Umfrage von Barnarian 17.08.2011

Warum werden wir nicht gefragt

13 Abstimmungen
Abstimmungen
Ja, Wir sind für einen Volksentscheid 9
Nein, Wir sind gegen einen Volksentscheid 4
  • Hilfreichste Antwort von eurofuchs2 17.08.2011
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Hallo Barnarian,

    grundsätzlich stehe ich in dieser Frage einem Volksentscheid eher negativ gegenüber. Die Gründe hat immofachwirt ja benannt. Doch genau diese Experten, die das Wissen für sich gepachtet haben, haben uns in diese Krise geführt. Anders denkende Experten und Kritiker wurden überhört, diffamiert und totgeschwiegen.

    Ein Volksentscheid hätte den Vorteil, dass die Politik um ihre Entscheidungen werben muss, das bedeutet auch, dass alle Fakten auf den Tisch gelegt werden müssen und die Andersdenkenden Gehör finden.

    Auch wenn sich am Ende das Ergebnis eines Volksentscheides als falsch heraus stellt, wird die Welt nicht untergehen. Entscheide kann man durch neue Entscheidungen in der Zukunft auch korrigieren.

    Mehrere Klagen gegen die Bundesregierung sind beim Bundesverfassungsgericht anhängig oder werden noch vorbereitet. Auch die Verfassungsrichter sind keine ausgewiesenen Wirtschaftsexperten. Diese Urteile könnte man ja einmal dem Volk überlassen.

    EF2

  • Antwort von Immofachwirt 17.08.2011
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Nein, Wir sind gegen einen Volksentscheid

    Aus genau dem Grund, den du genannt hast, bin ich gegen einen Volksentscheid.

    Denn die Mehrheit hat Null Ahnung von Wirtschaft und erst recht keine von Finanzwirtschaft oder Volkswirtschaft. Insofern vertritt die derzeitige Regierung die Mehrheit sehr gut.

    Niemand gibt Gelder für andere Länder aus, sondern Deutschland bürgt für die Kredite, die Banken und Investmentgesellschaften anderen Ländern gewähren. Und eine Euro-Pleite steht überhaupt nicht zur Debatte. Der Euro kann und wird nicht pleite gehen.

    Außerdem kann jeder Wähler alle vier Jahre entscheiden welche Politik er haben will. Gefällt ihm gar keine, kann er sich immer noch selbst einmischen und in die Politik gehen.

  • Antwort von osmond 17.08.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Hi, repräsente Demokratie:Du wählst (oder auch nicht), Wahlbeteiligung unter 50%, dann gewinnt eine Partei mit 48% aller Stimmen (sind also - 24% der Wahlberechtigtengesamtheit), die darf dann machen, was sie will. Konkurrenz wird vom Verfassungsschutz außenbords gelassen. Wurden wir gefragt zur Einführung des Euro, zur Abschaffung der DM? Siehste! In der DDR hieß das mal: Blockparteien. Auch da gabs Wahlen. Kennst Du den Unterschied zur DDR? Einfache Antwort: freie Wahlen! Gruß Osmond

  • Antwort von VivaAMD 17.08.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Bei solchen großen entscheidungen ist ein Volksentscheid notwendig.

    Mit vernüftigen Volksvertretern wäre ich ja auch schon zufrieden.

  • Antwort von paula2005 17.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Volksentscheide sind nicht der richtige Weg,sagt Frau Merkel..Genau wie Schäuble meint,alle Nichtwähler sind zufrieden wie es ist...Außerdem sind wir nur die Bürgen des Staates,Staatsbürger der BRD-Finanz GmbH..Wir stehen sogar im Handelsregister und haften nur mit 25000€...

  • Antwort von mikael 17.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Na wat ist denn nun, erst wählst Du die Leute stramm und nun willst Du Dich beschweren?

  • Antwort von Reiterfee 17.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Die Politiker sollten öfter das Volk befragen, wenn sie es seinerzeit getan hätten wäre unsere liebe alte DM noch stabil und nicht der blöde Euro.

  • Antwort von Werte 17.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Das wirkliche Problem ist, dass wir dumm gehalten werden und ständig von wichtigen Themen abgelenkt werden.

    Wenn es einen Volksentscheid gäbe, würden sich die Menschen mehr für Politik und Wirtschaft interessieren. Wir sind doch keine unmündigen Kinder, aber wir werden so behandelt, damit die Wirtschaft, im Falle der Rettungsschirme die Banken ihr Ding durchziehen können.

    Unter den gegebenen Bedingungen sagen sich die meisten Leute "Wir können doch nichts bewirken" und das ist sehr schlecht und entspricht bestimmt nicht einer Demokratie.

  • Antwort von meyerbo 17.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Nein, Wir sind gegen einen Volksentscheid

    Wir sind eine repräsentative Demokratie, alle vier Jahre kannst Du abstimmen. Ansonsten ist es populistischer Unsinn, was Du da schreibst.

  • Antwort von Melissa33 17.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Tja. Wir Deutschen müssen darunter leiden, dass die anderen Länder wie Griechenland, Italien, Portugal usw. nicht haushalten können. Wir haben in Deutschland auch genug Probleme. Ich wäre auch für einen Volksentscheid bei diesen Themen.

  • Antwort von Werte 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Ca. 20 Aktive waren eine Woche lang in Schleswig-Holsteins Fußgängerzonen, auf Wochenmärkten, Straßen und Plätzen zum Unterschriftensammeln unterwegs.

    Für zwei Volksinitiativen.

    Die erste für Mehr Demokratie in den Kommunen.

    Die zweite für eine Bundesratsinitiative zur Einführung der bundesweiten Volksabstimmung.

    Diese Woche war so erfolgreich, dass Ende August ein weiteres Aktionscamp folgen wird.

    http://sh.mehr-demokratie.de/ Wer sich für Volksabstimmungen entscheidet, der kann hier seine Stimme abgeben.

  • Antwort von Realito 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Neuerdings wird nicheinmal das Parlament befragt. :o)

  • Antwort von flirtheaven 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    weil man aus den fehlern der weimarer republik gelernt hat. in der weimarer republik gab es sovile wahlen, dass die bevölkerung immer wahlmüder wurde, was letztendlich den radikalen parteien genutzt hat und zu katastrophe des WK II geführt hat. allerdings bin ich auch der meinung, das derzeit die politik wenig bürgernah agiert. entscheidungen werden der breiten bevölkerung nicht vernünftig nahe gebracht und teilweise mit einer überheblichkeit verteidigt, die nicht zu überbieten ist. ein wenig mehr bürgerbeteiligung wäre sicherlich sinnvoll, ob volksentscheide der richtige weg sind, ist aber fraglich. diese zweifel würden bei mir allerdings schnell ausgeräumt, wenn die wahlbeteilgung auf mehr als 85 % ansteigen würde.
    deutschland ist der staat, der am meisten von den vorteilen des euro profitiert. bas betrifft den staat selbst, die wirtschaft und die bevölkerung.

  • Antwort von Strassenkater 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid

    Weil man uns nicht fragt? Weil man uns fürchtet

  • Antwort von HARDCOREBUDDHA 17.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Ja, Wir sind für einen Volksentscheid
  • Antwort von Klimperinchen 17.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weil wir Menschen wählen, die für uns entscheiden. Sie haben unsere Stimme. Du entscheidest wen du wählst, weil er dir sagt, wofür er sich stark macht.

  • Antwort von Nudelholz95 17.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Nein, Wir sind gegen einen Volksentscheid

    das geht nicht. das würde im Chaos enden.

  • Antwort von Mabely10 28.12.2011

    Weil die Entscheidungen nicht vom Volk und noch nicht einmal von unseren Politikern abhängig sind. Politik ist etwas komplizierter und soll nicht für jeden Bürger nachvollziehbar sein.

    Was wirklich hinter den Kulissen passiert ist manchmal schwer zu durchschauen, aber nehmen wir das beispiel Griechenlandhilfe. Frankreich hat sich mit Investitionen in Griechenland ziemlich reingehängt und würde im Falle der Pleite der Griechen ziemlich bluten müssen. Also wirbt man für die Hilfen auf Teufel komm raus und setzt die Deutschen unter Druck. Die Mittel werden also nach Griechenland fließen, aber jetzt aufgepasst: weil Frankreich ja viel von Griechenland zu bekommen hat, geht unsere Hilfe wohin ? Genau ! Nach Frankreich !

    Da wären Volksentscheide für unsere Politiker unerwünscht, genau, wie eine Aufklärung. Das war jetzt nur eine harmlose Variante. Auf weitere Aufklärung setze ich bei Euch durch Eigeninitiative. Macht Euch schlau !

  • Antwort von Johnnybln 18.08.2011
    Nein, Wir sind gegen einen Volksentscheid

    Überlegen wir doch ausnahmsweise mal mit dem Kopf !

    Richtig ! Wir werden nicht gefragt ! Ein trauriges Zeichen für eine Demokratie, in welcher Politik im Interesse des Souverän zwar proklamiert, jedoch Lobbypolitik, nicht selten gegen die Interessen des Souveräns betrieben wird.

    Der Verweis darauf, daß man alle 4 Jahre die Wahl hätte, ist in diesem Zusammenhang ein eher Scheinargument. Ich erinnere an die Übergänge "Kohl-Schröder" und "Schröder-Merkel" - hat sich wirklich etwas geändert ?

    Richtig hingegen der Gedanke, daß die Masse keine Ahnung hat. In einer Welt, in der Globalisierung als gesetzmäßiger Prozeß abläuft, wäre es logisch gesellschaftliche Verhältnisse an ökonomische anzupassen; kleinhirnige nationale Strukturen lassen sich durch globale ökonomische Interessen einfach besser an der Leine führen - Ökonomie spielt heute selbst mit Staaten (->Griechenland usw.). Betrachten wir doch Entwicklungen in Deutschland; 10. Mio. Arbeitssuchende, Armut gewinnt an Bedeutung, Bildung verdient ihren Namen nicht mehr; sogg. Sozialsysteme sind seit Jahren überholt, da sie im Zusammenhang auch mit demografischen Fragen schon rechnerisch nicht zu halten sind; Gesundheit ist eine Ware !

    Logisch in diesem Zusammenhang, daß Interessenkonflickte zwischen Ökonomie und Gesellschaft schon durch die verschiedenen Ebenen (global - national) keinen Lösungsansatz mehr finden; ... scheinbare Erfolge sind letztendlich Zugeständnisse, die ein Weiterbestehen dieser Bedingungen erreichen.

    Was sollte z.B. das Zugeständnis "Volksentscheid" (im Zusammenhang mit S21 ja wieder in der Diskussion) erreichen? Diskussion über Nebensächlichkeiten werden als demokratischer Akt verhökert und erlauben im Endeffekt die Mitsprache über den Fahrplan oder die Farbe der Straßenbahn im Ort - entscheidende Aspekte werden weiterhin umschifft !

    Nichts gegen Stolz auf Erreichtes, vieles wurde in diesem Land gechaffen. Aber spätestens in der aktuellen Situation hilft ein Bestehen auf Besitzstandswahrung und Stolz auf Vergangenes niemandem. ... alle 4 Jahre die Stimme abzugeben, um dann ruhig zu sein, hat zumindest bisher offenbar nicht geholfen !

    MfG.

  • Antwort von DerNiemand 17.08.2011

    wegen der sicherheit

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