Frage von tobi2556578, 165

Warum werden Drogen nicht legalisiert?

Hallo, warum werden Drogen nicht legalisiert? Ich mein, dass die meisten schädlich sind, weiß ich ja, aber Alkohol und Tabak sind ja auch legal und schädlich. Wobei was ist heutzutage nicht schädlich bzw ungesund? Es würden weniger Arbeitslose sein, da man z.B. Coffeeshops errichten kann und dort dann Leute braucht, die arbeiten. Zudem gäbe es eine niedrigere Arbeitslosenzahl, da viele keine Arbeit finden bzw die nur schwer finden, wenn sie vorbestraft sind und das oft nur wegen Drogenbesitz oder so. Zudem kann man sich beim kauf nie sicher sein, ob das Zeug gestreckt ist oder nicht, also würde es auch der Gesundheit zu Gute kommen, wenn Drogen legalisiert werden würden. Man würde die Leute sozusagen schützen, dass sie nur "gutes" Zeug bekommen, also nichts gestrecktes und dann draufgehen, wie z.B. letzten Sommer in Italien. Man kann ja die Gesetze so machen wie z.B. beim Alkohol, wo man ab einen gewissen Promillewert nicht mehr fahren darf.

Jedenfalls, warum werden sie nicht legalisiert?

Danke schon mal im voraus :)

Antwort
von MasterOfScience, 50

Das Problem, welches es hier hauptsächlich zu belichten gilt, ist
jenes, dass eine Entscheidung hier über Menschen richten wird. Könntest
du die Verantwortung dafür tragen, wenn sich neben den
verantwortungsvollen Konsumenten ein beachtlicher Teil an
nicht-verantwortungsvollen Konsumenten in irgendeiner Weise selbst
zerstört? Als Politiker muss man Entscheidungen treffen, die eine sehr
große Anzahl an Menschen betreffen werden.

Ich habe die
Menschen in meinem Umfeld bisher so erlebt, dass sie nichts oder nur
sehr wenig über die Substanzen wissen, die sie einnehmen. Das bezieht
sich jetzt auf Nahrungsmittel, Medikamente "und" legale Drogen. Diese
Menschen vertreten eine Ansicht und Meinung über Drogen, die auf
Hören-Sagen zurückzuführen ist.

"Man weiß doch, dass Drogen schädlich sind!"

"Drogen nimmt man nicht! / Drogen fasst man nicht an!"

"Drogen machen einen süchtig!"

"Drogen sind schlecht!"

Etc. pp..

Ein
(Klein-)Kind brauch die Nähe von Personen; es richtet sich nach seinen
Vorbildern - es passt sich an. Man imitiert Verhaltens- und
Sprachweisen, man imitiert teilweise sogar einen Großteil von anderen
Persönlichkeiten und geht davon aus, dass es richtig ist, da diese
Person(en) die ist / sind, die einen als Vorbild dient / dienen. Man
möchte sich anpassen um überleben zu können, man lernt vieles sehr
schnell, nur um der Angst zu entgehen, anders zu sein bzw. nicht
mithalten zu können. Auch die Angst anders zu sein, also das Schamgefühl
ist auf Nachahmung zurückzuführen - wobei nicht das Gefühl direkt
gemeint ist, sondern wann es auftritt.

Wer möchte
zugeben, dass sein eigenes Verhalten und Denken, welches über Jahre
funktioniert habe, weil fast jeder die gleiche Meinung und Einstellung
darüber besitze, aus dem Nichts falsch sei? Etwas was man aufgrund
seines Umfeldes ewig geglaubt hat, ist aus dem Nichts falsch. Da in
unserer Gesellschaft eine gewisse Fehlerintoleranz vorherrscht, führt
das zu Scham. Man käme in eine Lage, in der man zugeben müsste, dass man
sich Jahre lang geirrt und selber nie hinterfragt hätte. Das erweckt
aufgrund der Erziehung bei vielen Menschen ein Gefühl von Verspottung
und somit Angst bzw. Scham was zur Wut führt, weswegen Pseudogründe als
Verteidigung ihrer selbst folgen. Das kannst du übrigens sehr gut
beobachten, wenn du einige Menschen nach ihrem Tun und Handeln fragst.
"Warum trinken sie diesen Saft?" "Warum schwanken sie leicht beim
Gehen?" "Warum sprechen sie so, wie sie sprechen?" Etc. pp.. Ich finde
das meist sehr amüsant. Eine einfache Interessenfrage endet meist in
aggressiven Ausdrucksweisen des anderen, sofern es nicht bei einer Frage
bleibt und man bei der Hauptfrage somit nachhakt.

"Ich kann doch trinken was ich will?" bzw. "Weil er mir schmeckt." Etc.

"Ich laufe doch normal?"; "Was geht Sie das an?" Etc.

"Ich spreche immer so!"; "Ich spreche doch normal?" Etc.

Durchaus
werden auch wirkliche Gründe kommen, aber ich erlebe es oft, dass mir
automatisch gewisse Aggressionstöne vermittelt werden. Sei es, weil es
nerven könnte; sei es, weil man nicht zugeben kann, dass man sich selbst
nicht versteht.

Du musst dabei verstehen, dass
sich Kinder wie prägen lassen. Vllt. kommt dir dieser Spruch bekannt vor
(Wiedergabe in eigenen Worten):

"Und wenn wir sie einmal in unseren Händen halten, lassen wir sie nie wieder los!"

Das
ist im übertragenen Sinn gemeint und soll kurz gesagt bedeuten, dass
eine Ideologie bzw. etwas, das einem ewig eingeredet wurde für das
gesamte Leben in Erinnerung bleibt. Es heißt nicht, dass man ewig dieser
Ideologie folgt, aber es sagt aus, dass man sich immer daran erinnern
wird.

Folgern wir das Ganze einmal auf die Drogen. Wenn
du vom Kindesalter an permanent von Eltern, Lehrern und auch Freunden
(die imitieren auch) gesagt bekommst, dass diese Tätigkeit schlecht sei
und du nur Qualen damit durchzustehen habest, dann bleibt diese Ansicht
verankert. Sofern nun nicht angefangen wird zu hinterfragen, wofür
ebenso Impulse gegeben werden müssen, dann bleibt diese imitierte
Sichtweise als manifestierte "Meinung" bestehen.

Folgern
wir weiter: Ein Mensch, der auf einer imitierten Sichtweise beruht und
das auch noch als seine eigene Meinung ausgibt, wird sich auch nach
dieser richten. Das bedeutet also nun, dass diese Personen keine
illegalen Drogen konsumieren werden, weil es gegen die eigene
Moralvorstellung und imitierte Meinung spricht. Die Menschen folgen
regelrecht blind einer Vorstellung, einer Ideologie und überdenken das
eher sehr subtil. Das wirkliche Hinterfragen und Nachforschen wird kaum
passieren.

Werden diese Drogen aber nun legal, dann
widerspricht es nicht mehr so stark dieser Moralvorstellung. Es ist
nicht mehr illegal und man entginge demnach Strafen. Es ist immernoch
verankert, dass es "böse" sei, aber "wenn es legal ist, dann kann es ja nicht so schlimm sein!" (Beliebter Spruch bei Unwissenden)

Wenn
diese Menschen also anfangen werden diese Substanzen ohne Aufklärung zu
konsumieren, dann haben wir wesentlich größere Probleme als man zu
denken vermag.

Die Idee ist egt. ganz einfach:

Lass
den Leuten ihre Volksdrogen und verhindere noch größeren Schaden, indem
du diesen geprägten Teil von Menschen in ihrem Irrglauben lässt.

Nicht
jeder kann mit Drogen umgehen und da ist das Problem. Können wir
riskieren, dass wir den Menschen in unserem Land den Zugang zu allen
Drogen gewähren? Wenn wir das täten, dann werden wir mit der Zeit eine
Vielzahl an Abhängigen bekommen, die aber unter keinen
Entzugserscheinungen leiden müssen, da sie die Drogen ja billig und rein
bekommen können.

Die beliebte These, dass der
Schwarzmarkthandel zurückgehen werden wird, ist etwas wage. Wenn ich
eine regulierte Abgabe mit Maximalgewicht und -menge etc. einrichte,
dann wird es Menschen geben, denen das eine oder andere nicht reicht. Um
jemanden vor einer Heroinsucht zu schützen, könnte man auf die Idee
kommen, immer nur eine Menge geben zu wollen, die ihm keine
Entzugserscheinungen bringt. Blöd nur, wenn er trotzdem mehr will.
Entweder schickt er andere los, die ebenso eine Maximalmenge für ihn
abholen oder es geht wieder über den Schwarzmarkt.

Sofern
man etwas verbietet, wird es jemanden geben, der es haben will und
jemanden, der darin seine Chance sieht, Gewinn zu machen. Der
Schwarzmarkt wird immer bestehen bleiben, sofern man etwas
einschränkt - er muss nicht groß sein, aber er wird da sein. Tabak und
selbstgebrannter Schnaps wird ebenso auf dem Schwarzmarkt gehandelt,
wobei Tabak nur dort in Frage kommt, wo man ihn wirklich billiger
bekommen kann.

Das kräftigste Argument bleibt in meinen
Augen immernoch das, dass man niemanden vorschreiben darf, was er zu
konsumieren hat und was nicht. Wenn ein Mensch darauf besteht sich zu
vergiften, dann kann er das tun. Wir können ihm nur davon abraten und
versuchen zu erklären, dass es eine schmerzhafte konsequenzherbeirufende
Entscheidung wäre. Aber genau da greift auch wieder die Idee, die
Drogen illegal zu lassen.

Ich wöllte mein Volk vor
Gefahren schützen, denen sie nicht mächtig genug sein könnten. Ich
wöllte demnach mein Volk vor Drogensucht bewahren, aber ist es der
richtige Weg, wenn man die Menschen, die sich der Gefahr doch stellen
wollen, diffamiert? Versuche einmal einen Heroinsüchtigen sozial zu
integrieren, wenn er nicht darauf aus ist, mit dem Heroin aufzuhören. Er
wird verspottet und für seinen "Fehler" getadelt. Auch wenn es, wenn es
legal wäre, nicht zwingend so ausgehen würde, ist die Realität momentan
ungefähr wie geschildert.

Kommen wir also endlich mal zu einem Fazit:

Das
Verbot ist da, um die Menschen vor der Sucht und vor Schäden zu
beschützen, indem man mit einer Art Propaganda allein die schlechten
Seiten und keine wirklichen Fakten vermittelt.

Dass
dieser Weg scheitert, erkennen wir egt. alle, manche wollen es wohl
nicht wahr haben. Letztenendes brauchen wir, wenn wir die Menschen
wirklich schützen wöllten einen anderen Weg. Ich stimme hierbei für die
Wahrheit, für die Aufklärung und für die Akzeptanz. Es ist lernbar mit
Drogen umgehen zu können, egal ob gelehrt / vorgelebt oder
autodidaktisch - es ist möglich.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von kalippo314 ,

Du kennst sicher folgendes Gleichnis: Woher kommt es, dass es sehr wenige Menschen gibt, die nicht nur die roten, saftigen Früchte der Tomatenpflanze essen sondern welche die unabsichtlich die giftigen, alkaloidhaltigen Pflanzenteile der Tomate essen und sich somit vergiften? Wie kann das sein? Weil dieses Wissen vorausgesetzt wird. Würde man Kenntnis bezüglich Drogen nicht unterdrücken, wie es in unserer Gesellschaft getan wird, sondern aufklären und Wissen voraussetzen, wäre verantwortungsvoller Umgang die Regel, ob nun legal oder nicht.

In deiner Metaphorik: Das Problem ist nicht der Mensch, der imitiert, das Problem ist der Mensch, der vormacht.

Kommentar von MasterOfScience ,

Da steckt Wahrheit in deinen Aussagen.

Dennoch haben die Imitatoren die Sichtweisen der Vormacher angenommen. Eine Lösung wäre tatsächlich die Vormacher zu ändern. Trotzdem sind es die Nachmacher, die ohne Erfahrung über Drogen urteilen.

Die Schuldfrage ist in meinen Augen total irrelevant. Schuld geht in zu vielen Fällen mit Strafe und Angst einher, weswegen eine Fehlerintoleranz entsteht und lieber gelogen wird, als dass man für seine Fehler geradestehen wöllte. Natürlich gilt das nicht für jeden Menschen. Es soll nur klar werden, dass die Frage nach Schuld überwiegend zu Lügen und Leid führt.

Besser ist die Frage nach dem "Warum?". Warum wird so gehandelt, wie eben gehandelt wird? Ist das geklärt, kann man Fortschritte erzielen.

Kommentar von PlueschTiger ,

Das kräftigste Argument bleibt in meinen Augen immernoch das, dass man niemanden vorschreiben darf, was er zu konsumieren hat und was nicht. ....... Aber genau da greift auch wieder die Idee, die Drogen illegal zu lassen.

Allerdings käme man selbst bei der Legalisierung, zwangsläufig wieder zu verboten, oder bliebe bei einigen. Siehe Jungendschutz bei PC spielen, Alkohol, Tabak und sogar Führerschein, den man erst ab 17 bzw. 18 machen kann. Leider kommt dann bei Frauen zum Beispiel noch die Komponente Schwangerschaft, denn selbst wenn es ihr Persönliches recht wäre Drogen zu konsumieren, würde sie beim Konsumieren auch für das ungeborene Entscheiden. Da das Kind ja auch ein Teil des Vaters ist, welches Recht hätte er den Konsum zu verhindern? Leider, wie heute keinerlei.

Besser ist die Frage nach dem "Warum?". Warum wird so gehandelt, wie eben gehandelt wird? Ist das geklärt, kann man Fortschritte erzielen.

Du hast dir die Fragen, in deiner Antwort, denke ich schon selbst beantwortet. Doch an der Vergangenheit siehst du, das die Menschen eigentlich selten lernen oder nur für eine Gewisse Zeit. Denn es gibt noch legale Drogen wie GELD. Dazu noch Machtstreben, Ideologien und Psychische Kranke, wie Soziopaten, Narzissten und so weiter, welche ihre Umgebung Manipulieren.

@kalippo314

Weil dieses Wissen vorausgesetzt wird. Würde man Kenntnis bezüglich Drogen nicht unterdrücken, wie es in unserer Gesellschaft getan wird, sondern aufklären und Wissen voraussetzen, wäre verantwortungsvoller Umgang die Regel, ob nun legal oder nicht.

Ja und das selbe Problem sehen wir ja heute noch bei Sexueller Aufklärung und anderen Themen. In Bio wird zwar steril beigebracht, doch sobald mal etwas reales gezeigt werden soll dann ist es aus. Uns wollte man mal ein Video einer Geburt zeigen. Das haben die Eltern dann glaube, untersagt, weil in einer Parallel Klasse 2 vom Stuhl gefallen sind. Ist halt nicht jedermanns Sache zu sehen wie ein Baby zwischen den Beinen einer Frau hervorkommt. Leider ist einer der Faktoren bei dem Dilemma, immer noch die Kirche.

Wenn man es sich überlegt könnte der Staat faktisch gleich offen für Sex, Drogen, Gewalt und Terror werben, wenn man solch unangenehme dinge unterschlagen tut, nur weil das eigene Kind halt vom Hocker fallen könnte. Doch selbst wenn man Aufklären will, kommt wieder das Problem Kompetente und Neutrale Lehrkräfte. Spätestens da scheitert es doch heute sogar bei Ärzten, welche beim Thema Drogen oder auch einigen Krankheiten kaum Realistisches wissen haben, oder dich des Geldes wegen einfach eine Diagnose verpassen und Kassieren.

Antwort
von abibremer, 14

Schon in den 1980iger Jahren argumentierte ein führender Frankfurter Kriminalbeamter dafür zumindest die "milderen" Drogen wie Cannabis für Käufer und Verkäufer straffrei zu stellen. Sein geschichtliches "Vorbild" war die Zeit der Prohibition in den USA: Was nicht zu verhindern ist, aber kriminalisiert wird, kostet nur das Geld der Steuerzahler und die Nerven derer, die das Ganze strafrechtlich verfolgen müssen. In den USA kostete das Alkoholverbot hunderte von Menschenleben.

Antwort
von seife23, 63

Frag am besten unsere Drogenbeauftragte Frau Mortler ^^

Dann erhälst du ihre qualifizierte Standardauskunft: "Die sind illegal....weil sie illegale Drogen sind, PUNKT!!!"

Da fühlt man sich doch direkt viel wohler im Kindergarten...wo man nichts wissen musste und trotzdem mit einer Menge Fantasie der sein konnte, der man gerade sein wollte...

Antwort
von BradleyBiggle, 96

Hallo

ah das sind natürlich gute Argumente

- drei neue Arbeitsplätze als Verkäufer 

- Arbeitgeber stellen Leute ein die Drogen besitzen/auf Drogen sind, nicht die die illegal Drogen besessen haben und sich dafür schämen bzw bessern möchten. 

- Zucker und Fett sind weit schädlicher als Alkohol, darüber weist du nichts?

- Das "gute" Zeug kauft Deutschland dann bei den Kartellen in Südamerika und fördert die dortige Sklavenarbeit der Bauern für die Kartelle. 

- Auch dann würde es gestreckt werden - Profit, verstehst du was profit heiß?

- Ah man würde verbieten auf Heroin Auto zu fahren? Das ist sehr vernünfig. 

- Man darf heute schon ab einem gewissen Promillewert nicht mehr fahren :-) das lernst du in 6 Jahren wenn du Führerschein machst. 

Kommentar von Lauftbeimirgeil ,

Es kommt auf die Menge an ich glaube nicht das wenn ich n Löffel Zucker Esse so viele Gehirn Zellen absterben wie in  einem Alkohol rausch
Und fett lagert sich von kleinen Mengen auch nicht ab

Kommentar von Lauftbeimirgeil ,

Außerdem würden da durch eine menge Arbeitsplätze entstehen alleine schon in der pharmazeutischen Industrie
in der Forschung und Entwicklung
Oder cannabis als Baumwoll Ersatz kann man sich ja denken das es da viele Gebiete gibt die das bereichert vom Anbau zur Weiterentwicklung bis hin zum Verkauf gibt s viele Leute die das machen werden
Und das "gute Zeug" kommt bestimmt nicht aus unkontrolliertem Anbau
Viele Länder sind da sehr streng wie Holland und ich glaube nicht das Deutschland da eine Ausnahme machen würde
Es kann sein das tabbak sowas ist das aus Südamerika von Kindern gepflückt wird aber das interessiert anscheinend niemanden

Also bitte lass diese  Antworten auf dem Gebiet drogen/cannabis da in ihnen kein funken Wahrheit steckt und du viele Dinge in ein falsches Licht rückst !

Kommentar von seife23 ,

1. Es entstehen deutlich mehr Arbeitsplätze, auch in der Produktion und der medizinischen Forschung.

2.

-Viele Leute kiffen jetzt schon auf der Arbeit oder gar in der Schule.

- Warum sollte man sich dafür schämen? Liest du eigentlich was du schreibst? :D

- Wenn ein Kiffer für einen Job besser qualifiziert ist als ein nicht-Konsument, ist es doch in Ordnung ihn einzustellen. 

- Das der Konsum während der Arbeitszeit (abgesehen von medizinischer Verwendung vielleicht) nicht vom Chef/Unternehmen gestattet werden wird, ist dir hoffentlich klar oder?

3. Nein!!! Weder Zucker noch Fett sind auch nur ansatzweise so schädlich wie Alkohol. Selbst wenn man Diabetiker ist, hat man mehr Probleme mit dem Alkohol. Man kann als gesunder Mensch nicht an einer Überdosis Zucker oder Fette sterben - an einer Überdosis Alkohol hingegen mit Leichtigkeit. Zudem töten diese Nährstoffe auch keine Gehirn-/und sonstigen Körperzellen ab. Lediglich ein langfristiger maßloser Konsum von Fett- und Zuckerhaltiger Nahrung wird als gesundheitsschädlich betrachtet.

4. Begründe dies bitte ohne Hypothesen. Selbst wenn dem so sei, müsste Deutschland wohl sehr sicher aufgrund der Menschenrechte eine angemessen entlohnte und menschenwürdige Arbeit auf den Plantagen gewährleisten können. Da Deutschland nicht mit den Kartellen verhandeln würde, wäre dies ein Anreiz für die südamerikanischen Regierungen, stärker gegen die organisierte Kriminalität vorzugehen, um dem Land einen neuen Wirtschaftszweig zu eröffnen.

Davon abgesehen, könnte man den Anbau der meisten Drogen mit Leichtigkeit aus diesen Gebieten verlagern. Die Herstellung synthetischer Drogen, welche einen Großteil des Marktes ausmachen, ist standortunabhängig und wäre ebenfalls auch woanders als in China oder Tschechien durchführbar.

5. Staatlich kontrolliert! verstehst du was staatlich kontrolliert heißt? Nein? Die Alkoholindustrie anscheinend schon (wenigstens ein positiver Fakt über unsere Drogenpolitik).

6. Das ist in der Tat vernünftig. Unter Opiateinfluss ein Kraftfahrzeug zu bedienen, ist übrigens auch heute schon eine Straftat.

7. Wenn man als Fahranfänger in der Probezeit ist, kann man es sich sogar überhaupt nicht leisten alkoholisiert Auto zu Fahren. Damit ist auch diese von dir getätigte Aussage lückenhaft und da du es anscheinend für nötig gehalten hast, auch noch den Fragesteller zu verhöhnen, kann ich dir hiermit freundlichst mitteilen, dass vor deiner Tür wohl die meisten Baustellen stillliegen (Achtung Metapher).

Grüße seife23

Kommentar von BradleyBiggle ,

@seife 

1. erkläre mir den medizinischen Nutzen von christal Meth, welche Menschen in der Kokain Produktion arbeiten sollen und informiere dich über die Herstellung dieser beider Produkte. 

Du glaubst doch nicht im Ernst das diese beiden Substanzen legal hergestellt werden könnten? Sorry eigentlich sollte ich hier abbrechen mit dir zu sprechen... 

Der Wirkstoff aus Kokablättern wird mittels Kerosin gezogen... ich stelle mir gerade die EU Richtlinie vor die das Regelt :-D lol Bio ist das aber nicht^^

Schon alleine der Herstellungsprozess ist dermaßen Gesundheitsschädlich das das keine Zulassung bekommen könnte. 

2. Diesen Punkt hast du falsch verstanden, dem Fragesteller ging es darum das Menschen mit Drogeneintrag schlecht eine Arbeit finden. 

Ich suggerierte hier das es wohl noch schwerer wäre mit Drogen in der Tasche bzw im Körper bzw mit "Mir doch egal ob es auf Arbeit verboten ist ist doch legal"  eine Arbeit zu bekommen als derjenige der vor X Jahren mal erwischt wurde und erklären kann sich gebessert zu haben. 

Aus Arbeitgebersicht kannst du das wohl nicht beurteilen, dafür verurteile ich dich nicht. 

3. Vergiss das Alkohol, Zucker, Fett etc Argument in der Legalisierungsfrage von Drogen. 

"Ich möchte das Drogen legal werden weil Alkohol es auch ist" Das ist so großer Schwachsinn das ich darauf nicht weiter eingehe. 

4. In der EU wären (wie oben beschrieben) die Herstellungsverfahren von synthetischen Drogen niemals zulässig, in China und Asien erst recht nicht... in welcher Welt lebst du eigentlich? In Thailand steht auf Drogenherstellung die Todesstrafe... dort hin willst du unsere Produktion verlagern, au weia. 

Südamerika hat extreme Schwierigkeiten die Kartelle zu bekämpfen, du würdest als Deutschland dafür stimmen sie auszurotten und das Produkt dennoch anzubauen, das würde das Problem nicht lösen. Tötest du einen Drogenkönig tritt ein anderer an seien stelle, tötest du den kommt der nächste. Wäre dieses Problem so einfach zu lösen gäbe es diesen Krieg schon lange nicht mehr. Die USA Armee kämpft dort übrigens an der Seite der Länder (schau mal nach Dokus über dieses Thema). 

5. Jeder der das Zeug verkauft würde eine illegale billige Ware selbst herstellen durch Streckung. Dein Vorschlag hier würde ein ganz neue Art von Dealer hervorrufen. 

Dein teures besteuertes Produkt würde den billigen Schwarzhandel ins unermessliche treiben. 

6. Das war Ironie, hat du leider nicht verstanden. 

7. Ich verhöhne niemanden, ich mache damit nur klar das ich denke der Fragesteller ist noch sehr jung (so wie du auch) und hat noch nicht die nötige Lebenserfahrung bzw das Wissen um die Tragweite seiner Idee zu verstehen. 

LG

Kommentar von atze3011 ,

Methamphetamin (auch bekannst als "Crystal Meth") wird in der Medizin zur Behandlung von Narkolepsie, ADHS und krankhaftem Übergewicht verwendet.

In der Kokainproduktion könnte zB Herr Schoen von Nebenan arbeiten. Oder Frau Heller, die nette Dame die gegenüber wohnt.

Wieso sollten diese beiden Substanzen nicht legal hergestellt werden können? Das einzige was dem im Weg steht ist das BtMG.

Die Herstellung von Kokain kann auch mit vielen anderen Stoffen vollbracht werden. Außerdem ist (im Idealfall) im Endprodukt kein Kerosin mehr vorhanden. Dass dies nicht so ist würde der Verbraucherschutz überwachen. Der Herstellungsprozess von vielen Dingen ist sehr gefährlich und gesundheitsschädlich.

Würdest du besoffen zu einem Bewerbungsgespräch kommen? Wer berauscht zu einem solchen Termin kommt ist selber Schuld und hat es sich verdient keinen Job zu bekommen. Daran ändert auch der Rechtsstatus der Substanz nichts.

Und du hast vollkommen Recht, jemand mit BTM Eintrag kann sich "gebessert" haben (vorrausgesetzt der Konsum von Drogen ist etwas "schlimmes"), ein Arbeitgeber würde aber eher jemanden nehmen der keinen Eintrag hat (und vielleicht jedes Wochenende saufen geht, das weiß er ja nicht) als jemanden mit BTM Eintrag der sich "gebessert" haben kann (weiß der Arbeitgeber ja auch nicht).

Das Alkohol-Argument weißt nur auf die Doppelmoral in der Gesellschaft hin. Alkohol? Genussmittel. Cannabis? Sche*ß Junkie!!!!

Außerdem wurden zB Cannabis und LSD verboten weil sie so gefährlich seien. Dadurch das aber gefährlichere Drogen legal sind ist diesem Gesetz komplett die angebliche Grundlage entzogen.

Die Herstellungsverfahren von anderen Sachen sind auch legal. Man soll ja auch nicht in T-Shirt, kurzer Hose und Flip Flops mit gefährlichen Chemikalien hantieren, dass macht man unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.

Ja in Thailand steht die Todesstrafe auf Drogenherstellung. Das wollen wir doch ändern.

Wieso sollten die Regulierten Verkaufsstellen strecken? -> Verbraucherschutz

Du kaufst doch auch kein gestrecktes Mehl, gestrecktes Bier oder gestrecktes Gemüse.

Südamerika hat Probleme mit den Kartellen, ja. Eine Lösung: Drogen legalisieren und regulieren. So würden den Kartellen Milliarden an Einnahmen (und damit Macht) fehlen und es gäbe nichtmal einen Grund für den Drogenkrieg.

Du selber schreibst dass wenn man einen Boss ausschaltet direkt ein neuer auftaucht, deshalb ist der Drogenkrieg der Amerikaner doch auch gescheitert. Von Anfang an, seit die Kartelle und die Drogenkriminalität existiert (und dass ist seit Drogen verboten sind) verfolgt Amerika die "Kingpin-Strategie" (Bosse ausschalten bis es vorbei ist). Diese ist aber offensichtlich gescheitert.

Mexiko und die USA sind doch eines der besten Beispiele die es gibt. Die momentan verfolgte Drogenpolitik war von Anfang an zum scheitern verurteilt! Das solltest du doch auch verstehen, du hast es doch auch erkannt.

Drogen legal:
- organisiertes Verbrechen verliert extrem wichtige Einnahmequelle und extrem viel Macht
- Drogenkonsum wird ungefährlicher (keine Streckmittel, keine falschen Dosierungsangaben, niemand bekommt andere Substanzen angedreht)
- Geld (für den Staat)
- die Konsumenten werden nicht in die Kriminalität gedrängt

Wieso verstehst du diese Argumente nicht? Wieso siehst du sie nicht als plausibel an? Was ist dein Problem mit diesen Argumenten?

Das einzige was gegen eine Legalisierung spricht sind doch die Blockaden in deinem Kopf. Deine Vorurteile. Deine Ängste?

Wenn du dir ganz rational die Argumente für eine Legalisierung anschaust dann kannst du einfach nicht behaupten eine Legalisierung wäre schlecht.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Kokain, Meth, Heroin usw sind reines Gift und extrem schädlich für den menschlichen Körper. 

Daher kann der Gesetzgeber das nicht Legalisieren! Das ist so und bleibt auch so. 

Arsen und Zyankali sind auch nicht im Supermarkt erhältlich. 

Auf Argumente die Alkohol beinhalten gehe ich nicht ein, der Satz

"Drogen sollen legal werden weil es Alkohol auch ist" ist der größte Schwachsinn den ich je mals gelesen habe (nicht hier von dir) 

Eine ungesunde legale Substanz kann nicht Grund sein um andere ungesunde Substanzen zu Legalisieren. 

Der Drogenkrieg in Südamerika läuft auch heute noch weiter, eine Legalisierung würde genau das gegeneil von dem Bewirken als eine Schwächung der Kartelle, es würde sie Stärken. 

Reine Logik:

Legaler, besteuerter, teurer Verkauf bewirkt die Bildung eines neuen billigen Schwarzmarktes. Nicht jeder könnte sich die Drogen leisten es würden Alternativen geschaffen. Das gibt es schon heute in der Zigaretten Problematik (Jing Ling = reines Gift)

Die Kartelle, Schmuggler, Dealer würden bleiben und mehr verdienen als je zuvor. 

Mein Problem mit deinen "Argumenten" ist das es keine. 

Warum verstehst du diese Tatsachen nicht?

Kommentar von atze3011 ,

Die Dosis macht das Gift.

Eine Droge ist nicht einfach schlecht oder gut. Drogen können sehr vielfältig genutzt werden und die Schäden durch verantwortungsbewussten Konsum reduziert.

Sogar bei Kokain. Kokain soll Sigmund Freud ermöglicht haben das so bekannte Buch über Traumdeutung zu schreiben, Abhängig wurde er übrigens auch nie.

Heroin ist übrigens für den Körper absolut unschädlich und wird in Krankenhäusern (als Diamorphin) als Schmerzmittel benutzt.

Im Supermarkt nicht. Aber wer sagt dass man Drogen im Supermarkt kaufen können sollte? Dass es Alkohol im Supermarkt (und teilweise ab 16) gibt ist auch ein großer Fehler.

Übrigens gibt es auch viele Gift so zu kaufen.

Außerdem sind Arsen und Zyankali primär dazu um Organismen zu vergiften, Drogen werden primär für den Rausch angewendet.

Hast du meinen Post überhaupt gelesen? Wie ich bereits sagte zielt der Alkohol-Vergleich darauf auf die oben genannte Doppelmoral und die scheinheiligen "Gründe" für das Verbot hinzuweisen.

Natürlich läuft der Drogenkrieg heute noch weiter, Drogen sind ja noch illegal.

Erst die Prohibition der heute illegalen Drogen hat das alles losgetreten. Wie sollte eine Legalisierung die Kartelle den stärken? Die Menschen würde sehr viel lieber zu den legalen Ausgabestellen gehen weil dort einfach nicht gestreckt wird und man auch das bekommt was man haben will. Das wäre mir die Steuern wert.

Auch Al Capone und die Mafia in Chicago wurde erst durch die Alkohol Prohibition so mächtig. Als Alkohol legalisiert wurde verlor sie ein großes Stück an Macht und ist heute weitgehend unbedeutend.

Ich kenne niemanden der um sich Bier oder Vodka zu holen zu einem Dealer geht. Das selbe gilt für Tabak.

Jin Ling ist nur auf dem Schwarzmarkt da es geschmuggelt wird.

Besondere Schädlichkeit besteht nur bei den Fälschungen (Quelle: Wikipedia) die nur durch den Schwarzmarkt existieren.

Nikotin an sich ist übrigens sowieso ein (Nerven-) Gift.

Auf meine anderen Argumente bist du auch nicht eingegangen.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Du wirst es nicht verstehen also lass ich es mit weinigen Sätzen. Dann ist Schluss hier. 

Kokain, Heroin, Meth usw sind Gift, auch in kleinsten Dosen schädlich. 

GIFT kann nicht Legalisiert werden, schon gar nicht für den menschlichen Konsum. 

Gott sei dank leben wir in einem Land indem das niemals geschehen wird. 

Das wars. 

Kommentar von atze3011 ,

Wieder kann ich nur Paracelsus zitieren: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei"

Wenn du nicht einmal das akzeptieren kannst dann lohnt es sich gar nicht mit dir hier zu diskutieren.

Du solltest dich vielleicht erst einmal informieren bevor du über irgendwelche Themen schreibst und unwahrheiten verbreitest.

"[...] und ist für die Organe des menschlichen Körpers nicht toxisch" (Wikipedia: Heroin -> Wirkung)

Gift ist schon legal. Auch für den menschlichen Konsum.

Außerdem sollte jeder selbst entscheiden können ob er sich vergiftet oder nicht. Das ist allein meine Sache. Sobald jemand mir verbietet eine bestimmte Substanz zu konsumieren (sei es nun Nikotin, Heroin, LSD, Wasser, Zyankali oder Cola) ist das ein nicht akzeptabler einschnitt in meine Privatsphäre und eine nicht zulässige Entmündigung.

Nur weil du keinen Spaß mit Drogen hast musst du nicht allen anderen vorschreiben was sie (nicht) dürfen.

Sei dir da mal nicht so sicher, dass das hier nie passiert.

Immerhin waren schonmal alle Drogen legal, für viele tausend Jahre und keiner hatte ein Problem damit.

Kommentar von atze3011 ,

- Drei? In ganz Deutschland? Ich glaube da hast du dich ganz leicht verrechnet. (Produktion, Verkauf, Kontrolle, Transport etc.)

- Den Punkt hast du etwas wirr formuliert. Wenn du drauf hinaus willst dass alle high zur Arbeit kommen: kommen alle Menschen besoffen zur Arbeit?

- Das glaube ich nicht. Außerdem: was tut das zur Sache?

- Das gute Zeug könnte man durchaus auch hier produzieren. Außerdem sollte weltweit legalisiert werden. Der Drogenkrieg ist in Kolumbien und Mexiko noch viel schädigender als hier.

- Verbraucherschutz, weißt du was Verbraucherschutz heißt? (Das heißt das die jeweiligen Firmen dir kein Bier mit Methanol oder Eier mit Bleiresten drin verkaufen dürfen)

- Finde ich auch.

- Hat je jemand das Gegenteil behauptet?

Kommentar von tobi2556578 ,

@BradleyBiggle
Für mich klingen deine Argumente mehr oder weniger so, als wärst du strikt gegen Kiffer und hörst die ganzen Argumente fürs Kiffen nicht. Ehrlich gesagt gehen mir solche Menschen wie du auf die Nerven. Nicht nur wenns um Drogen geht, sondern allgemein, wenn jemand die ganzen Argumente verneint oder nicht beachtet, weil viele Argumente stimmen, ob man will oder nicht. Und auch wenn deine Argumente meiner Meinung nach mehr oder weniger schwachsinnig sind, in einem muss ich dir recht geben: Die Drogenkartelle stellen ihren eigenen Stoff weiterhin her, strecken ihn extrem, um ihn so billig wie möglich zu verkaufen. Meine Meinung dazu ist: Es KÖNNTE sein, dass so was passiert. Aber wenn so was passiert, dann soll es die Entscheidung von jedem einzelnen selbst sein, ob er es jetzt extrem gestreckt und Gesundheitsschädlich, dafür aber billig auf dem Schwarzmarkt kaufen möchte, oder ob er lieber das teuere vom Staat kaufen möchte, das vielleicht etwas gestreckt ist, aber immer noch reiner als das was man auf dem Schwarzmarkt bekommt (sei es jetzt, wie auch wenns legalisiert wäre). Aber dann wäre mit den Drogen nur noch das Problem, dass man auf dem Schwarzmarkt extrem gestrecktes bekommt. Wobei das dann auch nur eine Hand voll kaufen würde, das ist dann halt ihre Entscheidung. Aber es würde viele Probleme lösen. Drogenkrieg, weniger Straftaten (wegen Verkauf, Besitz, Konsum). Um mal ein paar Beispiele zu nennen. Drogen haben auch viele Positive Seiten. Um mal ein Beispiel zu nennen, das geb ich jetzt mal einfach offen zu: Hätte ich nicht vor nem Monat ca angefangen soviel zu kiffen, dann wäre ich heute nicht mehr hier, ich hätte mich umgebracht, weil ich das Leben nicht mehr gepackt habe. Ich war nicht mehr glücklich, deshalb hab ich angefangen so viel zu kiffen und jetzt geht es mir auch wieder besser. Ich bin trotzdem weiterhin zur Schule gegangen, habe dort meine Leistung gebracht und jetzt kiffe ich auch nicht mehr so viel, weil ichs nicht mehr brauche. Nur hin und wieder mal mit Freunden, um ein bisschen zu chillen. Wie du siehst hat Gras auch seine guten Seiten ;)
Und es stimmt wirklich, dass die Drogen kein Gift sind und für den Körper schädlich sind. Ich habe mal eine Dokumentation auf YT gesehen, da haben sie gesagt, dass Heroin für den Körper nicht schädlich ist, sondern es sind die ganzen Stoffe mit denen das H gestreckt wird, die schädlich für den Körper sind. Daraus folgt, dass sie nicht schädlich wären, wenn sie legalisiert werden würden, da sie dann nicht mehr gestreckt sind. Wobei du in diesem Punkt auch ein bisschen recht hast. Logisch kann es sein, dass der Staat die Drogen auch streckt, um mehr Profit zu machen. Aber wie gesagt, es KANN sein, muss aber nicht. Und selbst wenn der Staat die Drogen strecken würde, sie wären noch lang nicht so gestreckt wie sie zur zeit sind. 

Und zudem würde der Staat mehr Geld haben und somit aus den Schulden kommen bzw mal einen Teil zurückzahlen, damit sie nicht mehr so fest in den Schulden sind. 

Kommentar von BradleyBiggle ,

Ohne Absätze ist das sehr schwer zu lesen. 

Es ist schlicht und einfach Fakt das die illegalen Drogen (nach Legalisierung) nicht verschwinden würden. 

- die Anbaugebiete sind vorhanden

- die Herstellungszentren sind vorhanden

- die Schmuggelwege sind vorhanden

- die Schmuggler sind bereit das Risiko einzugehen

- die Milliarden Umsätze sind vorhanden 

- Bestechungsgelder fließen weiter

Jeder dieser Punkte alleine würde zu 100% klar stellen das die Drogen mit denen Deutschland heute versorgt werden nicht eingehen würden, im Gegenteil es würde sich verhundertfachen. Der legale Handel zieht immer den Illegalen hinter sich her. Das sieht man heute noch in Holland, um die Coffeeshops herum hat sich die illegale Szene der harten Drogen etabliert und wird nicht wieder verschwinden auch dann nicht wenn Holland H etc legalisieren würde. 

Warum sollten die Drogenkartelle aufhören zu liefern? Der Markt wäre offen, Illegales kann dann nur noch von legalem unterschieden werden wenn der illegale Kauf klar beweisbar ist. Verstehst du was ich meine?

Mal angenommen du würdest illegal in der nähe eines legalem Geschäftes kaufen und nach ein paar hundert Meter von der Polizei kontrolliert werden, weiter angenommen die Qualität wäre identisch (illegal heißt nicht immer schlecht sondern billig illegal eben), wie sollten die Behörden den illegalen Handel bekämpfen wenn du behauptest du hättest legal gekauft?

Der illegale Handel würde boomen wie nie zuvor. 

Argumente die mit "kann sein muss aber nicht" enden empfinde ich als nichts sagend. Ich kann jetzt schlafen gehen, muss aber nicht... was soll das bedeuten?

Schrödingers Katze?

Darauf kann man keine Legalisierung basieren. 

Das dir die Kifferei geholfen hat kann sein, eine Psychotherapie hätte es auch. Diese rate ich dir auch von ganzem Herzen (keine Satire, Ironie oder sonst was), Selbstmedikation ist nichts gutes, du selbst kannst Heilung nicht beurteilen. Scheinbar geht es dir im Moment gut, das kann sich ohne Behandlung schnell wieder ändern. 

Alles gute

Kommentar von tobi2556578 ,

Danke für den Fehler mit den Absätzen, ich werde schauen in Zukunft mehrere zu machen, wenn ich längere Texte schreibe :)

Ja ok, Du hast echt gute Gegenargumente, das muss man dir lassen. Man müsste einfach mal legalisieren und dann sieht man, was draus wird und wenns schief geht, dann wieder illegal. Aber das ist fast unmöglich umzusetzen.. 

Ich gehe jetzt schon seit Anfang vom Schuljahr zum Psychologen, aber der nützt auch nicht immer, deshalb hab ich damit angefangen. Er hätte mir auch schon vorgeschlagen in eine Psychatrie zu gehen. Von der habe ich auch schon einiges gehört, ich kenne jemand, der die besucht hat. Aber das ist mir alles zuviel Stress, wenn ich 4 mal die Woche nachmittags Schule habe, dann noch zur Psychatrie, wieder nach Hause und dann gibts noch die Probleme mit dem Bus, weil der in mein Dorf nicht solange fährt. Deshalb hab ichs abgelehnt. Mit  dem Stress würde es mir nur noch schlimmer gehen.

Danke :)

Antwort
von FooBar1, 77

Weil sie im Gegensatz zu Alkohol und Tabak keine Milliardenschwere Lobby haben. Die beiden sind strikt dagegen weitere Konkurrenz zu bekommen.

Kommentar von Lupulus ,

Kann man auch anders herum sehen. Es gibt eine milliardenschwere Lobby, blöderweise kriminell und skrupellos (*). Und die würde es nur sehr ungern sehen, wenn ihr Geschäft zusammenbricht, weil ihr Produkt auf einmal zu vertretbaren Preisen an der Tankstelle und im Supermarkt zu kaufen wär. Also tut man alles, um die Legalisierung zu verhindern.

(*) ok, das trifft wohl auf viele Lobbyisten zu...

Kommentar von FooBar1 ,

Ich glaube die würden sich direkt als GmbH anmelden wenn es nur mehr verbraucher und weniger risiko = mehr geld gibt.

Kommentar von atze3011 ,

Das Verbot treibt die Preise extrem in die höhe, die Legalisierung wäre für das organisierte Verbrechen also ein Verlust.

Außerdem wäre das Geld dann legal und wäre schwerer in illegale Geschäfte investierbar.

Antwort
von makiflachzange, 20

Wie hoch sind die Steuern, wenn ich mir n' Zehner Gras peile?
Ist das für die Branche nicht 'ne riesengroße Schande
Alle Stammkunden zu verlieren an Beamte?
Gibt der Staat mir Kommi, oder geht das nur in Bar?
Vielen Dank nach oben, unser Business ist im *****
Die Legalisierung ist 'ne riesen Katastrophe, checkste nicht?
Die nehmen dir alles und ersetzen dich

Antwort
von lucadavinci, 52

Fast alle Drogen sind nicht wirklich schädlich für den Körper...

Antwort
von nooppower15, 75

Weil es dafür weder innerhalb der Bevölkerung noch in der Politik eine Mehrheit gibt.

Antwort
von thxii, 65

Ihr wollt doch nur eueren eigenen Konsum legalisiert haben...

 Marihuana sollte es nur für Schmerzpatienten/ Tourettler geben (Krankenkasse). Und ein nicht psychoaktives LSD Deruvat gegen Clusterkopfschmerzen.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Hallo

ja und leider sind die Befürworter zu 90% 15 jährige Kiffer die denken wenn es legalisiert wird dürfen sie auf dem Schulhof kiffen. 

Da kommen keine Vernünftigen Argumente, solange das so ist wird der Gesetzgeber nicht handeln. 

Kommentar von atze3011 ,

15 Jährige Kiffer.. Und was ist der Deutsche Hanfverband? Oder hast du mal was von LEAP gehört? Oder dem Schildower Kreis? Alles 15 Jährige Kiffer die auf dem Schulhof kiffen wollen?

Die Vernünftigen Argumente überhörst du nur immer. Ich habe dir zB einige unter deine Antwort gepostet. Die vernünftigen Argumente für das Verbot haben schon von Anfang an gefehlt.

Kommentar von john201050 ,

und wo ist das problem den eigenen konsum legalisiert haben zu wollen?

würde niemandem schaden, aber verbraucherschutz und jugendschutz ermöglichen. von aufklärung, steuereinnahmen und arbeitsplätzen ganz zu schweigen.

Kommentar von atze3011 ,

Was ist so schlimm daran den eigenen Konsum legalisieren zu wollen?

Kommentar von thxii ,

Weil ich keine Lust habe Junkies über den Weg zu laufen die auf ihr Weed nicht klar kommen...

Kommentar von atze3011 ,

"Junkies" ist eine Abfällige Bezeichnung für Crack- oder Heroinabhängige im späten Stadium.

Wenn dir jetzt nicht andauernd Menschen über den Weg laufen die mit ihrem Cannabiskonsum nicht klar kommen dann wird das nach einer Legalisierung auch nicht so sein.

Auf meinen anderen Kommentar hast du auch noch nicht geantwortet. Die Menschen die für die Legalisierung einterten sind kein 15-Jährigen Schulhofkiffer (die wollen ja krasse verbotene Dinge machen) sondern zB der Schildower Kreis, LEAP oder der DHV.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten