Warum werden Menschen zu Rassisten?

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11 Antworten

Nichts ist daran schlimm Ausländerin oder Ausländer zu sein.

Rassismus stammt im wesendlichen von primitiven Trieben (als Wissenschaftler benutze ich das p Wort nicht so gerne, aber hier passt es) insbesondere vom Arterhaltungstrieb

Der Grund für Rassismus ist also evolutionär bedingt und Rassismus kann aus dem natürlichen Bestreben dem eigenen Genpool Vorteile zu beschaffen entstehen.

Es ist ein natürliches Bestreben, jedes Lebewesens seine Gene weiterzugeben und die Weitergabe von Genen, die den eigene ähnlicher sind zu fördern.

Dieser existiert bei jeder Spezies.

Bei Bienen führt er beispielsweise dazu, dass die Bienenarbeiterinnen evolutionär auf eigene Nachkommen verzichten und stattdessen die Reproduktion der Königin fördern, da aufgrund der Chromosome der Bienen, eine Schwester ähnlicher ist als ein Tochter.

Bei Menschen führt er dazu, dass Eltern ihre Kinder drängen, selber Kinder zu bekommen.

Selbst die Liebe wird von Trieb beeinflusst,

Hast du dich schonmal gefragt, warum viele Ehepartner einander z.b. eine Niere spenden können obwohl das statistisch absolut unwahrscheinlich ist

Ganz einfach, weil es ein Phänomen gibt, dass sich genetisch sexuelle Anziehung nennt und dafür sorgt, dass bei der Partnerwahl eher einem selbst ähnlichere Partner gewählt werden.

Es kann sogar soweit gehen, dass ein Vater sich seine Tochter verliebt, wenn er sie nie gesehen hat und sie nicht wissen, dass sie Vater und Tochter sind.

Dieses Phänomen begründet sich ebenfalls durch den Arterhaltungstrieb.

Dieser Trieb bildet auch die psychologische Grundlage für unter anderem Rassismus, da er in Sozialsystemen die Bevorteilung von einem selbst genitisch ähnlichen Personen bewirkt, was in letzter Konsequenz auch zur Ablehnung von einem selbst genetisch fremden Personen führen kann, aber nicht muss.

Das Problem ist also, dass genau Rassistische Ansichten bei vielen Menschen latent vorhanden sind und sich dann mehr oder weniger stark äußern.

Besonderst bei Kindern merkt man das, dass sie Sprüche bringen, wie "der kann gar nicht sprechen" wenn jemand eine fremde spricht oder "wie sieht der denn aus", wenn jemand eben anders aussieht.

Das meinen die Kinder aber nicht böse, sie wissen es eben nicht besser.

Wenn die Eltern dann niemals sagen, dass die Kinder keine Angst haben müssen vor Fremden oder sie eventuell in der Schule in falsche Kreise geraten, dann kann es locker passieren, dass sie ins rechte Millieu abrutschen.

Was ebenfalls eine große Rolle spielt, sind Negativerfahrungen und Sorgen.

Wenn solche Dinge wie in Köln passieren, oder wieder mal von einem Ehrenmord berichtet wird, dann verstärkt das die latenten Tendenzen zum Rassismus bei vielen, insbesondere gegen die Gruppe von der die negativen Erfahrungen stammen.

Wenn dazu noch das Gefühl kommt von der Politik nur belogen zu werden, dann entläd sich das ganze, und dabei kann nichts gutes rauskommen.

Deshalb bin ich auch der Meinung, man sollte zu kriminelle Asylbewerber aber auch diese ausländischen Mitglieder dieser kriminellen Banden und Clans aus den Brennpunkten abschieben, denn diese Leute nähren mit ihren Taten Rassismus, welchen dann alle ihrer ethnischen Herkunft abbekommen.

LG

Darkmalvet

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Hallo!
Fremde sind in der Vergangenheit meist eine Bedrohung gewesen. Vor 200 Jahren hat man Fremde meist nur in kriegerischen Handlungen kennengelernt. Und Flüchtlinge gab es immer schon- und es gab kaum etwas was man freiwillig teilen wollte ( siehe Völkerwanderung, oder Römisches Reich bzw dessen Untergang)
Dass mit den heutigen Verkehrsmitteln die Welt quasi ein Dorf ist und die Dinge sich geändert haben passt ( noch) nicht zu den Denkstrukturen die in 10tausenden von Jahren erlernt wurden. Viele können nachdenken und darüber hinweg kommen - sonst liege die Weltwirtschaft gar nicht.
Aber es ist nicht nur "Rassismus" - keiner würde sagen dass ich der übliche Deutsche von einem Holländer oder Österreicher sich in der Rasse unterscheidet. Viele in D können Holländer nicht leiden. Oder Ösis. Es ist einfach die Frage nach dem Menschenbild was man hat. Ganz viele Männer halten Frauen weniger wertvoll als ihr eigenes Geschlecht- damit fängt es schon an. Und bevor es viele Südländer gab, könnte man wunderbar die rothaarigen als "Feinde" betrachten. Dann gibt es noch evangelische und katholische Christen, die sich bis vor ein paar Jahrzehnten auf dem Land immer noch verprügelt haben....

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Aber ist es denn schlecht ein Ausländer zu sein?


Nein, natürlich ist es nicht schlimm, ein Ausländer zu sein.

Wir sind alle Menschen und jeder Mensch hat genau das gleiche Recht zu leben wie alle anderen.

Egal welche Hautfarbe, ob Behinderung oder sonstiges, jeder ist gleich, jeder hat die gleichen Rechte!


Vor allem wahrscheinlich wegen der Flüchtlingskrise oder?



Jain, viele Menschen brauchen einfach einen Grund, denn sinnlos hassen hat viele Argumtente, welche den Hass eben auch als sinnlos gelten lassen.

Wenn man immer wieder beton "Der Flüchlting hat den ausgeraubt" und "Der hat den verprügelt" hat man wieder einen Grund, warum man rassistisch sein kann. Leider werden dann eben alle in Schubladen gesteckt, auch wenn von 100.000 Flüchtlingen vielleicht nur 10 negativ auffallen.



Warum werden Menschen zu Rassisten?



Da ich kein Rassist bin und auch nicht in die Köpfe von ihnen blicken kann, kann ich es dir nicht ganz genau sagen, aber Vermutungen aufstellen.

-Ein Deutscher bekommt keinen Job, ein Ausländer allerdings schon.
Deswegen denkt er, er wird unfair behandelt, obwohl der Ausländer ganz einfach besser für diesen Job qualifiziert war.

-Man möchte einfach ein deutsches Deutschland, man hat keine Lust auf Ausländer, weil man selber denkt, sie gehören nicht hier hin. (Macht aber vielleicht trotzdem mal Urlaub im Ausland, schöne Doppelmoral.)

Wenn jemand noch eine andere Vermutung hat, oder/und meine widerlegen möchte, bitte kommentieren, danke.


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Kommentar von psawyer
03.04.2016, 15:42

Hab noch eine Vermutung: Die Angst vor dem Unbekannten. Ich habe in einem Artikel gelesen, dass die meisten Menschen, die sehr rassistisch sind, noch nie Kontakt mit Ausländern hatten und absolut nicht betroffen sind. Der Hass entsteht praktisch aus Angst vor unbekannten Menschen. ;)

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Hallo Butterfly! :)

Tut mir echt Leid, dass du so unschöne Erfahrungen machen musst, aber lass dich davon nicht unterkriegen. Nun zu deiner Frage:

Rassismus ist (so weit ich weis) eine Denkfigur, die auf die Rassenlehre der Nationalsozialisten zurück geht. Was ich aber sehe, wenn ich solche Menschen anschaue, sind keine Nazis sondern einfach dumme Leute, die es nicht schaffen ihre Denkmuster angemessen zu formen. Ich mach das mal beispielhaft:

Ein südländisch aussehender Mann klaut etwas im Laden und wird erwischt. Der m.E. folglich richtige Schluss wäre, dass diese Person sich falsch verhalten hat. Viele dumme Menschen (das macht sie m.E. dumm) versuchen dann aber aus nicht genügend Fallbeispielen eine Allgemeinheit abzuleiten (alle südländischen Menschen wären Diebe = Dummheit, aber kein Rassismus). Rassismus ist es erst dann, wenn man sagt er hätte das getan weil er Südländer wäre, man spricht ihm also jeden Individualismus und jede Möglichkeit anders zu sein ab. Soweit zu diesem Konstrukt, das wird in der Diskussion oft unscharf verwendet, also ist es mir ein Anliegen, das mal zu definieren.

Dumme Menschen gab es aber leider schon immer und wird es immer geben. Meines Erachtens nach suchen die nach einer Möglichkeit sich in einem Kollektiv unglaublich wissend zu fühlen. Politisch Faule, die eigentlich immer nur kritisiert haben ohne vernünftige Alternativen vorzuschlagen, und sich nun ganz groß und überwissend fühlen wollen und ihre Chance wittern. Da kommt halt so etwas wie die Flüchtlingskrise ganz 'gelegen', weil sie sich nun einmal gut für reißerische Parolen eignet, die nun auch diese Menschen in den glauben versetzt politisch vorne dabei zu sein und den "Masterplan" für alles zu haben (tut mir Leid, vielleicht etwas unschön formuliert).

Das ist jedenfalls das was ich sehe, wenn ich aus dem Fenster schaue. Diese Leute hängen einfach in diesem simplen Denkmuster. Es ist leicht und versetzt einem das 'schöne' Gefühl eine tolle Erkenntnis gewonnen zu haben, leider auf Kosten der anderen. Dass dem nun noch ein Verstärker (siehe Stimmung im politischen Spektrum) gegeben wird, ist verdammt gefährlich und m.E. bedauerlich. Ich hoffe ich hab mal alles so formuliert, dass mich gleich keiner in den Boden stampfen wird ~ vor politischen Themen hab ich zumeist etwas Angst. Ich bin da einfach nicht so fachlich fit.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück, lass dich von solchen Leuten nicht zu sehr affektieren. :)

Grüße,
Caryll. ~

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Kommentar von Darkmalvet
03.04.2016, 16:00

Rassismus ist (so weit ich weis) eine Denkfigur, die auf die Rassenlehre der Nationalsozialisten zurück geht.

Absolut falsch, schau mal ins britische Empire oder nach Frankreich im 19 Jahrhundert.

Rassismus ist evolutionär bedingt und die Nationalsozialisten haben sich diesem nur bedient, ihn aber nicht erfunden

Ein südländisch aussehender Mann klaut etwas im Laden und wird erwischt. Der m.E. folglich richtige Schluss wäre, dass diese Person sich falsch verhalten hat. Viele dumme Menschen (das macht sie m.E. dumm) versuchen dann aber aus nicht genügend Fallbeispielen eine Allgemeinheit abzuleiten (alle südländischen Menschen wären Diebe = Dummheit, aber kein Rassismus)

Ersetz das Wort dumm bitte gegen das Wort primitiv, dumm ist wissenschaftlich absolut inkorrekt.

Diese Schubladendenken ist in vielen Menschen drin, es ist eine primitive Verhaltensweise, ein psychologischer Effekt und nicht allem Menschen gelingt es diese Abzulegen.

Es geht viele auch noch nichtmals um Kollektivismus oder um eine tolle Erkenntnis in einer Gruppe, sondern es kommen Ängste auf.

Insbesondere wenn Gruppendynamik dazukommt, können sich diese Ängste potenzieren und dann entladen

Um dieses Problem zu lösen müsste man das ganze psychologisch angehen und die Ängste auf diesselbe Art abbauen wie sie entstanden sind.

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Es geht da mehr darum, sich selbst aufzuwerten, indem man auf Andersartige herab blickt.

Deswegen ist Rassismus umso wichtiger für Gesellschaften mit sozial krass benachteiligten Gruppen. Zur Machtsicherung der Eliten. Klassisches Beispiel die Südstaaten der USA, wo der "White Trash" immerhin noch auf die Farbigen herunter blicken konnte, statt sich gegen die Landbesitzer zu erheben.

Ähnlichkeiten mit heutigem Rassismus sind natürlich rein zufällig <hust> USA <hust> Neufünfland <hust>

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Es gibt viele Vorurteile und viele menschen die diese glauben.

Wenn diese dann auch noch ne schlechte erfahrung machen,denken sie direkt das alle so sind.

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Du setzt viele Menschen gleich und fragst dann ernsthaft, wieso viele Menschen viele Menschen gleichsetzen?

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Kommentar von Butterfly2605
03.04.2016, 16:02

Ich habe keinen gleichgesetzt.

Ich habe nicht gesagt: "Alle Deutschen sind Rassisten" denn so etwas stimmt nicht. Ich habe nur von einigen Menschen gesprochen und nicht von der Allgemeinheit.

Mein Lehrer hat mal gesagt: "Ihr Türken seid doch alle Pack" das stimmt natürlich auch nicht. Er bezeichnet aber wirklich ALLE Türken als Versager, was rassistisch ist.

Ich lebe nach diesem Motto:

"Mir ist egal ob du schwarz, weiß, hetero, bisexuell, schwul, lesbisch, klein, groß, fett, dünn, reich oder arm bist. Wenn du nett zu mir bist, werde ich auch nett zu dir sein. Ganz einfach." - Eminem

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Eine komplexe Frage.

Zunächst eine begriffliche Einschränkung: Es bleibt unklar, was ein "Rassist" sein soll. Denn das Wort kommt ja von "Rasse", nicht von "Völkergruppe".

Selbstverständlich ist es nicht "schlecht", einem anderen Volk anzugehören. Gerade die Nationalisten treten dafür ein, daß JEDES VOLK sich behaupten und entwickeln kann. JEDES VOLK stellt einen hohen Wert dar, denn jede Kultur ist ein unersetzlicher Beitrag zur Weltkultur.

Es sind die Kräfte einer "Neuen Weltordnung", die die Völker (auch die Familie, auch die Religionen) zerstören wollen.

Wenn "der Mann auf der Straße" Dich abzulehnen scheint, dann bedeutet das durchaus nicht gleich, daß er Dich "haßt", daß er fremden Völkern nicht aufgeschlossen gegenüber tritt. Wahrscheinlich ist, daß die Ablehnung nur bedeutet, daß die Angehörigen des einen Volkes unter sich bleiben wollen.

Jede Volksgemeinschaft kann eine gewisse Anzahl an Fremden verkraften, das haben die Deutschen in der Geschichte oft bewiesen. Aber je fremder eine Gruppe von Ankömmlingen ist und je höher ihre Zahl, desto geringer ist die Aufnahmefähigkeit und, dementsprechend, auch die Aufnahmebereitschaft.

Wird diese Grenze überschritten, dann leidet die eigene Kultur, dann wird das eigene Volk zerstört. Und das ist in jedem Fall ein Verlust für die Menschheit. Wenn etwa in einer Schulklasse die Fremden eine starke Minderheit, oder sogar die Mehrheit bilden, dann ist diese Grenze bei weitem überschritten. Und dies giolt in gleicher Weise für Stadtviertel (etwa Kreuzberg), Städte und Regionen (etwa die Ruhrlandschaft).

Es gibt eine natürliche Grundlage für die Ablehnung des Fremden. Eine Gruppe von Neuronen, die sog. "Spiegelneuronen", werden im Säuglinsalter programmiert darauf, was als "vertraut" und was als "unvertraut" für das Individuum gilt. Da Kultur eine "Gemeinschaftsveranstaltung" ist, ist die Funktion dieser Spiegelneuronen kulturrelevant.

ANEKDOTE:

Ich habe diese Gedanken als Vortragender in einer Vorlesung an der Universität angesprochen. Eine Studentin aus Griechenland argumentierte, es sei doch eine Art kultureller Bereicherung, wenn viele "Ausländer" (Fremde) in der Nachbarschaft zu Hause wären. Ich fragte sie, ob sie es denn auch begrüßen würde, wenn in den Schulklassen (Stadtvierteln) ihrer Heimatstadt Athen starke Minderheiten von Japanern oder Türken wären?

Sie wehrte entsetzt ab: "Nein, in Athen natürlich nicht!"

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Hat etwas mit dem IQ zu tun, niedriger IQ=höhere wahrscheinlichkeit das jemand rassistisch ist/wird.

Generell hatten diese Leute nie wirklichen Kontakt mit Ausländer
 und haben einfach Angst.
Trotzdem natürlich total dumm und falsch.

MfG, Valentin

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Kommentar von Darkmalvet
03.04.2016, 16:04

Ich bitte dich die Verwendung von Wörten wie dumm zu unterlassen, korrekter wäre primitiv zu sagen

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Kommentar von kayo1548
03.04.2016, 18:56

IQ hat nur bedingt etwas mit Bildung (wie auch immer man das definieren mag) zu tun

Und viele Rassisten sind intelligent und gebildet; natürlich: umso ungebildet man ist (was ich persönlich so definiere, dass man keine Informationen einholt, vergleicht und hinterfragt), desto anfälliger ist man für relativ schwachsinnige Argumente.

Aber generell können auch intelligente Menschen Rassisten sein.

"
Generell hatten diese Leute nie wirklichen Kontakt mit Ausländer
 und haben einfach Angst. ""

 

Oder sie hatten Kontakt, haben schlechte Erfahrungen gemacht und haben deshalb Angst.

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Sachen oder Dinge in eine Schublade zu packen ist wesentlich unkomplizierter,

Das heißt, dass man viel weniger "Aufwand" hat diese "auszusortieren" denn es sind ja alles die gleichen. Das ist aber nicht nur im Rassismus so, sondern das sind Vorurteile.

Das kann genauso, Frauen, Männern, Schwarzen, Weiße, Asiaten, Christen, Juden, Moslems usw. passieren. Es gibt ja nicht umsonst auch Blondinen, Chef, Türken, Polen, Deutschen, Russen, Afrikaner usw. Witze.

So gut wie keine Gruppe oder Rasse ist davon ausgenommen, Ich meine, den Deutschen wird noch heute immernoch der Nationalsozialismus angehängt (trotz des Verbotsgesetze's 1947 wegen Wiederbetätigung).

LG Dhalwim ;) :D <3

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Generell hat jeder von uns Stereotypen (also "Vorurteile" gegen eine soziale Gruppe o.ä.).

Das wir das haben hat den Sinn dahinter, dass wir schnell eine Situation analysieren können und das überlebensnotwendig war bzw sicher z.T. auch noch ist.

Das das entsprechende Formen nach außen hin annimmt bzw mit einer entsprechenden "Radikalisierung" einhergeht kann viele Gründe haben, z.b. schlechte Erfahrungen und ein dadurch entstehendes bzw fortschreitendes Gedankenbild, eine entsprechende Beeinflussung in der Erziehung usw.

"Mich beschäftigt das schon sehr lange, weil ich in letzter Zeit auf der
Straße manchmal blöd angemacht werde. Vor allem wahrscheinlich wegen der
Flüchtlingskrise oder? "

vielleicht, vielleicht auch nicht.

Vielleicht hast du in der Zwischenzeit auch eine entsprechende Erwartungshaltung und interpretierst manchmal mehr in eine Situation als da tatsächlich ist.

Vermutlich dürfte es eine Mischung aus beidem sein

" Aber ist es denn schlecht ein Ausländer zu sein?"

was sollte daran schlecht sein?

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