Warum wird Abtreibung so tabuisiert?

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16 Antworten

Wie du selbst schreibst:

"ein Baby sterben musste"

ist Abtreibung die Tötung eines unschuldigen und wehrlosen Menschen.

Ist es nicht verständlich, wenn die Tötung von unschuldigen und wehrlosen Menschen kritisch gesehen bzw. tabuisiert wird?

Unschuldige und wehrlose Menschen sollte man nicht töten.

Und ja, nur weil du in der Vergangenheit Fehler gemacht hast, heißt das noch lange nicht, dass du es in Zukunft nicht besser machen kannst; insoweit irgendwer sowas behauptet, ist das natürlich Unfug.

Also alles gute und vermeide bitte in Zukunft jede Verhaltensweise deinerseits, die dazu führt, dass "ein Baby sterben" muss, insbesondere Sex mit Männern, die als Vater ungeeignet sind, und Abtreibungen selbst natürlich erst recht.

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Es ist deswegen ein Tabuthema, weil die Gesellschaft doch in Wahrheit viel intoleranter & engstirniger ist, als sie es gerne zugibt und Abtreibungen Dinge sind, die nicht in das Gesellschaftsbild passen.

Ich sehe das anders: Wenn es nicht passt, wenn etwa dem Kind kein solider Lebensstandart geboten werden könnte oder es vllt. von einer Person stammt, mit der die werdende Mutter unschöne Erlebnisse hatte, oder das Kind so stark behindert wäre, dass es kein schönes Leben führen könnte... sollte man darüber nachdenken, ohne dass man gehängt wird von den selbsternannten Weltrettern/Gralshütern der Traditionskultur. 

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weil es bei jedem thema jemanden gibt, der meint, er hat die weisheit gepachtet. überhöre n , ignorieren, labern lassen, sind da die mittel der wahl.
leider leben wir in einer welt, wo man sich fur alles und jeden rechtfertigen muss, sobald es nicht der norm entspricht.
wenn es fur dich die richtige entscheidung war ist doch alles gut. sprüche á la "das kind wurde bestraft" usw, halte ich für quatsch. welches kind? da war noch kein kind.
die meute die da so laut über jedes schützenswerte wesen schreien, sind übrigens oft die, die tiere an zweite 9der dritte oder achte stelle stellen. weil: "der mensch ist ja über allem" jaja.....

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Kommentar von Tragosso
28.03.2016, 14:25

Außerdem sind es die, denen hinterher egal ist was mit dem Kind passiert. Landet es eben im Heim. Bei vielen herrscht echt noch die romantische Vorstellung, dass adoptieren ja so leicht ist und scheinbar kaum Kinder in Heimen leben...

Aber ist ja egal, ob das Kind sich gewollt und geliebt fühlt. Es lebt! Hurra!

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Erstens ist Abtreibung ein Minderheitenproblem. Jede/r die/der nicht in der Situation war, ungewollt schwanger zu sein, masst sich an, es besser zu wissen als die betroffene Frau selbst.

Zweitens ist es ein Thema, das vor allem christlich-konservative Menschen beschäftigt. Und die sind immer schnell zur Hand, wenn's darum geht, anderen ihre Moral zu predigen. Nur sie wissen, was gut und böse ist.

Drittens ist das Internet voll von Texten der Antis, mit einem Wortschatz, der für Frauen, die sich aus irgend Gründen zur Abtreibung entscheiden, tief verletzend ist. Ferner die Klinikbelagerungen, die Demos - alles dazu angetan, Frauen, die abtreiben, anzuprangern. Daher schweigen die betroffenen Frauen lieber. Ausser die "Büsserinnen", die sich ach so reuig sind und um Vergebung bitten - und entsprechend Verständnis und "Trost" erhalten.

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Servus,

Es gibt immer wieder Menschen, die sich als moralische Richter über andere Menschen aufspielen.

Das findest du hier bei Gutefrage genauso - schau dir nur mal an, wieviele böse Kommentare du hier bezüglich deiner Abtreibung bekommen hast...

Viele, die sowas tun, argumentieren von irgendeiner weltanschaulichen Ansicht aus - manchmal hat es was mit Religion zu tun, bei anderen (gerade in einem Schwangerschaftsforum) ist es evtl. die Tatsache, dass sie selbst keine Kinder bekommen können bisher.

Du musst daran denken, dass ein Schwangerschaftsforum kein repräsentatives Abbild von Schwangeren darstellt - eine Frau, bei deren Schwangerschaft alles top läuft, meldet sich da nämlich erst an :)

Dort sind daher meist eher Leute, die nicht schwanger werden können, schlechte Erfahrungen / Probleme o.Ä. hinter sich haben und bei denen auf jeden Fall nicht einfach alles gut lief.

Meiner Meinung nach ist es völlig dir überlassen, was du machst - wenn du eine Schwangerschaft abbrechen willst, dann steht dir dieses Recht zu, auch wenn dein Grund für viele hier nicht nachvollziehen können.

Mach dir keinen Kopf und denk an den Tollen Song der Band "Die Ärze": Lass die Leute reden, denn sie haben ja nichts besseres zu tun :)

Lg

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Sollte eigentlich als Kommentar raus gehen aber mache nun doch eine ganze Antwort daraus.

Naja aber ich finde deine Aussage zu pauschalisieren echt schwierig!
Es gibt tatsächlich Fälle von korrekt eingenommener Pille ohne Erbrechen, Antibiotikum und ähnliches und die Frau wurde trotzdem schwanger!
Da zu sagen, wenn dieses Kind nicht gewollt ist (deswegen wurde ja schließlich mit der Pille die ohne Einnahmefehler ja ach so sicher ist, verhütet) muss die Frau die Schwangerschaft austragen. Vielleicht arbeitet sie noch dazu in einem Beruf der schädlich ist für das ungeborene und sie bekommt beschäftigungsverbot. Darf nicht arbeiten, fühlt sich mit der Schwangerschaft schon überfordert, muss zu Hause sitzen, weiß das sie das Kind eh nicht aufziehen will, darf aber nicht abtreiben, weil keiner deiner Faktoren vorliegt. Die Frau ist 8 Monate depressiv weil alles einfach sche!se ist und muss das Kind austragen obwohl sie verhütet hat? Finde ich schwierig!

Ich hab mir die Spirale setzten lassen weil wir definitiv kein zweites Kind zu der Zeit wollten. November zur Kontrolle gewesen, Spirale saß super, im Januar den positiven schwangerschaftstest in der Hand gehabt. Das hat unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt. 15 Monate zwischen den Kindern, kein Geld, kein Platz, ich mitten im dualen Studium, musste aus der Arbeit raus, kann mein Studium nicht weiter machen, es war alles einfach hinüber und das trotz sicherer Verhütung. Wir konnten uns lange nicht über den Zwerg freuen. Ich glaube im 4-5 Monat war der Punkt wo wir dank meiner Familie anfingen uns zu freuen. Platz haben wir zwar trotzdem erst ab nächstem Jahr genug, aber die Kinder kommen gut in einem Zimmer klar und wir schlafen gut im Keller.
Aber das haben wir wirklich nur dank meiner Mutter und der Hilfe meiner Familie geschafft. Weil wir keine Miete zahlen müssen, weil meine Mutter die Kinder nimmt wenn ich arbeiten gehe (sie ist Tagesmutter im Haus) weil sie mir den Rücken freigehalten hat damit ich in meinem beschäftigungsverbot das Studium Vollzeit beenden kann.
Die Kraft und so eine Familie hat nur leider nicht jeder.
Deswegen sollte man nicht pauschal sagen, Wer gesund ist und wenn das Baby gesund ist sollten die Frauen die Kinder bekommen.

Natürlich bin ich auch gegen diese "ich habe meine Pille vergessen-Abtreibungen" weil wer zu doof zum verhüten ist, ist selber schuld. Aber wenn man eine Verhütung wählt die sicher ist, und es nicht selbst "verbockt" sollte schon die Möglichkeit haben, sich entscheiden zu dürfen.

Und jetzt komme ich auf die Fragenstellerin direkt, das was du gemacht hast, ist wirklich.... Arm!
"Weil es nicht der richtige Vater war" also entschuldige mal! Dann muss man nunmal verhüten!
Ich denke nicht, dass Abtreibung allgemein ein Tabuthema ist, aber das du einen shitstorm zu erwarten hast, mit der Aussagen "ich wollte zwar ein kind aber nicht mit dem" ist doch wohl klar! Da schüttel selbst ich, die nicht grundsätzlich dagegen ist mit dem Kopf und denk mir "Mädchen, dein armes ungeborenes"
Ich mein, vor einem Jahr abgetrieben weil falscher Vater, heute mit neuem Partner verheiratet und schwanger. Was ist wenn du feststellst, dass er auch nicht der richtige Vater für das Kind ist?

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Kommentar von annemarie37
29.03.2016, 15:23

Mir scheint du gehst etwas voreilig zu Gericht über die Fragestellerin. Du weisst ja kaum etwas über die Hintergründe: Warum liess sie sich mit dem Typen ein? warum hat sie nicht verhütet (oder schlecht verhütet)?

Ich kann mir jedenfalls schon vorstellen, dass eine Frau von einem unmöglichen Mann kein Kind will, hingegen kurz darauf "den richtigen" findet und sich dann von diesem ein Kind wünscht.

Übrigens: wer einmal eine Pille vergisst, ist noch nicht gleich "zu doof zum verhüten". Das kann nun jeder Frau mal passieren. Es ist doch gut, dass es für Pannen die Möglichkeit des frühzeitigen Schwangerschaftsabbruchs gibt!

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Kommentar von GroupieNo1
29.03.2016, 20:26

Nein das stimmt wer die Pille vergisst nicht, dann allerdings nicht weiter verhütet, schon. Denn wenn ich weiß ich habe die Pille vergessen und somit keinen Schutz mehr muss ich anderweitig verhüten

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Kommentar von GroupieNo1
30.03.2016, 10:18

Nein nicht wirklich! Also so viel Verantwortung sollte. Frauen die kein Kind wollen, lieber abtreiben schon haben, wann sie sec haben dürfen und wann nicht! Und ich mein man hat ja ne Zeitspanne von 12 Stunden...
Wenn ich meine Tabletten nicht täglich nehme muss auch ich mit den Konsequenzen leben. Und ich habe zwar noch nie die Pille genommen aber meine Tabletten haben eine Kulanz von 3 Stunden und ich habe seit dem ich 15 bin noch nie eine Einnahme vergessen!
Wenn einem etwas wichtig ist, vergisst man es nicht!

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Viele Leute denken halt, dass in deiner Gebärmutter schon ein Baby war, das du damit "getötet" hast. Ignorier solche Leute einfach. Du hast für dich in dem Moment das richtige getan. Niemand anderes steckte zur Zeit in deinen Schuhen, also kann auch kein anderer beurteilen, was ok ist. :)

Leider wollen die Leute das eben doch beurteilen und sich selbst profilieren, um als "der bessere Mensch" vor dir zu stehen. ;)

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Kommentar von Fellknoelchen
28.03.2016, 11:39

Ja hab ich auch so Gedacht. Hab mich aus dem Forum gleich abgemeldet, das wurde mir dann doch zu kindisch, wie manche sich dort benehmen.

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Weil du in solchen Foren oft Frauen triffst, die schon sehr lange ohne Erfolg versuchen ein Kind zu bekommen oder schon eine oder mehrere Fehlgeburten hatten.
Vllt kannst du verstehen, dass es für diese Frauen schwer ist zu akzeptieren, dass jemand sein gesundes Kind abtreibt, "nur" weil es den falschen Vater hat.
Zugegeben. Ich verstehe deine Handlung auch nicht. Ich hätte mich nie dagegen entscheiden können, egal wie.

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Mir stößt es immer wieder etwas sauer auf, wenn einige so leicht in "richtige" und "falsche" Gründe für eine Abtreibung einteilen.

In einer Schwangerschaftkonfliktsituation zählen allein die Gründe der betroffenen Frau. Ob nun der "falsche" Mann, der "falsche" Zeitpunkt oder die "falschen" Umstände...

Nur diese Frau kann für sich und ihre Lebensplanung entscheiden, was ihre "richtigen" Gründe sind!

Alles Gute für dich!

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Kommentar von meretlein2
30.03.2016, 10:06

super Antwort! Danke isebise.

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Grundsätzlich ist eher das Gegenteil der Fall. Abtreibung ist in Deutschland zur Normalität geworden, auch wenn von sog. Ausnahmen gesprochen wird. Nach einer Beratung bekommt faktisch jede Frau den gewünschten Freibrief. Als "Moralapostel" werden dann diejenigen angegriffen, die sich für den Schutz des werdenden Lebens einsetzen (zumindest hier bei GF).

Es gibt in Notsituationen entsprechende Stellen, wo man Hilfe finden kann. Dein Kind durfte nicht auf die Welt kommen, weil es einfach nicht den richtigen Vater hatte. Dieser angegebene Grund von dir zeigt schon, dass du dir darüber bewusst bist, dass es sich um wirkliches Leben gehandelt hat, um ein Kind mit bereits vorhandenen Erbanlagen, mit einem schlagenden Herzen und einer Bestimmung zum Leben. Da ich als Tierschützerin schon Mitleid mit jeder hilflosen Kreatur habe, wäre es für mich unvorstellbar, eine Abtreibung durchführen zu lassen, wo ein Kind durch Absaugen oder Kürettage lebend in Stücke gerissen wird. Deshalb werden wahrscheinlich die Frauen in dem Forum so heftig reagiert haben, weil sie genau dieses Mitleid bei dir vermissen und der von dir angegebene Grund nicht auf eine Notsituation schließen lässt. Gelebte Sexualität ist eben auch immer mit Verantwortung verbunden und wenn "der Typ" unannehmbar war, hättest du ja nicht mit ihm intim werden müssen.

Ein "Tabu"-Thema ist Abtreibung für gläubige Christen. Grund: Der Wert eines Menschen hängt nicht von der Größe und der Entwicklung ab, sondern besitzt vom Augenblick der Empfängnis an bereits eine Würde und ein liebendes Angenommensein von Gott, der es gewollt und einen Plan mit ihm hat. Deshalb ist die Entscheidung über Leben und Tod nicht in den Entscheidungsbereich der Mutter gegeben - übrigens auch nicht bei einer evtl. Behinderung - da es vor Gott lebensunwertes Leben nicht gibt.

Wenn du deine damalige Entscheidung gegen das Kind auch heute noch richtig findest, gibt es keinen Grund, Nachteile für das erwartete Kind zu erwarten.

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Kommentar von KaeteK
28.03.2016, 21:29

Zumal dieses Kind einzigartig ist, wie jeder Mensch,  - es wird nie wieder eine Mensch geboren werden, der all diese  Erbanlagen besitzt, so ist wie dieser kleine Mensch. Es ist immer wieder ein großes Wunder, dass im Leib einer Mutter entsteht.  Danke für deinen Beitrag. Auch viele Nichtchristen sind übrigens gegen Abtreibung.

Es gibt keine Entschuldigung für eine Abtreibung - Man nennt das Verantwortung übernehmen.

Ich bin nur froh, dass dieses Kind nicht verloren ist...

Psalm 139 13
Denn du besaßest meine Nieren; du wobest mich in meiner Mutter Leibe 14 Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche,
ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl.15 Nicht verhohlen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht ward im Verborgenen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde.16 Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben;während vieler Tage wurden sie gebildet, als nicht eines von ihnen war

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Kommentar von meretlein2
29.03.2016, 15:47

Gott, der es gewollt und einen Plan mit ihm hat.

Und dieser Gott nimmt sich dann heraus, diesen Plan einfach ungefragt einer Frau, die damit nichts am Hut hat, einzupflanzen!

Andrerseits hat er offenbar mit mehr als 50% der dank seinem Plan erzeugten Embryonen nichts anderes vor, als sie jämmerlich zugrunde gehen zu lassen (frühe Spontanaborte)?

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Kommentar von KattaLoewe
12.08.2016, 08:02

Was ist das denn für ein Gott? Er gibt dem Mädchen ein Kind, das es nicht möchte und mir nimmt es das Baby weg, dass ich mir gewünscht habe. Es gibt keinen Gott.

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Das Problem mit der Abtreibung ist, dass sie oft aus sehr fragwürdigen Gründen betrieben wird. 
Ich bin kein Befürworter der Abtreibung, gebe ich offen zu. Sowas wie "es passt mir gerade nicht" oder "Ich möchte keine Hängebrüste haben" sind schon sehr heftig wie ich finde.

Viele sprechen auch den Kindern schon ein Lebensrecht im Mutterleib ab, frei dem Motto "Es ist noch kein Mensch".

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Kommentar von meretlein2
29.03.2016, 15:52

Genau das ist der Grund, weswegen Abtreibung ein Tabu ist: Weil es Leute gibt, die sich anmassen - ohne die genaueren Umstände zu kennen - zu beurteilen, was akzeptierbare und was "fragwürdige" Gründe sind - und Frauen, die das anders empfinden, entsprechend abkanzeln.

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Erstens sind solche Threads voll von 12 - 15 jährigen, welterfahrenen Mädchen, die sich irgendwie ausko...en müssen.

Und dann trägst du selbst mit deiner Frage zu solchen Beleidigungen zu: Ändern kannst du sowieso nichts mehr an deiner Abtreibung, also Klappe zu und gut ist.

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Kommentar von Viowow
28.03.2016, 12:57

"und dann trägst du selbst mit deiner frage zu solchen beleidungungen zu" , genau, und wer einen minirock anhat , trägt auch selbst zu seiner vergewaltigung bei... merkste was?

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Müsste dir eigentlich schon klar sein, dass niemand in einem Schwangerschaftsforum über Abtreibung reden will. Da gibt es immer viele Frauen die Fehl- und Frühgeburten hatten oder gerade um ihre Kinder bangen. Da ist dein Scheinproblem echt etwas schwer verträglich. 

Hoffentlich kommt da noch etwas mehr Reife bevor dein Kind kommt und nein ein Schwangerschaftsabbruch hat keinen negativen Einfluss auf eine neue Schwangerschaft. Der Körper macht keinen Unterschied, ob eine Frau einen Abbruch oder einen spontanen Abort hatte.

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Kommentar von Viowow
28.03.2016, 13:03

ich finde es sehr reif, zu entscheiden "es passt nicht, ich treibe ab". das macht man ja nicht aus einer laune heraus...

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Kommentar von Viowow
28.03.2016, 21:11

woher nimmst du dir eigentlich das recht, zu entscheiden, ob die frage für die TE sinnvoll ist oder nicht?

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Hallo

Ich mag mich an jemanden erinnern, der in 2 anderen Foren ein Bericht ähnlich Deinem geschrieben hat. Der Erzeuger war ein Afrikaner und deshalb wurde dann negativ geschrieben.

Rund 50% der Abtreibungen wird von Frauen durchgeführt, die noch keine Kinder haben. Viele davon bekommen später ein Kind. Zu dem Zeitpunkt war es für sie die richtige Entscheidung. Es sind keine schlechten Menschen, sie werden dann schon gute Mütter sein, wenn es soweit ist.

Eine Abtreibung hat heutzutage keinen nachweisbaren Einfluss auf weitere Schwangerschaften. Du bist unterdessen in der 12. Woche, hast also bald das erste Drittel überstanden, welches eher am kritischsten ist.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Kommentar von Fellknoelchen
28.03.2016, 22:01

Ja das war ich war in 2 Foren angemeldet, wurde aber überall beleidigt, deswegen auch keine Lust mehr da rein zu gehen, kriegt man sowieso keine Ratschläge sondern wird nur beleidigt...

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Wer Sex haben will und kein Kind möchte, der kann sich auch um die Verhütung kümmern.
Von mir aus auch doppelt, und zwar mit Pille / Spirale UND Kondom.

Wer aus einer Not heraus - z.B. Vergewaltigung - eine Abtreibung bzw. Pille danach erwägt, hat für mich einen nachvollziehbaren Grund als du.
Ich zähle auch noch einen Abbruch aus medizinischen Gründen zu denen, die ich vielmehr verstehen kann, als "ist der falsche Mann, deswegen bestrafe ich das Ungeborene dafür".

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Kommentar von Viowow
28.03.2016, 13:04

es ist für das kind bestimmt auch viel besser, auf die welt zu kommenund nicht gewollt zu sein...*ironie off*

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Kommentar von kiniro
28.03.2016, 15:30

Danke für Daumen runter, Fellknoelchen.

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Kommentar von meretlein2
29.03.2016, 15:59

Das hat doch mit "bestrafen" nichts zu tun! Sondern es hat damit zu tun, dass die ungewollt schwangere Frau nicht schwanger sein will, dass sie jetzt, mit diesem Mann, in dieser Situation nicht bereit ist, Mutter zu werden.

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Glaub nicht alles, was man dir einreden will! Es ist oft Glauben ohne wissenschaftlichen Hintergrund! Dummes Gelaber!

Hier ein Link auf die Seite sogenannter Lebensschützer!

Hier ein Spruch aus deren Gedankenwerk: Die höchste Norm menschlichen Verhaltens ist immer das göttliche Gesetz.

Darüber kann ich als Atheist nur den Kopf schütteln! Welches Gesetz der zig tausend Götter bitte sehr?

http://www.weisserfriede.de/info/pro_cont.html

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Kommentar von Fellknoelchen
28.03.2016, 11:48

Finde ich auch nicht ok. Dass ich als werdende Mutter mich auf ein Forum anmelden will um sich auszutauschen und werde von irgendwelchen schlecht gelaunten Frauen fertig gemacht. Eine davon war eine alleinerziehende mit einem schwarzen Kind, da kann ich ja verstehen warum man eifersüchtig auf normale Familien ist.

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