Mir ist aufgefallen, dass man in den Themen Finanzen, Steuern, Geld, Wirtschaft nur sehr sparsam mit Punkten bedacht wird. Bei allgemeinen Themen, wo es teilweise nur um Meinungen oder Ansichten geht, kann man mit einem smarten Statement dagegen richtig abräumen.
Dies finde ich nicht fair, da es insbesondere bei den Finanzthemen um komplizierte Sachverhalte geht, deren Beantwortung einen echten Mehrwert liefern können.

Du schreibst es ja selbst. Finanzielle Themen sind oft so komplex, da gibt es lange nicht so viel Sachverstand, wie zu anderen Themen. Von daher -eben, weil man es oftmals nicht beurteilen kann- wird zwangsläufig auch weniger bewertet.
Das hat nicht im Geringsten etwas mit Fairness zu tun.

Ich kann nur etas positiv bewerten, wenn es a) meiner Meinung/Kenntnis entspricht und b) wenn ich Fachwissen zum Thema habe. Bei solch komplexen Themen, wo ich kein Fachmann bin, wäre es nicht sinnvoll, wenn ich Antworten bewerte, wo ich gar nicht sicher weiß ob sie richtig sind. Ich kann dann nur lesen und die Antwort mit meinen ventuellen Erfahrungen vergleichen, dann schreibe ich gegebenenfalls einen Kommentar dazu.
Leuchtet ein. Enthält aber eine kleinen Widerspruch: da nur die Antworten, die leicht sind von vielen verstanden werden, werden die einfachen Antworten überbewertet. Allerdings könnte man ja auch Anerkennung zeigen, wenn eine Antwort hilfreich war.
schurke am 17. August 2007 17:04 Da hast Du auf jeden Fall Recht.

Ob Fair oder unfair ist doch eh keine Frage, da jeder für sich selber entscheiden muss, ob er die Frage oder Antwort als gut bewerten möchte oder nicht. Liegt also im persönlichen Ermessen der Mitglieder.
Außerdem gibt es tatsächlich User die gar keinen Sinn im Punkteverteilen sehen, die nicht wegen Punkte, Level, Top Ten usw. diese Seite nutzen!!!

ich z.B. wußte garnicht, daß man was bewerten kann... sorry!!!
Hallo, das liegt meiner Meinung nach daran, dass niemand in solchen wichtigen Dingen eine falsche Antwort geben will - lieber hält man sich bedeckt und lässt andere antworten!
1) Ich glaube, dass man hier einfach seine Antworten nach bestem Wissen und Gewissen geben sollte. Niemand kann alles erschöpfend beantworten. Punkte sind nett. Wegen der Punkte sollte man keine Antworten geben.
2) Was die Finanzthematik angeht so sehen wir, dass auch die "Finanzgenies" es nicht wirklich im Griff haben. Insofern sollte man sich auch einfach zutrauen seinen "Senf" dazu zu geben.
3) Meiner Ansicht (vereinfacht gesehen) ist es ein Spiel nach dem Motto: Wer verschlingt schneller als der andere den größeren Happen? (oder ähnlich) Auf diesem Motto hat man eine kompexe und komplizierte Wissenschaft aufgetürmt, vor der ehrfürchtig stehen, aber hier gilt wieder Punkt 2.
4) Was einen selbst angeht, sollte man wissen was man wirklich will. Ich meine selbst wirklich will. Und dann nach ethischen Grundsätzen* handeln. *Diese sollten bekannt sein. An den "Früchten" erkennt man aber leider all zu oft, dass nicht immer danach gehandelt wird und wundern uns dann, wenn uns der Schlamassel wieder vor die Füße fällt. Im Kleinen wie im Großen.