Frage von MrFrageAntwort, 401

Warum werden so viele menschen atheisten?

Antwort
von Dhalwim, 61

Wegen der Aufklärung,

Im Mittelalter bzw. Antike konnten sich die Menschen viele Dinge nicht erklären! Deshalb entstanden erstmal's Religionen, vorallem weil die Religion auch eine Ideologie bzw. ein Weltbild ist.

Religion hat ja auch etwas mit Gemeinschaft zu tun, aber um auf die Frage zurückzukommen, heute ist es so, dass wir wissen, dass es sowas wie Magie nicht gibt. Und selbst wenn es das geben würde, dann wäre es ja nicht mehr übernatürlich, sondern ein (wenn auch seltenes) mögliches Ereigniss der Natur.

Jetzt kommt der Haken, wir selbst waren nicht dabei damals, als Jesus Christus auf der Welt war. Man könnte nun damit argumentieren, dass das ein Märchen ist und das ausgedacht war, bzw. wir wissen ja nicht OB es stimmt.

Oder man könnte sagen (wie Ich), dass wir nicht widerlegen können, ob das stimmt, wobei das schon schwieriger ist,

Sie glauben auch deshalb nicht an einen Gott, weil wenn Gott allmächtig, allgütig und allwissend sein soll, ja warum ist diese Welt so häßlich?

Auch da könnte man immer wieder sagen, es gibt ihn nicht, oder ihm fehlen eine der drei Eigenschaften.

Ich sage, rein aus wissenschaftlicher Sicht, unsere Körper, unser Leben ist lediglich in dieser einen Schattenwelt. Schmerz ist eine Illusion, denn Schmerz gibt es nicht.

Und wenn wir tot sind, dann kann uns ja auch nicht's mehr passieren, was heißt, Gott lässt uns zwar absichtlich leiden, aber auch nur deshalb, weil dem "wahren Ich" nicht's passieren kann (nämlich unsere Seele)!

Und dann werden wir sehen, wer zuletzt lacht! Er lässt uns leiden, weil unser Leid eine Illusion ist, und uns in Wahrheit nichts passieren kann.

Wobei natürlich heißt das jetzt nicht, dass jede/r suizid begehen soll, oh nein, wir haben in dieser Welt durchaus einen Zweck zu erfüllen.

LG Dhalwim

Antwort
von 666Phoenix, 108

Zunächst waren sei bei Geburt Atheisten (die nichts von irgendeinem Gott wussten), bis ihnen jemand von diversen Märchengestalten erzählte, in dessen Folge sie entweder Atheisten blieben oder aber gottesgläubig wurden.

Wenn letztere jetzt wieder zu Atheisten werden, dann ist das faktisch die Wiederherstellung des Urzustandes. 

Allerdings denke ich, dass nicht nur die Anzahl der Atheisten steigt, sondern auch eine Glaubensumorientierung vor sich geht. Viele haben einfach die Nase voll von ihrem Gott, da keiner dieser Lichtgestalten auch nur eins der realen Menschheitsprobleme lösen konnte und kann. Und da versuchen sie es eben zunächst beim "Nachbarn". 

Bis sie auch hier enttäuscht werden.

Antwort
von nowka20, 62

Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Christus, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Aufbau der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus diesem Aufbau der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Gottes, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich-Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.
(GA 215: Vortrag vom 12. September 1922, von Dr. R. Steiner)

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 152

Die Naturwissenschaft kann viele Dinge beweisen oder zumindest rationale Erklärungsmodelle liefern, so dass Lehren mit "übernatürlichen" Inhalten eben skeptischer gesehen und nicht mehr blind geglaubt werden.

Wissen ist nicht mehr einer Elite von Geistlichen oder anderen Gruppen vorbehalten, sondern jeder kann sich umfassend informieren. Dadurch steigt der Wissensstand und kann kritischer denken.

Wenn Text A über ein Wunder 5.000 Jahre alt ist und Text B der nur 2.000 Jahre alt ist, genau das gleiche besagt - dann hat man wohl abgeschrieben.

Wenn Prophet A ein Wunder gewirkt haben soll, das wissenschaftlich nicht erklärbar ist - dann ist man heute eher bereit, das als Erfindung anzusehen.

Menschen sind desillusionierter - wenn wir täglich von 300 Katastrophen hören und trotz Massengebeten für den Weltfrieden weiter Krieg herrscht, dann bezweifelt man irgendwann die Allmacht bzw. die Existenz Gottes.

Der Mensch ist ein "Selfmade-Man" geworden. Ernten, Geburten, geschäftlicher Erfolg usw. werden nicht mehr als Gnade Gottes, oder himmlisches Geschenk verstanden - man hat alles aus eigener Kraft erreicht.

Gesellschaftlich ist Religion wenig populär. Wer sich zu einem Glauben bekennt, wirkt anachronistisch und scheint nicht in die heutige Zeit zu passen. Da der Mensch Anerkennung will, folgt er einem atheistischen Mainstream.

Man kennt die Schattenseiten der Religion - Glaubenskriege, Attentate religiöser Fanatiker, politische Einflussnahme,  Massenselbstmorde von Sekten - so dass Religion auch ein Image-Problem hat.

Esoterik und New Age bieten einen unverbindlichen Zugang zu spirituellen Themen, ohne deswegen mit dem Gott der monotheistischen Religionen, oder kirchlichen Institutionen und Ritualen in Verbindung treten zu müssen.

All das sind Gründe, weshalb sowohl Atheismus, als auch Kirchenaustritte in modernen Industriestaaten mit hohem Bildungsniveau stärker vorherrschen, als in Ländern die über weniger Wohlstand und Bildung verfügen.

Allerdings hat der Mensch auch emotionale Bedürfnisse und greift auch auf irrationale Denkmodelle zurück, wenn es ihm schlecht geht, er Trost benötigt, oder Hoffnung schöpfen will.

Deshalb ist Religion als emotionales Trosystem, als Ansprechpartner für Sinnsucher, Spender von internationaler Gemeinschaft, Initiator für karitative Projekte und auf andere Weisen auch weiterhin populär.

Kommentar von Abahatchi ,

Da der Mensch Anerkennung will, folgt er einem atheistischen Mainstream.

Also, ich will Anerkennung, doch folge ich deswegen nicht einem atheistischen Mainstream. Was auch immer das sein soll.

Kommentar von Enzylexikon ,

Also, ich will Anerkennung, doch folge ich deswegen nicht einem atheistischen Mainstream

Religion ist ja grundsätzlich erst einmal Privatsache. Wenn man sicher aber, aus irgendwelchen Gründen öffentlich und womöglich demonstrativ zu seinem Glauben bekennt, dann muss man mit gesellschaftlicher Ablehnung rechnen.

Viele Menschen meiden diesen Konflikt - und manche verlagern ihre Religion eben nicht nur in das stille Kämmerlein, sondern distanzieren sich gleich ganz von religiösen Ideen, weil man den Eindruck hat im Mainstream der Gesellschaft nicht akzeptiert zu werden.

Ob das nun eine kluge Entscheidung ist, oder wie es um die Charakterstärke der Person steht, sei mal dahingestellt.

Kommentar von Abahatchi ,

Was soll ich dazu sagen, wenn manche Leute so sind, dann ist es deren "Problem".

Kommentar von Abahatchi ,

Nanu, wo ist denn der Kommentar von helgolande hin?

darwinistische Evolution (=Makro-Evolution = Evolution von einer Art zur Nächsten) kann wissenschaftlich/empirisch nicht einmal erwiesen werden (siehe auch...

Ganz kurz, vor ein paar Wochen hatte ich aus Solidarität mit anderen Usern, die kein englisch können beschlossen, dasz von mir keine englisch sprachigen Beiträge mehr akzeptiert werden, denn die AGB besagen, dasz hier in "deutsch" zu verfassen ist.
Nebenbei bemerkt, wenn ich so sehe, was Du das so verlinkt hast, dann ist dies ja wohl der beste Beweis für Evolution, wie sonst könnte man erklären, dasz einige Menschen sich von der "Krone der Schöpfung" geistig dem Niveau niederen Primaten angleichen?

Kommentar von Abahatchi ,

wenn Religion Privatsache ist, dann sollen die Atheisten gefälligst aufhören, den Glauben an die unwissenschafltiche Evolutionshteorie zu lehren.

@ helgolande

erstens, ich bin kein Atheist und, würde des keine Evolution geben, könnten sich auch keine Resistenzen bei Keimen ausbilden. Evolution ist als Fakt derart bewiesen, dasz jegliches Leugnen einem frevelhaften Vorsatz gleich kommt.

zweitens, der Papst ist kein Atheist und selbst der Vatikan erkennt die Evolution an. Was Du hier betreibst sind widerliche Unterstellungen.

drittens, Evolution ist keine Religion und kein Glaube

viertens, Evolution ist sehr wissenschaftlich, denn es wird diesbezüglich Weltanschauung übergreifend geforscht. Es forschen Theisten genau so wie Atheisten. 

Kommentar von Mark1616 ,

Sind es nicht die religiösen Menschen, die "Anerkennung" von ihrem Gott wollen?

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich meinte damit "gesellschaftliche Anerkennung" (sollte durch den Kontext eigentlich auch klar sein), da sich ein Gläubiger im Bezug auf Gott ohnehin seiner Sache ziemlich sicher fühlen dürfte.

Kommentar von Mark1616 ,

da sich ein Gläubiger im Bezug auf Gott ohnehin seiner Sache ziemlich sicher fühlen dürfte.

Ohne Gottes Anerkennung durch die Belohnung bzw. Strafe nach dem Tod dürften wohl die wenigsten Menschen tatsächlich seinen Regeln folgen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Wobei "Gottes Anerkennung" eine religiöse Vorstellung ist, die nichts mit dem Atheismus zu tun hat, um den es hier ursprünglich ging.

Antwort
von Sandraaaa15, 62

Weil das alles schon ein wenig veraltetet ist und jetzt weis, dass viele Geschichten aus der Bibel zum Beispiel nicht realistisch sein können. Viele aber nicht alle Menschen (=streng gläubige Muslime) haben auch schon verstanden, dass nicht alles gut ist was in einem Buch steht

Antwort
von MoBruinne, 34

Viele Menschen hauen ein paar wichtige Sachen sehr durcheinander.

Sie meinen z.B., dass Wissenschaft und Glaube sich ausschließen würden. Dabei begehen sie einen riesen Kategorienfehler. Schade.

Außerdem meinen viele Menschen, sie möchten sich nichts von "Jemandem da oben" sagen lassen. Dass ein Mensch aber nie wirklich unabhängig leben kann ist ihnen nicht klar oder sie geben es nicht zu. Die Frage ist nur, von WEM ich abhängig sein möchte.

Und ich glaube, dass weit weniger Leute echte Atheisten sind, als sie so behaupten. Phasenweise mal gegen Gott "aufmucken" ist ja was ganz anderes. Aber Leute, die wirklich davon überzeugt sind, dass es Gott einfach nicht gibt, sind weltweit gravierend in der Minderheit. Und ob diese Leute an ihrer Überzeugung auch noch festhalten, wenn sie im Leben in echte Schwierigkeiten kommen, muss man erst abwarten.

"Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten" (Robert Lembke)

Antwort
von EmperorWilhelm, 141

Religion hat große Teile ihrer Bedeutung verloren. Die Menschen brauchen keine Götter mehr um sich Naturphänomene zu erklären.

So entsteht eine Unabhängigkeit von der Kirche in der Bevölkerung. Man kann sich also auch ohne auch nur die geringste Konsequenz fürchten zu müssen kritisch mit dem Thema befassen und kommt schlicht aufgrund unseres heutigen Wissensstandes meist zum Schluss, dass keine höhere Macht existiert. (Oder zu ähnlichen Schlüssen)

Leider gibt es da noch diese andere Gruppe an, meist politisch "engagierten" Jugendlichen (Zumeist recht dezent im rechten oder linken Millieu) die Atheisten werden weil es heutzutage "cool" ist...

Kommentar von Garfield0001 ,

Wer redet denn davon das wir die Götter brauchen? Und nur weil man sich vieles erklären kann heißt es ja nicht, das es Deshalb nicht mehr existiert. du kannst die Gravitation erklären? gibt es die deshalb nicht mehr?

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Deshalb schrieb ich ja auch, dass Götter nichtmehr zum Erklären von Phänomänen benötigt werden. Und ja ich kann die erklären wie die Schwerkraft funktioniert.

Körper mit großer Masse verzerren den Raum. Dadurch entsteht ein Sog, der kleinere Körper zu sich zieht.

Antwort
von NichtZwei, 37

Sie bekommen keine Antworten auf ihre Fragen und so koennen sie sich dann auch entscheiden, nicht an einen Gott zu glauben. Der Witz ist, dass sie damit Recht haben, aber auf andere Weise als sie denken, denn sie sind es die die Schoepfer sind. Fuer die meisten ist Gott als Trostpflaster gedacht, damit jemand Grosses fuer alles die Verantwortung haben kann und muss. Das erleichtert das Leben ungemein, denn nun sagen sie, wenn es gut laeuft waren sie es und wenn es schlecht laeuft, dann war es Gottes Wille, anstattt zu sagen: Ich habe es versaut oder zu sagen: Ich bin nicht Schuld, die Dinge geschehen einfach, ich sehe mir das nur an. Viel Spass!

Antwort
von Centario, 147

Das Glauben fällt immer schwerer.

Kommentar von Meiky125 ,

warum hörst du den nicht auf hat das ein grund?

Kommentar von Centario ,

Ich glaube an Gottesstrafe, weil es das eine ohne das andere  nicht geben kann, glaubt man an alles.

Kommentar von Fantho ,

Dannj solltest Du als nächste Aufgabe folgendes Thema zu Herzen nehmen und darüber sinnieren:

Was bedeutet Allliebe (Gottes)? Was bedeutet Allgüte (Gottes)?

Wenn du aus Angst vor einer Strafe Gottes an Gott glaubst, glaubst Du nicht aufrichtig und nicht aus Liebe, nicht aus dem Herzen heraus...

Gruß Fantho

Kommentar von Centario ,

Nicht ich habe Angst vor Gottesstrafe, dass ist eine falsche Annahme, denn ich befürworte sie. Und die die sie haben sollten wahrscheinlich auch nicht

Kommentar von Ryuuk ,

Wow Fantho, ich stimme dir tatsächlich mal zu.

Kommentar von Centario ,

Ob man an Gott glaubt, kann vielleicht ein Mensch beurteilen, es zu wissen ist nur Gott vorbehalten. Ich glaube das Gott täglich straft, wer aber auf die absolute Strafe wartet wird vergeblich warten.

Auch glaube ich fest daran Gottes Vorsehung schon erfahren zu haben. Nur wissen kann das auch nur Gott alleine.

Kommentar von Fantho ,

Ich glaube das Gott täglich straft

Dann hast Du Gott (noch) nicht verstanden! Und das 'System' Gottes schon mal gar nicht....

Beherzige bitte meine Denk-Aufgabe zum Thema Allliebe und Allgüte Gottes...

Dies ist eine spirituelle Aufgabe, welche Dich in Deiner geistigen Entwicklung weiterbringen wird...

Es liegt an Dir und in Deiner Entscheidung, diese Aufgabe anzunehmen oder zu lassen...

Gruß Fantho

Kommentar von Centario ,

Nur soviel dazu: "Ich glaube das Gott täglich straft"  soll nicht heißen, das er nur das tut, aber eben auch mit.

Deine Anregung werde ich mal überdenken. Allerdings habe ich schon gesagt: Ich kann das eine nicht haben, ohne an das andere zu glauben. Auch glaube ich, dass Gott eine ganz praktikable Wesensart hat.

Antwort
von Eselspur, 102

Neben all dem was über Vernunft, Fehler und schlechtes Marketing der Kirche(n) gesagt worden ist, möchte ich noch ergänzen:
Es ist anstrengend, sich um einen Glauben an Gott zu bemühen.

Kommentar von Mark1616 ,
Es ist anstrengend

Na warum wohl? Vielleicht weil es keinerlei Beweis dafür gibt, man aber trotzdem sein ganzes Leben dafür aufgeben müsste. Die Chance das diese Aufgabe auch nur zu irgendwas führen könnte ist genauso gering wie die Chance, dass du nach Valhalla kommst.

Menschen sind so intelligent, dass sie das Konzept der Ewigkeit zumindest ansatzweise verstehen. Es gibt wohl kaum jemanden, der tatsächlich so unvernünftig wäre, sein ewiges Leben gegen die paar Sekunden auf der Erde einzutauschen, wenn es denn tatsächlich glaubwürdige Beweise für dieses ewige Leben gäbe.

Ich verstehe diese Arroganz gläubiger Menschen nicht. Menschen wie du denken tatsächlich, dass Atheisten oder Ungläubige zu dumm sind um ihr Leben zu leben und tatsächlich eine Ewigkeit (!!!) aus Bequemlichkeit wegwerfen würden.

Kommentar von Eselspur ,

Hallo Mark, ich habe nicht Dummheit unterstellt. Ich erlebe Menschen, die sich nicht weiter auf Gott einlassen wollen, weil sie sonst ihr Leben ändern wollen. Es ist anstrengender und fordender bewusst mit Gott zu leben als ohne! LG Eselspur

Kommentar von Mark1616 ,

Nur wieso sollten sie ihr Leben ändern müssen, wenn es doch keinen Grund dazu gibt? Ich meine, ich mache dir doch auch keine Vorwürfe, weil du dich nicht auf seine heilige Nudeligkeit, das allmächtige Spagetthimonster einlassen willst. DU müsstest nur dein Leben ändern, dann würde er dich durch seine Bolognese erlösen. So wie du dich jetzt verhältst wirst du aber auf ewig in der Arrabiata brennen.

Wir beide wissen wie bescheuert diese von mir erfundene Geschichte ist. Nichtsdestotrotz vertrittst du einen Standpunkt, der auf genauso wackeligen Beinen steht wie meine Geschichte. Es gibt keinen Grund an einen so lächerlichen Gott zu glauben. Egal ob man sich anstrengt oder nicht, die Realität ändert sich nicht nur weil du es möchtest.

Kommentar von Eselspur ,

Mark, die Realität ist nicht anders, nur weil du sie selektiv wahrnimmst. 

Kommentar von Mark1616 ,

Jeder Mensch nimmt seine Umgebung selektiv wahr, dazu gehören auch die tausenden versch. Gottesbilder, die von ihren jeweiligen Anhängern natürlich als die ausschließliche Wahrheit™ verkauft werden. Ist nicht das schon ein Beweis dafür, dass es keine alles ordnende, übernatürliche und allmächtige Kraft gibt? Ich habe mich dazu entschieden, diese selektive Wahrnehmung zu ignorieren und mich auf die Wahrheit zu verlassen. Ich beurteile meine Umgebung nicht aufgrund von Dingen, die ich mir selbst einbilde.

Wenn etwas nicht beweisbar ist, dann ist die Chance der tatsächlichen Existenz dieses etwas nahe Null. Menschliche Gefühle (Was hast du denn sonst noch für Beweise für deine angebliche Realität?!) sind so leicht zu beeinflussen, dass diese praktisch alles aussagen können und genauso sehr meinen Nudelgott bestätigen könnten. Weist du was der Bestätigungsfehler ist? Kennst du Aussagen zur Unverlässlichkeit von Augenzeugen? Weist du was Social Engineering und wie wahnsinnig erfolgreich das ist?

Ich finde es jedes mal wieder absolut verblüffend, wie Menschen jegliches kritische Denkvermögen ablegen können, wenn man von Religionen redet. Ich frei mich schon drauf dich nach unser beider Tod in der Arrabiata brennen zu sehen.

Antwort
von Gruffalo, 23

Es ist heutzutage sehr leicht sich zu informieren, wenn man denn will. Und dann kann man leicht erkennen, dass es keinen Gott gibt.

Kommentar von MoBruinne ,

Ich hab mich informiert und erkannt, DASS es Gott gibt. Und nun?

Kommentar von Gruffalo ,

Dann hast du dich wohl falsch informiert. Was genau glaubst du denn?

Antwort
von stoffband, 71

Weil der Mensch immer Beweise braucht!

Antwort
von realsausi2, 89

Das hängt mit besserer Bildung zusammen.

Es gibt heute keinen vernünftigen Grund mehr, Götter für mehr als überkommene Relikte vergangender Unwissenheit zu halten.

Wir erkennen immer wieder Dinge, die früher Göttern zugewiesen waren, als völlig normale Vorgänge einer immer besser beschreibbaren Natur.

Götter sind somit schlicht überflüssig. Und immer mehr Menschen erkennen das und befreien sich von den oft als Kindern indoktrinierten Märchengeschichten.

Kommentar von Omnivore10 ,

Es gibt heute keinen vernünftigen Grund mehr (Zeitbezug)

Haben wir beide nicht mal drüber "gestritten", dass es da wohl noch nie ein Grund gegeben hätte an Götter zu glauben? ^^

Kommentar von Helfenderuser ,

Im Prinzip hast du recht, aber wie realsausi2 geschrieben hat, wurden Götter früher (und auch noch heute?) genutzt, um unerklärliche Phänomene zu beantworten. Heute ist nicht mal mehr dafür eine übernatürliche Kraft erforderlich.

Kommentar von Fantho ,

Wende Dich mal an die Quanten-, Astrophysiker, Biologen und andere Wissenschaftler unterschiedlicher Couleur und neuerer Zeit (Warnke, Haisch, Sheldrake, Dürr, Parnia, Alexander, van Lommel etc. pp...)

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,


Wende Dich mal an die Quanten-...physiker

Was für ein Glücksfall diese Quantentheorie doch für die Göttergläubigen und sonstige Spiritual-Eskapisten ist.

Da findet sich eine so kuschelige Lücke, in die sich die ansonsten doch allzu schnell als absurd zu entlarvende unsichtbare Entität von Göttern einnisten kann.

Weil kein Mensch auf der Welt begreift, was es mit den Quanten tatsächlich auf sich hat, kann ja niemand substanziell dagegen halten.

Was für ein Glücksfall.

Aber es wird der Tag kommen, an dem auch diese Lücke ausgeleuchtet ist und man darin nicht Eure Götter sondern allenfalls die staubigen Spinnweben aus Euren Köpfen finden wird.



Kommentar von Fantho ,

Das hat nichts mit Glücksfall zu tun, denn Quanten gab es ja schon immer....Sie tauchten ja nicht urplötzlich auf....

Spiritual-Eskapist? Nett :-)

Dabei  sind wohl eher die mechanistisch zugewandten 'Ideologen' als eskapistisch zu bezeichnen, weil sie die illusionäre Wirklicheit als reale Wirklichkeit betrachten...

Jetzt bitte nicht mit dem Beispiel Fuß-Stein-Schmerz kommen, denn dieses widerspricht mitnichten die spirituelle These...

Im Gegenteil: Es zeigt nur eure Unkenntnis über die Bedeutung dieser spirituellen Theorie auf...

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

Das hängt mit besserer Bildung zusammen.

Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass all jene Wissenschaftler (Biologen, Astrophysiker, Quantenphysiker, Neurologen, Biochemiker usw.), welche trotz (oder wegen) ihrer Arbeit(en) an eine Höhere Macht, Höhere Intelligenz etc. glauben, ungebldete Menschen oder Menschen mit schlechterer Bildung sind, richtig?

Wenn dies so stimmte, dann habe  ich eine solche Arroganz und Hochmut schon lange nicht mehr zu lesen bekommen...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

richtig?

Nein.

Kommentar von Fantho ,

Warum erwähnst Du es dann (immerfort)?

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Mach ich doch gar nicht. Ich beschreibe nur den blinden Fleck der Welterkenntnis, der mit Glauben verbunden ist. Dieser steht nicht im Widerspruch zu einer ansonsten höchstintelligenten und gebildeten Person.

Unbestreitbar ist aber, dass, ungeachtet der intellektuellen Disposition, für einen Götterglauben eine irrationale Komponente erforderlich ist. Man muss in Bezug auf Götter die ansonsten durchaus zur Anwendung kommenden Regeln der Erkenntnisgewinnung außer Kraft setzen.

Für alles gilt z.B. das Prinzip von Ursache und Wirkung. Nur bei Göttern nicht. Die waren einfach schon immer da und brauchen keine Ursache.

Es ist diese sachlich nicht begründbare Abweichung vom ansonsten akzeptierten Konzept, dass ich den blinden Fleck nenne.

Und diesen zu haben geht eben durchaus mit ansonsten normalen oder sogar überdurchschnittlichen Geistesgaben konform.

Kommentar von Mark1616 ,

Das was du beschreibst nennt sich im Englischen "special pleading". Ich habe leider immer noch keine vernünftige Übersetzung dafür gefunden.

Kommentar von realsausi2 ,

Danke für den Begriff. War mir unbekannt. Ich habe mal ein paar Sachen dazu gelesen und glaube, dass eine wörtliche Übersetzung hier kaum zielführend wäre.

In einem Wörterbuch findet man: "Widerlegung durch neue Fakten". Das scheint mir völlig am Thema vorbei.

Ich schlage also vor, den Begriff "Blinder Fleck" offiziell für den geschilderten Umstand zu verwenden. Aus der Anatomie des Auges ist der Hintergrund bekannt und er trifft das Thema m.E. ganz gut.

Kommentar von danhof ,

Wir erkennen immer wieder Dinge, die früher Göttern zugewiesen waren

Welche Funktionen des menschlichen Verstandes verlangt denn der christliche Gott der Bibel abzustellen bzw. ihm zuzuweisen?

Steht denn in der Bibel "Forscht nicht, sondern erklärt euch die Welt nur durch mich!"?

Steht dort irgendwo "Bitte setzt euren Verstand nicht ein!"?

Ich glaube, viele Menschen wissen überhaupt nicht, was Glauben an Gott bedeutet. "Glauben ist nicht wissen" ist genauso verschwurbelt wie der umgekehrte Vorwurf "eine Wissenschaftliche Theorie ist nur eine Theorie".

Kommentar von KaeteK ,


Das hängt mit besserer Bildung zusammen...


Den Beweis mußt du antreten, was du nicht kannst. Ich erlebe das anders..total das Gegenteil von deiner Aussage..

Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann stellt man irgendwelche Vermutungen in den Raum.

lg

Kommentar von Mark1616 ,
Ich erlebe das anders..total das Gegenteil von deiner Aussage..

Menschen haben sich während der gesamten Existenz der menschlichen Rasse auch noch nie selbst getäuscht. Es gibt keinen Bestätigungsfehler. Menschen sind nicht beeinflussbar und die menschliche Intuition ist unfehlbar. /s

Kommentar von MoBruinne ,

Tja - da haben wir wieder den Kategorienfehler.

Wenn ich Gott als "Lückenbüßer" sehe für das, was ich wissenschaftlich nicht erklären kann - ja dann brauche ich ihn nicht mehr. Stimmt. Oder jedenfalls fast. Schließlich werden wir als Menschen ja nie wirklich alles wissen und Wissenschaft ist einem rasanten Wandel unterworfen.

ABER - Gott ist eben kein Lückenbüßer. Und selbst wenn die Menschheit irgendwann absolut alle Fragen absolut abschließend klären könnte wäre das kein "Beweis" gegen Gott. Selbst dann würde ich an ihn glauben und ihm glauben.

Das liegt einfach daran, dass Wissenschaft und Glaube sich nicht ausschließen. Streng genommen hat das eine mit dem anderem nix zu tun. Ich kann mit meinem Glauben nicht Wissenschaft betreiben. Aber genauso wenig kann ich mit Wissenschaft an Fragen des Glaubens herangehen.

Antwort
von Fantho, 90

Weil die meisten dem Irrtum verfallen sind, Gottes Existenz und Religion(en) seien keine getrennte Entitäten, weshalb sie sich dann von den Religionen lösen (was korrekt ist), jedoch auch gleichzeitig von Gott (was wiederum nicht richtig ist)

und

sie befassen sich nicht mit der Spiritualität, weil

sie zwei weiteren Irrtümern anheim fallen: Die Spiritualität sei Esoterik, und alles Esoterische sei Schwachsinn...

Doch der Missbrauch der Religion(en) durch Menschen und die Existenz Gottes sind zwei völlig verschiedene Dinge - (Bernard Haisch, Die verborgene Intelligenz im Universum)

Ich sage dies sogar noch schärfer: Religionen sind keine Gottes Werke, sprich Gott hat mit den Religionen nichts am Hut...und sich von Gott zu lösen, indem man sich von einer Religion löst, ist infantiles Verhalten...

Die meisten sind nicht mehr in der Lage (durch Umfeld, Erziehung, Materialismus, Überlebensangst, Existenzangst, Trägheit etc. pp.) Wahrnehmungen mystischer Art festzustellen bzw. setzen nur noch auf die menschlichen Sinne und auf die Ratio...

Sie sind bereits in der Weise so festgefahren und verbohrt, dass sie nicht einmal bestätigt haben wollen, dass zB das Bewusstsein, seit der Quantenmechanik festzustellen, kein Produkt des Gehirns sein kann und der Geist/Bewusstsein die Materie/Realität erschafft:

Siehe Sir Arthur Eddington (Astrophysiker): Zitat Anfang - 'Stehen wir, wenn wir der mystischen Anschauung folgen, den harten Tatsachen der Erfahrung gegenüber? Sicherlich tun wir das. Ich denke, dass diejenigen, die nur mithilfe unserer Sinnesorgane vorgenommenen Messungen der wissenschaftlichen Welt zur Kenntnis nehmen wollen, einer der unmittelbarsten Erfahrungstatsachen aus dem Weg gehen, der nämlich, dass Bewusstsein nicht ausschließlich, ja noch nicht einmal in erster Linie eine Einrichtung zum Empfang von Sinneseindrücken ist.`- Zitat Ende (aus 'Die Naturwissenschaft und die Welt des Unsichtbaren', 1929)

Sir James Jeans (ebenso Physiker, Astronom, Mathematiker): Zitat Anfang - 'Und die Gesetze, denen sich die Naturerscheinungen in unseren wachen Stunden anpassen, die Naturgesetze, können wir uns als die Denkgesetze eines universellen Geistes vorstellen. [...] das Weltall sieht allmählich mehr wie ein großer Gedanke als wie eine große Maschine aus. Der Geist erscheint im Reich der Materie nicht mehr als ein zufälliger Eindringling; wir beginnen zu ahnen, dass wir ihn eher als den Schöpfer und Beherrscher des Reiches der Materie begrüßen sollten...' - Zitat Ende (aus 'Der Weltenraum und seine Rätsel', 1931)

Atheisten vertrauen nur auf die menschlichen Sinne; sie sind rein der Ratio zugewandte 'Ideologen'...

Daher spricht man von Scheuklappen-Ideologie, da die alleinseligmachende Ratio nur eine begrenzte Sicht der Natur erfassen kann...

Dass aber jener Eddington bereits die Ansicht vertrat, dass es jenseits des physischen Universums eine andere Welt oder wohl eher andere Welten der Wirklichkeit gibt, war anfänglich des zwanzigsten Jahrhunderts sehr kühn gewesen (Bernard Haisch)...

aber nicht von ungefähr gekommen war...

Gruß Fantho

Kommentar von 666Phoenix ,

dass zB das Bewusstsein, seit der Quantenmechanik festzustellen, kein Produkt des Gehirns sein kann und der Geist/Bewusstsein die Materie/Realität erschafft:

Es ist, wie immer, sehr lustig, Deine Beiträge zu lesen!

Scheuklappen-Ideologie,

Sagt jemand, der an einen Gott glaubt, um sich nicht näher aus seinen eigenen Scheuklappen heraus zu wagen, denn es könnte ja plötzlich "Wissen" dort entstehen, wo bis dahin nur unbewiesener Glaube herrschte!

Wenn wir jetzt noch die Zitate betrachten, von 1931 und 1929 (!), und die als Wahrheit verklickern, dann ist das nicht nur antiquiert, sondern eine postume Beleidigung der zitierten Personen. Denn die hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit heute komplett anders argumentiert!

Und mit einem überzeugten Quäker (A. Eddington) hausieren zu gehen und zu versuchen, Naturgesetze zu bewerten, grenzt schon an Absurdität.

Kommentar von Fantho ,

Scheuklappen-Ideologie

Nun, dass Du meinen Begriff verwendest ohne Quellenangabe, nennt man Plagiat ;-)

Es ist, wie immer, sehr lustig, Deine Beiträge zu lesen!

Es freut mich, wenn es wenigstens zu Deiner Aufheiterung beiträgt, denn es ist mir bewusst und mir auch bekannt, dass Du zu diesem Thema kein Wissen besitzt und somit auch nichts anzufangen weißt damit...Die meisten reagieren dann auf diese Weise: Mit Zynismus....

Entweder Du hast zB Schrödinger noch nicht 'kennengelernt', oder ihn nicht verstanden....

Sagt jemand, der an einen Gott glaubt, um sich nicht näher aus seineneigenen Scheuklappen heraus zu wagen, denn es könnte ja plötzlich "Wissen" dort entstehen, wo bis dahin nur unbewiesener Glaube herrschte!

Wie bereits in der Zeile weiter oben beschrieben: Du scheinst tatsächlich kein Wissen über Spiritualität zu besitzen, sonst wüsstest Du, dass gerade spirituelle Menschen ihr altes mechanistisches Kartenhaus aufgrund der Tatsache, dass sie ihre Scheuklappen abgelegt  und somit Wissen erlangt hatten, freiwillig zum Einsturz gebracht haben. Sie sehen über den Tellerrand des mechanistischen Weltbildes hinaus, sprich sie besitzen keine Scheuklappen mehr...

Wenn wir jetzt noch die Zitate betrachten, von 1931 und 1929 (!), und die als Wahrheit verklickern, dann ist das nicht nur antiquiert, sondern eine postume Beleidigung der zitierten Personen. Denn die hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit heute komplett anders argumentiert!

Auch hierin kann man sehr gut Deine Unwissenheit erkennen. Weshalb? Weil die Erkenntnisse und Feststellungen von damals noch heute ihre Gültigkeit besitzen, wenngleich auch in verbesserter Form. Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie zB ist ebenso etwa 100Jahre alt und besitzt immer noch Gültigkeit. Sprichst Du dann dabei auch von Antiquiertheit? Du versuchst hier nur, Deine Unwissenheit durch Zynismus zu kaschieren - schäm Dich!

Und mit einem überzeugten Quäker (A. Eddington) hausieren zu gehen und zu versuchen, Naturgesetze zu bewerten, grenzt schon an Absurdität.

Abgehsehen davon, dass Du nicht zu wissen scheinst, was Quäkertum ist (eine konfessionslose und hierarchielose 'Religion'), war er trotz (oder wegen) seiner mystischen Erfahrungen der bedeutendste Wissenschaftler seiner Zeit und haben die Wissenschaften nicht davon abgehalten, ihn zu 'ehren'...Du stellst Dich natürlich über deren Bewertung, klar...

Du hättest mit verecundiam als Gegenargument aufwarten können - damit wäre ich einverstanden gewesen. Aber Quäkertum - das nenne ich arm in der Denke....

Zudem erwähnte ich auch einen Sir James Jeans, welcher nicht ein Mystiker gewesen war, aber dennoch zur selben Ansicht gelangte, um hier einen 'Gegenpart' zu Eddington aufzustellen, weil ich wusste, dass es unwissende Menschen geben wird, die sich am 'Quäkertum' aufhängen werden. Du hast meine Vermutung nur bestätigt...

Gruß Fantho

Kommentar von 666Phoenix ,

mir auch bekannt, dass Du zu diesem Thema kein Wissen besitzt und somit auch nichts anzufangen weißt damit...


Dir ist das "bekannt"?? Der Begriff "bekannt" kommt von "Kennen, Wissen"! 

Beides konntest Du hier noch nicht belegen. Außer ein paar allgemeinen Weisheiten aus Wikipedia konnte hier noch niemand einen profunden Beitrag von Dir lesen!

Unseren Wissensstand zu dem einen oder anderen Thema können wir ja mal ausleuchten, verehrter Glaubensbruder!


Sie sehen über den Tellerrand des mechanistischen Weltbildes hinaus

Wenn ihr "Teller" nur ein paar Zentimeter im Durchmesser misst, ist das nicht so sehr schwer!

Kommentar von Fantho ,

Außer ein paar allgemeinen Weisheiten aus Wikipedia

Belege das bitte! Ich kann Dir gerne ein paar seriöse Wissenschaftler nennen, welche ich jedoch hier in GF aber bereits des Öfteren erwähnt habe...

Nur fürchte ich, dass es Dich dennoch nicht interessieren wird...

konnte hier noch niemand einen profunden Beitrag von Dir lesen!

Ah, Du weißt also, was all die anderen von meinem Beitrag halten. Nun ja, es gibt welche, die das Bewusstsein und die Erkenntnis hierzu (noch) nicht besitzen und meinen Beitrag deshalb als profund bezeichnen müssen, um nicht zugeben zu müssen, dass sie nichts verstanden haben....

Seriöse Diskutanden stellen sich meinen Beiträgen und richten Fragen an mich und / oder versuchen meine Beiträge zu widerlegen...

Diese 'Diskussionsgegner' sind mir lieber als Polemiker...

Wenn ihr "Teller" nur ein paar Zentimeter im Durchmesser misst, ist das nicht so sehr schwer!

Wenn das nicht so schwer ist, warum schaffst es Du dann nicht, darüber hinaus zu blicken? Du merkst nicht einmal, wie naiv Deine Gegen-Argumentation war und Du Dich damit selbst ins Fettnäpfchen gesetzt hast...

Im Übrigen hast Du recht: So wie wir Menschen nur ein Sandkorn im Universum sind, so hat der Teller des mechanistischen Weltbildes nur ein paar Milimeter Durchmesser, nicht mal Zentimeter...

Gruß Fantho

Antwort
von tinimini, 54

Je weniger Christen es gibt um so leichter können die Christlichen Werte  der Hilfsbereitschaft und der Nächstenliebe verwischt werden und die Mächtigsten Menschen der Welt haben es um so leichter, Kinder gegen ihre Eltern und Bruder gegen Schwester und Nachbar gegen Nachbar aufzubringen, Unter Hi--tler hat das auch wunderbar geklappt. Nur schade das diese Entwicklung scheinbar nicht erkannt wird. Menschen mit festen Werten des Glaubens lassen sich nicht so schnell von Politischen oder Modernen Sichtweisen oder von Finanziellen Verlockungen auf kosten dritter verleiten. Die Medien tun viel dazu bei das die Werte des Glaubens belächelt und Verspottet werden, Unterschwellig ,aber es wirkt, wie man sieht. 

Kommentar von Zicke52 ,

AH - schlechtes Beispiel. Damals waren Deutschland, Österreich, Italien erzchristlich. Keine Spur von schwer zu manipulieren.

Antwort
von FrankFurt237, 135

Die Kirche bringt ihre Message nicht gut rüber / schlechtes Marketing. 

Kommentar von MrFrageAntwort ,

traurig dass man den glauben als marketing bezeichnet...

Kommentar von FrankFurt237 ,

Ja, aber gerade bei denen, die traurig sind ist die frohe Botschaft noch nicht angekommen. :-(( 

Antwort
von Omnivore10, 69

Sie werden langsam wach und erkennen das es viel plausiblere Antworten auf wichtige Fragen gibt anstatt solch 2.000 Jahre alten Märchengeschichten!

Kommentar von Fantho ,

Wer seine Kenntnisse in puncto 'Gottestheorie' nur bis zu einem Zeitraum von vor zweitausend Jahren vorweisen kann, kennt eben nicht die weiter zurückliegende Historie...

Gruß Fantho

Kommentar von Omnivore10 ,

Aha...

Kommentar von danhof ,

Welche Antworten wären das? Nur so exemplarisch?

Kommentar von Omnivore10 ,
  • Evolutionsbiologie
  • Menschenentstehung
  • Erdentstehung
  • Gründe für andere Planeten und Sterne
  • usw
Antwort
von Matzko, 40

Weil sie nicht mehr an Gott glauben und denken, ohne Gott leben zu können.

Antwort
von jalu19257, 143

Ich denke das liegt unter anderem daran, dass die Bibel und vergleichbare Bücher, auf denen viele Religionen beruhen größtenteils nicht mehr zeitgemäß sind und aus heutiger Sicht sehr lächerlich erscheinen.

Kommentar von kleiner3 ,

Aber zeitgemäß kann man sie nicht schreiben, weil sonst ein ganz anderer Glaube entstehen würde. In der Bibel steht, das zB Ehebruch Sünde ist, soll man das jetzt raus lassen, nur weil das ständig die Leute machen?? Dann werden durch diese "zeitgemäße Bibel" nur Lügen erzählt, was dann wiederum auch Sünde wäre ;)

Kommentar von danhof ,

"Du sollst nicht stehlen, mein Kind."

"Ich will aber"

"OK, dann entferne ich dieses Gebot und belästige Dich damit nicht mehr"

Die Menschen sind immer dieselben, seit 2.000 Jahren. Es ist eine Illusion anzunehmen, dass wir uns in irgendeiner Form weiterentwickelt haben. Lügen, Intrigen, Machtgier, Neid, Eifersucht, Zwietracht, Mord und Totschlag sind IMMER noch nicht überwunden.

Die Zeiten sind moderner, weil wir schickere Teleskope bauen können als früher. Weil wir entdeckt haben, dass es unterhalb der Atome noch kleinere Teile gibt. Weil wir hochauflösende, bildgebende Verfahren in der Medizin haben und enormes Wissen über Medizin, Chemie, Biologie und Physik angehäuft haben und das (neben esoterischen Verschwörungstheorien) im Internet verbreiten können.

Deshalb ist der Mensch aber noch nicht moderner geworden.

Schickst Du einen Steinzeitmenschen in einer Raumkapsel zum Mond, ist es auch nicht auf einmal ein moderner Mensch.

Ich glaube, das ist einer der größten Trugschlüsse unserer modernen, arroganten, selbstzufriedenen Zeit. Nur weil sich unsere Kofferraumklappen jetzt auf Fingerzeig öffnen, glauben wir, wir brauchen Gottes Gnade nicht mehr.

Kommentar von 666Phoenix ,

wir brauchen Gottes Gnade nicht mehr.

???

Brauchte die überhaupt mal jemand?

Kommentar von Mark1616 ,

Die Menschen sind immer dieselben, seit 2.000 Jahren. Es ist eine Illusion anzunehmen, dass wir uns in irgendeiner Form weiterentwickelt haben. Lügen, Intrigen, Machtgier, Neid, Eifersucht, Zwietracht, Mord und Totschlag sind IMMER noch nicht überwunden.

Ich fände das auch wirklich sehr gut, wenn wieder mehr Menschen an die Bibel glauben würden. Ich würde soooo gerne wieder Sklaven halten können. Die Kleine von Nebenan ist wirklich zum anbeißen. Ich werde sie vergewaltigen, und weil sie dabei nicht laut genug geschriehen hat ist ihr Leben verwirkt. Im Anschluss biete ich ihr an mein Sklave zu sein, so erzähle ich nichts von der Vergewaltigung? Brilliant, vor allem da alles von der Bibel gedeckt wird, was? ;)

Nur weil du dich nich weiterentwickelt hast trifft das nicht auf alle Menschen zu. Deinen primitiven Glauben braucht heute kein Mensch mehr.

Kommentar von MoBruinne ,

nicht zeitgemäß? Wow... wann immer inch in der Bibel lese, stolpere ich über hochaktuelle Themen: Geld, Politik, Familien, Beziehungen, Staat, und und und... was ist daran lächerlich?

Kommentar von jalu19257 ,

Die moralische Einstellung der Menschen hängt eng mit dem Gottesbild zusammen und man kann nicht leugnen, dass sich das mit der Zeit und den Epochen geändert hat. Lächerlich war vielleicht das falsche Wort, gemeint waren damit die zum Teil sehr brutalen stellen

Antwort
von aicas771, 68

Meiner Meinung nach hat das viele Gründe:

Viele Menschen halten Gott für einen weiteren Vorschriftenmacher, der sie in ihrer Freiheit einschränken will.

Viele Menschen sind heute aufgrund der Möglichkeiten von Technik und Medizin nicht mehr in einer ausweglos erscheinenden seelischen Notlage, in der sie Trost und Halt suchen. (... Not lehrt beten ...)

Viele Menschen wissen gar nicht mehr, was der Glaube an Gott bietet, weil es ihnen keiner gesagt hat.

Viele Menschen haben eine Vorstellung von Gott (er soll für eine heile Welt hier auf der Erde sorgen), die mit dem Gott, der sich in der Bibel präsentiert, nichts zu tun hat. Sie lehnen Gott ab, weil er nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Antwort
von DerDieDasDash, 108

Weil man die Hoffnung und den Glaube an Gott verliert. Außerdem isses "uncool" an Gott zu glauben.

Antwort
von Spuky7, 104

Die Eltern geben den Glauben nicht mehr an die Kinder weiter, weil sie sich nur noch für Gelderwerb interessieren.

Antwort
von KaeteK, 34

Menschen werden nicht Atheisten...Diese Bezeichnung ist eine weltliche Bezeichnung, vermutlich, weil man sich klar von den Christen absetzen möchte.

Vor dem Begriff "ungläubig" scheuen sie sich , weil da  ihr Gewissen rebelliert..

Prediger 3 11 Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.

Darum glaube ich nicht, dass es "den Atheisten" gibt.

Das Gewissen ist die Instanz für „Gut und Böse“ in dem Menschen. Es ist
sein moralisches Bewusstsein. Der Mensch unterscheidet sich dadurch
deutlich vom Tier, das kein Gewissen hat. Das Gewissen wird durch Gottes Wort geschärft.

Jede Sünde schwächt das Gewissen. Wer ständig gegen sein Gewissen
anrennt, stumpft ab. Was dabei rauskommt, können wir täglich in den Medien sehen und lesen, aber auch im eigenen Umfeld nimmt das gottlose Böse zu.

Das Böse wird gut, das Gute wird böse genannt.

Gottes Wort warnt uns davor, denn das zieht das Gericht Gottes nach sich..

Gottes Wort sagt:

Römer 3 10 "Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;11 da ist keiner, der verständig sei; da ist keiner, der Gott suche.12 Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer."13 "Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trüglich." Otterngift ist unter ihren Lippen."14 "Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit."15 "Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen;16 Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,17 und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt."18 "Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen."

Alle Menschen sind erstmal Ungläubige. Alle verlorene Sünder

Gottes Wort kennt kein dazwischen...es gibt kein, ein bisschen gläubig, ein bisschen Christ.

Entweder glaube ich an den Herrn Jesus, so wie die Heilige Schrift von Ihm berichtet oder ich glaube nicht.

Wenn ich an Ihn glaube, dann habe ich ewiges Leben, also über den leiblichen Tod hinaus - Glaube ich nicht an Ihn, dann habe ich auch eine Ewigkeit zu erwarten, aber die ist voller Pein.

Johannes 3 36Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

Johannes 3 18Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

lg

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