Frage von Tuck882, 97

Warum wird das Christentum vor allem im Westen so abgelehnt?

Ich mein damit, wenn man in Europa (Österreich oder Deutschland) zum Beispiel sagt, man ist Christ, also wirklich überzeugt und gläubig man eher angefeindet wird. Oder sich Leute irgendwie an den Kopf greifen. Es wird auf jeden Fall selten mit "super" reagiert.

Antwort
von kleineshummele, 31

Der Grund für das, was du vermutlich mit deiner Frage meinst ist, dass ganz allgemein Menschen, welchen es sehr gut geht, sich überall in der Welt unabhängig von jeglichem Glauben und Gott fühlen.

Dazu kommt der menschliche Hochmut, sich vielleicht durch die Schulbildung klug und unabhängig zu fühlen, weil es ja offensichtlich auch ganz ohne Gott so gut funktioniert.

Dieses System gab es schon immer in der Menschheitsgeschichte. Es ändert sich erst in ausweglosen Katastrophenzeiten, in denen von keiner weltlichen Seite mehr Hilfe zu erwarten ist. Auch das war schon immer so.

Kommentar von CalicoSkies ,

Was den Satz von Marx eigentlich sehr gut bestätigt.

Der formuliert es nämlich ähnlich:

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes undin einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

https://de.wikipedia.org/wiki/Opium_des_Volkes#Marx.27_Religionskritik

Das sehe ich aber eher als Contra-Argument als als Pro-Argument für Religionen :D

Antwort
von ThommyHilfiger, 48

Ob du den Kompass falsch abgelesen hast? Wenn schon so pauschal, dann doch eher im Osten (z.B. Orient) als im Westen (z.B. Amerika).

Antwort
von Matzko, 2

Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe andere Erfahrungen gemacht, die genau ins Gegenteil gehen. Sicherlich ist das auch länder- und gegendbedingt

Antwort
von Virginia47, 36

Seit wann? 

Und was meinst du mit Westen? 

Ich habe eher den Eindruck, dass es im Westen (der Bundesrepublik, als auch der westlichen Welt - USA) mehr Christen gibt, die vehemente Verfechter sind. 

Antwort
von warehouse14, 31

Die christliche Lehre steht eben konträr zum kapitalistischen Weltbild, welches im Westen krassiert. ;)

Aber im allgemeinen suchen Menschen, denen es (zu) gut geht, kaum nach Gott. 

Egal, wo auf diesem Planeten sie zuhause sind.

warehouse14

Antwort
von almmichel, 9

Du verwechselst da etwas aber ganz gewaltig. Christentum im Westen und Osteuropa. Im nahen und fernen Osten sind Christen seltener vertreten. Glocken läuten gehört, du weißt nur nicht wo die Glocken hängen. Um Stimmung zu machen solltest du mit Fakten aufwarten.

Antwort
von chanfan, 50

Was meinst du mit Christenrum?

Entweder bringst du etwas durcheinander oder hast etwas falsch geschrieben, bzw. anders gemeint.

Antwort
von nowka20, 4

wird es doch gar nicht, denn seine größte verbreitung ist doch im westen!

Antwort
von pinkyitalycsb, 18

Es gibt anscheinend zu viele Menschen, denen es einfach zu gut geht! Sie werden übermütig und denken, sie brauchen keinen Gott, weil sie sich selbst als groß und mächtig genug empfinden, bis sie irgendwann an ihre eigenen Grenzen stoßen und dann aber Gott für ihr Unglück verantwortlich machen.

Lies mal die Geschichte des Volkes Israel im Alten Testament! Jedesmal wenn es dem Volk gut ging, wandte es sich bald von Gott ab, und wenn es ihm wieder schlecht ging, beklagten sie sich alle und schrien nach Ihm. Gott half und es ging ihnen wieder gut, bis sie Ihn bald wieder vergaßen und sich erst auf Ihn besannen, als es ihnen wieder schlechter ging, sie sich erneut beklagten und um Hilfe schrien, es ihnen dann wieder besser ging und der ganze Kreislauf von vorne begann.

Die Menschheit hat sich kaum verändert, denn genauso verhalten sich viel zu viele Menschen auch noch in unserer heutigen Zeit! Statt Gott für ihr Wohlbefinden und ihren Wohlstand zu danken, denken sie nicht mehr an ihren Schöpfer und belächeln diejenigen, die Ihm treu geblieben sind. Das ist die traurige Wahrheit!


Kommentar von kleineshummele ,

Exakt so ist es! Und dies am Beispiel des Volkes Israel beschrieben, nicht erst seit heute. Der Mensch verändert sich offenbar nie!

Antwort
von Aliha, 47

Wie kommst du darauf?

Antwort
von minaray1403, 57

Wird es nicht.

Antwort
von DasistSpartakus, 41

weil die leute die schnauze voll vom christentum haben

Kommentar von Tuck882 ,

Das mein ich! Erspart mir die Erklärung!

Kommentar von kleineshummele ,

weil die leute die schnauze voll vom christentum haben

Und dies, obwohl sie "das Christentum" meist gar nicht kennen! - Eigenartig, nicht wahr?

Antwort
von chrisbyrd, 6

Jesus hat gesagt: "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt" (Johannes 15,18-19). 

Johannes schreibt in seinem Brief: "Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt hasst!" (1. Johannes 3,13). 

Als eine Art Antwort darauf ist vielleicht der folgende Artikel sehr interessant: http://www.bibelstudium.de/articles/3443/Die+Welt+%FCberwinden

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