Warum werden Radfahrer immer trotz Gegenverkehr überholt?
Sehr oft komme ich in gefährliche Situationen weil jemand ein Radfahrer überholt, obwohl ich ihm entgegen kommen. Ich muss dann jedesmal bremsen und der fährt ein paar cm an dem Radfahrer vorbei und mit sehr oft meine ich so gut wie täglich.
Ich bleibe immer dahinter und überhole nur dann wenn es auch möglich ist, ohne jemanden zu gefährden. Meint ihr ich bin zu vorsichtig oder die anderen zu unvorsichtig? Manchmal ist das so knapp das ich mit den Reifen am Randstein entlang schleifen. Am liebsten würde ich nicht ganz nach recht fahren so das der überholende mal in eine brenzlige Situation kommt.
Letztens habe ich mal an der Tanke jemanden angesprochen der mich bald frontal gerammt hat und der meinte macht doch jeder so!?
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"Das macht doch jeder so"......
Genau so ist es auf deutschen Straßen - leider.
Jeder gegen jeden. Das Auto gegen den Radfahrer, der Motorradfahrer, den der "Sonntagsfahrer" im PKW vor ihm nervt, der LKW-Fahrer, der auf der Autobahn vom PKW-Fahrer nach einem Überholvorgang ausgebremst wird, weil der PKW-Fahrer sich durch den LKW, der grad seine Salami geladen hat, gestört gefühlt hat, usw.....
Jeder schaut nur auf sich und seinen Vorteil auf unseren Straßen. Ein egosistischeres Verhalten auf der Straße, als in Deutschland, gibt es sonst nirgendwo in Europa.
Behalte Deinen Fahrstil weitestgehend weiter, aber fahr Dir bitte nicht Deine Reifen dabei kaputt. Die musst Du bezahlen - nicht der drängelnde Gegenverkehr. Lass ihn lieber Deinen Spiegel abfahren. Kann er dann erklären, warum er, trotz Gegenverkehr, überholt hat.
Ich weiß, daß es nicht leicht ist, nicht auszuweichen..... :-(
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Radfahrer, Verkehrsinsel, Mülllaster in 2. Reihe - egal... einfach dran vorbei fahren und hauptsache selbst nicht bremsen... die anderen machen es ja auch alle so... und der andere wird schon bremsen.
Das ist leider Alltag. Ich unterstelle vielfach nicht mal Absicht, sondern habe den Eindruck, daß viele Autofahrer wenn sie jemanden Überholen so mit Reizen überflutet sind, daß sie den Gegeverkehr den sie dabei manchmal behindern völlig ausblenden. Am Ende fährt der andere sogar weiter während du dir deine Reifen am Bordstein kaputt fährst.
Ich mach das nicht mehr. Soll der andere ruhig merken, daß es eng wird und selber bremsen müssen.
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Dadurch, dass so grundsätzlich unterschiedliche Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer/ Mobilisten auf ein Areal verbannt werden, wird das begünstigt. In der gefühlten Anonymität aim Auto (warum popeln wohl soviele Autofahrer? Sie fühlen sich incognito im Blech) gilt das recht des Stärkeren.
Ich kenne von mir Gefühle aus beiden Fortbewegungsarten. Davor ist man nicht gefeit. Man kann sich aber senibilieren. Leute, die beide Mittel benutzen sind meist rücksichstvoll in beide Richtungen. Auch Autofahrern kann man mal platz machen, wenn sie einfach nicht an einem Rad vorbeikommmen :)
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meistens sind die radfahrer diejenigen, die sich nicht an die verkehrsregeln halten. dennoch muss der autofahrer rücksicht nehmen. du machst das also schon richtig.
Kommentar von Foerster1973Foerster1973 20.07.2012Also ich achte bewusst darauf, dass ich alle Regeln einhalte, und werde dafür ständig von Autos geschnitten, ohne Abstand überholt, mir wird mehrmals täglich die Vorfahrt genommen etc. Klar gibt es auch bei den Radfahren Idioten, ganz besonders die Geisterfahrer, aber aus meiner Sicht geht die größere Gefahr ganz klar von Autofahrern aus.
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Mir ist aufgefallen, da? viele Radfahrer trotz Fahrradweg auf der Strasse fahren, zum Ärger vieler Autofahrer, das heisst noch mehr aufpassen. Selbst Kinder nehmen lieber die Strasse als den sicheren Weg. Das Problem in unseer Gesellschaft ist, nur einer braucht's vormachen, die anderen machen's nach, leider :-(
Kommentar von Olaf68Olaf68 20.07.2012Nicht jeden Radweg muß man benutzen und daß es auf der Fahrbahn für Radfahrer nicht nur komfortabler sondern auch sicherer ist, als auf den üblichen Radwegen, wurde inzwischen durch diverse Statistiken nachgewiesen.
In den lezten Jahren fanden ALLE gefährlichen Situationen beim Radfahren auf Radwegen statt (z.B. beim Rechtsabbiegen geschnitten worden), obwohl ich zu 99% auf der Fahrbahn fahre.
Kommentar von UmeaMUmeaM 21.07.2012Aber nicht an einer Hauptstrasse zwischen 2 Ortschaften !!!
Kommentar von DasTimDasTim 21.07.2012Ok, wenn ich mich das nächste mal unsicher fühle, fahre ich mit meinem Motorrad einfach auf den Bürgersteig.
Kommentar von UmeaMUmeaM 21.07.2012Das Motorrad gehört ja wohl nicht dahin, nur das Fahrrad auf den dafür vorgesehenen Weg.Vor allen Kinder sollten nicht auf der Haupsverkehrsstrasse fahren !! Ein Motorrad wird ja auch nicht von Autofahrern überholt, eher umgekehrt :-(
Kommentar von Olaf68Olaf68 28.11.2012Nein, es ging um beliebige, aber immer innerörtliche Radwege. Obwohl ich auf Landstraßen ohne Radwege auch noch nie Probleme hatte.
Und von wem Gefahr ausgeht, wird spätestens hier klar:
http://www.nwzonline.de/jade/schwerverletzter-bei-unfall-auf-b-437-auto-prallt-a...
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viele die den führerschein gemacht haben, benehmen sich nacher als wären sie die besitzer der strassen, ist leider traurige wirklichkeit...ein vernünftiger fahrer riskiert seine gesundheit und die der anderen verkehrsteinehmern nicht (wie dir stvo auch vorsieht), es immer besser mit der blödheit der anderen zu rechnen und nachzugeben, statt was zu riskieren...achtung immer bei kindern (auch wenn sie auf den gehweg entlang der strasse sich befinden), radfahrer und llangsame verkehrsmittel, die paar sekunden zeitverlust können unbezahlbar sein...
Kommentar von UmeaMUmeaM 20.07.2012DH !!!!!!
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Wie Du gemerkt hast gibt es viele Idioten auf der Strasse. Du bist ein Vorbild und machst es richtig.
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Rücksichtslosigkeit gegenüber Schwächeren. Dafür fahren Radfahrer schnell auf Gehwegen
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Weil viele Autofahrer die Radfahrer als "Störenfried" wahrnahmen und sie nicht ernst nehmen und es ihnen zu viel ist, mal kurz vom Gas zu gehen und eine kurze Zeit mit 20-25 km/h hinter einem Radfahrer herzufahren.
Die fühlen sich quasi gezwungen, den Radfahrer sofort zu überholen, egal wie.
Gegenmittel: Etwas weiter links fahren, daß der Platz bei Gegenverkehr nicht reicht.
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Antwort von crzyguy143 20.07.2012
also wenn ich autofahren würde (fahre mofa xD) würde ich es so machen dass der entgegenkommende einen kleinen unfall baut (wenns net zu gefährlich ist) dann muss er blechen. eine ähnliche situation gibts bei mir wenn man die straße langfährt (b3) dann muss ich (oder eher der mich fahrende) links bergauf in ein kleines dorf abbiegen dabei überholen die oft links obwohl ich nach links abbiegen will. dann sagte ich meinem fahrer wenn das nochma passiert und der überholende nicht zu schnell ist einfach links abbiegen er fährt einem in die seite und schon gibts schaden ersatz :D
Kommentar von DasTimDasTim 20.07.2012würde ich es so machen dass der entgegenkommende einen kleinen unfall baut (wenns net zu gefährlich ist) dann muss er blechen
Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn dir nachgewiesen wird, das du den Unfall hättest verhindern können, bekommst du Teilschuld also aufpassen mit sowas. Ausserdem weiß man nie wer und ob Kinder im Auto sitzen. Sowas würde ich niemals machen auch wenn es ein Ar*schloch ist.
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Die Ragfahrer haben einfach zu wenig Abstand zum Straßenrand. Man sollte als Radfahrer immer etwa da fahren, wo die Autos mit ihren rechten Rädern auch fahren. Dann muss der Autofahrer zum überholen auf die Gegenfahrbahn.
Ich habe das neulich erst lang und breit beschrieben:
http://www.gutefrage.net/frage/fahrrad-auf-strasse--abstand-zum-rand--fahrbahnka...
Kommentar von DasTimDasTim 20.07.2012Also sollte man als Radfahrer mitten auf der Straße fahren damit das Auto auf die linke Spur muss und man noch reserven hat um nach rechts aus zu weichen richtig? Das tun die aber nicht.
Das ist reine Provokation! Ich stolper sehr oft über diese Youtubevideos wo sich Radfahrer ne Cam um dem Kopf binden um verstöße der Autofahrer auf zu zeichnen. In einem Video: Ein Autofahrer wartet nicht vor dem Hindernis sonder will sich noch vorbei quetschen und fährt auf den Radfahrer zu. Was macht der Radfahrer? Der nutzt den Platz nicht um aus zu weichen sondern lässt sich nach links gegen das Auto fallen um den eins rein zu drücken. Dafür hätte der mindestens einen Oskar verdient!
Kommentar von Foerster1973Foerster1973 20.07.2012Nicht mitten auf der Straße, sondern mit dem nötigen Sicherheitsabstand von 1 bis 1,5 m zum rechten Fahrbahnrand. Das ist auch bei sehr schmalen Straßen selten mitten auf der Spur, bestimmt nicht mitten auf der Straße. Das machen leider die wenigsten Radfahrer, und wenn sich dann Autos ohne Spurwechsel an ihnen vorbeiquetschen; Überholen kann man das ja nicht nennen; heißt es, das fahren auf der Straße ist ja so gefährlich. Das man als Radfahrer auf einem der angeblich so sicheren Radweg aber andauernd übersehen wird, das scheint keinen zu stören.
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Es wird immer,egal wie,überholt.Bei manchen Autofahrern kommt es auf Sekunden an und da muss man vorbei-auch wenn es dem Gegenverkehr manchmal zu eng wird.So ist das mit einigen deutschen Autofahrern heute.Jede Sekunde zählt.Ich fahre auch Beides und trotzdem kann man doch warten wenn es zu eng wird, oder?
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Weil niemand mehr Zeit hat! Außerdem sollten Radfahrer auf Radwegen fahren, damit es weniger zu solchen Situationen kommt. So einen unbelehrbaren Autofahrer hilft vielleicht eine Anzeige, damit er mal überlegt, was er macht! Umgekehrt habe ich leider auch sehr viele rücksichtslose Radfahrer gesehen, die ohne umzublicken Straßen kreuzen, kreuz und quer fahren. Sind leider oft auf beiden Seiten keine Unschuldslämmer unterwegs ;-)
Kommentar von DasTimDasTim 20.07.2012Und wenn keiner da ist sollten die zuhause bleiben weil es sicherer ist?
Kommentar von CavalierchenCavalierchen 20.07.2012Ich verstehe leider deine Frage nicht!
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Manche sehen nur nicht ein, anhalten oder zumindest das Tempo stark zu reduzieren und zu warten, obwohl sie das Hindernis haben und warten müßten. Dazu kommt daß manche glauben, die Straße gehöre ihnen alleine und alle anderen hätten zu warten und ihnen Platz zu machen. Ist letztlich nichts weiter als Rücksichtslosigkeit und Ungeduld. Bemerke dieses Problem auch immer wieder.
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Antwort von Tonnendieb 20.07.2012
Wenn ich radel, hab ich manchmal auch den Eindruck, dass ich gleich vom Fahrrad geworfen werde, weil die Leute so eng an einem vorbeifahren... manche Radfahrer fahren aber richtige Schlangenlinien und bringen sich so selber in Gefahr. Ich würde auch lieber vorsichtiger sein, als dass mal was passiert. Ich finde, du hast die richtige Einstellung.
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Wie schmal sind denn bei euch die Straßen?
Kommentar von MalrogMalrog 20.07.2012Die Frage sollte eher sein, wie mittig die Radfahrer fahren! Im Taunus seh ich ständig, dass die zu zweit nebeneinander fahren, die machen sich breiter als ein PKW. Und auch, wenn direkt daneben der frisch gemacht Fahrradweg ist, fährt man halt lieber mitten auf der Gasse...
Kommentar von Foerster1973Foerster1973 20.07.2012Das dient nur der Sicherheit der Radfahrer. Die haben nämlich keine Knautschzone, die haben nur Sicherheitsabstände. Und wenn die Autofahrer die dauernd unterschreiten. muss man als Radfahrer eben dafür sorgen, dass man wenigstens zur anderen Seite genug Platz zum Ausweichen hat. Alles sehr gut nachzulesen bei http://bernd.sluka.de/ Überholen darf man nur, wenn das gefahrlos möglich ist. Bei Gegenverkehr ist das nicht gefahrlos möglich, ergo darf nicht überholt werden.
Kommentar von DasTimDasTim 20.07.2012Wie schmal sind denn bei euch die Straßen?
Da haben wir also so einen Kandidat dem die anderen Verkehrsteilnehmer am Popo vorbei gehen...
Kommentar von Foerster1973Foerster1973 20.07.2012Ich habe nichts in der Art geschrieben. Warum stellst du das als Kommentar auf meinen Kommentar ein?
Zumindest in Städten sollten Fahrzeuge auf die Fahrbahn. Das bedeutet einen nachweisbaren Sicherheitgewinn für die Radfahrer, die so viel besser wahrgenommen werden als wenn sie auf einen Radweg abgeschoben werden. Die Radwege haben die Nazis ja damals nur eingeführt, um Autofahrern ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen, und nicht, um es für Radfahrer sicherer zu machen. Wie schlau kann es sein, eine Geradeausspur rechts von einer Rechtsabbiegerspur zu bauen?