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Warum werden deutsche Bauern subventioniert?

gefragt von VollstreckerVollstrecker am 19.09.2007 um 9:16 Uhr

Die Nachfrage nach Lebensmittel ist doch konstant und recht hoch. Warum werden trotzdem die Bauern so stark subventioniert?


Reply


Solf
beantwortet von Solf am 19. September 2007 09:30
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Diese Frage ist hochinteressant und extrem politisch..! Einen wirklichen, ehrlichen Grund kann es nicht geben.. Landschaftspflege wird von gescheiten, konservativen Politikern gerne ins Feld geführt! Bin sehr gespannt auf die Meinungen hier.. In der Schweiz werden sie übrigens mit ca. 4.5 Mia. Euros subventioniert.. und alles wird immer teurer und teurer.. Gruss Solf

Kommentar von mutzzie am 19. September 2007 09:46

Sind die Landwirte in der Schweiz nicht anteilig auch (fast) gratis Umweltschützer ?


tradaix
beantwortet von tradaix am 19. September 2007 10:17
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Die Subvention der Agrarwirtschaft ist in heutigen Situation nicht mehr zeitgemäss. Sie ist an die Anbaufläche bzw. Stückzahl Vieh gekoppelt. Das führt dazu, dass Grossbetriebe, obwohl sie gute Gewinne erwirtschaften, mehr Geld erhalten als der typische Kleinbauer. Gleichzeitig greifen noch EU-Auflagen (Bsp. Milchquote). Ökobetriebe verdienen nur daher gut, weil die Nachfrage derzeit das Angebot übersteigt.


anonym
beantwortet von karlhorst am 19. September 2007 09:31
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Zur Zeit verdienen die Bauern recht gut, insbesondere die Großbauern und Ökobauern! Die Subventionen sind zu einer Zeit eingeführt worden, wo es den Bauern echt schlecht ging. Große Überschüsse und niedrige Preise! Dies hat sich grundsätzlich gewandelt, doch die Subventionen gibt es weiterhin! Die Politik reagiert halt nicht oder nur sehr langsam auf Veränderungen. Leider!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 19. September 2007 09:55
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Die Frage kann man nicht nur an den deutschen Bauern hochziehen. Vielmehr ist sie nur im europaweitem Kontext zu beantworten. Warum wird Landwirtschaft in Europa, Angesichts der Überproduktion, überhaupt gefördert.

Die Auswirkungen sind fatal. Gefrorenes Geflügel aus Belgien führt in Afrika zum Verlust der bäuerlichen Infrastruktur genauso wie Milchpulver des dänischen Arla-Konzerns die Bauern in der Dominikanischen Republik zum Aufgeben verurteilt. Diese Art Subvention ist absoluter Schwachsinn und gehört sofort gestoppt.


Wenne
beantwortet von Wenne am 19. September 2007 09:28
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Weil die Lebensmittel sonst noch mehr aus dem Ausland importiert werden würden, da die Bauern mit den Preisen so nicht mithalten könnten?!





anonym
beantwortet von mutzzie am 19. September 2007 09:31
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In Europa geht es nicht nur um Deutsche Bauern, sondern um die Landwirtschaft in Europa.

Und diese Landwirtschaft insgesamt muss in einmem Notfall die Versorgung für alle Bürger aufrecht halten und zur Verfügung stellen können.

Für heuchlerische und verfehlte Preisentwicklungen ohne Wertschöpfung sind nicht Landwirte sondern eine verfehlte Politik und vor der Wahl - Urne egoistische und denkfaule Bürger zuständig !

Lässt sich eine Not - Versorgung für Europa vielleicht in einem Gewächshaus aufrecht halten ?

Bitte auch die Frage stellen, warum Jahrzehnte lang X - Millionen Arbeitslose auf Kosten aller Bürger mit durch gezogen werden müssen - dann kommt eine wichtige Branche wegen krimineller Machenschaften mit dreckigem Stehkragen und aus Unkreativität mit Arroganz ins Trudeln ?

Dass der Wirtschafts - Minster davon spricht " Die gesamte Wirtschaft (kann ?) Probleme bekommen " ???

Auf einmal sind über Nacht XXX Hunderte von Milliarden Euro da ???

Kommentar von 6d7dedd6cb0cf31d8895af96b8052ffcsmallkrauthexe am 19. September 2007 09:34

Das ist aber keine Antwort auf die Frage.

Kommentar von mutzzie am 19. September 2007 09:49

Kennen Sie vielleicht die Grundübel nicht, woran diese gesamte verfahrene Situation für Europa krankt ?

Dann sagt der Inhalt dieser Antwort auch etwas in volkdswirtschaftlicher Sicht aus.

Da liegt Ihre Festellung daneben.

Kommentar von 6d7dedd6cb0cf31d8895af96b8052ffcsmallkrauthexe am 19. September 2007 09:58

Für mich enthält die Antwort nur eine Aneinanderreihung von Phrasen.

Kommentar von mutzzie am 19. September 2007 10:50

Das mag schon sein.

Es kommt selbstverständlich auf den Hintergrund des Wissens an, da gebe ich Ihnen voll und ganz recht.

Jeder hat natürlich einen anderen Standpunkt.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 20. September 2007 13:55

Hallo Phrasendrescher. Für die Notversorgung aller Eu Bürger sind aber keine Subventionen in diesem Ausmaß erforderlich. Das ist schlicht kein Argument.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 20. September 2007 13:59

Das ist im übrigen alles was halbwegs verständlich ist. Der Rest Deiner Aussage ist doch recht wirr.


Schiebedach
beantwortet von Schiebedach am 19. September 2007 16:12
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Mein Großvater (Kleingärtner) sagte immer, wenn wir auf das "Häuschen mit dem Herzchen" gingen: "Nun drückt und drängelt mit aller Kraft für die ewig notleidende Landwirtschaft". Das war kurz nach dem Krieg; heute sind die Ausreden: "letztes Jahr war es zu trocken, dieses Jahr zu naß und nächstes Jahr erhöht Mercedes schon wieder die Preise".


El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute)
beantwortet von El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 20. September 2007 13:52
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Eine Frage, die ich mir angesichts der horrenden Agrarsubventionen auch immer wieder stelle. Beinahe 50% des EU-Haushalts gehen für Agrarsubventionen drauf. Das ist die pure Verschwendung. In so hochentwickelten Industrieländern kann man unmöglich diese Massen an Agrarprodukten, die wir benötigen, zu konkurrenzfähigen Preisen in Bezug auf den Weltmarkt herstellen. Die Folge sind Subventionen. Sicher ist es notwendig für den extremen Notfall (Krieg, Angriff durch Außerirdische, Riesenheuschrecken fressen die Ernte weg) bis zu einem gewissen Grad die Selbstversorgung eines Staates mit Prdukten aus dem Primärsektor sicherzustellen, aber nicht in diesem Umfang. Da die böse, böse Globalisierung in letzter Zeit, man denke an Heiligendamm, so in Verruf geraten ist, sehe ich in diesem Kontext mal eine Möglichkeit diesbezüglich etwas Imagepflege zu betreiben. Denn, ja liebe Steinewerfer, Globalisierung kann auch weniger böse sein. Zum Beispiel so: Wir öffnen den Weltmarkt dahingehend, daß Dritte Welt Länder die Chance bekommen eben jene Agrarprodukte anzubauen. Diese exportieren sie dann, wir importieren logischerweise und sparen einen Haufen Geld. Wir haben somit einige Mrd. mehr übrig, die wir nun sinnvoll investieren können und die Dritte Welt profitert ebenso davon. Ein bißchen arg reduziert, aber ich habe nun keine Lust mehr weiterzuschreiben ;-) Ich denke der Gedanke ist klar geworden.


anonym
beantwortet von brunobre am 20. September 2007 09:57
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Das ist ganz einfach - damit sie Konkurrenzfähig bleiben! Jeder weiß was das Kilo Fleisch bei Metzger oder Supermarkt kostet. Wenn man jetzt mal berücksichtigt was davon der Landwirt bekommt muss man sich fragen "und davon kann er leben?" Zur Zeit bekommt der Landwirt ca. 1,44€, das ist ein guter Preis wenn man ihn mit den letzen Monaten vergleicht! Zudem haben die Landwirte immerwieder Verteuerungen von Mineralfutter und Ergänzern zu verkraften und nicht zuletzt eine Preissteigerung bei Weizen und anderen Getreidearten von immerhin 50%! Also wenn jetzt immernoch jemand behaupten will diese Subventionen sind ungerechtfertigt sind der soll die deutsche Landwirtschaft mit ca. 350 000 Beschäftigten ruhig in den Sand fahren. Dieser wird sich schnell Wundern warum die Preise für Nahrungsmittel so rapide ansteigen. Ein ansteigen der Preise für Endverbraucher ist auf der anderen Seite sowieso gerechtfertigt, denn durch den Preiskampf von Lidl und Aldi sind die Preise momentan auf dem niedristmöglichen Niveau.
Gruß Bruno


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