Frage von DerCuthalion, 127

Warum werden Homosexuelle etc. gehasst?

Ich selber bin nicht homosexuell, aber warum werden in den meisten Ländern Transexuelle, Homosexuelle und Bisexuelle nicht akzeptiert und sogar gehasst? Jedem das seine oder etwa nicht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AyitiGirl, 34

Es gibt leider noch viele religiöse Fanatiker, die ihren Hass gegenüber Homosexuellen damit begründen, dass die Homosexualität gegen Gottes Schöpfung spricht und Gott nunmal einen Mann und eine Frau erschaffen hat.

Andere Leute können sich nicht vorstellen, dass auch Homosexuelle Kinder erziehen oder eine Familie gründen können, es passt einfach nicht in ihrer starres Bild von einer Familie.

Und manche Leute kennen selbst keine Homosexuellen und glauben alle Lügen und Vorurteile, die sie mal gehört haben. 

Kommentar von AyitiGirl ,

danke für den stern :)

Antwort
von Eselspur, 24

Man kann natürlich über gewisse gesetzliche Regelungen diskutieren, meinst du aber enst, dass sie GEHASST werden?

Antwort
von frederick, 14

Ja, natürlich kann man sagen, es verstoße gegen die Natur. Tut es ja auch! Oder ist ein Mann schon einmal schwanger geworden? Oder eine Frau, ohne dass ein Kerl sie „befruchtet“ hat? Okay, die ewiglich jungfräuliche Jungfrau Maria mal ausgenommen. Da streiten sich die Geister – und selbst 9 von 10 katholischen Geistern dürften WISSEN, dass das Unsinn ist. Das letzte Zehntel schafft es, sogar das offenbare Wissen so weit von sich zu weisen, dass es als „Wissen“ nicht mehr wahrgenommen wird: „Wahr“ ist, was überliefert ist – nicht, was ganz natürlich ist.

Folglich also wirklich zu Deiner Frage: Sie werden verfolgt und sie werden gehasst, weil sie die Ordnung stören. Und eine Ordnung sollte einfach strukturiert und leicht nachvollziehbar sein.

Der eigentliche Auslöser der Ablehnung oder gar des Hasses ist der Neid. Und der wächst, je stärker und je aussichtsloser der Konkurrenzkampf erscheint. – Aber was will man mit Neid?

Wer Macht hat, braucht eine einfache Ordnung, um seine eigenen Privilegien zu sichern. Wer keine Macht hat, braucht die einfache Ordnung, um sich größer- oder kleinerteilige Abstufungen von Macht und somit zugleich von größeren oder kleineren Privilegien zu sichern. Insgesamt: siehe zuvor – Konkurrenzkampf.

Macht kann nur langfristig wirksam ausüben, wer ein Ordnungsschema verfolgt. Denn wer Gewalt übt, nur um sie zu üben, der wird gefürchtet, kann aber weder für sich selbst, noch für seine Drohnen (siehe: die Abstufungen von Macht) ein System gestalten, das sich langfristig durchsetzen lässt. Der Machthaber muss (mehr oder minder leicht) beschreibbare Hebel zur Machtausübung nutzen.

Das ganze funktioniert in Wahrheit nicht über das fettere Auto, die schönere Frau oder nur die „richtige“ sexuelle Gesinnung. Sondern ganz banal über das Bedürfnis des Menschen nach sozialer Anerkennung: Die Abstufungen von Macht und Privilegien sind in Wahrheit Synonyme für (menschliche) Zuneigung und Wärme. Denn die soziale Anerkennung bedeutet für das Unterbewusstsein die Anerkennung und Fürsorge für ihr Kind. Ablehnung und soziale Ausgrenzung beinhaltet also das Verstoßen ihres (von Fürsorge abhängigen!) Kindes durch die eigene Mutter.

Ein System, das stark unter Konkorrenzdruck ggü anderen Systemen steht, braucht sehr einfache Ordnungsregeln, um den Zusammenhalt im Innern zu garantieren und daraus ggf eine größere Macht nach außen zu generieren. Ein System, das unangefochtene Stärke besitzt, kann (nach innen) großzügiger sein.

Kommentar von frederick ,

Ich möchte ergänzen, um ggf etwas besser verstanden werden zu können:

„System“ musst Du nicht zwangsläufig auf Staaten beziehen. Jede soziale Unterordnung – eine Familie, die weitläufige Verwandtschaft, ein Verein, ein Freundeskreis, ein Unternehmen… – stellt ebenfalls ein System dar. Letztlich getragen wird ein jeder von irgendeinem kleinerteiligen Sub-System. Selbst Stars und Sternchen werden nicht vom Medien-Hype getragen, sondern von dem engen Umfeld, das sie unmittelbar umgibt. Oder Politiker werden in Wahrheit nicht von Wählern und von Medienstimmungen getragen, sondern von ihrem engen politischen Umfeld. Die soziale Bestätigung (also die „Mutterbefriedigung“, wie ich es hier mal unter Bezugnahme auf meine Antwort zu umschreiben versuchen will) kommt immer von Mensch zu Mensch, also aus dem direkten Umfeld heraus.

Antwort
von Greenwolf19, 36

Na ja in religiösen Gebieten wird ja fest an die Bibel oder an den Koran oder an die Tora oder was auch immer festgehalten. Und in denen steht nunmal das nur die Heterosexuelle Liebe die richtige ist. Dagegen hilft Aufklärung und Kontakt.

Antwort
von sUper1702, 48

Ja eigentlich schon...aber das Problem ist das andere meinen es würde gegen die Natur verstoßen dabei ist es einfach nur etwas total normales

Antwort
von nowka20, 5

aus unkenntnis und fanatismus

Antwort
von gerti77hotchick, 54

Deine Einstellung ist westlich geprägt, also frei, liberal. Leider ist das in vielen Ländern nicht so. LG

Antwort
von Bestie10, 29

die Menschen lieben favorisieren eben das "Normale"

alles andere macht ihnen Angst zumindest unbehagen

Antwort
von katzenlady1, 42

Wenn du änderst bist, wirst du eben gehasst... Reine Intoleranz der Gesellschaft!

Antwort
von nobytree2, 23

Teilweise gibt es religiöse Vorgaben (Bibel, Koran), welche den gleichgeschlechtlichen Verkehr als schwere Sünde gegen Gottes Ordnung einstufen. Dennoch ist es nach den mosaischen Religionen verboten, jemanden zu hassen.

Der Hass ist daher ein schwerer Fehler eines bösartig "Gläubigen", der mit dem Hass sogar weit schwerer sündigen kann als derjenigen, nach dem er mit Steinen schmeißt.

Hass und Respektlosigkeit dem Menschen gegenüber ist ein Zeichen von Charakterschwäche, häufig ein Missverständnis der Religion und der Kultur als Rechtfertigung eigenen Fehlverhaltens.

Es ist vor allem in der Religion zu unterscheiden zwischen dem Menschen und seinem Tun. Unabhängig wie man die Handlung seines Mitmenschen klassifiziert, der Mensch als solcher ist immer der Nächstenliebe wert. Und gegen die Nächstenliebe wird arg verstoßen.

Antwort
von Seanna, 24

-> Xenophobie

Antwort
von paranomaly, 12

Das hängt auch stark mit den Religionen und dem damit verbundenen Glauben zusammen. Sehr christliche Leute beispielsweise die auch so erzogen wurden, sehen dass an als etwas dass überhaupt nicht geht. Denn in der Bibel steht ja dass Mann und Frau zusammen sein sollen und nicht anders. Gott hat es ja schließlich so vorgesehen.

Antwort
von ThreepacG, 44

Weil sie sich dann besser fühlen

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