Frage von 98347932, 269

Warum werden Tiere gleich getötet, wenn eine OP zu teuer wäre?

Menschen, werden aber immer behandelt.

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Antwort
von michi57319, 97

Diese sehr allgemeine Aussage stimmt so ganz und gar nicht.

Ein Tier wird nur dann getötet, wenn eine OP aussichtslos wäre. Aber auch dann nicht zwingend. Meine Schäfine wurde operiert, sonst wäre sie noch in der gleichen Nacht gestorben, weil sie innerlich verblutet wäre. Sie starb knapp drei Wochen später. Sie wäre besser in tiefe Narkose gegangen und nie wieder aufgewacht.

Sollte es jemals wieder dazu kommen, daß ich einen Hund habe und wieder diese Erkrankung auftritt, würde ich es auch so machen. Das Herz wäre mir allerdings keinen Deut leichter.

Es hat bei vielen Erkrankungen wenig Sinn, weiter zu behandeln. Aufgrund gesetzlicher und ethischer Grundlagen wird ein Mensch zu Tode behandelt, einen Ausweg aus dieser Situation gibt es nicht.

Jede Katze mit Nierenschaden wird sehr gerne von vielen Tierärzten bis zum Sankt Nimmerleinstag behandelt, obwohl die Todesspritze in ganz vielen Fällen die gnädigere Alternative wäre.

Bei Tieren ist zudem eine Art Palliativmedizin sehr schwierig zu bewerkstelligen, weil sie keine Rückmeldung geben, ob's noch weh tut, wie der Mensch es kann.

Betrachte das alles etwas differenzierter, eine allgemeingültige Antwort wird es für keinen Fall geben. Es ist immer Abwägungssache, ob ein Tier weiterleben kann, gut leben kann, oder ob es eine Qual wäre.

Antwort
von sukueh, 73

Wie kommst zu dieser sehr pauschalen Aussage ? Umfrage beim Tierarzt gemacht oder was ? 

Von "gleich getötet" kann wohl in den seltensten Fällen gesprochen werden; viele Besitzer zahlen für "normale" Tierarztbehandlungen oft schon weit mehr als den Kaufpreis des Tieres. 

Da Tiere nun mal gegen Geld "erworben" werden, kann dieser "Kostenvergleich" zwar gezogen werden, aber ich glaube, dass nur eine sehr kleine Minderheit an Tierbesitzern hier tatsächlich bei Tierarztrechnungen gegenrechnen und der größte Teil natürlich für alle Tierarztkosten aufkommt, die zur Wiederherstellung der Gesundheit ihres Haustieres notwendig sind. 

Beim Tier lässt sich halt im Gegensatz zum Menschen eher entscheiden, wie man handelt, wenn die ärztliche Kunst nicht mehr ausreicht, um das Leben noch lebenswert zu machen - unheilbare Krankheiten verbunden mit großem Schmerz müssen nicht ausgehalten lassen werden.

Expertenantwort
von Goldsuppenhuhn, Community-Experte für Meerschweinchen, 123

Hallo 9834...,

Deine Aussagen sind nicht richtig.

Ein Tierbesitzer entscheidet, ob er eine OP durchführen lässt. Ich habe durchaus schon erlebt, dass manche wirklich gut betuchten Leute aus Kostengründen nicht bereit sind, dem Tier eine gute Behandlung zukommen zu lassen. Das Tier ist es ihnen einfach nicht wert, hier mangelt es an der Liebe zum Tier.

Ich habe auch schon erlebt, dass manche weniger wohlhabende Leute an jeder Ecke sparen, um die Behandlung finanzieren zu können. Sie würden für ihr Tier ihr letztes Hemd geben. Pauschal lässt sich das nicht sagen.

Nicht jeder Mensch auf unserem Planeten erhält eine notwendige OP. In Deutschland haben wir ein sehr soziales Krankensystem, das ist nicht überall so. Es gibt genug Menschen auf der Erde, die gerettet werden könnten, wenn sie die medizinisch notwendige Behandlung bekämen.

VG Goldsuppenhuhn.

Antwort
von Goodnight, 25

Du kannst ja kaum von einem Tierarzt verlangen, dass er alle Tiere auf seine Kosten operiert. Wovon soll er den leben?

Wenn der Besitzer kein Geld hat oder locker machen will bleibt dem Tierarzt ja nichts weiter übrig um Leiden zu vermeiden.

Allerdings hab ich auch schon im Tierspital erlebt, dass der Tierarzt gesagt hat, wir operieren das Tier und vermitteln es weiter an jemanden der Geld für die Versorgung des Tieres hat.

Gelegentlich nimmt auch mal ein Tierarzt ein Tier bei sich auf. Oft ist das logischerweise aber nicht machbar.

Expertenantwort
von Sesshomarux33, Community-Experte für Kaninchen, 122

Hallo, 

weil, bei uns in solchen Fällen die Krankenkasse zahlt. Bei Tieren zahlt der Besitzer. 

Allerdings kenne ich keinen Tierarzt, der ein Tier einschläfert, weil der Halter die Behandlung nicht zahlen kann (dürft er rein rechtlich auch gar nicht). Jeder Tierarzt würde eine Ratenzahlung vorschlagen o.ä. Hatte schon Fälle in meiner Pflegestelle, wo mich Tierärzte anriefen, weil der Halter sein Kaninchen nach einer OP nicht mehr abgeholt hat und nicht ausfindig zu machen war. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Kommentar von KUMAK ,

Und wer zahlt im Falle eines Falles falls der Besitzer doch nicht zahlen kann?

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Entweder zahlt der Besitzer in Raten oder der Tierarzt kann sein Geld dann anklagen. Gibt auch Tierärzte, die schenken eine Behandlung bei Kleinigkeiten (dürfen sie allerdings nicht). Die beiden Kaninchen, die ich damals aufgenommen habe, musste ich nicht bezahlen (hatte es aber angeboten). 

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Wenn ein Tierarzt ohne Auftrag des Besitzers operiert kann er hierfür vom Besitzer kein Geld verlangen!

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Das stimmt. Ich gehe jetzt aber von aus, dass der TA mit Erlaubnis behandelt. 

Kommentar von Goodnight ,

Natürlich kommt das laufend vor, was meinst du was mit Kühen und Pferden etc. passiert? Was du beschreibst kommt eher selten und bei Bagatelloperationen vor wenn Aussicht auf Vermittlung besteht.

Antwort
von Ursusmaritimus, 111

Wenn du es dir leisten kannst die Kosten zu übernehmen werden auch deine geliebten Tiere behandelt. Die Solidargemeinschaft der Menschen ist zwar bereit die Krankheitskosten der Menschen zu übernehmen nicht jedoch der Tiere und das ist gut so!

Oder wolltest du das jemand entscheidet ob das vorhandene Geld für dich oder für einen Hund/Pferd/Katze ausgegeben wird?

Antwort
von Segnbora, 106

Das ist eine Verallgemeinerung. Ich hatte einen Wellensittich mit einem Tumor, die OP hat damals (es ist viele Jahrzehnte her) 38 D-Mark gekostet, während man in einem Zoogeschäft Wellensittiche für 15 oder 20 Mark hätte kaufen können.

Es war mir egal. Ich hab damals sogar 50 Mark gegeben, der Rest war für die Kaffeekasse, weil ich glücklich war, daß meine geliebte "Edwina" noch ein paar Jahre mit ihrem Partner glücklich leben konnte.

Also immer ruhig mit den jungen Pferden und nicht solche Behauptungen schreiben. Und für Menschen gibt es immer noch die Krankenversicherung, die medizinisch notwendige Behandlungen bezahlt, dafür zahlen wir ja auch Monat für Monat unsere Beiträge

Kommentar von ichbinkeintoast ,

38 DM ? Ich glaub hier geht es er um den tausender Bereich für unseren Hund mussten wir schon über 2000 Euro zahlen

Kommentar von Segnbora ,

Es geht nicht um "höher-schneller-weiter" sondern um die Verhältnismäßigkeit, die einem verantwortungsbewußten Tierhalter es immer wert sein sollte, die Lebensqualität seines Tieres zu erhalten.

Wenn jedoch keine Besserung mehr zu erreichen ist bzw. das Tier aufgrund einer Erkrankung keine Lebensfreude mehr hat, sollte man auch hier die Konsequenzen ziehen und es erlösen

Antwort
von Georg63, 96

Deine Behauptung ist falsch. Tiere werden nicht wegen einer nicht durchzuführenden OP getötet. Sie dürfen weiterleben, bis eine Erlösung wegen Schmerzen angeraten ist. Ein schmerzfreies Tier darf niemand ohne wichtigen Grund töten.

Kommentar von Attila406 ,

Natürlich darf ich ein schmerzfreies Tier töten, zählt Essen als wichtiger Grund?

Kommentar von Georg63 ,

Ja sicher zählt das als Grund - ich esse ja selbst gern und oft Fleisch! Deshalb habe ich das auch ausdrücklich so formuliert.

Aber hier geht es um Hunde und Katzen und die dürfen in Deutschland nicht zum Verzehr getötet werden.

Da kämen dann nur Krankheit, Alter oder (k.A. ob das rechtlich noch gilt) extreme Aggressivität in Frage.

Antwort
von Lilly11Y, 61

Wie meinst du das? Das ist doch nicht grundsätzlich so. Ich denke der größte Teil der Tierbesitzer zahlt jede OP, wenn das Leben danach für das Tier lebenswert ist. Es gibt auch dabei die Möglichkeit der Ratenzahlung.

L.G. Lilly

Antwort
von Sternenbande, 36

Naja ist doch logisch. Ein Bauer bekommt aktuell 120 Euro für ein Schwein am Ende der Mast. Wie sollte er dann dieses Schwein bei einer Krankheit für 150 Euro operieren lassen? Das geht nur, wenn die Leute bereit sind mehr als 2 Euro für das Kilo Fleisch zu bezahlen. Dazu sind sie aber nicht bereit. Oder der Bauer muss eben selber hungern.

Und im Heimtierbereich bedeutet eine teure OP auch immer, dass das Tier schwer krank ist. Wenn dann die Heilungschancen eher gering sind oder das Tier auch nach der OP nicht ganz gesund wird ist es oft eben besser dieses erlösen zu lassen. Ich lasse z.B. keiner 2 jährige Ratte mehr einen Tumor für 70 Euro entfernen, weil die Ratte danach eh nur noch 6 Monate lebt, mit Tumor muss sie dann vielleicht nach 5 Monaten eingeschläfert werden. Wegen diesem einen Monat tue ich weder dem Tier eine OP an noch bin ich bereit dafür 70 Euro zu bezahlen.

Und das Menschen immer behandelt werden stimmt auch nicht. Es gibt genug Menschen, die eine OP ablehnen.

Antwort
von reblaus53, 87

Wenn es DEIN Tier ist, steht es dir natürlich frei, dich für eine OP im Zweifelsfall finanziell zu ruinieren. Wobei immer noch fraglich ist, ob die Operation wirklich zum Wohle des Tieres ist oder vielleicht ein leidvolles Leben nur unnötig verlängert. Eine der wenigen Unterschiede zwischen Tier und Mensch ist, dass Tiere kein Bewusstsein für die eigene Endlichkeit und somit auch keine Angst vor dem Tod haben (Damit meine ich jetzt natürlich nicht die "Todesangst" die ein Tier in einer bedrohlichen oder qualvollen Situation durchaus hat). Ich würde MEINEM Tier jedenfalls im Zweifelsfall immer ein glückliches Leben wünschen, sei es auch kurz. Von einem möglichst langen Leben hat ein Tier nicht unbedingt was.

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katzen, 99

nun dass bei uns jeder mensch immer behandelt wird liegt an der gesetzlichen krankenversicherung. anders gesagt: jede behandlung ist immer bezahlt

bei tieren ist das leider anders. es gibt zwar krankenversicherungen aber verpflichtend sind die nicht. die überwältigende mehrheit hat keine. und wenn dann was ist und kein geld für nen arzt da ist hat das tier das nachsehen..

Kommentar von melinaschneid ,

Das Problem mit dem Krankenversicherungen für Tiere ist oft einfach das ältere Tiere nicht mehr oder nur unzureichend versichert werden. Wenn man dann ein älteres Tier aufnimmt schaut man dann aus der Wäsche.

Kommentar von Goodnight ,

Das ist ein Irrglaube, auch Menschen werden nicht weiter behandelt, wenn die Kassen die Kosten nicht mehr decken wollen oder müssen. Nicht jedem wird eine Vorzugsbehandlung geboten. Schon gar nicht, wenn man nicht reich ist.

Antwort
von MelissaChan3, 140

Ob operiert wird, entscheidet ja noch jeder Besitzer selbst, ob ihm das Tier das Geld wert ist, wie sinnvoll eine OP in dem Alter /bei dem Risiko ist, diese Möglichkeit würde vielleicht bei Menschen auch zu weniger künstlich herausgezögertem Leid führen. Ansonsten sind Tiere vor dem Gesetz Sachgegenstände und vollwertiges Eigentum des Besitzers, der kann darüber verfügen und es besteht kein Verbot, das Leben vorzeitig durch eine nicht vorgenommene OP enden zu lassen.

Kommentar von Burgilali ,

Großér Irrtum! Tiere sind keine Personen und KEINE Sache; Das Tier hat im § 90a BGB seit 1990 eine eigene Rechtsstellung. Es ist ein Mitgeschöpf. Allerdings wird bei Tieren das Sachrecht nach BGB angewendet.

Mit der Einschränkung, dass, jeder der sein Verfügungsrecht über sein Tier ausübt die besonderen Vorschriften zum Schutz der Tiere zu beachten hat (§ 903 BGB). 

Antwort
von harzerbahn, 57

gute frage und gute antwort (nüüüüüüüüücht eingebildet gemeint xD)

also: ich finde es super dass du dich das fragst, denn es ist so: menschen werden nciht getötet

und einschläfern ist schmerzvolles töten

wenn menschen nur noch leiden vor schmerzen, werden sie doch auch nicht getötet

wieso also tiere? wieso genau wird so erklärt: tiere sind es nicht wert, so lange leben zu dürfen oder das geld auszugeben

ganz ehrlich: wenn ich nur noch leiden würde vor schmerzen, würde man mich doch auch nicht einfach töten

und wer das geld nocht ausgeben will soll sich kein tier holen

tiere sind schlauer als menschen und viel mehr wert, denn sie töten andere lebewesen um zu überleben. die meisten menschen nur weil es halt lecker ist

aber versteh einer die menschen :/

ich weiß dass ich natürlich auch ein mensch bin, aber einige menschen verstehen tiere nicht als menschen, sondern als tiere.

man selber muss wie ein tier fühlen können und es wirklich verstehen wollen um zu wissen was es will

klar: man wird sich erst in vielen vielen vielen vielen vielen vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeelen jahren richtig mint tieren verständigen können, aber trotzdem kann man das auf gewisser weise auch jetzt schon.

wenn ein tier sterben will (wegen den schmerzen), dann begeht es selbstmord

und jetzt werden vermutlich einige sagen: tiere können kein selbstmord begehen

delfine sind die einzigen tiere die das können

das stimmt nicht

irgendwelche wissenschaftler haben dass gesagt

aber wissenschaft erklärt nicht alles

wissenscshaftler reden ÜBER tiere

aber sie müssen MIT tieren reden

ansonsten können die auch in 10000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 jahren nur ÜBER tiere reden

ich hoffe ich konnte dir helfen und liebe grüße harzerbahn ^^

Kommentar von brandon ,

Ich mag Tiere auch sehr und habe drei Katzen und zwei Hunde.

Da ich mich für Tiere sehr interessiere schau ich mich auch viele Fernsehsendungen über das echte Leben der Tiere an und damit meine ich nicht Flipper +Co.

Schau Dir doch auch mal solche Sendungen an bevor Du allen Tieren einen Heiligenschein verpasst. Du wirst dann ganz schnell feststellen das Tiere sogar im Umgang mit ihrer eigenen Art sehr brutal und unbarmherzig sein können.

Tiere töten sehr wohl auch aus Gründen in denen es nicht um ihr Leben geht. Hast Du zum Beispiel eine Ahnung davon wie viele Mäuse von Katzen grausam getötet werden in dem die Katze die Maus immer wieder frei lässt um sie wieder zu fangen, bis diese tot ist? Nur selten werden diese Mäuse auch gefressen weil es zu  Hause viel besseres Fressen gibt. Das machen sie natürlich nicht nur mit Mäusen.

Bei Hunden ist es auch sehr unwahrscheinlich das er ein erlegtes Tier auch frisst.

Diese Tiere jagen aus Instinkt und weil es ihnen Spaß macht genauso wie das Spiel mit einem Ball der ja nur ein Ersatz für Beute ist.

Männliche Löwen töten die Jungen ihrer Vorgänger wenn sie ein Rudel übernehmen damit die Löwinnen wieder paarungsbereit sind.

Es gibt noch mehr solche Beispiele.

Ich möchte noch hinzufügen das ich die Tiere des wegen nicht verurteile. Mich stört nur diese “Tiere -sind -die- besseren Menschen  -Mentalität“.

Wer so denkt sollte sich vielleicht ein Lager in der Wildnis machen und sehen wie lange es dauert bis er von wilden Tieren angegriffen wird.

Das Märchen von dem bösen Menschen und den heiligen Tieren ist eben nur ein Märchen.

Ist ja auch logisch denn auch Menschen waren einst Tiere.

Nix für ungut. 

Kommentar von harzerbahn ,

ich will nicht sagen, dass tiere ganz unschuldig sind

Kommentar von Ursusmaritimus ,

...aber du setzt Tiere zumindest den Menschen gleich, wenn nicht sogar über den Menschen. Dies kannst du in deinem stillen Kämmerchen solange es nur dich betrifft gerne tun. Im Umgang mit der Außenwelt ist dies ein absolutes NoGo! Willst du entscheiden dürfen/müssen ob du den Hund überfährst oder ausweichst und die Frau mit dem Kinderwagen gefährdest?

Kommentar von Georg63 ,

harzer - Tiere sind sehr wohl unschuldig, denn für sie gibt es keine moralischen Grundsätze, die eine Schuldfrage begründen könnten.

Um Moralvorstellungen zu entwickeln muss man erst eine höhere Bewußtseinsstufe erreichen und da unterscheiden sich Mensch und Tier.

Antwort
von mylifemychoices, 89

Das Tiere nicht unnötig leiden müssen.

Antwort
von KUMAK, 92

Wer will schon für ein Tier unnötig bezahlen? Ein Mensch gibt das Geld in seinem Leben meistens wieder zurück, durch Abreit usw. Ein Tier macht nach der OP das gleiche wie zuvor.

Kommentar von Saturnknight ,

Du hast wohl kein Tier?

Ein Tier kann einem sehr viel zurück geben, mehr als so mancher Mensch. Ein Tier kann ein guter, treuer Freund sein. Viele sogenannten Freunde (die menschlichen) hintergehen einen, ein Tier macht so was nicht.

Außerdem ist Geld nicht alles. Du willst also jeden Cent genau abrechnen ... schon mal was von Mildtätigkeit gehört?

Und was machst du, wenn du jemandem Geld leihst für ne OP, und derjenige stirbt, bevor er es dir zurückgeben kann?

Du tust mir einfach nur leid. Du bist ein rein materialistischer Mensch.

Kommentar von KUMAK ,

Ein Tier kann dich deshalb nicht hintergehen weil es keinen Verstand besitzt. Das Tier weiss: "Bei uns gibt es Essen, da bleibe ich." Ein Tier ist nicht schlau, ein Tier folgt seinem Instinkt. In der heutigen Gesellschaft ist es normal wenn man auf seine Ausgaben achtet. Da sind nebenbei die Kosten für einen Köter nicht drin.

Kommentar von Saturnknight ,

Da sind nebenbei die Kosten für einen Köter nicht drin.

Spätestens mit dieser Aussage hast du endgültig gezeigt, wie du drauf bist.

Was ist bei dir, wenn jemand (beispielsweise deine Eltern) krank werden und Pflege brauchen und sie keine Pflegeversicherung haben? Würdest du dann die Kosten übernehmen? Ach ne, du mußt ja auf deine Ausgaben achten.

Dazu kommt noch:

In der heutigen Gesellschaft ist es normal wenn man auf seine Ausgaben achtet. Da sind nebenbei die Kosten für einen Köter nicht drin.

Man merkt wie wenig Ahnung du von IRGENDWAS hast. Gerade in der heutigen Gesellschaft werden Haustiere immer wichtiger. Früher waren Haustiere meist nur Nutztiere. Katzen wurden als Mäusejäger eingesetzt, da es viele Mäuse in den Vorratskammern und Kornspeichern gab. Hunde wurden als Hof/Kettenhunde und als Hütehunde eingesetzt. Aber in den heutigen Wohnungen sind Mäuse sehr selten. Es gibt weniger Bauernhöfe, die geschützt werden müssen, und weniger Schäfer. Trotzdem steigt die Zahl der Hunde und Katzen die in Deutschland leben, und die Besitzer geben für die Tiere mehr Geld aus als früher. Tierbedarfsläden boomen. Mittlerweile gibt es sogar Haustiermessen, auf denen es alles mögliche für Haustiere zu kaufen gibt.

Also nur weil DU scheinbar nicht bereit bist, einen einzigen Cent für ein Tier ausgibst, heißt das nicht, daß die Gesellschaft auch so denkt.

Kommentar von KUMAK ,

Es ist aber so, viele können es sich nicht leisten eben mal so eine 2000 Euro teure Operation zu zahlen. Und das du die Eltern mit einem Tier vergleichst ist ja echt das letzte, die Eltern waren es die einen grossgezogen haben, die einen druchgefüttert haben. Es gab früher auch Sklaven, heisst das nun alle schwarzen Menschen sind Sklaven? Hunde gab es früher nicht, Hunde sind eine vom Menschen gezüchtete Rasse der Wölfe.

Kommentar von Saturnknight ,

Es ist aber so, viele können es sich nicht leisten eben mal so eine 2000 Euro teure Operation zu zahlen.

Du gehst hier von nem Extremfall aus. Es gibt Leute die rechnen knallhart: die OP kostet 50€, ein neues Tier nur 15€, also keine OP sondern ein neues Tier ... Und eben mal so eine OP für 2000€ ist selten. Ich hatte erst einmal einen Fall von einer OP für 1000€ und dabei hatte ich schon viele Haustiere. Du hattest mit deinen 14 Jahren scheinbar noch kein einziges.

Und das du die Eltern mit einem Tier vergleichst ist ja echt das letzte, die Eltern waren es die einen grossgezogen haben, die einen druchgefüttert haben.

Ein guter Weg um meiner Frage auszuweichen. Das beantwortet aber nicht meine Frage selbst. Aber richtig, du hast ja schon in deiner Eingangsantwort gesagt, daß ein Mensch so was ja abarbeiten kann. Du rechnest alles auf, nix ohne Eigennutz. Wieviel ein Tier einem aber geben kann, das wirst du nie verstehen.

Es gab früher auch Sklaven, heisst das nun alle schwarzen Menschen sind Sklaven?

Was ist das jetzt für ein Schwachsinn? Was hat das mit Sklaverei zu tun? Abgesehen davon, daß nicht alle Sklaven schwarz waren (als Beispiel die Wikinger - glaubst du die fahren extra bis Afrika um sich Sklaven zu holen - die haben sich ihre aus dem Baltikum geholt, also weiße Sklaven)

Ich hab mal mit meiner schwarzhäutigen Adoptivtochter gesprochen, die hat auch nicht kapiert, was du damit aussagen willst.

Hunde sind eine vom Menschen gezüchtete Rasse der Wölfe.

Und was willst du mir jetzt damit sagen? Dabei fällt mir noch was ein:

Ein Mensch gibt das Geld in seinem Leben meistens wieder zurück, durch Abreit usw. Ein Tier macht nach der OP das gleiche wie zuvor.

Da du ja den Ursprung des Hundes erwähnst: glaubst du die Leute, die damals Wölfe domestizierten, taten daß aus Jux und Dollerei? Oder weil sie gerne ein Haustier hatten? Das war damals eine Zweckbeziehung. Die Tiere boten den Menschen Schutz vor Wildtieren und sie halfen bei der Jagd. Und das bereits vor mehr als 30.000 Jahren. Das kannst du ja mal aufrechnen.

Kommentar von KUMAK ,

Damals, ja. Aber heute kaufen sich Leute nur ein Tier damit es: "Da" ist. Das Tier hat keinen Nutzen für Normalverbraucher. Dazu sind manche Hunderassen auch noch aggressiv und Angriffslustig.

Kommentar von Saturnknight ,

Aber heute kaufen sich Leute nur ein Tier damit es: "Da" ist. Das Tier hat keinen Nutzen für Normalverbraucher.

Ich wollte hier eigentlich nicht mehr antworten, aber wenn man sieht, was du so für einen Blödsinn erzählst ...

Das Tier hat keinen Nutzen? Man merkt, du hattest nie ein Haustier. Haustiere haben einen großen Nutzen für die Besitzer. Aber das wirst du wohl nie verstehen.

Dazu kommt noch: auch heute noch gibt es Arbeitshunde. Als Blindenhund, bei der Polizei, oder auch bei Therapien. Schon mal gesehen, wenn Leute, die im Altersheim sind, und keine Freude mehr im Leben haben sich ändern, wenn sie auf einmal Kontakt zu Hunden haben?

Dazu sind manche Hunderassen auch noch aggressiv und Angriffslustig.

Tja, auch hier merkt man, daß du keine Ahnung hast. Keine Hunderasse ist aggressiv oder angriffslustig. Es ist immer Sache der Erziehung, und von Natur aus ist kein Hund aggressiv oder angriffslustig. Die gehen sich lieber aus dem Weg, wenn sie können.

Und nur mal so nebenbei: ich kann mir denken worauf du anspielst: Kampfhunde. Nun, ich hab selber einen Pitbull, und ich hab noch nie einen so verträglichen, freundlichen Hund erlebt wie ihn. Er kommt super klar mit Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, anderen Hunden und Menschen. Selbst bei Hunden, die ihn anknurren bleibt er ruhig. Und wie ich durch viele andere Hundehalter und Hundeschulen weiß, ist das keine Ausnahme sondern die Regel.

Also informier dich erstmal über Fakten, bevor du so dummes Zeug laberst.

Kommentar von KUMAK ,

Ich sagte für den Normalverbraucher, man lesen will gelernt sein. Ausserden gehört der Hund immer noch zu der Spezies Wolf und ein Hund hat genau so Instinkte wie ein Wolf.

Antwort
von Papabaer29, 88

Weil Tiere auch gegessen werden und Menschen nicht.

Antwort
von unserHaus, 99

Das entscheidet der Besitzer. Das sagt doch alles.

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