Schnuffduff am 21.03.2009 um 13:18 Uhr
Was glaubt Ihr, warum wird über "kleine" Themen wie z.B. der Fall der Kassiererin oder der des Herrn Fritzel groß und breit, den ganzen Tag lieben langen Tag, berichtet. Aber gesellschaftsrelevante Themen werden nur mal eben bemerkt, deren Hintergründe meißt gar verschleiert oder verschwiegen.
Nehmen die Medien ihre Aufgabe, die vierte Macht im Staat zu sein, den Regierenden auf die Finger zu schauen, noch ausreichend war?
Ich denke es kommt darauf an welcher Medien man sich bedient.

Was letzten Endes "gesellschaftsrelevant" ist, entscheiden die Nachrichtenredakteure der einzelnen Sender.
Ich fühle mich insgesamt gut informiert und wenn ich noch weitere Informationen zu einem Ereignis möchte, dann finde ich die im Netz.
Schnuffduff am 21. März 2009 13:33 ...und die Nachrichtenredakteure haben welche Motive dazu?
Steht doch da Einschaltquoten. Hohe Einschaltquoten = Job sicher oder gar Beförderung.
Schnuffduff am 21. März 2009 19:59 ich vermisse die Motivation: Machterhaltung

dazu geschicktes Ablenkungsmanöver vor dem wirklich Wichtigen
Die Presse schreibt das was der Bürger lesen will. Und das sind meist reißerisch aufgemotzte Berichte. Nehmen wir den jüngsten Amoklauf. Die Polizei sagt, sie prüft ob der Täter seinen Amoklauf angekündigt hat. Die Presse schreibt : Täter hat Amoklauf angekündigt. Einen Tag später ERMITTLUNGSPANNE der Polizei: Tat doch nicht angekündigt. Wo ist denn da bitte die Ermittlungspanne? Es wird eben noch ermittelt. Und man schaut was dabei raus kommt.
Es muss alles ganz ganz schnell bekannt sein damit es die Presse ganz ganz schnell abdrucken kann um die Sensationsgeilheit der Bürger zu befriedigen. Und um das zu erreichen drucken wir auch mal Halbwahrheiten anstatt auf feste Ergebnisse zu warten.
Da werden Straftaten kleingeredet und wirklicher Kleinkram groß aufgebauscht. Je nachdem wie die Masse es grad haben will. Natürlich ja nachdem wer grad Leser der Zeitung ist oder anderweitiger Nutzer der Mediums.

zumindestens bei den meisten....


Aber nicht alle.
Da fehlt mir egtl die Antwort ,,Es variiert von Sender zu Sender" Aber die meisten zeigen doch eh nur das was die Zuschauer sehen wollen (z.B. witzige/komische/schlimme Sachen) und sehr viel wird auch einfach nur aufgeblasen. Für viele gilt einfach nur:


Ich sehe das wie hannastgt

Only bad news are good news.
Schnuffduff am 21. März 2009 13:29 Wenn das stimmen würde... es gäbe genug böse WICHTIGE News, die aber nur mal erwähnt werden.
Niklaus am 21. März 2009 14:52 Beispiele
Schnuffduff am 21. März 2009 19:56 z.B. Wo genau fließen aktuell die Milliarden hin? Wann hat Obama von den Bonuszahlungen erfahren? Welche Verbindungen gibt es in sachen Wahlkampfspenden und jetzigen Zahlungen. Wieviel kann sich Deutschland noch leisten? Wieweit ist Deutschland noch von einer Pleite entfernt? vom Thema Nahost fang ich erst garnicht erst an und und und...
Schnuffduff am 21. März 2009 20:07 man findet es, aber nicht "auf der ersten Seite"
Alle Medien berichten DAS was der Nutzer sehen und lesen will. Deswegen muss es aber noch lange nicht richtig sein.
Das sehe ich nicht so, ich lese die Süddeutsche sowie die Zeit und eine regionale Tageszeitung und fühle mich gut informiert. Natürlich haben viele Verleger/Journalisten/Redakteure ihren eigenen Stil durch die vielfältige Berichtserstattung lässt sich aber eine generelle Richtung herausfiltern. Und ob der Amokläufer Tim K. seine Tat ankündigte oder nicht ist mir zum einen ersteinmal egal, zum anderen wurde es ja berichtigt. Natürlich schreibt eine Tageszeitung wie die Bildzeitung anders als eine wöchentlich erscheinende Zeitung wie die Zeit- reißerische Artikel sind mir hier noch nicht aufgefallen. Jede Zeitung spricht eben ihre Leserschaft an damit hast Du natürlich recht.
Das ist doch gemau der Punkt. Jeder liesst das was ihm gefällt. Der unkritische Bildzeitungsleser wird sich auch gut informiert fühlen. Fakt ist jede Zeitung spricht ihr Klientel an. Und JEDE Zeitung berichtet so wie es das Klientel erwartet. Und viel zu oft konnte man auch bei so tollen Zeitungen wie die Zeit oder die Süddeutsche, feststellen das ihre Artikel ein Schnellschuss waren. nein nicht reißerisch aufgemacht mit bluttriefenden Bildern aber dennoch zu schnell geschossen ohne Ergebnisse abzuwarten. Und im nachhinein wird ganz schnell die Schuld bei anderen gesucht statt im eignen System das da lautet Quoten erfüllen um jeden Preis.