Frage von DercooleSupaman, 257

Warum werden Hirntote tot genannt?

Ich meine wir haben alle Biologie in der Schule und wissen dass das nicht stimmt, außerdem ist diesen Konzept von Tod grausam und brutal und macht mir Angst.

Und warum sind die Engländer so grausam und brutal und sagen auch wenn der Hirnteil mit dem Bewustsein drinne noch heile ist und nur die "niederen Bereiche" kaputt sind wäre das schon Hirntod und tötet diesen Schwerverletzen dann ?

Ich (13) finde das irgendwie abartig

Antwort
von param96, 111

Hey :)


Ich versuche es mal einfach zu erklären:


Das Hirn steuer nahezu alles in deinem Körper. Es gibt kaum etwas, dass nicht vom Gehirn "in Auftrag" gegeben wurde.

Das geht von Bewegung, Schmerz, Stimmung, Hormonen, Herzfrequenz, Gefäßweite bis hin zum Atmen, Schlucken, Sprechen, Verdauung etc.

Wenn du nun nachdenkst, wir nehmen mal das Beispiel Atmung, also der Grundstein eines Funktionierenden Körpers, weil ohne Sauerstoff kein Leben, stellst du fest, dass, wenn das Hirn den entsprechenden Organen/Systemen (Hierbei jetzt Lunge, Zwerchfell, div. Muskeln, Bestandteile der Atemwege) nicht den "Befehl" gibt, zu atmen, dann atmest du nicht und bist tot.


Wenn das Hirn so schwer geschädigt ist, dass die Funktion einfach nicht mehr da ist, bist du schon tot und wirst tatsächlich ausschließlich von Maschinen, die ausserhalb deiner Körpers mit Druck Luft in dich pumpen am Leben gehalten.

Das Herz ist nämlich tatsächlich unabhängig vom Gehirn und schlägt aufgrund von elektrischen Reizen, die vorher durch chemische Vorgänge gebildet wurden. Trotzdem bringt mir ja keine Pumpe etwas, wenn das restliche System nicht mehr funktioniert


Kurzum: Dein Hirn macht nichts mehr, der Computer ist aus und ohne Computer sind die Tastatur, die Maus, der Joystick etc. nutzlos.


Liebe Grüße

Kommentar von DercooleSupaman ,

Toll und dann ?

Wie soll man mit solchen Gedanken umgehen ?

Ausblenden und verdrängen ?

Oder lieber damit befassen und wenn ja, was machen ?

Kommentar von cyracus ,

@param, um mehr zum sogenannten "Hirntod" zu erfahren, empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra mit dem Titel

Der tödliche Apnoetesthttps://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Dann erfährst Du u.a., dass der Körper von Schwerstkranken sehr sparsam mit den Energien umgeht und trotz voll funktionierendem Gehirn oftmals keine messbaren (!!) Hirnströme aussendet. Wird weiterbehandelt, kann der Patient oft vollkommen gesund werden.

Und google mit

hirntod diagnose falsch

Antwort
von Schwoaze, 148

Wenn das Hirn tot ist, ist es vorbei. Alle Maschinen dieser Welt können ein totes Hirn nicht mehr brauchbar machen.

Irgendwann ist es eben für jeden an der Zeit, diese Welt zu verlassen. Wie und auf welche Weise, ob plötzlich oder nach langer Krankheit... nach unseren Wünschen werden wir nicht gefragt.

Kommentar von peoplelife ,

Mit anderen Worten, Hirntot ist die Vorstufe vom Tot.

Jeder weiß das ohne ein funktionsfähiges Hirn der Körper nicht überlebt, der zumal eh durch Maschinen "am leben" erhalten wird.

Kommentar von cyracus ,

@Schwoaze, richtig, wenn das Hirn wirklich vollständig tot ist, ist der ganze Mensch tot, also auch vollständig.

Und es ist richtig: Keine Maschine der Welt kann irgendwas am toten Menschen (für sogenannte "Organspenden") wieder brauchbar machen.

Tote Menschen = Leichen kann man ja auch nicht beatmen, nur aufblasen.

Antwort
von Diimiitrii, 85

Für sowas gibt es Patientenverfügungen. Wenn du mit dem Konzept nicht einverstanden bist, dann kannst du das reinschreiben, dass du weiter lebenserhaltende Maßnahmen erhalten willst und wie lange, bzw weil du erst 13 bist kannst du es deinen Eltern sagen.

Jedoch ist dein Video von unten mit dem Hirntoten der sich wieder erholt wohl eine absolute Ausnahme und eher auf einen Fehler zurückzuführen als auf ein tatsächliches Wunder. 

Diagnostische Medizin ist in den meisten Fällen ein Indizienprozess, dh Tests können falsche Ergebnisse haben, Symptome können Irreführend sein, Krankheiten können andere Symptome zeigen als sie sollten usw. Man kann sich nur auf sehr weniges wirklich verlassen.

Ich kann es verstehen, dass du hoffen möchtest, dass sich das Hirn wieder erholt und man wieder ganz normal leben kann, aber diese Möglichkeit ist so unwahrscheinlich, dass ich persönlich lieber möglichst viele meiner Organe an Leute spenden möchte die damit sicher ein gesünderes Leben führen können, statt sie in meinem dahinvegetierenden Körper zu behalten, um dann irgendwann "aufzuwachen" oder eben nicht  und ein Pflegefall zu sein, der meiner Familie und oder Freunden nur zur Last fällt.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Geht das, kann ich (oder meine Eltern) das gesetzliche Konzept des Hirntodes echt mit einer Verfügung brechen, beziehungweise so einschänken, das es ablosut sicher is ?

Dann würde ich das ohne zu zögern machen, denn Fehler, passieren mitunter öfter

Kommentar von Diimiitrii ,

Du kannst in der Patientenverfügung mit Sicherheit angeben, dass du zB deine apparativen Tests möchtest (EEG etc), bevor du für Tot erklärt wirst und kein Arzt wird dir das verweigern und vermutlich kannst du auch weiter Lebenserhaltende Maßnahmen bekommen und sozusagen wie ein normaler Koma Patient behandelt werden, ob und welche Kosten damit aber auf dich Zukommen weiß ich nicht, aber eventuell kann dir da jemand anderes helfen. 

Ich bin auch seit einiger Zeit am überlegen eine Patientenverfügung aufzusetzen und bin mir nicht sicher was man alles verfügen kann/darf. Wichtig ist es auf jeden Fall jemanden zu haben, der weiß was du willst und der deine Patientenverfügung auch durchpaukt, falls es dazu kommen sollte.

Aber ganz davon abgesehen. du bist 13 Jahre alt und scheinst wenigstens halbwegs vernünftig zu sein. Mach dir über sowas noch keine Gedanken. Schau nach rechts und links, wenn du ne Straße überquerst und klau keine Autos mit denen du Unfälle baust und die nächsten 50 Jahre passiert dir nichts.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Ich bin vernünfig, naja

..seid vorgestern bis gestern schon, dank diesem Schockerlebnis über Hirntod und Koma und sowas, denn voher kann ich mich nichtmal aus mit sowas, aber jetzt, wo ich weis, was mir alles passieren kann

Vorher dachte ich mir, die Medizin wirds schon richten, ich hätte niemals einen Fahrradhelm aufgesetzt und vor Strom hatte ich auch keine Angst (das Krankenhaus ist um die Ecke quasi).

Naja, jetzt sehe ich das anders, ich glaub sowas nennt man wohl lernen...

Kommentar von Diimiitrii ,

Du hast nichts "gelernt". 

Das sind Ängste die du jetzt mit dir rumschleppst die dein Leben negativ beeinflussen.

Natürlich kannst du vom Fahrrad fallen und natürlich kannst du einen Stromschlag verpasst bekommen, aber dass du deswegen zum Hirntoten wirst ist ziemlich unwahrscheinlich und eine unbegründete Angst die dich hemmt.

Du solltest selbstverständlich Respekt vor Stromkabeln haben und ihnen mit einer gewissen Vorsicht begegnen, solange du nicht sicher bist ob und wie viel Strom sie leiten, bzw du solltest dir bewusst sein, dass ein Sturz vom Fahrrad schmerzhaft und sogar gefährlich sein kann. Aber solange du vorausschauend handelst und dich vernünftig verhältst wirst du zurecht kommen.

In Deutschland versterben pro Jahr 900.000 Menschen. Davon kommt es in maximal 0,5% der Fälle (ca. 4.000) zum Hirntod auf der Intensivstation

4000 Fälle von Hirntod in Deutschland pro Jahr. Das macht eine Quote von 1/20000. Wenn du dein Leben in Angst verbringen willst, weil du in deinen ~ 80 Jahren die du noch lebst 80 mal eine Chance  1/20000 hast, dass du einer von den 4000 Patienten in Deutschland bist, dann viel Spaß dabei.

Ich lebe lieber mein Leben und versuche Situationen möglichst gut einzuschätzen um keiner von den 4000 zu werden.

Antwort
von Ontario, 29

Der Begriff "Hirntot" ist aus meiner Sicht fragwürdig. Ich bin kein Mediziner. Stelle mir aber vor, so ein Mensch als "Hirntot" erklärt wird, dass doch noch Funktionen im Körper vorhanden sein könnten. Wenn einem solchen Menschen nun kurz nach seinem "Tod" Organe entnommen werden, könnte es doch möglich sein, dass dieser Mensch das noch merkt, aber ein Schmerzempfinden nicht mehr äussern kann. Alleine diese Vorstellung wirft bei mir die Frage auf, ob der Begriff "Hirntot" bis ins Detail geklärt ist, ein Mensch bei der Organentnahme absolut nichts mehr merkt. Es gab schon Menschen die für "Hirntot" erklärt wurden und durch  Maschinen wieder den Weg zurück ins Leben fanden. Ist zwar selten, aber nicht ganz auszuschliessen. Wie also soll man damit umgehen ? Ich glaube, selbst die Mediziner sind sich nicht zu 100% sicher.

Kommentar von cyracus ,

Deine Intuition ist goldrichtig. Ich empfehle Dir das Interview mit Professor Coimbra mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

in dem er alles rund um den "Hirntod" erklärt. Auch geht er auf die Folgen der sogenannten "Hirntod"-Diagnosetests ein.

Wenn Du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Klick darin auch den Link zu meiner Antwort an BossMoss an. Dort findest Du unter anderem auch das Interview mit Prof. Coimbra in Form eines fast vollständigen Transkripts, das ich erstellt habe.

Antwort
von peoplelife, 108

Sterbehilfe darf nur mit Genehmigung des Lebensgefährten oder der Familie ausgeführt werden. Und da das Hirn so gut wie tot ist und ein Leben praktisch kaum noch möglich ist gereift man halt zu diesem Schritt.

Zumal diese Menschen im Koma liegen und keiner weiß ob sie nochmal aufwachen. In Deutschland ist Sterbehilfe allerdings verboten, bzw. sehr stark eingeschränkt.



Kommentar von DercooleSupaman ,

Sterbehilfe ?

Oder ausschlachten so wie bei einem kaputten PC ?

Kommentar von peoplelife ,

In England werden die Menschen nicht ausgeschlachtet^^ Höchstens werden ihnen gesunde Organe entnommen als Spende für andere kranke Menschen. Nennt sich Organspendeausweis.

Kommentar von Schwoaze ,

Das ist kein passender Vergleich! Mit funktionierenden Organen kann man mehreren Menschen das Leben retten.  Das ist doch um vieles Vernünftiger als die Organe zu begraben.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Gar nicht begraben, behandeln wäre besser

http://www.nbcnews.com/id/23768436/ns/dateline_nbc-newsmakers/t/dead-man-recover...

Was glaubst du wie viele wie er jetzt tot sind

Kommentar von peoplelife ,

Also ich sehe das nicht als Mord. Ist halt so eine Grenze, ist die Person noch Lebensfähig oder ist sie so gut wie tot.

Es hat zwar jeder Mensch verdient zu Leben, allerdings ist die Frage ob ein Leben überhaupt noch machbar ist. Das Stammhirn ist mit dem Rückenmark verbunden und erhält die Reize aus dem gesamten Körper und leitet sie weiter.

Wenn das stark beschädigt ist, dann ist das meiner Meinung nach keine menschenwürdiges Leben mehr, zumal ich auch nicht glaube das solche Familien dann auch Zuschüsse vom Staat bekommen. Ist ja ein teurer Aufwand solchen Menschen noch ein Leben zu ermöglichen, denn im Krankenhaus können sie jan icht bleiben bis sie das zeitliche segnen.

Aber wie gesagt, ist halt so ganz scharf an der Grenze.

Kommentar von Darkmalvet ,

Zum Thema Stammhirn

Ist das für dich lebensunfähig ?

Ehemals hirntoter
Jugendlicher studiert heute an der Universität Rechnungswesen - weil seine
Eltern die Organentnahme verweigerten
- Nach einem Autounfall wurde der 17jährige Steven Thorpe für hirntot
erklärt und die Mediziner in Großbritannien baten seine Eltern um seine Organe. Und: "Jede
Minute zählt, verschwendete Wartezeit kann für Schwerkranke tödlich sein!
Mit dieser Botschaft wirbt die
Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) zur Zeit auf Bahnhöfen in 14
deutschen Städten für mehr Organspenden".

Doch die Eltern von Steven Thorpe ließen sich nicht unter Druck setzen. Der
Vater bemerkte ein Zucken am Körper seines "hirntoten" Sohnes und war
überzeugt, dass er lebt, auch wenn Ärzte solches Zucken (manchmal auch
Gurgeln bis hin zum Aufbäumen, wenn sich die "Leiche" noch einmal fast
aufrichtet) nur als "Muskelreflexe" abtun.
Die Eltern zogen eine Privatärztin ihres Vertrauens hinzu, und bald erholte
sich ihr Sohn. Das "tote" Gehirn von Steven Thorpe nahm seine Funktion
wieder auf, und der junge Brite ist heute 21 Jahre alt und College-Student -
weil seine Eltern ihn nicht zur Tötung freigaben.

Doch die Mediziner verteidigen
sich: "Mehrere Computertomografie-Bilder hätten irreversible Schäden
gezeigt" und der Hirnstamm sei nach allen Regeln der Medizin schon "endgültig" ausgefallen
gewesen. Die Frankfurter
Rundschau
erläutert hierzu, dass diese Diagnose, das so genannten
"Locked-in-Syndrom", in Großbritannien für die Tötung des Patienten und
die anschließende Organentnahme völlig ausreicht. Dabei sei der Mensch "bei
Bewusstsein". Er "kann sich aber über Bewegungen und Sprache nicht
mitteilen, weil er körperlich nahezu vollständig gelähmt ist". Und was dabei
von den Organtransplantations-Befürwortern meist verschwiegen wird: Er ist
auch voll schmerzempfindlich.

Deutsche Ärzte kritisieren ihre britischen Kollegen nun, sie seien mit
ihrer "Endgültigkeits"-Diagnose etwas zu schnell gewesen. In Deutschland
würde man demnach den "Gesamthirntod" abwarten und nicht schon beim Tod des
Hirnstammes den Hirntod diagnostizieren.

Kommentar von peoplelife ,

Ist meine Meinung. Ohne Ausnahmen gäbe es keine Regeln. Sowas kann immer vorkommen. Stephen Hawking soll bereits Jahrzehnte tot sein, laut Ärzten.

Außerdem haben immer noch die Familienangehörige das letzte Wort. Ich selbst kann das nicht beurteilen für andere Personen.

Ich sage nur wie es mir am liebsten wäre, aber ich denke solch eine Ansicht ändert sich schnell mal, wenn man in ähnliche Situationen kommt.

Kommentar von cyracus ,

... ist die Person noch Lebensfähig oder ist sie so gut wie tot.

Menschen sind entweder lebendig ODER tot - nichts anderes gibt es dazwischen.

Wird ein lebendiger Mensch getötet - zum Beispiel zum Zweck der Organentnahme, um diese in einen anderen Körper zu transplantieren -, kommt der Mensch dadurch (!!) zu Tode, und das ist Mord.

Ist ein Mensch wirklich tot, also eine Leiche, können keine Organe dieses Körpers in einen anderen transplantiert werden, denn die Organe sind dann giftig.

Wenn ein Mensch im Sterben liegt, braucht er Schutz und Fürsorge, keinen Mord.

Um mehr zum sogenannten "Hirntod" zu erfahren, empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra auf YouTube (google so) mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

Nimm dann das 18-Min.-Video. Darin wird erklärt, dass die Körper von Schwerstkranken oft so sparsam mit den Energien umgeht, dass das oft noch voll funktionsfähige Gehirn keine messbaren (!!) Gehirnströme aussendet. Der Patient muss dann behandelt werden, um bestenfalls wieder vollkommen gesund zu werden.

Antwort
von Lexonaa, 67

Weil das Gehirn von solchen Patienten tot sind. Die werden nie mehr aufwachen aber denen ihr Herz und Organe funktionieren noch nur das Gehirn nicht mehr. Und warum die Engländer so brutal sind weiß ich leider auch nicht.

Kommentar von cyracus ,

enn ein Gehirn wirklich tot ist, ist der ganze Mensch tot. Wenn Organe noch funktionieren, ist das Gehirn nicht tot.

Ist der ganze Mensch tot, können keine Organe von ihm mehr in einen anderen Körper transplantiert werden, weil die Organe giftig sind.

Die Behauptung der Transplantationsorganisation, der sogenannte "Hirntod" sei gleichbedeutend wie der wahre Tod des Menschen, ist eine Lüge, und das weiß man dort auch.

Sieh Dir das Interview mit Professor Coimbra auf YouTube (google so) an mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

(nimm dann das 18-Min.Video).

So erfährst Du, dass bei Schwerstkranken auch gesunde Gehirne oft keine messbaren Hirnströme aussenden, um Energie zu sparen. Der Patient muss dann unbedingt weiterbehandelt werden, um bestenfalls wieder ganz gesund zu werden.

Lies in diesem Artikel

Die Wertschöpfung einer "Organspende"

Wirtschaftsfaktor Organtransplantation

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

den Abschnitt

"justified killing" = gerechtfertigtes Töten

Die Organtransplantationsorganisationen wissen also genau, dass lebendige Menschen zum Zweck der "Organspende" getötet werden. - Meiner Meinung nach sind diese Organisationen eine weltumspannende kriminelle Vereinigung.

Wenn Du mehr zum Thema "Organspende" wissen willst, lies gern meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Antwort
von grisu2101, 94

Ist doch einfach.... wenn das Gehirn wirklich tot ist, dann ist der Mensch nicht mehr, das Gehirn hat dann auch keine messbaren Hirnströme mehr. Dennoch schlägt das Herz manchmal noch weiter, in einer Art Notprogramm.Es macht nunmal keinen Sinn, einen Menschen dann noch weiter zu behandeln.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Und das was die in England machen ?

Das ist doch Mord oder ?

Kommentar von grisu2101 ,

Ich weiss nicht was die in England machen und wie sie einen Hirntod definieren.... Kann man evtl. drüber streiten... Aber ich glaube nicht, dass sie sinnlos Menschen sterben lassen, das darf ein Arzt nicht.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Googel mal nach Stammhirntod, das ist grausam und abartig

Kommentar von peoplelife ,

Gib uns mal bitte eine Quelle an, also eine Seite wo du die Info her hast.

Kommentar von peoplelife ,

Das Stammhirn ist der wichtigste Teil unseres Hirns. Wenn der tot ist, dann wars das.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Dummerweise befindest du dich aber in deinem Großhirn, bist also noch da, wenn sie dich wegen Stammhirntod aufscheiden oder abschalten

Kommentar von peoplelife ,

Du wirst nicht lebendig aufgeschnitten. Du musst klinisch tot sein dafür.

Kommentar von Darkmalvet ,

Ähhm Nein...


Ließ mal das


Ehemals hirntoter
Jugendlicher studiert heute an der Universität Rechnungswesen - weil seine
Eltern die Organentnahme verweigerten
- Nach einem Autounfall wurde der 17jährige Steven Thorpe für hirntot
erklärt und die Mediziner in Großbritannien baten seine Eltern um seine Organe. Und: "Jede
Minute zählt, verschwendete Wartezeit kann für Schwerkranke tödlich sein!
Mit dieser Botschaft wirbt die
Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) zur Zeit auf Bahnhöfen in 14
deutschen Städten für mehr Organspenden".

Doch die Eltern von Steven Thorpe ließen sich nicht unter Druck setzen. Der
Vater bemerkte ein Zucken am Körper seines "hirntoten" Sohnes und war
überzeugt, dass er lebt, auch wenn Ärzte solches Zucken (manchmal auch
Gurgeln bis hin zum Aufbäumen, wenn sich die "Leiche" noch einmal fast
aufrichtet) nur als "Muskelreflexe" abtun.
Die Eltern zogen eine Privatärztin ihres Vertrauens hinzu, und bald erholte
sich ihr Sohn. Das "tote" Gehirn von Steven Thorpe nahm seine Funktion
wieder auf, und der junge Brite ist heute 21 Jahre alt und College-Student -
weil seine Eltern ihn nicht zur Tötung freigaben.

Doch die Mediziner verteidigen
sich: "Mehrere Computertomografie-Bilder hätten irreversible Schäden
gezeigt" und der Hirnstamm sei nach allen Regeln der Medizin schon "endgültig" ausgefallen
gewesen. Die Frankfurter
Rundschau
erläutert hierzu, dass diese Diagnose, das so genannten
"Locked-in-Syndrom", in Großbritannien für die Tötung des Patienten und
die anschließende Organentnahme völlig ausreicht. Dabei sei der Mensch "bei
Bewusstsein". Er "kann sich aber über Bewegungen und Sprache nicht
mitteilen, weil er körperlich nahezu vollständig gelähmt ist". Und was dabei
von den Organtransplantations-Befürwortern meist verschwiegen wird: Er ist
auch voll schmerzempfindlich.

Deutsche Ärzte kritisieren ihre britischen Kollegen nun, sie seien mit
ihrer "Endgültigkeits"-Diagnose etwas zu schnell gewesen. In Deutschland
würde man demnach den "Gesamthirntod" abwarten und nicht schon beim Tod des
Hirnstammes den Hirntod diagnostizieren.

Also das wars dann mit dem Jungen ?

Dann frage ich mich ob der jetzt etwa ein Zombie oder sowas ist ???

Und jetzt solltest du wissen, dass das was die in England machen Mord ist

Kommentar von DercooleSupaman ,

Warte, ich such kurz die Seite raus in dem PDF

Kommentar von DercooleSupaman ,

Seite 14 in diesem PDF

http://www.dso.de/uploads/tx_dsodl/HT_d_2012_Web.pdf

Dazu wollte ich noch sage, diese PDF ist von den pro Organspende Leute, aber wenn selbst das so sehen, dann kann sich jeder wohl denken wie ein kritsch eigestelle Person den Stammhirntod sehen sollte.

Der Satz "Vom Tod des gesamten Gehirns lässt sich

dieser isolierte Hirnstammausfall somit nur durch

apparative Messungen sicher unterscheiden" ist besonderst fies, der er bedeutet, das auch wenn Stammhirntod in Deutschland nicht Hirntod ist, es trortdem falsch als Hrintod erkannt werden könnte.

Kommentar von Diimiitrii ,

Der Satz bedeutet, dass man eine Messung vornehmen muss um zwischen Hirntod und Hirnstammausfall zu unterscheiden. 

NIEMAND wird einen Körper "ausschlachten" ohne die Hirnaktivität gemessen zu haben.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Eben doch

Ja, aber schau dir mal die Dianoserihtlinien auf Seite 16 an.

Da steht das nur bei Kindern unter 2 Jahren Messungen Pflicht sind, ich bin aber nicht 2, ich bin 13

Kommentar von Diimiitrii ,

Würde ich gerne aber dein PDF lässt sich leider nicht laden.

Kommentar von DercooleSupaman ,

googel mal danach: hirntod kein weg zurück

Kommentar von peoplelife ,

Ich finde eh, das es schwachsinnig ist sich zu viele Gedanken um solche Sachen zu machen. Wir sollten froh sein, das wir gesund sind und wenn wir mal in eine solche Situation kommen, haben wir eh keine Chance mehr über unser Schicksal zu bestimmen.

Das liegt dann in den Händen der Familie.

Kommentar von grisu2101 ,

Tja, das ist schon etwas bedenklich, das stimmt wohl...

Kommentar von cyracus ,

... wenn das Gehirn wirklich tot ist, dann ist der Mensch nicht mehr, das
Gehirn hat dann auch keine messbaren Hirnströme mehr. Dennoch schlägt das Herz manchmal noch weiter, in einer Art Notprogramm.

Richtig ist:

Wenn das Gehirn wirklich tot ist, ist der ganze Mensch tot. Auch das Herz schlägt dann nicht mehr. Dann treten die klassischen Todeszeichen ein, und die Organe sind giftig.

Ist der Körper durch Krankheit so schwach, dass er auf Notprogramm umschaltet, dann sendet das voll funktionierende Gehirn keine messbaren Hirnströme mehr. In diesem Zustand muss der Patient sofort weiterbehandelt werden, um bestenfalls wieder vollständig gesund zu werden.

Sorum ist es also richtig. - Sieh Dir dazu das Interview mit Professor Coimbra auf YouTube (google so) an mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

Nimm dann das 18-Min.-Video.

Viele Patienten haben eine sogenannte Hirntod-Diagnose deshalb überlebt, weil ihre Angehörigen auf Weiterbehandlung bestanden. Wenn Du mehr darüber wissen willst, lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Antwort
von dadita, 55

Wenn du wirklich Biologie in der Schule hattest, solltest du wissen, dass hinrtot die wohl präziseste Definition des Todes ist.

Unser Verstand und unsere Persönlichkeit sind das Resultat von biochemischen Reaktionen in unserem Gehirn, genauer in unserem Frontallappen. Wenn diese Reaktionen zum erliegen kommen, endet unsere Existenz, unwiederbringlich. 

Wenn die "niederen Bereiche" zerstört sind, können die Lebensfunktionen nicht erhalten werden. Ohne Kleinhirn oder oder all die Funktionen des Hirnstamms sterben wir. Die regulativen Menchanismen unseres Körpers setzen aus. Man kann dies durch Maschinen hinauszögern...aber man könnte sie nie wieder abstellen. Es besteht keine Hoffnung auf Heilung...oder auf ein auch nur ansatzweise menschenwürdiges Leben. 

Kommentar von Darkmalvet ,

Falsch falsch definitiv falsch

Erstens mal sitzt die Persönlichkeit im gesamten Großhirn, nicht nur im Frontallappen.

Der Frontallappen ist nur dafür da, die Emotionen des lymbischen Systems auf Basis von Logik und Sinnvollem Verhalten zu regulieren und wenn du mal nach Phenias Gage googlen würdest wüsstest du das, dem wurde das Frontalhirn von einer Eisenstange rausgerissen; er war danach ein gewalttätiges *** aber nicht nicht ohne Persönlichkeit.

Außerdem endet unsere Existenz erst unwiederbringlich, wenn alle dieser Zeller tod sind, das bloße Einstellen ihrer Funktion, z.b. durch Kälte reicht da nicht aus.

Zellen sterben überhaupt nur ab, weil bei Sauerstoffverlust die Energiefordernden Prozesse aufhören, aber die Energiefreisetzenden Prozesse weitergehen und nach einer gewissen Zeit sind die dadurch entstandenen Schäden so groß, dass auch neuer Sauerstoff das nicht mehr ändern kann.

Es gibt interessante Forschungen, wie man eine Zelle (und insbesondere ein Neuron denn es sind die Energiehungrigsten Zellen) wieder ans Arbeiten bringt, nachdem es keinen Sauerstoff bekommen hat und interesanterweise ist es gut, wenn man den Körper kühlt und den Sauerstoff erst langsam wieder zuführt, denn offenbar ist es der wiederkommende Sauerstoff, der die beschädigten Zellen durch oxidativen Stress killt.

Was nun die niedrigen Bereiche betrifft, so kann man durchaus ohne Leben.

Das Kleinhirn ist zum Beispiel nur für die Gleichgewichtsbezogene Kontrolle der Motorik zuständig, ist dieses kaputt kann man grob gesagt sich nur noch bewegen wie ein extrem Betrunkener.

Das Mittelhirn ist für die Wachheit zuständig, deshalb sind Wachkomapatienten ohne Großhirn (apallisches Syndrom) ja auch wach, Schäden hier können zu erheblichen Störungen führen, die Betroffenen Schlafen dann Teilweise über 22 Stunden am Tag und wenn die Entsprechenden Bereiche ganz kaputt sind halten nur noch starke Amphetamine die Betroffenen wach, aber sie sind eben "mit" wach.

Was nun das Stammhirn betrifft, es ist für die Reflexe und für die Durchleitung der Signale vom und zum Rückenmark zuständig, außerdem zur kontrolle der Rückenmarkseigenen Reflexe.

Sind die Durchleitungsbereiche kaputt, kommt es zum Locked in Syndrom, wenn es die Reflexbereiche trifft, kommt es zum Ausfall dieser Reflexe.

Theoretisch wäre es auch denkbar, dass es nur die Reflexbereiche trifft, dann würde es zu Symptomen kommen, wie bei dem sogenannten Undine Syndrom (da ist die Schädigung genetisch bedingt), das heisst, du kannst atmen, aber nur bewusst, wenn du es vergisst, nicht dran denkst oder schläfst, stirbst du, aber ja solange man wach ist, KÖNNEN AUCH DIE HÖHEREN BEREICHE DIE AUFGABEN DER NIDRIGEN ÜBERNEHMEN, sofern es noch eine Durchleitung gibt.

Erst wenn Stammhirn und Mittelhirn zusammen kaputt sind, ist das Bewusssein inaktiv, dann kann man nur noch träumen, aber auch dann wäre man noch da.

Kommentar von DercooleSupaman ,

Danke :)

Du bist besser als Wikipedia

Kommentar von dadita ,

Das ist einfach falsch. Deine Existenz endet nicht erst wenn jede einzelne deiner Zellen tot ist, woher hast du diesen Unfug? Was bringt es dir wenn dein Herz noch schlägt, in dem Augenblick in dem dein Bewusstsein, dein Verstand nicht mehr existieren, endet auch deine Existenz. Der Brocken Fleisch der zurückbleibt, hat alleine keine Bedeutung mehr.

Einzelne beschädigte Areale können ersetzt werden, das ist bekannt, aber die Frage war nach einem Hirntod. Deine Antwort hat wenig bis gar nichts mit dieser Frage zu tun. Ein Mensch wird nicht wegen einer leichten beschädigung des Reflexzentrums für Hirntod erklärt. 

Das Telencephalon kann die Funktion des Stammhirns nicht dauerhaft übernehmen, jedenfalls ist mir kein seriös dokumentierter Fall bekannt. Klar, man kann ohne Cerebellum weiterleben (auch wenn es bei weitem nicht nur für den Gleichgewichtssinn nötig ist), doch den Hirnstamm kann man bei Beschädigung mit unserem heutigen Wissensstand einfach nicht ersetzen. Zum Hinrstamm gehören übrigens je nach Defintion Rhombencephalon und Mesencephalon, in der Veterinärmedizin wird auch das Diencephalon dazugezählt, was angesichts der anatomischen Lage und Funktion auch Sinn macht.

Kommentar von Darkmalvet ,

1. Existens ist nicht gleich Leben, Bakterien leben auch ohne Bewusstsein.

2. Ein Mensch kann in England eben doch nur für Hirntod erklärt werden, wenn nur noch sein Großhirn lebt, aber genau dann existiert er ja noch; ist noch da und wenn einzig und allein nur noch das Großhirn existiert, kann man immernoch träumen, also lebt man noch nur halt quasi in seiner eigenen Welt.

3. Dies kann je nach Testart in Deutschland fehlerhaftweise auch passieren.

4. Man kann ihn zumindest seine Funktion ersetzen, durch Maschinen von außen.

5. Es war auf die ausdrücklichen Bedingungen, wenn zumindest die Verbindung zum Rückmark noch exisiert und die Person wach und bei Bewustsein ist bezogen. Immerhin kann man ja auch Bewust Atmen, ohne Atemzentrum (google mal nach dem Undine Syndrom, diese Menschen sind ohne Atemzentrum geboren und leben auch ohne).

Du willst mir doch nicht etwa erzählen, dann man den anderen Problemen, wie Körpertemperatur und Salzhaushalt sterben würde, selbst wenn man wach ist und normal mit der Welt interagieren kann, allein schon nicht aus dem Grund, das man dann alles dagegen tun würde, damit das nicht passiert.

Und, schon das an sich selbst Anwenden der nötigen Medizinischen Maßnahmen um diese Probleme zu kontrollieren, wäre im weitesten Sinne eine Form von Übernahme dieser Funktionen durch die höheren Hirnbereiche, da man (also das Bewustsein) weis, was es zu tun hat um diese Probleme zu lösen und dies dann wenn auch mit Hilfsmitteln für den eigenen Körper tut.

5. Kann es sein, das du Tierarzt bist ?

Kommentar von dadita ,

Ich bin Molekularbiologie, meine antomische Ausbildung bezig sich primär auf die Anatomie der Labortiere und deren Analogien zum Menschen.

Bakterien sind Einzeller. Die Definitionen des Lebens beziehen sich auf den Gesamtorganismus, bei einem Bakterium eben eine Zelle. Bei einem Menschen ist dies anders. Schon alleine deswegen ist Tod eine Frage der Definition. Beim Menschen ist der Tod über das erliegen der Hirnaktivität definiert, völlig zu Recht. Ein Mensch kann ohne Hirnaktivität schlicht keine seiner Lebensfunktionen ohne massive Assistenz von außen aufrechterhalten, er ist tot.

Ich habe die Praxis in Großbritannien nicht bestritten, oder verteidigt nur begründet. 

Es ging von Anfang an um Hirntod, allein darauf bezog sich meine Antwort. Ein Mensch der bei Bewusstsein ist, ist nicht hirntot, daher haben deine diesbezüglichen Aussagen keinerlei Relevanz...

Kommentar von Darkmalvet ,

Es ging ihm aber auch um England und da sage ich, das ist grausam und Mord.

Und wie gesagt, es ist ja noch nichtmals die Hälfte der Zellen tod bei Hirntoten und außerdem, könnte England auch in Deutschland passieren, informier dich mal über die Testrichtlinien.

Kommentar von cyracus ,

... dass hinrtot die wohl präziseste Definition des Todes ist

Den "Hirntod" gibt es gar nicht. Er wurde erfunden, damit straffrei lebendige Organe aus lebendigen Menschen herausgeschnitten werden können. Denn nur so können Organe in einen anderen Körper transplantiert werden.

Um mehr zum sogenannten "Hirntod" zu erfahren, empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra auf YouTube (google so) mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

Gib dort auch in die Suchleiste ein

hirntod diagnosen falsch

und google so auch außerhalb von YouTube.

Leider informieren" viele Lehrer ihre Schüler zu dieser Thematik so, dass es den Transplantationsorganisationen gefällt, anstatt dass sie ihre Schüler umfassend und wahrheitsgemäß zur sogenannten "Organspende" informieren.

Wenn Du mehr wissen willst, empfehle ich Dir meine ausführliche Antwort an SaraWarHier  auf ihre Frage

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

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