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Warum werden Menschen krank?

gefragt von amoureuse am 02.05.2008 um 23:45 Uhr

Warum werden Menschen eigentlich krank? Hat das einen Sinn?



Reply


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 3. Mai 2008 04:57
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Jede Krankheit gibt uns Gelegenheit, über unseren Weg durchs Leben nachzudenken. Wie gehe ich mit mir um? Wieviel Achtung habe ich vor mir ? Wieviel Beachtung gebe ich mir ?

Weil die meisten für so`n Kram keine Verständnis haben, gehen sie zum Arzt, der nichts anderes macht, als Symptome zu kurieren.

Erstaunlicherweise gibt es vile Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Allein diese Tatsache sollte zu denken geben.

JA, Krankheit hat einen Sinn!


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 2. Mai 2008 23:46
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Es muß nicht alles einen Sinn haben.


Hieronymus Wandpilz
beantwortet von Hieronymus Wandpilz am 3. Mai 2008 01:16
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Okay, ich kann mal wieder nicht schlafen, also erkläre ich es:

das hat alles mit den Genen zu tun. Nicht mit unseren...sondern mit den Genen an sich. Jedes Lebewesen auf diesem Planeten ist nichts anderes als eine Überlebensmaschine für die sich reproduzierenden Gene.

Ich hol mal etwas weiter aus: Vor vielen Millionen Jahren entstanden durch Zufall in der Ursuppe große Moleküle. Irgendwann war die ganze Ursuppe voller verschiedener kleiner chemischen Verbindungen. Und eines schönes Tages: Bong! Ein sich reproduzierendes Molekül entstand (die erste Form einer DNA, wenn man so will). Diese baute nun Kopien von sich selbst. Aber leider nicht immer perfekt, so dass neue Reproduzenten entstanden (Mutanten oder schlichtweg neue Formen eines Gens). Und hier wird es interessant: einige dieser Reproduzenten arbeiteten besser und effektiver als andere. Zum Beispiel, indem sie eine Hülle um sich selbst bauten, damit keine Fremdreproduzenten einer anderen Gruppe ihre Teile auffbrauchen können, um sich selbst zu vermehren. Diese Schutzvorrichtungen wurden immer komplexer und größer. Wir selbst - und jedes andere Lebewesen auf dieser Erde - sind solche Überlebensmaschinen für die DNA bzw Gene. Bakterien und Viren sind nichts anderes als kleinere Überlebensmaschinen, deren einziges Ziel es ist (wie bei uns) sich zu vermehren. Dieses schaffen die Viren, indem sie den Zellen unseres Körpers befehlen nach ihrem Bauplan neue Viren zu bauen (vergleichbar mit einem Computervirus: der Befehl ist in Computersprache geschrieben, daher wird er ausgeführt. Das Virus benutzt die gängige Gen-Sprache und befiehlt: reproduziere mich). Der Effekt ist, dass unsere eigenen Arbeiten unterbrochen werden und wir damit sozusagen unterwandert werden. Wir werden geschwächt und damit krank. Das Bakterium benutzt uns auf eine andere, schädigende Weise: nämlich als gigantische Petrischale. Das Bakterium ist ein einfacher Organismus. Er braucht nur diverse Stoffe und schon kopiert er sich selbst. Und wo kann man einfacher Baustoffe für Zellen finden als in Zellen selbst? Also werden unsere Körperzellen auseinandergenommen und dienen als Nahrung für die Bakterien, welche nichts anderes machen, als ihre DNA zu verbreiten.

Warum werden wir also krank? Nun ja, wir leben einer grausamen Welt, in der uns jeder Platz streitig gemacht wird. Darwin nannte dieses the struggle of life. Jedes Gen kämpft um das Recht, sich zu reproduzieren. Und manchmal sind halt wir die Opfer. ;-)

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 3. Mai 2008 01:18

DH!

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallHieronymus Wandpilz am 3. Mai 2008 01:44

ach ja: es gibt natürlich auch diverse Krankheiten, die sich nicht auf Viren oder Bakterien zurückführen lassen. Bei Krebs zum Beispiel ist schlicht und ergreifend die Message, sich normal zu verhalten, Flöten gegangen und eine unsinnige Zellteilung findet statt. Die meisten dieser Krankheiten, sind genetische Defekte. Aber auch diese lassen sich erklären:

Gene, die zum Beispiel im fortgeschrittenem Alter zu Krankheiten führen (als Beispiel Krebs - obwohl natürlich Krebs a) nicht nur alte Menschen betrifft oder auch b) durch Umwelteinflüsse bewirkt werden kann), sind Trittbrettfahrer auf der Gensequenz. Gene werden weitergegeben, wenn sie die Reproduktion begünstigen. Aber nicht nur. Manche Gene liegen einfach nur neben "positiven" Genen und werden einfach mitkopiert. Für die Verbreitung des Genes ist der Tod eines Lebewesens egal, solange genug Zeit für die Verbreitung der Gene vorhanden war. Das lässt natürlich die Sterblichkeit an sich auch anders erscheinen. Im Prinzip beherbergen wir etwas Unsterbliches in uns. Nämlich Gene, welche schon seit vielen Millionen Jahren weitergegeben wurden. Die Überlebensmaschinen dieser Gene (also unter anderem wir) werden einfach immer verbessert. Wir sind aber - so schwer dieses zu glauben ist - nicht wichter, als die Verpackung von Cornflakes. ;-)

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallHieronymus Wandpilz am 3. Mai 2008 01:52

man möge mir die kleinen Grammatikfehler verzeihen. Es ist spät.


Thyra
beantwortet von Thyra am 2. Mai 2008 23:46
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Die Wege Gottes sind unergründlich.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 3. Mai 2008 00:17

Was hat das mit Gott zutun? Das sind ganz normale biologische Vorgänge.

Kommentar von Simple_avatar6smallSzintilator am 3. Mai 2008 00:31

Wer hat wohl die biologischen Vorgänge aber in Gang gesetzt, das kommt von ganz alleine, oder¿

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 3. Mai 2008 01:09

Ja, wir sind alle so komplex, dass wir nur von einem intelligenten Designer gebaut werden konnten. lach It's the evolution!


Qetan
beantwortet von Qetan am 2. Mai 2008 23:46
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Weil der menschliche Körper aus vielen störanfälligen Einzelteilen besteht.





anonym
beantwortet von skeptiker007 am 2. Mai 2008 23:47
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Weil andere Menschen so viel Mist in die Welt setzen, damit sie daran verdienen können, ohne darauf zu achten, was sie damit anrichten!

Natürliche Krankheiten sind z.T. auch zur Sicherung der Abwehrkräfte nötig


Szintilator
beantwortet von Szintilator am 2. Mai 2008 23:47
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Die Ärzte wollen ja auch von irgendwas leben!


darkangel82
beantwortet von darkangel82 am 2. Mai 2008 23:49
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Muss keinen Sinn haben. Das gehört nunmal zum Leben dazu.


Brigitta
beantwortet von Brigitta am 2. Mai 2008 23:56
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Ich möchte nicht überheblich sein! Aber viele Krankheiten sind psychisch bedingt.

Kommentar von 96e4109c435278cc7bc3a571512f4ad9small Qetan am 2. Mai 2008 23:58

Und viele andere nicht.

Kommentar von 40069492edf050d1360aa1dcfc6d09b3small Brigitta am 3. Mai 2008 00:11

PS: Ich kenne den Ausspruch: "Flucht in die Krankheit!"

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 3. Mai 2008 00:25

Und ich den Ausspruch: Mens sana in Corpore sana.

LG

Wieselchen


anonym
beantwortet von seesee am 2. Mai 2008 23:57
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Der Sinn ist wohl, die Spezies Mensch auf die Probe zu stellen - rein evolutionsmäßig betrachtet.


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 3. Mai 2008 00:02
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"Was bringt den Doktor um sein Brot?

a) die Gesundheit

b) der Tod.

Drum hält er uns, auf daß er lebe,

zwischen beidem in der Schwebe."

(Eugen Roth)


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 3. Mai 2008 00:13
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Ich denke mal, dass viele Krankheiten von uns selber verursacht werden. Die sogenannten Wohlstandsgesellschaften fordern doch so Krankheiten wie Allergien, Herzleiden, Schlaganfälle, Krebs, Zucker, ja, sogar Mangelerkrankungen geradezu heraus.

So gesehen macht es keinen Sinn außer dem, dass wir es wieder mal selber schuld sind.

LG

Wieselchen


anonym
beantwortet von Putze am 3. Mai 2008 11:16
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Beim Menschen handelt es sich um die komplizierteste Maschine, die es im Kosmos gibt. Und ist doch die einzige Maschine, die alle Zeiten überstanden hat.

Ist doch noch viel erstaunlicher!


Hermann Kanisius
beantwortet von Hermann Kanisius am 3. Mai 2008 11:22
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Hallo. Also eine Sinnfrage, nicht wahr? Mit dem richtigen Bewußtsein und dem gewissen inneren Abstand zu dieser Frage oder Ereignis, kann der wirkliche Sinn, der dahinter steckt erkannt werden. Diese Erfahrung kann jeder Introvertierte machen, der sich darauf einläßt. Man muß wissen, das Krankheiten entweder karmisch oder geistig bedingt sind. Bezüglich dem Karmagesetz kann man nur akzeptieren, was einem vorbestimmt ist. Aber die meisten Krankheiten sind hausgemacht, daß heißt, durch krankmachende und negative Gedanken verursacht. Allerdings wollen das immer noch viele Menschen nicht wahrhaben, wahrscheinlich weil es zu unbequem ist, das zu akzeptieren! Man müßte sich dann ja dann folgerichtig in seinem anerzogenen Verhalten ändern, nicht wahr? Und eine Krankheit ist immer ein Hinweis darauf: Eine Chance für Veränderung seiner Verhaltensweisen. Liebe Grüße hermann


vampire
beantwortet von vampire am 3. Mai 2008 19:09
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weil die ganzen Viren und Bazillen auch leben wollen


zaunkoenig
beantwortet von zaunkoenig am 20. Juni 2008 14:45
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Reine Glückssache, da gibt es keine gute Antwort drauf. ich bin es so gut wie nie, andere ständig - ich vermute eine Mischung aus Gen"defekten", unangepasster Lebensweise und einem Schuss (das muss jetzt kommen!) Schicksal.




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