Eleana88 am 20.05.2009 um 14:40 Uhr
Warum reden so viele Menschen abfällig über die Menschen, die an Gott glauben und werden gleich aggressiv oder ausfällig wenn Gläubige doch auch akzeptieren, dass es Menschen gibt die nicht glauben? Es kann doch jeder seine Meinung haben und an das glauben was er will...deswegen muss ich andere Meinungen doch nicht gleich in den Dreck ziehen. Als fühlten sich die Nicht-Gläubigen persönlich angegriffen wenn es Gläubige gibt.

"Es kann doch jeder seine Meinung haben und an das glauben was er will...deswegen muss ich andere Meinungen doch nicht gleich in den Dreck ziehen. Als fühlten sich die Nicht-Gläubigen persönlich angegriffen wenn es Gläubige gibt."
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Grüß Dich Eleana.
. Sagen wir ich hätte einen speziellen Glauben. Egal welchen. Ob nun an einen Gott, oder sonst was. Einen Glauben den ich nicht mal rational Begründen oder belegen kann. Einfach eine innere Überzeugung. Die völlige Überzeugung das mein Glaube richtig ist.
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Und es wäre dies meine Überzeugung, Teil meines Glaubens, dass Du Eleana -egal was für ein guter Mensch Du auch sein magst- dafür das Du nicht an das gleiche glauben willst wie ich, jetzt sofort auf eine einsame Insel verfrachtet wirst und dort zusammen mit ein paar Folterknechten und einem Arzt, für sagen wir die nächsten fünfzig Jahre rund um die Uhr gefoltert wirst. Der Arzt sorgt hierbei dafür, dass Du weder Bewusstsein, noch Dein Leben verlierst.
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, das ganze Jahr hindurch. Fünfzig Jahre lang.
Permanente ununterbrochene körperliche und seelische Folter durch wahre Meister ihres Fachs. Glühende Zangen, Messer, Pflöcke, Feuer, das ganze Programm.
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Sag mir bitte....
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Warum sollte ich eine solche Meinung nicht in den Dreck ziehen?
Allenfalls deswegen weil sie dort schon ist.
Welcher Charakter muss einem Menschen innewohnen, der solcherlei aus Überzeugung verinnerlicht hat?
Ich für meinen Teil empfinde es für zutiefst beleidigend wenn solches über mich gedacht wird.
Das ist kein Glaubensinhalt den ich respektiere.
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Und jetzt beachte zwei Dinge:
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Erstens.
Man empfindet diese Behandlung von Dir als komplett gerecht! Man findet es FAIR das Dir diese Behandlung zuteil wird! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Einzig und alleine weil Du nicht das gleiche zu Glauben gewillt bist, wie der andere.
Beweise das sein Glaube richtig ist, hat er freilich keine, aber überzeugt davon ist er dennoch.
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Und zweitens.
Nimm die Ewigkeit heraus. Nicht fünfzig Jahre, sondern für e w i g ! Ewige Qual, ewige Lieblosigkeit, ewige Folter! Bei vollem Bewusstsein, für IMMER!
Du kennst vielleicht die Parabel vom Vogel der alle 10.000 Jahre ein Gebirge überfliegt und dabei jedes mal mit einer Feder seines Flügelschlags den Granit streift?
Bis der Berg abgetragen ist.
Dies ist ein Bruchteil der Zeit welche Dir in permanentem Schmerz zuteil wird, weil Du nicht an die "Liebe" jenes Gottes glauben wolltest.
Einzig deswegen.
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Diese Behandlung ist es dann, die jener Gott für solche vorsieht, weil sie trotz aller mangelnden Hinweise und Widersprüchlichkeiten nicht zu glauben bereit waren, weil sie schlicht vernünftig und rational ihre Welt betrachten. Eine Welt in welcher sich kein Gott zeigt, in welcher sich kein Gott zwingend herleiten lässt.
Selbst wenn sie dabei ein warmherziges, liebevolles und verantwortungsbewusstes Leben führten.
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Wer solches glaubt, ist in meinen Augen eine unmenschliche pervertierte Kreatur bar jeden Begriffs von Liebe.
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Und ich hab kein Problem es demjenigen ins Gesicht zu sagen.
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Solipsist

Das Problem ist nicht die Tatsache, DASS etwas geglaubt wird, auch wenn es für viele (für mich auch) unverständlich ist, WAS geglaubt wird. Das Problem sind die Auswüchse der verschiedenen Glaubensinhalte und die Tatsache, dass man aufgrund der ignoranten Haltungen der meisten Gläubigen, mit Argumenten nicht weit kommt (das berühmte "gegen die Wand reden"). Des öfteren wurde mir schon daraufhin die Frage gestellt, warum ich mich überhaut so zu Argumentationen gegen den Glauben und gegen die Religionen hinreißen lasse bzw. warum ich mich als Atheist so sehr damit beschäftige. Um diese Fragen zu beantworten, ließ ich mir eine Metapher einfallen, um den Standpunkt eines Atheisten bei Glaubensfragen zu verdeutlichen.
Stell dir vor ich würde in einer Straße voller Einfamilienhäuser leben. Ich besäße eines und ebenso meine Nachbarn. Schräg gegenüber wohnt Herr Müller mit seiner Familie. Im Haus neben ihm wohnt die Familie Goldstein und neben mir wohnen die Ali’s. Alle diese Familien glauben, einen großen Ballon über ihrem Haus zu haben, welcher an der Fernsehantenne festgebunden ist. Die Müller’s meinen ihr Ballon wäre rot, die Goldstein’s behaupten ihrer wäre blau und die Ali’s sagen ihrer sei grün. Jede der Familien behauptet den größten und schönsten Ballon zu besitzen, doch niemand kann den Ballon der anderen sehen, woraufhin sich ein Streit entfacht, der nicht nur mich belästigt und bedroht, sondern auch all meine anderen Nachbarn. Dieser Streit, nachdem er bereits viele Jahre andauert, droht in einen Krieg zu eskalieren, welcher die gesamte Straße zerstören kann. Also tue ich mich mit anderen Nachbarn zusammen, um diesen Streit zu schlichten. Doch nachdem wir alles in Erfahrung bringen konnten, was es über den Streit zu wissen gibt, um ihn zu beenden, stellen wir plötzlich fest, dass die Gründe für diesen Streit, die Ballons, gar nicht da sind und es auch keinen Grund gibt, zu glauben, dass sie jemals da waren. Als wir jedoch unsere Nachbarn darauf ansprechen und ihnen nahe legen den Streit zu beenden, bevor er unsere Straße ruiniert, werden wir gefragt, warum wir uns als Nichtballonbesitzer überhaupt so sehr mit Ballons beschäftigen.
Eleana88 am 24. Mai 2009 10:06 Gut, dann argumentier ich eben so, dass ich dich als armen kerl hinstell, der keinen balkon hat und auf der terasse leben muss.
playswithwolves am 24. Mai 2009 11:48 Ich nehme das als Kompliment, was soviel heißt wie: Ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde. Danke
Solipsist am 24. Mai 2009 13:40 "Je größer der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum Himmel."
Karlheinz Deschner
valentin301 am 25. Mai 2009 07:22 plays, Du hast ja noch vergessen, zu erwähnen, dass jede Familie nicht nur behauptet, den schönsten Ballon zu besitzen, sondern auch noch sagt, jeder, der ihren Ballon nicht sieht, werde nach seinem Tode schreckliche Qualen leiden, wer jedoch behaupte, ihn zu sehen, dem sei ewige Glückseligkeit gewiss.
playswithwolves am 25. Mai 2009 09:12 Recht hast du. Nur die Metapher soll in erster Linie die Differenzen zwischen den Religionen und die daraus folgenden Konsequenzen (die nicht von der Hand zu weisen sind, da bereits viel zu oft geschehen) aufzeigen.
Das die Position der Religionen gegenüber Konfessionfreie (ich verzichte absichtlich auf das Wort "Konfessionslose", weil es den Anschein erweckt, uns würde uns etwas fehlen) unmoralisch ist, bleibt unbestritten. Ebenso sind Menschen, die diesen Religionen folgen, unmoralisch, weil sie die selbe Auffassung teilen. Hab trotzdem vielen Dank für deinen Hinweis. Die Metapher ist sicherlich noch ausbaufähig.

Viele halten Gläubige für dumm und naiv und übersehen dabei, daß jeder Mensch etwas glaubt, nur halt nicht unbedingt an einen Gott.
Das steht doch schon so in der bibel... Für die einen ist es eine torheit für die anderen ein stein des anstoßes. Für die ungläubigen ist es eine lächerliche vorstellung an einen gott zu glauben. Für sie ist es einfach dumm geschwätz und sie regen sich drüber auf
playswithwolves am 24. Mai 2009 17:23 Der Standardsatz schlechthin: "Aber es steht in der Bibel!"
Ja, na klar. In der Bibel steht auch die Erde sei Flach, Kaninchen sind Wiederkäuer, Fledermäuse sind Vögel, die Sonne bewegt sich um die Erde und Epilepsie wird verursacht durch dämonische Besessenheit. Die Bibel ist wirklich keine glaubwürdige Quelle. Ich empfehle dringendst die Bibel komplett zu lesen, anstatt einzelne Passagen als das Wort Gottes zu predigen.
ich hab noch nie gelesen das die erde flach sei...

Ich bin ungläubig, bezeichne mich aber als tolerant.
Diese Toleranz wird zwar von vielen Menschen eingefordert, aber leider von Vielen nicht selbst praktiziert. Die besten Beispiele dafür kannst Du hier auf GF lesen, wenn dieses Thema behandelt wird.
Es gibt viele Ungläubige, die leider mit einem mir unverständlichen Hass auf das Verhalten und Äusserungen von Gläubigen reagieren.
Umgekehrt kommt das zwar auch vor, aber nicht in gleicher Heftigkeit.

Dies, liebe Eleana, hat bestimmt etwas mit der Intoleranz zu tun, mit der die unterschiedlichen Religionen auf der Erde gegeneinander und gegenüber den "Ungläubigen" reden und handeln. Es widerspricht doch der Logik jedes denkenden Menschen, dass es auf unserem Staubkorn Erde im Universum viele Gruppen von Menschen gibt, die vorgeben, im alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein. Allein diese Überlegung reicht aus, atheistisch zu denken.

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Es gibt ja nicht umsonst den Spruch "Die Kirche im Dorf lassen ..."
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Wer sich nicht daran hält dürfte wohl mit dem riesigen Gepäckstück hier und da anecken. Ganz gewaltig sogar. Wer obendrein darauf besteht, die einzig wahre Kirche auf seinem Buckel zu haben und obendrein allersimpelste Verstandestätigkeit missen lässt, gibt einen willkommenen Anlass für Bücher mit dem Titel:
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"Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren".
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Solipsist am 27. Mai 2009 10:01 :-)) Das Buch hab ich mir mal einzig wegen dem Titel gekauft (tatsächlich!), es aber bislang nicht gelesen.
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Noch hab ich es hier ja hinbekommen ohne den Verstand zu verlieren.
holodeck am 27. Mai 2009 10:47 .
Zumal der Autor recht schnell zu dem Schluss kommt: mit Fundamentalisten kann man nicht diskutieren
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Angel84 am 27. Mai 2009 20:25 Ich muss gestehen, ihr beide macht mich schier fassungslos.... Diese Ausdauer... diese Geduld.... soooo viele Worte.... sooooo viel Energie in diese vergitterten Dickschädel steckend... Puh! Und mich strengt schon das Lesen an ;-)

Jeder kann und darf glauben, oder nicht glauben, ganz wie es ihm beliebt. Und warum lassen dann viele der Gläubigen ihren Glauben nicht einfach stecken, sondern müssen den an jeden, ob er ihn nun will, oder nicht verteilen??? Und warum reicht es nicht aus, dass wir sowieso voller Denkmuster stecken, die uns einschränken und behindern, sondern brauchen zusätzlich noch einen ganzen Berg davon, die allesamt mit Glauben und Gott zu tun haben??? Von der teilweisen Gefährlichkeit so mancher Glaubensinhalte noch ganz abgesehen...

Liegt wohl in der Natur unseres jetzigen Zeitgeistes...

Die Gläubigen mit ihrem Glauben sollen die anderen einfach in Ruhe lassen und nicht weiter nerven.Sollen unter sich machen was sie wollen und sollen unterlassen sich öffentlich zu äussern und den anderen etwas aufzuzwingen.
daddysdearest am 23. Mai 2009 12:44 Du willst also Millionen Menschen Meinungs- und Glaubensfreiheit absprechen? Das nenne ich tolerant auf dem Boden des Grundgesetzes...
Eleana88 am 24. Mai 2009 10:11 DH!!
Angel84 am 27. Mai 2009 20:34 @Dad: ich kann bei Realito weder das Absprechen der Meinungs-, noch der Glaubensfreiheit herauslesen... So wie ich das verstehe, ist er ebenso wie ich und manch anderer, von diesen Missionsversuchen genervt, davon dass du und deinesgleichen versucht, anderen einen Gott einzureden (von den verrückten Eigenschaften eures speziellen Gottes mal ganz abgesehen ;-)

Das GG ist halt nicht jeden bekannt.
Artikel 4
Und die goldene Regel wird nicht beachtet:
Über Politik und Glauben wird nicht diskutiert.
Gruß aus Hagen
WOLF1961 am 23. Mai 2009 17:21 Danke für DH.

Vermutlich, weil ihnen das Thema Angst macht. Denn wenn die Gläubigen richtig liegen, haben sie ein Problem.
playswithwolves am 23. Mai 2009 18:33 Oooh, die Antwort eines Gläubigen im Konjunktiv. Mal ganz was neues...Antwort folgt.
Solipsist am 24. Mai 2009 11:16 Dad ist so ziemlich das vernageltste was GF zu bieten hat, Wolves. In etwa so wie Prima, jedoch ohne dabei Sympathisch zu sein.
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Glaube es oder nicht, aber die Frau sagt von sich selbst Jesus mehr zu lieben als ihre eigenen Kinder und würde auch die Hand in lethaler Absicht gegen sie erheben, so Gott dies von ihr verlangen würde. Das ist doch mal die blanke Liebe Gottes, was?
Mit Dad hast Du einen perfekten Gesprächspartner. Kadavergehorsam at its best! Humanismus ist für diesen Christenroboter Anmaßung gegenüber Gott.
Freikirchler und Charismatiker halt. Nichts zu machen.
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Viel Spaß damit.
daddysdearest am 24. Mai 2009 15:14 Du könntest Deine Lügen und Verdrehungen endlich sein lassen. Die werden durch ständiges, gebetsmühlenartiges Wiederholen auch nicht wahr.
Solipsist am 24. Mai 2009 15:20 aber die Frau sagt von sich selbst Jesus mehr zu lieben als ihre eigenen Kinder
und würde auch die Hand in lethaler Absicht gegen sie erheben, so Gott dies von ihr verlangen würde.
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Welcher der beiden Punkte ist gelogen, Dad? Du darfst mich sehr gerne korrigieren.
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Pass auf was kommt, Wolves. Wird herrlich.
Sie wird sich nicht umfassend distanzieren davon, sondern irgendeinen relativierenden Kniff versuchen einzufügen.
daddysdearest am 24. Mai 2009 15:31 Doch, ich distanziere mich. Von Deiner Hetzerei gegen jeden, der nicht den Humanismus anbetet (ist ja auch wirklich toll, was der uns gebracht hat...), von Deinen absichtlichen Verdrehungen und sinnentstellenden Verkürzungen. Von Deinem Geschrei nach Toleranz, die Du selbst nicht aufbringst. Von Deinem kindischen Anrennen gegen alles und jeden, der Deine persönliche Sicht der Welt nicht teilt.
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Wer über andere urteilt, nachdem er aus dessen Beiträgen nur das herausgelesen hat, was in sein Bild passt und alles andere bewusst weglässt bzw. falsch darstellt, disqualifiziert sich einzig und allein selbst. Was es über Dich aussagt, dass Dues nötig hast, auf diese verleumderische Art gegen mich zu Felde zu ziehen, lassen wir jetzt mal ungesagt.
Solipsist am 24. Mai 2009 15:49 :-)))
Siehst Du?
Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwek unsere Dad.
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"Doch, ich distanziere mich. Von Deiner Hetzerei gegen...."
Das ist doch fantastisch, oder? Das kann echt nur eine! Unser fleischgewordenes Tabernakel Daddysdearest!
JA! Ich distanzieren mich von etwas!!! Nicht von dem was Du mir gesagt hast, nein, aber von was völlig anderem! :-))
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Was ich sagte ist also eine "sinnentstellende Verkürzung"! Es ist also nicht grundfalsch, komplett verkehrt, oder gänzlich Unrichtig dass sie ihre Kinder weniger liebt als Jesus und im Falle von Gottes Order keine Hemmungen hätte, so wie Moses bei Isaak einen Tötungsauftrag auszuführen, Gott bewahre!! Nein! Es ist nur unzulässig sinnentstellend und verkürzt! Aber nicht falsch! Großes Kino das, oder?!? :-))
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Frag sie mal lieb.
Vielleicht erklärt sie es Dir ja.
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Was die Verkürzung, die sinnentstellende ist.
playswithwolves am 24. Mai 2009 16:12 @Soli
Wer sagt, dass es in Deutschland keinen Fundamentalismus gibt. Dafür brauchen wir keine Fernsehbeiträge über Afganistan oder den Iran. Deren Aussagen sind oft dermaßen widersprüchlich und berechenbar - köstlich. Hmmm...Donuts
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@daddysdearest
Ich kenne deine Beiträge hier auf GF zu wenig, um mir ein Bild von dir zu machen. Auch bin ich niemand, der schnell vorzeitig urteilt. Vielleicht darf ich dir in Bezug auf Jesus etwas empfehlen? Laut deinem Benutzernamen gehe ich davon aus, dass du die Englische Sprache beherschst? Wenn ja, und solltest du einen YouTube-Account haben, sieh dir doch bitte dieses Video mal an:
http://www.youtube.com/watch?v=zOfjkl-3SNE&feature=channel_page
.
oder auf deutsch ein Kapitel aus meinem Buch: http://www.zeit-wen.de/pages/book/jesus1.html
. Dein Benutzerbild zeigt den Jesusfish. Weißt du, wofür er wirklich steht? Wenn es dich interssiert, dann schau hier: http://www.zeit-wen.de/pages/book/ntestament1.html
daddysdearest am 24. Mai 2009 16:29 Solche Relativierungsversuche sind mir bekannt.
daddysdearest am 24. Mai 2009 16:13 Ja, Klein-Soli. Das ist eine sinnentstellende Verkürzung. Denn ich habe zwar gesagt, dass ich Jesus Christus mehr liebe als jeden Menschen - aber ich habe auch noch gesagt, dass in seiner Liebe zu leben bedeutet, dass man soviel Liebe für andere Menschen hat, dass sie das, was der "normale" Mensch unter Liebe versteht, meilenweit übersteigt.
Und ich habe gesagt, dass ich Gott bedingungslos gehorche. Aber ich habe auch noch gesagt, dass er nie etwas Liebloses von mir verlangen würde. Was er bei Abraham (nicht Moses) auch nicht getan hat. Da ging es - wie ich Dir auch schon mehrfach erklärt habe, um Vertrauen. Abraham vertraute Gott und Isaak vertraute Abraham. Und kein Vertrauen wurde enttäuscht. Aber das willst Du natürlich nicht sehen. Passt ja nicht ins Bild. Du hast also mal wieder wunderbar illustriert, dass Du sowohl lügst als auch entstellst.
Solipsist am 24. Mai 2009 19:03 "aber ich habe auch noch gesagt, dass in seiner Liebe zu leben bedeutet, dass man soviel Liebe für andere Menschen hat, dass sie das, was der "normale" Mensch unter Liebe versteht, meilenweit übersteigt."
Also ich, ...nein, sorry, nicht ich. Ich bin ja als Atheist nicht zur Liebe fähig, entschuldige.
Also ein "normaler" Gläubiger -sprich, ein anständiger Mensch- liebt seine Angehörigen um den Betrag 100.
Du hingegen... Du der Du die Flatrate bei Jesus Christ Superstar zu buchen so weise warst, hast, wenn ich Dich recht verstehe die 1000er Leitung und somit die Möglichkeit Deine Liebe zu segmentieren.
Also das herzige Jesulein bekommt 700 Einheiten Liebe, Deine Kinder jedoch nur 300, was aber immer noch wesentlich mehr ist als der Durchschnittsmensch mit seinen 100 zu lieben vermag.
Hab ich das so in etwa richtig verstanden?
Gut.
Unterm Strich bleibt dennoch:
"Denn ich habe zwar gesagt, dass ich Jesus Christus mehr liebe als jeden Menschen"
Nichts anderes behauptete ich.
Jeden Menschen.
Inklusive -hüstel- Deiner Kinder also.
Wo lüge ich also?
...
...
Beim nächsten das gleiche Prinzip:
"Aber ich habe auch noch gesagt, dass er nie etwas Liebloses von mir verlangen würde."
Das war nicht die Frage.
Wie schon oft erwähnt, könnt ihr Jungs und Mädels von der Glaubenskongregation nicht mit dem Wort HYPOTHESE umgehen.
WENN!!
WENN er es verlangen würde, DANN würdest Du es tun.
Was Du ja auch bestätigst:
"Und ich habe gesagt, dass ich Gott bedingungslos gehorche."
Du würdest also die Hand in lethaler Absicht wider Deiner Kinder führen.
Und wieder:
Nichts anderes behauptete ich.
...
...
...
...
...
Aber. Wenn wir schon dabei sind....
"dass er nie etwas Liebloses von mir verlangen würde. Was er bei Abraham (nicht Moses) auch nicht getan hat."
Sag mir bitte exakt was er von Moses verlangt hat.
Was hat er von ihm Verlangt Dad?
Was wollte er von Moses sehen?
Wie weit er gehen würde, um seine Loyalität und Ergebenheit unter Beweis zu stellen, richtig?
Ist das richtig formuliert, Dad?
...
Auch wenn er innerlich darauf Vertraute von Gott Einhalt geboten zu bekommen.
So -und jetzt pass auf Dad- so musste er aber dennoch mit Überzeugung zur Tat schreiten diese zu erfüllen. Gott hätte sich sicher nicht betrügen lassen in Form von "Na, ich bewege das Messer halt mal in Richtung meines Kindes, Gott wird mich schon aufhalten."
Nein.
Er musste mit innerer Überzeugung zur Tat schreiten, diese auch zu vollziehen, um Aufrecht vor Gott zu sein.
Noch mal, Dad:
Er musste mit innerer Überzeugung zur Tat schreiten, diese auch zu vollziehen, um Aufrecht vor Gott zu sein.
...
Und dazu.... Dazu musste er was, Dad?
IM HERZEN den Entschluss treffen es TATSÄCHLICH zu tun!
Im Herzen war er willens und befähigt seinen Sohn auf Geheiß Gottes umzubringen.
Und tat es schließlich auch.
Im Herzen.
...
Als Gott das sah, gewährte er Gnade.
...
Dein Gott der reinen Liebe.
...
Verlangte von einem Vater im Herzen seinen Sohn zu töten.
...
Etwas wozu du auch bereit wärest.
.
Ob er dies dann noch aufhält oder nicht, Dein Gott, ist nebensächlich.
Für das Kind zählt einzig der Vertrauensbruch.
Und zu dem wärst Du befähigt.
...
...
..
.
1000 oder 10.000.
.
Die Liebe dieses Gottes ist nichts wert.
Eleana88 am 24. Mai 2009 22:23 Danke, ihr seit das beste bild für die bestätigung meiner Frage. Ihr schlagt euch die köpfe über was ein was keiner von euch beweisen kann. weder die existenz von gott, noch die nicht-existenz von gott. Also respektiert endlich, dass jeder von euch eine andere Meinung zu diesem Thema hat und belasst es dabei. Ihr werdet den anderen eh nicht von eurer Meinung überzeugen können und schon gar nicht so unsachlich!
Solipsist am 25. Mai 2009 00:00 Warum ich die Meinung eines fundamentalen Christen nicht respektiere habe ich Dir, so meine ich in meiner Antwort umfassend erklärt.
Existenz oder nicht Existenz ist hierbei sekundär.
...
Wobei wenn es darum geht, so vergiften jene die meinen den besseren unsichtbaren Freund zu haben die Welt.
Mach den Fernseher an.
daddysdearest am 25. Mai 2009 12:47 Ich bin zum einen nicht das, was der Begriff Fundamentalist meint und habe zum anderen klare Aussagen getroffen, die Du jetzt wieder so interpretierst, dass Du meinst, sie gegen mich verwenden zu können. Wobei Du natürlich wieder das AT isoliert betrachtest, damit Du Dich nicht etwa mit der Güte Gottes befassen musst. Aber das kennen wir ja schon zur Genüge.
...
Das wahre Gift kommt gut getarnt ganz woanders her.
@Eleana: Ich schlage niemandem den Kopf ein und habe absolut kein Problem damit, andere Ansichten zu respektieren. Aber Lügen und Verleumdungen lasse ich nicht unwidersprochen stehen. Nachher glaubt den Müll noch jemand.
Solipsist am 26. Mai 2009 16:20 Bekomme ich hier bitte noch entweder Bestätigung oder sinnhaften Widerspruch??
Danke.
Aber. Wenn wir schon dabei sind....
"dass er nie etwas Liebloses von mir verlangen würde. Was er bei Abraham (nicht Moses) auch nicht getan hat."
Sag mir bitte exakt was er von Moses verlangt hat.
Was hat er von ihm Verlangt Dad?
Was wollte er von Moses sehen?
Wie weit er gehen würde, um seine Loyalität und Ergebenheit unter Beweis zu stellen, richtig?
Ist das richtig formuliert, Dad?
...
Auch wenn er innerlich darauf Vertraute von Gott Einhalt geboten zu bekommen.
So -und jetzt pass auf Dad- so musste er aber dennoch mit Überzeugung zur Tat schreiten diese zu erfüllen. Gott hätte sich sicher nicht betrügen lassen in Form von "Na, ich bewege das Messer halt mal in Richtung meines Kindes, Gott wird mich schon aufhalten."
Nein.
Er musste mit innerer Überzeugung zur Tat schreiten, diese auch zu vollziehen, um Aufrecht vor Gott zu sein.
Noch mal, Dad:
Er musste mit innerer Überzeugung zur Tat schreiten, diese auch zu vollziehen, um Aufrecht vor Gott zu sein.
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Und dazu.... Dazu musste er was, Dad?
IM HERZEN den Entschluss treffen es TATSÄCHLICH zu tun!
Im Herzen war er willens und befähigt seinen Sohn auf Geheiß Gottes umzubringen.
Und tat es schließlich auch.
Im Herzen.
...
Als Gott das sah, gewährte er Gnade.
...
Dein Gott der reinen Liebe.
...
Verlangte von einem Vater im Herzen seinen Sohn zu töten.
daddysdearest am 26. Mai 2009 17:05 Es war immer noch nicht Moses, sondern Abraham.
Und Du begreifst offensichtlich das Wesen von Vertrauen nicht. Wie auch.
Solipsist am 26. Mai 2009 18:01 Abraham, richtig. Entschuldige.
...
Mein Text, meine Argumentation baut GERADE auf das Wesen von Vetrauen auf!!!
Könntest Du bitte auf den dargebrachten Punkt eingehen?
Bitte?
...
Er musste mit innerer Überzeugung zur Tat schreiten, diese auch zu vollziehen, um Aufrecht vor Gott zu sein.
.
IST DAS RICHTIG?
daddysdearest am 26. Mai 2009 18:26 Gott hat ganz sicher nicht von Abraham erwartet, dass er gern Hand an sein Kind legt. Also würde ich das mit der inneren Überzeugung eher verneinen.
Solipsist am 26. Mai 2009 18:36 Erzähl mir nicht das Du es nicht begriffen hast Dad!!!
Du bist nicht blöd! Wenigstens das nicht, also verarsch mich nicht! Du weißt exakt was der Kern ist!
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Von "gern" ist keine Rede, sondern vom absoluten Willen es zu tun!
Und das weißt Du!
Also steh doch verdammt nochmal dazu!
daddysdearest am 27. Mai 2009 09:30 Du spaltest mal wieder Haare.
Solipsist am 27. Mai 2009 09:44 Dad! Das ist nicht Haarspalterei, sondern der Kern der Sache!
Was wollte Gott von ihm?
Sag es!
daddysdearest am 27. Mai 2009 09:49 Doch, das ist Haarspalterei. Weil es nämlich das Gleiche ist. Du konstruierst da nur einen Gegensatz.
Und Gott wollte von Abraham das, was er von jedem Menschen will - Vertrauen.
Solipsist am 27. Mai 2009 09:58 Wiki:
Wie zu Beginn, als er in das unbekannte Land aufbrechen sollte, in dem er nun friedlich wohnt, wird Abraham angerufen und erhält den Befehl:
„Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berg, den ich dir sagen werde.“
So lässt der Text keinen Zweifel, dass für Abraham alles auf dem Spiel steht. Er sieht sich vor die äußerste vorstellbare Zerreißprobe gestellt: Der Verlust des Liebsten, das er hat, seiner ganzen Zukunftshoffnung des verheißenen Sohnes Isaak , steht gegen seine Treue zu dem Gott, der ihn bis hier geführt hat und nun völlig unerwartet eine Prüfung des Glaubens Abrahams herbeiführt.
Detailliert und prosaisch beschreibt der Text dann Zug um Zug Abrahams Ausführung des göttlichen Befehls. Drei volle Tage ist er mit Isaak und seinen Knechten unterwegs, bis er diese zurücklässt, Isaak das Feuerholz aufbürdet und seine quälende Frage aushalten muss: Wo ist denn das Schaf zum Brandopfer? Erst im letzten Moment, als Abraham das Messer schon gereckt hat, unterbricht der Anruf eines Engels vom Himmel her die Prozedur:
„Nun weiß ich, dass Du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.“
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Wollte er, oder wollte er nicht die ÜBERZEUGUNG Abrahams sehen, seinen Sohn zu töten?
daddysdearest am 27. Mai 2009 10:13 Er wollte, dass Abraham ihm mehr vertraute als dem eigenen Verstand.
Solipsist am 27. Mai 2009 10:41 Und wie sollte er dies maximale Vertrauen demonstrieren, mit welchem Mittel?
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(Welche Probleme hast Du auszusprechen was auf der Hand liegt?)
daddysdearest am 27. Mai 2009 10:55 Was für Dich auf der Hand liegt. Ansonsten kannst Du ja lesen.
Solipsist am 27. Mai 2009 11:03 Du bist -wenn auch wie gestern wohlwollend erwähnt aus vermutlich positiven Gründen- ein absoluter Feigling.
holodeck am 27. Mai 2009 11:03 .
Warum kann sie das nicht?
.
Ist doch klar ... eine Schlüsselgeschichte um so glauben zu können, wie sie es tut
.
Sie vertraut Gott mehr als ihrem eigenen Verstand. Und mehr noch als ihrem eigenen Herzen.
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Sollten also jemals gesunde Zweifel aufkeimen in ihrem Verstand, dann wird diese Geschichte gelesen, wieder und wieder, bis die Zweifel sich in Luft aufgelöst haben.
.
Eine Denkschleife.
Romantischer ausgedrückt: eine rosarote Brille. Denn schließlich ist Gott ja Liebespartner.
.
Das ist emotional und irrational, Soli.
Hat nix mit Verstand zu tun.
.
daddysdearest am 27. Mai 2009 11:25 Selbstgefälligkeit und Intoleranz sind dagegen der Gipfel der Rationalität....
daddysdearest am 27. Mai 2009 11:27 Ach ja - ihr beide macht mich so richtig glücklich und bestätigt das Wort Gottes.
Lk 6,22 Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen.
holodeck am 27. Mai 2009 11:36 .
Tatsächlich, dad ....
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Ich habe ehrlich gesagt schon überlegt gestern, ob es nicht besser wäre, Euch hier alleine spielen zu lassen.
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Habt Ihr doch diese geniale Verdrehung, dass alles, was gegen Eure Auffassung von Gott spricht, als Beleg für die Richtigkeit dieser Auffassung zu nehmen.
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Ganz abgesehen davon, dass einmal mehr ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und in einen unpassenden (Thema der Diskussion hier) hineingestellt wurde.
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Solipsist am 27. Mai 2009 11:38 Ist doch klar ... eine Schlüsselgeschichte um so glauben zu können, wie sie es tut . Sie vertraut Gott mehr als ihrem eigenen Verstand. Und mehr noch als ihrem eigenen Herzen. . Sollten also jemals gesunde Zweifel aufkeimen in ihrem Verstand, dann wird diese Geschichte gelesen, wieder und wieder, bis die Zweifel sich in Luft aufgelöst haben. . Eine Denkschleife. Romantischer ausgedrückt: eine rosarote Brille. Denn schließlich ist Gott ja Liebespartner. . Das ist emotional und irrational, Soli. Hat nix mit Verstand zu tun. .
Jaaaa. Ich weiß schon, freilich ist das so.
Aber es ist so unendlich deprimierend.
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Erinnert mich an Kishons Geschichte "Aus absolut sicherer Quelle“
Ein Freund kommt zu Kishon und behauptet ganz aufgeregt das Histadruth- oder Gewerkschaftshaus in Tel Aviv sei in die Luft gesprengt worden. Ein Gerücht an das er fest glaubt, eben weil die Nachricht „aus absolut sicherer Quelle“ stammt.
Kishons schneller Blick aus dem Fenster zeigt ihm aber das unversehrte Gebäude am Horizont, worauf er seinem Freund sagt seine Geschichte stimme nicht, er solle sich selbst mit einem Blick aus dem Fenster überzeugen.
Dies lehnt der nunmehr völlig aufgebrachte Freund aber ab, da er keinen Grund zum Zweifeln an seiner "Quelle" habe und fragt Kishon ärgerlich ob er ihn denn nun der Lüge bezichtige!
Im weiteren Verlauf versucht Kishon verbal seinen vernagelten Freund zum Blick aus dem Fenster zu zwingen, was dieser aber stoisch ablehnt weil er eben seine Überzeugung habe im Recht zu sein.
Herrliche Geschichte!
Zum totlachen!
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Einzig wenn sowas von der Realität eingeholt wird, verliert das ganze zunehmend an Esprit.
daddysdearest am 27. Mai 2009 12:17 Ich sehe euch förmlich mit dem Fuß aufstampfen...
Solipsist am 27. Mai 2009 12:25 Mach was Du willst, aber tu Deinen Status bitte nicht überbewerten.
Du bist fernab jeder Möglichkeit mich oder Holo in Rage zu versetzen.
Wir reden hier mit Dir damit Du die Möglichkeit erhältst etwas zu begreifen.
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Dein Gott hat Abraham zum Kindsmord angehalten, einzig um seine Ergebenheit zu testen.
Das dies in menschlichen wie auch in Göttlichen Maßstäben schlicht unmoralisch ist und nichts mit Liebe zu tun hat, ist ein Defizit welches Dir anhängt.
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Anstatt jetzt wieder den Rohrspatz zu mimen, tritt doch einfach den Gegenbeweis an.
Erkläre uns die unendliche Güte Gottes und seine umfassende Liebe anhand des Messers in Abrahams Hand.
Mach.
Wir hören.
daddysdearest am 27. Mai 2009 13:31 DU willst mir etwas begreiflich machen?! Moment, ich muss erst wieder unter dem Tisch rauskrabbeln...
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Ich soll also etwas erklärt bekommen von Menschen, die trotz wiederholter Erklärungen selbst nichts begreifen? Ihr legt doch sonst immer so viel Wert auf Logik.
Solipsist am 27. Mai 2009 13:33 Nicht nur von unter dem Tisch, Du musst noch aus viel mehr herauskrabbeln.
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Weich nicht aus.
Erkläre uns die unendliche Güte Gottes und seine umfassende Liebe anhand des Messers in Abrahams Hand.
daddysdearest am 3. Juni 2009 18:09 Gern. Sobald Du mir die Quantenphysik anhand des Rades erklärt hast.
Solipsist am 3. Juni 2009 18:19 Du bist erbärmlich.
Immer wenn es ans Eingemachte geht, ziehst Du den Schwanz ein.
immer das selbe.
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Erkläre uns die unendliche Güte Gottes und seine umfassende Liebe anhand des Messers in Abrahams Hand.
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Das geht nicht und Du weißt es. Weswegen du Dich ja auch duckst.
daddysdearest am 4. Juni 2009 10:13 Metaphern sind nicht Deine Stärke, was?
Opfer im AT sind immer ein Hinweis auf das Opfer Jesu im NT (das Du ja so gern außer Acht lässt, damit Du Dich der Güte Gottes nicht stellen musst). Interessant ist dabei, dass im Falle Abraham und Isaak das Opfer eben nicht stattfinden musste. Denk mal darüber nach. Ansonsten ist das AT die Vorgeschichte und der Hintergrund für das NT - genauso wie das Rad weit vor der Quantenphysik kommt.
Vor DIR ducke ich mich ganz bestimmt nicht.
Solipsist am 4. Juni 2009 10:22 Interessant ist dabei, dass im Falle Abraham und Isaak das Opfer eben nicht stattfinden musste.
Erst nachdem er zeigte das er es bringen würde.
Was bedeutet das er im Herzen erst mal vollkommene Bereitschaft zeigen musste, gewillt zu sein, seinen Sohn zu opfern.
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Richtig?
daddysdearest am 4. Juni 2009 10:45 Deine Meinung.
Solipsist am 4. Juni 2009 10:50 NEIN DAD!!
Lass Dich doch endlich mal darauf ein und führe diesen Gedanken zu ende!! Er hat seine Berechtigung!
Du verfolgst sicher auch das andere Gespräch, Du weißt welches, und das passt wie die Faust aufs Aug.
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Was bedeutet das er im Herzen erst mal vollkommene Bereitschaft zeigen musste, gewillt zu sein, seinen Sohn zu opfern.
Das ist keine Meinung, das ist eine Analyse der Situation!
Ist diese Analyse Richtig, oder falsch?
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Du wehrst Dich einzig nur deswegen, weil Du genau weißt was sich daraus ableiten lässt!
Was übrigens für Deinen Charakter spricht.
holodeck am 4. Juni 2009 10:55 .
Ja, mag sein. Deine Metapher funktioniert aber auch nur wenn man daran glaubt, dass Jesus der im AT verkündete Messias war. Diese Meinung jedoch wird von jüdischen Gelehrten nicht geteilt und auch begründet ... aus dem AT heraus. U.a. dadurch, dass auch Jesus eine Einigung des jüdischen Volkes nicht herbeizauberte und auch den Tempel nicht wieder aufbaute. Dies jedoch gehört zu den Bedingungen des alttestamentarisch verkündeten Messias. Hätte Bar Kochba den Aufstand gegen die Römer gewonnen, er wäre ein heißer Anwärter auf den alttestamentarischen Thron des Messias gewesen.
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Insofern ist der Einwand von Soli nach wie vor berechtigt und unwiderlegt.
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daddysdearest am 4. Juni 2009 11:08 Jedenfalls in eurer Gedankenwelt.
holodeck am 4. Juni 2009 11:16 .
Gehe ich also recht in der Annahme, dass Du die Aufforderung zum Mord am eigenen Kind als solche nicht verstehst, weil sie Deiner Meinung nach durch das NT aufgehoben wird?
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Gehe ich weiters recht in der Annahme, dass Du diese Deine Auffassung für unbezweifelbar richtig hältst?
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daddysdearest am 4. Juni 2009 11:34 Du verstehst weder, was Sünde ist, noch was ein Opfer ist, noch was ein prophetischer Hinweis ist.
Warum erwartest Du eigentlich, dass ich mich für meine Überzeugung rechtfertige? Tust Du das?
holodeck am 4. Juni 2009 11:46 .
Ich habe lediglich wiedergegeben und zwar in Frageform, nicht als Feststellung, wie ich Deine Aussagen hier verstehe. Es besteht deshalb kein Anlass zur Rechtfertigung. Da Du mir ja schon oft vorgeworfen hast, ich würde Deine Aussagen absichtlich missverstehen und verdrehen, gehe ich nunmehr zu einer Form des Dialogs über, die da heißt "Kontrollierter Dialog". Sprich, ich informiere Dich über das, was aus Deinen Worten heraus in meinem Kopf ankommt.
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Das kann man dann entweder als richtig bestätigen oder korrigieren.
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Ich ergänze deshalb meine vorhergehenden Aussagen, um den Punkt: "...die Aufforderung zum Mord am eigenen Kind als solche nicht verstehst, weil sie Deiner Meinung nach durch das NT sowie durch den Begriff der Sünde, des Opfers und des prophetischen Hinweises aufgehoben wird". "Gehe ich weiters recht in der Annahme, dass Du diese Deine Auffassung für unbezweifelbar richtig hältst?".
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Meiner Meinung nach gibt es zwei Hauptgründe (und eben Leute, die sowieso gerne rumpoltern, aber die meinst Du wohl nicht..):
Zum einen haben sich viele Leute nur eher oberflächlich Gedanken über Tod, Liebe, Schuld etc. gemacht; Religion/Glauben beschäftigen sich damit, dadurch werden besagte Menschen damit konfrontiert und verunsichert - aggressiv zu werden wäre dann eine Abwehrreaktion.
Und dann gibt es ja leider tatsächlich viele Gläubige, die übers Ziel hinausschießen oder ihren Glauben als Deckmantel für persönliche Defizite mißbrauchen - das muß nicht der Sprengstoffgürtel sein, das kann auch die harsche Aburteilung einer Frau sein, die abgetrieben hat.
Auch als "tolerante" Gläubige kriegt man dann was von der Wut ab, die für die "intoleranten" Gläubigen gedacht war. (Ab und zu kann man mal auch die eigene Toleranz durch den TÜV schicken, ich erleb da bei mir selbst regelmäßig unschöne Überraschungen...;))
Ist so, gelassen bleiben und "drüber reden".
Liebe Grüße!
Solipsist am 25. Mai 2009 00:27 "Zum einen haben sich viele Leute nur eher oberflächlich Gedanken über Tod, Liebe, Schuld etc. gemacht;"
Da geb ich Dir Recht.
Viele haben ihren Glauben praktisch geerbt.
Gewohnheitsgläubige, Kuschelchristen und aber auch manche, die simple Lust am -Gegen den Strom schwimmen haben, um schlicht gegen etwas zu sein.
Wobei ich aber behaupte das der Teil der Gewohnheitschristen eher sinken würde, wenn jeder mal die Bibel aufmerksam läse. In Richtung des Nichtglaubens oder zumindest der Umorientierung.
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"Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muß zugeben, daß mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe."
Mark Twain
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Grüß Dich.
WOHER kommt eigentlich diese unbeirrbare Auffassung (von Gläubigen und Ungläubigen), man wäre als Christ zwangsläufig, auf Gedeih und Verderb und mit einem Radius von maximal 0,75m an den Wortlaut dieses Buches (oder dieser Bücher) gefesselt?!
Selbst, wenn man absurderweise die Bibel als Grundlage dafür hernehmen würde, ließe es sich nicht ohne Widersprüche ableiten.
Sicher, in der Geisterbahn hier vertreten das (hoffentlich überproportional) viele; ich hab vor es weiterhin fröhlich zu ignorieren.
Ejal.
Ich bin weg, und wünsche Dir einen sehr schönen Sommer! :)
Solipsist am 29. Mai 2009 11:41 Hängt von der Armeslänge ab.
Bei Kurzsichtigen sind es 0,3m
jeder soll das glauben was er will, sofern er damit nich andere belästigt oder sonstwas

sie tun wahrscheinlich nur so und wolln härter rüber kommen

eben weil es viele verschiedene kulturen dabei gibt...und manche glaubensrichtungen sagen ja sogar dass das die einzig wahre ist und da will jeder natürlich jeden überzeugen und wenn es das nicht gibt muss man eben gegen den "falsch- oder nichtgläubigen vorgehen ...ist doch ganz logisch
Eleana88 am 20. Mai 2009 14:44 warum muss denn gegen einen vorgegangen werden?? man kann doch akzeptieren, dass jeder mensch das glaub was er glaubt und fertig.
ErsterSchnee am 20. Mai 2009 14:55 "missionarischer Eifer" auf allen Seiten. Aber leider ist fast jeder blind für seine eigenen Fehler.
Vielleicht glauben sie ja doch und haben Angst das zu zu geben....wer weiß das schon.
weil viele die glauben die anderen dazubringen wollen und es nicht akzeptierne wenn einer sagt ich glaube nicht daran
Ich denke mal, daß Gläubige Ungläubige und Gläubige anderer Religionen weniger akzeptieren als umgekehrt. Erstere sehen gerade bei den großen Kirchen ihren Gott als den alleinigen Herrn der Welt an. Wer hat die Religionskriege, Hexenvernrennungen u.ä. durchgeführt und warum?
daddysdearest am 23. Mai 2009 12:43 Die "Religions"kriege waren in Wirklichkeit politisch bzw. wirtschaftlich motiviert. Und die sogenannten Hexenverbrennungen gingen überwiegend von der weltlichen Gerichtsbarkeit aus.
Solipsist am 24. Mai 2009 15:57 Nach welchem weltlichen Gesetz verstieß denn so die Hexe?
Nur mal so gefragt?
Solipsist am 24. Mai 2009 18:51 Welche, Dad?
Ist Dad eine Frage, ein Ausruf oder an daddysdearest gerichtet. [Quote=daddysdearest]: "Die "Religions"kriege waren in Wirklichkeit politisch bzw. wirtschaftlich motiviert. Und die sogenannten Hexenverbrennungen gingen überwiegend von der weltlichen Gerichtsbarkeit aus."[/Quote]
Damals drehte sich alles um Macht. Sogar die Könige mußten sich in der Politik der Kirche beugen und ihr folgen.
Soli, die "Hexe" muss noch nicht mal gegen irgendein Gesetz verstoßen haben. Es reicht ja, wenn sie gewissen Leuten mit Einfluss ein Dorn im Auge war. Und da sie keinen anderen Grund fanden, hat man halt unterstellt, sie sei eine Hexe. Um dem noch etwas mehr Gewicht zu geben, bediente man sich einfach scheinbar frommer Begründungen. War ja auch nicht schwierig, da viele nicht die Möglichkeiten hatten zu prüfen, ob gewisse Dinge tatsächlich so in der Bibel stehen wie es behauptet wurde.
Also, das war in meinen Augen ein typischer Missbrauch der Bibel und der (Leicht-)Gläubigkeit und der Machtlosigkeit der Menschen.
Solipsist am 25. Mai 2009 21:07 Gab und gibt es irgend eine andere Möglichkeit, eine Hexe anders als über metaphysisches und/oder Aberglauben zu definieren?
Nein.
Die Wurzeln dieser Ideen fußen ausschließlich in der Annahme von Übernatürlichem.
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Dankbar misbraucht von Leuten die es nicht besser wussten und zu denen ihr Euch immer noch freiwillig zählt.
Also glaubst Du dass der Kern des Übels in der grundsätzlichen Annahme liegt es gäbe etwas Übernatürliches?!
Hm. Die Hexengeschichte war letzlich - soweit mein gefährliches Halbwissen - ein weiteres Gerangel um Macht, und dass Menschen über Menschen herrschen wollen hat mit Übernatürlichem nicht so viel zu tun, oder?
Aber Hallo! erstmal, ich bin hier gerade drüber gestolpert; und Grüße...
Was ich meinte: In der "nicht-übernatürlichen" Version hätte sich ein anderer Vorwand gefunden. Ein "vernünftigerer".
Solipsist am 25. Mai 2009 22:37 "Also glaubst Du dass der Kern des Übels in der grundsätzlichen Annahme liegt es gäbe etwas Übernatürliches?!"
Entschuldige Otto, aber das glaube ich nicht, das weiß ich!
Du vergleichst nicht, sondern verwechselst hier Äpfel mit Birnen.
Wir reden eigentlich nicht über die Opfer, sondern über die Motive der Täter. Und diese lagen jahrhundertelang einzig beim Klerus.
Gerangel um Macht? Freilich. Innerhalb aber eines Systems welches über sich einzig und allein nur Gott wusste und anerkannte.
Die Bartholomäusnacht z.B. war auch nur Machtgerangel. Doch bezogen ausschließlich alle Partein ihren Machtanspruch vom angeblichen alleinigen Besitz des einzig richtigen Zugangs zu Gott.
Was war also leichter sich des Systems zu bedienen?
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"Was ich meinte: In der "nicht-übernatürlichen" Version hätte sich ein anderer Vorwand gefunden. Ein "vernünftigerer""
Nun, es gab schlicht keine andere "Version".
Genauso kannst Du nicht sagen, hätte es nicht Dachau und Auschwitz gegeben, dann hätte sich ein anderer Vorwand gefunden. Das System war von oben herab bis in die Wurzeln krank.
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"Hexen" wurden freilich zu tausenden angeklagt, weil man die betreffende Person entfernt haben wollte. Also wurde sie oben angezeigt.
Hexe! Das war einfach.
Hintergrund war aber zuverlässig immer der Verstoß gegen die Häresie.
Und da es damals wie heute keine Beweise für oder gegen Gott gab, konnten die Inquisitoren schalten und walten wie sie wollten. Schon die Territion reichte meißt und man hatte alles im Griff.
Legitimiert durch eine lukrative Erfindung die man durch nichts als durch viel Pomp und Weihrauch in Szene setzen musste:
Gott.
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Und dieser Idee fallen Milliarden zum Opfer.
In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
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Grüß Dich, Otto
daddysdearest am 27. Mai 2009 10:15 Selbst Dir müsste klar sein, dass es da um Vorwände ging.
Solipsist am 27. Mai 2009 10:43 Und selbst Dir müsste klar sein das sich Juden durch nichts anderes als durch Glaubenszugehörigkeit bestimmen lassen.
Hallo…
@ daddysdearest: nur nochmal zur Erinnerung; auf der anderen Baustelle warte ich noch auf eine Erwiederung. Folgenden Text kannst Du bei ausreichend Ruhe auch gern lesen, besonders den Teil mit dem richtigen Weg und der alleinigen Wahrheit. Hab ich auf besagter Baustelle auch schon versucht anzubringen, aber das hattest Du offensichtlich ebenfalls …“überlesen“.
@ Soli:
Ja, natürlich, wenn man nur von der Hexenverfolgung spricht, ist das Ganze ohne „das Übernatürliche“ (und die Deutungshohheit – schreibt man das so? sieht komisch aus – darüber, und die Machtansprüche, die damit verbunden waren) nicht denkbar.
Mir war bloss spontan die Kulturrevolution in China eingefallen (hätte ich vielleicht erwähnen sollen…), und die hat ohne Rückgriff auf das Übernatürliche funktioniert, sogar erschreckend gut. Hat sich anscheinend recht ähnlich abgespielt; Ausschalten einer richterlichen Gewalt, Mißbrauch „unaufgeklärter“ Menschen, Massenhysterie, Denunziation ..und im Hintergrund der Kampf weniger um Macht. Vielleicht hab ich einen logischen Fehler drin, aber vergleichen könnte man das meiner Meinung nach schon. Und da also anscheinend sowohl religiöse als auch nichtreligiöse Systeme solche Auschreitungen hervorbringen können, fällt das als „Kern des Übels“ raus. Was der Kern des Übels ist, krieg ich jetzt und hier vermutlich auch nicht raus…Der Anspruch, den wahren Weg zu kennen und die alleinige Wahrheit; die Lust am Herrschen, viel mehr noch die Lust am Beherrschtwerden; irgendwelche Sündenbock/Ausgrenzungsmechanismen, die Fähigkeit, den „anderen“ das Menschsein abzusprechen…
Ich geb gerne zu, dass „der richtige Weg“ und „die alleinige Wahrheit“ eher Gefahr laufen in religiösen Systemen eine grosse Rolle zu spielen, die also anfälliger für solche Exzesse sind.
Die Nazis haben – soweit ich weiß – das Konstrukt „Rasse“ bemüht.
Übrigens find ich den Satz „ich weiß es nicht“ ebenfalls wunderschön..da reißen doch gleich drei Himmel auf. Grüße, der mops
http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenkinder
Will ich jetzt gar nicht mit irgendwas vergleichen.
Und ob der Glaube an Übernatürliches nun Kern oder Vorwand ist, ist den Opfern wohl egal.
Betrachte mal die Reden der Gläubigen über die Ungläubigen. Z.B. die Tiraden des Pabstes.
Actio=Reactio oder wie war das?
Das Mag damit zusammenhängen das Gläubige wenn auch nicht immer bewusst oft einen Versuchen zu bekehren. Ich habe die Erfahrung gemacht wenn man bei eine Gläubigen sagt man wäre ungläubig dann oft richtig heftig versucht wird eine von seinem Glauben zu überzeugen. Nicht umsonst soll man die Themen Kirche und Politik meiden wenn es nicht zu verstimmungen kommen soll.

glaube ist eine herzensfrage. wenn heilige empfindungen im menschen angetastet werden, wird der mensch böse. das ist eben bei menschen so
Ist das nicht toll, wenn da jemand ist, der dir aus der "Seele" spricht? Wie wär's mit ner neuen Religion? - Just Kidding.
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Klasse Beitrag - Ich wünschte er wär von mir. (oje, Verstoß gegen Gottes Gebote - Shame on me) ; )
Servus Soli, ganz große Klasse!!
Chapeau!
... ohne Worte... michzutiefstverneig
Hier wird´s langsam Obelix!
Danke Euch allen.
Soli