Wir wissen doch nicht einmal, ob es wirklich irgendwo noch Leben gibt, also warum haben wir schon ein Bild von ihnen? Vor allem immer das gleiche?

Da wir Menschen nunmal anmaßend-arrogante und überaus narzißtische Wesen sind, die sogar die Meinung vertreten sie seien das Ebenbild eines Gottes, sind wir natürlich auch der Ansicht, daß wenn es überhaupt neben unserer glorreichen Spezies noch intelligente Lebensformen geben sollte, die wiederum auszusehen haben wie wir.

Ich bin nicht der Meinung, dass Aliens immer gleichartig beschrieben werden. Als alter (inzwischen zurückgezogener) Science-Fiction Fan, habe ich Hunderte von Büchern gelesen - vielleicht sogar mehr als tausend - und die unglaublichsten verschiedenartigen phantasievollen Beschreibungen von Außerirdischen genossen.
Dass wir uns ein Bild machen, liegt meines Erachtens daran, dass wir phantasiebegabte Wesen sind, dass wir immer nach dem suchen, was wir noch nicht wissen und dieses "Vakuum" mit unseren Vorstellungen füllen.
Die Schelte von Kaffeesatz kann ich nicht teilen. Sehe das eher locker...
Shag d'Albran

Weil der Mensch das Unvorstellbare nicht anders als Bild kreieren kann, als daß er auf bereits Bekanntes zurückzugreift. Weil der Mensch nur wahrnehmen und beschreiben kann, was in seinem jeweiligen Modell von der Welt enthalten ist. Weil darüber hinaus, Filme und Bücher der Einfachheit halber grundsätzlich mit Klischees und Bildern arbeiten, die aber, weil der Mensch das Unvorstellbare ...
;-))
Ganz einfach aufgrund eines Biologisch beschrieben Gesetzes: Je kleiner ein Wesen ist umso weniger Hirnmasse kann vorhanden sein um Intelligenz aufzubauen. Je mehr Körpermasse vorhanden ist umso mehr Muskelmasse muss im Vergleich zur Körpermasse muss vorhanden sein, um diese zu bewegen. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist umso mehr Nervenmasse muss allein zum Koordinieren dieser Muskelmasse im Vergleich zur restlichen Hirnmasse aufegwandt werden. Allein von der Größe her bewegen wir uns also im Bereich des Intelligenten Optimums einer natürlich entstandenen Spezies.
Und wenn man sich mal etwas mti Science Fiction beschäftigt, besonders mit den Kurzgeschichten aus den 80ern, so wird man erkennen, dass es wirklich gute iDEEN GAB; WIE z.B. auf Silizium basierte Lebensformen. Leider ist nur Kohlenstoff in der Lage langkettige Moleküle zu bilden, die sowohl Struktur als auch Funktionsproteine bilden können. Eine intelligente Lebensform kann also nur im Bereich unserer Körpermasse als auch nur auf Kohlenstoff basieren.

Da muss ich Dir widersprechen. Es gibt bestimmt eine ganze Reihe von SciFi-Literatur, in denen Aliens als das Böse schlechthin dargestellt werden. Andere Autoren / Filmemacher machen es dann wieder völlig anders; ET ist da wohl ein Paradebeispiel.
Punkt1 ist anzunehmen, dass wir alle miteinander (subtil) verbunden sind (durch Informationsfelder oder morphogenetische Felder) und Punkt 2 können wir gemäß unserer Funktion des Gehirns uns nur das vorstellen, was unser Denkmodell erlaubt. Lgl

dieses giftgrüne,mit übergroßen Augen spindeldürre Bild,welches uns immer wieder eingeimpft wurde,hat sich halt am besten durchgesetzt.So stellen sich tatsächlich die meisten einen Außerirdischen vor. Allerdings sollte man sich mal überlegen,wenn E.T. auf uns herabschaut,was er denken würde... Er würde denken,dass wir nicht gerade die schönste Gestalt wären,oder? Wahrscheinlich würde er uns mit Halbaffen vergleichen,unserem Reifegrad zu urteilen...
Heftig! aber mit einem wahren Kern
Ein voller Stoß in die Mitte der Wahrheit,RESPEKT