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Warum werden Menschen künstlich am Leben gehalten?

gefragt von HarryButter am 07.08.2009 um 0:49 Uhr

Wenn jemand im schon jahre im koma liegt und nur durch die maschinen am leben gehalten wird, entspricht das noch dem recht auf leben? ist das rechtens?


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Umbra
beantwortet von Umbra am 7. August 2009 00:50
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damit sie noch geld verdienen

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 7. August 2009 00:50

???

Kommentar von A0f0a520cf61159774d67c1c19880629smallTurrican2k am 7. August 2009 00:56

Bei alten Leuten schalten sie die Maschinen schonmal eher ab. Ich kenne eine Ärztin die im Krankenhaus arbeitet. Ist echt so weil alte Leute sonst nur noch Geld kosten (Rente, Krankenbehandlungen) und es sich einfach nicht finanziell lohnt sie am leben zu lassen. Traurig aber bittere Wahrheit.

Kommentar von HarryButter am 7. August 2009 10:16

aber dürfen die rechtlich gesehen die maschinen abschalten?


laurel
beantwortet von laurel am 7. August 2009 00:56
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In Brasilien ist eine Frau nach 17 Jahren wieder aus dem Koma erwacht. Sie war bei der Geburt ihres Sohnes ins Koma gefallen und sah ihn dann als 17jährigen zum ersten Mal.

Solange keine Patientenverfügung vorliegt, sind Ärzte verpflichtet, nach dem wahrscheinlichen Willen des Patienten zu handeln. Der Patient wünscht sich wahrscheinlich, weiterzuleben.

Wenn keine Aussicht auf Heilung besteht, können lebenserhaltende Maschinen abgeschaltet werden. Aber da gibt es viele rechtliche Klippen zu umschiffen, das Verfahren ist in den EU-Staaten recht kompliziert. Und nicht jeder Arzt möchte das tun, manche lehnen es ab.

Am sinnvollsten wäre sicher eine verbindliche Patientenverfügung für jeden Bürger. Darin könnte jeder persönlich festlegen, was bei schweren Erkrankungen geschehen soll und was nicht, ob er Organspender ist etc.

http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Koma-Patient-Erwachen-19-Jahren/526856....

Kommentar von 5581ac876c638364ab7d2000d1d0e9a0smallkallisto am 7. August 2009 01:07

Gute Antwort! DH!


anonym
beantwortet von seballa am 7. August 2009 01:17
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Ich finde das Thema durchaus diskussions würdig. Wenn man sich mit dem Tod, oder weiterleben, eines Menschen, den man liebt auseinander gesetzt hat ist die Antwort schwer. Aus meiner Erfahrung kann ich nur über Menschen >79 Jahre reden und da ist manchmal die Angst, das der wirklich geliebte Mensch noch Jahre lebt aber nie mehr aus seinem Zustand (in Verbindung mit Demenz, Altsheimer oder Parkinson) genauso groß wie die Angst vor dem Sterben. Ich denke schon, dass in diesem Zusammenhang das Wort Hoffnungslos in unserer Gesellschaft neu und ernstahft definiert werden sollte.


anonym
beantwortet von mialena am 7. August 2009 01:03
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wünsche Dir nicht, dass Du einmal in die Situation kommst über einen Dir sehr lieben Menschen entscheiden zu müssen, ob er noch ein RECHT auf Leben hat.

Kommentar von HarryButter am 9. August 2009 09:41

mir ist lieber die maschinen werden abgeschaltet als der mensch der mir lieb ist, vor sich hinwegetiert oder leidet!


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 7. August 2009 00:50
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Einige sind schon wieder aus dem Koma aufgewacht.


lilith666
beantwortet von lilith666 am 7. August 2009 00:50
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ne finde ich nicht aber das ist leider so


Ninschn
beantwortet von Ninschn am 7. August 2009 00:50
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Da wird die Hoffnung, dass der Komapatient doch noch aufwacht, halt nicht aufgegeben..


anonym
beantwortet von Daisyline am 7. August 2009 00:57
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Es gibt immer noch Hoffnung das eines Tages ein Engel es sieht und viel kraft gibt...auch wenns Jahre dauert,viele wollen es halt und denken jetzt oder nie...


anonym

DerSteppenwolf
beantwortet von DerSteppenwolf am 7. August 2009 01:00
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Ich denke auch, dass dem Leben in Ermangelung an anderen Werten, bei uns zu viel Wert beigemessen wird.


ameise99
beantwortet von ameise99 am 9. August 2009 17:48
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Ärzte haben sich verpflichtet Leben zu erhalten. Hier kommen Sie bestimmt irgendwann in Gewissenskonflikte. Jeder Bürger hat aber die Möglichkeit mit einer Patientenverfügung lebenserhaltende Maßnahmen zu untersagen. Diese Patientenverfügung muss eingehalten werden.


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