Frage von Lordwoldemord90, 220

Warum werden Naziverbrecher verfolgt?

Vielleicht habt ihr das jetzt aktuell in den Nachrichten gesehen ein Nazi der in einem Konzentrationslager gearbeitet hat und an über 1000 toten beteiligt war wird jetzt verurteilt. Aber warum? schließlich ist das doch sein Beruf gewesen auch wenn dieser widerwärtig und unmenschlich war. Hätte er sich geweigert hätte man ihn doch umgebracht. Was können diese Menschen dafür was ihre Politik damals mit ihnen gemacht hat. Wenn unsere Soldaten im Ausland andere Menschen tötet müssen die doch auch nicht vor Gericht. PS: ich komme selber aus Russland und bin weder ein Nazi noch pflege ich den Kontakt zu solchen.

Antwort
von Dahika, 41

Dass die KZ-Schergen selbst umgebracht worden wären, ist eine gern erzählte Mär. Sie sind nach Auschwitz etc.. gegangen, weil sie nicht an die Ostfront wollten. Im KZ, als Aufseher und Mörder natürlich, hatten sie es viel bequemer und sicherer als die Soldaten an der Front.
Zudem ist es kein kleiner, aber feiner Unterschied, ob ein Soldat an der Front Menschen tötet, oder ob er Frauen, Männer und Kinder in die Gaskammern treibt!

Natürlich kann man sich fragen, ob man 90 j. Greise noch anklagen sollte. Ich finde,ja, denn sie haben sich als junge Männer auch nicht dagegen gewehrt, 90j. Greise ins Gas zu schicken. Ach ja, stimmt ja, das konnten sie ja nicht machen, denn dann wären sie an die Front versetzt worden. Und das wäre für die Herren ja zu gefährlich und zu unbequem gewesen.

Antwort
von BellaKnows, 67

Das ist eine ganz prekäre Frage, die nicht einfach zu beantworten ist.

Klar, es gibt zwei Seiten. Auf der einen, die Leute, die aus welchen Gründen auch immer, der Regierung gehorcht haben und "nur ihren Job gemacht haben" und auf der anderen die, die nicht verstehen können wie man so etwas verantworten konnte.

Die Sache ist die: Natürlich war es gefährlich Widerstand zu leisten, aber es gab durchaus Menschen, die sich aufgelehnt haben.

Ein so großes Verbrechen, wie das was in Deutschland passiert ist, kann nicht auf die Kappe von einer einzigen Person gehen. Ohne die Unterstützung von einem (leider) großen Teil der Bevölkerung hätte sich sowas überhaupt nicht - zumindest nicht in dem Maß - ereignen können. 

Man kann die Verantwortung für sein Handeln nicht einfach irgendwo abschieben oder jemand anderem die Schuld geben. Klar, wir kennen nicht die Hintergründe von jedem einzelnen, aber Fakt ist, sie wussten genau, was sie getan haben und sie haben es in Kauf genommen. 

Natürlich ist es leicht zu sagen, dass man das selbst nie getan hätte, wenn man in der Situation gewesen ist. 

Aber die Leute, die damals Widerstand geleistet haben, haben auch die Gefahr für sich selbst und alle Menschen, die ihnen was bedeuten in Kauf genommen. Ob wir das so einfach könnten, ist die nächste Frage.

So oder so, meiner Meinung nach geht es hierbei einfach um die Verantwortung für das eigenen Handeln, was jeder Mensch für sich selbst trägt. 

Antwort
von rr1957, 24

wenn Du Texte aus der Zeit (kurz vor und nach 1945) liest, wirst Du feststellen, dass die Nazis damals so gedacht haben:

"ok, egal was wir verbrochen haben, Mord etc. - alles ist spätestens nach 20 Jahren ganz offiziell verjährt (das war damals so geregelt) und falls wir den Krieg verlieren sollten, dann müssten wir uns halt für 20 Jahre in Argentinien oder Indonesien oder Spanien oder USA oder Chile oder XZY verstecken und unter falschen Namen leben, und dann können wir ab 1965 wieder zurück nach Deutschland kommen und es nochmal versuchen mit dem Nationalsozialismus. Oder dann unsere Renten geniessen."

Das war gar nicht so unrealistisch, speziell für die jüngeren der Täter. Und die haben auch für diesen Fall entsprechend Geld, Gold, Firmenanteile o.ä. vorbeugend beiseite geschafft, damit die Rückkehr geschmiert laufen sollte.

Um das zu unterbinden, hat man die Verjährung für Mord dann erst verlängert und schliesslich ganz abgeschafft. Aber wenn man die Verjährung abschafft, dann muss man das auch real umsetzen und die Morde eben auch wirklich weiterhin verfolgen und verurteilen und bestrafen - ansonsten wär die Aufhebung der Verjährung wirkungslos und ungerecht.

Antwort
von Politi34, 92

Weil man im nachhinein für Gerechtigkeit sorgen will. Es stimmt, es war sein Job, andererseits: Er hat mitgeholfen, über 150.000 Menschen zu töten. 150.000!

Ich vermute aber, dass er auf Bewährung verurteilt wird oder aufgrund seiner Gesundheit die Haft nicht antreten kann.

Ich vermute, hier geht es eher um den symbolischen Akt.

Kommentar von earnest ,

Nein, nicht auf Bewährung.

Wenn die Beweislage wasserdicht ist, wird er verurteilt werden, aber die Vollstreckung des Urteils könnte aus Alters- und Gesundheitsgründen ausgesetzt werden.

Antwort
von equolove, 94

das ist eben die große Frage dahinter, wichtig ist ja eben das man versuchen sollte herauszufinden ob diese Person das machen musste (weil die Zeit so war) oder mit Leidenschaft machen wollte.

aber trotzdem ist die ganze Sache ein vergeblicher Versuch eine Absolution zu schaffen, als gegenüber den Holocaustopfern.

Gruß, Jacob!

Kommentar von Lordwoldemord90 ,

Glaube auch dass es den Juden wenig bringt wenn ein alter Mann in Knast muss..  Ist ja nicht so dass sie jubeln und feiern wenn einer dieser Verbrecher gefasst wird. 

Kommentar von equolove ,

deshalb finde ich das auch höchst fragwürdig. Die "Großen" wurden ja auch schon lange in den Nürnberger Prozessen verurteilt.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Leider konnten sich aber recht Viele der "Großen" in Richtung Agentinien oder sonstwo in Südamerika aus dem Staub machen, da triffts eben jetzt einen "Kleineren" - auch gut. - שלום

Antwort
von Zain1234, 89

Im Nachhinein will man Gerechtigkeit und da man nicht weiß wen man dafür verantwortlich machen soll nimmt man jemanden der beteiligt war er trägt vielleicht nicht die ganze Schuld aber hätte den Job nicht leisten müssen er hätte sich einfach einen anderen Job suchen können

Und sei ehrlich das was sie den Juden und anderen Ausländern angetan haben ist nicht fair und nicht gerecht irgendwie hat er es doch verdient oder?

Und da nicht mehr viel erst dieser Zeit leben müssen Sie nur jemanden finden der für den Kopf hinhält und da dies gerade so passen scheint..

Kommentar von Lordwoldemord90 ,

Hast schon recht aber ob das in diesem Alter noch sinnvoll ist weiß ich nicht. Aber anscheinend holen einen solche Taten immer ein. 

Kommentar von Zain1234 ,

Ja, weil das wirklich grausame Taten waren, nicht menschengerechte Taten

Antwort
von voayager, 62

Niemand war im Nazi-Deutschland verpflichtet Morde auszuführen, das ist einfach falsch. Da das berufliche Morden also freiwillig von den Mördern ausgeführt wurde, müssen diese natürlich zur Verantwortung gezogen werden. Gespenstisch ist es allerdings, dass dies nach immerhin 70 J. erst erfolgt. Das wirft einen tiefen Schatten auf diesen Staat.

Kommentar von earnest ,

Wenn ich mich recht erinnere, trägt diesmal "der Staat" keine Schuld: Die entsprechenden Aktenvermerke wurden erst jetzt gefunden. 

Gut finde ich hingegen, daß man hier trotz des Alters des Angeklagten ihm den Prozeß macht.

Also: hier mal kein "Schatten", sondern korrekte Aufarbeitung.

Kommentar von voayager ,

doch ein Schatten, denn 70 Jahre "Karenzzeit" sind einfach zu lange!

Ich sage mit Joann Peter Hebel: "Kannit verstahn"

P.S. wer eifrig, ernsthaft und rasch sucht, der auch bald findet!

Kommentar von tanztrainer1 ,

Aber lieber spät vor Gericht als NIE!

Kommentar von voayager ,

ja, aber mit nem ausgesprochen faden Beigeschmack.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Hätte man den nicht vor Gericht gestellt, dann hätte das in meinen Augen eher ein "Geschmäckle".

Kommentar von voayager ,

bleibt trotzdem die Frage, warum erst jetzt und da kommt das ganze bizarre Gebahren dieses Rechtsstaates zum Vorschein

Kommentar von earnest ,

Die Frage nach dem "Warum erst jetzt?" habe ich dir doch für diesen Fall gerade beantwortet ...

Antwort
von tanztrainer1, 23

Es gab auch welche, die nicht weggesehen haben und den Leuten halfen.

Lies mal das Buch von Michael Degen: Nicht alle waren Mörder.

Er beschreibt seine Kindheit in Berlin. Er hatte wahnsinniges Glück, dass ihm und seiner Mutter immer wieder geholfen wurde.

Also besser spät als nie, dass ein Nazi-Verbrecher vor Gericht kommt!

Deine Einstellung kann ich da gar nicht verstehen.

Antwort
von JBEZorg, 24

1.Man hätte ihn icht umgebracht. Er hätte einen anderen Job bekommen. Deswegen ist es moralisch so verwerflich. Das war schon deren frei Wahl.

2.Es werden icht alle Nazis verfolgt, nur die, die Verbrechen begangen haben. Deswegen sollte man auch "Naziverbrecher" eher nicht gebrauchen. Das waren Nazis, die Verbrecher waren. Jeder Verbrecher sollte verfolgt werden.

Antwort
von HSB66691, 80

Meistens waren dort Leute der SS und in der SS trat man freiwillig ein. Normale Soldaten wurden/werden nicht für Naziverbrechen verurteilt.

Antwort
von Modem1, 18

Er hat beim Antritt seines Dienstes im KZ an das 1000.jährige Reich gedacht und allen Mist geglaubt was damals in den Medien stand. :"Untermenschen ,Staatsverbrecher wie Sozialdemokraten ,Kommunisten und der Jude als Universalschuldige. "Kommt das mit den Medien heute euch nicht bekannt vor, glaubt ihr auch alles was da steht? .Dabei war nach 12 Jahren alles vorbei! Bei Völkermord gibt es kein Pardon. Allerdings werden die Sieger davon ausgenommen.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Irgendwann werden dann auch aus den Siegern wieder Verlierer und dann trifft es sie eben später.

Antwort
von Steve3072000, 34

Mord verjährt nie !!! Als Mitglied der SS ist das auch aus seinem freien Willen geschehen

Antwort
von Lavendelelf, 56
schließlich ist das doch sein Beruf gewesen
Hätte er sich geweigert hätte man ihn doch umgebracht

Er war in der SS. In die SS ist man freiwillig eingetreten!

Kommentar von Lordwoldemord90 ,

Wusste ich nicht aber man lernt ja nie aus..  

Kommentar von Lavendelelf ,

OK ;)

Kommentar von tanztrainer1 ,

Du hast da zwar Recht, aber mir hat man mal erzählt, dass die SS ganz junge Männer dadurch angeworben hat, dass man sie den Führerschein kostenlos machen lies und hinterher gleich den LKW-Führerschein. Und diejenigen, die dann bei der SS nicht so parrierten, wie sie sollten, sollen dann ganz schnell an die vorderste Front geschickt worden sein.

Jetzt nicht gleich schreien, habe selbst zwei Dachauüberlebende in der näheren Verwandtschaft, sonst hatte meine Familie einfach viel Glück. - שלום

Kommentar von Lavendelelf ,

Das was du schreibst stimmt. Es war aber schon sehr früh ein "offenes Geheimnis" was die SS in den Lagern "an Arbeit" verrichtet hat. Daher ist das annehmen von Lockangebote für mich um so schlimmer. SS Angehörige mussten hohen Ansprüchen genügen. Dazu zählte nicht nur dass sie arisch sein mussten. Sie mussten z. B. auch sportlich und intelligent sein ...

Kommentar von tanztrainer1 ,

Dann ist Dir hoffentlich auch klar, warum meine Großeltern Angst hatten, weil sie nämlich auch schon recht früh merkten, was das für ne Bande war. Und so leicht konnte ja auch nicht jeder fliehen, wenn er nicht gerade ein "Gestopfter" war! - שלום (Shalom)

Kommentar von Lavendelelf ,

"Dann ist mir hoffentlich auch klar ..." Du schreibst ja, als sei ich pro SS. Hast du den Inhalt meine Kommentare verstanden? 

Kommentar von tanztrainer1 ,

War jetzt ganz anders gemeint. Ich weiß auch nicht warum, aber mir wird sehr oft unterstellt, ich sei Rechts! Irgenwie komisch, wenn man einige Dachau-Überlebende in der Verwandtshaft hat und der Rest der Sippe einfach nur unheimliches Glück hatte. שלום

Antwort
von earnest, 36

Warum werden Verbrecher verfolgt? Das ist in einem Rechtsstaat so. Und ein schlimmeres Verbrechen als den Holocaust kann es kaum geben.

Es ist übrigens ein Gerücht, daß Soldaten umgebracht worden wären, die sich weigerten, den Holocaust zu betreiben. 

Nachzulesen ist das beispielsweise in den Akten zu "Polizeibataillon 110", das an der Ostfront gegen Juden wütete. Dort gab es folgenlose Befehlverweigerungen.

Holocaust-Schlächter als "Beruf" zu bezeichnen, finde ich arg schräg.

Niemand MUSSTE übrigens in die SS eintreten ...

Gruß, earnest




Kommentar von AalFred2 ,

Aber schlussendlich galt die SS zur damaligen Zeit eben als Elitetruppe. Grundsätzlich werden da die meisten nicht eingetreten sein, um Juden und andere umzubringen.

Kommentar von earnest ,

"Schlussendlich" haben auch nicht Millionen Deutsche Hitler gewählt, um Deutschland im Bombenhagel untergehen zu sehen ...

Es war aber auch in der Elitetruppe bekannt, welche "Spezialaufgaben" zur Erledigung anstanden.

Kommentar von AalFred2 ,

Dass es vielleicht in der SS bekannt war und für die reinen Kampfverbände bezweifle ich auch das, was die Truppe in den KZs tat, half den Leuten ja nicht wirklich, wenn sie sich für den Verein gemeldet haben.

Kommentar von earnest ,

Ich verstehe deine Satzlogik nicht; ich verstehe auch nicht, was du mit dem "Helfen" meinst: Mord als "Hilfe"? 

Jeder anständige Mensch hätte sich spätestens dann verweigern müssen, als er Befehle zum Morden erhielt oder in die Todesmaschinerie eingebunden wurde.

Kommentar von AalFred2 ,

War vieleicht nicht so eindeutig. Die Kampfverbände der SS dürften über die KZs nicht viel mehr gewusst haben als die normalen Wehrmachtsverbände. Ansonsten will ich nur deinem Anwurf widersprechen, die SS-Männer hätten sich ja freiwillig für die SS und damit bewusst für den Dienst in den KZs entschieden. Das dürften sie vorher nicht gewusst haben. Aus der SS kamen sie dann auch nicht mehr raus, im Gegensatz zum Dienst im KZ.

Kommentar von earnest ,

Es geht nicht nur um die Konzentrationslager, AalFred. 

Die Kampfverbände der SS haben an der Ostfront gewütet wie die Berserker. Da wußte JEDER, was mit russischen "Kommissaren" und mit Juden zu geschehen hatte. 

Kommentar von AalFred2 ,

Auch nicht mehr als die Wehrmacht. Das was du beschreibst ist hauptsächlich von den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD durchgeführt worden. Der Kommissarbefehl war im Übrigen an die Wehrmacht ergangen.

Kommentar von earnest ,

"Auch nicht mehr als die Wehrmacht."

Nach diesem zynisch-relativierenden Kommentar verabschiede ich mich stante pede aus der Diskussion mit dir.

Kommentar von AalFred2 ,

Was für ein Problem hast du mit den Fakten? Oder wäre dir die Formulierung "genauso viel wie die Wehrmacht" lieber gewesen?

Kommentar von earnest ,

Ich habe nur ein Problem mit Usern, bei denen ich den Eindruck habe, daß sie die Naziverbrechen relativieren.

Kommentar von AalFred2 ,

Woher auch immer dein Eindruck kommt? Ich habe das mit Sicherheit an keiner Stelle getan. Das würde mir im Traum nicht einfallen. Ein Problem habe ich einzig und allein mit deiner Einstufung einer simplen Zugehörigkeit zur SS, die auch damals allein keinen Verbrecher machte. Jedenfalls nicht mehr als eine Zugehörigkeit zu Wehrmacht.

Kommentar von earnest ,

Und ich habe an keiner Stelle gesagt, daß ALLE Angehörigen der SS per se Mörder waren. Genauso wenig wie ALLE Soldaten. 

Ich schlage vor, daß wir das "Kriegsbeil" begraben. 

Kommentar von AalFred2 ,

Ich hatte den Satz

Niemand MUSSTE übrigens in die SS eintreten

schon so verstanden, dass die SS-Mitgliedschaft etwas ganz besonders schlimmes war.

Hattest du eins ausgebuddelt? Wenn ja, darfst du es natürlich jederzeit wieder einbuddeln;-)

Kommentar von earnest ,

Ich denke, es ist gut jetzt, AalFred. Ich möchte auch nicht mehr darüber diskutieren, ob die Mitgliedschaft in einer NS-Eliteorganisation NICHTS "Schlimmes" war. 

Ciao.

Kommentar von Dahika ,

und es ist nachgewiesen, dass er das ohne unmittelbare Gefahr für Leib und Leben auch hätte tun können. Ok, er wäre an die Front versetzt worden. Und das wollten die Herren halt nicht.
Ich war selbst vor ein paar Jahren in Auschwitz gewesen. Was mich vor allem entsetzt hatte, abgesehen von dem Massenmord, war der Sadismus, der dort allenthalben vorherrschte. Es reichte nicht, die Menschen umzubringen, nein, man hat sie auch zuvor unendlich gequält. Viele der Wärter dort hatten schlicht einen sadistischen Spaß daran.

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