Frage von silenceee, 74

Warum wird das Mittlere (Sandwichkind) meist benachteiligt?

Bzw. gern ausgenommen und benutzt ? Ich beobachte sehr oft bei Familien das das mittlere Kind meist auf der Strecke bleibt :/ man könnte sogar meinen das es weniger geliebt wird. Warum ist das so ?

Antwort
von Nordseefan, 33

Weniger geliebt sicher nicht. Aber die mittleren haben es oft wirlich schwerer und FÜHLEN sich ( aus ihrer Sicht her sogar zurecht) weniger geliebt oder sagen wir besser beachtet.

Die großen dürfen mehr, bekommen mehr Taschengeld, haben eher ein Handy (obwohl man doch auch schon "groß" ist. Das der ältere das in dem Alter auch noch nicht durfte oder hatte ist irrelevant.

Oder man baut Mist: mit dem kleinen ist man nachsichtig, das versteht es noch nicht, die großen müssten aber doch so viel verstand haben. Und dann bitte auch noch dafür sorgen das der kleine das nicht macht. Dem wir auch noch viel gemacht, weil er das ja noch nicht kann.

Das mittlere genießt oft wirlich keine Priviliegien.

Und dann kommt noch oft dazu: Die Eltern werden pro Kind "enstspannter" weil sie ja schon Übung haben.

Kind eins darf was mit 12, Kind 2 auch, Kind drei dann vielleicht schon mit 10 Gemein!

Antwort
von bababu19, 49

Ich merke das in meiner Familie auch ein wenig. Ich denke die Eltern sind immer sehr stolz auf ihr Erstgeborenes. Das war schon immer so. Dann kommt das 2. und dann noch eins. Das kleinste (auch wenn es nicht mehr so jung ist) ist eben das jüngste und brauch noch viel Zuwendung von den Eltern.

Antwort
von EVU1999, 49

Das liegt daran das das erste Kind immer was besonderes für die Eltern sind und bei vielen Eltern das letzte Kind besonders behandelt wir was am Anfang richtig ist bis es halt aus dem Babyalterraus ist. Aber viele Eltern gewöhnen es sich nicht ab das das letzte Kind nicht mehr so viel Hilfe braucht.

Antwort
von bachforelle49, 25

Betrachte das auch (wieder) als so eine Plattitüde, daß es Sandwichkinder gibt. Ist meist so ein Wortgeplänkel während eines Kaffeegesprächs und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Schließlich liegt es an den Eltern und nicht an den bzw. ihren Kindern, daß dies suggestive Befinden da ist bzw. existiert bzw. wahrgenommen wird. Es gibt ja auch keine Sandwichmutter oder Sandwichvater usw.. Allerdings gibt es Rabenmütter und Rabenväter, aber das ist wieder was Anderes...

Antwort
von Kaputmacher97, 39

Eher das dritte bzw. Das letzte und nicht das in der Mitte. Die sorgen um das Kind lassen langsam nach. Ist bei mir so. Mein ältester Bruder wurde echt streng aufgezogen und durfte nicht lange raus etc. Und hat sein Geld selber in jungen Jahren verdient. Meine ältere Schwester das 2 Kind wurde nicht so streng erzogen und ich als 3 und letztes garnicht wenn ich so die Kindheit von meinen Geschwistern höre.

Kommentar von JanRuRhe ,

Verwechsel weniger Sorgen und Verbote nicht mit der Aufmerksamkeit, die ein Kind erhält.
Hängt vom Abstand der Kinder ab.

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