CanyonGrand am 27.06.2009 um 19:19 Uhr
Es werden ja schon manche Dreijährige tagsüber in die Kindergrippe gebracht und sehen die Eltern erst nachmittags wieder.
Wäre es nicht besser, wenn ein Elternteil wenigstens so lange daheim bleiben würde, bis die Kinder ein paar Jahre älter sind?
Wenn man die Möglichkeit hat zu Hause zu bleiben sollte man das tun, leider gibt es immer wieder Ausnahmen das dies nicht möglich ist. Wenn ich bei uns im Kindergarten sehe, dass da welche ihre Kinder um 7 Uhr bringen und um 16 Uhr wieder abholen, aber den ganzen Tag zu Hause sind, frag ich mich warum diese Leute überhaupt Kinder bekommen. Sowas sollte verboten werden.Mein kleiner war auch schon mit 2,4 Jahren in dem Kindergarten, aber wenn es mir möglich war ist er auch nur bis Mittags da geblieben.

Man holt sie ja wieder ab.
Klar wäre es besser,aber leider ist das eine finanzielle Frage.Andererseits muß ich sagen,ich hab schon viele Kinder aufgezogen,aber eins steht fest. Kinder lernen von Kindern

Meine Kinder sind mit einem reichlichen Jahr bereits in die Krippe gegangen. Es hat ihnen nicht geschadet. Im Gegenteil. Sie hatten sich nach Gesellschaft gesehnt. Nur mit der Mama zusammen zu sein, hat nicht gereicht. Umso intensiver haben wir dann die gemeinsame Zeit verbracht. Sie haben es mir mit viel Liebe gedankt.
Meiner Meinung nach, gehören Kinder bis zum Alter von 3 Jahren in die Obhut der Eltern und nicht in eine Kita o.ä. Es gibt auf jeden Fall Situationen, wo die Mutter/der Vater/die Eltern aufgrund schwieriger Konstellationen keine andere Wahl haben, als das Kind in eine Betreuung zu geben. Wer allerdings "Eltern" werden will und schon von vornherein plant, das Kind mit 3,6,8 Monaten wegzugeben, der sollte vll. noch einmal über seinen Kinderwunsch nachdenken. Mit Sicherheit ist der Kindergarten/ die Kita/der Hort für die soziale Entwicklung eines Kindes wichtig. Nestwärme, Urvertrauen, was ebenso wichtig zur gesunden Entwicklung eines Kindes gehört und wichtiger ist, als das "Geld, das die Eltern verdienen um ihrem Kind etwas bieten zu können", lernt/bekommt ein Kind nur in seinem zu-Hause. Alles hat seine Zeit.
man will wieda arbeiten
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich glaube nicht das alle die Wahl haben, LEIDER
Kinder wollen unter Kindern sein

Das Sozialverhalten besonders bei Einzelkindern wird dort schon früh geprägt, sie lernen viel voneinander und miteinander umzugehen.
a) Je länger Kinder durch den Staat betreut werden, desto anfälliger wird unsere Gesellschaft dafür, daß der Staat die Werte und Normen setzt.
b) Kinder brauchen eine feste Bindung zu einem Mann und einer Frau. Frühkindliche Bindung findet schon vor der Geburt statt, daher ist die Familie die in allen Ländern der Welt natürlich entwickelte Erziehungs- und Betreuungsform.
c) auch unser Grundgesetz hat - nach der Erfahung mit der durch die Nationalsozialisten staatlich organisierten Kindererziehung (z. B. die Lebensborne) verankert, daß es vor allem anderen das Recht und die Pflicht der Eltern ist, die Kinder zu erziehen und aufzuziehen.
d) Es ist primär ein interesse der großen Kapitalgesellschaften, den Rückgang von Arbeitskräften durch die Schrumpfung der Bevölkerung zu kompensieren. Dadurch, daß der Staat viele Frauen auf den Arbeitsmarkt drückt, bleiben die Arbeitslosenzahlen hoch und die Löhne niedrig. Durch die niedrigen Löhne und die gigantische Steuerlast umgekehrt gibt es kaum noch die Möglichkeit, eine Familie mit nur einem Einkommen zu ernähren. Durch die hohe Steuerlast drückt damit der Staat wieder beide Eltern in die Fronarbeit der kommerziellen Wirtschaft.

so früh wie möglich mit der Gemeinschaft vertraut machen.
Diese Auffassung entspricht nicht dem Stand der Forschung in Bezug auf kindliche/frühkindliche Entwicklung.
Lesen Sie doch dazu mal: http://www.klett-cotta.de/psychologiebuechera.html?&ttproducts=1900
das Buch: "Kinder ohne Bindung"
