Wieso werden die Frauen und Männer im Kloster gleichalt, liegt es daran, dass sie ihre Ernährungsweisheiten haben und wissen in welchen Momenten sie was zu sich nehmen müssen?
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Vielleicht weil sich die Männer nicht über die Frauen ärgern müssen und die Frauen nicht über die Männer?? :))Wenn das so sein sollte wie du schreibst, ich habe das noch nie gehört. LG Lotusblume
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Mönchen ist fast so hoch wie die von Nonnen. Dabei werden Nönnen nur geringfügig älter als Frauen der Allgemeinbevölkerung, Mönche dagegen deutlich älter als Männer der Allgemeinbevölkerung.
Der Grund ist die Lebensweise: Die Ernährung ist gesünder (weniger Alkohol und Fett) als bei den übrigen Männern, das Leben ruhiger (weniger Stress und riskante Tätigkeiten) und geregelter mit einer Teilnahme an einem Gemeinschaftsleben (kein plötzlicher Abbau durch Vereinsamung). Bei den Männern im Kloster sind also keine im Durchschnitt so stark negativen Faktoren durch den Lebensstil vorhanden wie bei ihren Geschlechtsgenossen außerhalb der Klöster.
Eine Klosterstudie hat so die Rolle von Verhalten und Umwelt bei der geschlechtsspezifischen Mortalität gezeigt (siehe http://www.klosterstudie.de/index-Dateien/geschlechterdifferenzen.htm).

Frauen werden deshalb im Durchschnitt älter als Männer, weil statistisch gesehen weniger Frauen in einem Arbeitsverhältnis stehen als Männer. Es gibt auch eine Studie, wonach arbeitende Frauen nicht signifikant älter werden als arbeitende Männer. Bei Mönchen und Nonnen ist diese Last gleich verteilt bzw. gleichermaßen reduziert.
Fazit: Es ist die Arbeit, die die Lebenserwartung verkürzt.
Wird sich ja bald ausgleichen - die Frauen drängen ja nach vorn und wollen arbeiten (manche müssen auch, klar) - deshalb ja auch flächendeckende Ganztagsbetreuung - natürlich per Gesetz. Dazu müssen die Frauen ja auch verstärkt zu rauchen beginnen und agressiv Auto fahren - regelt sich alles! Männer, strebt ja nicht "Efaupizierung"!
Interssante Frage! Könnte sein, dass man sagen könnte: sie sterben gleich jung? Bis auf Ausnahmen ist das eine für den Menschen unnatürliche Lebensweise. Allerdings gehen sie dabei vielen Problemen der Menschen aus dem Weg. Paulus sagte sinngemäss: Wer's kann solls tun, aber wer nicht, solls lassen. Aber hier wird oft einem jungen Menschen ein Gelübte für das ganze Leben abgenommen - und das Leben ist u.U. lang und die Einstellung ändert sich. Wieviel Leid wurde durch den Zölibad-Wahn der kath. Kirchen schon den Menschen zugefügt. Die natürlichen Triebe des Menschen wurden dadurch häufig pervertiert.