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Warum wird das Christkind so oft als blondes Wallemähne-Engelchen dargestellt?

gefragt von NinaD82NinaD82 am 19.11.2008 um 19:45 Uhr

Und warum bringt es die Geschenke?

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Zander1961
beantwortet von Zander1961 am 19. November 2008 19:46
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Das Christkind ist die christliche Symbolfigur des Weihnachtsfestes. Es wird als Darstellung des neugeborenen Christus verstanden, daher auch der Name Christ-Kind, wurde aber mit Weihnachtsspielen verbunden, in denen die Christkinder zur Krippe zogen und dem Jesuskind Geschenke darbrachten. Daher rührt auch, dass das Christkind traditionell als Mädchen oder als Engel dargestellt wird.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Christkind

Das Christkind ist heute, wie der Weihnachtsmann oder der Nikolaus, eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens. Es kommt im Allgemeinen ungesehen am Heiligabend oder in manchen Regionen auch in der Nacht zum 25. Dezember in die Häuser und bringt die Weihnachtsgeschenke. So wird es den kleinen Kindern erzählt. Dabei ist es meist von einem elfenhaften durchsichtigen Blätter- und Sternennebel umgeben. Früher kam oft eine engelsgleiche Christkind-Darstellerin zur Bescherung in die Familien und mancherorts besteht dieser Brauch auch heute noch. In den letzten Jahren wurde das Christkind immer mehr zu Werbezwecken verwendet, besonders oft als Mädchen mit blondem Haar und blauen Augen.


CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 19. November 2008 19:47
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"Die größte Popularität gewann Nikolaus aber als heiliger Kinderbescherer. Sein Fest wurde zum Kinderfest, an dem die Kinder Geschenke erhielten. Dieses Brauchtum, das im Hause Martin Luthers auch gepflegt wurde, war reformationstheologisch aber obsolet: Weil die Heiligenverehrung abgeschafft wurde, durfte natürlich die Kinderbeschenkung damit nicht mehr gekoppelt sein. Martin Luther erfand deshalb das „Christkind”, das nun zu Weihnachten die Kinder bescherte. Die reformierten Niederländer widersetzten sich. Sie feiern bis heute Nikolaus und bescheren immer noch an diesem Tag. Gleiches taten die Katholiken, bis im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert eine Brauchangleichung stattfand: Das „Christkind” wurde „katholisch”, der Weihnachtsbaum zog in die katholischen Häuser ein, dafür fand die Weihnachtskrippe Zugang in evangelische Häuser." Quelle: http://www.religioeses-brauchtum.de/winter/sanktnikolaus1.html

Weshalb das Christkind eher wie ein Mädchen aussieht, erklärt das allerdings nicht. Auch die männlichen Engel werden ja interessanterweise stark verweiblicht dargestellt.


Grosseschwester
beantwortet von Grosseschwester am 19. November 2008 19:50
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das ist der irrsinn der evangelischen kirche!!!

Kommentar von 56925cc9dcb6620cbcb4d7a691d25492smallNinaD82 am 19. November 2008 20:05

und wer kommt dann zu den katholischen Kindern?

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 19. November 2008 20:15

Der Nikolaus! Luther hatte ja seine Probleme mit den Heiligen, daher hat er das Christkind als "Ersatz" erfunden. St. Nikolaus ist traditionell der Geschenkebringer. In Ländern wie Spanien bringen allerdings die Hl. Drei Könige die Geschenke. Und das erst am 6. Januar.

Kommentar von heikephs am 2. Dezember 2008 16:13

Am besten tut man das alles weg und hält sich an die Vorgaben der Bibel.


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 19. November 2008 19:47
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Gestern hane ich das Christkind gesehen, es kam aus dem tiefen Tannenwald, und hatte den ganzen Hals voll ..


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