Warum werden Politiker/Bundeskanzler etc so gehatet?

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5 Antworten

Als Politiker kann man es nie allen Bürgern seines Landes recht machen. Man muss auch manchmal Entscheidungen treffen, die unpopulär  oder unbequem sind und die auch nicht alle Bürger verstehen. Dadurch kann das dann passieren, das einige Leute diesen Politiker hassen. Sowas kann man aber nicht verallgemeinern. Es  sind längst nicht alle Bürger, die diesen Politiker hassen. Es gibt auch viele  die mit seinen Entscheidungen einverstanden sind, die machen sich bloss nicht so lautstark bemerkbar wie die Gegner seiner Politik.

1. Weil sie kriminell sind! Sie tun kriminelle Dinge. And they get the away with it!

2. Sie kassieren für den Volksverrat auch noch ordentlich Asche! 

3. Bitte? Wir haben keinen Krieg? Alter, sorry wenn ich Dich anfahre, aber wo zum Teufel lebst Du? Sie sprühen verdammtes Gift in die Luft, bombadieren uns mit Desinformation, führen einen Krieg gegen unseren Verstand und  unsere Gesundheit. Kürzen die Gelder, machen das Überleben für die auf der falschen Seite härter, während die anderen nicht wissen wohin mit ihrem Überfluss. Aber jaja wir sind nicht im Krieg nur weil keine Flieger Häuser zerstören. Okay es gibt kein Gemetzel, doch Krieg ist das trotzdem. Informationskrieg ist deswegen noch schlimmer weil das alles so unterschwellig passiert. 

4. Ich habe keinem Politiker irgendetwas zu verdanken außer dass ich weiß, dass Demokratie am besten für einen funktioniert, wenn man Lobbyist ist (also in der Lobby ist).

5. Nicht jeder Bundeskanzler oder Amtsträger wird gehatet. Zumindest nicht vom Volk. Z.B. JFK. Der war bodenständig und Pro-Volk und gegen die verdammte globale conspiracy. Deswegen haben sie ihn hingerichtet. Öffentlich. 

6. Du hast schon Recht. Wir können nicht einfach unser Fehlverhalten und die Verantwortung abgeben und dann Politiker dafür "haten", dass wir nicht souverän sind. 

> irgendjemand muss halt die führung übernehmen

Doch sie führen uns ins Verderben. Direkt zum Schlachter mit den Schäfchen.

Ich finde es ist ein fehlgeleitetes Denken, wenn man der Meinung ist, dass man (politische) Führung braucht. Ich brauche das nicht. Mein Herz ist die einzige echte Autorität. Der Rest sind große Reden von Menschen, die zwar Rhetorik beherrschen aber gar nicht so wirklich einen Plan haben, wie man ein Volk oder eine Menschheit voran bringen kann. Ihnen fehlt nämlich sehr deutlich der spirituelle Aspekt. Politik dreht sich ausschließlich um Materialismus und wie man die Schulden und die Armut verteilt ohne je einen echten Ausgleich zu schaffen, weil man grundlegende Fragen erst gar nicht stellt. Und wer wirklich mal mit Problemlösungen ankommt, der wird sehr schnell assimiliert. Grundlegende soziale Änderungen passieren dadurch nicht. Bestenfalls zum noch Schlechteren hin wie so oft.

> nicht auszudenken was passieren würde ohne. 

Das habe ich mir schon oft ausgedacht. Der Einzelne wird wieder souverän (was er oder sie seit jeher war und immer sein wird - dass man seine Macht mit einer Stimme abgeben könnte ist nur eine Illusion auch wenn selten jemand seine Macht wirklich nutzt und souverän bleibt) und ist frei wie er oder sie (oder andersgeschlechtlich) geboren wurde! 

Weil die "Hater" sich nicht die Mühe machen, sich damit zu beschäftigen, was ein Politiker den ganzen Tag lang macht, damit es dem "Hater" gut geht. Stattdessen sitzen sie auf der Couch und regen sich auf, dass alles sooo schlecht ist.

"aber warum regen die sich so auf?"

Musst du die Menschen im Einzelfall selber fragen.

Sicher gibt es da bei den meisten politischen Dingen etwas das man kritisieren kann und dann auch sollte.

Aber es gibt hier natürlich, wie überall, auch Personen die einfach nur "auf den Zug aufspringen" ohne sich eine eigene Meinung gebildet zu haben und da über eigene Argumente (oder überhaupt welche) verfügen.

Was man an Merkel kritisieren kann ist z.b. die momentane Planungslosigkeit; was die Außenpolitik angeht hat Obama meiner Meinung nach auch schon genug Mist gebaut, zu nennen wären da Drohnenangriffe u.ä. mit einer meiner Meinung nach nicht akzeptablen Anzahl an Zivilopfern.

Bei Putin kann man sicher das Vorgehen bzgl der Krim kritisieren und auch seine Aktionen in Syrien die der Zivilbevölkerung kaum etwas bringen oder auch innerpolitische Probleme.

Wobei einem natürlich immer klar sein muss, dass Politik ein Gemeinschaftsprojekt ist und man auch den Spagat zwischen "was das Volk will" und "was für das Volk gut ist" schaffen muss.

Ob eine Handlung kriminell ist oder nicht ist meiner Meinung nach ohnehin kein geeignetes Kriterium, da die Kriminalität vom jeweiligen Land abhängt.

Auch kann man kaum sagen das jeder der von dir genannten Politiker nur Mist macht, das wäre zu pauschalisierend und ist ja auch nicht der Fall: jeder dieser Politiker hat meiner Meinung nach auch schon gute Entscheidungen getroffen.

Aber wie gesagt: da ist vieles subjektiv - entscheidend ist aber, dass wenn man Personen und politische Entscheidungen kritisieren will anhand objektiver Faktoren den eigenen Entschluss untermauern muss.

Würde das jeder so handhaben müssten Politiker sich keine TV Event Shows liefern oder Wahlkampagnen bei denen man Gratis Tassen und Bleistifte verschenkt oder sich mit irgendwelchen Babys fotografieren lässt oder mit Waffen auf dem Arm (je nach Kultur und Wählerkreis eben), sondern Politiker könnten tatsächlich objektiver und produktiver arbeiten, was viele (natürlich nicht alle) auch gerne täten.

"denen verdanke wir es, dass es bei uns geregelt zugeht."

Ich sag es mal so:  ich sehe da generell in jedem dieser Länder noch erhebliches Vierbesserungspotential.

Generell darf man sich ohnehin nie zufrieden geben sondern muss immer daran arbeiten es noch "besser" zu machen und den sich verändernden Bedingungen gerecht zu werden.

Und zu sagen "alles ist toll" ist da genauso unproduktiv wie "alles ist schlecht"

"aber ohne sie wäre es viel schlimmer."

nicht zwangsläufig - kommt darauf an.

Generell hängt das alles ja auch nicht nur von einzelnen Personen ab,

" natürlich tun die dinge hinter unserem rücken von denen wir nichts wissen"

von mir aus kann sich Frau Merkel hinter meinem Rücken astrologisch beraten lassen oder Putin ein Kochbuch schreiben oder Obama einen Streichelzoo eröffnen.

Aber in der Politik sollte es durchaus so sein, dass die maximal mögliche Transparenz gewahrt bleibt, da sehe ich eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Bürger und in ihrem Beruf sind Politiker da auch eine gewisse Verantwortung schuldig.

Du hast ja auch eine gewisse Verantwortung gegenüber deinem Chef oder? ;)

"aber wenn ihrs könnt, dann hindert sie halt dran :D "

Das das im Einzelfall durchaus funktionieren kann sieht man in der Geschichte und den momentanen Ereignissen.

Meiner Meinung nach sollte es aber nicht so weit kommen, da diese Situation für jeden mit enormen Nachteilen verbunden ist.

Ja, ich gebe es zu: Politiker sind die schlimmsten Menschen auf der Welt.

Warum aber alle (!) Politiker so "ausgeschlossen" werden, verstehe ich auch nicht. Obama ist der beste President überhaupt! Und die Merkel ist auch nicht schlecht! 

Putin ist jetzt aber echt nicht so brausend.

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