wolfgang100563 am 22.01.2009 um 19:53 Uhr
Die allgemeine Lehre sagt ja, dass Pilze nach dem Erwärmen durch die Umwandlung von Nitrat in Nitrit nach ca. 3 Tagen giftig werden. Dosengerichte werden aber bei der Zubereitung und bei der Sterilisation erhitzt und halten doch ziemlich lange. Warum ist das so?

Bei Pilzen ist nicht Nitrat das Problem, sondern Eiweißstoffe, die sich zersetzen. Giftig wirds noch lange nicht, sorgt aber mal für die flinke Kathrin. Eiweiße zersetzen sich an der Luft, Dosen enthalten keine Luft, halten daher lange. Nach der Zubereitung sollte man frische Pilzgerichte und auch Dosenware nie länger als 1-2 Tage kühl! aufheben, sie zersetzen sich gleich schnell.

Da ist nich all zuviel dran,man kann Pilze auch aufwärmen . Der Nitrat gehalt hat auch mit der Erntezeit zu tun und ist privat nicht kontollier aber bei den geringen Mengen auch egal.
LG Sikas
wolfgang100563 am 22. Januar 2009 20:11 Hast Recht, auch ich wärme Pilze auf, doch nur bis zu maximal 3 Tagen bei kühler Lagerung. Das stammt von meiner Oma. Meine Frage war ja, warum sich Pilze auch mehrere Jahre halten, ohne giftig zu werden.
sikas am 22. Januar 2009 20:25 Das mit den Dosen habe ich übersehen aber das ist das selbe wie beim einwecken.Steillisation und Luftabschluß ist das Geheimnis.
Danke! Klare Sache, die Dose ist der Grund. Da hätte ich auch darauf kommen können, doch ich bin bei der Chemie stecken geblieben. Alles verdirbt schnell, wenn es unter Luftsauerstoff gelagert wird.