickt. 

Haut lässt sich eben sehr viel schneller und leichter reinigen als Textilien.

Kommentar von Schokolinda ,

Weil es Kameras gibt, die die vorgestellten Duschräume überwachen.

das wäre mir neu, dass man sich vor kameras nackig machen muss, wenn man schwimmen möchte.

Kommentar von Bargh ,

Waaaas? Es gibt Kameras in den Duschräumen??? SKANDAL!

Kommentar von Maarduck ,

Ich habe mal das als Aufseher in einem Hallenbad gejobbt (DLRG Leistungsschein), ist aber ca. 40 Jahre her. Damals gab es diese Kameras mit Übertragung in die Bademeisterkabinen. Wir wurden angehalten die Menschen zu beobachten, ob die sich auch wirklich vorher gewaschen haben. Falls nicht, diese sanft und mit Augenmaß auf die Vorschriften hinzuweisen.

Kommentar von Schokolinda ,

widerspricht aber dem aktuellen recht nach privatspäre, die leute beim duschen zu filmen.

Kommentar von Bargh ,

Vor 40 Jahren musste man ja auch noch keine Angst haben, dass die Nacktaufnahmen in HD-Qualität im Internet landen ;)

Kommentar von Maarduck ,

Soweit ich informiert bin, gibt es heute nur noch Kameras am Eingang zu den Duschräumen und an deren Ausgang. Die Aufseher passen dann nur noch auf, ob einer schnell bei der zweiten Kamera dann schnell wieder auftaucht => hat nicht geduscht. Wenn einer eine gewisse Zeit für den Durchgang braucht, dann geht man davon aus, dass der auch geduscht hat.

Antwort
von Benedikt789, 57

Ganz einfach, weil es unhygienisch ist. Genauso wie wenn man in normaler Unterhose bzw in dem Fall gleich mit der ganzen Kleidung schwimmen geht.

Antwort
von Harald2000, 312

Alle anderen dürfen ja auch nur mit möglichst knapper Badebekleidung rein und nach der Dusche. Die sonstigen Klamotten sind nicht unbedingt sauber, saugen ungeheuer viel Wasser ab, was ersetzt werden muss  - auch unwahrscheinlich, dass diese Frauen sich vorher duschen. Der Anblick verändert hier völlig die Szene und passt nicht hierher.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Alle anderen dürfen ja auch nur mit möglichst knapper Badebekleidung rein

Oh, Mist, darf ich meinen Badeanzug nicht mehr tragen und stattdessen nur noch einen Bikini?

Kommentar von howelljenkins ,

besser nackt

Kommentar von Harald2000 ,

Bzgl. "DonkeyDerby": Wer sagt das ?

Kommentar von DonkeyDerby ,

Du schriebst, dass das Baden in Deutschland nur mit möglichst knapper Badebekleidung erlaubt sei. Ein Bikini ist nun mal knapper als ein Badeanzug. Eine kleine Badehose hingegen ist noch knapper.

Kommentar von Harald2000 ,

"mit möglichst" - also, so weit es dir möglich ist !

Kommentar von DreiGegengifts ,

Merkst was?

Kommentar von Harald2000 ,

Da stell ich mich einfach mal dumm.

Antwort
von Akainuu, 225

Ich kenne das genaue Urteil nicht, aber letztendlich ist es wohl auf eine Grundrechtskollision zwischen der Privatautonomie und der individuellen Religionsfreiheit nach Art. 4 GG hinausgelaufen. 

Letztendlich ist es vollkommen inakzeptabel, wenn ein solches Verbot eingegangen ist.

Eine Burkini (so komisch ich das Ding nun finde) stellt keine Gesundheitsgefährdung für Besucher dar. Die Religionsfreiheit als Grundrecht steht über irgendeinem Hausrecht. Ein Recht auf negative Religionsfreiheit - also die Freiheit, sich nicht irgendeinem religiösen Inhalt auszusetzen - gibt Art. 4 eben nicht wieder. Deshalb ist es vollkommen unverständlich, dass ein solches Verbot einhergeht.

Sollte dieses Urteil letztinstanzlich zum Bundesverfassungsgericht gehen, dann wird die Trägerin meiner Ansicht nach die Beschwerde gewinnen.

Die Freiheit der individuellen Religionsfreiheit umfasst Kleidungsvorschriften der jeweiligen Religion und wird staatlich geschützt.

Ein solches Urteil ist verfassungswidrig. Ein solcher Eingriff in die Religionsfreiheit ist nicht gerechtfertigt.

Antwort
von oki11, 270

Es ist so wie Du oben selbst beschrieben hast.

Ein Burkini kann für einige Menschen sehr befremdlich sein und somit störend.

Kommentar von DaniGGa3 ,

Mann, sind diese "einigen Menschen" empfindlich...die sollen sich mal auf's schwimmen konzentrieren und nicht die Badekleidung der anderen.

Kommentar von rawierawie ,

Diese "Einige" Menschen sind die Mehrzahl hier in Europa und ja, es gehört nicht zur europäischen Kultur, sich abzusondern und dazu zählt ein Burkini!

Kommentar von Schokolinda ,

Diese "Einige" Menschen sind die Mehrzahl hier in Europa

das behauptest du jetzt einfach mal so. und ich behaupte, würden wir eine volksabstimmung über den burkini machen, wäre es mindestens 50% schiet-egal und sie würden sich nicht die mühe machen, darüber abzustimmen.

und ich behaupte, dass einige froh sind, burkinis zu sehen, weil sie sich nicht in knapper badekleidung schwimmen gehen trauen und nun eine alternative kennen. nicht unbedingt burkini, aber z.b. lange shorts. es wird auch längere badekleidung zum sonnenschutz verkauft.

Kommentar von DonkeyDerby ,

ja, es gehört nicht zur europäischen Kultur, sich abzusondern

Ich dachte, das macht gerade die europäische Kultur aus: Dass sich jeder so kleiden und dass jeder so denken kann, wie er mag?!

Kommentar von Bargh ,

Und die Mehrzahl hat immer Recht, während Minderheiten sich gefälligst demütig unterzuordnen haben?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Wenn "Befremdlichkeit" oder mit anderen Worten die Fremdenfeindlichkeit Grund genug ist anderen die Grundrechte einzuschränken dann Gute Nacht.

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Denen das nicht passt nicht Gute Nacht , besser wäre auf nie mehr Wiedersehen .

Die Grundrechte in den Islam  regierten Länder sind wohl schon jedem bekannt.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Du willst alle Menschen raus schmeißen, die ihre Persönlichkeitsrechte  nicht aufgeben wollen? Nun scheint der Größenwahn durchzubrechen 😂

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Persönlichkeitsrechte wie in der Türkei oder in Saudi Arabischen Länder haha selten so gelacht..

Die Verblödungskultur in D nimmt seinen Lauf :-))

Kommentar von DreiGegengifts ,

Da können die Besorgten Bürger besorgt sein bis sie grün werden - das persönliche Selbstbestimmungsrecht bleibt ;-)

Und mit ihm Burkinis, grüne Haare und kurze Schulröcke. Tja da hilft nur stark sein, liebe AfD Fanboys .. Da müsst ihr jetzt durch.

Antwort
von Diodeicieli, 127

Es gilt die Hausordnung, an die sich jeder zu halten hat, der da rein will. Punkt.

Antwort
von warehouse14, 116

Diese Frauen braucht niemand zu fragen. Da sie ja durch Kleidung unterdrückt werden muss man für sie eben Entscheidungen treffen, die sie selber nicht machen dürfen. o.O

Ich denke, niemand der großmäuligen Anti-Burka-Schreihälse hat sich mal auch nur für 'ne Sekunde darüber Gedanken gemacht, inwiefern man Frauen fremdbestimmt aus Fremdbestimmung befreien kann. Vermutlich glauben diese Leute, daß diese Frauen nicht in der Lage sind, selber zu denken. :((((

Da beschwert man sich, daß islamische Frauen angeblich nix dürfen, will sie dann aber von öffentlichen Orten fernhalten, weil ihr Anblick irgendwie befremdlich ist. Integration in Bestform.

Also ab mit den Weibern zurück hintern Herd, wo sie wohl hingehören, oder? Am besten noch in ein fensterloses Zimmer einsperren, weil sie könnten ja mit Kopftuch bekleidet zum Fenster rausgucken und unschuldige Passanten verwirren mit diesem Anblick. :'(

Ich gehe schon lange nicht mehr in ein Schwimmbad. Ganz einfach, weil mir die aus String-Tangas heraushängenden verschrumpelten Eierbeutel alter Männer mit XXL-Schwabbelbauch auf den Sehnerv negativ einwirken. o.O

Und weil ich mich weigere, meine weibliche Schambehaarung den Ansprüchen dummer Leute anzupassen, die meinen, mir vorschreiben zu dürfen, wieviel Haar aus der Badehose herausgucken darf. Ich rasier mich ganz sicher nicht, nur weil andere ihre Glotzkugeln nicht aus meinem Schritt fernhalten können!

Und daß ich keinen Badeanzug finde, der noch genug Stoff in dieser Zone hat, um alles vernünftig zu verstecken, kann ich ja nicht ändern.

Mode bestimme ja leider nicht ich.

Bin halt auch nur 'ne dumme Frau. :(

Ich protestiere auch gegen Modediktate wie: keine (weißen) Socken in Sandalen. XD

warehouse14

Antwort
von hutten52, 115

Es ist unhygienisch. Außerdem sind wir nicht in Saudiarabien. Wenn wir das zulassen, kommt die nächste Forderung: Abdeckung der Fenster. Dann: keine männlichen Bademeister. Und in 10 Jahren darfst du dann nur noch verschleiert ins Wasser, um die Burkiniträgerinnen nicht zu stören.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Nö. Betrifft dich doch gar nicht. Worum es bei solchen Sachen immer geht sind Persönlichkeitsrechte.

Es gibt halt immer solche schmierigen Leutchen, die ihren dreckigen Pfoten nicht von den Privatangelegenheiten anderer lassen können.

Wer auf Kleiderordnung steht soll doch zur Bundeswehr gehen :-)

Kommentar von hutten52 ,

Warum nur die Anhänger von islamischen Sonderrechten oft so provozierend, beleidigend und giftig reagieren? 

Hast du dir schon mal überlegt, dass es zur Sicherung der Persönlichkeitsrechte ALLER Badegäste eine Kleiderordnung im Bad gibt? 

Kommentar von DreiGegengifts ,

Hast du dir schon mal überlegt, dass es zur Sicherung der
Persönlichkeitsrechte ALLER Badegäste eine Kleiderordnung im Bad gibt?

Erklär mal^^

Kommentar von hutten52 ,

Gerne. Mein Persönlichkeitsrecht ist es, in möglichst sauberem Wasser zu schwimmen. Deshalb verbietet die Badeordnung allen Gästen Kleidung, die unnötig viel Stoff enthält und unter der eventuell Unterwäsche getragen werden kann.

Außerdem verstößt es gegen mein Persönlichkeitsrecht als Mann, weil der Burkini mir sagt, dass die Trägerin alle Männer für potentielle Gaffer und Grabscher hält. Der Burkini ist eine Beleidigung für die europäischen Männer, die es in den letzten 500 Jahren eben nun mal gelernt haben, eine fast unbekleidete Frau vor sich zu haben, ohne sie anzutatschen. Mit dem Burkini wird das Frauenbild und das Männerbild des Nahen Ostens nach Europa importiert. Dieses Frauenbild der aufreizenden Frau, die sich verstecken muss, und des seinen Trieben ausgelieferten Mannes verstößt gegen unsere Werte.

Selbst die meisten Mosleminnen in Europa bestehen nicht auf dem Burkini. Wenn wir nachgeben, wird der Druck auf die unverschleierten Mosleminnen nach und nach immer stärker werden, sich ebenfalls zu verschleiern.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Deshalb verbietet die Badeordnung allen Gästen Kleidung, die unnötig viel Stoff enthält

Nö. Es gibt keine einheitliche Badeordnung oder dergleichen. Zumal es auch unsinnig wäre. Denn ob ich 0,1 qm²  oder 1 qm²
Elasthan am Körper trage ist völlig Wurst.

.


Außerdem verstößt es gegen mein Persönlichkeitsrecht als Mann, weil der Burkini mir sagt, dass die Trägerin alle Männer für potentielle Gaffer und Grabscher hält.

Meinst du das wirklich ernst oder soll das einfach nur Realsatire sein?

.


Frau, die sich verstecken muss, und des seinen Trieben ausgelieferten Mannes verstößt gegen unsere Werte

Mag ja sein. Aber es verstößt nicht gegen unsere Werte, dass jeder selbst entscheiden darf, nach welchen Werten er leben möchte. Im Gegenteil: Unsere Persönlichkeitsrechte sind wohl das wertvollste, was es für uns gibt.

Kommentar von hutten52 ,

Ich meine es ernst, Ehrenwort.

Schleier = Frauengefängnis = Verstoß gegen Persönlichkeitsrecht

Kommentar von Akainuu ,
Schleier = Frauengefängnis = Verstoß gegen Persönlichkeitsrecht

Konkretisiere mal. Nach welchem Artikel wird dein "Persönlichkeitsrecht" verletzt, wenn Frauen sich nicht nach deinen Wünschen hinsichtlich der Bekleidung richten? Erkläre mir das, ich bin unglaublich gespannt. 

Kommentar von DreiGegengifts ,

Das musst du schon den Menschen überlassen, wie sie sich sehen, was sie in ihre Kleidung hinein interpretieren und welche Beweggründe sie haben. Da hast du kein Wörtchen mit zu reden, weil es dich einen Feuchten angeht, wie sich andere Menschen kleiden.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Der Islam kennt keine Persönlichkeitsrechte daher kann er auch keine einfordern . Das ist doch absolut  absurd etwas einzufordern dass du selbst anderen nicht zu gestehst .

Kommentar von hutten52 ,

So ist es. Sie fordern Toleranz und Persönlichkeitsrechte, solange sie in der Minderheit sind. Das endet, sobald sie die Macht haben, das zeigen alle islamischen Länder. Schon ab ca. 10 % würden sie massiv Druck ausüben, die das Zusammenkleben unerträglich machen würde.

Kommentar von Akainuu ,
Mein Persönlichkeitsrecht ist es, in möglichst sauberem Wasser zu schwimmen. Deshalb verbietet die Badeordnung allen Gästen Kleidung, die unnötig viel Stoff enthält und unter der eventuell Unterwäsche getragen werden kann.

Zusammenfassend schwimmst du in einem Becken, das du mit X anderen Leuten teilst. Diese Leute könnten alle möglichen Hautkrankheiten/Hygienemängel haben und ein nicht unbeachtlicher Teil dieser Leute erleichtert sich gerne mal in diesem Wasser, aber deine Bedenken kommen auf, wenn eine Person mit einem aus Elastan gefertigten Anzug ins Wasser steigt. Respekt, du hast es begriffen.

Außerdem verstößt es gegen mein Persönlichkeitsrecht als Mann, weil der Burkini mir sagt, dass die Trägerin alle Männer für potentielle Gaffer und Grabscher hält.

Ach so. Und eine nicht völlig nackte Frau, die schwimmen möchte, muss sich ab sofort auch gänzlich ausziehen und sich vollkommen unbedeckt vor die präsentieren, denn sonst könnte dein "Persönlichkeitsrecht" (Gott, was für ein Schwachsinn, du kannst dich hierbei auf kein Persönlichkeitsrecht berufen, nur mal ganz nebenbei) verletzt sein. 

Schaffen wir doch gleich alle Badeanzüge ab. Frauen müssen sich ab sofort vollkommen nackt präsentieren, damit das "Persönlichkeitsrecht" des Hutten nicht verletzt wird. 

Der Burkini ist eine Beleidigung für die europäischen Männer, die es in den letzten 500 Jahren eben nun mal gelernt haben, eine fast unbekleidete Frau vor sich zu haben, ohne sie anzutatschen.

Genau, europäische Frauen präsentieren sich "fast unbekleidet" seit Jahrhunderten vor europäischen Männern. Sag mal, wie sexistisch bist du eigentlich? Das ist definitiv nicht der Fall und das müssen Frauen sicherlich auch nicht, nur weil du das meinst. Jede Frau kann sich ihren Wünschen entsprechend kleiden, dies ist nicht an deine Vorstellungen geknüpft und nur weil du nichts zu gaffen hast, ist es gewiss nicht eine Verletzung deines "Persönlichkeitsrechts". Was kommt als nächstes? "Europäische Frauen müssen mit ihren Männern schlafen, weil wir uns seit der Menschheitsgeschichte so fortpflanzen"? Selten so viel Nonsens gelesen. 

. Mit dem Burkini wird das Frauenbild und das Männerbild des Nahen Ostens nach Europa importiert.

Sagt der Typ, der von Frauen verlangt, dass sie sich möglichst freizügig kleiden sollen, um sein "Persönlichkeitsrecht" zu wahren. Ansonsten fühle er sich angegriffen. Also ganz ehrlich, bei solchen Äußerungen kann ich nur den Kopf schütteln. Deine finalistische Denkweise ist doch keinen Deut besser. Badeanzüge für Frauen gibt es seit Jahrhunderten (vor allem in Europa), die ersten Badeanzüge ähnelten ebenso stark dem sogenannten "Burkini" und verdeckten große Teile des Körpers. Es ist kein aus dem "nahen Osten" importiertes Phänomen. 

Dieses Frauenbild der aufreizenden Frau, die sich verstecken muss, und des seinen Trieben ausgelieferten Mannes verstößt gegen unsere Werte.

Und unsere Werte äußern sich deiner Meinung nach danach, dass Frauen möglichst nackt baden? "Unsere Werte" haben nichts mit dem gemeinsam, was du von dir gibst. Unser Grundgesetz ermöglicht eine Persönlichkeitsentfaltung für alle Menschen und zwar alle unterschiedlichen Menschen - übrigens greift HIER subsidiär das Auffanggrundrecht nach Art. 2 I. GG, das du für dich in Anspruch nehmen möchtest. 

Du verstehst unsere Werte nicht. Unsere Werte streben nach Freiheit und zwar für alle Personen und zwar in ihrem persönlichen Ermessen. 

Wenn eine Frau freizügig baden möchte, ist das ihre Sache. Wenn sie ihren Körper bedecken möchte, ist das ebenso ihre Sache. Frauen sind Männern nicht unterworfen, die meinen, eine zu starke Bedeckung würde ihr "Persönlichkeitsrecht" verletzen. Erkennst du eigentlich die Ironie? Du wirfst dem Osten Rückständigkeit vor, aber gerade du bist es, der verlangt, dass Frauen sich deinem Ermessen zu richten haben. 

Wenn wir nachgeben, wird der Druck auf die unverschleierten Mosleminnen nach und nach immer stärker werden, sich ebenfalls zu verschleiern.

Du missverstehst deine Position. "Du" bist niemand, ob du nachgibst oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Diese Entscheidungen treffen Menschen wie du nicht, sie obliegen Menschen, die sich mit der Materie auskennen, so das Bundesverfassungsgericht. Überschätze deine Position nicht. 

Es wird kein Druck auf irgendeinen Menschen ausgeübt. DU bist es, der anderen Menschen eben diese Freiheit nehmen will. Es ist unabdingbar, dass man auch Positionen von Minderheiten - also von Burkini-Trägerinnen - berücksichtigt, es wird nirgendwo irgendein Druck ausgeübt, sondern gewährleistet, dass die Religionsfreiheit und subsidiär das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung und Handlungsfreiheit gewährleistet wird.

Es sind Verbote, die Menschen einschränken. Die Gewährleistung von Freiheit übt keinen Druck aus. 

Kommentar von hutten52 ,

Viele Worte und böse Unterstellungen. Auf dieser hasserfüllten persönlichen Ebene diskutiere ich nicht.

Überleg noch mal, was Alice Schwarzer meinte, wenn sie sagt:

"Dieses Kopftuch war von Anfang an auch innerhalb der islamischen Länder nicht nur eine konkrete Behinderung für Frauen, sondern auch das Zeichen, die Flagge des Islamismus. Außerdem steht das Kopftuch für die Verhüllung der Frau als Sexualobjekt". 

Schwarzer nannte es einen "Skandal, dass schon kleine Mädchen auf diese Art und Weise sexualisiert werden".

Kommentar von Akainuu ,
Viele Worte und böse Unterstellungen. Auf dieser hasserfüllten persönlichen Ebene diskutiere ich nicht.

Die Realität tut leider weh. Du verlangst von Frauen, dass sie sich freizügiger kleiden sollen, denn sonst sei dein "Persönlichkeitsrecht" verletzt. Außerdem sei es seit Jahrhunderten schließlich Gang und Gebe, dass Frauen sich europäischen Männern freizügiger präsentieren.

Welche Schlüsse hätte ich aus diesen Äußerungen ziehen sollen, wenn nicht solche?

Ich als Mann finde diese Dinge sehr bedenklich, die du da äußerst. Zumal es nicht besser ist als die Ansicht, die du vermeintlich kritisierst: In beiden Fällen haben Frauen sich irgendeinem anderen unterzuordnen, einem Mann.

Es ist aber das Recht einer jeden Frau, dass sie frei über ihren Kleidungsstil bestimmt.

Wenn sie sich frei kleiden möchte, dann ist das ihr gutes Recht. Wenn sie aus persönlicher Überzeugung keine Haut zeigen möchte, dann ist das ebenso ihr gutes Recht. Frauen sind keine Ware, die man nach Lust und Laune begutachten und über sie bestimmen kann. 

--> Das du mit mir darüber nicht diskutierst, zeigt, dass ich den Kern getroffen habe. Mit Niveau hat das nichts zu tun, wer Wind sät, wird Sturm ernten.

"Dieses Kopftuch war von Anfang an auch innerhalb der islamischen Länder nicht nur eine konkrete Behinderung für Frauen, sondern auch das Zeichen, die Flagge des Islamismus. Außerdem steht das Kopftuch für die Verhüllung der Frau als Sexualobjekt". 

Ist Alice Schwarzer eine Prophetin Gottes oder irgendeine heilige Person, dass ich diese Auffassung teilen muss, nur weil sie irgendeine prominente Persönlichkeit ist?

Ich bilde mir meine eigene Meinung und lasse sie nicht von irgendwelchen anderen Menschen bestimmen. 

Übrigens hat sich Alice Schwarzer auch der Steuerhinterziehung strafbar gemacht. Sollen wir nun alle Steuern hinterziehen, weil sie es auch tat? Alice Schwarzer lässt Musliminnen nicht zu Wort kommen und degradiert ihre Handlungsweise gleich als Form der Unterdrückung, ohne auch nur zu hinterfragen, ob Überzeugungsgründe der Ursprung sein könnten. Es ist die Unterdrückung eben dieser Frau, die Alice Schwarzer durch solche Äußerungen vornimmt.

Frauen haben eine Stimme. Alice Schwarzer hat diese Frauen ihrer Stimme beraubt, indem sie Unterstellungen tätigte, die Menschen wie dich überzeugen konnten. Das diese Frauen lediglich Nutzung von ihrer Glaubensfreiheit machen, interessiert Alice Schwarzer nicht.  Es ist vollkommen irrelevant, welche Gründe das Kopftuch hat. Sofern der Träger freien Willens und Überzeugtheit eben dieses trägt, ist es eine Form der individuellen Religionsfreiheit. 

Meine Überzeugung richtet sich nach dem Grundgesetz, nicht nach Alice Schwarzer.

Schwarzer nannte es einen "Skandal, dass schon kleine Mädchen auf diese Art und Weise sexualisiert werden"

Schön wie du 1:1 ihre Äußerungen wiedergibst. Argumentativ auf hohem Level. Nö, es ist kein Skandal und auch keine Sexualisierung. Letzteres kann nicht stimmen, denn was gibt es bei kleinen Kindern zu bedecken?  Man möchte die Kinder lediglich der Religion näherbringen. Oder ist es etwa ein Skandal, wenn man in christlichen Haushalten das Vater unser betet oder mit den Kindern die Kirche besucht? Mit dieser Annahme könnte man ebenso sagen, dass Kindern das Christentum aufgezwungen wird und sie einer Manipulation unterliegen, wenn Eltern eben diesen Kruzifix-Halsketten schenken --> Ist natürlich Blödsinn. Es ist ebenso ein Teil der Erziehungsfreiheit der Eltern und die wird vom Staat toleriert und respektiert. 

Kommentar von hutten52 ,

Du als radikaler Moslem oder radikaler Islamophile kämpfst hier energisch dafür, dass diese Ideologie Boden gutmacht. Das wird euch nicht gelingen.

1. Persönlichkeitsrechte sind da, wo unsere westlichen Werte gelten, sehr wichtig. Es gibt aber kein einziges islamisches Land, in dem sie garantiert sind, was logisch ist, denn Islam und freier Wille/Menschenrecht gehen nicht zusammen. Die islamischen Länder haben 1990 in der Kairoer Erklärung die Scharia über die UNO-Menschenrechte gestellt. Radikale Moslems benutzen das Persönlichkeitsrecht in der Regel, um den Einfluss ihrer Ideologie auszuweiten. 

2. Persönlichkeitsrechte haben Grenzen. Schon die Badeordnung schränkt diese Rechte des einzelnen ein, im Interesse aller. Auf dem Burkini zu bestehen heißt SONDERrechte für Moslems zu fordern. Abgelehnt.

3. Der Schleier und der Burkini sind nun mal keine individuellen Moden. Keine Frau würde ohne den radikalen Islam sich in solche Konstruktionen stecken. Es sind im Grund Uniformteile einer Ideologie, die in den Ländern, in denen sie herrscht, diese Uniform vorschreibt. Schleier und Burkini sind also Bekenntnisse zu Saudiarabien und Iran. Bitte dort im Burkini baden.

4. Nicht ich will Frauen zwingen, dass sie sich leicht bekleiden, das ist absurd. Auch wenn ich zugebe, dass sie ästhetisch gesehen vorteilhafter rüberkommen, weil Allah sie ja ziemlich perfekt und ohne Burkini geschaffen hat.;). Die westeuropäischen und viele  moslemischen Frauen selbst wollen sich nicht in diese schlabbrigen Tücher kleiden und wollen das Wasser genießen. Schnell schwimmen kann man ihnen auch nicht. Im Zuge der Radikalisierung kommt ausschließlich von fundamentalistischer Seite die Forderung nach Burkini.

5. Dass das Persönlichkeitsrecht nur vorgeschoben ist, zeigt auch die Forderung, männliche Bademeister zu verbannen. Die radikalen Moslems wollen islamisieren. Abgelehnt.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Du als radikaler Moslem oder radikaler Islamophile

Es wird immer lächerlicher.

Schon die Badeordnung schränkt diese Rechte des einzelnen ein

Es gibt keine "die Badeordnung". Das bestimmt das jeweilige Bad, und Grundlage dafür sind Sachgründe. Deshalb gibt es in 99% aller Bäder keine Ausnahmeregelungen für Burkinis - sind also erlaubt. So wie andere Badebekleidungen aus Elastan auch.

Kommentar von Akainuu ,
Du als radikaler Moslem oder radikaler Islamophile kämpfst hier energisch dafür, dass diese Ideologie Boden gutmacht. Das wird euch nicht gelingen.

Du sprichst von Niveau in Beiträgen und einer hasserfüllten Ebene und im nächsten Beitrag bringst du solche Äußerungen :)

Weißt du, ich kenne Menschen wie dich: Man diskutiert mit ihnen, sie ertragen nicht, dass die argumentativ verloren haben und fangen dann mit irgendwelchen Beleidigungen an.

Dementsprechend werde ich diese Diskussion auch nicht fortführen, denn du disqualifizierst dich bereits durch dein Benehmen. Hätte diese Reaktion auf meine vorherige Antwort mit den inhaltlichen Äußerungen übereingestimmt, die ich von mir gegeben habe, DANN hätte ich zumindest einen Hauch von Verständnis zeigen können, dem ist aber nicht so.

Du bist ein erwachsener Mann - dem Namen nach 64 Jahre alt - und beleidigst andere Menschen IM INTERNET vollkommen zusammenhangslos als "radikaler Moslem" oder "radikaler Islamophile", weil sie auf die Allgemeinheit des Grundgesetzes hinweisen und dich auf deine verquerte Denkweise aufmerksam machen. Ich hätte diese Position genau so vertreten, wenn es um irgendein Nonnengewand oder einen jüdischen Gebetsriemen gegangen wäre, denn mir geht es nicht um irgendeine bestimmte Positionierung, sondern um die Freiheiten meiner Mitmenschen - gleich welcher religiösen Gesinnung. 

Weißt du, ich würde inhaltlich noch mit dir diskutieren, aber du bist ein erwachsener Mensch, der sich vor seinen PC setzt und Leute im Internet anpöbelt: Abschließend muss ich dir sagen, dass du dich schämen solltest. DAS, mein Guter, ist niveaulos. 

Persönlichkeitsrechte sind da, wo unsere westlichen Werte gelten, sehr wichtig.

Phrasengedresche.

 Es gibt aber kein einziges islamisches Land, in dem sie garantiert sind, was logisch ist, denn Islam und freier Wille/Menschenrecht gehen nicht zusammen. 

Irrelevant. Deutsche Persönlichkeitsrechte basieren auf deutschem Recht. Übrigens hast du den konkreten Artikel immer noch nicht genannt, sichtliche Überforderung, die ich da bemerke.

2. Persönlichkeitsrechte haben Grenzen. Schon die Badeordnung schränkt diese Rechte des einzelnen ein, im Interesse aller. Auf dem Burkini zu bestehen heißt SONDERrechte für Moslems zu fordern. Abgelehnt.

Nein. So einfach ist das nicht.  Vorliegend müsste erstmal geprüft werden, ob überhaupt Persönlichkeitsrechte betroffen sind. Hinsichtlich der Trägerin wären Persönlichkeitsrechte (nenne mir bitte mal den Artikel...) subsidiär betroffen, diese könnte sich vorrangig auf die individuelle Glaubensfreiheit stützen, inbegriffen der von ihr gekleideten Kleidung. Im Grunde kommt es hier nicht auf Persönlichkeitsrechte an, sondern auf das Hausrecht. Nun müsstest du die praktische Konkordanz samt der Abwägung erwähnen. Ist eine Grundrechtsbetroffenheit zu bejahen, so kannst das keineswegs sagen, dass das Hausrecht über Grundrechten steht. Man stelle sich mal vor, das Grundrecht hätte so geringe Durchsetzungskraft. Geht es um die Glaubensfreiheit, so ist diese an verfassungsimmanente Schranken gebunden. Kann sich also der Verwalter der Badeanstalt ebenso auf Grundrechte berufen, so kommt es zur praktischen Konkordanz. 

Die individuelle Glaubensfreiheit wirkt auf alle Religionen ein. Von Sonderrechten gegenüber Muslimen kann de Facto nicht die Rede sein, wenn diese Rechte für alle Gläubigen gelten. Das Grundrecht formuliert ganz allgemein, dass die Freiheit der Religionsausübung gewährleistet wird. Inbegriffen sind nach herrschender Auffassung Kleidungsvorschriften. 

Du bist niemand. Deine Ablehnung ist irrelevant.

Schleier und der Burkini sind nun mal keine individuellen Moden. Keine Frau würde ohne den radikalen Islam sich in solche Konstruktionen stecken. Es sind im Grund Uniformteile einer Ideologie, die in den Ländern, in denen sie herrscht, diese Uniform vorschreibt. Schleier und Burkini sind also Bekenntnisse zu Saudiarabien und Iran. Bitte dort im Burkini baden.

Nein. Doch. Nein. Nein. Nein. 

So beantworte ich die von dir getätigten Sätze, die auf bloßen Behauptungen basieren.

Nicht ich will Frauen zwingen, dass sie sich leicht bekleiden, das ist absurd.

Du sagtest, es verstoße gegen dein Persönlichkeitsrecht als Mann, wenn Frauen nicht leicht bekleidet schwimmen gehen. Des Weiteren würden europäische Frauen sich seit Jahrhunderten leicht bekleidet vor europäischen Männern präsentieren, es grenze schließlich an Normalität. 

Über dein Äußeres weiß ich nicht viel, aber - und ich bin mir nicht sicher, ob du dir dessen bewusst bist - Frauen müssen sich dir nicht offen präsentieren und deshalb ist auch nicht gleich dein "Persönlichkeitsrecht" verletzt. Frauen sind Männern gleichgestellt, sie müssen sich nicht deinen Vorstellungen unterordnen.

Kommentar von Akainuu ,
. Auch wenn ich zugebe, dass sie ästhetisch gesehen vorteilhafter rüberkommen, weil Allah sie ja ziemlich perfekt und ohne Burkini geschaffen hat.;). 

Also bestimmt sich die Vorteilhaftigkeit einer Frau danach, ob und wie sie bekleidet ist? Ich verstehe, du offenbarst eine Menge von dir. Gut, bestätigt meine Annahmen. Das wollte ich nicht wissen. Nein, ich korrigiere: Das will niemand hier wissen. Bitte behalte deine sexuellen Vorlieben zukünftig für dich oder lebe sie im Privaten aus. 

. Die westeuropäischen und viele  moslemischen Frauen selbst wollen sich nicht in diese schlabbrigen Tücher kleiden und wollen das Wasser genießen. 

Lass uns doch mal ehrlich sein, du kennst keinen einzigen Moslem. Und du berufst dich hier auf Leute, die du namentlich nicht erwähnst und die ebenso keine Mitsprachemöglichkeiten haben. Was du da tust, ist Scheinargumentation. Du erschaffst Pseudo-Argumente aus luftleeren Raum und verwendest sie, um deine eigene Position zu bekräftigen.

De facto lässt sich das wie folgt aushebeln: Selbst wenn die Möglichkeit des Tragens einer Burkini gewährleistet wird, ist eine Verpflichtung zum Tragen einer Burkini nicht gegeben. Folglich obliegt es des Ermessens einer jeden einzelnen potenziellen Trägerin, ob sie sich zum Tragen einer solchen Bedeckung entscheidet. 

 Im Zuge der Radikalisierung kommt ausschließlich von fundamentalistischer Seite die Forderung nach Burkini.

Nicht das es doch Seiten sind, die sich schlichtweg für die Freiheiten aller Menschen einsetzen und zwar unabhängig von Religion, Kultur und Herkunft? Aber ich verstehe schon, dass Demokratiefeindlichkeit und Freiheit miteinander kollidieren können.

Radikal ist es, Menschen ihre Freiheiten nehmen zu wollen, obwohl diese faktisch gesehen niemandem schaden. Du bemerkst deine eigene Position nicht. Wirklich traurig.

Dass das Persönlichkeitsrecht nur vorgeschoben ist, zeigt auch die Forderung, männliche Bademeister zu verbannen.

Wenn man eine Behauptung in den Raum wirft, dann muss man sie ebenso auch bekräften. Link, wo ist der Link? Wer vertritt diese Position? Ich unterstelle dir nicht, dass du lügst, aber ebenso glaube ich dir nicht, wenn du Dinge nicht belegst, die du äußerst. 

Außerdem berufst du dich doch die ganze Zeit auf das "Persönlichkeitsrecht", dessen Artikel du kein einziges Mal genannt hast. Warum eigentlich? Vorliegend kommt hier übrigens Art. 4 GG in Betracht, nicht der andere Artikel.

 Die radikalen Moslems wollen islamisieren. Abgelehnt.

Verdammt, Hutten hat es abgelehnt. Ja gut, dann können die "radikalen Moslems" da wohl nichts mehr machen, denn Hutten bestimmt die herrschende Meinung. Werter Herr Hutten, du gepriesenes Oberhaupt, das über den Bundesverfassungsrichtern zu stehen vermag, wenn du die Sache ablehnst, dann muss dem doch so sein.

Übrigens sind das keine radikalen Muslime, Hutten...Das sind Ansichten von Leuten, die einfach nur Ahnung von der Materie haben. Radikale Muslime würden Frauen gar nicht erst ins Schwimmbad schicken, weil man dort nackte Haut sieht...so viel dazu.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Das Christentum ist keine Religion welches die Verhüllung der Frau und anderes, im Kollektiv  als Druckmittel  in einer Gesellschaft einsetzt wie der islam .

Da  das Christentum gar  keinen Weltherschafftsanspruch wie der Islam hat .

Daher ist der Vergleich naiv und lachhaft .

Oder soll ich sagen : Takia ?

Kommentar von woflx ,

Wer ein Schwimmbad betreibt, hat das Recht, bzw. die Pflicht, die Regeln festzulegen, nach denen sich die Gäste zu verhalten haben. Du bist hier derjenige, der sich die Angelegenheiten anderer einmischt, indem Du Vorschriften machen willst, was in einer solchen Hausordnung drin zu stehen hat.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Du bekommst gar nicht mit worum es geht oder? Mein Kommentar bezog sich auf die Gedankenspiele des Antwortgebers, der glaubt, dass es zu einer "Islamisierung" kommt, wenn Musliminnen mit Burkini baden dürfen.

Dass das Baden mit Burkini praktisch überall erlaubt ist, ist eh klar. Und dass das Recht eingeschränkt werden kann auch. Aber halt aus Sachgründen. Nicht weil ein paar Besorgte Bürger einen Zwergenaufstand üben.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Es geht nicht um Hygiene es geht darum dass diese Verschleierung eine Instrument  der Islamischen Politik und und der Islamisierung ist .

Und das darf  und soll man auch offen sagen .Auch wenn es politisch nicht korrekt ist .LEute wie du sollen sich endlich mal kundig über dem Islam machen bevor sie darüber gross reden .

Leute wie du (Atheisten ?)haben im Islam nicht mal ein Existenzrecht, ich als Christ ein bedingtes da ich immerhin aus deren Sicht Schriftbesitzerin bin .

Antwort
von KaeteK, 67

Dann geh mal in ein islamisches Land und trage einen Bikini am öffentlichen Strand...Dann hast du deine Antwort. lg

Kommentar von DonkeyDerby ,

In Ägypten ist das Baden in Bikini am Strand und in Schwimmbädern kein Problem. Gilt auch für die Türkei.

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