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Warum werden in Gerichtssälen immer noch Prozesse gezeichnet und nicht fotografiert bzw. gefilmt.

gefragt von ralfgunter am 13.09.2007 um 18:17 Uhr

Gibt es dafür rechtliche Gründe?


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Reply


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 13. September 2007 18:43
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Deshalb:

§ 169 GVG

1Die Verhandlung vor dem erkennenden Gericht einschließlich der Verkündung der Urteile und Beschlüsse ist öffentlich.

2Ton- und Fernseh-Rundfunkaufnahmen sowie Ton- und Filmaufnahmen zum Zwecke der öffentlichen Vorführung oder Veröffentlichung ihres Inhalts sind unzulässig.


tradaix
beantwortet von tradaix am 13. September 2007 18:23
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Dient dem Schutz der Angeklagten während der Verhandlung. Das Blitzlichtgewitter in den Fluren reicht ja wohl.


wojo2000
beantwortet von wojo2000 am 13. September 2007 18:19
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Bei vielen Prozessen ist das Fotografieren im Gerichtssaal verboten


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 13. September 2007 18:24
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Zeichnungen sind ungenauer als Fotos. Um nun die einzelnen Prozessteilnehmer wie Richter, Anwälte, Zeugen, etc. nicht zu gefährden, die allgemeinen Infos aber rausgeben zu können, sind Zeichnungen erlaubt.


Bedburdyck
beantwortet von Bedburdyck am 13. September 2007 18:25
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Das Fotografieren und Filmen ist im Gerichtssaal bis zum Beginn der Verhandlung erlaubt, danach nicht mehr.

Hier geht es wohl um die Würde des Gerichts.





minister
beantwortet von minister am 13. September 2007 18:33
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Gerichtszeichner können selektiv arbeiten. Ihnen ist es möglich, beispielsweise den Angeklagten und den Richter darzustellen, wichtige Zeugen jedoch zu schützen.


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 13. September 2007 18:22
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Ich denke mal, daß es in "Nicht öffentlichen Sitzungen" um den Persönlichkeitsschutz geht.

Da sind Fotos nicht erlaubt. Ich würde aber nicht verstehen, daß dann Zeichnungen gestattet sind, denn manche Zeichnungen können das Geschehen und die Charaktere der Personsn besser wiedergeben als Fotos.

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallHieronymus Wandpilz am 13. September 2007 18:24

Ich glaube Fotografen könnten die Verhandlungen stören. Besonders wenn sie dem Klischee entsprechen ("Komm, zeig mir einen Schmollmund...Jaa...und jetzt sei wütend..fabelhaft...und nun schuldig....HA! erwischt!") Im Hintergrund einen Zeichner zu haben finde ich da wesentlich angenehmer.


anonym
beantwortet von AlfredSchoe am 13. September 2007 18:29
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Es geht darum, daß Zeichnungen länger dauern. Der/die Zeicher/in versucht die Atmosphäre und die Person im Ganzen einzufangen. Eine Photographie ist immer eine Momentaufnahme, die einen falschen Eindruck vermitteln kann. Außerdem versuchen gerade die Angeklagten oft, die Pressefotografen durch Gesichtsausdruck und Verhalten zu beeinflussen. So gesehen sind Zeichnungen in der Tat objektiver.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 13. September 2007 19:58
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Es geht auch um die Störgeräusche, die beim fotografieren entstehen. In der USA ist die einizge Kamera mit der fotografiert werden die Leica M




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