Frage von NiklasSonOfSnow, 415

Warum werden Kinder zu Organspendern?

Ich finde es nicht fair, dass Kinder als Organspender auseinandergenommen werden dürfen, wenn sie dem vorher nicht zugestimmt haben, oder man sie noch nichtmals gefragt hat, ob sie ablehnen würden, ihnen sogar das Recht nimmt abzulehnen (unter 14) selbst wenn sie wollen.

Wenn jemand selbst entscheidet spenden zu wollen, dann ist das ja nicht schlimm, aber Kinder, die noch nichtmals wussten, dass sie als Unfallopfer auseinander genommen werden als Spender herhalten zu lassen finde ich geht zu weit

Was haltet ihr davon ?

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von Darkmalvet, Community-Experte für Biologie, Gesundheit, Körper, ..., 95

Hallo Niklas

Kinder werden zu Organspender, weil mit ihren Organen andere gerettet werden können.

Biologisch gesehen lebt ein Hirntoter durchaus noch, da Leben an 6 Kriterien festgemacht wird.

- Aufbau aus Zellen

Ein Hirntoter besteht selbstbverständlich noch aus Zellen

- Stoffwechsel

Ein Hirntoter hat immernoch einen Stoffwechsel, das Herz schlägt (dank dem Sinusknoten), die biochemischen Reaktionen laufen weiter

- Wachstum

Ein Hirntoter wächst auch noch weiter, Wunden verheilen, seine Zellen teilen sich

Fortpflanzung

Auf Zellulärer Ebene sowie, die Zellen teilen sich weiter, und auch auf sexueller Ebene ist Fortpflanzung noch möglich, es wäre kein Problem eine Hirntote zu schwängern und Männer haben immernoch Errektionen, eine Frau die mit ihnen Sex

- Reizbarkeit

Ein Hirntoter ist auch noch reizbar, das Immunsystem funktioniert, die Haut reagiert auf mechanische Reizungen, selbst Nervenreize sind noch möglich.

Das Rückenmark selber besitzt genug Neuronen um sogar komplexe Abwehrreaktionen auszulösen, deshalb lähmt man die Muskel bei der Organspende mit Medikamenten, weil Hirntote sich aufrichten und sogar (ungezielt) um sich schlagen können. Gerade weil die Medulla (der unterste Teil des Gehirns) es nicht mehr unterdrückt, kann das Rückenmark "sich voll austoben", diese Reaktionen nennt man Lazarus Phänomen

- Interaktionen mit anderen Lebewesen

Das Immunsystem funktioniert wie gesagt, es wehrt Bakterien, Pilze und Parasiten ab (Viren zählen hier nicht), zudem sie die Lazarus Phänomene ebenfalls Interaktionen.

Aber, ein komplett Hirntoter hat kein Bewusstsein und auch keine Empfindungen mehr, eine Organspende würde ihn ebenso wenig stören, wie eine Bakterium sich an Sagrotan stört. Das Bewusstsein im Körper ist tot, der Körper lebt noch, damit ist ein Hirntoter nicht viel mehr als eine biologische lebende Maschine.

Andere Menschen, die noch fühlen und denken können, können jedoch durch die Organe dieses Körpers gerettet werden und weiter bewusst leben.

Und auch wenn die hirntote Person noch ein Kind ist, dann ändert es nichts daran, allerdings kann anderen Kindern mit den Organen dieses Kindes geholfen werden, wenn man seinen Körper im Rahmen der Organspende verwertet.

Und letztendlich sind Hirntote sterbende, deren biologisches Leben sowieso zuende geht.

1-2 Jahre könnte man sie vielleich noch durschnittlich am Leben erhalten, irgendwann gerät der Sinusknoten aus dem Takt, das Hormonsystem ist schwer gestört, die Körpertemperatur schwankt sehr stark wenn alles zusammen kommt, dann bricht der Kreislauf zusammen und ewig oft gelingt eine Reanimation auch nicht.

Also mal ganz ehrlich, in der Theorie ist Organspende doch eine ganz vernünftige Sache, sofern jeder die Möglichkeit hat sich dagegen auszusprechen.

Was mich nur stört ist, dass die Hirntoddiagnostik meiner Meinung nach nicht genau genug ist,

In Deutschland gibt es einmal die die apperativen Tests und einmal die nicht Apperativen Tests, die auf Refexe setzen

Nur auf Reflexe zu zu prüfen würde zum Übersehen des selektiven Stammhinausfalls führen aber dieser Fall ist recht selten, meisten läuft es eher andersrum, sprich das die Patienen im Wachkoma liegen.
Und es ist in Deutschland durch erlaubt nur auf Stammhirnrefelxe zu prüfen, denn nach dem ersten Test können die entweder 12 Stunden warten und dann nochmal reflexe Prüfen oder zu Apperaten Greifen, also ne 50/50 Chance was die nun tun und was nicht.

Außerdem sind auch die Apperate nicht immer sicher, denn beim EEG kann die Nulllinie auch daher kommen, das zum einen noch Narkosemittel im Blut sind, die die Nervenzellen kurzzeitig abschalten sollen oder gerade weil die Schwellung, die durchauslaufende aber noch lebende Zelle verursacht wird, das Blut teilweise aus dem Gehirn drückt, daher die Zellen quasi zu wenig Saft haben um zu arbeiten.
So eine Schwellung braucht über eine Woche um abzuklingen, genauso wie ein wirklich totes Gehirn über eine Woche braucht um sich aufzulösen und wenn man aber schon nach 4 Tagen testet, dann lässt das meiner Meiner Meinung nach genügend Spielraum für Fehldiagnosen.

Besser wäre meiner Meinung nach, wenn mit der Feststellung des Hirntodes gewartet würden, bis die nektrotischen (abgestorbenen) Nervenzellen vom Körper abgebaut sind, denn dann könnte man Mittels MRT wirklich sicher sagen, ob der Patient komplett Hirntod ist, oder eben nicht.

Man kann allerdings mittels Verfügung verlangen, dass der Sicherste der apperative Tests, das Angiogramm durchgeführt wird, dazu würde ich dir auf jeden Fall raten, das zu tun, da du erst 14 bist, sprich am besten mal mit deinen Eltern darüber.

Doch letztendlich gilt, solange noch ein Teil des Gehirns funktioniert, ist ein Mensch und damit auch ein Kind nicht hirntod, aber wenn wirklich alles kaputt ist, bringt es eh nicht mehr viel, dann wäre eine Organspende vertretbar, solange die Person zugestimmt hat.

Da Kinder jedoch je nach Alter, dieses Thema vielleicht nicht mal verstehen können, können die Eltern dann entscheinden, ob das Kind spenden soll oder eben nicht.

Man kann ein kleines Kind auch auf sowas nicht ansprechen, es würde es wie gesagt nicht verstehen und ältere Kinder, die das verstehen können, würden zumindest manchmal bis oft dadurch Angst oder Albträume bekommen, auch nicht schön oder.

Deshalb sollte man die Kinder Kind sein lassen und sie besser nicht damit behelligen.

Ich bin allerdings wie du der Meinung, dass ein Kind, sollte es sich von selbst dazu Gedanken gemacht haben, ein Recht dazu hat abzulehnen, da es sein Körper ist, beim Zustimmungsrecht allerdings sollten auch die Eltern berücksichtigt werden, da Kinder zu leicht zu manipulieren sind.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem ziemlich langen Beitrag ein wenig weiterhelfen, wenn du noch Rückfragen hast, frag gerne in den Kommentaren, ich werde dir diese dann beantworten, sobald ich Zeit habe :-)

LG

Darkmalvet

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Sag ich doch, hirntote sind nicht tot

Mit dem ganzen was du hier schreibst, es ist sinlos und so hast du ja vielleicht ein klein wenig recht, aber es sind doch noch Kinder und jeder Tag, den Kinder länger leben dürfen, gut, auch mit Maschinen ?

Nur weil wer nicht mehr denken kann und sein Bewustsein weg ist, darf man ihn doch nicht ausschlachten.

Was ist mit der Seele, wenn man von den Schmerzverzerten Gesichtan der Spender liest, dann stört es die Seele, Bakteriums haben keine Seele, aber Hirntote schon und deshalb will ich wirklich nicht ausgeschlachtet werden und Qualen erleiden.

Wenn ich echt tot bin, könnten die mich ja weiterverwerten, aber nur hirntot reicht mir da nicht aus.

Kann man nicht einfach ein Gesetz machen, dass jeder der das will solange Maschinen bekommt wie es möglich ist ?

Weil ich würde das schon wollen.

Auf jeden Fall danke für den Tipp mit dem Aginogramm, das steht jezt in meinem Ausweis drin, direkt unter dem Nein.

Kommentar von Darkmalvet ,

Danke für das Sternchen

Ob du spenden willst oder nicht ist letztendlich ja deinen Entscheidung.

Zum Thema Seele bin ich echt der falsche Ansprechpartner für dich, ich glaube nicht daran.

In einiger Zukunft könnten biologisch Tote tatsächlich interessant werden, da die Zucht von Organen und Geweben wohl zu aller erst durch Besiedlung gereinigter Grundgerüste mit Organstammzellen möglich wird, bevor es dann irgendwann machbar wird die Organe wachsen zu lassen.

Was nun den Hirntod betrifft, da fände ich es vor allem sinnvoll, wenn man den Fehler mit dem Hirntod als Tod endlich mal korrigiert und den biologischen Tod als Tod einführt, denn komplett Hirntote sind Sterbende, keine bereits Toten.

Vor allem verstehe ich nicht, wieso sich der Staat gegen diese Korrektur so sträubt, es wäre ja nur eine formale Änderrung, damit es wissenschaftlich korrekt ist, die Organspende als solche kann ja weiter möglich bleiben

Das mit dem weiter an Maschinen lassen, also wer das unbedingt will, der find ich sollte das auch gerne haben können, allein als Gebot der Entscheidungsfreiheit.

Kommentar von michi57319 ,

Herzlichen Dank für die Darstellung der medizinisch relevanten Faktoren!

Kommentar von Darkmalvet ,

Bittesehr :-)

Kommentar von cyracus ,

@Darkmalvet, Du schreibst, bei den "Hirntoten" handele es sich um Sterbende ...

Sich im Sterbeprozess Befindliche leben also noch. Und die brauchen keine Ausschlachtung, sondern Schutz und Fürsorge während dieses Prozesses.

Außerdem schreibst Du von Fehldiagnosen bezüglich "Hirntod". Schon allein das verbietet die Ausschlachterei.

Weiter schreibst Du, man solle kleine Kinder mit diesem Thema nicht behelligen, weil sie es noch nicht verstehen.

Es ist grausam, dass geschulte Transplantationsbeauftragte, die den Auftrag haben, die "Spendenbereitschaft" zu erhöhen, Eltern ein X für ein U vormachen und ihnen verklickern, ihr Kind sei tot und könne nun in anderen weiterleben und/oder anderen helfen.

Eltern, die sich so haben überrumpeln lassen und ihr Einverständnis zum Ausschlachten gaben, haben oft schwere Schuldgefühle, wenn sie sich weiter zu diesem Thema informiert haben. Siehe zum Beispiel hier


  • - Der Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur Organspende freigab, traut Transplantationsärzten nicht mehr - er sagt: Es ist Mord:
    Tabu Hirntod und Organspende -
    https://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4
  • - Auch diese Mutter berichtet, sie  wurde überrumpelt. Die Tochter hatte einen Unfall. Die Ärzte sagten, sie sei tot. Nach dem Ausschlachten sahen sie ihre Tochter nochmal und sahen: Sie hatte schweres durchgemacht:
    Was am Ende bleibt - Gewissenskonflikt nach Organspende

    https://www.youtube.com/watch?v=JAK0IxUxbHY&feature=related



Antwort
von michi57319, 20

Für mich selbst habe ich eine Organspende und -empfang ausgeschlossen.

Dennoch finde ich es gut, wenn sich immer wieder Menschen finden, die diesen Weg gehen wollen.

Unser kleiner Nachbar, jetzt ein Jahr alt, wäre längst tot, hätten nicht Eltern im Angesicht des Todes ihres Kindes entschieden, daß sie die Organe spenden. So konnte unser kleiner Nachbar durch ein neues Herz leben.

Ich bin mir sehr bewußt um die Dramen, die bei totkranken Menschen ablaufen. Ich habe nur eine andere Sicht auf das Leben und den Lebenserhalt.

Sollten eines Tages Organe in vitro hergestellt werden können, würde ich vielleicht auch einem Organempfang bei mir zustimmen. So lange ein "neues" Organ ein gebrauchtes aus einem anderen Körper ist, möchte ich das nicht.

Ich bin dankbar dafür, mit meiner Einstellung auch sehr hautnah erleben zu dürfen, was Organspende bedeutet.

Als der Kleine transplantiert wurde, wurden meine Nachbarn gefragt, ob sie die Herzklappen ihres Sohns spenden würden. Die Antwort ist sicherlich klar. Ein neues Leben gegen ein Herz, aus dem noch Kleinteile zu verwenden sind.

Gerade bei Kindern ist die Thematik extrem aufwühlend. Es macht die Wahrheitsfindung nicht einfacher. Zumal es nicht DIE Wahrheit gibt. Sie liegt immer im Auge der Betroffenen.

Antwort
von labertasche01, 161

Ich bin Organspender und stehe voll dahinter. Weil ich der Meinung bin dann hat mein Tod wenigstens einen Sinn.
Ist aber jemand dagegen sollte dies auf jeden Fall akzeptiert werden.
Ich denke man kann mit kleineren Kindern darüber sprechen wenn man merkt das sie ein Verständnis dafür haben.
Meine Kids sind beim roten Kreuz seit sie ca. 8 oder 9 Jahre alt sind. Sie haben mich darauf angesprochen das sie gerne Organspender wären.
Wenn sie es ablehnen würden, würden, würde ich es auf jeden Fall akzeptieren.
Bei kleineren Kindern ist die Entscheidung schwer.
Evtl tröstet es dir Eltern das der Tod ihres Kindes einem anderen Leben schenkte.
Ich wüsste nicht wie ich entschieden hätte und bin froh nicht in dieser Situation gelesenen zu sein.  

Antwort
von petrapetra64, 123

Und du findest es aber fair, dass Kinder, die das ganze Leben noch vor sich haben, sterben müssen, weil es keine Spendeorgane mehr gibt. Die können doch auch nichts dafür, dass sie krank sind. Das Leben ist nun mal nicht fair.

Es ist nun mal so, dass oft vorher auch gar nicht über so was gesprochen wird und dann eben die Angehoerigen entscheiden müssen. Auch bei Erwachsenen ist das oft so. Ich kenne keine Kinder unter 14, die dazu überhaupt eine Meinung dazu haben, ich denke, das ist eher selten, dass sich jemand dazu überhaupt Gedanken macht. Und sollte es so sein, dass ein Kind absolut dagegen ist zu spenden und das auch sagt, dann werden die Eltern sich wohl auch nicht dafür entscheiden nach dem Tod und den Willen respektieren.

Ich würde das tun. Aber ansonsten, der Tod eines Kindes ist sicher das schrecklichste, was einem passieren kann, aber ich würde mich als Mutter ein klein wenig besser fühlen, wenn ich wüsste, dass der Tod nicht ganz sinnlos gewesen ist und dass dadurch wenigstens andere Kinder gerettet werden können mit den Organen meines Kindes. Auf diese Art lebt es doch irgendwie weiter. Das wäre mir als Mutter sehr wichtig, das zu wissen.

Mein Kind kann dann mit seinen Organen eh nichts mehr anfangen, es ist tot, nur noch ein lebloser Körper, der verfault und von Würmern zerfressen wird. Um mit deinem "auseinandernehmen" zu antworten.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ein Hirntoter verfault aber nicht.

Wenn man ihn beatmet kann er noch lange leben

Kommentar von claushilbig ,

NEIN - eine Hirntoter lebt eben nicht mehr, auch wenn man ihn noch beatmet und den Kreislauf künstlich in Gang hält.

Nach einem festgestellten Hirntod werden die Maschinen abgeschaltet - oder nur noch am laufen gehalten, um eben das "Verfaulen der Organe" hinaus zu zögern, ewig geht das aber sowieso nicht ...

Kommentar von autsch31 ,

Och Niklas ... mach doch ein bisschen mehr Biologie. Nur Beatmen ist eine Erste-Hilfe-Aktion um Gehirnzellen zu erhalten, wenn sie nicht direkt durch einen Unfall geschädigt sind.

Längerfristig braucht der Körper alle Funktionen seiner Organe 

Weil bei Hirntod eben auch Herz und Lungenfunktion, sowie weiter Steuerungen (Temperatur, Blutdruck, Puls, Ausscheiden über Blase und Darm ...etc.) ausfallen, lässt man die Maschinen nur weiterlaufen um die Organzellen eine längere Zeit funktionsfähig zu halten.

Leider wird das immer wieder mit "Weiterleben" verwechselt.

Hier nochmals eine Denkaufgabe für dich: Wieso lebt der Körper nicht weiter, wenn jemand mit Kopfschuss getötet wird? Nieren, Leber, Herz und Lunge sind ja nicht verletzt. Wieso stirbt dann der ganze Körper?

... ich glaube aber, im Kern deiner Frage steckt deine ANGST, wie alle anderen Menschen STERBEN  zu müssen.

Stell doch zu diesen Gefühlen und Ängsten zum Sterben-müssen  eine Frage. Das könnte dir mehr helfen, als Streitereien über biologische Vorgänge.


.... immer noch lieben Gruss    mary

Kommentar von Darkmalvet ,

Herz und Lungenfunktionen fallen nicht aus, das Herz hat mit dem Sinusknoten seinen eigenen Taktgeber.

Und rein biologisch leben Hirntote auch noch (siehe meine Antwort), bei korrekt durchgeführer diagnostik, stellt das aber trotzdem kein Hindernis für eine Organspende dar

LG

Darkmalvet

Kommentar von CrEdo85 ,

Und was für einen Sinn sollte es haben einen Hirntoten am Leben zu erhalten? Mal ganz davon abgesehen, dass die Verwandschaft solange nicht zur Ruhe findet und nicht abschließen kann.

Antwort
von autsch31, 135

Ich finde es nicht fair, wenn man Wörter wie "auseinandernehmen und ausschlachten" benützt, wenn man von menschlichen Organspenden gesprochen wird. Das hört sich für mich wirklich abfällig an und kann schon tendenziell negative Gefühle erzeugen. Bei der Organentnahme wird weder geschlachtet noch verwurstet und sonst irgend ein essbares Produkt erzeugt!! Deshalb empfinde ich es als schändlich, solche Gedankengänge zu provozieren.

Im Vergleich könnte man sich sonst auch fragen, ob es vernünftig ist, sich nach dem Tod nur von Kleinstlebewesen und Würmern "ausschlachten " zu lassen, anstatt anderen Menschen zu helfen.

In Wahrheit können Organspenden gerade auch von tödlich verletzten Kindern vielen anderen schwer kranken Kindern das Leben retten.  Es gibt ganz viele kleine und einige grosse Körperteile, die man durch hohe medizinische Kunst und mit Einsatz neuester Technik auf andere kranke Menschen übertragen kann. Z.B. kann die Transplantation von Hornhaut der Augen oder die Herzklappe einem Kind eine normale Entwicklung ermöglichen. Mit der Transplantation von lebenswichtigen Organen kann  ein Unfallopfer meist mehrere schwerkranke  Menschen vor dem Tod retten.

Überlege mal wie du dich fühlen würdest, wenn da eine kleine Schwester schwer krank wäre und nur mit einer Organspende weiterleben könnte. Meinst du dann auch, es wäre fair, dass man den Organspendern Angst machen soll, damit sie sich lieber mit den hilfreichen Organen vergraben lassen als deine Schwester vor dem Tod zu retten? 

Echte Infos zum Thema ... http://www.kiohilfe.de/die-kinder/info

lg mary

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Bei der Organentnama wird ein lebender Körper getötet, die vorher lebenden Zellen sterben danach ab, weil kein Herz und keine Lunge ihnen mehr Sauerstoff geben kann.

Ihr redet alle von im Grab verrotten.

Wie wärs denn wenn man die Hirntoten in Pflegeheime statt in Gräber packt zumindest optional auf Wunsch

Die Technik zum weiterleben gibt es ja

Kommentar von autsch31 ,

Sorry, jetzt bist du auf einer Ebene gelandet, die als "Geschwafel" bezeichnet wird.... also fern jeder Realität, aber völlig überzeugt vom eigenen Nichtwissen.

Der wirklich grösste Teil der Menschen stirbt an Krankheit oder Unfall ohne je an eine der wenigen Herz-Lungenmaschinen angeschlossen zu werden. Bei schweren Operationen übernehmen High-Tech-Maschinen für eine gewisse Zeit die Arbeit der Organe. Das erfordert grosse personelle und finanzielle Mittel.

Wenn man leider feststellen muss, dass der Mensch trotzdem nicht gerettet werden kann, stellt man normal die medizinisch unwirksamen Massnahmen ein. Der Patient stirbt und bekommt die Bestattung, die er für sich vorgesehen hat oder die Familie veranlasst.

Ist es jedoch ein Organspender mit geeigneten Organen, die für andere schwer Kranke ein Weiterleben ermöglichen können, lässt man die Maschinen weiterlaufen, obwohl der Gehirntod eingetreten ist, um die Organe möglichst gut erhalten transplantieren zu können.

Grundsätzlich muss in solchen Fällen (in Mitteleuropa) die Zustimmung zur Organentnahme vorliegen und von mindestens zwei unabhängigen Ärzten der Gehirntod bestätigt werden.  

Was hier von Laien und Hetzern auch oft nicht richtig erklärt wird: Gehirntod und Koma sind ganz unterschiedliche Zustände!!

Sofern du schon überhaupt mal in einem Pflegeheim warst, solltest du bemerkt haben, dass es dort keine Intensivmedizinischen Einrichtungen gibt! Es gibt jedoch in Pflegeabteilungen je nach Ausbildungsstand vom Pflegepersonal immer wieder Koma- und Wachkomapatienten.

Aber egal, was man dir hier schreibt. Du würdest es zurzeit nicht kognitiv verarbeiten können, da deine Emotionen alles überschwemmen. Ich kann dich nur bitten, nicht mit falsch benützten und verletzenden Wörtern andere Menschen herunter zu machen. Du führst einen Streit gegen Windmühlen und Horrorfilmszenen. Nicht so gut für deine Psyche in deinem Alter.

Lass es gut sein und bleibe Nichtspender.

Vielleicht kommst du in ein paar Jahren wieder auf das Thema zurück und kannst es mit mehr Sachlichkeit behandeln.

lg mary

Kommentar von claushilbig ,

Bei der Organentnama wird ein lebender Körper getötet,

Selten so einen Schwachsinn gelesen ...

Vor einer Organentnahme müssen zwei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod festgestellt haben. Herz und Lunge liefern dann sowieso keinen Sauerstoff mehr.

Kommentar von autsch31 ,

BINGO ! hier schreibt ein Praktiker.

Weil bei Hirntod auch Herz und Lungenfunktion ausfallen, lässt man die Maschinen weiterlaufen um die Organzellen eine längere Zeit funktionsfähig zu halten.

Leider wird das immer wieder mit "Weiterleben" verwechselt.

Hier nochmals eine Denkaufgabe für die Biologisch-Unbegabten: Wieso lebt der Körper nicht weiter, wenn jemand mit Kopfschuss getötet wird? Nieren, Leber, Herz und Lunge sind ja nicht verletzt. Wieso stirbt dann der ganze Körper?

.... lg mary

Kommentar von Darkmalvet ,

Das ist falsch

Das Herz läuft sehr wohl weiter, denn es benötigt das Gehirn nicht, da es seine eigenen Taktgeber, den Sinusknoten hat.

Auch die Lunge funktioniert weiter, die Luft muss ledigtlich künstlich zugeführt werden, aber die Lunge tut das was sie soll, nämlich den Gasaustausch durchführen.

Hirntote hängen an keiner HLM sonder nur an einer künstlichen Beatmung

PS: Als biologisch Begabter kann ich dir sagen, dass dein Beispiel Schwachsinn ist.

Die meisten Opfer von Kopfschüssen sterben an einem hämorrhagischer Schock da sie verbluten

Kommentar von autsch31 ,

@Darkmalvet ..... uuuuiiiii  ;D .. da glaubst schon noch viel fantasievolles. Ein trauriges Beispiel von Pseudowissen ....0.0

Wenn jemand verblutet, stirbt er ja nicht am Gehirntod bei intaktem Körper, sondern an den Folgen des Blutverlustes. Darum geht es in dieser Fragestellung nicht und ist bei den meisten Schädel-Hirn-Traumen und Exekutionen durch Kopfschuss auch nicht der Fall.  

http://www.qimeda.de/lexikon/krankheiten/schaedel-hirn-trauma

Kommentar von autsch31 ,

... hier ein paar Infos zur Kernfrage ... man kann ja immer dazu lernen ...

https://www.organspende-info.de/organ-und-gewebespende/verlauf/hirntod

lg mary

Kommentar von Darkmalvet ,

Ich habe garantiert mehr als nur Pseudowissen

Bei Kopfschüssen tritt der Tod tatsächlich durch die Ruptur größerer Hirnarterien ein, beziehungsweise, sollte die Medulla Oblongata getroffen sein, zusätzlich durch Atemdepression.

Aber der Blutverlust alleine ist der Grund, warum die meisten selbst trotz Beatmung nicht mehr lebend ins Krankenhaus geschafft werden können, sondern an Ort und Stelle sterben.

Ein Kopfschuss ist kein normales SHT sondern ein Hochgeschwindigkeitstraume, dafür gilt dein Artikel nicht.

Antwort
von SarahTee, 33

Hallo,

natürlich sollte man sich an die Wünsche der Menschen halten, aber wenn man es nicht weiß und man damit ein anderes Leben retten kann, dann befürworte ich die Organspende. Diese Kinder konnten doch gar nicht sagen, ob sie das wollten, weil sie nie jemand gefragt hat und selbst wenn, dann verstehen viele in ihrem Alter das noch gar nicht. Wieso? Wie geht das? Wann werden meine Organe entnommen?... Das kannst du einem Kind (meistens) noch nicht alles begreiflich machen. Da sind so viele die ein Organ dringend benötigen und sterben, wenn sie keines bekommen. Soll man die alle sterben lassen, nur, weil die meisten Kinder das geistig einfach noch gar nicht verstehen können? Natürlich nimmt man ihnen ein bisschen ihr Recht, aber dafür rettet man ein anderes Kind. Und wenn jemand mal Hirntod ist, dann lebt er eigentlich nur noch durch Maschinen. Und das ist eigentlich kein Leben mehr. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass sich die Erlösung eines Menschen manchmal besser anfühlt für einen Verwandten wie jemanden ewig leiden zu sehen/zu wissen, dass es ihm  oder ihr nie wieder besser gehen wird.

Das heißt nicht, dass ich dich nicht verstehen könnte, aber ich finde, dass Leben retten in diesem Fall überwiegt.

LG

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Wie wärs denn mit dem Kompromiss, den ich schon anderen angeboten habe ?

Wenn sich ein Kind von selber Gedanken dazu macht, dann darf es ablehen, ansonsten Entscheiden die Eltern.

Kommentar von SarahTee ,

Wenn es sich von selbst Gedanken macht und das nicht will, dann fände ich das okay.

Antwort
von drachenfreund, 27

Und Du glaubst ein sagen wir mal 8-Jahriger kann das voll und ganz entscheiden? Oder glaubst Du ernsthaft dass die Eltern in diesem Falle kein Recht haben zu entscheiden? Soll ein anderes Kleinkind (Organempfänger) sterben, weil Eltern nicht im Sinne ihres Kindes entscheiden dürfen?

Das sind ethische Fragestellungen mit denen sollte man sich durchaus auseinandersetzen. Und ich finde solange Eltern entscheiden können, welche Schule die Richtige ist, welche Religion die Richtige ist, ob eine Blinddarmoperation in Ordnung ist, ob das verstorbene Kind im Sarg oder der Urne bestattet wird, etc. sollten Eltern auch darüber entscheiden können.

Und da ich nochmals in den Kommentaren lese "Hirntod ist nicht gleich tot", schaut bitte auch mal hier rein, bevor hier weiter solcher Unsinn erzählt wird:

http://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php/Pro\_%26\_Contra

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Wie wärs denn mit dem Kompromiss, den ich schon anderen angeboten habe ?

Wenn sich ein Kind von selber Gedanken dazu macht, dann darf es ablehen, an sonsten Entscheiden die Eltern.

Lies mal die Antwort, der ich den Stern gegeben hab, da hat einer ganz genau erklärt, dass Hirntote leben

Kommentar von drachenfreund ,

Dein Kompromiss ist OK. Die Frage ist nur, wie ist das juristisch machbar. Hat sich das Kind bei Ausfüllen eines Spendeausweises von einem Erwachsenen beeinflussen lassen? War sich das Kind zu dem Zeitpunkt ausreichend aufgeklärt? Ich spreche ungern Kindern ihre Mündigkeit ab, aber ich weiß auch wie sehr sie beeinflussbar sind. Wie und wo man Grenzen setzt ist schwer zu definieren. Deshalb halte ich an der Devise fest: Bis zu einem gewissen Alter sollten Eltern entscheiden, aber durchaus auch berücksichtigen, wie das Kind über den Tod denkt (falls das Kind darüber sprach). Mir scheint es, dass Du den Eltern kein Vertrauen entgegenbringst, weil Du eine andere Meinung vertrittst und Dir die eventuelle Entscheidung nicht gefällt.

Ich empfehle Dir außerdem, den Beitrag von Darkmalvet noch mal genauer zu lesen. Er sprach erstens davon, dass der Stoffwechsel, Zellteilung, etc. noch funktioniert (lebt). Dir sollte eigentlich mit einer gewissen Schulbildung klar sein, dass dies nicht zu vergleichen ist mit dem Tod des Menschen und dass Zellverbände unabhängig vom Gehirn funktionieren. Eine Zellteilung kann immer noch stattfinden, obwohl sich im Hirn nichts mehr tut - Hältst Du Dich deswegen für lebendig? Schuppen sind abgestorbene Hautzellen - Sind diese tot oder ist ein Teil Deines Körpers deswegen tot? Deswegen an Dich nochmals die Bitte: Meinem Link bitte folgen und lesen.

Desweiteren sprach Darkmalvet von der eigentlichen Diagnostik, die seiner Meinung nach unzureichend ist. Am Hirntot selbst und damit am Tod des Menschen zweifelt er nicht.

Antwort
von claushilbig, 56

Deine Wortwahl von "auseinandernehmen" und "als Spender herhalten" finde ich absolut unpassend - Kann es etwas Schöneres, Menschlicheres geben, als mit seinem Tod Menschenleben zu retten?

Es muss für Eltern ein unbeschreiblich positives Gefühl sein, wenn der schreckliche Tod ihres Kindes wenigstens nicht vollkommen sinnlos war, sondern einem oder vielleicht sogar mehreren anderen Kindern das Leben gerettet hat - und ihr eigens Kind in diesen Kindern wenigsten etwas weiterlebt.

Ich persönlich bin übrigens der Meinung, man sollte auch in Deutschland eine "Widerspruchslösung" einführen, also dass jeder, der nicht ausdrücklich widerspricht, automatisch Organspender ist!

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Und wie würdest du dann mit Kindern umgehen die zu jung sind um zu wiedersprechen, weil sie das Tema noch nichtmal kennen ?

Kommentar von claushilbig ,

In dem Fall handelt man als Erziehungsberechtigter so wie immer, wenn das Kind nicht in der Lage ist, etwas selber zu entscheiden: Man wägt ab und entscheidet so, wie man glaubt, dass es das Beste für das Kind und für die Allgemeinheit ist.

(Mein Kind kann ja auch nicht entscheiden, in welchen Kindergarten es gehen will, oder ob es sich im Auto anschnallt, oder, oder, oder ... )

Und wenn mein Kind tot ist, ist es tot. Es schadet weder ihm noch mir in irgendeiner Weise, wenn sein Organe gespendet werden, der Allgemeinheit (in Person: den Organempfängern) nützt es aber ungemein, insofern ist die Entscheidung klar.

Antwort
von Hardware02, 71

Ich finde deine Einstellung absolut unmöglich. Deiner Meinung nach ist es also besser, mehrere andere Kinder, nämlich die Organempfänger, qualvoll sterben zu lassen, nur weil man einem kleinen Kind noch nicht erklären kann, was Organspende ist? Weil es vielleicht nicht nicht einmal weiß, was man sich unter dem Tod überhaupt vorzustellen hat? Und weil die Eltern natürlich nicht damit gerechnet haben, sich von ihrem Kind so bald schon wieder trennen zu müssen?

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ok, wie wärs dann mit einem Kompromiss.

Sollte ein Kind sich selber Gedanken machen und dann nein sagen, dann ist das gültig, egal in welchem Alter.

Kommentar von claushilbig ,

Das sollte doch wohl selbstverständlich sein.

Aber bei mir war schon als Kind klar: wenn ich tot bin, kann ich mit meinen Organen auch nichts mehr anfangen, also spende ich - ich glaube, ich hatte spätestens mit 12 einen Organspenderausweis im Portemonnaie.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

ist es aber nicht.

Ich hab mir mit 13 nein angekreuzt, aber das wäre ungültig gewesen, erst jetzt wo ich 14 bin gilt das

Antwort
von dadita, 86

Für Minderjährige entscheiden nunmal die Eltern, dass ist in allen anderen Bereichen auch so. 

Diese Organe werden benötigt, ohne sie würden jedes Jahr tausende Kinder sterben. Entnommen werden sie von Patienten welche nicht mehr gerettet werden können, die Organe würden nur sinnlos in einem Grab verrotten. Dank der Organspende kann aus dieser Tragödie wenigstens noch etwas gutes entstehen und es bleibt anderen anderen Familien erspart dieselbe Tragödie durchzumachen, ein Kind zu beerdigen welches durch diese Organe gerettet werden könnte.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ihr redet alle von im Grab verrotten.

Wie wärs denn wenn man die Hirntoten in Pflegeheime statt in Gräber packt zumindest optional auf Wunsch

Die Technik zum weiterleben gibt es ja

Kommentar von claushilbig ,

Es gibt keinen einzigen Hirntoten in irgendeinem Pflegeheim.

Vermutlich hast Du keine Ahnung, was der Unterschied zwischen Koma und Hirntod ist ...

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Und ich wurde auch nicht verhetzt, auch andere Jugendliche sind gegen Organspende.

Die beiden Zwillinge aus meiner Freundesliste hier haben mich umfassend aufgeklärt vor allem über die schlechten Diagnosen und die Verbrechen der Engländer und die sind nur etwa ein Jahr älter als ich.

Kommentar von dadita ,

Und sie haben ihre "Informationen" von genau den gleichen Hetzern welche du genannt hast. 

Ein Hirntoter ist tot. Eine Aufbewagrung seines Körpers in einem Pflegeheim verschwendet Ressourcen, welche jene benötigen, die noch tatsächlich am Leben sind. 

Alles was du bist ist untrennbar an die Funktion der Neuronen geknüpft, deine Gedanken, deine Gefühke deine Erinnerungen, deine Persönlichkeit. Erlischt diese Funktion bist du fort. Was zurückbleibt ist eine Ansammlung von Zellen welche künstlich am metabolisieren gehalten werden kann.

Die Herangehensweise der Engländer hat nichts mit "Verbrechen" zu tun, es ist einfach ein anderer Standpunkt. Nicht der meine, aber deswegen kein Verbrechen.

Falsche Diagnosen gibt es, Ärtzte sind auch nur Menschen. Bei jeder Operation, bei jeder Behandlung kann ein Fehler passieren. Das ist kein Grund diese per se abzulehnen.

Kommentar von Darkmalvet ,

Also zumindest biologisch gesehen, lebt ein Hirntoter ja doch noch.

Da jedoch alles was er ist ausgelöscht ist und er nur noch ein leerer Körper ist, sage ich mal so, was unterscheidet den Bewusstseinsstatus einen Hirntoten (bei korrekter Diagnose) von dem einer Pflanze ?

Wir essen Pflanzen, also warum nicht auch die Organe von Hirntoten nutzen.

Deshalb fände ich es sinnvoll, endlich komplett sichere Diagnosen einzuführen, indem man einige Wochen wartet,  bis das Gehirn lysiert ist und dann in einem MRT Zweifelsfrei den Hirntod aller einzelnen Hirnteile feststellt oder eben nachweist, dass noch lebende Neuronen im Gehirn vorhanden sind

Dann dürfe auch gerne eine Wiederspruchslösung in Deutschland eingeführt werden.

Das was in England gemacht wird, dass ist eindeutig keine korrekte Diagnose und zusammen mit dem was in den USA gemacht wird (Hirntoddiagnose 6 Stunden nach dem Trauma, auf Erfahrungsverdach der Ärzte) finde ich, dass es Angst schürt, die dann insbesondere bei Menschen, die nicht wissen, dass in Deutschland/Österreich und der Schweiz besser diagnostiziert wird, Angst, insbesondere durch Medienberichte aus diesen Länder, schürt, meiner Meinung nach sollten GB und die USA damit aufhören nicht zuletzt da es der Spendenbereitschaft in anderen Ländern schadet.

Kommentar von autsch31 ,

... die beiden Z ... haben dich umfassend .... über die Verbrechen aufgeklärt. lach... Das sind so Stellvertreter-Streitereien, um sich moralisch aufzuplustern ohne irgendwelche Konsequenzen daraus ziehen zu müssen.

Wenn ich dich jetzt umfassend über alle vorkommenden menschlichen, gesetzlichen und Umweltverbrechen der grossen Konzerne aufkläre, bist du bereit auf Schokonusscreme, Bananen, Handy, Auto und Kleider aus asiatischen Staaten zu verzichten?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/schokolade-kinderarbeit-auf-kakaoplanta...

...

Kommentar von autsch31 ,
Kommentar von autsch31 ,

http://www.helles-koepfchen.de/artikel/3246.html

Baumwolle, Pestizide, Kinderarbeit und Krankheiten ....

... solche Zustände gibt es überall, auch Palmöl, Soja, Weizen, Obst und sonstige "modernen" Anbaumethoden machen die Umwelt kaputt ... O.O  

Antwort
von Allfkdkdbyk, 92

Du tust ja beinahe so, als wäre das schlimm für die Kinder, die "auseinandergenommen" werden, dabei ist es das doch höchstens für Angehörige, aber auch die wären ziemlich egoistisch, wenn sie lieber ein unversehrtes totes Kind hätten, als einem anderen das Leben zu retten.

Ich hoffe, ich konnte dich zum nachdenken bewegen ;)

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ok, wie wärs dann mit einem Kompromiss.

Sollte ein Kind sich selber Gedanken machen und dann nein sagen, dann ist das gültig, egal in welchem Alter.

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

Das Problem ist, dass Kinder sich sehr stark beeinflussen lassen, wenn ihre Eltern ihnen also sagen würden, dass Organspenden Blödsinn sind, würden sie es auch nicht machen

Antwort
von autsch31, 36

Einfach mal bitte die Tatsachen nachlesen ... hilft gegen Unwissenheit, Quatschverbreitung und Verhetzung...

https://www.organspende-info.de/organ-und-gewebespende/verlauf/hirntod

Antwort
von Halloweenmonster, 117

Ich finde es nicht okay...
Auf der einen Seite, bin ich selbst Organspender und sage ich gebe nach meinem Tod gerne etwas ab was ich nicht brauche... Aber grade wenn man anders denkt, sollte sich niemand darüber hinweg setzen dürfen nur weil man noch nicht alt genug ist... Wer alt genug ist zu entscheiden er will es nicht, der sollte dies auch ablehnen dürfen.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Wenn ich wirklich tot bin, hätte ich kein Problem verwertet zu werden, aber bei der Spende wird der Körper ja erst getötet

Kommentar von claushilbig ,

bei der Spende wird der Körper ja erst getötet

FALSCH, vollkommener Blödsinn!

Der Mensch ist schon "wirklich tot", und der Körper wird nur für die Spende künstlich davon abgehalten, zu verfallen.

In der Situation, in der ein Mensch für die Organspende "freigegeben" werden darf, haben alle lebenserhaltenden Maschinen keinen Sinn mehr und kein vernünftig denkender Mensch würde sie weiterlaufen lassen - außer eben, um eine Organspende zu ermöglichen.

Deine Argumentation ist ungefähr so, als würdest Du sagen, ein Beinbruch würde ist durch den Gipsverband herbeigeführt ...

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Hirntote sind nicht wirklich tot, schau mal auf die Antwort mit dem Sternchen, da erklär einer wieso nicht

Antwort
von Sarkoezy07, 56

Man kleine Kinder zwar fragen, ob sie das "ok" fänden, aber glaubst du wirklich das Kinder unter 11, 12 Jahren wirklich verstehen, was das bedeutet?
Überhaupt, würdest du gerne mit deinem kleinen Kind über den möglichen Tod reden und ihm dann noch erklären, dass es mehr oder weniger ausgeweidet wird?

Natürlich ist es nicht ok, vor allem wenn Kinder doch schon in dem sind, wo man in Ruhe mit ihnen darüber sprechen kann. Aber andererseits überlege mal, wie viele Leben damit gerettet werden können. In dem Fall Kinderleben. Ich finde es in der Hinsicht auf jeden Fall ok, einem 7 oder 8 jährigen nicht zu erzählen, was eventuell mit ihm gemacht werden könnte.

Ich selbst habe einen Organspendeausweis seit dem ich 14 bin (jetzt bin ich 16).

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ok, wie wärs dann mit einem Kompromiss.

Sollte ein Kind sich selber Gedanken machen und dann nein sagen, dann ist das gültig, egal in welchem Alter.

Kommentar von Sarkoezy07 ,

Du kannst aber nicht wissen, ob ein Kind wirklich versteht, was du von ihm willst. Tod, Organe spenden, aufgeschnitten werden, anderen Menschen die Organe einsetzen, Leben retten... das ist ein sehr komplexes Thema. Ich denke nicht, dass das jedes kleinere Kind wirklich versteht, was das im genauen bedeutet. Außerdem kann man ein kleines Kind, ziemlich sicher, sehr damit verstören, wenn man das Thema doch anschneidet. Darüber solltest du vielleicht auch mal nachdenken. Kinder sind keine kleinen Erwachsene. Du kannst dir nicht sicher sein, ob, wie und wie weit ein Kind versteht, was du ihm erklärst, vor allem, bei so einem Thema wie Organspende.

Antwort
von Mell1990, 122

Ich bin selbst spender und finde auch das man auch als Kind spender sein darf.
Denn auch kleine Babys oder Kinder sind oft abhängig von Organspenden und mein Kind ist bereits tot aber das kranke Kind kann leben wenn ich die Organspende erlaube.

Und ich finde es auch ok wenn man Kinder nicht fragt. Irgendwo muss man die Grenze setzen und da halte ich 14 für ein gerade akzeptables Alter.
Jüngere Kinder können das Thema noch gar nicht verstehen, was es bedeutet Organe zu spenden. Was mit einem passiert. Wovor manche vielleicht angst haben und dem eigenen Tod.
Mit 14 habe ich mir darüber auch noch keine Gedanken gemacht.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Und was ist wenn sich das Kind selber Gedanken macht und selber ohne das jemand ihm das erklärt hat NEIN sagt ?

Findest du das darf man dann ignorieren als Eltern ?

https://www.gutefrage.net/frage/was-wuerdet-ihr-als-eltern-tun-wenn-euer-unter-1...

Kommentar von Hardware02 ,

Du tust ja gerade so, als würden sich alle Kinder permanent über solche Dinge Gedanken machen, und ihre Meinung würde dann mutwillig ignoriert!

Deine Einstellung ist echt einfach nur (zensiert).

Kommentar von nochfrei ,

Man kann argumentieren, dass das Kind noch nicht die Komplexität des Problems erfassen kann. Das muss man natürlich nicht. Ich würde eher nicht gegen mein Kind entscheiden aber das ist auch nicht nur verwerflich es zu tun. Rückblickend finde ich alle 2 Jahre dass ich nun "sooo viel mehr weis" und denke dass viele meiner älteren Aussagen unreflektiert waren. ich glaube kaum dass sich dieser Prozess in den nävhsten Jahren ändern wird. Man kann also sagen dass es Kindern nicht zugetraut werden kann dad Problem wirklich zu verstehen.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Man kann also argumentieren, ein Kind, welches gesagt hat, "ich möchte nicht (aus)geschlachtet werden" doch auszuschlachten ?

Das wäre falsch und pervers

Kommentar von dadita ,

Eben weil nur ein Kind welches zuvor von Hetzern wie den von dir genannten Postern beeinflusst wurde bei diesem Vorgang von einer (Aus-)Schlachtung reden würde, überlässt man die Entscheidung lieber den Eltern.

Den es hängen Leben davon ab.

Kommentar von claushilbig ,

Ein Kind, das sagt "ich möchte nicht zur Schule gehen", wird auch (zu Recht!) ignoriert ...

"falsch und pervers" ist nur Dein Begriff "ausschlachten" in diesem Zusammenhang, und die Klammerung "(aus)schlachten" ist schlicht geschmacklos (darüber könnte ich kot..en) - als würde irgendjemand für eine Organspende getötet, oder auch nur sein Tod in Kauf genommen, wenn er selber noch minimale Überlebenschancen hätte.

Kommentar von nochfrei ,

Du hast meine Aussagen nicht einmal durchgelesen oder? Nein. Man kann argumentieren dass das entscheiden über das leben anderer Menschen nach dem enden des eigenen nicht ihm überlassen werden sollte. Doe meisten Ärtze würden deinen Wunsch trotzdem respektieren und das ist auch gut so.

Kommentar von Dorcooz ,

Finde ich nicht korrekt! Drecksstaat! Spenden und Hilfe sollten gewollt werden, nicht aufgezwungen!!

Kommentar von nochfrei ,

es wird dich freuen zu hören, dass sie gewollt und nicjt aufgezwungen sind bei jedem mündigen Bürger. Ich wünsche einen schönen Abend.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Und was bitteschön wäre mit zum Beispiel einem 12 Jährigen, der gegen seinen nach Überredung der Eltern durch die Ärzte geschlachtet wird ?

Kommentar von dadita ,

Es wird niemand geschlachtet! 

Im Falle des Hirntods entnehmen Ärte im Zuge einer Operation alle Organe welche für eine Spende geeignet sein könnten, micht einer Schalchtung hat dies nicht das geringste zu tun. 

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Eine Operation, wo der Körper bei stirbt

Kommentar von claushilbig ,

Nein, eine Operation an einem bereits toten Körper.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Nein, an einem lebenden Körper der dabei stirbt

Kommentar von CrEdo85 ,

Organspende mit einer (aus)Schlachtung zu bezeichnen ist einfach nur KRANK!!!

Antwort
von CrEdo85, 106

Nur mal zum nachdenken: wenn das Leben deines Kindes von eben einer solchen Spende abhängen würde, würdest du ganz anders darüber denken.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ich bin 14 ich habe kein und sollte noch keine Kinder haben (auch wenn ich es lange könnte).

Kommentar von CrEdo85 ,

Darüber nachzudenken solltest du dennoch in der Lage sein.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ich würde meinem Kind eher eine von meinen Nieren/Leber spenden, als zuzulassen, dass irgendein Kind zerstückelt wird

Kommentar von nochfrei ,

Niklas das ist keine Zerstückelung sondern das ist eine Op an einem Leichnam. da wird nicht mit einer Axt sonstwas abgehackt sondern nutzen aus den Umständen gezogen. Es geht hierbei nicht um Nieren. Wie willst du deine Leber spenden? Du hast selbst nur eine. Es ght hir z.B. ums Herz. man nimmt aus dem Leichnahm also eine Pumpe raus und setzt sie einem lebenden Menschen ein. Deiner Definition nach ist ein entfernen des Blinddarms auch "zerstückeln" obwohl es als op zum heilen 100.000 en von menschen verordnet wird, die dannach glücklich leben.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Es wird ein Teil der Leber abgeschnitten und die wächst dann nach

Kommentar von CrEdo85 ,

und genau das ist die Naivität, wegen der man den Kindern nicht zugesteht weitreichende Entscheidungen zu treffen.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ich finde es ja auch ok, dass man sagt, zustimmen erst ab 16.

Aber wenn ein Kind sagt, ich will nicht, dass mein Körper vom Kinn bis unter den Bauchnabel aufgeschnitten wird, dann sollte das akzeptiert werden.

Oder findest du, ein 12 Jähriger, der von sich auf Nein sagt schadet sich damit ?


Kommentar von CrEdo85 ,

Nein, sich selbst schadet er nicht. Aber das Leben ist nunmal kein Ego-Trip und ein 12-Jähriger kann nunmal die Tragweite dieser Entscheidung nicht nachvollziehen.

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Ich tu gerne was um zu helfen, aber dafür sterben will ich sicher nicht.

Kommentar von CrEdo85 ,

Mal angenommen, dein bester Freund hat einen Herzfehler. Und du weißt, dass DEIN Herz ihm das Leben retten würde. Ohne Spenderherz würde er hingegen sehr bald sterben. Würdest du immer noch darauf beharren mit deinen Organen vergraben zu werden? Und zum Thema "vom Kinn bis unter den Bauchnabel aufgeschnitten" - ich glaube, du hast einfach zu viele Filme geguckt. Und das mediensuggerierte realitätsverzerrte Bild ist übrigens auch einer der Gründe, warum man den Kindern weitreichende Entscheidungen nicht zugesteht.

Kommentar von CrEdo85 ,

Wenn du z.B. einen Unfall hast, dann kannst du es nicht verhindern. Mal angenommen, du bist nach dem Unfall tödlich verletzt und du wärst hirntot. Dein Herz würde deinem besten Kumpel aber das leben retten. Nach deiner Auffassung müsste dein bester Kumpel auch sterben, weil du dich, wie du es ausdrückst, nicht ausschlachten lässt. Tolle einstellung! *Achtung, Sarkasmus!*

Kommentar von NiklasSonOfSnow ,

Mein bester Freund hat kein Herzfeler, er wurde schon komplett untarsucht und alles ok, also bräuchte er auch kein Herz, ganz einfach.

Kommentar von CrEdo85 ,

Boah ey, das Wort "Beispiel" verstehst du aber schon noch, oder? Ich bin raus, bevor ich bei deiner Intelligenz wie 3 Meter Feldweg beleidigend werde... Aber eines Tages wirst auch du erwachsen und wirst (hoffentlich) auch lernen zu denken..

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