Frage von JesusAbraham, 360

Warum will Putin Polen angreifen?

http://www.bild.de/politik/ausland/nato/russland-polen-einmarsch-46967946.bild.h...

In diesem Artikel steht, dass Russland in einer Nacht Polen einnehmen.

Warum will Putin das machen?

Antwort
von JBEZorg, 277

Unser Lieblingstroll und die Bild wieder Schulter an Schulter im Kampf gegen die Wahrheit. Folge XYZ.

Antwort
von Aengstlicher, 360

Das glaube ich weniger, dass er ein neues Natoland angreifen möchte. Das Problem ist jedoch die Nato, die sich ausdehnt und so eine Gefahrenlage für Russland schafft.Wünschenswert wäre gewesen, dass ein ehemaliges mit Russland verbündetes Land danach neutral (im militärischen Sinne) geworden wäre.

Antwort
von Huckebein3, 138

Ich kann dir ja mal einen Artikel einstellen, der vom Spiegel kommt. Um den ganz lesen zu können, musste ich mir den größten Teil des Artikels dazukaufen für 0,39 Euro.:)
Aber es lohnt sich. Alledings bezweifle ich, dass du davon auch nur ein Wort versteht:

Philip Breedlove: Wie ein Netzwerk um den Nato-Militärchef
den Ukrainekonflikt anheizte

Mit zweifelhaften Informationen
hat eine Gruppe um Nato-Oberbefehlshaber Breedlove
versucht, Waffenlieferungen in die Ukraine durchzusetzen.
Von Christoph Schult und Klaus Wiegrefe

AFP/Getty Images

General Breedlove 2015

Privat trägt der General gern
Leder. Philip Mark Breedlove, 60, bis vor wenigen Wochen Oberbefehlshaber der
Nato und der US-Truppen in Europa, ist bekennender Harley-Davidson-Fan. Auch
als militärischer Chef der Allianz tauschte der amerikanische Viersternegeneral
seine blaue Luftwaffenuniform gegen die Motorradkluft und erkundete zusammen
mit Kameraden Europa.

Breite Schultern, breiter Gang,
noch breiteres Grinsen - so zeigen ihn Fotos von den Spritztouren, die seit
Kurzem auf der Enthüllungsplattform DC Leaks zu finden sind. Zurückhaltung war
Breedloves Sache nie.

Die Fotos sind der unterhaltsame
Teil einer ansonsten hochbrisanten Sammlung von Breedloves privatem
E-Mail-Verkehr. Ein Großteil der insgesamt 1096 gehackten Mails datiert aus den
dramatischen zwölf Monaten der Ukrainekrise nach der russischen Annexion der
Krim im März 2014. Tausende starben in den Gefechten zwischen Kiews Truppen und
moskautreuen Separatisten; über zwei Millionen Zivilisten flohen aus der
Ostukraine.

Russland unterstützte die
Separatisten mit Waffen, Kämpfern, Beratern. Als 2015 in Washington Forderungen
laut wurden, die US-Regierung solle ebenfalls massiv intervenieren, drohte
der Ukrainekonflikt zu einem Ost-West-Krieg zu eskalieren.

Die jetzt veröffentlichte
Korrespondenz enthüllt ein klandestines Netzwerk westlicher Scharfmacher um den
damaligen Nato-Militärchef, das dazu beitrug, den Ukrainekonflikt anzuheizen.
Viele Verbündete nahmen Breedloves alarmistische öffentliche Meldungen über
angebliche große russische Truppenbewegungen schon damals mit Sorge zur
Kenntnis, noch vor wenigen Monaten versicherte er, die USA seien bereit, "falls
nötig" Russland in Europa "zu bekämpfen und zu besiegen".

Das E-Mail-Konvolut belegt jetzt
erstmals, aus welchen fragwürdigen Quellen Breedlove Informationen bezog. Er
bauschte russische Aktivitäten in der Ostukraine auf, offenkundig mit dem Ziel,
Kiew mit Waffen zu versorgen.

Der General und seine
Gesinnungsgenossen betrachteten dabei den US-Präsidenten, immerhin
Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, und die deutsche Kanzlerin als Hindernis.
Barack Obama und Angela Merkel, die sich für eine Deeskalation einsetzten,
handelten "politisch naiv und kontraproduktiv", schimpfte etwa
Phillip Karber, der Breedlove mit Informationen aus der Ukraine versorgte und
zu den zentralen Figuren des Netzwerks zählte.

Auch die Bundesregierung hatten
Breedlove und seine Mitstreiter früh im Visier. Im April 2014 mailte Clark an
Nuland und Breedlove, der bulgarische Präsident Rossen Plewneliew habe
durchblicken lassen, es gebe "Probleme mit der deutschen Haltung", es
gehe um "Einflusssphären".

Die Versuche von Merkel und
Außenminister Frank-Walter Steinmeier, für den Ukrainekonflikt eine friedliche
Lösung zu finden, stellten die Hardliner als Bereitschaft Berlins dar, Russland
das Recht zuzugestehen, die Ukraine zu kujonieren.

Um Druck für die gewünschte
Waffenhilfe aufzubauen,
ergingen
sich Clark und Karber in düsteren Szenarien. Sollte der Westen die Ukraine im
Stich lassen, werde sich China ermuntert fühlen, seinen Machtbereich im Pazifik
zu erweitern, prophezeite Ex-Nato-Oberbefehlshaber Clark. Auch der Zerfall der
Nato drohe. Nur mit militärischer Hilfe sei die Lage zu retten. Am 8. November
2014 schlug Clark nach Gesprächen mit Kiews Präsidenten Petro Poroschenko,
dessen Beratern, Militärs und Geheimdienstleuten intern Alarm. Die Ukrainer
erwarteten ab Ende des Monats einen Angriff.

Antwort Breedlove: "Ich
werde mich sofort darum kümmern." Allerdings bestehe "eines der
größten Probleme" darin, dass einer der Verbündeten die
"Aufklärungsergebnisse" verwerfe. Gemeint war der Bundesnachrichtendienst,
der die Lage deutlich vorsichtiger einschätzte - was sich im Nachhinein als
richtig erwies.

Und in Karbers Mails schien der
Weltuntergang stets nur wenige Wochen entfernt. Die Front sei
"überall", schrieb er etwa Anfang 2015 an Breedlove. Russische
Agenten und ihre Helfer würden versuchen, mit "Terrorattacken,
Auftragsmorden, Entführungen und Bombenanschlägen auf die Infrastruktur"
Kiew und andere ukrainische Städte zu destabilisieren.

Clark hatte den
Verteidigungsexperten bei Breedlove mit dem Hinweis eingeführt, dieser sei
"brillant". Nach einem ersten Treffen gab sich auch Breedlove
beeindruckt: "GREAT visit". Der überaus rührige Karber schien auf den
ersten Blick ein wertvoller Informant, weil er häufig - nach eigenen Angaben
gut ein Dutzend Mal - an die Front fuhr und mit ukrainischen Kommandeuren
sprach. Auch die US-Botschaft in Kiew griff auf Karber zurück, weil es ihr an
Informationen mangelte: "Wir sind größtenteils blind."

Stellenweise lesen sich Karbers
Berichte wie Frontprosa,
etwa über
das Weihnachtsfest 2014, das er beim ultranationalistischen
Freiwilligenbataillon Dnipro 1 verbrachte: "Der Wodka floss, die Frauen
sangen die ukrainische Nationalhymne - kein Auge blieb trocken."

Von der Einheit - als private
Oligarchentruppe verrufen - wusste Karber nur Gutes zu berichten: Die
Angehörigen des Bataillons und ihre Sponsoren stammten angeblich aus der
Mittelschicht, es gebe einen großen professionellen Stab, der sogar "über
die Feiertage" arbeite. Breedlove schrieb zurück, er werde dafür sorgen,
dass diese Informationen "still und leise an die richtige Stelle"
gerieten.

Tatsächlich ist Karber durchaus
umstritten. In den Achtzigerjahren zählte der langjährige BDM-Mitarbeiter zu
den schärfsten kalten Kriegern. Er warnte noch 1985 vor einem Überfallangriff
der Sowjets und berief sich auf sowjetische Dokumente, die er jedoch falsch
übersetzte.

Kommentar von Huckebein3 ,

"Ich glaube, dass POTUS (President of the United
States -Red.) in uns eine Bedrohung
sieht, die man entschärfen muss, nach dem Motto: Verwickle mich nicht in einen
Krieg", klagte Breedlove. Wie könne man Obama davon überzeugen, sich
stärker im Ukrainekonflikt "zu engagieren", sprich Waffen zu liefern?,
fragt er den ehemaligen US-Außenminister Colin Powell.

Es sind prominente Namen, auf
deren Urteil Breedlove in der E-Mail-Korrespondenz zählt: Wesley Clark, ein
Vorgänger Breedloves in der Nato, Victoria Nuland, Abteilungsleiterin für
Europa im US-Außenministerium, sowie Geoffrey Pyatt, US-Botschafter in Kiew.

Und immer wieder Phillip Karber, Lehrbeauftragter an der Georgetown-Universität in
Washington und Präsident der Potomac-Stiftung, eines konservativen Thinktanks,
den das damalige Rüstungsunternehmen BDM gründete. Die Stiftung hatte nach
eigenen Angaben den osteuropäischen Staaten geholfen, ihre Beitritte zur Nato
vorzubereiten. Nun baten Parlament und Regierung in Kiew Karber um Hilfe.

Am 16. Februar 2015, auf dem
Höhepunkt der Krise, schrieb der bärtige Mann aus Warschau eine Mail an
Breedlove, Clark, Pyatt sowie US-Staatssekretärin Rose Gottemoeller, die im
Herbst als stellvertretende Nato-Generalsekretärin nach Brüssel wechselt. Es
gebe Möglichkeiten, der Ukraine Waffen zukommen zu lassen - ohne dass die USA
direkt involviert seien.

So habe Pakistan "unter der
Hand" angeboten, 500 tragbare Abschusssysteme vom Typ TOW 2 mit 8000
Panzerabwehrraketen zu verkaufen, binnen zwei Wochen könne die Lieferung
beginnen. Auch die Polen stünden bereit. Sie würden "gut erhaltene"
T-72-Panzer und Haubitzen aus Ostblockzeiten abgeben, was vermutlich nicht
auffalle, da ukrainische Waffen ähnlich aussähen.

Allerdings bestanden laut Karber
Polen wie Pakistaner darauf, dass die USA heimlich zustimmten. Warschau war
zudem nur dann zur Hilfe bereit, wenn die Lieferungen nach Kiew durch neue
Nato-Standardwaffen ersetzt würden.

Frontbesucher Karber (r.) in der
Ukraine 2015

Karber schloss sein Schreiben mit
der Warnung, die Zeit laufe davon.
Ohne sofortige Hilfe müsse man damit rechnen, dass die
ukrainischen Streitkräfte "innerhalb von 30 Tagen" kollabierten.
"Krass", mailte Breedlove zurück, "ich werde wohl einiges davon
weitergeben, aber vorher die Fingerabdrücke gründlich beseitigen."

Im März reiste Karber erneut nach
Warschau, um, wie er Breedlove schrieb, mit führenden Mitgliedern der
Regierungspartei darüber zu beraten, die Ukraine "stillschweigend mit
Artillerie- und panzerbrechender Munition zu versorgen".

Doch zum Ärger von Breedlove,
Clark und Karber geschah nichts. Die Verantwortlichen dafür waren schnell
ausgemacht. Der Nationale Sicherheitsrat, also Obamas Beraterkreis,
"verlangsame die Dinge", klagte Karber. Clark zeigte direkt auf das
Weiße Haus: "Unser Problem liegt eine Ebene über dem Außenministerium."

Auch in der Ukrainekrise
blamierte sich Karber, weil er dem US-Senator James Inhofe Fotos übergab, die
angeblich russische Einheiten in der Ukraine zeigten. Inhofe ging mit den
Bildern an die Öffentlichkeit. Schnell stellte sich heraus: Eine Aufnahme
stammte aus dem Georgienkrieg von 2008.Spätestens am 10. November 2014 hätte
Breedlove erkennen müssen, dass sein Informant auf dünnem Eis stand. Da meldete
Karber, die Separatisten prahlten, sie besäßen eine Atomgranate für den Mörser
S 24. Karber fand die Meldung erst auch "schräg", gab sie aber
weiter, weil in der Ukraine "viele verrückte Dinge passieren".

Die Motive Breedloves, sich trotz
solcher Falschmeldungen auf Karber zu verlassen, sind unklar:
Wollte er Waffenlieferungen um jeden Preis? Oder
hatte er andere Motive? Aus den Mails geht hervor, wie sehr Breedlove und seine
Mitstreiter die Sorge umtrieb, der Kongress könne die US-Truppen in Europa
reduzieren.

Breedloves E-Mail-Korrespondenz
wurde in Berlin mit großem Interesse gelesen. Schon vor einem Jahr hatte man im
Kanzleramt von einer "gefährlichen Propaganda" des
Nato-Oberbefehlshabers gesprochen, jetzt fühlt man sich in dieser Einschätzung bestätigt.
Und das Auswärtige Amt erklärt, zum Glück hätten sich auch außerhalb
Deutschlands "gewichtige Stimmen kontinuierlich gegen die Lieferung
,letaler Waffen' eingesetzt".

Dass der US-General im Mai aus
dem Dienst ausschied, beruhigt in der Bundesregierung kaum einen. Schließlich
tritt der von ihm als Bremser diskreditierte US-Präsident Obama ebenfalls bald
ab. Seine mögliche Nachfolgerin, die Demokratin Hillary Clinton, gilt gegenüber
Russland als Hardlinerin.

Und auch Diplomatin Nuland,
Breedloves Gesinnungsgenossin im US-Außenministerium, könnte nach der Wahl eine
noch wichtigere Rolle spielen: Sie wird als künftige Außenministerin gehandelt.
____________________________________________________

Das sind deine Freunde!!!

Kommentar von JesusAbraham ,

Ähmm sorry, aber das liest niemand. viel zu lang.

Kommentar von S0WJETsocialist ,

Dann ist das Rätsel gelöst warum du deine eigenen Artikel nicht kapierst 

Kommentar von Huckebein3 ,

Wenn du "niemand" bist, ist das in Ordnung. Ich hatte doch schon gesagt, dass du es ohnehin nicht verstehen würdest.:)

Kommentar von JesusAbraham ,

du musst Klartext schreiben. kurz und bündig. zeit ist heutzutage wertvoll. denn zeit ist Geld !

Kommentar von 666Phoenix ,

huckebein, viel zu viel Aufhebens für trottelige Trolle!

Antwort
von Kaputmacher97, 288

Kannst du mal beim nächsten mal einfach Seriöse Zeitungen lesen ? Da steht auch nur Russland "Könnte" Polen einnehmen. Die benutzen doch extra solche "Schlagzeilen" um mehr Leser zu kriegen.

Antwort
von Yamato1001, 123

Kurz und knapp nein wird er nicht (die meisten Argumente wurden bereits genannt)

Meine Frage an dich: warum bezeichnest du dich als Polit-Experte wenn du offenbar weder in der Lage bist einen (Bild-)Artikel zu verstehen noch wirklich was von Politik verstehst?

Lg

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community