Wenn man einen Dieselneuwagen kauft dann summt dieser fast wie ein Benzinmotor. Aber wenn man den Diesel ein paar Jahre gefahren ist und er schon seine Kilometer runter hat wird der immer lauter und klappert immer doller. Wodran liegt das? Verschleißen die Teile so sehr? Helfen da eventell noch irgendwelche Dämmmatten an der Motorhaube und Kotflügeln etc.?

Das verbrennungsverfahren bei Selbstzündern ist sehr viel "härter" als bei Motoren, die "fremdgezündet" (mit Zündkerzen) werden. Dazu kommt noch, dass die Drehzahlen meist niedriger sind. Stell dir beispielhaft mal einen Traktor ohne jede Motordämpfung vor. Deshalb müssen die Geräusche dieser Motoren besser gedämpft werden; und zwar sowohl passiv (mit zusätzlichen Matten) als auch aktiv (z. B. durch Dämpfer). Diese aktive Dämpfung lässt mit der Zeit (wie bei Stoßdämpfern) nach und das Nagel-Geräusch wird lauter.
Alle Motoren sind mit Gummi-Dämpfer befestigt. Diese werden mit der Zeit härter (die Weichmacher entweichen) und die Vibrationen des Motors werden am ganzen Auto (stärker) übertragen.
Diesel-Motoren vibrieren vor allem im Leerlauf stärker als Benzin-Motoren, so dass dieser Effekt deutlicher ist.