ichkannalles am 04.07.2009 um 18:28 Uhr

Taufe ist ein Symbol für Brandmarkung. Bei Kindern, daher dass sie sich nicht dagegen wehren können, halte ich es für eine besondere Art der körperlichen und geistigen Misshandlung. Eine Assimilierung in ein Kollektiv (wie bei den Borg), ob sie wollen oder nicht, verbunden mit Aufgabe der Individualität.
Ich finde, jeder sollte sich seine Religion selbst wählen können. Lehren der Kirchen, die Gläubige zwingen, ihre Kinder taufen zu lassen finde ich schlimm. Man kann seinen Kindern die eigene Religion zwar nahe bringen, aber sie sollten selbst entscheiden. Was immer sie eines Tages annehmen ist ihre Entscheidung. Ob sie nun Christen, Moslems, Hindus oder Atheisten werden oder sich dem letzten unberührten Stamm in Papua - Neuguinea anschließen. Kurz gesagt: Keine Kindstaufe!!!
ichkannalles am 4. Juli 2009 18:37 Hast du ne Ahnung, WARUM es gemacht wird?
Nicht genau.
Kaffeesatz am 4. Juli 2009 19:45 Das kann verschiedene Gründe haben. Man will den Grundstein für eine christliche Erziehung legen, das Kind in die Gemeinschaft aufnehmen. Oder aber ihm einfach "nichs vorenthalten", da man Angst hat, das Kind könne z.B. durch Nichtteilnahme am Religionsunterricht von etwas ausgeschlossen werden...etc.
ichkannalles am 4. Juli 2009 20:01 Aha
Was wird im Religionsunterricht eigentlich gelehrt? Ist da überhaupt irgendetwas wissenschaftlich belegt von dem was da gelehrt wird?
Ich glaube nicht, dass ich etwas verpasst habe, dadurch dass ich keinen Reli-Unterricht hatte. Ganz im Gegenteil, ich bin neutral, offen für alle Argumentationen und bilde mir meine eigene Meinung.

Ich finde diese frühkindliche Indoktrination verachtenswert. Den Kindern wird ein Glaubenskonstrukt aufgezwungen, ehe sie überhaupt in der Lage sind, sich damit richtig auseinandersetzen zu können. Später sitzen diese Prägungen so tief, dass es nur schwer ist, sich von ihnen zu lösen.
Unchrist am 4. Juli 2009 19:03 Wobei die taufe selbst da eher nicht so relevant ist.
Kaffeesatz am 4. Juli 2009 19:38 Ja und Nein. Sie kann relevant sein, wenn sie der Grundstein einer religiösen Erziehung ist. Das geht dann weiter mit dem Elternhaus Konfirmation, Firmung, etc. je nachdem.
Die Taufe ist für den bestimmt, der sich persönlich für Christus entscheidet. Deshalb wurden auch in der Frühkirche keine Babys oder kleine Kinde getauft.
Leider wurde die biblische Erwachsenentaufe in die Babytaufe verändert. Das entspricht aber nicht dem biblischen Taufverständnis!

ich finde auch, dass jeder selbst entscheiden soll, ob er einer religionsgemeinschaft angehören und getauft werden möchte, wenn er sich selber gedanken dazu machen und seine eigene entscheidungen treffen kann. lg
ichkannalles am 4. Juli 2009 18:35 Das finde ich gut. Ich darf auch selbst entscheiden. Aber ich verstehe nicht , WARUM es gemacht wird.
Die heute praktizierende Kindertaufe wurde in den ersten Jahrhundert nicht durchgeführt.
In der Bibel können wir feststellen, dass nur jene Menschen getauft wurden, die sich persönlich für Jesus Christus entschieden haben.
Dieser Taufe ging stets eine persönliche Glaubensunterweisung voraus, damit der Betreffende sich bewußt war welche Bedeutung diese Entscheidung für sein Leben als Christ hat.
Ein Baby kann weder persönlich an Christus glauben, noch ist es in der Lage den Sinn der Taufe zu verstehen.
In Verbindung zu dieser Taufe steht die innere Sinnesänderung. Sie bedeutet, dass der Mensch sich bewußt von seiner bisherigen verkehrten Lebensweise abwendet und sich vertrauensvoll Christus zuwendet, d.h. dass der Mensch bereit ist mit Christus ein neues Leben zu führen.
Um dieses Leben führen zu können bedarf es des Heiligen Geistes, den der Mensch bei der Taufe empfängt.
Ein Baby kann weder seinen Sinn ändern, noch eine persönliche Glaubensbeziehung mit Christus eingehen. Deshalb wurden auch keine Babys oder kleine Kinder getauft.
Die spätere Begründung für die Kindertaufe war, dass behauptet wurde, ohne Taufe würde das Kind in die Vorhölle kommen.
Die Angst davor, dass sein eigenes Kind an diesen Ort kommen würde war ein moralisches Druckmittel, damit Eltern ihre Kinder taufen ließen.
Diese Vorstellung hat aber mit der Bibel nichts zu tun.
In Römer 6 wird sehr ausführlich der Sind und die Bedeutung der Taufe beschrieben.
Symbolisch stirbt der alte Mensch mit seinen Sünden im Wassergrab. Befreit von seiner sündhaften Vergangenheit steht er auf zu einem neuen geistlichen Leben mit Christus.
An diesen symbolischen Akt des Untertauchens und des Auferstehens zu einem neuen Leben ist ersichtlich, dass diese Handlung an keinen Babys durchgeführt werden konnte.
Die spätere Praxis der Babytaufe zeigt klar welche Veränderung im Taufverständnis stattgefunden hat.
Statt Untertauchen werden die Babys nur mehr am Kopf besprengt. Sinnesänderung (Sterben) und ein neues Leben(Auferstehung) sind dadurch nicht mehr möglich.
Statt der persönlicher Glaubensentscheidung und Hinwendung zu Christus übernimmt der Taufpate die Entscheidung für das Kind.
Als Ersatz für die persönliche Glaubensentscheidung wurde später die Firmung eingeführt, um diesen Akt der Entscheidung nach zu holen.
Die Begründung für die Kindertaufe liegt darin, dass es vor der Verlorenheit bewahrt wird. Deshalb wurden auch immer wieder Nottaufen durchgeführt.
Ohne Taufe kann das Kind nicht in die Kirche aufgenommen werden.
Das Taufverständnis von Erwachsenen- und Kindertaufe zeigt einmal mehr welche Veränderung hier stattgefunden hat.
Meistens wird die Kindertaufe mit dem Argument verteidigt, dass es in der Frühkirche noch keine Kinder gab, die getauft werden konnten.
Diese gab es erst in der zweiten Generation.
Dieses Argument ist nicht zutreffend, weil die persönliche Glaubenstaufe eine Notwendigkeit war, die man nicht beliebig verändern darf.
Das auch in der zweiten und dritten Generation noch keine Kinder getauft werden, geht aus den archäologischen Funden hervor, die gemacht worden sind. Es wurden viele Baptisterien(Taufbecken) in den ehemaligen Gebieten des röm. Reiches gefunden wurden, die beweisen, dass die Erwachsenentaufe weiterhin praktiziert wurde.
Die persönliche Entscheidung für Christus, die ihren Ausdruck in der Taufe findet, kann nicht durch einen anderen übernommen werden.
Deshalb wäre es notwendig die Glaubenstaufe zu praktizieren, die Christus eingesetzt hat und von den Apostel und ihren Mitarbeiter vollzogen worden ist.
sandlerjack am 4. Juli 2009 23:12 Du hast wieder einmal alles gesagt, da bleibt für mich nichts mehr übrig.
Tut mir leid! Danke für Deine Meldung. Liebe Grüße.
Die Religionszugehörigkeit kann das Kind als Erwachsener immer noch ändern. Taufe ist soweit ich weiß auch immer noch nötig, um später kirchlich heiraten zu können.
Hatte auch gerade diese Diskussion mit einer Freundin... sie möchte auch kirchlich heiraten und erwartet von ihrem zukünftigen Mann, dass er entweder in der Kirche ist oder extra dafür eintritt... kopfschüttel

klares NEIN, Taufe muss nicht sein. Wenn du nicht glaubst und dein Kind nicht in die Gemeinde aufgenommen werden soll, ist eine Taufe nicht erforderlich. Darin versprichst du ja ohnehin nur, das Kind im Glauben zu erziehen. Zum Glück kann das Kind ja, wenn es größer ist, noch entscheiden, ob es nicht doch getauft werden möchte. Wir bieten es jedem an, der es möchte und freuen und über jeden, der es aufrichtig möchte.

Es ist eben so, daß Menschen getauft werden. Ich bin der Meinung, daß Babys noch wenn sie ganz jung sind, bis zu 6 Wochen getauft werden sollten, weil es kann ja sein, das eines am plötzlichen Kindstot stirbt und dann kommt es ungläubig und als "Heide" in den Himmel.
Das lässt meiner Meinung nach erkennen, dass man Gott nicht genug Entscheidungsvermögen zutraut zu erkennen, wie es im Herzen dieses Kindes aussieht. So würde ich es dann jedenfalls empfinden. Ihm wird die Entscheidung sozusagen "vorgelegt" ob und wie dieses Kind bei ihm aufgenommen wird.
Einerseits heisst es, vor Gott seien alle gleich... und andererseits sowas wie als "Heide" in den Himmel...
Wie passt das zusammen? Bitte mal darüber nachdenken, was man so über die Religion weiß und denkt.
Niemand kommt durch sein "Getauftsein" in den Himmel - das gibt es nicht. Das ist bewußte Falschinformation gewisser Religionsindustrien.
Kessko am 6. Juli 2009 12:12 Weißt du es? Warst du schon mal im Himmel?
Nein. Aber Gott hat festgelegt, wozu die Taufe gut ist, und In-den-Himmel-kommen war nicht dabei.
Und das dürfen wir wissen, ja, wir sollen es sogar wissen. Wenn es mehr Leute wüßten, gäbe es nicht soviel Zulauf in den Religionsindustrien.

Und wenn ein nicht getauftes Kind sich später aus eigenem Willen taufen läßt, weil es die Eltern nicht wollten oder versäumten das finde ich echt spitze.

Ich bin für die Erwachsenentaufe! Ich und meine Kinder, alle haben sich erst nach eingehendem Studium der Bibel taufen lassen!

Die Kindertaufe wird erst im 2. Jhdt. erwähnt und von der Kirche in Rom eingeführt. Dies entspricht aber nicht der Lehre Jeschuas, des Messias (Jesu Christi). In Markus 16: 15-16 sagt Jeschua seinen Gesandten (Aposteln): „Wenn ihr in die Welt hinausgeht, verkündigt der ganzen Schöpfung die Gute Nachricht. Wer immer vertraut (glaubt) und eingetaucht (getauft) wird, wird gerettet sein.“ Hier wird klar, dass sie Voraussetzung zur Taufe die Verkündigung der Guten Nachricht ist; erst dann kann man der Lehre von Jeschua vertrauen. Diese Reihenfolge (Die Gute Nachricht hören – Vertrauen – Taufe) ist wichtig und zeigt, dass die Taufe eine bewusste Entscheidung ist, die jeder für sich treffen muss. Das können aber Kleinkinder absolut nicht. Dies wurde aus politisch-taktischen Gründen eingeführt, um so viele Kirchenmitglieder wie möglich zu gewinnen.
Der Taufe, wie sie in der Bibel steht, gehen persönliche Gespräche und die bewusste Entscheidung für Jesus voran. Dazu sollte man verstehen können, was das für das weitere Leben bedeutet. Unter 14 Jahren ist diese Reife selten zu finden. Eine gute Alternative ist die Segnung des Kindes. Von einer Kindstaufe aus rein praktischen Gründen (Kommunion, Konfirmation, Hochzeit, Ausbildungs- und Arbeitsplatz) halte ich gar nichts. Den Worten Jesu "Lasset die Kinder zu mir kommen.", heißt nicht, dass wir sie taufen lassen sollen, sondern dass wir auch Kindern den Weg zu ihm ermöglichen dürfen. Es heißt auch, dass Kinder zwar nicht unschuldig sind, wohl aber, dass sie sich auf Grund ihrer geistigen und seelischen Reife der Tragweite ihres Tuns nicht oder nur unvollkommen bewusst sein können. Und es heißt meiner Meinung nach auch, dass Kinder bei Jesus immer einen besonderen Platz haben - für mich ein besonders wertvoller Gedanke!
Sehr schöne Ausführungen, danke!

Ich halte mehr von der Glaubenstaufe, weil sie biblisch ist.

Damit Mutti sie rufen kann, wenn sie vom Spielen reinkommen sollen.

sicher ist sicher ;-)
ichkannalles am 4. Juli 2009 18:32 Sicher für was?
taurus7654321 am 4. Juli 2009 18:34 im falle eines rachsüchtigen gottes, der sauer werden könnte wenn seine schäfchen nicht seine regeln befolgen und sich nicht schon im kleinkindsalter in die reihe der glückseeligen einfügen.
Kaffeesatz am 4. Juli 2009 18:38 lach
ichkannalles am 4. Juli 2009 18:46 manchmmal brauche ich etwas Zeit um Sarkasmus zu erkennen.....lach
@ taururs:
klingt interessant, bloß fügt man sich durch Taufe nicht in eine Reihe ein ... höchstens in eine Reihe der Kirchensteuerzahler.
ich bin auch nich getauft!

nein, das liegt im eigenen Ermessen. Nicht alle Kinder von Freunden sind getauft

jeder, wie er will

aus meiner sicht

Müssen muss man nichts. Ich und mein Partner sind getauft, ob ich unser Kinder später aber taufen lasse weiß ich heute noch nicht

wenn ich Christ bin.
aber nicht für kleine Kinder
Ich finde es nur schlimm von der Gesellschaft, dass mancherorts ungetaufte Kinder ziemlich mies gestellt werden (z.B. in der Schule, weil sie nicht im Religionsunterricht teilnehmen).
ein großes Missverständnis: Taufe bedeutet NICHT die Aufnahme in eine Religionsgemeinschaft. Die erfolgt erst mit Konfirmation/Firmung, wenn es die Kinder selbst entscheiden können. Taufe ist einfach ein Segen, wenn ihr nicht dran glaubt, dann verflucht doch mal spaßeshalber euer Kind. Würdet ihr das tun??
Wer meint, dass er selber mit seiner Religion etwas Gutes hat, will das selbstverständlich auch für seine Kinder. Die können dann selber entscheiden, was sie wollen. Kinder werden ja auch nicht gefragt, ob sie in die Schule wollen!

Ich bin zwar getauft, aber ich bin überzeugt, dass Jesus es so nicht gemeint hat, wie die Kirchen es praktizieren. Er sagte zu seinen Jüngern: "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes..." Matthäus 28,19. Dieser Vers, der sozusagen zu seinen "letzten Worten" gehört, bevor er zurück in den Himmel ging, sagen etwas ganz anderes aus! Dass erstens seine Jünger (Nachfolger) andere von Jesus erzählen und in seine Nachfolge rufen sollen und zweitens, dass erst nachdem die Taufe folgen soll, ein sichtbares Einverständnis zur Entscheidung für Jesus ist. Dafür muss jeder Mensch sich selbst entscheiden, dass kann niemand anderes für ihn tun, auch nicht die Eltern.
Das ist eine miese Art der Kirchen, sich Mitglieder zu sichern, ohne sie selbst gefragt zu haben. Ich kenne keinen anderen Verein, der Minderjährige gegen ihren Willen oder Wissen zu Mitgliedern machen darf.
Ich war höchst erstaunt, als von meinem ersten Lohn die Kirchensteuer eingezogen wurde... es hatte keiner für nötig befunden, mich über diese Sache aufzuklären.
Leider hat diese Art "Taufe" überhaupt nichts mit der iblischen Taufe zu tun - es ist unrecht, diesen Begriff dafür zu benutzen. Es ist so ähnlich wie mit den Banken, die den Beegriff "Zertifikat" eine WEtte mit der Bank umschreiben.
Genausowenig ist die "Taufe" ein Zertifikat dafür, in den Himmel zu kommen, was immer Pastoren dazu auch sagen mögen.
Die Bibel sagt dazu: ".. wer aber nicht glaubt, d.h Jesus Christus sein Leben anvertraut)..." der ist schon verloren oder so ähnlich. Nicht, wer nicht zu einer Kirche gehört.
Wenn die 2 Wochen sind
ichkannalles am 4. Juli 2009 18:32 Warum MUSS es sein? Ist das so ne Pflicht?

Naja ich denke aus Sorge das dem Kind was passiert, denn der Pate nimmt sich dann der Kinder an...
In so einem Fall hat die Patenschaft gesetzlich keine Bedeutung mehr.

wenn du ein christ bist ist es sehr wichtig, bei der taufe wirst du als christ aufgenommen. ich weiß nicht, wie es bei den anderen religionen ist
Wenn Du getauft wirst, weisst Du noch nicht mal, wie man das Wort Christ buchstabiert, geschweige denn was das ist.
Aufgenommen? Wo? Was passiert wenn man nicht aufgenommen wird? Wird man dann automatisch als schlechter Mensch behandelt, obwohl man noch nichtmal beweisen konnte ob man gut oder schlecht ist?
Das ist echt arm!

Es kann doch jeder für sich machen was er möchte. Leider können sich die Kleinkinder nicht gegen ihre Eltern wehren!

Die Kindertaufe ist unbiblisch. Selbst Jesus war bereits erwachsen, als er sich taufen ließ.
Die Taufe kann erst erfolgen bzw. wird erst wirksam, wenn sich derjenige aufgrund seiner Glaubenserkenntnis selbst taufen lassen möchte.

Das sollte jeder für sich entscheiden Ich habe meine Kinder nicht taufen lassen Sie sollten sich selbst entscheiden
Meine große ist jetzt zum Islam übergetreten
vielleicht um Ihren vater aus der reserve zu locken und weiterhin Ihre Hautkrankheit zu behalten
dann kann sie sagen ich darf nicht das machen was mich gesund macht Der Koran schreibt dies oder jenes vor
Ich persönlich finde taufe ist etwas das jeder für sich selbst entscheiden sollte Jedoch empfinde ich es nicht als schlimm wenn ein Kind getauft wurde Es schadet sicher nicht
Ich denke schon, daß es schadet. Das ist wie eine Schluckimpfung, die vor Sündenerkenntnis schützt.
guruguddy am 7. Juli 2009 14:04 Sünden sind eine Erfindung der Kirche eine Sünde gibt es eigentlich nicht alles was ist ist richtig nur kann das kaum einer erkennen ,weil die Menschen immer nur das scheinbar schlechte von anderen sehen das eigeneHandeln und das genau das zu dem geführt hat können sie nicht ekennen weil es viel Wissen erfordert zu erkennen daß man seine Welt so wie sie ist selbst geschafren hat mit den Menschen die taufen und denen die getauft werden

Eigentlich halte ich die Taufe für grundsätzlich überflüssig - aber ich will keinem Gläubigen seinen Glauben nehmen...
Was aber absoluter Unfug ist, das ist die Säuglingstaufe - mit dieser Taufe ist das Kind dann ungefragt Mitglied in dem Verein der entsprechenden Religionsgemeinschaft. Nach deutschem Recht ist der Mensch erst im Alter von 14 Jahren religionsmündig und kann dann entscheiden, ob es einer Religionsgemeinschaft angehören will oder nicht. Entscheidet sich der Mensch aber dafür, dass er der Kirche nicht angehören will, muss er dafür eine Verwaltungsgebühr i. H. v. etwas mehr als 20 € bezahlen!!!
Andere Vereine erheben möglicherweise eine Aufnahmegebühr - aber eine Zahlungsverpflichtung für den Austritt aus einem Verein, für den man niemals einen Aufnahmeantrag unterschrieben hat halte ich für verfassungsrechtlich stark bedenklich!
Eltern, die ihren Kindern wirklich die freie Entscheidung für oder gegen irgendwelche Glaubensgemeinschaften zugestehen wollen (und allein die freie Entscheidung hierzu ist bei den meisten Religionen Voraussetzung für den "Segen" des "Herrn"), sollten die Säuglingstaufe vermeiden und frühestens mit Eintritt der Religionsmündigkeit einer Taufe zustimmen.

Und wie die Borg sind die Menschen überzeugt, dann auch noch was gutes zu tun.