Oft hört man wie ausländische Mitbürger mittleren Alters (11 bis 20 :D) über die "deutschen Kartoffeln" reden. Woher kommt der Begriff, dass die Deutschen als Katroffel bezeichnet werden? Die wurde doch meines Wissens nach in Frankreich gefunden oder täusche ich mich?
das habe ich noch nicht so gehört, ich weiß nur das die deutschen im zweiten weltkrieg als " krauts " bezeichnet wurden, anscheinend weil sie gern sauerkraut gegessen haben. :o))

Weil Deutsche für ihr Kartoffel-Essen bekannt sind. Das ist in meinen Ohren aber recht menschenverachtend.

Liegt es vielleicht daran weil die Deutschen überwiegend Kartoffeln essen?

"Kartoffel" ist ein Schimpfwort für Deutsche von unseren "Mitbürgern mit türkischem Migrationshintergrund".
Wie weiland "Kraut" ist auch "Kartoffel" anscheinend ein typisch deutsches Lebensmittel.
krauthexe am 1. Juni 2007 09:19 Das stimmt,in diesem Zusammenhang kenne ich es auch.
Ich kenne bisher auch nur die Bezeichnung "krauts" für Deutsche. Im übrigen kommen die Kartoffeln nicht aus Frankreich, sondern aus den Anden. ;-)

Hab ich auch noch nie gehört, wenn ich aber bedenke, dass früher die Italiener bei uns "Spaghettifresser" bzw. "Spaghettis" hießen (von anderen Namen ganz zu schweigen!), kann ich diese Information mit Fassung tragen.
Übrigens: zur Diskussion, woher die Kartoffel kommt, gibts den Wiki-Artikel: Kulturgeschichte der Kartoffel. Der "alte Fritz" hat sie mit Hochdruck populär gemacht.
Wir Bayern essen ja traditionell weniger die Kartoffel an sich, also müssten wir bei den Ausländern "Knödel", "Reiberdatschi", "Fingernudel", "Maultaschn", "Erdäpfebrei" oder "Erdäpfeschmarrn" heißen... Kleine Anregung zum Weitergeben...

Mir ist nicht bekannt, dass wir Deutschen von anderen als "Kartoffeln" bezeichnet werden.
Ich kenne Krauts (von Amis und Briten wegen unseres Sauerkraut-Konsums).
Ich kenne Moffen (von den Niederländern während des 2. Weltkriegs -- moffen = "Hülsen", was immer das bedeuten mag).
Ich kenne Brotfresser (sagen z.B. viele Franzosen zu uns, wenn wir in Frankreich Urlaub machen und zum Frühstück für 5 Personen 4 Baguettes und 10 Brötchen kaufen).
Vielleicht sind ja die Couch Potatoes gemeint?
soust am 31. Mai 2007 22:01 Hülsen, hmmm, hört sich bedenklich nach "leer im Kopf" an, also, "Schall und Rauch" ohne "des Pudels Kern".

Die an der See Wohnen werden auch heute noch als Fischköpfe abgestempelt,und im Landesinneren als Kohlkopf. WARUM:

Weil anderorts die Meinung vorherscht, wir würden uns überwiegend von Kartoffeln ernähren. Als ich meinen Mann gerade ein paar Tage kannte, sagte er zu mir: deutsche Kartoffel. Da bin ich bald umgefallen. Aber er hat es nicht böse gemeint und hat mir dann erzählt, dass die Deutschen in seiner Heimat so genannt werden.
Wir sind für andere die Krauts und Kartoffeln - die Italiener sind die Spaghettis, die Türken ebab, die Griechen wohl Tsaziki :-). Einfach ignorieren - ist unterste Gürtellinie.

weil sich die Deutschen vorwiegen Kartoffeln als Ernährunghauptprodukt nach der Entdeckung Amerikas gemacht haben. Ich habe es im Ferneseher gehört, aber das war nicht nur "Kartoffel" sonder "Kartoffelfresser" und es wurde auch dabe geklärt, dass das deutsche Volk während der Krieg nur Kartoffeln zum Essen hatte. Es war billig y enährungsreich. Ich wohne aber shon 14 Jahre hier und persönlich habe ich es NIE live gehört. Es ist schon veraltet. Also, keine Sorgen.
Ich habs auch schon oft gehört, meist von Menschen mit deutsch-russischem background. Da ist es wohl auch eine gängige Bezeichnung für uns

"Die Deutschen als Kartoffen", siehe hier: http://www.polylog.tv/videothek/videocast/7441/
So kenn ich das auch. Vielleicht gefielen den Gegnern auch die Nebenwirkungen von Sauerkraut nicht!
sollen auch verherend gewesen sein, krach, bum, rums - vom nebel ganz zu schweigen :O)))