Frage von LockeLukas, 581

Warum werden den Anschlägen in Paris mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als denen im Libanon oder Syrien?

Warum werden den Anschlägen in Paris mehr Aufmerksamkeit geschenkt als die aus dem Libanon oder Syrien ? Oder warum wird mehr um die Menschen getrauert ? Ernstgemeinte Frage.

Antwort
von Brauchenel, 312

Es liegt einfach daran, dass Paris eines unserer Nachbarländer ist. Von Syrien etc. ist man das gewohnt. Doch nun kommt es einem vor, als ob der Krieg und der Terror vor der Haustür stehen würden. Wir sind das nicht gewohnt. Ich denke mal viele Deutsche haben bis zum jetzigen Ereignis überhaupt nicht kapiert, dass der IS eine globale Bedrohung sit bzw. haben den Terror nicht registriert so nahc dem Motto: Das ist ganz weit weg, da wo eh immer Krieg ist. Ist ja klar, dass da täglich Menschen sterben. Doch nun fühlen wir uns auch als Wohlstandstaaten bedroht und werden bedroht. Daher ist die Dimension, dass in Frankreich, einem europäischen Staat mit solchen Sicherheitsvorkehrungen, einen IS-Anschlag gab, eine ganz andere. Aber richtig ist auch, dass man die Anschläge im nahen Osten nicht verharmlosen sollte. Genau das war ja bisher immer unser Fehler. Wir haben den Krieg und den Terror immer so weit weggeschoben und nun werden wir von den Zuständen, die schon seit Jahren in x Ländern herrschen, eingeholt. Das sollte uns jetzt die Augen öffnen.

Antwort
von voguehearts, 518

Ich glaube dass liegt vor allem dass Paris nunmal so nah bei uns ist. Stell
Dir zum Beispiel mal vor bei dir in der Nachbarschaft wird eingebrochen. Dass bekommst du doch mehr mit als wenn in der Nachbarstadt eingebrochen wird. Klar dass kann man jetzt nicht vergleichen aber es ist nunmal so dass die Sorge dann auch größer ist dass so etwas bei uns passieren kann weil wir ja sehr in der Nähe sind und deshalb bekommen wir dass durch die Nachrichten und alles so stark mit!

Kommentar von RJohnson ,

Ja klar und die USA ist auch ein Nachbarland.

Antwort
von satti20, 26

es ist ganz einfach in denen länder ist sowas leider alltag (gott segne die unschuldigen toten). wäre sowas hier in europa alltag dann würde man auch nichts in syrien im tv davon sehen. würde aber etwas in der nähe von syrien passieren dann wäre es wieder frisches futter für die nachrichten. damals als die rebellen in syrien noch gegen gadhafi kämpften sah man es dauerhaft im tv weill es was neues war, was ein bombenanschlag oder sonstwas nicht neu war. im ganzen sieht man nichts weill die nachriten chefs sagen wir es mall so einfach nur profit haben wollen neue storys usw. und das bringt denen geld es hat nichts mit hass gegen andere länder zutuhn.

Antwort
von mayorblack, 337

Es liegt wahrscheinlich daran, dass dieser Anschlag so nah an Deutschland dran ist in man sich jetzt denkt: Das hätte auch hier passieren können. Wenn sowas in Libanon oder woanders passiert, interessiert es die breite Masse nicht, weil diese Länder ja "so weit weg" sind. Ich finde es aber auch grausam und vorallem menschenverachtend.

Antwort
von Phantom15, 581

Seit ich denken kann, bzw. schon als Kind (zu DDR Zeiten) ist Krieg in diesen Ländern. Sorry, aber das berührt einen irgendwie nicht mehr. Erst wenn man mal Einzelschicksale in Dokus sieht, dann ja, aber in der Masse nicht. Wenn dann so ein Anschlag in der Westlichen Welt passiert, ist das ein Stück weit anders. Beziehungsweise, wenn es näher ist. Wobei solche Attentate, Anschläge ''nur'' das Ergebnis dessen sind was den Ländern angetan wurde. Würde Deutschland richtig mitmischen, in Syrien und anderswo, dann wären wir auch verstärkt das Anschlagsziel. .......

Antwort
von SABITConsulting, Business, 57

Es hat denke ich wirklich etwas mit der örtlichen Nähe zu tun. Plötzlich ist der weit fort geglaubte Terror ganz nahe und hätte auch in der eigenen Stadt passieren können. Dies führt zur großen Entrüstung und auch Mitleid.Es lässt sich auch auf andere Unglücke beziehen: Z.B. wenn bei Dir im Ort ein Haus brennt und Menschen ums Leben kommen kommt Dir die Gefahr näher vor als wenn etwas 500 km weit weg passiert.

Antwort
von herrIdefix, 480

Die meisten glauben, dass es an der Nähe liegt, aber es ist viel schlimmer, es liegt an der Gewohnheit. Wir sind an schlimme Nachrichten aus Syrien schon so sehr gewöhnt, dass wir sie nicht mehr Wahrnehmen und kein Interesse mehr daran haben.

Das ist auch der Grund, warum wir Gefahren die Alltäglich und wahrscheinlich sind als viel weniger schlimm empfinden als Gefahren die ungewöhnlich und unwahrscheinlich sind. (Rauchen/Autounfälle/Leitern vs Terroranschläge/Flugzeugabstürze)

Kommentar von Snanifo ,

Es ist doch übrigens aber auch nicht dasselbe, ob jetzt im Zuge eines Krieges in Syrien das Ziel ist, Leute umzubringen, weil sie für eine Politik oder die westl. Wertegemeinschaft im Wege sind, oder ob Unfälle passieren. Dies kommt übrigens sogar im Krieg vor (friendly fire). Ich habe bisher auch keinen Beitrag gefunden, der auf die alltäglichen Unfälle Bezug nimmt. Ich denke, mit dem In-eins-Werfen von Unfällen und von Kriegshandlungen wird man beiden nicht gerecht.

Antwort
von Avci66, 27

Genau aus dem grund fand ich schon von anfang an diese facebook aktion mit dem profilbild also wo man die französische flagge als filter nimmt unnötig und die schweige minute habe ich auch nicht mitgemacht.

Antwort
von Bella77202, 231

Ich denke das liegt daran, dass syren usw. Kriegsgebiete sind uns es da zum Aalttag gehört, in Paris ist dies nicht der Fall. Eigentlich schade das man die Kriegsgebiete nicht mehr war nimmt.

Kommentar von Snanifo ,

Aber irgendwie auch nicht so wichtig. Erst wenn die dransalierten Leute zu Hauf kommen und unser ach so schönes Leben kaputtmachen oder gar -bomben, ja dann!

Antwort
von Tuehpi, 430

Ein alter Lehrer von mir sagte einmal: 

Anteilnahme ist gleich Anzahl der Opfer geteilt durch Entfernung. 

Irgendwie sieht man das immer wieder bestätigt. 

Wobei man Entfernung nicht immer auf die Physische Entfernung beziehen sollte. Es kann auch die Kulturelle Entfernung bzw nähe sein. 

Kommentar von Mewchen ,

Das merke ich mir!

Kommentar von Snanifo ,

zu Tuehpi v. 16.11.15

Wie willst du denn einen Nenner im Bruch zustande bringen bei kultureller Entfernung? Manchmal denke ich auch, wenn ich in Bayern etwas über den Kreuzaufhängesstreit in Schulklassen lese, dann bin ich mehr kulturelle Meilen davon entfernt als im modernen Libanon oder Damaskus.

Kommentar von Tuehpi ,

Das mag für dich und sicher auch viele andere richtig sein. 

Trotzdem ist hier nie die rede von einer wissenschaftlich belastbaren und Quantifizierbaren Formel gewesen. Es gibt keinen Anteilnahme-Koeffizienten der errechnet werden kann.

Kommentar von Snanifo ,

Aber dein Lehrer mit diesem Spruch und deine Präzisierung machen diese zu errechnende Aussage wohl, obwohl du nichts berechnen können willst.

Kommentar von Tuehpi ,

Tut mir Leid, wenn du Sinn, Zweck und Interpretierbarkeit eines Sprichwortes nicht verstehst oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht helfen. 

Kommentar von Snanifo ,

Wenn dir sonst nichts mehr einfällt.........

Kommentar von JoachimWalter ,

Der Spruch ist sehr gut. Und diese Knallerbsenzähler gibt es auf GF reichlich.

Kommentar von Snanifo ,

Ja, so kann man es sich leicht machen. Wenn andere anderes denken, dann sind es halt Knallerbsenzähler. Und du hast einfach 09/11 vergessen, das doppelt wo weit weg ist wie Syrien.

Antwort
von kraska23, 209

Ebenfalls waren die terror Abschläge an einem Tag hintereinander passiert und es ist schon schlimm genug :/

Antwort
von lupoklick, 340

Sehr viele Deutsche kennen Paris, und zwar weitaus besser als den Libanon und Syrien. Ich war öfter dort und mag das "Herz Frankreichs"... Zum Besten, das uns in den letzten Jahrzehnten passiert ist, gehört die Aussöhnung mit dem angeblichen "Erzfeind" durch Robert Schuman ...

Was machte de Gaulle in deutscher Gefangenschaft? - Er lernte DEUTSCH

Vive la France !

Kommentar von Snanifo ,

Was machen denn dann Leute, die öfters in Syrien oder sogar im Libanon waren und z.B. Damaskus toll fanden? Ziehen denn die anderen Deutschen dieselben Schlüsse wie du aus dem, dass sie Paris gut fanden? Das kannst du doch gar nicht wissen. Und mit Syrien hatten wir gar keine Erzfeindschaft. Warum sollten wir dann nicht auch an syrischen Toten und Flüchtlingen interessiert sein. Übrigens die Syrer und Libanesen, die ich kenne, und die schon eine Weile hier sind, sprechen ein ausgezeichnetes Deutsch. Zumindest besser als manche Schwaben oder Bayern, von Platt gar nicht zu reden.

Kommentar von ilknau ,

Hepp - jetzt wird es herb und Äpfel mit Birnen vergleichend!

Schwaben und Bayern, Sachsen, sind Deutsche, ebenso wie  Friesen, haben eben ihre Dialekte wobei Boarisch gar als Unesco Weltkulturerbe - eigene Sprache eingestuft ist.

Kommentar von Snanifo ,

Glaub nur nicht, dass das Lernen der Hochsprache Deutsch für manche Schwaben, Bayern, Sachsen und Friesen sich weniger schwer ist als für de Gaulle. Was ich damit ausdrücken wollte, ist, dass die Sprache und das Wohnen in einer Stadt, die man gut findet, doch für sich noch keinen Grund dafür abgibt, mit den Angehörigen zu trauern. Da muss schon noch dazukommen, dass man genau weiß, zu welcher Nation man selber gehört, ob es eine befreundete Nation ist oder auch Kultur. Und da muss man den IS als Täter bereits vorher verurteilt haben. Man muss also Freund und Gegner kennen. 

Übrigens habe ich keineswegs irgendwie die Sprachen der Bayern, Schwaben, Sachsen und andere runtermachen wollen. Ich wollte damit deutlich machen, dass die Sprache nicht den Grund dafür hergibt, mit jemandem zu trauern. Ich bin im Gegenteil Fan dieser speziellen Sprachen, manche sagen auch Dialekte dazu, ich nicht. 

Antwort
von TheYorsch, 463

Meiner Meinung nach ist das Interesse für Paris größer, da es eine gewisse Verbundenheit zwischen den Staaten der UN gibt. Dazu kommt noch das gerade Deutschland unmittelbar neben Frankreich liegt und das zum Nachdenken anregt, z.B. weil einer der vermutlichen Attentäter in Bayern geschnappt wurde. Das erzeugt Angst.

Kommentar von Snanifo ,

Alle nordafrikanischen Staaten sind Mitglied der UNO, Syrien ist sogar Gründungsmitglied der Vereinten Nationen.

Dass diese Terrorakte Angst erzeugen, ist tatsächlich nicht ganz aus der Welt, zumal Deutschland schon lange durch Waffenlieferungen zuerst in die Türkei (Flugabwehrsystem) und dann an die Peschmerga und damit auch an die PKK-Kämpfer Gewehre und anderes am dortigen Krieg beteiligt ist. Da könnten die auch in Deutschland lebenden Anhänger von IS mit Unterstützung und Steuerung aus dem Kriegsgebiet Syrien und Irak Anschläge hier machen.

Antwort
von Fairy21, 202

Das  was in Syrien passiert ist allgemeinhin bekannt,es gilt schon als Kriegsgebiet. Niemand hat damit gerechnet, dass es "hier passiert.  In Syrien ist es , so komisch wie es klingt, kaum noch eine Überraschung,  hier in "friedllichen EU -Ländern" umso mehr.

Kommentar von Snanifo ,

Für diese Leute ist es eine Überraschung, die der Meinung sind, die Waffenlieferungen unseres Staates an diese Länder sind einfach nur Geschäfte und Arbeitsplatzsicherung. Sie übersehen dabei die realen politischen Ziele sowohl der dortigen Staaten als auch der eigenen Regierung. Wozu brauchen diese dortigen Staaten denn diese Waffen? Zum in der Wüste Zielübungen zu machen? Und nach welchen Kriterien werden denn die Genehmigungen des Waffenexports gegeben? Doch nicht dafür, die ganze Welt mit präzisen deutschen MGs und Panzern auszustätten.

Antwort
von carglassXD, 402

Da Frankreich Teil der westlichen Gemeinschaft ist. Es gehört zur EU und ist auch sonst Teil unserer Vergangenheit. Darüberhinaus ist es für die USA wie Obama es bereits sagte der älteste Verbündete. Bereits im Unabhängigkeitskrieg unterstütze Frankreich die Kolonien. In New York steht die Freiheitsstatue, die ebenfalls ein Geschenk des französischen Volkes ist. Es ist normal, dass man eher ,,um seine eigenen Leute" trauert. Es sterben auch Menschen außerhalb von Syrien und der Türkei an Krankheiten oder Bürgerkriegen, warum sollte man den Opfern aus Syrien und der Türkei gedenken, was ist mit Mali oder Somalia oder...?

Kommentar von trapmkiv ,

Kompakt, informativ und logisch. Für mich die hilfreichste Antwort. :)

Kommentar von carglassXD ,

Dankeschön :-)

Kommentar von Snanifo ,

zu carglassXD:

Abgesehen davon, dass du und ich gar nicht wissen, ob es "unsere" Leute sind, ich kenne sie ja gar nicht, wäre doch zu überlegen, ob nicht sowohl in Syrien (Bürgerkrieg) und Türkei (Waffenlieferungen der BRD, gegen Kurden eingesetzt) als auch in Mali bzw. Somalia, deren Infrastruktur durch Eingliederung in den Weltmarkt und die Interessen der westlichen Gemeinschaft zerstört wurde. Und ob nicht eine gewisse Verantwortung deiner "westlichen Wertegemeinschaft" für diese "Kollateralschäden" besteht. Ich sage bewusst nicht "wir" und "uns", weil genau dieses nicht "mein" Interesse und Wille ist. Deiner vielleicht?

Kommentar von carglassXD ,

Ich denke nicht, dass eine gewisse Verantwortung besteht. Der Konflikt in der Türkei ist nicht durch die Waffenlieferungen aus Deutschland entstanden, die Kurden wurden schon vorher nicht sonderlich gemocht. Und wenn Deutschland nicht geliefert hätte, dann hätte es ein anderes Land getan. In Syrien trägt Deutschland auch keine Schuld, der IS ist zwar zu einem großen Anteil den USA zu verschulden, aber dennoch würde Assad bleiben. In Somalia ist mir zumindest als die Ursache des Bürgerkrieges eine Beteiligung der westlichen Welt nicht bekannt. Dieser begann als sich da Volk gegen den damaligen Diktator auflehnte. In Mali wäre ,,etwas um die Ecke gedacht" eine Beteiligung der westlichen Welt nicht ausgeschlossen, jedoch sind es in Mali auch mittlerweile mehrere Gruppen, die gegeneinander antreten. 

Trotz allem ist der Westen nicht die alleinige Ursache für die Probleme in Afrika und im nahen Osten. Waffen töten keine Menschen, es ist der Mensch selber, der sich entscheidet jemanden zu töten usw. Insofern wäre die, ich nenne es mal ,,radikale Auslegung des Islam" (es sind ja nicht alle Muslime radikal) schuld an vielen Konflikten. Genauso wie Christen schuld an den Kreuzzügen sind und nicht die Waffen und genauso wie Nationalsozialisten schuld sind am Holocaust. Ich sehe keine Verantwortung der ,,westlichen Welt" (im speziellen für Europa, bei den USA ist das durchaus anders) für Syrien und co.

Kommentar von Snanifo ,

Dann mach nur weiter deine Augen zu vor den Einmischungen ökonomischer und militärischer Art deiner BRDeutschland. Du kannst dann nachher sagen, du hast es nicht gewusst. Übrigens habe ich nicht geschrieben, dass die Konflikte durch die BRD entstanden sind, obwohl das in dem einen oder anderen Falle zutrifft. Sondern die Bundesrepublik D und auch andere Staaten versuchen, ihren Einfluss in den Gebieten zu stärken, wo ein ungeliebter Herrscher Aufstände provoziert. Die Aufständigen erhalten dann Geld und Waffen, um überhaupt gegen die sie regierende Herrschaft bestehen zu können. In Syrien ist das mit Waffenlieferungen gut zu beobachten: Kurden haben die Hoffnung, einen eigenen Kurdenstaat zugestanden zu bekommen. Sie kämpfen gegen den IS und werden dadurch über die Peschmerga mit Waffen aus Deutschland unterstützt. Der Türkei passt das gar nicht und bombardiert wiederum kurdische Stellungen, weil sie keinen Kurdenstaat wollen, der ev. auf von Kurden bewohntes Gebiet in der Türkei ausgedehnt werden soll. Die USA bombardieren hauptsächlich die IS-Stellungen, haben aber gleichzeitig Saudi Arabien, das in der Lebensweise und auch im Recht der IS sehr nahe steht (Scharia) als strategischen Partner. Die USA wollen gleichzeitig den Einfluss der Russen (Assad) in Syrien schwächen bzw. Assad weghaben. Deshalb unterstützen sie andere Widerstandsgruppen mit Waffen und Geld. Putins Russland wiederum will seinen Freund Assad an der Macht halten und bombardiert sowohl die IS als auch die anderen Widerstandsgruppen. Das alles hat nach deiner Meinung nichts mit uns zu tun, bzw. es "besteht...keine gewisse Verantwortung".

In deinem 2. Teil schreibst du zwar,  dass "der Westen nicht die alleinige Ursache für die Probleme in Afrika und im nahen Osten (ist)". aber Waffen(lieferungen) töten ja keine Menschen. Da ist ja selbst die Bundesregierung und auch die USA heller, die genau wissen, wem sie welche Waffen liefern bzw. nicht liefern. Sie unterstützen die ihnen genehmen Regierungen, Widerstandskämpfer mit Waffen, solange sie sie in ihrem Sinne verwenden. Du siehst trotzdem "keine Verantwortung der westlichen Welt". Na dann Prost.

Kommentar von kraska23 ,

Danke an alle für die Information sehr hilfreich

Antwort
von ilknau, 173

Hallo, LockeLukas / LilyCecile.

Der IS- Terror kam nun im Herzen Europas an!

Libanon/ Syrien sind dagegen unvergleichlich weit weg bzw. das Geschehen inzwischen Alltag.

Der Mensch ist eher geneigt mit dem Nachbarn intensiver mit zu trauern als mit buchstäblich unfaßbaren/ regelrecht imaginären Menschen.

Bitterböse, aber wahr und normal.

Man kann nicht allen helfen - aber denen in der Nachbarschaft schon, lG.

Kommentar von Snanifo ,

Also ich wüsste nicht, dass die Leute aus Paris meine Nachbarn sind, mit denen ich täglich zu tun habe. Ist das bei dir so?

Kommentar von ilknau ,

Ja - meine Nachbarn stammen aus 150 Nationen...leben alle um mich herum, grüße ich täglich Herrn Pirro aus Ghana oder auch Frau Miyakawa from Nippon + eben auch Jean Luc, meinen direkten Kumpel.

Kommentar von Snanifo ,

Ja aber der lebt doch nicht in Paris, sondern hier. Er hat also seine Nachbarn auch hier.  

Kommentar von ilknau ,

Er ist Ur- Parisienne.

Pfluck doch nicht an Federn, die dir nicht anstehen.

Kommentar von Snanifo ,

Auch wenn er Ur-Parisienne ist, dann trauert er normalerweise um Freunde und gute Bekannte oder Nachbarn. Aber um Pariser zu trauern ist doch noch mal ein Zusatzgedanke, der mit diesem persönlichen Trauern nichts zu tun hat. Darauf wollte ich hinweisen. 

Antwort
von Harvix, 237

Weil die Bürger die in Europa bzw. in der "westlichen Welt" leben sich besser mit den französischen Bürgern identifizieren können, als mit den Bürgern in der Arabischen Welt oder Asien. Und nein, damit meine ich nicht, dass das Leben der Opfer in Libanon etc. nicht soviel Wert ist, als das der französischen.  

Wenn ein Mann auf der Straße verprügelt wird, ist das Schlimm - klar keine Frage. 

 Wenn aber z. B. ein Kumpel verprügelt wird, trifft das dich eher am Herz - eben durch die Nähe und auch durch die ähnliche Kultur. Frankreich ist eben nicht so "Fremd" wie z. B. der Libanon.

Es ist ein sehr umstrebtes Thema. Aber ich hoffe du verstehst jetzt, warum die westliche Welt soviel Solidarität zeigt. 

Kommentar von Snanifo ,

Welcher Kumpel aus Frankreich würde denn verprügelt bzw. getroffen von einem dieser Anschläge? Woher weißt du denn, welche Kultur die Betroffenen haben? Also im Moment kenne ich eigentlich mehr ehemalige Libanesen als Franzosen.

Kommentar von Harvix ,

Welcher Kumpel aus Frankreich würde denn verprügelt bzw. getroffen von einem dieser Anschläge?

Das war ein Beispiel.

Woher weißt du denn, welche Kultur die Betroffenen haben?

Das weiß ich natürlich nicht, man kann sich aber denken, dass Frankreich eine ähnlichere Kultur und mehr Gemeinsamkeiten mit Deutschland, denn USA etc hat, als z. B. der Libanon. Das heißt ja nicht, dass die Bürger in dem Land weniger "Wert" sind.

Gemeinsamkeit verbindet. Aber das Thema geht in die Psychologie rein.

Kommentar von Snanifo ,

Das geht nicht in die Psychologie rein, sondern in das Nationale Denken. Du hast dch einfach entschieden, in diesem Falle die westlichen Werte für dich zu beanspruchen und ausgehend von denen sind die Menschen der anderen Werte (Islam) einfach weniger wert, auch wenn du das immer dementierst.

Mir ging es darum, dass dieses Beispiel von Kumpel erweitert wird auf Länder bzw. Staaten. Da gibt es keine "Kumpels", sondern Interessen. Die kann man übrigens erfahren. Die haben aber nichts mit denem realen oder einegebildeten Kumpel aus Paris zu tun.

Wenn ich an die Kultur macher Libanesen oder Syrer denke, die ich kenne, dann stehn die mir viel näher als Marie Le Penn.

Kommentar von Harvix ,

Dann eben "Nationale Psychologie". Denken ist nämlich ein Begriff aus der Psychologie, aber das ist jetzt nicht relevant.

Ich persönlich kann mich eben mit den Opfern von Frankreich besser identifizieren. Das heißt aber nicht (nochmals), dass ich das Leben von anderen Bürgern (z. B. die dem Islam folgen) weniger Wertschätze.

Der "normale" Bürger in Europa (ob christlich, katholisch oder Orthodox) kann sich mit einem französischen Bürger besser vergleichen.

Reines Beispiel:

Nehmen wir mal an du bist ein deutscher.

Jetzt kommt ein Araber zu dir her und sagt: "Vergleichen wir uns mal".

Der Araber hat (höchstwahrscheinlich) eine komplett andere Kultur, Religion, ggf. eine dunklere Hautfarbe etc.

Ist ja alles ganz normal und nicht schlimm - warum denn auch? Aber man ist in den meisten Punkten unterschiedlich.

Und hier kommt wieder das Thema "Verbindung".

Wenn du mit einer Person viele Gemeinsamkeiten hast, fühlst du dich mit der Person auf einer ganz anderen emotionalen Ebene, als mit einer Person, die so gut wie keine Gemeinsamkeiten mit dir hat.

Der Libanon hat ja auch nicht diese Solidarität wegen Frankreich gezeigt. Warum sollten die auch?

Jede Nationalität hat eben andere Ansichten. 

Und ehrlich gesagt finde ich es echt erschreckend, dass du der Meinung bist, dass ich 

die Menschen der anderen Werte (Islam) einfach weniger wert

so einen Anhaltspunkt haben sollte.

Es mag vielleicht so rüber kommen; so ist es aber nicht.

Ich trauere für jedes Opfer im Terror. In Europa ist so was eben so gut wie "neu", und in Syrien etc. alltag, was schrecklich ist.

Aber Krieg bleibt Krieg. Der Mensch lernt nicht daraus.

--

Warum sollten wir denn auch in einer Welt leben, wo frieden herrscht, obwohl Krieg soviel Spaß macht? (Ironie aus)

--

Kommentar von ilknau ,

Vorsicht, Harvix.

Snanifo schiebt dich ganz sachte in die Nationalisten-,  Rechtspopulisten -, Naziecke, wo dann jeder Gutmensch ungestraft auf dich einschlagen darf - egal, wie Unrecht er hat.

Kommentar von Snanifo ,

Nicht in die "Nationalisten-,  Rechtspopulisten -, Naziecke", sondern in die gutwillige national denkende Patriotenecke. Keineswegs, um auf ihn einzuschlagen, sondern um die Konsequenz dieses Denkens aufzuzeigen. 

Kommentar von Harvix ,

Naja, deine Aussage macht dennoch nicht wirklich viel Sinn. Patriotismus bezeichnet die emotionale Verbundenheit der eigenen Nation, und nicht der einer anderen.

Man empfindet eben nicht für jeden Menschen das gleiche, auch wenn es sich etwas "hart" anhört - selbst du.

Oder empfindest du für einen wildfremden Menschen das gleiche, wie von einem deiner Freunde? Ich denke nicht.

Mag sein, dass du jetzt wieder mit deiner Aussage daher kommst und fragst, ob ein Kumpel von mir Opfer des Anschlages war.

Nein, ich kenne keinen.

Aber wie schon bereits öfters erwähnt - die westliche Welt kann sich eben mit den Franzosen besser vergleichen, als wie mit denen in der Arabischen Welt oder Asien. 

Und solltest du immer noch der Meinung sein, dass wir, die Menschen aus der "westlichen Welt", uns einen Dreck scheren, was in Libanon passiert ist - mag sein, dass es welche gibt, die es nicht interessiert - dann bleib eben bei deiner Meinung, du hast ja auch ein Recht dazu.

Aber verallgemeiner nicht die Leute, die in diesen Tagen Solidarität an Frankreich gezeigt haben.

Wir haben ja auch nicht gesagt, dass der Islam die Religion des Terrors ist. Und Leute die das behaupten, sind eh schon das Produkt, was die Medien erreichen wollen: Angst und eine saftige Gehirnwäsche.

Kommentar von Snanifo ,

Um eine emotionale Verbundenheit mit einer anderen Nation zu haben, musst du dich schon von einem Menschen in einen Staatsbürger (Patrioten) verwandeln. Dann bist du aber auch Patriot und hast als deutscher Patriot Mitgefühl mit den französichen Patrioten oder auch Nicht-Patrioten (das weißt du gar nicht). Dass das auch Menschen sind, ist schon klar, aber die kennst du ja gar nicht oder nur in Ausnahmefällen. So, denke ich, kann man sogar diese Solidarität "verallgemeiner(n)".

Nein, die Menschen bei uns scheren sich nicht einen Dreck um das, was im Libanon, ich denke hauptsächlich in Syrien passiert. Das zeigt schon die große Hilfsbereitschaft vieler Freiwilliger. Aber für unsere Staatsmänner(frauen) und die Interessen des Staates, den sie vertreten, kommt es im Wesentlichen darauf an, den Einfluss des eigenen Landes mit ökonomischen und militärischen Mitteln zu mehren. Dass dabei "Nebenwirkungen" wie Verunmöglichkeit der Lebensbedingungen und daraus resultierende Fluchtbewegungen entstehen, übrigens auch Kollateralschäden genannt, ist zwar nicht in diesem Interesse, aber sie nehmen diese billigend in Kauf. Man könnte umgangssprachlich in diesem Sinne auch sagen, dass sie sich einen Dreck um sie (die Menschen) scheren.

Antwort
von Olrius, 93

Frankreich ist ein Nachbarland und Mitglied der EU. Außerdem hegen GER und FRA eine Freundschaft. Das geht dann halt näher.

Kommentar von Snanifo ,

Bist du denn GER ("Das geht dann halt näher")?

Kommentar von Olrius ,

Aber sonst ist bei dir alles im grünen Bereich, gell? Ja natürlich. Wo liegt denn dein  Problem? Sowas nennt man Ellipse. Das geht "einem" dann halt "etwas" näher. Kürzere Variante, verstehst? Hauptsache geistigen Dünnschiss drunter schreiben.

Kommentar von Snanifo ,

Mehr als beleidigen kannste wohl nicht, wenn einer anderer Meinung ist als du, gell. Aber Scherz beiseite, die Frage war ernst gemeint.

Kommentar von Olrius ,

Vielleicht solltest du dich mal im Bereich Textverständnis umsehen, denn ich sehe hier keine Beleidigung. Dein Kommentar war um einiges Respektloser und dazu auch noch inhaltlich völlig falsch. Wenn du keine Ahnung hast, dann lass doch die Finger von den Tasten. 

Kommentar von Snanifo ,

o.k. Herr Lehrer. Ich geb auf. Du hast mich mit deinem "geistigen Dünnschiss" getroffen.

Kommentar von Olrius ,

Dann habe ich sozusagen zurückgeworfen :)

Antwort
von Trabbifrager, 355

Im nahen Osten herrscht im Moment eh Chaos, da hat man sich schon dran "gewöhnt" das da ab und zu was passiert. In Frankreich oder allgemein in Europa sind solche Anschläge sehr selten, da Europa eigentlich eine sehr sichere Vereinigung ist. Deswegen wird den Anschlägen sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt da so ein Anschlag in einem sicheren Land passiert ist.

Kommentar von Snanifo ,

Wer hat denn deiner Meinung nach das "Chaos....im Nahen Osten" kreiert bzw. unterstützt und dadurch erst zum Laufen gebracht?  Eventuell die "sicheren" Vereinigten Staaten oder das "sichere" Europa?

Kommentar von KittyCat2909 ,

Wer hat denn deiner Meinung nach das "Chaos....im Nahen Osten" kreiert bzw. unterstützt und dadurch erst zum Laufen gebracht?

Die dort lebenden Menschen!

Von welcher Seite sie Waffen erhalten ist irrelevant- notfalls hätten sie diese vom IS erhalten.

Wer Messer verkauft ist nicht schuld, wenn damit ein Mord begangen wird- sondern der, der es als Mordwaffe gebraucht.

Kommentar von Snanifo ,

Waffen werden von den potenten Staat immer eingesetzt, verkauft oder auch nur geliefert dann, wenn sie sich durch die Lieferung eine Bevorteilung ihrer Interessen versprechen. Es ist also keineswegs egal, von welcher Seite streitende Parteien in einem "Bürgerkrieg" Waffen bekommen. Es ist nicht vorstellbar, dass die EU oder die USA Waffen liefern zu den Rebellen im Dombass, die für eine gewisse Selbständigkeit von der Zentrale der Ukraine und damit  für  eine Annäherung an die Russen kämpfen. Und umgekehrt ist es nicht vorstellbar, dass die Russen Waffen an die Ukraine in Kiew liefern. In ähnlicher Form ist das in Syrien: Die Deutschen liefern Waffen an die Peschmerga und damit auch an die PKK, die mit einigen Erfolgen gegen die SI vorgeht, die Russen fliegen Angriffe nicht nur gegen IS, sondern auch gegen andere Rebellengruppen, die gegen Assad kämpfen und liefern Assads Armee auch Waffen, um gegen diese zu bestehen. Auch gibt es bereits Überlegungen, russische Bodentruppen gegen beide Gegner einzusetzen.

Es klingt sehr naiv, dass Waffen nur "verkauft" werden. Dies trifft zwar auf den Schwarzmarkt für Waffen zu, aber das Gros der Waffen wird mit Genehmigung entsprechenden Gruppierungen oder Regierungschefs bereitgestellt, oft gegen Kredit oder sogar ohne Bezahlung zu verlangen.

Antwort
von Schwoaze, 150

Na klar berührt es mich mehr, wenn innerhalt der EU, beim Nachbarn sozusagen, die Bomben explodieren als in einem weit entfernten Land, zu dem ich keinerlei Beziehung habe. Der Terror ist nun endgültig bei uns angelangt und das erfüllt mich mit Sorge. Und dann kommen wieder diese verdrängten Verdächtigungen aus dem Unterbewußtsein ins Bewußtsein mit der Frage, ob  wirklich unter den Flüchtlingen IS-Idioten sind. Gibt es jemanden, der das nicht versteht? Das ist meine ernstgemeinte Antwort auf Deine ernstgemeinte Frage.

Kommentar von Snanifo ,

Mal ehrlich, hast du denn eine Beziehung zu denem "Nachbarn", wenn er 10 Häuser weiter lebt? Und zu deinem "Nachbarn" nach Paris sind es plus minus 500 km! Da musst du schon einen Umweg machen über eine Nation, die auch noch befreundet sein muss. Also musst du dich von einem Menschen in einen nationalen Patrioten verwendeln und mit den befreundeten Patrioten französicher Nationalität Mitleid haben, du sagst, "es berührt mich mehr".
Warum sollte denn der "Terror" auch bei uns angelangt sein? Das ist auch als ernste Frage gemeint. Die gleiche Frage wäre: Warum sollten denn die "IS-Idioten" sich denn bei uns einschleichen(Flüchtlinge). Haben sie denn einen Grund dafür?

Antwort
von kraska23, 116

Außerdem betrifft es Deutschland sehr weil es neben uns ist und Deutschland jetzt leider auch davon betroffen ist :(

Antwort
von annabolena96, 135

Das finde ich auch fragwürdig. Viele begründen es mit der Aussage die Franzosen seien ja unsere Nachbarn und daher würde es einem automatisch mehr berühren. Trauer und Mitgefühl sollte nicht regional begrenzt sein, Mensch ist Mensch!
Genau einen Tag vor dem Paris-Anschlag gab es einen Anschlag auf Beruit, leider interessiert es niemanden, ist ja weiter weg.

Kommentar von Snanifo ,

Du denkst, dass es so sein sollte, dass Menschen mit anderen Menschen Mitgefühl haben und beklagst das. Ich gehe da mit dir d'accord. Aber auf unserer Welt gibt es nunmal keine  "nur-Menschen", sie sind alle Angehörige einer Nation, eines Staates. Als solche sortieren sie sich ein als zur deutschen Nation zugehörig und die anderen auch als nicht zughörig. Frankreich gehört noch zu den Freunden. Dass da die Entfernung nicht das Maßgebende ist, kannst du bemerken bei der Betroffenheit und Trauer der Deutschen mit den Opfern von 09/11. Die USA sind etwa doppelet so weit entfernt wie Syrien oder Gaza bzw. Beirut. Man rechnet sich halt zur westlichen Wertegemeinschaft, was immer das auch sein soll.

Kommentar von annabolena96 ,

Nun gut, wenn du nach diesen gemeinschaftlichen Vorgaben leben willst und sogar menschliche Gefühle danach richtest, dann tue das. Mir ist es allerdings egal ob jemand schwarz, weiß, gelb oder pink ist. Es gibt nur eine Rasse und diese heißt "Mensch"! Wenn jemanden dieser Rasse etwas Unrechtes geschieht, dann fühle ich mit. Die Franzosen tun mir nicht mehr leid als die Syrier, wenn nicht sogar weniger. Im Gegensatz zu Syrien war das gar nichts. Stell dir einfach den Paris-Anschlag 365 Tage im Jahr vor.

Kommentar von Snanifo ,

Diese Tatsache des Selbsteinordnens der Menschen in die Nation mit allen ihren Folgen habe ich als Kritik gemeint. Das kommt vielleicht nicht so deutlich raus. Mein Ansinnen war, von dem nur moralischen Argumentieren her, dass man es bedauert, wegzukommen auf die tatsächlichen Gründe dieser national denkenden Leute, die sich moralisch auch im Recht finden.

Kommentar von annabolena96 ,

Achso, na dann habe ich das falsch interpretiert. Ja das ist wahr, sie selbst sehen ihre Ansicht auch als moralisch richtig aber da kann man nichts gegen tun, jeder darf selbst entscheiden worüber er trauert.  

Antwort
von Spock1701, 29

Das ist eine zurecht gestellte Frage.

Vermutlich ist es so, da der IS schon seit längerem operiert, wissen wir alle dass diese Kämpfe und Kriege sich nur auf gewisse Bereiche wie Syrien usw. begrenzen. Wenn jetzt plötzlich die IS oder eine andere Terror-Organisation ''ihren Bereich'' verlässt, und z.B. in Paris einen anschlag ausübt, ist plötzlich ganz Europa und die halbe Welt schockiert, weil diese Terror-Organisation den für uns gewohnen Operationsbereich verlässt und alle zu tiefst erschüttert und verängstigt sind.

Mir erscheint die ''Trauerminute'' einfach nur lächerlich, unmenschlich, verachtungsvoll und scheinheilig gegenüber den Tausenden Toten in den Terrorbereichen. 

Hier sieht man wiedereinmal, dass die Menschheit eine Krankheit ist. Zum einen legt sie wegen einem ''kleinem'' Anschlag in Ländern eine Trauerminute vor dem Schulunterricht ein, andererseits ist es ihr ziehmlich egal wie viele Menschen in diesen betroffenen Ländern enthauptet, gehängt und erschossen werden. Völlig unlogisch. Und dann wundert man sich und hat keine Verständnis für einwandernde Flüchtlinge, welche mich nicht stören würden, wenn die Aufnahme und Intigrationsphasen strukturiert und einheitlich, begrenzt und organisiert währen.

Ich denke es mir immer öfter: Die Dummheit stirbt zu Letzt.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von Lilanil, 110

Weil Paris nicht so weit von Deutschland entfernt ist und die Leute in Deutschland mehr Angst haben das sie es jetzt auch treffen könnte

Antwort
von gernehelfen1993, 308

Weil das ganz schön nahe ist, die Angst das das ganze hierhin kommt ist riesen groß. Klar ist das in Syrien genauso schlimm wenn nicht noch schlimmer, aber keiner hat damit gerechnet das das so bald schon hier passiert! Denkt nach Leute! Denkt nach! Was kommt danach??

Antwort
von Danielserd, 15

Weil man sich mehr fürchtet weil die Gefahr näher ist.

Antwort
von bales11, 50

Wir sind es nicht gewohnt,dass solch schwere Anschläge in Paris oder bei uns passieren.Noch nicht.

Antwort
von luzee, 66

Ich glaube das liegt daran das dass so nah bei uns ist, ich meine wenn die solche anschläge in Paris machen kann es auch sein das es welche in Deutschland gibt

Antwort
von regenbogen1811, 275

Ich denke weil Frankreich in der EU ist und das Nachbarland von Deutschland ist. Und wahrscheinlich auch weil in Deutschland jetzt auch die Gefahr eines solchen Anschlags herrscht (weil es Eben so nah an Frankreich ist) und Syrien ist weiter weg... [Ist nur meine Vermutung, ich weiß aber nicht ob's richtig ist :)]

Kommentar von Snanifo ,

Ich denke, der Grund ist nicht, weil Frankreich so nahe ist. Damals bei 09/11 war das weiter weg als Syrien. Es ist wohl die Befürchtung, dass der IS inzwischen auch merkt, dass Deutschland Waffenlieferungen an ihre Feinde, die Peschmerga und Kurde liefert und schon länger geliefert hat. Vielleicht merken viele gerade, dass Deutschland bereits in einen laufenden "Bürgerkrieg" sich eingemischt und politioniert hat. Die IS könnte ja den Schluss ziehen, auch diesen Feind anzugreifen.

Kommentar von regenbogen1811 ,

Ja das stimmt. Danke für die Information :)

Antwort
von DepravedGirl, 93

Der Libanon ist weit weg.

Paris ist praktisch direkt vor der Haustür, ein Direktflug Hamburg - Paris dauert keine 2 Stunden.

Jetzt denken viele, was in Frankreich passiert ist, das kann auch hier passieren.

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